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Suchergebnisse für: Vergrößernde Sehhilfen
Hallo,
ich bin der Thomas und habe das Forum gerade erst gefunden.
Mit Sehhilfen habe ich mich bis jetzt noch nie richtig beschäftig und habe daher auch (fast) keine Ahnung von der Materie. Würde mich daher sehr freuen wenn mir erfahrene Brillenbesitzer mal Ihre Meinung zu meinen Problemen schreiben könnten.
Vor über10 Jahren hatte zwar schon einmal eine Brille bekommen, die ist aber irgendwann in der hintersten Ecke meines Krimskramsschrankes gelandet, wo ich sie erst letzte Woche beim vorgezogenen Frühjahrsputz wiederentdeckte.
Das Fundstück brachte mich dann auch zum nachdenken über eine neue, beim täglichen mehrstündigen arbeiten am Rechner bin ich irgendwie nicht mehr so entspannt wie früher und auch in der Ferne besonders mit dem rechten Auge habe ich ne Verschlechterung wahrgenommen.
Also, ich war heute Nachmittag beim nächstgelegenen offenen Augenoptiker in der um mal einen Sehtest zu machen.
...durch Zufall war ich wieder beim gleichen Optiker wie damals gelandet, der auch noch meine Werte 11 Jahre alten Werte(0,25 Dioptrin) im Rechner hatte.
nachdem ich also meine Vorgeschichte geschildert hatte wurde ersteinmal ein Schnelltest gemacht und ich anschließend an die Optikermeisterin übergeben.
Von der bekam ich eine große "Messbrille" vor die Augen um damit anschließend Zahlenreihen vorzulessen und um zu sagen welches Bildchen ich mit welchen Gläschen vor dem Äuglein besser sehen kann, soweit so gut doch dann ging das Drama los:
nachdem die "Messbrille" ab war überkam mich erstmal Schwindel und meine Augen brannten, auch während des Tests empfand ich eine leichte Anstrengung beim sehen, doch jetzt war es so als schossen mir Lichtblitze in die Augen...
nachdem ich nach das dem ersten Schock das auch geäußerte hatte, musste ich gleich noch mal durch dieses Folterinstrument gucken.
Ich wurde auch noch gefragt wie ich so eine Brille finden würde? ...ab dieser Frage fühlte ich mich dann nicht mehr so richtig verstanden.;(
Die Optikerin welche bis dahin ganz nett und kompetent wirkte wurde dann auch irgendwie ungehalten, scheinbar weil ich solche Mätzchen machte, Sie wollte offenbar lieber zackig zum Verkaufsgesprächteil übergehen.
Für die Ferne wurden gemessen:
R: Spähre: -0,75 Cylinder : -1,25 Achse: 25 Visus: 1,2
R: Spähre: -0,75 Cylinder: -1,25 Achse: 177 Visus: 1,2
Nähe: wäre in meinem Alter ( 30 Jahre) nicht notwendig, trotz der von mir geäußerten Probleme am PC
"Aber unzweifelhaft würde ich bei meinen schlechten Werten unbedingt und vorallem sofort eine Brille brauchen."
...nur irgendwie war mir den schmerzenden Augen in dem Moment so gar nicht mehr danach.
So hier meine Fragen:
Sind die Werte wirklich so schlimm, also brauche ich eine Brille?
Ist es normal, dass nach einem Sehtest dermaßen die Augen schmerzen? oder bin ich Waschlaben was wohl die Optikerin dachte...
Sind solche Irritationen beim tragen einer Brille dieser stärke auch zu erwarten?
Sollte ich wie vom Optiker empfohlen, bei ihm dem Sehtest noch einmal wiederholen?
Lieber gleich zum Augenarzt? (was in meiner Region wohl nur nach mehreren Monaten Wartezeit möglich sein dürfte)
Oder habt Ihr vielleicht eine Empfehlung für einen guten und feinfühligen Optiker in Riesa, Oschatz, Meißen oder Großenhain?
Und jetzt husch Bitte alles exakt beantworten? ...ne mir ist klar das das individuell ist und Ferndiagnosen nix bringen, nur ein paar Meinungen zum meinen Fall würden mir echt weiterhelfen.
Ich bin doch jetzt recht verunsichert, da ich mit meinen Sehvermögen bis auf die oben genanten Punkte recht zufrieden war.
Thomas
Hallo alle zusammen!
Ich beschäftige mich gerade eingehender mit der Bildschirmarbeitsplatzverordnung.
Diese besagt ja, das einem Beschäftigten bei Arbeit an Bildschirmen spezielle Brillen (ich hasse das Wort Sehhilfen zur Verfügung gestellt werden müssen, wenn entsprechende Untersuchungen ergeben, dass spezielle Brillen notwendig sind und herkömmliche Brillen nicht geeignet sind.
Dies ist ja eine Tatsache, die viele Betroffene gar nicht wissen.
Nun meine Fragen: Ist ein Arbeitgeber verpflichtet die Brille zu bezahlen? Laut der Verordnung doch eigentlich ja.
Wann ist eine normale Brille nicht geeignet? Wenn jemand eine Gleitsichtbrille hat, ist diese zwar für ein Sehen sagen wir mal in Bildschirmentfernung geeignet, aber sicher nicht optimal. Reicht das schon aus um zu sagen, er braucht Officegläser?
Was braucht es für Voraussetzungen für Entspiegelungen, Dickenreduzierungen etc,, so dass auch diese Mehrkosten vom Arbeitgeber bezahlt werden müssen? Diese Glaseigenschaften müssen ja von einem Arzt attestiert werden.
Ich hoffe auf zahlreiche Antworten.
LG aus Viersen
Roman
Hallo zusammen, schön, dass es dieses Forum gibt.
So langsam bin ich wirklich frustriert.
Ich habe seit meinem 16ten Lebensjahr Sehhilfen, damals angefangen bei -0,5 beidseitig. Hatte damals eine Brille, dann später ein Jahr lang Monatslinsen, was für mich auch gut ging. Aus Faulheit bin ich dann wieder rein auf Brille umgestiegen und habe es bis kürzlich dabei belassen.
Im März 2009 ging dann das Theater los.
Ich zu meinem Optiker, weil ich nicht mehr ganz scharf sehen konnte mit meiner Brille, der misst und stellt fest, dass eine Hornhautverkrümmung eingetreten ist. Fazit: neue Brille mit -1,75 beidseits und entspr. Verkrümmungskorrektur (da fehlen mir die Zahlen leider). Die neue Brille war der Horror. Es hat Wochen(!) gedauert, müssten grob zwei Monate alles in allem gewesen sein, bis ich nicht mehr ständig Augenschmerzen hatte und mit teils sogar schwindlig wurde, wenn ich etwas beobachtet habe, das sich schnell an mir vorbei bewegt.
Nachdem ich mich letztlich doch an die Brille gewöhnt hatte, blieb immernoch ein unangenehmes Sehgefühl, sobald ich sie absetzte. Eben als würden sich die Augen regelrecht schiefstellen.
Jetzt war ich vor zwei Wochen beim Augenarzt, weil ich a) alles mal checken lassen wollte und b) wegen Sport und allgemein es nochmal mit Linsen versuchen wollte. Da ich erst mal für mich probieren wollte, wie ich mit Linsen noch zurechtkomme, hab ich mir recht namhafte Tageslinsen im 30er-Pack aus dem Internet kommen lassen.
Und ich könnte mich aufregen!
Gemessene Werte vom AA:
R: -1,75 // - 0,75 // 90
L: - 2,00 // -0,50 // 91
Da es bei den Linsen leider nichts unter -0,75 gab, haben jetzt die Linsen für beide Augen -0,75 und eine Achse von 90 - was Rechts eigentlich auch genau passen müsste.
Tut es aber nicht.
Gestern hatte ich links eine 2,00er drin und rechts eine 1,75 - also genau so wie gemessen. Einzeln waren die Augen wunderbar in Ordnung, sobald ich beide öffne habe ich ein Problem mit dem räumlichen sehen, bin gestern im Supermarkt gegen die Regale gelaufen - sehr peinlich. Im Vergleich hatte ich das Gefühl, links ist alles bestens, rechts irgendwie nicht.
Das Sehgefühl ist auch eigenartig. Einerseits entspannt, andrerseits scheint sich da irgendwas zu verschieben..
Heute hab ich es dann einfach mal ausprobiert und in beide Augen 1,75er - also die Linsen für Rechts. Geht mit dem linken Auge wunderbar, rechts nicht.. dabei müsste genau da die Linse eigentlich passen! Wieder ist das Sehgefühl mit beiden Augen irgendwie sonderbar und verschoben.
Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.
Wechsel ich spät abends von Linsen auf Brille, hab ich dann wieder diesen Schwindeleffekt, wie ich ihn ganz zu anfang mit der Brille hatte - immerhin verschwindet er nach ein paar Stunden.
Im Handling bin ich mit den Linsen sehr zufrieden und will eigentlich gern wieder komplett auf sie umsteigen - aber nur, wenn dadurch entspanntes, scharfes Sehen für mich möglich ist.
Ist es das?
Mach ich irgendwas falsch?
LG
Schiefguck
Aber vielleicht hat Herr Mosch (vielen Dank auch) ja recht und der Optiker wollte mir etwas Gutes tun, indem er mir keine Prismen verschrieb. Immerhin habe ich ihm vorher gesagt, dass ich hobbymäßig Showtanz und Sport mache und das mit Brille nicht ginge und daher nicht auf Kontaktlinsen verzichten möchte. Abgesehen von den potthässlichen und sauteuren dicken Gläsern, die ich jetzt schon benötige. Ich komme mir mit Brille wie behindert vor durch das eingeschränkte Sichtfeld und vielen EInschränkungen im Alltag. Ich sehne mich schon lange nach einer Laser-OP, die ich nur noch nicht machen ließ, weil meine Werte sich immer noch verchlechtern. DIe Lebensqualität, die ich seit vor 20 Jahreb mit meinene ersten KL gewonnen habe (mit das beste, was mir passiert ist!), nun wieder herzugeben, das kann ich mir einfach nicht vorstellen! Das ist für mich so wie verurteilt zu werden, ein Leben lang eine Krücke mit sich rumzutragen.
Sorry, wenn ich evtl. etwas übertreiben mag. Ja, man sollte froh sein, dass es Sehhilfen überhaupt gibt. Aber ich empfinde nun mal so. Ich hasse Brillen und fühle mich momentan wie "amputiert". Lieber würde ich eine OP machen als ein Leben lang so eine doofe Prismenbrille auf der Nase tragen zu müssen, die wahrscheinlich immer dicker und dicker und dicker wird...und dann sieht man das schielen auch immer stärker
(mit 34 hat man doch schon genug ungeliebte ertse Alterserscheinungen)
jetzt kommt so eine psychische Komponente dazu, die bei der Debatte m.E. bisher noch gar nicht richtig gewürdigt wurde, oder?
Hallo Alex,
die letzten Aussagen kann man mit vielen Beispielen untermalen. Schlimm bleibt dann nur das nicht so selten getroffene Resumee: "Mit MKH kann man mir auch nicht helfen. - Ich hab es ja bei Hinz und Kunz (natürlich alles ehrenwerte Optikkollegen) ausprobiert."
Es bleibt noch der Punkt der Rezeptur / Kassenleistung offen.
Ärzte sehen sich zuständig für SCHIELEN (sollten sie ja auch sein!) - wollen berufspolitisch die WF aber ausgeklammert als Kassenleistung wissen. Das liest sich in den Richtlinien der Krankenkassen dann so (Urheber ist der Bundesverband der Augenärzte Deutschlands):
... die Verordnung setzt in jedem Fall eine umfassende orthoptisch-pleoptische Diagnostik voraus. Isolierte Ergebnisse einer subjektiven Heterophorie-Testmethode begründen keine Verordnungsfähigkeit von Folien und Gläsern mit prismatischer Wirkung. ...
Jeder Sachbearbeiter einer KK der dies ignoriert, kann für die bewilligten Beträge haftbar gemacht werden, jeder Arzt der Optikern Gefälligkeitsrezepte erstellt, stellt sich gegen seinen eigenen Berufsverband und hat allermeist (leider) von der Sache der MKH nur wenig Ahnung. Dieser Fakt des Bewilligungsversuchs durch Augenoptik gestützt, könnte unserem Berufsstand längerfristig immens schaden, denn alle verordnungsfähigen Versorgungen betreffen immer das SCHIELEN. Lehnt Augenoptik Rezeptur hier nicht konsequent als Unterstützer ab, da >>kein Schielen>und ich meine hier ohne(!) Arztrezept
Ein schönes Wochenende!
* Denn alle diese >>Verordnungen und Genehmigungen>Therapeutische Sehhilfen
Liebe AgnesMaria,
mit der Einschätzung hätten Sie recht gehabt. Ich bereue die OP inzwischen ziemlich, wobei ich vor allem im Nahbereich nicht mehr zurechtkomme. da die augen jetzt parallel stehen, sehe ich die Bilder beider augen absolut gleichzeitig, habe aber trotzdem keine fusion. schwanken tut der schielwinkel trotzdem noch, wenn auch etwas weniger. der zustand ist insgesamt deutlich schlimmer als vorher. außerdem kommt es auch vor, dass ich gleichzeitig zwei verschiedene stellen sehe, zb beim lesen das linke auge ein wort liest und das rechte auge gleichzeitig ein völlig anderes wort auf der selben seite....also eine unerträgliche situation. hinzu kommt, dass ich seit der op deutlich größere akkomodationsprobleme habe, also mit meiner fernbrille nicht mehr lesen kann....gleitsicht kommt aber auch nicht in frage....im moment habe ich vollständig aufgehört, Sehhilfen zu benutzen ( ohne sehilfe bin ich so stark kurzsichtig, dass ich die doppelbilder kaum mehr wahrnehme ). Ich wäre natürlich für jedwede Hilfe sehr dankbar. lieben gruß, Nina
Guten Tag alle zusammen,
erstmal entschuldige ich mich für das undeutlich formulierte Thema. Mir fällt leider keine präzisere Beschreibung ein, aber ich hoffe dass mein Anliegen aus dem folgenden Text ersichtlich wird
Neulich saß ich mit ein paar Freunden, allesamt Brillenträger, beisammen und unterhielt mich mit ihnen über folgendes Thema:
Das Sehen, bzw. scharfes Sehen, basiert ja unter Anderem darauf dass durch die Form des Augapfels in Verbindung mit der Funktionsweise der Linse das einfallende Licht so fukussiert wird, dass es "perfekt" auf die Netzhaut trifft und dort ein klares Bild erzeugt.
Sehschwäche, also Kurz- oder Weitsichtigkeit, kommt dann zustande wenn die Form des Augapfels abweicht, sodass das einfallende Licht nicht auf die Netzhaut fokussiert wird, sondern auf einen Punkt davor oder dahinter. Wenn die Linse diesen Fehler nicht ausgleichen kann, dann sieht man unscharf.
Ist das soweit korrekt?
Wenn ja, geht es jetzt weiter:
Der oben genannte Fehler in der Optik wird durch Sehhilfen ausgeglichen indem sie diesen Fehler berücksichtigen und das einfallende Licht bereits vor dem Auge so brechen dass es später korrekt auf die Netzhaut trifft und dort wieder ein scharfes Bild erzeugt.
Soweit wieder korrekt?
Meine Theorie war jetzt folgende:
Die Brille meines Freundes bricht das Licht in einem gewissen Faktor. Wenn ich gesunde Augen habe und die Brille meines Freundes aufsetze, dann muss doch in meinem Fall das Licht um den selben Faktor wie bei ihm gebrochen werden, aber eben so dass das Bild nicht verbessert wird (denn ich hab ja gesunde Augen), sondern in dem selben Maße verschlechtert wird wie ER mit der Brille besser sieht.
Oder anders ausgedrückt: Wenn er ohne Brille schlecht sieht und mit Brille gut sieht, dann müsste ich, der ohne Brille gut sieht, mit der Brille genauso sehen können wie er ohne.
Und weil es so verwirrend ist noch einfacher ausgedrückt: Ich sehe MIT seiner Brille genauso schlecht wie er OHNE seine Brille.
Diese Theorie haben meine beiden Freunde strikt verneint. Ich halte meinen denkweg aber für logsich korrekt
Und da wir alle über keine fundierte Ausbildung verfügen, was die Optik betrifft, wollte ich mal hier nachfragen ob irgendjemand meine Theorie bestätigen oder widerlegen kann. Bin für jeden Beitrag sehr dankbar
Gruß, Thomas
Um es mal weiterzuspinnen Ein Asti ist keine Krankheit, ebensowenig eine normale Fehlsichtigkeit. Ein Arzt ist für krankhafte Prozesse da, ein Optiker für die richtige Korrektion einer Fehlsichtigkeit. Brillen sind ja schließlich nicht umsonst nur noch Hilfsmittel und keine Heilmittel und somit aus der Kassenleistung raus, es sei denn, es handelt sich um therapeutische Sehhilfen.
Wenn Lovis nun besser als alle anderen weiß, dass nur der Asti schuld ist am Sehproblem, frage ich mich, warum sie überhaupt einen Augenarzt konsultiert hat. Wahrscheinlich mangels Kenntniss, was ein Astigmatismus ist. Klingt wie Krankheit, ist aber keine
Und ich halte es für meine Pflicht, die Fragenden hier so umfassend wie möglich zu informieren und auch darauf hinzuweisen, zusätzlichen augenärztlichen Rat einzuholen, vor allem, wenn der letzte Besuch schon etwas länger her ist. Und Zykloplegie ist manchmal schon wirklich angesagt, auch bei den Fehlsichtigkeiten, aber das zu erkären würde den Rahmen und auch Lovis' Interesse sprengen, glaube ich.
Gruß
Kerstin
Hallo Jan!
Wie Eberhard es schon sagte, sind Verallgemeinerungen so mit das schlimmste was man in der Augenoptik machen kann! Wenn ich mit Visus 1.0 rumlaufe, habe ich 50% meiner möglichen Sehleistung eingebüst!!! ...um es dir vorweg zu nehmen...den 2.0 Visus habe ich zwar vollkorigiert, vertrage ich aber nicht! Ich laufe am liebsten mit einer Korrektion herum, die mich auf einen Visus von 1.6 bringt und zwar weil diese Korrektion am angenehmsten ist.
Abgesehen davon, gibt es Berufe bei denen ein Visus größer 1.0 vorgeschrieben ist.
Ich denke einfach, daß auch Optiker den Wohlfühlfaktor ernst nehmen sollten, und sich den gesamten Menschen ansehen sollten und nicht ausschließlich nach Tabellen und maximaler Sehschärfe beurteilen.
Wer hat denn sowas hier geschrieben, beurteilt oder empfohlen??? Keiner!
Projizierts du gerade deinen eigenen optischen Leidensweg?
Aus keinem anderen Grund gäbe ja Deine Bemerkung zu den KL sonst einen Sinn.
Kann es sein, dass du kein Augenoptiker bist und den Zusammenhang einer stabilen dauerhaft getragenen und verträglichen Korrektion in Betracht auf eine spätere Versorgung mit anderen Sehhilfen nicht kennst? Wenn du dich mit der Materie weiter beschäftigt hättest, wüsstest du auch, das der Visus für Augenoptiker bei weitem nicht das einzige Kriterium bei der Beurteilung der Sehleistung, geschweige denn bei der Findung einer endgültigen Korrektion ist! Wie kommst du überhaupt darauf?? Sowas hat hier keiner gepostet!!!! Klar gibt es schwarze Schafe....wirf dies aber bitte nicht mir vor!
Ich kann dir nur mal eine Vorlesung an einer der deutschen augenoptischen Fachschaften empfehlen..........da geht es teilweise ausschließlich um die Anamnese und Kundenwahrnehmung und nicht um stupides Messen nach Tabellen!
Es bringt Malva aber auch nicht weiter, wenn du weiterhin so polemisch über einen Post herfällst, Behauptungen aufstellst die Malva verunsichern und "Tatsachen" in den Raum wirfst die keine sind. Können wir bitte sachlich bleiben?
LG
Hallo optick,
ich habe den doppelten Text in Deinem Sinne gelöscht.
Gruß
Eberhard
AkkoStrabo schrieb
BAP-Brille = BildschirmArbeitsPlatz-Brille
Gemäß den Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere der Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung, hat der Arbeitgeber zur Vermeidung bzw. Verringerung der Belastungen durch die Bildschirmarbeit neben anderen durchzuführenden Maßnahmen die Kosten der eventuell notwendigen Beschaffung einer speziellen Sehhilfe (BAP-Brille) dann zu übernehmen, wenn die normalen (eigenen) Sehhilfen (Universalbrillen) trotz optimaler, aktueller Anpassung an das Sehvermögen nicht geeignet sind für die Arbeit am PC des Arbeitsplatzes.
Jepp! Bei dem Thema kenn ich mich aus...
LG
Kerstin
Guten Tag!
Ich bin hier neu. Ich stelle mich kurz vor.
Bin 47 Jahre alt und habe schon immer Schwierigkeiten mit dem Sehen und meine Sehhilfen gehabt. Ich habe nie verstanden warum. Ich lernte zu kompensieren.
Aber vor etwa zwei Jahren, als die Altersweitsichtigkeit noch hinzu kam, war nichts mehr mit kompensieren!
Ich konnte zunehmend meine Arbeit als Mediengestalter in einer Werbeagentur nicht mehr bewältigen. Ich wollte eine Brille, die Funktioniert!
Nach einer langwierigen Odyssee habe ich verstanden, dass ich ein Visus von ca. 60 % habe und keine Brille oder op. oder sonst noch was, etwas daran ändern kann.
Ich habe mich jetzt für eine Umschulung im kaufmännischen Bereich entschieden und bekomme Hilfsmitteln gestellt.
Ich möchte jetzt diese Hilfsmitteln beantragen 19\\" TFT Monitor und Hellfeldlupe. Ich möchte genaue Angaben machen können bei der Beantragung und habe Schwierigkeiten herauszubekommen, wo ich eine Hellfeldlupe bekommen kann - ich wohne in Köln.
Kann mir jemand Orientierungshilfe geben? Ich wäre dankbar für alle Tipps zu beiden Themen.
Gruß
asisnow
Bei Sehhilfen, die aus unter therapeutische Sehhilfe anzusiedeln sind, zahlt die KK nach wie vor einen Zuschuss. Die Höhe desselbigen ist von der Art der Verschreibung abhängig. Eine Prismenbrille ist dann eine therapeutische Sehhilfe, wenn sie z. B. wegen Schielens verschrieben wird, mind. 3 Pdpt hat...usw, usw. Brillen wg. Schielens darf nur der Augenarzt verschreiben. So einfach ist das. Auch starke Heterophorien (Wf) rechtfertigen das Verschreiben von Prismengläsern, weil sie auch hier dann therapeutisch anzusiedeln sind. Rezepte ausstellen kann aber immer nur ein Arzt.
Und es stimmt, eine PB sollte den ganzen Tag getragen werden. Wenn ein Optiker sagt, sie ist nur für die Schreib- und Lesearbeit nötig, dann kommen mir starke Zweifel. Und außerdem Eine Prismenbrille, die gut ausgemessen ist und in den Werten stimmt, wird vom Kind in der Regel so gerne getragen, dass es sie auch nicht zum Sport abnehmen möchte. Denn gerade bei Ballsportarten spielt die Wf einem übel mit.
Was die Fassungen anbelangt - wir hatten dann mal eine Coberg & Tente sauteuer, rahmenlos, aber in sich total flexibel. Kann man fast einen Knoten reinmachen. Die ging auch nie kaputt. Allerdings waren auch nur 3 Prismen drin, und die Gläser von daher nicht sehr dick.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo alle zusammen!
Ich habe folgenden Fall
Ein Kunde hat folgende Brillenverordnung von seinem Augenarzt erhalten
2 Gläser Bifokal Kunststoff bei praktischer Einäugigkeit, Visus cc rechts 1/35, links 1,0.
Es ist eine Folgeversorgung mit einer Änderung um mindestens 0,5 Dioptrien.
Meiner Meinung nach fällt dieses Rezept und die Situation unter den Punkt 60.15 der aktuellen Hilfsmittelrichtlinien für Sehhilfen und damit berechtigt für Krankenkassenzuschuss, d.h. Festbeträge für Bifos in Kunststoff.
Nun meine Frage Muß die Krankenkasse hier ohne Murren zahlen oder bleibt es der Kasse frei, das ganze erst ein mal zu prüfen bevor sie den Zuschuß genehmigt? Denn die Kasse in diesem Fall sperrt sich etwas mit dem Hinweis das erst zu prüfen bevor es genehmigt.
Ich habe eh das Gefühl das viele, sowohl Krankenkassen als auch Augenärzte, diesen Absatz gar nicht richtig kennen. Wie sind Eure Erfahrungen?
Vielen Dank,
Roman
Eberhard Luckas schrieb
Hallo Horst,
ich glaube, alle Zusatzversicherungen zahlen alle 2 Jahre einen bestimmten Betrag für Sehhilfen, egal ob Brille oder KL.
Huhu,
ne ich meine keine Krankenzusatzversicherung die für die Anschaffung der Linsen teilweise aufkommt.
Es geht um eine Versicherung die für Verlust/Beschädigung einer bereits vorhandenen Linse aufkommt.
Mein Optiker meinte halt dass es sowas gibt und dass er sowas auch mal angeboten hat aber nun nicht mehr weil er dann immer wieder von Kunden "beschissen" wurde. Er hat halt gesagt dass man sowas auch unabhängig von einem Optiker abschließen kann aber ich mich da selbst informieren müsste.
@rausfallen
ok danke dann hatte mein Optiker wohl doch recht und das was ich über's rausfallen gelesen habe bezog sich auf die alten Linsen
lg horst
Ich finde nichts weiter dazu, dass die Myopie im Alter weniger wird.
Die Kurzsichtigkeit bessert sich im Laufe des Lebens nicht von selbst. Sie kann nur durch Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen) ausgeglichen werden. Sie hat aber den Vorteil, dass man im Alter erst später eine Lesebrille benötigt.
[...]
Die Hoffnung vieler Kurzsichtiger, dass mit zunehmendem Alter die Kurzsichtigkeit verschwindet und eine Brille nicht mehr nötig ist, erfüllt sich leider nur bedingt.
Zum Lesen in der Nähe braucht der kurzsichtige ältere Mensch schwächere Gläser und im Idealfall, bei 3 bis 4 Dioptrien, gar keine. Für die Ferne bleibt die Kurzsichtigkeit zeitlebens bestehen und muss durch eine Sehhilfe ausgeglichen werden
Ähnliches ist auf anderen Seiten dazu zu lesen.
Ist sowieso schwer, irgendetwas ausser Seiten über Lasik u.ä. mit diesen Suchworten zu finden.
Jan22 schrieb
Hallo Nicole,
ich lese diese Art von thread tatsächlich zu meiner Erheiterung und Erbauung .
Das kann dir niemand verbieten.
Jan22 schrieb
Da Du mir in Deiner Antwort doch einiges unterstellst, was so nicht richtig ist, hier eine Richtigstellung.
Ich bin überhaupt kein Gegner von Augenübungen oder alternativem Sehtraining. Es ist mir völlig wurscht, wie andere privat mit ihrem Sehfehler umgehen. Wenn jemand eine leichte oder mittlere Kurzsichtigkeit hat, Brille nicht gern trägt, Linsen nicht verträgt und dann sein Glück mit Sehübungen versuchen mag, warum denn nicht? Entspannungsübungen sind ja nie verkehrt und schaden in der Regel auch nicht.
Da sind wir uns dann ja einig. Aber "unterstellt" habe ich dir nichts. *grübel*
Jan22 schrieb
Was mich hier bei einigen Postern aber stört, ist die damit verbundene Haltung verbissen, missionarisch, intolerant und in höchstem Maße narzißtisch. Dies läuft dann immer auf Polarisierung hinaus, und diese ist so gut wie niemals fruchtbar. Warum nicht wirklich beide Positionen ohne Vehemenz akzeptieren? Sein persönliches Ding durchziehen, ohne der Welt damit pausenlos auf die Nerven zu fallen?
Mir ist hier noch nichts in Richtung verbissen, missionarisch, intolerant und narzißtisch aufgefallen.
Mag auch sein, dass wir bedie da unterschiedliche "Hemmschwellen" haben.
Ich für meinen Teil möchte informieren. Denn es gibt sie, die anderen Wege, die noch von zu vielen Augenärzten und Optikern abgelehnt werden, weil sie sie nicht kennen oder zuwenig Informationen darüber besitzen. Ich kenne viele Leute, die nur für sich ihr "persönliches Ding" durchziehen und niemand erfährt etwas davon.
Das finde ich schade, weil cih auf einige Themen mehr durch Zufall kam, weil es JEMAND öffentlich gemacht hat.
Jan22 schrieb
Und zum Thema Polarisierung Ist Dir eigentlich schon einmal der Gedanke gekommen, daß bei massivem Erfolg der alternativen Sehübungen hier die Optiker, die uns so selbstlos mit Rat und Tat für alle Fragen offenstehen, ihre Existenz gefährdet sehen müßten?
Denke ich nicht. Denn erstens wird es IMMER Leute geben, die eine Sehhilfe brauchen werden oder tragen wollen und zweitens, wenn es denn so erfolgreich geht, bieten die Optiker dann einfach Kurse mit Sehtraining an.
Jan22 schrieb
Wenn man das einmal bedenkt, muß man schon sagen, dafür begegnen sie der Thematik hier aber mit einer erstaunlichen Offenheit und Toleranz.
Um Mißverständnissen vorzubeugen Ich spreche jetzt allgemein und nicht von Dir. Aber ich finde es persönlich nun einfach merkwürdig, wenn eine erwachsene Person offensichtlich in ihrem Leben nichts anderes kennt als das Projekt "eigene Kurzsichtigkeit". Und so kommt mir halt so mancher hier nun mal daher.
Mir nicht. Ich sehe, dass hier jeder noch andere Interessen und Beschäftigungen hat. Abgesehen von einem Beruf, einem Studium, o.ä.
Über jemanden, der sich mit Hingabe einem Hobby wie Brieftauben widmet, würdest du wahrscheinlich nicht so reden, oder?
Jan22 schrieb
Das nimmt manchmal doch Extremformen an, die man fast als krankhaft oder zwanghaft bezeichnen muß.
Na und? Wenn es der betreffenden Person denn Spaß macht und sie zur Zeit eben dieses Thema hat?
Wenn dieser Zustand über längere Zeit anhält und dann immer noch zwanghaft ist, kann man sich Gedanken darüber machen.
Es gibt auch Hausfrauen, die zwanghaft einen Sauberkeitswahn haben - damit tun sie aber keinem weh.
Ich sehe das recht tolerant.
Jan22 schrieb
Und was die Angeberei und Prahlerei mit dem Visus und Nahpunkt angeht Es ist mir auf diesen Seiten vom ersten Tag an beim Lesen sehr aufgefallen, daß eine ganze Reihe von Postern hier offensichtlich ein Problem hat. Lies die alten threads durch und es begegnet Dir immer wieder. Visus von 180, 160, mit Korrektur natürlich, was soll denn der Quatsch? Wir sind keine Adler. Sehen ist keine Leistung, schon mal gar nicht eine qualitative. Ich finde es einfach sehr merkwürdig, daß sich hier doch so einige offensichtlich über ihren Visus definieren müssen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man dann bedenkt, daß die Mehrzahl der Menschen wahrscheinlich einen Visus unter 100% hat, dann finde ich das schon merkwürdig. Ich habe nämlich hier noch von keinem Einzigen der regelmäßigen Poster gelesen, daß er unter den 100 liegt. Käme das etwa dem Bekenntnis eines persönlichen Versagens gleich?
Da stimme ich dir zu. Ich sehe einen Visus von 1,0 als "normal" an. Mehr braucht man im normalen Leben nicht. Wer weniger erreicht, kommt trotzdem gut im Leben klar.
Und es gibt sie ja, die Leute, die trotz bester Korrektur KEINEN Visus von 1,0 erreichen. Es ist aber doch kein persönliches Versagen, sondern dann anatomisch/physiologiesch bedingt.
Leider gibt es auch Menschen, die einen sehr geringen Visus haben und auf andere Sehhilfen angewiesen sind. Und da haben Optiker eine Menge Möglichkeiten zu bieten.
lg
Nicole
Hi sentapaula schrieb
Denn die Wahrnehmung eines Fehlsichtigen ist ja eine ganz subjektive... Möglicherweise ist dieser Bereich bislang auch noch nicht wirklich erkannt und/oder untersucht worden.
Stimmt. Die Reaktion auf Fehlsichtigkeiten und Sehhilfen ändert sich nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch bei einer bestimmten Person innerhalb eines Zeitraums. Und wahrscheinlich wurde nicht untersucht, warum das so ist. (hoffentlich löst meine Behauptung keinen Streit aus )
P.S. Mit Rechtschreibreform hatte ich keine Probleme, aber bitte nicht "zwanzig vier" aus vierundzwanzig machen, sonst müsste ich zurück umlernen;)
AgnesMaria schrieb
Die Ziffer 60.4 kenne ich nicht. Was ist das, Herr Mosch?
Sie können den aktuellen ICD - 10 hier einsehen
zur Richtigstellung IDC10 = Krankheitsschlüssel
(so jetzt auch von mir verstanden)
Die Ziffer 60.4 stammt aus den Richtlinien der Ärzte und Krankenkassen über die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Hilfsmittel Richtlinien) Abschnitt E Sehhilfen Hier habe ich durch Unkenntnis Äpfel und Birnen vermischt, ich danke für die Belehrung.
Ich plädiere gleichfalls für eine gewissenhafte Abklärung bei Doppelbild-Seheindrücken. Hier ist der von AgnesMaria aufgezeigte Weg eine wesentliche und wertvolle Orientierung.
Konnte die Ursache abgeklärt und evtl. med. behandelt werden, ist abzuklären, ob die Art und Weise der Doppelbilder korrektionszugänglich ist. Leider wird hier sehr häufig der Patient in seiner Problematik alleine gelassen, obwohl selbst in Fällen von neurologisch bedingten Störungen in vielen Fällen (zumindest teilweise) eine Symtomkorrektion erfolgreich sein kann. Ich schätze, dass bei ca. 40 % sehr gute Ergebnisse zu erzielen sind und bei weiteren 30% noch ein befriedigendes Resultat erreicht werden kann. Natürlich ist dies in erster Linie abhängig vom Grundleiden selbst. Dies sind meine Erfahrungen mit Patienten einer neurologischen Reha-Klinik in meinem Umfeld, die mir DB-Patienten mit einem Konzil zuweisen. Noch viel günstiger wird dies Verhältnis , sollte kein organischer Defekt für die DB gefunden werden. Hier kann allermeist geholfen werden.
Hallo, daja
ich denke, hier suchst Du "Streit", wo keiner ist!
Ich habe Lucccy einige Informationen geschrieben, die Sie sicher nicht als Angriff aufgefasst hat. Ich Ihre Aussagen übrigens auch nicht!
Jawohl, wir sind beide Augenoptiker. Als Augenoptiker sind wir keine Heilkundler. Wir sind nichtmal als Therapeuten im heilkundlichen Bereich tätig. Auch dürfen wir diagnostisch nicht tätig sein.
Messungen von Bildlagefehlern sind seit Jahrzehnten höchstrichterlich bestätigt und unwiedersprochen nicht als Ausübung von Heilkunde zu verstehen.Im Bereich der Winkelfehlsichtigkeit wird uns das von medizinischer Seite zwar nicht zuerkannt, dies ändert aber nichts an unserer Befugnis, auch diese Messungen durchführen zu dürfen (Berufsbild des Augenoptikers) und Korrektionen derselben eigenverantwortlich auszuführen.
Insofern sehe ich die Ausführungen des Kollegen Eberhard Lukas mit Skepsis, da sie das Leistungsverbot für Brillen durch Krankenkassen bei über 18-jährigen aushebeln und die Brille wieder, um den Status der "therapeutischen Sehhilfe" in die Versicherungspflicht heben. Allgemein wird dies keinesfalls so gehandhabt und gesehen. Deshalb kann sich diese Auslegung des Textes auch umkehren, und uns (beziehungsweise hier Versicherten und Ärzten) als Betrugsversuch ausgelegt werden.
Z. Zt. ist "leider" vieles eher negativ im Fluss, und der überwiegende Teil der Fachärzte für Augenerkrankungen schreibt nicht einmal Verordnungen bei funktioneller Einäugigkeit, medizinisch notwendige Sonnenschutzbrillen etc. auf, die als "Therapeutische Leistungen" benannt sind, geschweige den Versorgungen, die erst durch Messwerte eines Augenoptikers notwendig sein sollen. Hier liegt eine Rechtsunsicherheit vor, da einerseits der Augenoptiker (nicht heilkundlich tätig)solche Messungen durchführt, und durchführen darf, andererseits "nur noch" vom Facharzt verordnete Sonderversorgungen im Bereich der Sehhilfen gesetzlich krankenkassenpflichtige Leistungen sind bzw. sein sollen.
Habe vor einiger Zeit dieses Forum entdeckt und hoffe auf gute Ratschläge..
Ich bin 43 Jahre und habe seit ca. 5 Jahren extreme Probleme von verordneten Sehhilfen.
Kurze Zusammenfassung Zur Einschulung stellte man bei mir eine Weitsichtigkeit fest die korrigiert wurde. Welche Werte verordnet wurden kann ich heute nicht mehr sagen, aus den Erzählungen meiner Mutter jedoch muss der Augenarzt sich ziemlich aufgeregt haben, dass meine Eltern erst so spät mit mir zur Untersuchung kamen, sodass ich vermute dass die Gläser schon eine gewisse Stärke hatten.
Im Rückblick muss ich feststellen, dass ich schon immer nicht besonders gut sehen konnte. Gegen Ende meiner Schulzeit stellten sich die ersten Schwierigkeiten im Nahbereich ein. Mit ca. 17 Jahren gönnte ich mir die heiß ersehnten ersten Kontaktlinsen, wobei ich immer das Gefühl hatte, alles sei irgendwie 2 Nummern zu klein. Es gesellten sich noch undefinierbare Kopfschmerzen, Verspannungen und so einiges andere dazu. Die Probleme im Nahbereich wurden immer stärker. Mit ca. 31 Jahren war es soweit, dass ich nicht mehr in der Lage war, einen Zeitungsartikel in einem Rutsch durchzulesen ohne meinen Augen eine Erholungspause zu gönnen. Laut AO war die KL Stärke o.k. und für eine Lesebrille sei ich noch zu jung.
Der Besuch bei meiner AÄ ergab nach Eintropfen eine Unterkorrektur von + 2,5 Diop.Meine damalige KL Versorgung rechts + 4,5 ; links + 5,5 Diop.Die Cyclopentholatskiaskopie? ergab rechts + 7,0-0,5 ; links + 8,0-0,75 / 140
Die Diop. sollten in mehreren Schritten erhöht werden, teilweise zusätzlich mit Brille wobei ich die ganze Zeit über nie Beschwerdefrei war und auch mit der Brille so meine Probleme hatte.
Vor ca. 5 Jahren brauchte ich neue KL. Ich hatte bis dato nur sph. Kl getragen. Mein rechtes Auge konnte immer schon viel besser sehen. Aufgrund einer stärkeren Hornhautverkrümmung auf dem linken Auge, wurde mir empfohlen links eine torische, rechts eine sph. KL anpassen zu lassen. Gesagt, getan. Es gab enorme Schwierigkeiten (über Monate) bei der Stärkenfindung (ich sei ein Akkommodationswunder). Letztendliche Stärke links torisch + 8,0+5,75 ; rechts sph. 8,0. In der Nähe konnte ich ganz gut sehen, in der Ferne schlecht. An die Diop. Erhöhung werden Sie sich noch gewöhnen, hieß es. Hab ich nicht!! Ca. 1 Jahr später neuer Anlauf. AÄ, Sehschule (ihre Augen arbeiten nicht korrekt zusammen, Schielen Nein) AO KL re. Sph. + 6,25 ; li torisch + 6,75. 1-2 Tage später bekam ich in der linken Kopfhälfte einen krampfartigen Schmerz (den habe ich heute noch fast täglich) durch irgendwelche Überanstrengungen und ich spürte förmlich wie mein linkes Auge zoomte wie ein Fotoapparat. Also, erneut AÄ, Überweisung Uni, Kontaktlinsenspezialist, neue KL, bitorisch, re + 7,0 – 0,5 A 5 ; li + 8,0 – 0,75 A 140. Superklares Bild (vorher noch nie gehabt), links gestochen scharf, rechts etwas unschärfer und als Zugabe Schmerzen im ganzen Kopf. In der Nähe hatte ich immer noch Probleme. Also Uni Sehschule, Ergebnis nach mehreren Untersuchungen ja, sie haben ein verstecktes Aussenschielen (4 Prismen), aber sie gleichen selbst aus und das übliche von wegen immer mehr Prismen und OP. Man schickte mich zum Orthopäden, der zum Neurologen, der steckte mich 2 mal in die Röhre, ich erhielt Krankengymnastik wegen einer krummen Wirbelsäule aber die Schmerzen wurde ich nicht los. Ich wurde zu einem Spezialisten für Winkelfehlsichtigkeit vermittelt. Erstes Ergebnis 8 Prismen Basis? (dickerer Teil der Brille innen) plus Nahzusatz, plus Rest der Hornhautverkrümmung (Gleitsichtbrille) (Gemessen wurden zwischenzeitlich auch schon mal 12 Prismen). Die Akzeptanz ließ zu wünschen übrig. Nach einem ¾ Jahr probeweise 4 Prismen, dann ohne Prisma, dann wieder die 4 Prismen. Vor einigen Monaten wurde nochmals ein Versuch gestartet mit neuen KL (asphärisch, rücktorisch, monofocal) und einer Gleitsichtbrille mit 7 Prismen, in der Höhe hatte sich auch ein Wert? ergeben. Die Suche nach der richtigen Stärke für den Fern- und Nahbereich ist immer noch nicht abgeschlossen. Mal sieht das rechte Auge klar, mal das linke, das Bild zieht oft nach rechts mit Prismenbrille und das Sehen ist immer irgendwie anstrengend (war es immer schon, seit 5 Jahren aber erheblich mehr). Ich weiß jetzt, dass mein rechtes Auge das dominante ist, dass ich das linke Auge wohl immer unterdrückt habe (ist mir nie aufgefallen), dass meine Augen nicht zusammenarbeiten wollen (hatte früher mehr das Gefühl das sie zusammenarbeiten als heute) und das ich schiele und in meinem Kopf zieht und zerrt es weiterhin bis in den Nacken/Rücken,. ich kann mich kaum konzentrieren und fühle mich nur noch wie ein Volltrottel. Ich fahre seit 4 Jahren kaum noch Auto. Irgendwie ist totales Chaos in meinem Kopf und dementsprechend fühle ich mich auch. Meine Energie ist auf dem Nullpunkt, ich habe zu nichts mehr Lust und mich völlig zurückgezogen. So kann es nicht weitergehen!!!Gibt es wirklich keine Hilfe???
Letztens ist mir nach ein paar Glas Wein aufgefallen, das ich mit Brille Doppelbilder hatte (ohne Brille nicht). Als ich dann die Brille mit den 4 Prismen zusätzlich vorhielt, gingen die Doppelbilder nur weiter auseinander. Was hat das zu bedeuten? Wenn ich doch eigentlich mehr Prismen brauche, müssten doch die Doppelbilder dann verschwinden. Und wieso habe ich wenn ich an Objekten oder Menschen (z.B. Kino oder Theater) vorbeischaue immer noch einen äußeren Rand rechts und links daneben (schwer zu beschreiben)? Manchmal habe ich das Gefühl, das eine Auge schaut in die Ferne und das andere Auge eben auf das Objekt im Vordergrund. Es ist mir auch schon aufgefallen, dass mein Kopf klarer wurde ich dann aber mit dem linken Auge kein gutes Bild hatte, teilweise merkte ich dabei auch rechts eine Anstrengung. Ich muss den Kopf oft schütteln, muss zwischendurch die Brille absetzen (dabei merke ich auch, dass das Bild nach rechts versetzt war) um wieder Ordnung in den Kopf zu bekommen. Kann es sein, dass die Augen den Ausgleich der Hornhautverkrümmung nicht vertragen? Ehrlich gesagt, bin ich total verunsichert. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit für sich auszuprobieren wie und in welche Richtung man schielt? Wenn ich schnell sie Hand vor den Augen vorn rechts nach links halte, ist das Bilde vom linken Auge nach rechts hoch versetzt vom rechten Bild (verständlich? Bin bei den Untersuchungen immer total verkrampft und frage mich, können dabei die richtigen Werte gemessen werden? Probiere z.Z. neue, stärkere KL und die neue Brille aus, fühle mich bes.....Und weiß nicht wofür ich mich entscheiden soll.
Ist doch ein bisschen lang geworden, wusste nicht was wichtig ist und was nicht.Entschuldigung!!!