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Suchergebnisse für: Vergrößernde Sehhilfen
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Hallo Frank,
ZITAT"Befund Gläserstärke um 0,5 Dioptrien oder mehr verändert ? JA"
Das bedeutet, dass du -0,5 Dioptrien hast.Damit bist du kurzsichtig. Ein normal sehender Mensch hat 0,0 Dioptrien. Ab 4,0 dpt würde ich von einer "großen" Veränderung im Vergleich zum normalen (emmetropen) Auge sprechen.
ZITAT"Art der Verordnung 2 Gläser
Besondere Gläser/Sehhilfen Fernbr. ???
Rechts Spähr. -0.50 und Zyl. = 0.25 , achse 4
Links Spähr. -2.25 und Zyl. = 2.00 , achse 4"
Also das heißt du brauchst eine Fernbrille mit 2 Gläsern , die einen sogenannten Astigmatismus bei dir ausgleichen müssen.Der Wert auf dem rechten Auge ist fast nix und links ist schon etwas mehr, aber nicht so schlimm. Der normale Augenwert ist überall 0,0.Dein rechtes Glas unterscheidet sich von der Dicke kaum von einem Glas ganz ohne Stärke Das linke hat einen etwas dickeren Rand als ein Glas ohne Stärke. ist allerdings kein Grund ein "extra dünnes" Glas zu kaufen.
ZITAT"Die Tagessehschärfe ohne Sehilfe beträgt Rechts = 0,8Links = 0,08beidäugig = 0,8"
Das heißt dein "Visus" -wenn du keine Brille auf hast-beträgt 0,8 also du siehst 80% von dem was ein "normales" Auge sieht.
ZITAT"Die Tagessehschärfe mit Sehilfe beträgt Rechts = 1,2Links = 1,0beidäugig = 1,0"
Wenn du eine Brille aufhast, ist dein Visus rechts überdurchschnittlich gut und links genau richitg, sowie beidäugig.
Du wirst jederzeit Auto fahren dürfen, hauptsache du trägst Kontaktlinsen oder eine Brille!
Viel Spaß noch bei der Prüfung und beim Fahren!!!
Hi @ allBenötige dringend eure Hilfe und zwar war ich heute beim Augenarzt und habe meine Augen zwecks autoführerschein untersuchen lassen , folgendes kam dabei raus
Befund Gläserstärke um 0,5 Dioptrien oder mehr verändert ? JA
Art der Verordnung 2 Gläser
Besondere Gläser/Sehhilfen Fernbr. ???
Rechts Spähr. -0.50 und Zyl. = 0.25 , achse 4
Links Spähr. -2.25 und Zyl. = 2.00 , achse 4
was genau bedeutet das ? kann mir jemand von euch verraten , wie der normale augenwert ist und ob meine Werte sehr schlecht sind , bzw...ob ich besonders Dicke Gläser benötige ?
Dann zum nächsten Thema , ich habe direkt im anschluss einen Sehtest für meinen Führerschein Klasse B gemacht , mit folgenden werten
Die Tagessehschärfe ohne Sehilfe beträgt Rechts = 0,8Links = 0,08beidäugig = 0,8
Die Tagessehschärfe mit Sehilfe beträgt Rechts = 1,2Links = 1,0beidäugig = 1,0
was genau hat das zu bedeuten ? bitte helft mir mal.
Kann ich damit überhaupt einen autoführerschein machen , und wenn ja gibt es irgendwelche einschränkungen ?
Hallo nochmal,
fienchen ist Betroffene und Nochnichtfachfrau. Was ihr keiner wünscht, aber passieren kann, sie fällt durch die Prüfung und bleibt interessierter Laie...
Nein, ganz dezidiert Anna* und ich sprechen sicher vielen aus der Seele, wenn wir dem Nachwuchs, zumal er selber auf Sehhilfen angewiesen ist, eine Chance geben wollen, hier mitzugestalten. Damit kommt auch mal frischer Wind hier hinein. Die Mittelalten, zu denen ich mich zähle, sind doch heutzutage richtig spießig geworden, als dass sie offen für Neues wären .
Also warten wir die Woche ab, solange stehe ich noch pro forma als Mod zur Verfügung, bitte aber zu bedenken, dass ich nunmehr nicht mehr im Konsens mit den anderen Moderatoren meine Meinung kundtue, also es somit zu unterschiedlichen Äußerungen innerhalb des Teams kommen kann. Das haben wir ja bisher vermieden und sollte auch den designierten Nachfolgerinnen eine Maxime sein, wie ich finde.
Viel Glück und MELDET EUCH AUCH MAL ZU WORT - LIEBE MITGLIEDER!
Ralf, die Privatperson.
Hallo,
als ich vor einigen Jahren zum Augenarzt ging, wollte ich eigentlich nur eine Brille für meine SM-Sexualität haben. ... Das ich so eine riesige Welle mit dem Ceratokonus losgetreten habe, hätte ich damals nicht gedacht.
Inzwischen habe ich sog. Huckepack-Contactlinsen. Diese Contactlinsen stellen die erste Sehhilfe da, mit der ich einigermaßen zurecht komme. (Und bis es soweit war, hatte es "nur" 21 Jahre gedauert!) Zu den Contactlinsen gehört auch eine Brille, die ich aber nie trage.
So, im moment bin ich sauer! Ich wurde damals (1990, da hatte ich noch KEINEN Ceratokonus!) vom Augenarzt zusammengeschnauzt, weil ich mit meiner Brille nicht zurecht kam. Ich quälte mich mit der Brille fast zu tode! Und das ist jetzt Alles umsonst gewesen, wegen dem Ceratokonus? Ich habe noch heute Probleme im Umgang mit der Brille!
Dieses traumatische Ereigniss, nehme ich jetzt zum Anlass, GAR NICHTS mehr zu tragen! Die Contactlinsen stehen in der Ecke und die brille habe soweiso nie getragen! (Weil ich mich MIT Brille nicht mehr orientieren kann!)
Demnächst (vielleicht noch diesen Monat) starten ein Aufenthalt in der Psychiatrie, um diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Was nach dem Klinikaufenthalt ist, weiss ich jetzt noch nicht, aber vielleicht werde ich NIE WIEDER eine Sehhilfe benutzten, weil Sehhilfen für mich was Traumatisches darstellen! (FOLTERGERÄTE!)
Die Kontrollen beim Augenarzt und Optiker fallen damit flach! (Es gibt ja nichts mehr zu kontrollieren!) Ist mir auch lieb so, denn ich habe einen grossen Hass auf Augenärzte!
MfG Michael alias BigCoder!
Ein Hallo allen Bildverlagernden, die beim Treffen nicht anwesend sein konnten, wollten, durften oder nichts wussten, ahnten, aber dennoch interessiert sind an dem, was dabei herauskam
Protokoll zum Treffen der Forumsmitglieder „Optometrie Online“ am 10. und 11.01.2004 in Göttingen (Niedersachsen)
10 Teilnehmer
Beginn Samstag, 10.01.2004, 1400 Uhr
Eintreffen der ersten 8 Teilnehmer. Begrüßung und erster Meinungsaustausch.
Erläuterung der in Bezug auf MKH fälschlicherweise verwendeten Begriffe „Fehlsichtigkeit“, „Fehlstellung", „Latentes Schielen“, „Therapie", „Behandlung" und „Krankheit". Bei der Abgabe einer prismatischen Korrektion (PK) wird vielmehr ein lateraler und/oder vertikaler Bildlagefehler behoben.
Überlegung hinsichtlich der Kostenübernahmeregelung durch die GKVen, ob es richtiger wäre, die PKen ganz aus deren Leistungskatalog herauszunehmen, oder aber die PKen als zuschussfähiges Hilfsmittel zu verankern.
Erscheinen von 2 weiteren Teilnehmern.
Hinweis von Herrn V., dass die Abgabe einer PK durch Augenoptiker (AO) ab dem 01.01.2004 (geänderte Heil- und Hilfsmittelrichtlinien) juristische Fragen aufwerfen dürfte. Anlass ist der bereits vorher schon bestehende Widerspruch in der Einstufung der Prismen einerseits als Heilmittel (Krankenkassenrecht), andererseits als Hilfsmittel (allg. Rechtsprechung). Werden Prismen als Heilmittel gesehen, müsste die alleinige Verordnungskompetenz bei der Medizin liegen, denn Augenoptik ist kein Heilberuf, sondern ein Handwerk. Betrachtet man Prismen als Hilfsmittel, fallen sie in die Zuständigkeit der Augenoptik, denn diese ist nach geltender Rechtsprechung für die Anpassung von Sehhilfen zuständig. Nach Ansicht der Augenoptiker sind Prismen eindeutig als Hilfsmittel einzuordnen, denn sie heilen eine Winkelfehlsichtigkeit nicht, sondern wirken nur so lange, wie sie getragen werden.
Es sei nicht auszuschließen, dass ein Kunde den Klageweg beschreite, um die Zulässigkeit der Abgabe im Nachhinein gerichtlich entscheiden zu lassen.
Hinweis von Herrn D., die Verwendung des Begriffes „Prismenbrille“ sei abzulehnen, weil inzwischen zu negativ besetzt. Besser solle man von prismatischen Korrektionen sprechen. Ebenfalls abzulehnen sind alle Begriffe, die Prismen in die Nähe eines Heilmittels rücken würden, also Begriffe wie „Prismentherapie", „Behandlung" und „Prismenverordnung". Auch der Ausdruck „Augenfehlstellung“ sei irreführend, denn Ursache der Beschwerden ist nicht die Fehlstellung an sich – diese ist auch beim manifesten Schielen vorhanden, wird dort jedoch auf andere Weise kompensiert, sei es durch Verschiebung des Korrespondenzzentrums auf der Netzhaut oder Abschalten der Seheindrücke eines Auges. Es handele sich dagegen um einen Bildlagefehler, d.h. das Bild trifft in der Ruhelage der Augen nicht an den Stellen der beiden Netzhäute auf, die einander zugeordnet sind und das Bild zu einem einheitlichen Seheindruck verschmelzen könnten.
Ratschlag, Betroffene sollten den Weg zur Patientenbeauftragten des Bundes-gesundheitsministeriums (BMG) suchen zur Wahrung ihrer Interessen. Offen sei, welche Hoffnungen die Betroffenen auf die Stärkung der Patientenrechte ab 01.01.2004 setzen können. Einerseits werden erstmals Patientenvertreter in den entscheidenden Gremien sitzen, welche die Verordnungsrichtlinien der Krankenkassen festlegen. Sie werden dadurch besseren Zugang zu Informationen haben und ggf. die Öffentlichkeit mobilisieren können. Andererseits haben sie kein Stimmrecht, sondern nur Anhörungsrecht.
Sachstandsbericht der Selbsthilfegruppe Winkelfehlsichtigkeit. U.a. Behandlung des Themas „Visuelles Training“ bei einem Vortrag anlässlich eines Kongresses der IVBV in Aschaffenburg. Visuelles Training beschreitet einen völlig anderen Weg als die prismatische Korrektion, es trainiert die Augenmuskeln, anstatt sie zu entspannen. Daher sei eine klare Trennung zwischen MKH und „Visuellem Training“ wichtig für den Fall, dass ein AO beides parallel anbiete. Des Weiteren stelle sich augenblicklich noch die Kontaktaufnahme zu verschiedenen Institutionen als schwierig dar.
Anschließende Diskussion über Einzelfälle aus dem Forum.
Dabei wurde deutlich, dass Befindlichkeitsstörungen, die auch nach längerer prismatischer Korrektion verblieben, zum einen auf eine noch nicht aufgedeckte Höhenabweichung zurückgehen können, die sich oft erst sehr spät zeigt. Zum anderen wiesen die Augenoptiker auf verschiedene andere körperliche Störungen hin, die ihrer Erfahrung nach als Ursache in Betracht kommen können. Darunter u.a. niedriger Blutdruck, Schilddrüsenfehlfunktionen, Diabetes, Glaukom. Bei einem betroffenen Kind mit mehrfachen Problematiken wurde vor kurzem ein KISS-Syndrom diagnostiziert, dessen Behandlung bereits erste Erfolge auch bei der Kompensation des lateralen Bildlagefehlers zeigt.
Gegen 24 Uhr Ende des offiziellen Teils des Treffens.
5 Teilnehmer verlassen die Runde.
Sonntag, 11.01.2004, 1000 Uhr, Ausklang des Treffens; eine erneute Zusammenkunft im Sommer d.J. bei Frau H. anvisiert.
Ende 1300 Uhr (Auflösung der Runde)
Abschließend sei anzumerken, dass die Diskussion in einer angenehmen und offenen Atmosphäre geführt wurde.
------------------Grüße
Ralf
Zitat Das einzige was ich will ist, meinem Sohn die bestmögliche Behandlung zukommen lassen. Doch das ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
- das verstehe ich gut und ich weiß aus eigener Erfahrung (bzw. von Eltern, die mit ihren Kindern bei Augenärzten waren, die keine Ahnung vom Schielen hatten) dass ein Augenarzt nichts zwangsläufig was über Schielen weiß..
Zitat Wie schon gesagt, ich dachte immer der richtige Ansprechpartner für eine Augenkrankheit wie z.B. Schielen ist ein Augenarzt, doch von denen in meinem Umfeld halte ich momentan nur sehr wenig !Wenn du mir da gezielt weiterhelfen kannst, dann sende mir doch bitte eine e-mail !
- ich weiß leider nicht genau, wo du wohnst, aber ich kann dir nur empfehlen, mit deinem Sohn eine Orthoptistin aufzusuchen. Die Ausbildung zur Orthoptistin dauert 3 Jahre und diese sind dann spezialisiert auf alle möglichen Arten von Schielen, Behandlung von Schielen, von Sehschwächen, Behandlung von Störungen des beidäugigen Sehens, Behandlung und Erkennung von Augenbewegungsstörungen, AUgenzittern, Sehbehinderung,... die Liste wär noch länger, aber das kannst du unter www.orthoptik.at oder auch beim BOD der Orthoptistinnen Deutschlands nachlesen.
Zitat Zur Info mein Sohn, Alter 12, schielt seit seinem 2. Lebensjahr. Er trägt eine Brille mit den StärkenSph Cyl Ach Pd2,75 -0,5 45 28 3,5_______ 28
- Weitsichtig oder kurzsichtig? ohne ein entsprechendes Vorzeichen vor den ersten Zahlen kann man das nicht sagen..
Zitat Wenn ichs richtig verstanden habe, dann wird zuerst eine Schiel OP durchgeführt und danach über eine Prismenbrille (sofern möglich) versucht, beidäugiges Sehen zu erlangen ?
- kommt auf die Größe des SChielwinkels an. Wenn er schon so lange schielt, dann hat er ws kein räumliches Sehen und würde es auch durch Prismen nicht bekommen. Ein grobes beidäugiges Sehen wäre vielleicht möglich - aber dazu müsste die Orthoptistin einige Tests machen und könnte dir dann sicherlich genaue Informationen geben. Bitte diese Informationen nicht beim Optiker holen - Optiker sind spitze beim Refraktionieren von Erwachsenen, beim Kontaktlinsenanpassen, bei der BEratung von vergrößerenden Sehhilfen usw... Und ich schätze diese BErufsgruppe auch sehr, aber von Schielen haben sie leider nur geringes Pseudowissen und ich denke, man sollte da nach dem alten Sprichwort gehen Schuster bleib bei deinen Leisten. Wenn alle Berufsgruppen gut zusammenarbeiten, dh Augenarzt, orthoptistin, Optiker, dann kann man das beste für den Patienten gewährleisten!
PS Ich hoff, ich war vorhin nicht zu streng, aber ich hab schon oft genug 'Fehler' von Augenärzten und Optikern ausgebügelt und mir stellts dann die Haare auf, wenn ich den Schwachsinn lese, der hier teilweise steht.
>sinnerstellend editiert, Anm. d. M.
Wir spielen hier im Forum keine Fachärzte für Augenheilkunde untereinander aus. Leztlich sind wir über jeden Facharzt froh, der sich Kenntnisse in der MKH aneignet und diese zum Nutzen seiner Patienten einsetzt.
Bei "Wulff", aber auch "Wieditz" ist dieses Wissen durch die vorhergehende Ausbildung zum Augenoptikermeister mit eingebrachtes Basiswissen. Sie waren noch echte Schüler von Hans-Joachim Haase selbst. (Das könnte sogar auch auf Dr. Grebe zutreffen, da bin ich mir aber nicht sicher? Allerdings ist er zur MKH erst wieder vor einigen Jahren gestoßen.
Natürlich verordnet Dr. Lorch prismatische Wirkungen und versucht beidäugiges Sehen wieder zu erreichen.
Schildern Sie uns doch mal den Werdegang Ihres Sohnes, das Sehen betreffend. Wenn er wirklich erst als drei-Jähriger erstmals schielte, wäre hochinteressant, wie die Sehleistung (Schärfe) der Augen heute ist. Ob die Abweichung über alle Zeit gleich und stabil blieb, ob OPs' und/oder welche Behandlungen, wie lange diese durchgeführt wurden und welche Erfolge (oder auch nicht) damit verbunden waren. Daneben wäre auch die Brillenglasstärke, der Tragezeitraum (Jahre) etc. von Nutzen.
Meine persönliche Überzeugung ist die, je mehr Motivation (für den Ophtalmologen) sich aus der Vorgeschichte ableiten lässt, dass beidäugiges Sehen mal funktioniert hat, desto intensiver wird er danach forschen. Je größer der Schuttberg über den ursprünglichen Funktionen lagert, desto seltener hebt man den Schatz. Teilweise muss das Ziel vollständig funktionierendes beidäugiges Sehen zu erreichen, aufgegeben werden und man muss sich auf ein Teilziel fixieren. In seltenen Fällen gibt es keine Hilfe.
Ich suche deshalb den Berater, der diese Variablen am sichersten auslotet, zu empfehlen. So ist das Vorgehen effektiv.
In gewissen Fällen wird auch ein versierter Augenoptiker Messungen ausführen können. Aus rechtlichen Gründen kann dies jedoch nur nach Kenntnis eines Einzelfalles und unter persönlich gewachsenem Vertrauen beiderseits abgesprochen werden. Es wird keinesfalls im Forum eine Empfehlung sein. Nur der Arzt darf Schielen theraperien. Der Augenoptiker hat erst ein Recht auf Messung, wenn funktionelles beidäugiges Sehen vorliegt.
Die neusten Hilfsmittelrichtlinien (unveröffentlicht) stellen gar fast alle augenoptischen Versorgungen von Winkelfehlsichtigen unter den medizinischen Anspruch der "Therapeutischen Sehhilfen". Diese Lesart ginge damit weit über den Bereich einer Zahlungspflicht gesetzlicher Krankenkassen hinaus. Aber lassen wir das, noch müssen wir abwarten.
Meine güte, sind DAS eine Menge Fragen! -)
Also ich denke das "übereinandertragen von Brillen" bringt Nichts, man sieht nur unscharf damit. Wenn man die Seife und das Wasser noch ohne Brille findet, darf man diese beim Waschen auch abnehmen. (Ich glaube sowieso nicht, das Sehhilfen den Augen "Helfen" oder "Schaden" - ausser Contactlinsen.) Ich glaube die Brille, die man mit 3 bekommen hatte, passt mit 40 nicht mehr. (Man ist ja gewachsen.) Ich schaue gelegentlich auch ohne Sonnenbrille in die Sonne, ich kann keine Schäden bestätigen. Und in was für ein Etui man die Brille steckt, ist auch egal.
Ich hoffe, ich habe alle Fragen beantwortet und nicht so viele vergessen. -)
MfG Michael alias BigCoder
Hallo,
vielleicht hast du recht. Ich bin ab Februar/März 2004 in klinischer Behandlung (vorraussichtlich). Wegen einer Menge Probleme, die durch meinen Ceratokonus ins Rollen gebracht wurden. Der Ceratokonus hat damit eine riesige Welle ausgelöst, die hoffentlich im Klinik-Aufenthalt nächstes Jahr etwas kleiner wird.
Natürlich lehne ich Sehhilfen jeder Art im Moment ab. Als ich vor etwa 1 1/2 Jahren zum Augenarzt ging, wollte ich in Wahrheit nur eine Brille für meine "SM-Sexualität", wo die Brille als Foltergerät einen festen Platzt hat (hatte).
Und zu dem Zeitpunkt, wo ich in Sachen "Sehhilfe" positiv gestimmt war, hatte mir die mangelhafte Auskunft die Lust an der Sehhilfe verdorben. (Es hilft Alles nichts, wenn ich zwar die Brille tragen WILL, die Brille aber wie Heu juckt!)
Naja, ein "Trostplaster" bleibt Diese "Huckepack-Contactlinsen" sind die erste Sehhilfe nach ca. 22 Jahren, mit der ich wenigsten etwas zurecht komme.
MfG und einen guten Rutsch ins Jahr 2004 von Michael alias BigCoder
Hallo,
als der Arzt so geschrien hatte, war ich schon 12. Vorher hatte ich nie eine Brille richtig getragen, weil ich MIT Brille überall gegen gelaufen bin! (Hätte ich mich daran gewöhnen können? Wenn ja, ist das die ERSTE "Nebenwirkung" von Sehhilfen, die vom Augenarzt verschwiegen wurde!)
Ich bin ein "Opfer" der mangelhaften Aufklärung bei Augenärzten und Optikern- Das Orientierungsprobleme (MIT Brille) am Anfang normal sind, wurde nicht nur mir verschwiegen!- Um mir zu sagen, das man sich LANGSAM an eine Brille gewöhnen kann, hat es über 12 Jahre gedauert! (Aber der Druck, das ich die brille UNBEDINGT tragen muss, war dafür um so grösser!)- das harte Contactlinsen schmerzen bereiten, wenn Schmutzt drunter kommt, hat der "Experte der Experten" offensichtlich vergessen! *GRMPH*- Das weiche Contactlinsen bei nicht-täglichem-Tragen zu Schmerzen führen können habe ich auch zu spät erfahren!- und mit "nur" 23 Jahren Verspätung erfahre ich, WARUM ich die Brille hätte tragen müssen. Nur jetzt ist es zu spät.
Können den Augenärzte und Augenoptiker denn gar Nichts richtig machen?
Hallo Paul-Gerhard und Eberhard,
eine Fragestellung zu den Begriffen Heil- und Hilfsmittel von mir.
Zunächst Heilmittel sind Dienstleistungen, wie zum Beispiel die physikalische Therapie (Massagen, Krankengymnastik), die Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie und die Ergotherapie. Hilfsmittel z. B. Geh- oder Sehhilfen, aber auch Krankenfahrzeuge.
Mich beschäftigt in eurer Diskussion der Terminus "Therapeutikum". Wollt ihr damit ausdrücken, dass die Prismenbrille nicht Hilfsmittel sondern Teil eines Heilmittels, also der "Prismentherapie" sei und ihr somit "Prismentherapeuten" werden könntet?
Ganz ernsthaft gefragt, entweder stehe ich auf dem Schlauch oder weiß einfach nicht .
------------------Grüße
Ralf
PS läge ich mit meiner Interpretation richtig, wäre das finanzielle Leid vieler WFs möglicherweise besser zu lindern, wenn das Mittel zum Zweck (der Prismenaufbau) Teil des Heilmittels sei und im Eigentum des Therapeuten bliebe (bei einer physikalischen Therapie nutze ich ja auch die Geräte des Physiotherapeuten leihweise). Naturgemäß ist es schwieriger, den Materialaufwand zu rechtfertigen, da bei der Prismentherapie u.a. der Einsatz individuell angepasster Hilfsmittel (!) erfolgt, die nicht bei anderen "Patienten" wiederverwendet werden können. Da beginnt mein Vergleich auch schon zu hinken...
"3. Nicht geändert wurde die Regelung, wonach prismatische Gläser bzw. Folien mit prismatischer Wirkung ab 3 Prismendioptrien automatisch unter den Begriff der therapeutischen Sehhilfen gefasst werden und damit regelmäßig einer augenärztlichen Verordnung bedürfen."
Dies bedeutet doch wohl, dass ein Augenoptiker, der höhere prismatische Werte misst und versorgt, jetzt "HEILKUNDE" ausübt?! Denn es gilt krankenkassenrechtlich ab Januar 04 als "Therapeutikum".
Mag es hier gerichtlich evtl. anfechtbar sein, dass Gläser erst ab einem bestimmten Wert medizinisiert sein sollten (die Ärzte sind letztlich sicher bereit, ALLE prismatischen Wirkungskomponenten als Medizin zu verkaufen), so ist es in meinen Augen jedenfalls unmöglich, bei dieser Zwangsjacke weiterhin unter dem Dikat der Ärzte (Krankenkassen) auszuharren.
Nur in der Abgrenzung und in der Ausgrenzung von Krankenkassenleistungen wird man (wenn überhaupt noch?) den Beruf des Augenoptikers voll ausfüllen können, leider! Wie sehen das die Kollegen?
Wie kann der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) hier einwilligen?
Hallo,
es ist eigentlich eine Zwickmühle Die Augen sind durch den sog. Ceratokonus schon beschädigt. Und häufiges, langes tragen von den Contactlinsen, die ich jetzt habe, kann die Augen noch mehr schaden. (Vor allen Dingen die weichen Contactlinsen können Schädigend sein.) Aber ich brauche die Contactlinsen um auf 60-70% Sehleistung zu kommen. (Und für einen Führerschein würde ich diese Contactlinsen brauchen. Habe aber keinen Führerschein.)
Es gibt die Theorie, das die "reinen harten Ceratokonus-Contactlinsen" auf den Ceratokonus "drücken" und damit ein Fortschreiten des Ceratokonus verlangsamen oder gar verhindern können. ABER1. Steht mein Ceratokonus eh.2. Vertrage ich diese Contactlinsen nicht.3. die jetztigen Contactlinsen (2 Weiche + 2 Harte) "drücken" nicht. -(
Ab Anfang nächsten Jahres (so ca. ab März) bin ich vorraussichtlich in einer Nervenklinik. (Indirekt wegen dem Ceratokonus. Also wegen meinen Augen.) Da werde ich die Contactlinsen - einfach weil ich da die Zeit und Ruhe dafür habe - 3 mal in der Woche tragen. (2 mal in der Woche ist Schwimmen -> Verlustgefahr, am Wochenende bin ich i.d.R. zuhause und die Contactlinsen in der Klinik. -> auch kein Contactlinsen tragen.)
Es ist richtig, das ich die Contactlinsen als Sehhilfe "ablehne" aus dem einfachen Grund Ich konnte noch nicht mit der Brille "abschliessen". Heisst Bissher hat es noch NIEMAND geschaft mir dabei zu helfen, die Brille RICHTIG tragen zu können. Zu viele Dinge sind für mich noch ungeklärt. Z.B. wie man es schaft mit dem wesentlich kleineren Sehfeld zurecht zu kommen. Ich kann dementsprechend nicht akzeptieren, das die Brille jetzt einfach so "weg" ist. Und wenn ich damals schon Augenarzt und Optiker mit "die Brille drückt und juckt so" völlig überfordert habe und ich den "ersten Ansatz einer Lösung" durch einen 08/15-Brief vom "Billig-Optiker" kriege, wie sollen dann die "Fachleute" mit sowas kompliziertem wie "Ceratokonus" zurecht kommen? Ich meine auf die Schmerzen bei den harten Contactlinsen hatte bissher kein Experte eine Antwort drauf. Die bissher einzige Lösung Das "Huckepack-System", welches komfortabeler zu tragen ist, aber ungesünder für die Augen ist. -(
Mit der Brille bin ich nie zurecht gekommen. Dementsprechend hatte ich "nie die Chance auf 100% Sehen". Dementsprechend bin ich jetzt über diese 60-70% frustriert und verärgert. (PS Ohne Sehhilfen habe ich L50%/R30%. Aber ich würde ja sogar mit nur 10% ohne Sehhilfe auf die Strasse gehen.)
Aber ich habe nicht "nur" schlechte Nachrichten1. nach "nur" -) 21 JAHREN habe ich nun entlich eine "Sehhilfe", mit der ich einigermaßen zurecht komme. (Ja, es hat tatsächlich "nur" schlappe 21 Jahre gesauert von der ersten Brille zu den Huckepack-Kontactlinsen.)2. Ich habe heute ein kleines "Schnäppchen" gemacht. Das Contactlinsenreinigungssystem für meine weichen Contactlinsen gibt es in einem 3-Monats-Pack mit Zusätzlicher Kochsalzlösung + neuem Behälter. für "nur" 27 Euro. (Also 9 Euro pro Monat theoretisch.) - genau das Richtige für meinen Klinikaufenthalt nächstes Jahr. -)
... ich bin es halt mein ganzes Leben gewohnt mit Fehlsichtigkeit durchs Leben zu gehen, ohne diese zu korrigieren. Vielleicht braucht es nochmal 21 Jahre, bis ich mich an DIESE Sehhilfe (Huckepack-Contactlinsen) richtig gewöhnt habe. -)
MfG und ein schönes Weihnachten von Michael alias BigCoder
Hallo,
die Werte meiner vorletzten Brillenverschreibung waren R F -3.25 -0.75 170° F -1.75 .Der gemessene Unterschied liegt bei ca. 2 Dioptrien .Auf dem rechten Auge habe ich eine Esophorie von 3.75 Prismen.Der Visus auf dem rechten Auge ist besser und Stereosehen ist schwach aber vorhanden .Richtig beschwerdefrei sehen kann ich nur ganz ohne Sehhilfen und mit kleinen Einschränkungen mit Kontaktlinsen.Ansonsten leide ich unter Verspannungen der Augenmuskulatur bis hin zu Schmerzen,dem Gefühl das die eingesetzten Stärken zu groß sind, plötzlich eintretender Müdigkeit,leichtem Schwindel,Unwohlsein,Ziehen auf der Kopfhaut.Kürzlich habe ich mir eine Brille mit 1.0 Prismen anpassen lassen mit dem Ergebniss daß die Beschwerden sich etwas verändert haben die Brille aber immer noch keine Alternativlösung darstellt. Nachdem ich starker Pollenallerkiger bin und mein Tränenfilm nicht immer optimal ist möchte ich auf eine Linse mit Brille umsteigen allein weil ich mir ein bessers Handling erwarte und die Linse öfters mal zwischendurch rausnehmen könnte.Nun habe ich eigentlich zwei Fragen und weiß natürlich daß ich keine Ferndiagnosen erwarten kann würde mich aber trotzdem über jede Anregung freuen.1. Seht Ihr bei der reinen Brillenlösung noch Erfolgspotenzial.Die Anisometropie scheint mein Hauptproblem zu sein trotzdem meint mein Optiker daß das Einsetzen eines Aniseikonieglases (bedingt durch den zu geringen Unterschied?)keine Abhilfe schaffen würde.
2.Wo liegt der Unterschied in der Methodik,Ergebniss der Korrektur der Linsen Brillenlösung gegenüber der reinen Brillenlösung.
Hallo Ralf,
Deine Fragen tangieren Überlegungen, die sich aus der Sicht des Verbrauchers stellen. Das ist sicher völlig legitim, gerade auch in diesem Forum. Ob es teurer, billiger, oder nur anders händelbar abliefe, kann ich z.Zt. wirklich nicht beantworten.
In Deutschland gibt es medizinische Berufe, hierzu zählen alle Ärzte, Fachärzte und Heilpraktiker. Des weiteren gibt es medizinische Hilfsberufe und Therapeuten, hierzu zählen Krankenschwestern, -pfleger, Therapeuten u.ä. Diese Berufe arbeiten unter der Anleitung eines Arztes, teilweise auch selbstständig.
Der Augenoptiker gehört ebenso, wie andere Gesundheitshandwerke (Zahntechniker, Orthopädiemechaniker, Orthopädieschuhmacher und der Hörgeräteakustiker) nicht zu den medizinischen Berufen. Er übt sein Handwerk selbstständig und eigenverantwortlich aus.Gerade der Augenoptiker hat schon in den 50er, und dann entgültig in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Kompetenz für "Sehen" aufgrund höchstrichterliche Urteile bestätigt bekommen. Diese wurden Ihm damals immer wieder durch Ärzte und auch Krankenkassen streitig gemacht. Erst der Erfolg korrektionsrichtiger Brillen (incl. definierter prismatischer Wirkungen), der in den letzten zwanzig Jahren vermehrt von sich reden machte, hat dazu geführt, dass erneut das Thema der Augenglasbestimmungen zum Kompetenzstreitpunkt erhoben wurde. Dabei ging es nie um die Frage, ob ein Arzt, ohne eine Prüfung in den Kenntnissen und Fähigkeiten der Augenoptik abgelegt zu haben, Augenglasbestimmungen durchführen darf, sondern immer um den Punkt, ob ein Meister in der Augenoptik, dessen ureigenster Bezug die "komplette Augenglasbestimmung" ist, diese vollumfanglich aus- und durchführen darf. Als Hebel wurde dabei immer die Zahlung der (Gesundheits-)Krankenkassen für Sehhilfen gebraucht. Diese fällt nun weitestgehend weg. Und plötzlich taucht ein neuer Begriff auf, das Therapeutikum "Brille".
Frage Was läge Ärzten näher als "BRILLE" zu medizinisieren. Gelänge dies, wird unser Beruf seiner Kernkompetenz entkleidet. Dagegen allerdings wehren wir uns entschieden.
Nachsatz an EberhardKolleg(inn)en, die dazu den Kompetenznachweis eines Heilpraktikers benutzen, schwächen dadurch unsere ureigene Kompetenz in Augenoptik. Wenn es wirklich (z.Zt. nicht erkennbare) Defizite geben sollte, hat sie der Augenoptikerberufsstand selbst zu erkennen und abzustellen.Die Sache mit den 14 Jahren ist ein Kriegsüberbleibsel der Jenaer Augenoptikermeisterschule (damals eine Selbstverpflichtung dortiger Absolventen), die von keiner anderen Schule jemals übernommen wurde. Aber von Ärzten gerne ohne Quelle zitiert wird. Übrigens war damals der Leiter der Jenaer Schule ein Arzt (Prof. Dr. Schachtschnabel)!Übrigens, hat man Dir diese Auflage nie gemacht. Du hast unterschrieben, Kinder nicht zu refraktionieren, bei denen noch keine augenärztliche Untersuchung durchgeführt wurde. Und daran denke ich, hast Du Dich im eigenen Interesse gehalten. (Vor einer ersten Messung auf WF habe ich Kinder grundsätzlich medizinisch vom Facharzt für Augenheilkunde untersuchen lassen, und dabei Zeiten, die länger als ein 1/2 Jahr zurück lagen, nicht akzeptiert)
Hallo Helge,
ich habe auch so um die -6 dpt auf beiden Augen. Früher habe ich lange Jahre KL getragen und hatte auch eine ziemlich Abneigung vor Brillen (was vielleicht auch an der Brillenmode der 80er und frühen 90er Jahre lag -)). Mit der Zeit wurde das KL tragen dann doch irgendwie anstregend für meine Auge. Heute habe ich zwei schöne relativ kleine Brillen und benutze ab und zu Tageslinsen. Das ist momentan besser für meine Augen. Von morgens bis zum schlafen gehen die Kl auf den Augen zu haben kann nicht jahrzehntelang gut gehen. Ich kann dir nur sagen, die erste Umstellung ist schon nicht einfach. Es ist ja nicht nur so, dass die Augen kleiner wirken, sondern dass du selbst auch alles kleiner siehst (was mcih selbst viel mehr gestört hat). Aber mittlerweile haben sich meine Augen an die verschiedenen Sehhilfen gewöhnt und die Umstellung funktioniert reibungslos.
Für diese Stärke gibts auch echt noch schöne Brillen, die am Rand nicht dick sind.Noch weiterhin gutes SehenGruß
Birgit
Hallo Paul-Gerhard,
danke für die Fokussierung. Genau das wollte ich eigentlich auch sagen.Sicherlich kann man die, sich ernsthaft bemühenden und "wirklich guten" MKH-Fachleute in Deutschland z.Z. noch an den Händen abzählen -eher weniger.
Es ist doch für einen AO ziemlich einfach sich ein Polatestgerät anzuschaffen und sich dann MKH-Optiker zu nennen. Betriebswirtschaftlich liegt er damit auf der richtigen Seite und er braucht zum Überleben nur noch ganz normal seinen Job zu tun. Die Nachfrage nach Sehhilfen ist sicher auch stetig-steigend. So richtig gut braucht er doch gar nicht zu sein, denn die Vielzahl der eigentlichen WFS-Kunden (70-80% aller Kunden) merkt ja nicht, welche Kraft sie zum Fokussieren eines Bildes aufwenden müssen. Der "MKH-Optiker" wird nicht danach gemessen, wieviel Seminare er zur Weiterbildung er besucht hat und welche Kosten und Mühen er damit in Kauf genommen hat und nimmt. Am Ende verdient er auch nicht mehr als sein Kollege, der ganz normal 0-8-15 seinen Job verrichtet.Das eben gesagte trifft auch ganz besonders für die AÄ zu.
Jetzt habe ich noch eine Frage an dichWas bedeutet für mich "Eso-WF = innen Ruhestellungsfehler"?Ich komme jetzt nach ca. vier Wochen Gewöhnungszeit mit meinen 2 Pr Bi erst mal gut klar. Die Bilder -einzeln- sind jetzt auf beiden Augen gleich scharf, d.h. der Visus links verändert sich nicht mehr (was mein bisheriges Problem war).Bei langsamen wechselseitigem Abdecken der Augen merke ich, daß sich meine Sehachsen innen kreuzen.
Gruß
Wilfried
Hallo, Flidais!
Die beiden Augenprüfungen und die beiden daraus resultierenden Brillenglaspaare unterscheiden sich objektiv zu weit, um als ähnlich gelten zu können. Vielleicht wird durch beigefügten Text einiges deutlicher
"Wird beim Vorsetzen einer positiven Prüflinse eine Sehverschlechterung, beim Vorsetzen einer negativen Prüflinse aber eine Sehverbesserung erreicht, handelt es sich um ein myopes Auge.Die negative Prüflinse wird vor dem Auge belassen und der mit ihr erreichte Visus (Sehfähigkeit) festgestellt. Es wird eine weitere Prüflinse, deren Stärke sich nach dem bereits erreichten Visus richtet, vor dem Auge angeordnet. Das Vorsetzen wird so lange fortgesetzt, wie noch eine Visusverbesserung feststellbar ist, muß aber sofort beendet werden, wenn kein Visusanstieg mehr verzeichnet wird. Dabei darf die letzte Prüflinse nur einen Wert von -0,25 dpt haben. Der insgesamt erzielte Minuswert, mit dem der höchste Visus gerade erreicht wurde, ist als Endwert zu betrachten, d.h., die letzte Prüflinse, mit der keine Visusverbesserung mehr erreicht wurde, darf nicht mehr berücksichtigt werden.Um auszuschließen, daß der ermittelte Endwert durch Beteiligung der Akkommodation fehlerhaft ist, wird nun vor der dem Endwert entsprechenden Linse eine Prüflinse +0,25 dpt angeordnet und der Patient befragt, ob dadurch eine Sehverschlechterung....entsteht. Wenn dies der Fall ist, wurde durch die Prüflinse +0,25 dpt ein myoper Zustand herbeigeführt, den das Auge durch keine akkommodative Einstellung verringern kann . Damit gilt der vorher gefundene negative Gesamtwert...als bester sphärischer Korrektionswert. Wird keine Sehverschlechterung festgestellt, liegt eine Überkorrektion vor, und der Wert der Korrektionslinse muß mindestens um 0,25 dpt verringert werden."Ausschnitt aus Methling/Maxam Optometrie-Bestimmen von Sehhilfen
------------------Beste Grüße von Mutti
Hallo, Leute...
Ich weiß nicht, ob das alles hier was bringt.Aber ich habe etwas statistisches gefunden, was eventuell hilft.Im Buch von Methling/Maxam "Optometrie-Bestimmung von Sehhilfen" steht auf Seite 183 eine Tabelle mit genauer Verteilung der Sphären und Zylinder.Nun hat wahrscheinlich kaum einer dieses Buch, was 1989 im VEB Verlag Technik Berlin erschienen ist. Bei Bedarf kann ich einen Scan der Seite schicken. Einfach melden!Sinngemäß steht da 2/3 aller Brillenpatienten sind hyperop und 1/4 myop und 1/10 haben einen mixtus. Bei 70% aller Patienten wurde ein Astigmatismus festgestellt. Der Anteil mit Astigmatismus ist bei den Myopen relativ größer ( 18,5 zu 5) als bei den Hyperopen (43 zu 24)
Das ist doch schon mal was, oder? Und wie gesagt - bei Bedarf sende ich einen Scan der Seite.
------------------Beste Grüße von Mutti
hallo vicky,es gibt in der augenoptik probleme genug. die loest man nicht durch aussitzen, wie es der zva macht. vergroessernde Sehhilfen ist sicherlich ein gutes beispiel. insbesondere wird dies mittlerweile auch von (noch wenigen)augenaerzten angeboten. dieser bereich wird, wie es bei den kl geschehen ist, so weichgespuelt,bis der naechste aa sagt "ja, das hamwa doch schon immer gemacht." dann ist es zu spaet! es ist und bleibt eine handwerksleistung. als verband hat man den augenaerzten auf die fuesse zu treten. als verband muss man leistungmerkmale setzen. ja selbst wenn man zum zva hinlaeuft und fragt ob der einzelne bei einer berufspolitischen auseinandersetzung unterstuezt wird, wie es geschehen ist bei mkh-faellen, so wird man abgebuegelt"lassen sie es doch, es bringt doch nichts." es wird nicht mal der versuch gemacht, den fuss zwischen tuer und angel zu stellen, wenn sich die kv mit den kk bzglunserer belange unterhalten oder sogar ueber unsere koepfe hinweg entscheiden. siehe heil- und hilfsmittelrichtlinie 58.10. die haben nicht mal die namen der ausschussmitglieder herausgefunden!da wurde eins ums andere regelrecht verpennt. zu gernots fragen wg mitgliederzahl. da hat er sich die antwort schon selbst gegeben, richtigerweise. deshalb staerkt diesen verband!ob eine gerichtliche auseinandersetzung droht weiss ich nicht, liegt aber durchaus im bereich des moeglichen.
schoene weihnachtsgruesse
burkhard
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