Eigentlich sollte die Folie sofort Wirkung Zeigen. Spätestens nach 1 Woche solltest Du spüren, ob sich etwas verbessert hat. Allerdings reagiert jeder etwas anders.
Aktueller Zwischenstand:
1) Hatte ja von meinem Optiker Multifokallinsen erhalten. Damit leichte Besserung. Danach eben die (Fensterglas-)Brille mit der 2-Prismen-Folie.
Hatte die ersten Tage ziemliche Kopfschmerzen und immer das Gefühl, auf mittlere Distanz (ein paar Meter) ein anderes Schwindel-Gefühl entwickelt zu haben. Hat sich nach einer Woche auch nicht gebessert.
2) Bin dann zu meinen ursprünglichen Linsen (also nicht Multifokal und beide Seiten um 0,25 oder 0,50 schwächer als die Multifokal-Linsen) in Kombi mit der "Prismen-Brille". Ich denke schon, dass ich eine Besserung meines "ursprünglichen" Schwindels habe. Der "Schwindel", den ich in Pkt. 1 beschrieben habe, habe ich mit den "alten" Linsen + Brille nicht. Allerdings sehe ich eben in der Nähe nicht wirklich gut. Das war mit den Multifokallinsen schon besser.
In der Ferne sehe ich mit dieser Kombi ganz gut, habe auch das Gefühl, das "Unscharf-/Verschwommen-Sehen" ist dadurch deutlich besser. So gesehen bringen die Prismen schon was.
Grundsätzlich macht das mit der Prismenfolie aber nicht wirklich Spass ... ist halt alles dunkler, ein wenig milchiger und von "gutem" Sehen kann aufgrund dessen keine Rede sein.
Ich bin mir außerdem gar nicht sicher, ob meine angestrebte Kombi = Kontaktlinsen + Prismenbrille drüber erstrebenswert ist bzw. überhaupt Sinn macht.
Es kommen wohl zuviele Faktoren hinzu; (starke) Kurzsichtigkeit + beginnende Altersweitsichtigkeit + Winkelfehlsichtigkeit.
Auf alle Fälle bin ich in den nächsten Tagen bei einem Optiker, der auf www.ivbs.org gelistet ist.
Viel Erfolg
So, melde mich zurück.
Hatte meinen Sehtest und ich muss sagen, ich war beeindruckt. Ist nicht mal so in 5 Minuten erledigt. War eine tolle Erfahrung.
Brille habe ich auch schon geordert; Ich verabschiede mich mal von meinen Kontaktlinsen, die Brille mit Prismen scheint die effektivste und auch effizienteste Variante zu sein ... hoffe ich halt 
Natürlich noch ein paar Fragen: 
1) Bei mir wurde eine horizontale und eine vertikale Abweichung festgestellt (Werte weiss ich jetzt nicht genau, aber beide so in der Gegend von 5 glaube ich): Lt. Optiker ist die vertikale Abweichung jene, die auf alle Fälle problematischer ist. Bemerke ich zumindest in der Weise, als ich meinen Kopf immer leicht nach rechts geneigt habe (und auch rechts meine "untherapierbaren" Nackenverspannungen sitzen).
Warum ist eigentlich eine vertikale Abweichung "böser"? Weil dann nicht nur die Augenmuskulatur betroffen ist, sondern auch andere Strukturen (Kopfschiefhaltung etc.)?
2) Ich habe einen ambitionieren manuellen Therapeuten, dem ich das Ganze auch so erzählt habe. Der ist sehr motiviert und hat sich natürlich auch so seine Gedanken gemacht: Die Frage ist ja auch ein wenig ein Henne/Ei-Problem oder? Sind die Augen nicht "richtig" ausgerichtet, weil der Kopf schief ist oder ist der Kopf schief, weil die Augen nicht richtig ausgerichtet sind? Dann kommt eigentlich die nächste Frage: Wenn die Augen(-muskulatur) bzw. deren Ansteuerung das primäre Problem sind (und der schiefe Kopf die Folge davon), gibt es Erklärungen, warum die Augenansteuerung nicht "richtig" funktioniert? Ist das ein neurologisches Thema oder gibt's dazu Erklärungsversuche?
3) Meine These ist ja die: Würde ich am Bau arbeiten und meine Blickfixation immer so im Bereich von ein paar Meter liegen würde, dann wäre wahrscheinlich eh alles paletti bzw. könnte ich das irgendwie kompensieren, damit das "Fass nicht überläuft". Da ich aber nun (inkl. Jugendjahre) schon 30 Jahre hinter Bildschirmen sitze (und damit der Fokus eher auf kurze, sich schnell ändernde Distanzen (Text etc.) fällt, kippt irgendwann das System. Ist das schlüssig für Euch?
4) Noch was: Solange ich denken kann, schlafe ich schlecht. Ich schlafe schnell ein, ich schlafe durch, ich schlafe lange. Dennoch bin ich in der Früh meist ziemlich gerädert. Ich kenne das nicht anders. Vielleicht war es als Kind besser ... keine Ahnung. Kann dies eine Folge der Winkelfehlsichtigkeit sein?
5) Gibt's Theorien, wie die "eigene" Winkelfehlsichtigkeit entstanden ist? Hab ich da eventuell dazu was beigetragen oder bin ich damit wahrscheinlich schon auf die Welt gekommen bzw. hat sich das im Wachstum einfach so herausgebildet und keiner hat es bemerkt?
Danke!
Moin
die Höhenfehler sind schlimmer, weil man diese selber kaum mit Muskelkraft ausgleichen kann. Deswegen die schiefe Kopfhaltung. Und was zuerst war, WF oder Schiefhals, ist heute nicht mehr zu erklären. Wie Du schon sagst, Henne oder Ei?
Es ist eher ein muskuläres als ein neurologisches Problem, wobei die Muskeln natürlich von Nerven innerviert werden, damit ist es also doch ein neurologisches Problem.
Zu 3), es ist vollkommen schlüssig.
Müdigkeit ist meist eine Folge schlecht oder gar nicht korrigierter WF.
Entstanden ist die WF in der Prägungsphase, also recht früh und ist in der Regel genetisch bedingt.
Ok, verstehe ... natürlich geht noch was in meinem Kopf um ![]()
Das Henne/Ei-Problem ist ja wohl auch dadurch "gelöst", wenn es so ist, wie du schreibst, dass die WF in der Prägungsphase entsteht. Dies bedeutet jedoch, dass der "schiefe Kopf" ja die Folge der WF ist und nicht umgekehrt. Zumindest kann man dies wohl für die meisten Fälle so behaupten, oder?
Ich finde die Videos von Benjamin Walther auf YouTube dazu extrem genial ...
Da Physik (und räumliches Denkvermögen) nicht so sehr meine Stärke ist, mal noch folgende Frage:
Je näher ein Objekt ist, das fixiert werden muss, desto stärker muss der Kopf geneigt werden, um die WF auszugleichen, oder? So denk ich mir das zumindest, da die WF ja "mal da ist" und je näher das Objekt, desto größer muss die "Ausgleichsbewegung" sein und je weiter weg, desto geringer. Stimmt das so? Wenn ja, erklärt dies auch, warum ich auf kurze Distanzen bei raschen Blickänderungen Beschwerden habe, aber auf weite Distanzen (Autobahnfahren) eigentlich keine (ausser bei starkem Lichteinfall und/oder sich ändernden Lichtverhältnissen).
Bei der horizontalen Abweichung gilt eigentlich gleiches, hier leidet eben "nur" die Augenmuskulatur; erklärt wohl auch meine Stirnkopfschmerzen, die zu zwei Dritteln rechts auftauchen.
Obwohl ich jetzt 25 Jahre Kontaktlinsen getragen habe, kann ichs kaum erwarten, dass meine Brille fertig wird. Will schon testen, ob und was sich ändert ... ist zwar kein billiger Test, aber im Gegensatz dazu habe ich schon den Wert eines Mittelklassewagens an sonstigen, nicht erfolgreichen Therapien ausgegeben. Vom zeitlichen Aufwand und den Nerven, die dabei auf der Strecke blieben, mal ganz abgesehen. Verglichen damit, ist die Brille ein Geschenk ...
Moin, eigentlich ist bei weiter Entfernung ein Höhenfehler deutlich störender, ebenso horizontale Fehlstellungen.
Moin, eigentlich ist bei weiter Entfernung ein Höhenfehler deutlich störender, ebenso horizontale Fehlstellungen.
Hmm, ein wenig bringst du damit mein theoretisches Gebilde gerade zum Einstürzen ... ![]()
Andererseits ist es schon so, dass ich bei Autofahrten (während des Fahrens) keine/kaum Probleme habe, jedoch nach dem Aussteigen schon teilweise massive. Da gabs schon Situationen, da musste ich mich danach mal 15 Minuten einlaufen, bis ich (gefühlt) wieder halbwegs gerade gehen konnte. Von sowieso latent vorhandenen Kopfschmerzen gar nicht erst zu sprechen.
Meine Theorie mit der kurzen Distanz wäre eigentlich der Erklärungsversuch gewesen, für folgende Situation: Vor dem PC sitzen und arbeiten etc. --> alles kein Problem. Nur wenn ich dann rasch aufstehe, mich zur Seite drehe und wohin gehe, dann spielt mein visuelles System nicht ganz mit und hat kurz Schwierigkeiten sich zu orientieren. Und das so an die 100x am Tag.
Soll heißen, rasche Blickänderungen auf kurze Distanzen sind oft problematisch und mit Schwindelgefühlen verbunden. Aber zu 99% verbunden mit Aufstehen, Gehen etc. Blickänderungen am am Schreibtisch/PC sind eigentlich problemlos, also ohne Schwindel, ich merke aber schon, dass eines meiner Augen immer einen Tick zu spät dran ist und nachkorrigieren muss. Löst nur keinen Schwindel aus, weil ich ja eh fest im Sessel sitze :-); Anders ist es im Gehen und Stehen. Da will der ganze Körper dann zum korrigieren beginnen und macht es eigentlich nur schlimmer ...
Moin, genau das ist es ja, beim Aufstehen sind die Augen nicht mehr in der Nähe fixiert, sondern schauen mehr oder weniger in die Ferne.
Hallo,
so, bin wieder zurück. Habe heute meine Prismenbrille in Empfang genommen. Das erste Aufsetzen war gaaaaaaaanz komisch. Hat sich aber nach einer Zeit eingependelt. Hab noch immer nicht 100%ig das Gefühl, dass es passt, aber deutlich besser als zu Beginn. Gehe aber eh davon aus, dass erstmal 2 bis 3 Wochen ins Land ziehen müssen, um eine Beurteilung abzugeben.
Ein paar Fragen hab ich dennoch 
1) Winkelfehlsichtigkeit ist Exo und Höhe, das verstehe ich noch. Auf meinem Mess-Protokoll steht:
Rechts: Prisma 3,31 335 Visus 1,24
Links: Prisma 4,71 143 Visus 1,24
Kannst Du mir das übersetzen?
2) Stereo-Sehen: Nach Korrektur vorhanden; interessanterweise erscheinen mir im Auto ein paar LCD-Anzeigen nun ein wenig in 3D; vielleicht ist das eh normal, für mich war das neu :-); oder ist das ein Teil der "Umstellung"? Habe auch ein wenig das Gefühl, das die Tastatur des PCs, das Handy ein wenig gebogen scheint. Das hat mir der Optiker aber eh so erklärt. Ist das mit dem 3D auch so?
3) Bez. Schärfe habe ich, speziell auf dem linke Auge (eigentlich mein besseres der beiden und ich glaube auch das "Führungsauge" das Gefühl, nicht "scharf" genug zu sehen. Hat das damit zu tun, dass sich dieses Auge nun ein wenig "zurücklehnen" kann und weniger Arbeit leisten muss? Ist das auch eine Umstellungssache?
Sorry für die Fragerei, aber ich bin halt neugierig 
War mit den Brillen schon ein wenig spazieren, hab mich dann auch in engere Räume gewagt (klingt blöd, ist aber so); habe schon das Gefühl, der Schwindel, der mich immer verfolgt hat, ist ein wenig anders und ich würde ihn der neuen "Sehsituation" zuordnen. Er kommt diesmal viel mehr von den Augen, als ich es jemals ohne Brille zuordnen hätte können.
Naja, mal abwarten, will nicht zu euphorisch sein, aber ich glaube, ich bin am richtigen Weg. ![]()
Moin,
Aussenschiel gesamt 6,76 cm/m Höhe 4,24 Höhe Basis R unten oder links oben.
Ein 3D-Sehen ist normal, wird sich aber wieder legen durch Gewöhnung.
Richtig, das rechte Auge ist jetzt nicht mehr besser als das linke. Ist normal.
Enge Räume können immer gewisse Probleme machen, leider auch normal. Ich kannte das selber bei Läden mit hohem Warenaufbau rechts und links, vor meiner Schiel-OP.
Eberhard - Kompliment für deine Antworten! Thumbs up! ![]()
D.h. als Laie habe ich fast 7 Prismen horizontal und ca. 4 Prismen vertikal? Die 7 sind wohl eh nicht auffällig oder? Sind die 4 normal? Denke nicht oder?
Ad "Enge Räume": Hatte jetzt 5 Jahre das Phänomen, dass ich dachte, der ganze Supermarkt kommt mir entgegen (dementsprechend habe ich mich nicht wirklich mehr in diese reingewagt ...); Wenn ich dich richtig verstehe, dann gibt mir die Prismen-Brille eine reelle Chance, dass ich dieses Problem loswerde?
Moin,
bei Horizontalen Korrektionen ist fast immer auch die Höhe beteiligt, also sind die Werte nicht ungewöhnlich.
An die Supermarktgänge musst Du Dich einfach gewöhnen.
Hallo,
kurzes Update: Trage die Brille nun schon den 6ten Tag. Verträglichkeit der Brille ist besser geworden, mein Schwindel hat sich auch spürbar gebessert. allerdings keine lineare Entwicklung, sondern ein bisschen ein Auf- und Ab mit einer Tendenz zur Besserung.
In Supermärkte habe ich allerdings noch nicht getraut 
Fragen:
1) 3D-Sehen (meist bei Rot- bzw. Grüntönen auf dunklem Hintergrund) habe ich nach wie vor. Möglicherweise wurde das ein bisschen weniger intensiv; schwer zu beurteilen. Nach welcher Zeit sollte sich das legen?
2) Wenn ich gehen und direkt auf meine Füße schaue, dann ist der Boden nach wie vor ein wenig gewölbt; jedoch nicht soviel wie zu Beginn. Scheint sich also zu bessern. Gerade Linien scheinen sich nicht mehr so oft und nicht mehr so stark zu wölben. Ich kann endlich halbwegs normal Streifenmuster ansehen, ohne das Gefühl zu haben, die springen ständig auf und ab.
Alles normal?
3) Was mich total fasziniert hat: Vom Tag 1, an dem ich Brille oben hatte, hat sich meine Schlafqualität um enorm verbessert. Ich war morgens IMMER gerädert. Egal, ob ich 8, 10, 12 Stunden geschlafen hatte. Jeden Tag (leichte) Gliederschmerzen (eher "Gliederschwere"), schwere Augen und von der Früh weg ein "Erschöpfungsgefühl". Das ist alles zu 90% weg. Ich war 3 x im Schlaflabor, bei einigen Neurologen etc... nie was rausgekommen, außer "Stress abbauen" ... hahahaha ... Die Brille hats gerichtet.
4) Was mir bei der Brille auffällt: Rechts sehe ich in der Ferne gut, dafür in der Nähe aber nicht so gut. Dafür ist es links genau umgekehrt (also Ferne schlechter, dafür Nähe gut). Mag sein, dass ich zu hohe Ansprüche habe, aber ein wenig habe ich das Gefühl, dass die Brille beim beidäugigen zu "unscharf" ist (vor allem in der Ferne). Beim Autofahren etc. überhaupt kein Problem, jedoch, wenn ich auf die Küchenuhr blicken will, dann ist die Distanz ein wenig zu groß (LCD-Uhr auf der Mikrowelle; Distanz ca. 7 Meter). Habe ich zu hohe Ansprüche oder gehört da noch was korrigiert? Habe das mit dem Optiker noch nicht besprochen, denke, ich muss dem ganzen Thema eventuell noch ein bisschen Zeit geben.
Danke!
Moin,
zu 1) meist nach einigen Monaten nicht mehr zu sehen. (Obwohl das doch schön ist
)
zu 2) normal
zu 3) sehr gut
zu4) Du trägst Kontaktlinsen für die Kurzsichtigkeit, richtig? diese Stärken prüfen lassen, denn etwas stimmt da nicht.
Hallo,
kann nur als Langjährige Prismenträgerin antworten bzw meine Erfahrungen mitteilen, da Du ja gleich mit relativ hohen Prismen beginnst, sind die Symptome die Du jetzt hast völlig normal...
Eingewöhnung dauert mit Sicherheit etwas länger... auch das mit den Linien und Regalen gibt sich
ganz wichtig ist, dass Du die Brille ständig trägst , nur so kannst Du Dich daran gewöhnen ...man muss diese Art der Korrektur auch akzeptieren und den Weg gehen, wenn‘s Dir damit besser geht..Anfangs konnte ich nicht glauben, dass die Schwierigkeiten mit der richtigen Brille beseitigt werden können ....
Laura
Danke für Eure Antworten; also die Symptome, die ich jetzt habe sind, im Vergleich zu jenen ohne Brille, deutlich angenehmer ((in Österreich sagen wir: ein Lercherlschas
).
Frage an Laura: Warum beginne ich gleich mit "relativ hohen" Prismen? Dachte immer, "hoch" sind Werte über 10 oder so ...
Ad 3D-Sehen: Ja, es ist schon ein wenig "schön"); Allerdings habe ich oft am Tag mit solchen Ansichten zu tun:
http://www.inktwo.com/blog/index.php/2017/11/06/hot-stockz-mod-down/
Und da ist's nicht immer schön
... Aber ja, wenn es sich wieder gibt, dann null Problemo ...
Ich stell mir jetzt mal die Frage: Die 3D-Filme im Kino, die ich bisher gesehen habe, waren schon 3D ... zumindest ein bisschen was. Kann es sein, dass ich "nur" die stärkeren 3D-Effekte wahrgenommen habe und die kleinen "übersehen" habe?
Ad Kurzsichtigkeit: Nein, ich trage nun keine Kontaktlinsen mehr; ich habe mich eben für die Brille entschieden. Nach 25 Jahren Kontaktlinsentragen ist nun eben Schluß damit ... Ist in meinem Alter durchaus vertretbar 
Was gibt es jetzt für Möglichkeiten, wenn ich das Gefühl habe, die Stärke passt nicht (wie oben beschrieben)? Kann man das Glas nachbessern?
Ich trage die Brille jeden Tag (24/7), kann auch schon besser damit umgehen; habe noch immer das Gefühl, die Augen "laufen" hin und her, nachdem ich die Brille abgenommen habe. Dieses Gefühl ist aber schon um einiges angenehmer zu ertragen.
Ich finde dieses ganze Thema hochinteressant; Offen gesagt, glaube ich, dass die "Dunkelziffer" - also jener Leute, deren Beschwerden man mit diesen "Koordinationsstörungen (und nichts anderes sind es) erklären kann - extrem hoch ist. Wer denkt schon an die Augen, wenn man 2 bis 3 Mal im Monat Kopfschmerzen/Migräne hat?
Vielleicht bin ich zu naiv, aber eigentlich ist es logisch, wenn es zu einer "Überanstrengung" kommt, dann leiden andere Faktoren darunter. Wenn ich jahrzehntelang "schief" gehe, dann werde ich irgendwann eine neue Hüfte brauchen. Ich denke, diese Sichtweise ist anerkannt und akzeptiert. Dasselbe gilt aber, wenn meine Augen-/Gesichtsmuskulatur ständigt Höchstleistungen erbringen muss ... irgendwann gibt diese auf und Probleme in diesem Bereich tauchen auf. Aus meiner Sicht wird dies aber meistens "belächelt" und mit psychischen Beschwerden erklärt ... Eigentlich ein Graus, wenn man darüber nachdenkt.
Moin, da Du wahrscheinlich in ca. 6 Monaten eine neue Messung machen lassen wirst, reicht es aus, dann auch die Stärken der Myopiekorrektur zu verbessern.
Also von einem Kontrolltermin wurde mir (noch) nichts gesagt. Ev. kommt das dann eh automatisch. Werde ich aber mal nachfragen; sollte da bez. Prismen keine Änderung rauskommen, bei der Myopie aber schon, sind dann zwingend neue Gläser nötig oder kann man die bestehenden "feinjustieren"? Gefühlt dreht es sich wohl um eine Korrektur von -0,25 bis -0,50 zusätzlich.
Eine Frage zu Deiner Schiel-OP: War das ein "richtiges" Schielen oder auch ein latentes? Wird diese OP wirklich nur dann gemacht, wenn nix mehr geht oder auch bei grenzwertigen Fällen? Hat die OP ein hohes Risiko?
Moin,
also ändern kann man an Deinen Gläsern nichts mehr, nur neu fertigen bei Bedarf.
Ich hatte ein latentes Schielen, mit Werten, die bei Brillengläsern schon starke Einschränkungen machten.
Eine OP wird dann gemacht, wenn 1. die Prismen recht hoch sind ( über 20 cm /m ) und 2. innerhalb 6 Monaten keine Steigerung der Prismenwerte vorlag. Beim richtigen Operateur gibt es kein Risiko.