Moin,
weniger wird es wohl nicht mehr, ausser es wurde falsch gemessen.
Egal von welchem Wert aus eine Änderung nötig ist, die anfänglichen Probleme sind immer da, vor allem wenn keine sog. Einrastsitzung mit der endgültigen Korrektion gemacht wird.
Update:
So, die 2. Messung wurde durchgeführt. Alle Werte haben sich bestätigt. In 10 Tagen sollte ich meine neuen Gläser bekommen.
Bin nun bei 9 horizontal und 8 vertikal. Ist das viel? Schon ein wenig "versetzt", oder? Oder eh der Normalbefund bei WF mit Beschwerden?
Was ich noch bemerkt habe: Wenn ich abends im Bett liege und ohne Brille auf das Handy schaue, dann habe ich ein Auge zugekniffen. Geht ja nicht anders, sonst würde ich gar nichts sehen. Da ist es mir jetzt schon ein paarmal passiert, dass ich den Eindruck hatte, mein (offenes) Auge "setzt" aus ... Wobei ich eher glaube, das Auge "rutscht" kurz weg und "zentriert" sich dann wieder. Kann das sein? Quasi, das Auge meint: "Der Tag war lang, ich bin jetzt müde und mache eine Millisekunde Pause."
Lieg ich das richtig? Wobei das wahrscheinlich öfter am Tag vorkommt, es sich für mich aber in Schwindelgefühl ausdrückt. Beim "einäugigen" Lesen fällts eben total auf, weil dann das ganze Bild verschwindet (das andere Auge ist ja zu).
Frage zur Schiel-OP: Ich wills mal im Hinterkopf behalten und eigentlich wäre mir die Sache auch nicht unsympathisch. Wäre dann zumindest (dauerhaft?) gelöst. Wie kann ich mir das vorstellen? Wird da wirklich millimeter-genau hingearbeitet? Es werden ja Muskeln verkürzt/verlängert. Passiert das Pi * Daumen oder wie wird das gemessen, ob das Auge dann in der richtigen Position ist? Tue mir bei dem Gedanken ein wenig schwer, da ja die MKH nicht unbedingt im ärztlichen Bereich anerkannt ist, oder? Oder geht der Operateur her und richtet beide Augen einfach gerade aus und das wird dann schon irgendwie passen? Vor allem wie soll das gehen, wenn man in der Vollnarkose dahinschlummert und damit die Muskulatur sowieso entspannt ist?
To be honest: Ich versteh das nicht ... ![]()
Moin,
bei der Winkelfehlsichtigkeit ist es normal, dass man auch ohne Prismen sehen kann, aber mit Anstrengung. Bei manifestem Schielen ist das nicht möglich.
Zur OP: Die MKH ist bei einigen Ärzten anerkannt, leider sind es nicht mehr. Diese Ärzte operieren auch erst, wenn feststeht, dass entweder nichts mehr an Prismen dazu kommt, oder ein Wert vorliegt (um 30 cm/m) , der operabel ist. Was dann operiert werden muss, ist exakt festgelegt, also wieviel mm ein Muskel verkürzt und der Gegenspieler verlagert werden muss. Das hat also nichts mit irgendwie passen zu tun. 
Update:
Habe meine neuen Gläser (horizontal 9 Prismen und vertikal 8 Prismen) nun seit 14 Tagen. Trage sie durchgehend. Hab mich eigentlich relativ schnell an die neuen Gläser gewöhnt. Die ersten paar Stunden waren mühsam, aber danach sind sie mir nicht wirklich aufgefallen. Das eine Glas ist mit 7mm nun relativ dick, aber gut ... freut mich nicht wirklich, aber damit muss ich wohl nun mal leben.
Eine Besserung meiner Beschwerden (Schwindel ...) konnte ich leider noch nicht wirklich feststellen.
Auch die Schlafqualität, die sich für 3 bis 4 Wochen nach der ersten Prismenbrille schlagartig verändert hat, ist wieder gleich schlecht geblieben.
Dazu kommen latente Kopfschmerzen, schwere, müde Augen, leichter Kopfdruck etc ...
Das einzige, was sich ein wenig gebessert hat, ist das unnatürliche 3D-Sehen; das wurde weniger.
Der Rest ist eigentlich geblieben.
Irgendwelche Ideen außer Geduld?
Die einzige Idee: Es stimmt mit den gemessenen Prismen etwas nicht. In 4 Wochen nachprüfen lassen.
Hallo , rein-aut ,
Deine Brillenwerte werden nicht stimmen ... man kann die 6 Muskel-Paare mit unterschiedlichen Vektoren ins Gleichgewicht bringen...die Kunst ist es aber ... , es in der Energie-ärmsten Version zu schaffen... das scheint bei dir nicht gelungen zu sein .
MKH Messungen sind deshalb nur ein Teil des Ganzen! ![]()
Danke für Eure Nachrichten.
Meine Werte wurden 2x im Abstand von 2 Wochen kontrolliert. Wobei ich nach wie vor den Eindruck habe, in der Nähe passt es rechts noch immer nicht (also bez. "Schärfe"). Beidäugig geht es halbwegs, aber wirklich angenehm ist es nicht.
Was ich noch nicht wirklich verstehe:
1) Die Messungen (also bez. der Prismen) beziehen sich zu 90% auf die Ferne (Distanz 4 bis 5 Meter im Raum würde ich schätzen). Auf die Nähe bezieht sich nur ein kleiner Kasten mit einem grün/roten Kreuz (wenn ich das richtig im Kopf habe); sonst gab es keine Tests für die Nähe. Ist das eh "normal" oder sollte es da mehr geben?
2) Da sich meine Beschwerden hauptsächlich im Nahbereich abspielen; Also meist beim Wechsel von Fern- auf Nahsicht, frage ich mich, ob sich nicht auch ein Mikrostrabismus versteckt haben könnte. Hätte man das mit der MKH herausfinden/sehen können? Subjektiv würde ich meinen "Problembereich" in einer Entfernung von 1 bis 2 Meter definieren.
3) Was ich so eigenartig finde: Bin ich draussen, bicke ich in die Ferne, habe ich keine bis kaum Probleme. Nur wehe, ich bin in Räumen bzw. muss ich auf kurze Distanzen Blickwechsel durchführen, dann beginnt der ganze Mist. Ist das typisch für die Winkelfehlsichtigkeit?
4) Ich war mit der neuen Brile nun in einem Geschäft. Draussen alles gut, drinnen hatten die im Kassenbereich einen Teppich liegen, der als Grundfarbe gelb hatte mit schwarzen Punkten drauf (ca. 5 cm Durchmesser). Der Teppich war für mich sehr unruhig, ein wenig kam mir vor, als ob die Punkte "getanzt" hätten bzw. keine scharfen Konturen hatten. Das war halt alles sehr unruhig. Meine Begleitpersonen meinten, sie haben kein Problem beim Betrachten dieses Teppichs.
5) Der Beitrag von Seestern: Was ich bei dem Ganzen auch nicht verstehe, warum wird auf der einen Seite das Prisma bestimmt und auf der anderen Seite ist es eigentlich fast egal, wie man die Prismen verteilt? Also 4 da, 5 da oder 2 da und 7 da ... Damit nimmt man ja Einfluß auf die Stellung der Augen und damit indirekt Einfluß auf die Beanspruchung der Augenmuskulatur. Wenn es "egal" ist, wie ich die Prismen verteile, dann ist es ja möglich, ein bestehendes Problem noch zu verstärken, oder nicht? Oder wird im Rahmen der MKH versucht, die entspannteste Stellung der Augen zu finden? Nur wie soll das gelingen im Rahmen einen 60minütigen Tests?
Es bleibt mühsam ... ![]()
Ich hatte dir eine Mail geschickt... , hast du die nicht erhalten?
Dort werden alle Fragen beantwortet!
zum Ausschluss von Mikrostrabismus gibt es Testbilder
Hallo,
@Seestern: Ja, ich habe Deine Nachricht erhalten. Werde Dir diesbez. seperat antworten ...
Was mir heute noch "aufgefallen" ist ...
Ich habe diesen Test gemacht:
https://cdn.visilab.ch/media/wysiwyg/PDF/sehtest2015_binokularsehen.pdf?...
Einige Male mit Brille und einige Male ohne Brille ... herausgekommen sind die Ergebnisse, die ich als Datei dann hier anhänge ...
Ich weiß natürlich nicht, in wie weit dieser Test eine Aussagekraft besitzt. Als Laie würde ich mal sagen, dass mir MIT der Brille das Höhenprisma reinpfuscht; Andererseits ist ohne Brille offenbar nur ein horizontales Prisma angezeigt oder?
Offen gesagt: Ich check das nicht ...
Noch was: Bilde mir ein irgendwo gelesen zu haben, die MKH testet auf eine Distanz von 6 Meter. Ist das so zu verstehen, dass nur auf eine normierte Distanz getestet wird? Gefühlt meine ich, dass meine Hauptbeschwerden in einer Distanz von 50cm bis 2 Meter liegen. Testet die MKH nicht in diesem Bereich?
Eine "interessante" Beobachtung: Ohne Prismenbrille haben geringe Mengen Alkohol meine Beschwerden deutlich verbessert; Ist halt keine Lösung dafür ... ![]()
Mit der neuen Prismenbrille führen geringe Mengen Alkokohl relativ rasch zu Doppelbildern. Und die vergehen auch nicht so einfach.
Kann das bedeuten, dass meine gemessenen Werte falsch sind? Daneben besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass die Gläser einfach andere Werte haben, als sie eigentlich sollten ... Das wäre dann der Supergau in der Fehlersuche ...
Moin, ob der Test geeignet ist, wage ich zu bezweifeln.
Bei der vollständigen MKH wird auch in der Nähe geprüft.
Das mit Prismenbrille und Alkohol Doppelbilder auftreten, zeigt an, dass noch deutlich mehr Prisma sein muss, oder die vorhandene Prismenbrille zu stark ist.
Das mit Prismenbrille und Alkohol Doppelbilder auftreten, zeigt an, dass noch deutlich mehr Prisma sein muss, oder die vorhandene Prismenbrille zu stark ist.
Fein, Alkohol als Test für zu Hause ... ![]()
Gibt es so Leute, die extrem schnell auf die Prismen reagieren?? Ich mein, meine aktuellen Gläser wurden 2 x im Abstand von 14 Tagen gemessen. Mit jeweils den gleichen Ergebnissen. Dann trage ich die Brille 2 Wochen und dann verändern sich meine Werte wieder? Gibt es solche Fälle überhaupt? Ich weiß schon, ein Messfehler ist wahrscheinlicher, aber könnte das wirklich auch an mir liegen? Andererseits warum Messfehler, wenn 2 x im Abstand von 14 Tagen gemessen wurde und das gleiche rauskam.
Ich habe Seesterns Thread kurz überflogen .. sie hat ja gefühlte 20 Paar Gläser gebraucht um ans Ziel zu gelangen ... Das kann ja nicht der normale Weg sein, oder?
Dass der o. a. Test wohl nicht geeignet ist, verstehe ich schon. Aber ein erster Anhaltspunkt; was mich schon ein wenig überrascht, dass ich eben mit der Prismenbrille diesen Höhenunterschied habe und ohne Prismenbrille nur den horizontalen Unterschied. Die Höhe des Fisches lässt sich mit der Neigung des Kopfes nach links/rechts beeinflussen ... Das bedeutet ja, dass ich den Kopf mit Prismenbrille noch stärker nach rechts neige als ich es ohnehin schon tue.
Werde sicherheitshalber heute Abend den Alko-Test nochmal wiederholen ... ![]()
Moin,
ich kannte die Symtome selber, bevor ich selber operiert wurde.
Und es ist recht normal, dass die Brillengläser häufig getauscht werden.
Aber was ist jetzt wahrscheinlicher?
Reagiere ich innerhalb von 14 Tagen auf Prismenänderungen oder wurde 2x falsch gemessen. Heute vertrage ich die Prismenbrille überhaupt nicht. Stand heute bei uns in der Firma vor so einer "Lochwand" ... Konnte da gar nicht hinschauen, bin dabei komplett verrückt geworden. Das ganze Muster springt hin- und her.
Gibt es so Leute, die extrem schnell auf die Prismen reagieren?? Ich mein, meine aktuellen Gläser wurden 2 x im Abstand von 14 Tagen gemessen. Mit jeweils den gleichen Ergebnissen. Dann trage ich die Brille 2 Wochen und dann verändern sich meine Werte wieder? Gibt es solche Fälle überhaupt? Ich weiß schon, ein Messfehler ist wahrscheinlicher, aber könnte das wirklich auch an mir liegen? Andererseits warum Messfehler, wenn 2 x im Abstand von 14 Tagen gemessen wurde und das gleiche rauskam.
Das kann ja nicht Ziel der "Therapie" sein, im Monatsrhythmus die Gläser zu tauschen ...
Noch eine Frage: Trage die Prismen nun schon einige Monate. Was passiert, wenn ich wieder meine normalen Kontaktlinsen nehme. Kann ich quasi wieder den "Resetknopf" drücken oder funktioniert das nicht wirklich? Oder dauert die "Abgewöhnung" wieder Monate?
Moin,
es gibt viele Leute, die so auf Prismen reagieren und schnelle Steigerungen erleben. Es geht ja letztendlich darum, beschwerdefrei zu sein. Eigentlich waren es bisher immer diejenigen, die nach einiger Zeit operiert werden.
Ohne Prismen kommst Du wieder auf Anfang. Welchen Grund gab es, mit Prismen zu beginnen?
Ich würde mich eher gestern als morgen operieren lassen, wenn der Spuk damit in Ende hätte. ![]()
Natürlich geht es darum beschwerdefrei zu werden. Nur alle paar Wochen 800 Euro für neue Gläser einzuwerfen, macht halt wenig Spaß.
Mit den ersten Gläsern hatte ich auch ein Aha-Erlebnis. Die zweiten und aktuellem Gläser sind ein Griff ins Klo, habe mit denen auf einmal Beschwerden, die ich vorher nicht kannte. Ich hatte noch nie Doppelbilder (auch nicht ohne Brille)... jetzt nach 2/3 Gläser Wein.
Laufe nun auch ohne Alkohol den ganzen Tag wie besoffen rum. Stolpere, weil ich die Höhe falsch einschätze, stoße mit Gläsern an, weil ich den letzten Zentimeter falsch einschätze. Lesen geht zur Zeit nur so, dass ich nachher keine Ahnung habe, was ich gelesen habe ... muss mich zu sehr konzentrieren, nicht die Zeile zu verlieren. Habe 24/7 Kopfschmerzen, auf einmal Augenbrennen (kannt ich bis dato nicht wirklich).
In Summe keine angenehme Situation.
Warum ich mit Prismen begonnen habe, steht ausführlich auf der ersten Seite dieses Threads beschrieben.
Naja, werde wohl wieder beim Optiker aufschlagen ...
So, habe gestern Abend den Alko-Test gemacht ... ![]()
Hat ein bisschen länger gedauert als erwartet, aber es haben sich dann Doppelbilder trotz Prismenbrille eingestellt.
Gut, das bestätigt, Prismen zu gering oder zuviel ...
Dann habe ich als Vergleich meine alte Brille (war quasi die Reservebrille zu meinen Kontaktlinsen und die Brille ist mittlerweile 6 Jahre alt). So, mit der alten Brille (ohne Prismen!) hatte ich keine Doppelbilder ... Ganz scharf war das alles dann aufgrund des Alkohols nicht mehr, aber keine so eindeutigen Doppelbilder wie mit der Prismenbrille.
Kann man daraus was ableiten? Oder beweist das nur, dass die Prismenbrille falsch ist oder sagt das auch aus, ob die Prismen zuviel oder zuwenig sind? Natürlich das erste, was mir eingefallen ist, dass die Prismen zuviel sind. Aber ob man das daraus schlußfolgern kann?
Übrigens, anbei 2 Fotos (1 x ein paar Meter Entfernung und 1 x von Nahe um das Muster zu erkennen) von so einer Lochwand. Wenn ich die anschaue, dann "tanzt" alles vor mir ... Normal oder eher nicht?
Anhang
Update:
Heute gemessen ... Nun 11 Prismen horizontal und 11 Prismen vertikal.
Vor 4 Wochen wurden 9 Prismen horizontal und 8 Prismen vertikal gemessen ... Geht's nun in dem Tempo weiter? Wann ist Schluß?
Auf der einen Seite bin ich froh, wenn meine Beschwerden mit den Meßergebnissen korrelieren, andererseits stell ich mir schon die Frage, wenn ich alle 6 bis 8 Wochen neue Werte habe, wo führt das hin? Auf den OP-Tisch?
Ebnen die Prismen-Gläser somit meinen Weg in den OP-Saal? Wär mir ja grundsätzlich egal, nur frag ich mich schon, ob es nicht einen direkteren Weg gegeben hätte ...
To be continued ... ![]()
Moin, leider gibt es keinen direkteren Weg zur OP, solange Du optimal operiert werden willst. Es gibt Kliniken, die vor einer OP nur messen, und dann das operieren. Wie es weitergeht in solchen Fällen, kannst Du Dir ja gut vorstellen.
Update:
Heute wieder gemessen ... 11 Prismen horizontal und 10 Prismen vertikal ... d.h. 1 Prisma vertikal weniger als vor 10 Tagen. Optiker meinte: "Könnte sein, dass wir damit bei den vertikalen Prismen am Zenith angelangt sind" ...
Seht Ihr das ebenso?
Habe neue Gläser geordert ... was bleibt mir sonst übrig? ... Hoffe, das Ende der Fahnenstange nun schon zu sehen ...
Moin, das kann sein, dass vertikal das Ende erreicht ist. Aber, sollte sich das horizontale Prisma ändern, wird sich auch das vertikale ändern. Nur in welche Richtung kann man es nicht vorhersagen.
