Hallo Liamis,
ich weiß nicht, ob der Hinweis im vorigen Post versteckte Werbung sein soll, aber ich weiß ganz sicher: Vorsicht, wenn jemand Herrn Peschlow mit seiner Internetseite und seinen Versprechen so dringend anpreist!
Der Mann hat eine völlig andere Philosophie, was WF und/oder Prismenausgleich angeht. Er versucht alles über den Ausgleich und die Einarbeitung von Höhenprismen zu regeln. Das kann mal funktionieren, wenn bisher bei der Brillenbestimmung eine vorhandene Höhenabweichung, die zu Problemen führte, übersehen oder ignoriert wurde, kann genausogut aber gegen den Baum gehen, wenn durch lange Messung eine nicht vorhandene Höhenabweichung erst "gefunden" und korrigiert wird. In der Regel ist es nicht allein Höhe, sondern ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Soviel aus eigener leidvoller Erfahrung.
Kinder mit solchen Problemen wie deines haben mit dieser Philosophie nichts zu tun und dort keinen besseren Ansprechpartner als in jedem anderen Optiker.
Nanna
danke Nanna!
Liamis, ich freue mich so unbeschreiblich für Euch! Ich könnte jetzt soviel dazu schreiben, aber ich lass es, die Ergebnisse und wie der kleinen es jetzt geht, sprechen für sich!
Viele liebe Grüße
Helene
Hat Herr Peschlow nicht bei einem Forumsteilnehmer hier gesagt, bei ihm verstärken sich die Prismen nicht? Worauf ich ungefähr gemeint habe, ob er unter die Hellseher gegangen ist.
Diese Aussage von ihm, falls sie so stimmen sollte, wäre absolut unseriös.
Klar kann man am Stereovalenztest, falls die MKH insgesamt nicht sauber gelaufen ist, Höhenabweichungen hineininterpretieren. Es kommt sehr viel auch auf die exakte Fragestellung an. Die Erwartungshaltung des Probanden spielt ebenso einen nicht zu unterschätzenden Faktor. Die Psyche hat immensen Einfluß auf die Verarbeitung von visuellen Seheindrücken. Deswegen schätze ich ja die ophthalmologische Abklärung vor dieser Testung. Ebenso die Verwendung von Glas ohne prismatische Wirkung als Gegenprobe. Wenn man das alles beherzigt kann man eigentlich gar nicht in die falsche Richtung gehen.
LG
A.M.
Hallo Liamis,
schön, so Positives zu hören von Euch und Eurer Kleinen! Gräme Dich aber nicht wegen der Abklebezeiten und die damit verbundenen Anstrengungen. Vielleicht haben genau diese Abklebezeiten bewirkt, dass die Sehkraft auf beiden Augen gleichmäßig erhalten geblieben ist. Jetzt, ohne Abklebezeiten, sollte der Visus auch engmaschig kontrolliert werden, um frühzeitig zu erkennen, ob sich da was in negativer Richtung tut, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Drück Euch die Daumen!
LG
Kerstin
Hallo Liamis,
ich drück Deiner kleinen Maus ganz ganz fest die Daumen. Dass sie bei dem Ärztemarothon auch tatsächlich immer in den besten Händen bleibt. Ich bin richtig zuversichtlich.... ;)))
Lass uns auf dem laufenden bleiben...
Liebe Grüsse
Neba
@Kerstin Harms:Danke für's Daumen drücken! Wir denken, es wird weiter positiv bleiben!
@Neba: Danke auch Dir!!!!
*
Wir waren heute in der Uni-Klinik Heidelberg. Unsere Tochter hat alle Untersuchungen sowas von super mitgemacht!
Zusammenfassend die Befunde:
Prismen Cover Test
Ferne 7° 12 Prismen
Nähe 14° 25 Prismen
Schielwinkel wurde in alle Richtungen geprüft, überall konstant - also gleiche Werte
Unter Nahzusatz von +3 hat sich der Schielwinkel um die Hälfte reduziert, also auf 7° 12 Prismen, Ferne Parallelstand
Sehschärfetest LEA mit Einzelzeichen
LA 0,6 - 0,8
RA 0,8 - 1,0
keine Fixationsprüfung, trotz Nachfrage
Orthoptistin sagt, stärkere Brille nötig, da akkom. Anteil da, was der Nahzusatz zeigt, wenn durch stärkere Brille kein Parallelstand erreicht wird, sollte eine Prismenfolie verordnet werden
Dann wurde ein Prismentest durchgeführt mit 10 Grad Basis außen (18 Prismen) (wieso? es wurden doch nur 12 gemessen?)
Restschielwinkel unter Prismen 8° Nähe, 2° Ferne
Stereosehen wurde als nicht prüfbar erklärt, weil kein Parallelstand unter Prismen erreicht wurde. Wurde also überhaupt nicht getestet, trotz Nachfrage. o-ton: "da sieht man nichts mit 2° Restschielwinkel"
Es bestünde immer eine Rechtsfixation.
Sodann wurde sie getropft. Die Refraktion ergab beidseits Astigmatismus -0,5, 0 Grad
LA +4,5 RA +3,5
bisherige Brille: LA 4,25, RA +3,0
Auf Nachfrage: Astigmatismus müsste nicht in die Brille rein
Skiaskopie nach eigenen Angaben dort nicht "zuverlässig", da die Ärzte, die die Refraktion bei Kindern durchführen, nicht im Haus waren. Unsere Tochter wurde von Assistenzärzten untersucht, die von sich selbst sagten, dass sie das sie eine Brillenverordnung nicht sicher verantworten können.
Therapieempfehlung
1 Std. abkleben am Tag
Prismenfolie tragen mit 20 pdbt Basis außen, vor das rechte Auge (wieso so viel?)
Wiedervorstellung in 6 - 8 Wochen, schauen ob Prismenfolie tragen etwas bewirkt in Bezug auf das Stereosehen, oder es nur kosmetisch einen Ausgleich schafft - Operation stünde im Raum
*
Dies, zur allgemeinen Information 
LG, Liamis
Liebe Liamis,
irgendwie kann hier was nicht stimmen. Wenn Sie einen Parallelstand mit Brille bei ihrer Tochter sehen kann so ein Winkel, wie gemessen, nicht vorhanden sein. Ich denke eher hier wurde ein alternierenden Cover-Test gemacht. Bei einem akkommodativen Strabismus wie bei ihrer Tochter wird der Wert eines alternierenden Cover-Tests immer einen Schielwinkel offenbaren, der aber unter Fusion nicht vorhanden ist. Sonst hätte sich ihre Tochter nach Absetzen der Occlusionsbehandlung nicht so entwickelt wie Sie schilderten.
Ein Schielwinkel von 2 Grad verhindert doch kein Stereosehen. Klar muss man sowas immer mitprüfen. Was für eine dumme Aussage.
Ein Astigmatismus sollte immer mitkorrigiert werden. Auch ein Zylinder von 0,50 dpt. kann eine Auswirkung von bis zu 20% auf das Sehen haben. Statt 1,0 wird dann 1,2 gesehen.
Wenn man wieder eine Occlusionsbehandlung ansetzt gehört auf jeden Fall die Prüfung der Fixation dazu. Wie kann man so was nicht machen ? Auf keinen Fall eine Pflasterocclusion durchführen sondern eher an eine Atropin-Kur oder an eine Bangerter-Folie denken. Erinnern Sie sich an die Situation die unter der Occlusion bestand und wie sich die Sehsituation nach Occlusionsabsetzung entwickelt hat. Eine Vollocclusion ist da kontraproduktiv und macht mehr kaputt als das sie etwas positives bewirkt.
Wenn, was ich bezweifle, eine Addition von 3,00 sph in der Ferne einen Parallelstand auslöst ist die Brille viel zu schwach. Die Skiaskopiewerte stimmen da ebenfalls nicht. Die Orthoptistin meinte ja auch, die Brille müßte höher auskorrigiert werden.
Wenn ein Schielwinkel von 12 cm/m gemessen wurden, dann sollte die Folie auch nur diesen Wert haben. Entweder stimmt die Höhe der verordneten Prismen nicht oder der Schielwinkel wurde falsch gemessen. Wenn eine Prismenfolie getragen wird kann tatsächlich eine Schiel-OP ins Haus stehen. Nur um zu sehen ob hier ein Binokularsehen unter Prismen vorhanden ist, würde ich die Folie nicht tragen. Denn die Anwort hätte man schon, wenn man das vor Ort richtig untersucht hätte. Hat man aber nicht. Was für ein Faux pax.
Ganz ehrlich: hier hat die Uni Heidelberg ziemlich viel Unsinn gebaut.
Kopfschüttelnd
A.M.
Liebe AgnesMaria,
ich DANKE für Ihren Beitrag. Wir haben heute längst entschieden, dass unsere Tochter NICHT (!!!) wieder dem Abkleben unterzogen wird. Ebenfalls haben wir das Rezept für die Prismenfolie zerrissen.
Wir werden uns nun in Geduld üben für einen weiteren, irgenwann anstehenden Tropftermin bei einem anderen Augenarzt. Mensch! Wir hatten heute sooo sehr auf eine passende Brille gehofft!
Es ist unübersehbar, dass unsere Tochter immer öfter Parallelstand hat - sogar OHNE Brille zeitweise, wenn wir ihr das Gesicht waschen oder sie gebadet wird. Es ist fakt, dass die jetzige Brille nicht stimmt. Ich bin doch selbst nicht blind und kenne mein Kind, weiss es einzuschätzen - davon wollte die O. heute aber nicht so wirklich was hören. Unser Kind tobt, springt, rennt, fährt Laufraud mit "Karacho" und ist viel aufgeweckter! Die Sprachentwicklung, die bislang extrem (!) gehapert hat, explodiert regelrecht, seitdem wir nicht mehr abkleben. Dies alles können doch keine falschen Eindrücke sein, einer Mutter, die ihr Kind genau beobachtet. Der Kindergarten hatte sich in der Vergangenheit auch gewundert, warum unsere Tochter kein räumliches Sehen hat, schließlich schneidet sie sehr gut aus...da wären viele Beispiele anzuführen.
Sie sagte auch, eine foveolare Fixation würde keinen Mikrostrabismus ausschließen?! Das kann ich nicht verstehen. In Fachbüchern steht doch das Gegenteilige.
Das mit den Prismen hat mich sehr verwirrt. Die unterschiedlichen Werte missfallen mir ebenfalls, weil sich das für mich (auch als Laien) einfach nicht logisch anhört.
ich muss dazu sagen, dass meine Tochter heute recht müde war, weshalb sie vermehrt geschielt hat. Wir sind zur Klinik sehr lange gefahren und mussten ungewohnt früh aufstehen.
Vielleicht hat das die Befunde beeinflusst?!?! ist das möglich?
Zum Verhalten meiner Tochter nach Absetzen der Occlussion sagte sie einfach "dafür hätte sie keine Erklärung". Das habe sie noch nicht gehört.
Liebe Liamis,
ein Mikrostrabismus ist ein Schielwinkel unter 5 Grad. Ein Mikrostrabismus ala Lang ist ein einseitiges Schielen mit einer anomalen retinalen Korrespondenz. Häufig besteht auch eine Amblyopie mit exzentrischer Fixation. Aber das ist eben nicht immer der Fall. Bei einem einseitigen Schielen kann trotzdem eine foveale Fixation beidseits bestehen. Bei Ihrer Tochter besteht aber keine Mikrotropie.
Selbstverständlich kann eine Ermüdung Auswirkung auf die Augenstellung haben.
Wer sich nicht mit dem Mechanismus von Verarbeitung von visuellen Eindrücken und Verhalten und psychischer und sozialer Entwicklung auskennt ist hier irgendwie fehl am Platze.
LG
A.M.
Na super toll.... :(((
Und wir haben auf die UniKlinik viel Hoffnung gesetzt. Das ist so enttäuschend immer wieder mitzubekommen, dass manche Leute Ihren Job nur als Mittel zum Zweck ausüben. Geld verdienen kann man auch anderweitig, ohne durch Fehldiagnose was kleine Sonnenscheine für immer vermurksen kann.
Warum werde ich das Gefühl nicht los, das "Schielkinder" als harmlos eingestuft werden, wie jemand der durch ein Unfall oder anderweitig sein Sehen verlieren. Ich weiss es gibt viel schlimmere Situationen bei vielen anderen Menschen, wofür ich auch dankbar bin, das wir vom Schicksal nicht ganz so schlimm betroffen sind.
Ich weiss, wir als LAIEN wissen es nicht besser als die Fachleute, aber ich weiss auch dass wir ELTERN das BESTE für unser Kind wollen.
Deshalb finde ich es so fatal, dass wir für das BESTE nach einem Ärztemarothon immer noch so weit sind wie vorher....
:((((
War zwar nichts fachliches dabei und vor allem nicht was Euch weiter hilft, aber ich musste kurz abkotzen!!!
Ich wünsche Euch alles alles GUTE weiterhin...
Gruss
Neba
Bei mir tauchen dazu Fragen auf....Eine Mikrotropie ist ausgeschlossen bei foevolarer Fixation?
Und ja, es war dieser von Ihnen genannte alternierende Prismen-Cover-Test.
Anormale retinale Korrespondenz muss ich erstmal googeln. Dies sieht man jedenfalls bei einer Fixationsprüfung, ja? Diese ist IMMER gegeben, wenn Mikrostrab vorliegt?
Himmel, für mich als Laien ist dieses Thema derart komplex, aber ich finde mich langsam rein.
Vergleiche ich die Befunde, hat die Dame gestern den gleichen Schielwinkel gemessen, wie die Frankfurter?!
Hier einmal zur Verdeutlichung 2 Bilder!
Das erste Bild: 3 Tage nach Absetzen der Occlusion
und einmal vor Absetzen der Occlussion mit Brille! Deutliches Schielen des linken Auges zu erkennen...
Liebe Neba,
eine gute Behandlung steigt und fällt mit den Leuten die das diagnostizieren und therapieren. Wenn man Pech hat, wie jetzt Liamis, dann würde hier etwas grottenfalsches gemacht werden und das sich entwickelnde Binokularsehen wird bei der kleinen Tochter gestört und es muss operiert werden. Davon ab das die Folienwerte sowieso nicht stimmen. Aber man kann eben auch Glück haben an jemanden zu geraten der weiß was er tut. In einer Uni gibt es ja nicht nur eine Orthoptistin. Da wieseln mehrere rum. Heidelberg ist Ausbildungseinrichtung für Orthoptistinen. Hoffen wir mal das _diese_ Orthoptistin keine Lehrorthoptistin war. Mir schwahnt schlimmes.
Auch Assistenzärzte müssen erst mal lernen. Das ist eben an einer Uni so. Nur fehlt mir hier der begleitende Oberarzt, der einschreiten kann und muss wenn alles schief läuft.
Bezeichnend ist jedenfalls da man hier versucht mit Prismenausgleich Binokularsehen schaffen zu wollen. Hier scheint man ja zu lernen!!! Das erstaunt mich schon. Auch wenn die Herangehensweise falsch ist. Aber es gibt wenigstens einen klitzekleinen Fortschritt in der Denkstruktur dieser Dame. Nur darf man das nicht überbewerten. Die _Teil_-Diagnostik war in meinen Augen nur schlecht gelaufen. Schlechte Diagnostik, falsche Therapie. Ich möchte mir nicht ausmalen was dabei rauskommen würde wenn Liamis ungefragt alles das gemacht hätte, was in Heidelberg so gesagt wurde. Brrrrr.....
Wenn man sich ausmalt wieviele Kinder dort untersucht werden und das die Eltern nicht in einem Forum nachfragen und die Therapie nicht in Frage stellen, ...oh, mir wird ganz schlecht.
Vielleicht haben Sie aber mit ihrem Sohn mehr Glück. und geraten an jemanden der besser ist. Versuchen kann man es mal.
Schon die Reaktion der Dame auf die Info von Liamis im Bezug auf das Wesen der kleinen Tochter auf die Occlusionsbehandlung und auf die Reaktion nach dem Absetzen läßt wirklich tief blicken. Die hat noch nie was von visueller Wahrnehmung und Verarbeitung und visuellen Defiziten und ihren Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern gehört. Einfach Blamabel. Hier empfehle ich _dringend_ den Besuch von Vorlesungen und Seminaren in Psychologie und psychologischer Entwicklung bei Kindern. An einer Uni arbeitet sie ja schon. Das dürfe also kein Problem sein. Ich fürchte aber, so was stößt auf völliges Desinteresse.
Und so was behandelt Kinder!
LG
A.M.
Liebe AgnesMaria,
ihre Worte hierzu machen mich ganz traurig, ehrlich....
eine Lehrorthoptistin war das jedenfalls nicht, die untersucht hat...
Haben Sie dievon mir eingestellten Bilder gesehen?
Liebe Liamis,
ja, die Bilder sagen wirklich sehr viel aus. Nach Absetzen der Occlusion herrscht kosmetischer Parallelstand. Bei Occlusionsbehandlung ein Strabismus convergens sinister. Ein Zeichen dafür das hier, wenn man eine Amblyopietherapie erwägt, Rücksicht auf die Augenstellung und die sicher vorhandene Fusion nehmen muss. Pflasterocclusion bei fovealer Fixation und dem geprüften Visus und der Augenstellung ist verkehrt. Das muss man klar so sagen.
Bei einer Mikrotropie kann beidseits foveale Fixation vorhanden sein. Bei einer Mikrotropie nach Lang besteht anomale retinale Korrespondenz. Es kann aber auch bei einer Mikrotropie normale Korrespondenz herrschen. Ist alles nicht so einfach zu verstehen. An der Fixationsprüfung kann man keine Korrespondenz festmachen.
Sollten gestern die Werte von Frankfurt rausgekommen sein hoffe ich mal die hatten die Befunde von dort nicht vorliegen.
LG
A.M.
Vielen Dank für die Erklärung. Zu den Bildern ist zu sagen, dass das 2. Bild eher die Regel war, umso erstaunter sind wir ja, wie sich das für uns sichtbar entwickelt und verändert hat.
Doch, die hatten gestern die Befunde vorliegen. Darüber hab ich mir auch schon meine ganz eigenen Gedanken gemacht. Haben Sie dazu auch welche?
Gerne per PN.
Meine Tochter scheint durch das Tropfen noch recht verwirrt zu sein. Sie schielt heute hin und her, hin und her...mal rechts, mal links.
Liebe AgnesMaria,
ihre Worte hierzu machen mich ganz traurig, ehrlich....
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Liebe Liamis,
was glauben Sie wie mir das geht?
Wenn man so was kommentieren muss, ob nun bei Ihnen Frankfurt oder Heidelberg, bei anderen andere Befunde, dann fühlt man sich nicht gut. Ständig schlechte Arbeit zu verbessern. Das macht keinen Spaß. Man könnte sich die Haare raufen. Das schlimmste ist, das es hier um die weitere Entwicklung bei Kindern geht. Es geht doch nicht nur darum das ein Kind schielt, sondern wie man die optimalsten Voraussetzungen dafür schafft, dass dieses Handycap so wenig Auswirkungen hat, wie irgend möglich. Darüber sollte man sich Gedanken machen. Das bedeutet, das man individuell an die entsprechende Situation rangeht. Nicht nur Visus, Visus, Visus sehen, sondern alles in einer Einheit. Ich weiß, ich bin immer noch der Rufer in der Wüste....
Ich weiß aber auch das es einige sehr wenige Augenarztpraxen gibt die im Stillen hervorragende Arbeit machen.
LG
A.M.
P.s. Ich verrate jetzt nicht öffentlich wie ich das Abschreiben von Werten finde...Hüstel, hüstel...
"Nicht nur Visus, Visus, Visus sehen, sondern alles in einer Einheit. Ich weiß, ich bin immer noch der Rufer in der Wüste...."
Genau so denke ich, warum können nicht die Fachleute über den Tellerrand schauen? Ich weiss, unsere Kinder sind nur Patienten von vielen, aber müssen sie uns dies so stark durch schlechte Arbeit bemerkbar machen? Wie sehr wünsche ich mir wenn,,,,,
Wie oft haben wir Eltern so ein schlechtes Gewissen, "hätten wir bloß..." Aber ich verdonner jeden der sich als Spezialist ausgibt, nicht nur mit der Pferdebrille auf kleine Kinder los zu gehen...
Das Assistenzärzte lernen müssen ist klar, es gibt sicherlich auch einige die das mit einem richtigen Feuerblut machen, allerdings wie AgnesMaria sagt, dann sollte ein leitender ARZT Pflicht sein....
Auch wenn ich diese schlechte Erfahrung hier lese, werden wir dennoch unser Glück versuchen, in der Hoffnung in die Hände zu gerraten die auch über den Tellerrand schauen können.
Liamis ich glaube wir als betroffene Eltern machen uns derzeit so schlau, dass wir bald nicht mehr zu den Laien gehören...
Liebe Grüsse
Neba