Hallo Jan,
hehe, jetzt soll es nicht mehr so schwer sein?
Du bist gut, mein Wissen in lateinamerikanischer Geschichte geht gegen Null. 
War das vielleicht ein kleiner Aufstand gegen die spanischen Eroberer?
Wenn ich mir die dicken massiven Mauern so ansehe, dann könnte das von der Zeit bzw. Bauzeit sogar hinhauen.
War dieses Haus veilleicht das Headquarter des Anführers?
Oder wurde darin vielleicht ein hoher spanischer Conquistador eingesperrt?
LG 
Hallo Jan,
befindet sich die Hütte in der Nähe von Cuzco?
Hat es etwas mit der indianischen Bevölkerung zu tun? Auch da gab es ja entsprechende Bewegungen. Wobei ich jetzt spontan kein explizites geschichtliches Ereignis wüsste.
Oder hat das Ganze etwas mit Bolivar zu tun? Ich meine der wäre u.a. auch in Peru gewesen, jedenfalls hat er die Unabhängigkeitsbewegung auch dort "inspiriert". Ein genaues Ereignis wüsste ich aber auch nicht.
LG Gika 
Hallo Gika, Jack,
Nähe von Cuzco, das ist relativ. Es ist nicht nah, aber auch nicht so total weit davon entfernt.
Es hat etwas mit der indianischen Bevölkerung zu tun, war aber kein Aufstand.
Ob es das Haus des indianischen Anführers war, weiß ich nicht genau, ich glaube aber eher nicht. Es war kein Spanier drin eingesperrt.
Mit Bolivar hat es auch nichts zu tun.
LG
Jan 
Jan22 schrieb
Es war kein Spanier drin eingesperrt.
Hallo Jan,
irgendwie habe ich durch Deine obigen Worte die Vermutung, daß in der Hütte doch jemand eingesperrt war, nur eben kein Spanier...wie wäre es mit einem "wichtigen" Indianer?
LG 
Hallo Jack,
die Sache stimmt, und sie stimmt auch wieder nicht. Sagen wir so der Indianer war dort nicht eingesperrt, aber er wurde dort zeitweise festgehalten, und dann ist etwas passiert, worauf ich eigentlich hinaus will, und das ist das berühmte Ereignis, wofür die Hütte bekannt ist.
Wo liegt sie denn nun? Das wäre ja auch noch zu erraten.
LG
Jan 
Hallo Jan,
wurde in der Hütte vielleicht dieser Indianer ermordet, oder würde dort irgendein Vertrag unterzeichnet?
Beim Erraten der Örtlichkeit sind mir leider die Hände gebunden, weil ich, außer der Hauptstadt Lima, in Peru keine einzige Stadt oder Gegend in den peruanischen Anden kenne. 
LG 
Hallo Jan,
ich glaube, dieses geschichtliche Ereignis ist mir nicht bekannt, obwohl wir im damals Spanisch-Unterricht schon einiges über die Geschichte Südamerikas erfahren haben. Jedenfalls fällt mir momentan noch nichts ein, was passen könnte.
Der Indianer, um den es geht, wurde also dort festgehalten. Ich nehme an von den Spaniern? Oder von seinem eigenen Volk?
Hat er vielleicht mit irgendetwas seine Gefangenenwärter überzeugen können? Oder hat er gar eine Naturkatastrophe angekündigt, wenn man ihn nicht freilassen würde, und das ist dann auch geschehen, woraufhin man ihn freigelassen hat? Und er wurde dann vielleicht zum "Anführer" oder Symbol einer bestimmten Bewegung?
Hat es denn im weitesten Sinne irgendetwas mit Freiheitsbewegungen zu tun?
Es gab auch mal einen indianischen "Präsidenten", der sehr berühmt ist und es meine ich auch der spanischen Krone recht schwer gemacht hat. Ich komme jetzt leider nicht auf den Namen. MIr schwirrt "Martinez" im Kopf rum, aber da bin ich mir gar nicht sicher. Auch kriege ich da die geschichtlichen Zusammenhänge nicht mehr zusammen. Ich meine der hätte sich gegen die "Handelsverbote" die gegen die indianische Bevölkerung ausgesprochen wurden, aufgelehnt.
Vielleicht weißt Du, wen ich meine. Hat es mit dem zu tun?
Da ich mir letztens die Karte Perus aus bestimmten Anlass näher angeschaut habe und einiges darüber gehört habe, versuche ich es mit Orten, die mir noch einfallen Machu Picchu, Pisac, Puno, Huancayo oder so ähnlich, Huanoco (ich weiß nicht ob ich das jetzt alles richtig geschrieben habe.
LG Gika 
Hallo Jack,
nein, in der Hütte wurde keiner ermordet, das kam erst später.
In der Hütte fand ein ganz bestimmtes Ereignis statt, von dem ich echt dachte, daß es allgemein bekannt ist. Aber vielleicht irre ich da ja.
Beim Ort kann ich noch helfen, wir hatten ja schon Cuzco, es ist nicht so weit entfernt und doch auch heute noch ein etwas größerer Ort.
Ihr könnt mir ja sagen, ob ich auflösen soll oder ob Euch noch was einfällt. Hehe, Stefan fällt ja nun offensichtlich auch aus, wenn es keine bekannte Kneipe in der Nähe gibt lol Da kann ich nur sagen, auf nach Perú, da gibt es ganz tolle Kneipen, wo der Pisco Sour nur so fließt lol
LG
Jan 
Hallo Gika,
nein, der Ort, um den es geht, ist nicht dabei.
Der Festgehaltene war ein Indianer, und aus einem bestimmten Grund wurde er nicht sofort getötet, sondern nur normal gefangengenommen, allerdings nicht in der Hütte. Aber das Ereignis, das zu seiner Verschonung führte, fand in der Hütte statt.
Es hat aber nicht mit Weissagungen oder Naturkatastrophen zu tun.
Auch nichts mit Handelsverboten.
LG
Jan 
Hallo Jan,
ach nee, löse noch nicht auf. Man kann ja noch ein bisschen raten.... Vielleicht können wir das Ereignis ja erraten oder eingrenzen, das ist doch der Sinn dieses Rätsels -)
Ok ich versuch's mal weiter Hat sich die Tochter des "Gefängniswärters" vielleicht in diesen Indianer verliebt und gebettelt, dass er verschont bleibt?
Vielleicht sind die beiden dann "durchgebrannt" und das führte zu einem Racheakt der Conquistadores?
LG Gika .-)
Jan22 schrieb
Hehe, Stefan fällt ja nun offensichtlich auch aus, wenn es keine bekannte Kneipe in der Nähe gibt lol Da kann ich nur sagen, auf nach Perú, da gibt es ganz tolle Kneipen, wo der Pisco Sour nur so fließt lol
Hehe Jan, das mag sein, aber wie du richtig bemerkt hast, habe ich
a) keine Ahnung
b) nicht die passende Kneipe paratlol
Vielleicht kann ich das ja mal ändern.
LG Stefan 
Hallo Jan,
war dieses Ereignis eng mit der Eroberung Perus durch die spanische Krone verknüpft?
War der damalige Feldherr oder Eroberer nicht dieser machtgeile Pizzaro?!
Leider habe ich noch keinen blassen Schimmer davon was sich in dieser Hütte damals abgespielt hat.
Ich habe noch nicht einmal eine Vermutung.
LG 
PS. Stop Falls Pizzaro da verstrickt war, dann ging es bestimmt um Geld...Quatsch, das hatten die Indianer (Inkas?) in dem Sinn ja gar nicht...sondern um Gold?!
War das vielleicht das Goldlager der Inkas oder der Spanier?
Hallo Ihr,
nein, also mit irgendwelchen Liebesgeschichten hat das Teil gar nichts zu tun.
Mit Pizarro dagegen liegt Ihr schon richtig und auch mit dem Gold. Aber die ganz richtige Geschichte fehlt noch. Der Raum war kein Goldlager der Inkas oder Spanier, auch wenn das Lagern von Gold in der Geschichte eine Rolle spielt.
@Stefan
Die anderen haben ja auch keine Ahnung, das ist ja der Sinn eines Rätsels, aber sie raten eben auch ohne Kneipenmöglichkeit um die Ecke. lol
LG
Jan 
Jan22 schrieb
Die anderen haben ja auch keine Ahnung, das ist ja der Sinn eines Rätsels, aber sie raten eben auch ohne Kneipenmöglichkeit um die Ecke. lol
Hallo Jan,
das Nicht-Raten meinerseits war und ist diese Woche ein reines Zeitproblem...das wird auch mal wieder anders.
LG Stefan 
Hallo Jan,
dann versuche ich es mal weiter
Es hat mit Gold zu tun und mit Pizarro, also eher frühere Geschichte Perus im Zusammenhang mit den Spaniern...
Hat dieser Indianer (bewusst oder unbewusst) signalisiert, dass er Stellen mit reichem Anteil an Gold kennt? Es wurde ja auch viel Gold verwendet..
Wollte man diese Standorte vielleicht durch die Gefangennahme „herauspressen“?
In diesem Fall könnte ich mir folgende Begebenheiten vorstellen
- Pizarro bzw seine Leute haben erkannt, dass man über diese Person Gold in reichen Mengen finden kann und so zum Reichtum gelangen kann. Sie nahmen diese Person gefangen - er verriet (möglicherweise unter Drohungen o.ä) die „lukrativen Stellen“ und es gelang den Spanieren so sich eine Vormachtstellung zu sichern.
- Pizarro bzw seine Leute haben die Goldminen (auch) gefunden. Diese wurden von den Indianern , die diese schon lange nutzten, verteidigt. Die Spanier haben es durch die Gefangennahme einer Person geschafft, diese Minen an sich zu bringen.
Eine derartige Geschichte ist mir zwar gänzlich unbekannt, dennoch könnte sie sich ereignet haben..
LG Gika 
Soderle, da Jan aus beruflichen Gründen für ein paar Tage verhindert ist, löse ich stellvertretend sein Rätsel.
Das meiste haben wir eh schon herausgefunden...
Der letzte Inkakönig Atahualpas (tapferer Truthahn D ) würde von Francisco Pizarro im Jahre 1533 in diesem Haus (Cuarto del Rescate) in Cajamarca gefangengehalten.
Der König saß nun gefangen in einer Zelle, doch er hatte tatsächlich noch immer die Befehlsgewalt über seine Generäle und sein Volk. Da er die große Gier der spanischen Invasoren nach Gold erkannte, schlug er ihnen vor, sich freikaufen zu lassen. Seine Untertanen sollten seine Zelle bis zu der Höhe mit Gold füllen, die er selbst mit der Hand auf Zehenspitzen erreichte. Als Francisco Pizarro überrascht zögerte, bote er ihm zwei weitere Räume voller Silber an. Schließlich willigte Pizarro ein und die Spanier erhielten von Atahualpa dabei auch die verhängnisvolle Erlaubnis, durch das ganze Land zu reisen und überall das benötigte Gold einzufordern, was die Gier der Eroberer noch steigerte.
Die Spanier zogen daraufhin durch das gesamte Inka-Reich und ließen überall goldene und silberne Ornamente von den Tempeln ebenso entfernen, wie Kultgegenstände und Schmuck entwenden. Nicht einmal die heiligsten Stätten der Inka blieben davon verschont und wurden zerstört.
Man geht heute davon aus, dass die Spanier den Inkas insgesamt ca. 16.000 kg Gold und 180.000 kg Silber geraubt haben.
Während sich die Zelle Atahualpas allmählich mit Gold füllte, kündigten ihm viele Adelige die Gefolgschaft auf. Hatte Atahualpa doch den Befehl zur Tötung seines Halbbruders Huáscar und dem Teil der königlichen Familie gegeben, die sich in Cuzco in der Hand seiner Armee befand. Als aber das versprochene Lösegeld in Form von Gold und Silber ausgehändigt und eingeschmolzen war, wurde Atahualpa dennoch nicht freigelassen. Stattdessen wurde er am 26. Mai 1533 aufgrund einer fadenscheinigen Anklage (angeblicher Aufstand und der heimlich angeordneten Tötung seines Halbbruders Huáscar) öffentlich hingerichtet. Da er seine Verbrennung bei lebendigem Leib vermeiden wollte (die seine Verewigung als Mumie unmöglich gemacht hätte), ließ er eine Taufe über sich ergehen, für die ihm im Gegenzug seine Erdrosselung versprochen worden war. Für diesen Königsmord wurde Francisco Pizarro später selbst von spanischen Chronisten, wie etwa Pedro de Cieza de León stark kritisiert, der diese Tat als „das Widerwärtigste, was wir Spanier in "Westindien" je taten“ bezeichnete.
(Quelle Wikipedia)
So, das ist die ganze Geschichte um dieses Haus.
Jetzt bin ich nur mal gespannt, ob Jan in den Ausführungen von Wikipedia Fehler entdeckt....)
LG 
PS. So sieht das Haus übrigens von innen aus
Hehe, ich habe dieses Rätsel heute morgen meinem Vater gezeigt, der zufällig vorbeikam. Er hat sofort gewusst, worum es sich handelt... Jack war da schneller..
Sooo gaaanz entfernt regt sich da bei mir auch etwas... Ich habe die Geschichte schon einmal gehört. Aber ich hätte den Zusammenhang nie hergestellt und bin daher auch durch die Hinweise nicht zur Lösung gekommen!
Aber das ist doch das Tolle an diesen Rätseln! Man kann lernt dazu oder "aktiviert" vorhandenes Wissen. Und wenn man aktiv an der Lösung der "gearbeitet hat" merkt man sich das besser, als wenn man nur etwas präsentiert bekommt (oder nachschlägt/googelt).. Dieser Thread bildet!
Die Geschichte um Atahualpa werde ich jedenfalls nicht so schnell vergessen D ...
LG Gika 
Gika schrieb
Aber das ist doch das Tolle an diesen Rätseln! Man kann lernt dazu oder "aktiviert" vorhandenes Wissen. Und wenn man aktiv an der Lösung der "gearbeitet hat" merkt man sich das besser, als wenn man nur etwas präsentiert bekommt (oder nachschlägt/googelt).. Dieser Thread bildet!
Hallo Gika,
bin ganz Deiner Meinung.
Deshalb geht es hier mit der Bildung weiter
Was hat es mit diesem Fischgericht bzw. mit dem Fisch auf sich?
LG 
Hallo jack,
für's Kulinarische ist ja eigentlich Stefan prädestiniert...
Ich nehme an, dass es sich um eine besondere (regionale) Spezialität handelt? Vielleicht sogar aus den Gegend um Heidelberg?
Ich kann schlecht erkennen, um was für einen Fisch es sich handeln könnte...Ist es ein Süßwasserfisch? Der Größe nach könnte es ein Karpfen sein, aber den erkenne ich nur an seinem Kopf, und der ist weg...
Bei dem Stück, auf dem man die "Fleischseite" sieht, hab eich fast den Eindruck, dass das Fleisch noch roh ist und die Innereien auch noch drin sind. Sehe ich das richtig? Wurde der Fisch vielleicht nicht durch kochen, sondern durch einlegen, z.B in eine säurehaltige Marinade" gegart?
SInd die Beilagen für dieses Gericht auch wichtig oder gar typisch?
Ich "fische gerade im Dunkeln" DDD
LG Gika 
Hallo Gika,
nö, es ist eigentlich keine regionale, sondern eher eine landestypische Spezialität.
Aus der Gegend um Heidelberg kommt dieses Gericht nicht.
Es ist kein Süsswasserfisch, entspr. kein Karpfen.
Bei diesem Gericht ist es normal, daß der Kopf fehlt.
Ja, der Fisch wurde roh eingelegt, aber nicht in einer säurehaltigen Marinade.
Auch sind die Beilagen typisch für dieses besondere Gericht.
LG 