Darf ich als Auszubildende nach Feierabend allein im Geschäft üben?
Während der Arbeitszeit bleibt dafür keine Zeit, und ich merke bei den überbetrieblichen Kursen, dass mir die Übung fehlt.
Der ursprüngliche Beitrag ging bei einem Wechsel der Forensoftware verloren. Worum es ging, wurde aus den Antworten erschlossen.
Hallo!
Warum kannst Du denn nicht während der Deiner Arbeitszeit üben?
Eigentlich gehört das ja zur Ausbildung dazu.........
Oder bist Du schon komplett in den Alltag involviert?
LG,A.
Hallo,
das ist ja eine saubere Beschreibung Deiner Tätigkeit, die leider in vielen Betrieben Alltag ist, da niemand Personalüberhang hat.
Trotzdem sollte Zeit zum Üben sein.
Dein Vorschlag, nach Feierabend, Sonntags bzw. in anderer Freizeit darfst Du im Geschäft arbeiten, weil Du volljährig bist.
Hallo nochmal!
Dein Einsatz in allen Ehren!!!
Aber Du weißt auch, dass Du für die Übungszeit vor oder nach Arbeitszeit Überstunden schiebst???
Vielleicht kannst Du ja Deinen Chef mal fragen, ob Du für die Zeit, die Du eher kommst auch eher gehen darfst.
In unserem Betrieb wird das zumindest so gehandhabt, da die Auszubildenden bei uns auch im Arbeitsalltag voll integriert sind und somit kaum Zeit zum Üben bleibt.
LG,A.
Also wenn Chefe wieder da ist, werd ich nochmal mit ihm drüber sprechen. Vorallem das, was bei der Überbetrieblichen so gelaufen ist und wie es weitergehen soll in der nächsten Zeit. Vielleicht muss ich mich auch einfach mal mehr durchsetzen und nicht immer zu allem Ja und Amen sagen - bei ihm und bei meinen Kollegen. Er hat vor Beginn der Ausbildung mit meinen Kollegen die Vereinbarung getroffen, dass ER mir das Handwerkliche beibringen will. Dann soll er das auch tun!!! Meine Werkstattkollegen halten sich wohl auch deshalb etwas zurück...
Ja, das mit dem Überstunden schieben ist schon klar. Werd auch versuchen, erstmal während der Arbeitszeit mehr Zeit zum Üben zu bekommen und dann sehen, wie's weitergeht.
Trotz allem möchte ich gerade in anstehende Prüfungen lieber mit einem guten Gefühl gehen, als voller Angst. Wenn ich die Dinge dort verhaue mangels zu wenig Rouitine und Übung, würd ich mich selbst sehr über mich ärgern. Und wenn ich bei Bewerbungen auf die Frage "warum so schlecht gewesen?" anworte, "damals hatte ich nie Zeit zum Üben" - naja, das bringt mich auch nicht weiter. Klingt alles nur nach Ausreden und das will wohl kein zukünftiger Arbeitsgeber hören. Also, wenn mir nix anderes übrig bleibt, werde ich (in meinem Interesse) auch Überstunden schieben.
Sehr gut, dass eure Azubis früher kommen können zum Üben und dafür auch früher gehen dürfen. Wenn ich das meinem Chef vorschlage, wird er sich an den Kopf greifen, sowas kann ich vergessen. Brauch ich nichtmal fragen sowas, die Antwort darauf kenn ich zu 100%.
Ich bin sonst mit meinem Betrieb zufrieden. Es gibt vieles, das gut läuft und meine Kollegen und mein Chef sind von der menschlichen Seite echt ok. Da kann ich micht nicht groß beschweren.
Nur mittlerweile habe ich einfach echt keinen Bock mehr auf Manches Meinem Chef ständig hinterherzurennen, ihn mehrmals hintereinander um Themen für mein Berichtsheft zu bitten bzw. meine Bitten, doch mal zu schauen, ob er zu einem Thema, dass ich mir ausgesucht habe, zu Hause gute Bücher hat. Oft genug hat er vergessen nachzugucken. Er fragt nicht nach meinem Berichtsheft. Lege es ihm immer alle 4 Wochen hin, bin mir nicht sicher ob er es überhaupt liest. Dann sagt er mir, ich sollte üben, üben, üben und wir haben doch so viel schon gemacht. Wenn ich was nicht hinkriege, "tue ich mir damit etwas schwer". Wenn ich wegen Schule mal nicht im Betrieb war, liegt am nächsten Morgen lauter Krempel auf meinem Arbeitsplatz rum und Päckchen mit Warenlieferungen, der Mülleimer quillt über und ich bin erstmal damit beschäftigt, alles wegzuräumen und zu gucken wo was wieder hinkommt. Er meckert darüber, dass wir in der Schule nur Unnützes Zeug lernen würden, aber was wir überhaupt gemacht haben und wie es so läuft fragt er von sich aus nicht. Die Glaspreislisten und die verschiedenen Glasarten ist er einmal mit mir in ner halben Stunde durchgegangen, war auch gut. Für ihn ist es selbstverständlich, dass ich das alles behalten habe und weiß, welches Glas der Kunde braucht. Wenn ich ihm eine konkrete Frage dazu stelle, sagt es ich soll mir das in der Preisliste angucken, da steht doch alles. Super, als Azubi im 1. Lehrjahr kapiert man das auch alles gleich. Alles ist ja immer ganz leicht. Wie man ein ordentliches Verkufsgespräch führt, hat er mir noch nie erläutert. Mach das halt immer so, wie ich es denke. Mein Vorschlag, monatlich ein kurzes Gespräch zu führen, darüber wie der letzte Monat gelaufen ist und Lernziele für die nächsten Wochen festzulegen, wurden zwar angehört und aufgenommen, solch ein Gespräch gab es jedoch nie seitdem...
Das alles geht mir langsam gegen den Strich, auch wenn es Kleinigkeiten sind! Hab das Gefühl ich renn da gegen eine Wand!
Ich will nicht nur an ihm rummeckert. Es regt mich einfach nur auf, wenn ich sehe wie toll er unsere Kunden berät und was er alles weiß. Und mir kann oder will ?) er das einfach nicht vermitteln!!!!!
Ich bin bisher sehr gerne Arbeiten gegangen. Wenn ich überlege, dass übernächste Woche wieder jemand Urlaub hat und wir somit weiterhin unterbesetzt sind, dann freu ich mich echt nicht mehr drauf ((((((
Hallo packesel,
Gerade bei der Überbetrieblichen vor Kurzem hat man das an meinen Arbeitsergebnissen und meiner Arbeitsgeschwindigkeit gemerkt.
Man bekommt nach der Teilnahme an einer Überbetrieblichen doch eine Teilnahmebestätigung mit Bewertung, diese Teilnahmebestätigung gibt man beim Ausbilder ab oder die Kammer schickt eine Ausfertigung direkt an den Ausbilder, oder? So war es bei mir.
Wie hat Dein Chef auf Dein Abschneiden an der Überbetrieblichen reagiert?
Die Überbetrieblichen dienen dem Ausgleich der unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten der Ausbildungsbetriebe und die Zwischenprüfung dient der Mitteilung über den Stand der Ausbildung des einzelnen Azubis. Spätenstens hier sollte ein Ausbilder reagieren. So sehe ich das.
Also, was sagte Dein Chef zur kürzlich absolvierten Überbetrieblichen?
donquichote
Hallo,
also eine Teilnahmebestätigung/ schriftliche Bewertung haben wir nicht bekommen. Die Referenten haben sich angeschaut, was wir gemacht haben und uns Hinweise und mündliche Bewertungen gegeben. Dort meinten sie, bis zur Zwischenprüfung sollten wir an die 80-100 Gläser von Hand in eine Fassung eingeschliffen haben, etwas 60 Lötungen gemacht haben und auch Feilen entsprechend geübt haben. Mein Chef meinte, mit etwas handwerklichem Geschick kriegt man das alles auch mit weniger hin. Ich hatte nicht den EIndruck, dass die Leute aus der ÜLU übertreiben, im Gegenteil Ich denke, sie können das ganz gut einschätzen, weil sie 1. ständig mit Azubis zu tun haben und 2. auch häufig in den Prüfungen anwesend sind.
Habe meinem Chef die Arbeitsproben gezeigt.
Jetzt haben wir Uhrzeiten festgelegt, zu denen ich ohne Unterbrechung üben kann. An drei Tagen in der WOche (Di, Mi Fr) kann ich jeweils 1 Stunde üben, also ins. 3 Stunden die Woche. Immerhin schon etwas. Mal schauen, wie es wird...
Hallo
, vielen Dank für eure Beiträge nochmal an dieser Stelle.
Langsam weiß ich echt nicht mehr weiter!!!
Also In knapp 4 Monaten ist Zwischenprüfung!
Wegen Urlaub und Krankheit verschiedener Mitarbeiter sind wir in den vergangen Wochen wieder unterbesetzt gewesen und da Weihnachtsurlaub bald vor der Tür steht, geht das im Prinzip auch so weiter die nächste Zeit. Ich hab viel zu tun mit Kunden bedienen, kleineren Reparaturen und Richtsachen, Warenlieferungen auspacken und einsortieren, Gutschriften, Reklamationen, Post, 500 Sendungen für Werbeaktionen eintüten und zur Post fahren, bald auch noch Inventur d.h. für mich Keller und Dachboden ausmisten, ab und zu in der Werkstatt ein Einschleifauftrag (so 1-4 die Woche) etc. Übernehm dann zum Teil die Arbeiten von fehlenden Kollegen mit. Wenn ich Schule hatte, ist am nächsten Tag mein Arbeitsplatz erstmal voll mit Lieferscheinen, Etuis, Aufträgen, KrimsKrams etc., sodass ich erstmal den halben Vormittag mit Aufräumen beschäftigt bin und gucken muss, wo was hin und und was bei den ganzen Sachen gemacht werden muss. Dann kassier ich vom Chef noch so blöde Kommentare, warum das alles noch nicht fertig ist mit der Werbeakton z.B....
Das mit den festen Übungsstunden klappt soweit gut. Außerhalb der Übungsstunden bin ich bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht zum Üben gekommen!!!!!! Und die festen Übungsstunden umfassen in der Woch insg. 3-4 Std (wegen Schule bin ich ja nicht jeden Tag im Betrieb). D.h. ich kann immer noch nicht viel mehr und fühle mich null vorbereitet auf die Zwischenprüfung!!!
Mittlerweile ich es auch wieder so, dass mein Chef sich nicht groß darum kümmert, was ich in der Werkstatt so mache. Er gibt mir keine Aufgaben von sich aus, er fragt nicht von sich aus nach, was ich in den Übungsstunden so gemacht habe und wie es überhaupt allgemein läuft. Ich suche mir immer selbst irgendwas zum Üben, bitte ihn darum mein Ergebnis zu beurteilen, drücke ihm Prüfungsprotokolle in die Hand und bitte ihn "mal Prüfungskommission zu spielen", oder mal zu beobachten, wie ich so arbeite und mir dann evtl. Verbesserungstipss zu geben. Insgsamt fruchtet das alles aber kaum. Zwar antwortet er mir und gibt mir mal kurz eine Antwort, aber all das ist weit weg von einem guten Ausbilder-Azubi-Verhältnis. Ich habe das Theam angesprochen, hatte ihn um wöchentlich oder monatlich stattfindende Ausbildungsgespräche und um Wochenaufgaben gebeten, aber auch das gab es seitdem nie. Letztendlich heißt es von seiner Seite, wenn irgendwas nicht klappt, dass "ich mir schwertue". Er fragt auch nie, wie es in der Schule so war oder mal nach meinem Berichtsheft.
Meine Kollegen sind da anders. Sie kann ich meistens fragen und sie helfen mir auch weiter. Allerdings wurde vor Beginn der Ausbildung festegelegt, dass ausschließlich mein Ausbilder für die handwerkliche Ausbildung zuständig ist. Deshalb sind meine Kollegen immer eher etwas zurückhaltend.
In meiner Klasse sind einige Leute, bei denen die Ausbildung ohne übermäßigen Aufwand gut läuft!!! Sie bekommen von ihrem Ausbilder Wochenaufgaben und es gibt regelmäßige Ausbildungsgespräche. Und das alles immer noch so, auch wenn es mal etwas stressiger ist. Also warum klappt das nicht bei uns im Betrieb???
Es ist auch so, dass ich mich mit meinem Chef soweit gut verstehe, die Stimmung öfter auch mal lustig ist und wir gut miteinander auskommen. Nur das mit der Ausbildung funktioniert meiner Ansicht nach einfach überhaupt nicht!
Ich habe keinen Bock mehr auf alles!!!
Was bingt es mir denn, wenn ich in der Theorie bisher gut klarkomme, in der Praxis jedoch nix kann?! Mit blöden "Aushilfsarbeiten" werde ich keine Fortschritte machen! Ich hab den Ehrgeiz die Ausbildung mit einem guten Ergebnis zu beenden! Ich hab mir geschworen, wenn ich schon Optiker werde, dann ein guter!!! Ich möchte niemand sein, der auf der Arbeit Stunk anfängt und rummeckert.
Aber ich komm hier einfach nicht mehr weiter!!!!!
Habt ihr einen Rat für mich?
Hallo,
sag mal, gibt es nicht einen Ansprechpartner für Azubis bei der Handwerkskammer? Die sind für genau solche Nöte da.
Wie oft hat Dein Chef schon ausgebildet? Vielleicht ist es auch für ihn neu, dass ständig jemand fragt. Wenn er überlastet ist mit Deinen Fragen, solltest Du einen zweiten Ansprechpartner bekommen, vielleicht einen versierten Gesellen. Und Du brauchst mehr Zeit, um in der Werkstatt (evtl. mit dem Gesellen) mitzuarbeiten. "Erkämpfe" Dir eine Stunde Werkstatt pro Tag, damit es mit der Praxis besser wird. Dein Chef muss verstehen, dass Du mit dem Eintüten für die sicherlich fürs Geschäft auch wichtige Werbeaktion keine Zwischenprüfung bestehst, weil Post eintüten kein Prüfungsbestandteil ist. Bleib im Gespräch mit Cheffe - freundlich, wie immer. Es muss ja auch in seinem Interesse sein, dass ein Azubi aus seinem Betrieb nicht gerade als Prüfungsletzter geführt wird. So was fällt immer auch aufs Image eines Ausbildungsbetriebes.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo packesel, hallo Kerstin Harms,
in aller Kürze, da sich hier bei mir die Arbeit gerade häuft und ich gut einen "Packesel" brauchen könnte ... sorry, schlechter Witz, doch ich war auch mal Azubi ... und Dein Nick lässt tief blicken.
Was Kerstin Harms schreibt sehe ich auch so.
Allerdings habe ich noch einen Gedanken bzw. eine Idee dazu.
Gedanke Wenn Du einen Ansprechpartner bei der Kammer aufsuchst, dann stellt sich die Frage Was willst Du erreichen? Es könnte sein, dass es nicht anders geht, als dass die Kammer Deinen Chef anspricht. Und wie wird dieser reagieren? Wenn Du Glück hast, verbessert sich Deine Situation. Wenn nicht ... ich kenne da einen Fall ...
Idee Als ich meine "Ausbildungs"stelle antrat, wurde mir in Aussicht gestellt, dass ich zwischendurch in einem anderen Ausbildungsbetrieb ausgebildet werde. Hintergrund für diese Vereinbarung war, dass der damalige "Ausbildungs"betrieb "nur" Elektronik machte. Doch sollte auch Feinmechanik Teil des Ausbildungsberufes sein. Und diese Kenntnisse sollte ich mir dann in einem anderen Betrieb holen.
Wäre es eine Möglichkeit, dies in einem eventuell stattfindenden Gespräch mit dem Ansprechpartner der Kammer, anzusprechen? Klar, da braucht es schon viel Glück dazu, aber vielleicht erklärt sich ein anderer Augenoptiker nach entsprechender Nachfrage von seitens der Kammer dazu bereit, Dich für ein paar Tage zu übernehmen, bei welchem Du dann nur die Dir fehlenden Tätigkeiten ausübst.
donquichote
DANKE ihr zwei ;o),
habt ihr vielleicht noch einen Vorschlag, wie ich mich am besten verhalte und die Situation ändern kann, bevor es zu einem Gespräch mit der Kammer oder einem Betriebswechsel kommt? Denn das wäre für mich erst die letzte Möglichkeit, wenn es denn wirklich nicht mehr anders geht. (donquichote hat einen negativen Effekt schon angesprochen...).
Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass "wir" als Betrieb das selbst auf die Reihe kriegen. Ich denke das können wir gemeinsam schaffen. Voraussetzung Nicht nur ich will, sondern auch Kollegen und Chef.
Die Zeit rennt! Irgendwas muss ich also tun, damit die Sache ins Rollen kommt und auf Worte Taten folgen! Bloß was
und wor allem wie?!
...Und wenn wirklich alles nicht mehr hilft, dann gründe ich ne eigene Firma "Rent a Packesel GmbH - hochmotivierte, belastungsfähige Arbeitskräfte stundenweise für alle anfallenden ungeliebten Tätigkeiten. Rufen Sie einfach an!"...

Hallo packesel,
... wie ich mich am besten verhalte ...
Dafür bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. 
Ich verfolge Deine Sache, weil ich eben gewisse Erfahrungen habe ... bzw. mische mich ein, wenn ich Gedanken oder Ideen dazu habe.
Eines hast Du mir vorneweg Du hast einen Chef, mit dem Du sprechen kannst, ich hatte den damals nicht.
Noch eine Idee, aber ich habe wirklich keine Ahnung, ob realisierbar, und letztendlich müsstest Du dazu eben den Ansprechpartner der Kammer oder einen Berufsschullehrer zu Rate ziehen Habt Ihr in der Berufsschule Übungsräume in denen praktischer Unterricht stattfindet? (Wir hatten solche Elektroniklabore, Werkstätten ...). Vielleicht gibt es doch die Möglichkeit, ausserhalb des Betriebes ein bisschen zu üben.
Und, auch wenn es Dir kein Trost ist, weil ich denke, dass Du es nicht soweit kommen lassen willst Bei uns hiess es immer (aber das ist schon einige Jahre her, weiss nicht, ob das so noch gilt) Zwischenprüfung ist Zwischenprüfung und nicht Gesellenprüfung. Die Zwischenprüfung dient allen Beteiligten dazu, sich einen Überblick zu verschaffen, wieviel der Azubi gelernt hat.
donquichote
Achso Heute konnte ich in der ganzen Unordnung nicht mehr anständig arbeiten . Hab alle seit Ende letzter Woche auf meine ARBEITSplatz angesammelten Sachen, Gutschriften, Rücksendungen, Aufträge, Anrufe, Reparaturen etc. erledigt und rumliegenden Krempel, den irgendwe da einfach liegenlassen hat, entfernt, sodass mein Platz jetzt blitze blank ist. Dazu kam ich allerdings erst NACH Feierabend. Meine Kollegen und Chefchen waren etwas verdutzt, warum ich noch da bin. Ich hätte doch schon längst frei. Ob sie statt meines Geredes das mal zum Nachdenken angeregt hat, werde ich spätestens morgen beim Blick auf meinen Arbeitsplatz merken. Wenn der so aussieht, wie ich ihn verlasssen habe, hatte es Erfolg
...
Hallo packesel,
etwas offtopic, soll nur der Erheiterung dienen
Ich weiss, warum ich "meine" Arbeitsflächen mit "meinen" Dingen so zuschütte, dass ich eigentlich kaum mehr darauf arbeiten kann ... da ist schon kein Platz mehr für die Dinge anderer. *Ironie off*
packesel Du packst das schon, da bin ich mir, auch als Nicht-Augenoptiker, als Nicht-Ausbilder und auf die Ferne gesehen, ziemlich sicher.
Ich drücke Dir zumindest die Daumen und wer weiss, vielleicht hören wir bald mal Positives von Dir! Bleib am Ball!
donquichote
Es gibt auch Positives, keine Angst
. Meine Kollegen sind nett, ich mag sie und wir kommen meistens auch ganz gut miteinander aus (mal abgesehen von den hier in den Beiträgen beschriebenen Sachen). Das ist schonmal super !!!
Werd mir überlegen, wie ich das ganze nun anstelle und freue mich über weitere Tipps!
Hallo Packesel,
Du hast doch sicherlich eine Mittagspause, oder?!
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß die zwischen 1,5 und 2 Stunden dauert.
Wie wäre es, wenn Du ein paar Stunden pro Woche dem Üben in der Werkstatt opfern würdest.
Es ist zwar absolut nicht der eigentliche Sinn einer Mittagspause, aber bedenke doch...dies ist die einzige Zeit, in der Du ruhig und konzentriert üben kannst.
Abgesehen davon könntest Du dann die meist ewig lange Zeit wirklich sinnvoll nutzen; oder brauchst Du sooo lange zur Nahrungsaufnahme?
LG 
PS. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg...und den Willen erkenne ich bei Dir auf jeden Fall.
Gute Idee an sich. Mittagspause ist eine Stunde, d.h. ca 1/2 Stunde essen und 1/2 Stunde rausgehen (Besorgungen machen, Frische Luft schnappen, etc.). Brauch die Zeit echt mal um kurz abzuschalten. Ruhig ist es in der Zeit nicht, weil wir über Mittag nicht geschlossen haben... Das ein oder andere Mal hab ich meine Mittagspause schon verkürzt zum Üben. Die 1 Std. ist jedoch schnell rum, das macht auf Dauern keinen Sinn bzw. wäre es nur eine Notlösung. Bei 1,5 bis 2 Std. würd das sicher funktionieren!
Da gebe ich Dir recht, eine Stunde ist dafür ein bißchen zu kurz.
Hast Du schon einmal Deinen Chef nach dem Geschäftsschlüssel gefragt, und ob er es erlauben würde, daß Du z.B. sonntags ein paar Stunden üben darfst?
Es mag sein, daß dieser Vorschlag schon diskutiert wurde; ich habe nicht den ganzen Faden gelesen.
LG 
Hallo Jack, hallo packesel,
super Idee von Jack, das mit der Mittagspause. Auf das so Naheliegende bin ich nicht gekommen.
Vielleicht kannst Du, packesel, irgendwie ein bisschen die Arbeits- und Pausenzeiten schieben bzw. mit Kollegen tauschen, so dass Du eine längere Mittagspause hast. Keine Ahnung, wie das bei Euch aussieht.
Meine Kollegen sind nett, ich mag sie und wir kommen meistens auch ganz gut miteinander aus (mal abgesehen von den hier in den Beiträgen beschriebenen Sachen). Das ist schonmal super !!!
Das ist wirklich super! Halte Dir das gute Auskommen warm!
Wir Azubis hatten damals gut zusammengehalten, vielleicht sogar sehr gut. Die Angestellten hielten sich grösstenteils raus aus der Sache, oder kündigten gar überraschend und mit dem Chef war überhaupt nichts anzufangen, egal wie man es versuchte.
donquichote
Hallo, ich möchte demnächst nochmal ein Gespräch mit meinem Ausbilder führen. Ich glaube, das ist die einzig richtige Möglichkeit und letzte Chance. Bis dahin will ich mir überlegen, WIE wir es schaffen können, dass trotz Unterbesetzung und vollem Laden die Sache mit der Ausbildung nicht untergeht! Ich muss einen Weg finden, damit ich, wenn schon nicht zur Zwischenprüfung zumindest dann bis zur Abschlussprüfung das Ausbildungsziel erreiche.
Habt ihr konkrete Vorschläge zur Umsetzung? Wie organisiert ihr das mit euren Azubis z.B.?
Ich muss meine Ausbilder irgendwie dazu "zwingen", dass er sich regelmäßig anguckt was ich mache und einen Überblick hat, über das was ich kann und was ich noch nicht kann. Sonst ist es nach dem Gespräch vielleicht für 2-3 Wochen gut und danach ist wieder alles vergessen und die Situation die gleiche wie vorher...
Hab mir überlegt, schonmal ein "Formular" zu erstellen, wo mein Ausbilder jede Woche (mit mir zusammen) eintragen muss, was die kommende Woche ansteht an Lernzielen, Übungsaufgaben, etc. Durch seine Unterschrift muss er z.B. Anfang der Woche bestätigen, dass die Zeile vereinbart wurden und Ende der Woche dann bestätigen, dass er sich meine Arbeiten angeschaut und bewertet hat und ob die Zeile erreicht worden sind. Was haltet ihr davon? Kann ich im Gespräch ihm so einen Zettel unter die Nase schieben? Oder ist das keine so gute Idee?
Kerstin, du hast mir immer super Tipps gegeben bisher! Hast du noch einen parat?
Und was sollte ich in dem Gespräch beachten?
Wie immer Vielen Dank schonmal
. packesel