Mir schwebt so ein komisches Rätsel im Kopf rum, wo auch keine Mordwaffe zu finden wahr.
Bei dem von mir besagten Rätsel war die Mordwaffe ein Eiszapfen, der als Stichwaffe benutzt wurde.
Vielleicht schwamm ja in der Thermoskanne zum Kühlen so ein Eisdolch rum?
LG
Jack schrieb
Vielleicht schwamm ja in der Thermoskanne zum Kühlen so ein Eisdolch rum?
LG
Und genauso war es wohl...
Da das vorherige Rätsel für die professionelle Equipe hier wohl doch zu einfach war, hier wieder etwas Kniffligeres
Man stelle ein Plastikgefäß mit einem Liter 90° heißem Wasser und ein weiteres Plastikgefäß mit einem Liter 20° heißem Wasser in den Gefrierschrank. In welchem Gefäß entsteht zuerst Eis, und warum?
Man kann es ja auch mal ausprobieren... lol
Grüßle
Hallo,
wen ich mich richtig erinnere, in dem 90° heißen Wasser.
20° temperiertes Wasser wäre für mich übrigens auch nicht heiß, sondern nur warm.
Gruß Lucccy,
die das jetzt nicht ausprobiert hat
Lucccy schrieb
Hallo,
wen ich mich richtig erinnere, in dem 90° heißen Wasser.
20° temperiertes Wasser wäre für mich übrigens auch nicht heiß, sondern nur warm.Gruß Lucccy,
die das jetzt nicht ausprobiert hat
Ok, Du hast recht, aber die Begründung fehlt noch. Zunächst mal erscheint es ja nicht unbedingt logisch, gell
LG 
Mift, jetzt muss ich doch meine Unterlagen rauswühlen... sowas lernt man doch im Physik-Unterricht...
Jan22 schrieb
Man stelle ein Plastikgefäß mit einem Liter 90° heißem Wasser und ein weiteres Plastikgefäß mit einem Liter 20° heißem Wasser in den Gefrierschrank. In welchem Gefäß entsteht zuerst Eis, und warum?
Man kann es ja auch mal ausprobieren... lol
Grüßle
Hallole Jan,
daß heißes Wasser unter allen Bedingungen schneller gefriert als kaltes Wasser ist nicht unbedingt richtig.
Dies tritt nur in speziellen thermodynamischen Systemen auf und ist von sehr vielen Parametern abhängig, wie den gelösten Fremdstoffen, Wasseroberfläche, Wärmeleitfähigkeit der Gefäßes, offenes oder geschlossenes System....usw.
Im übrigen ist die Ursache für dieses Phänomen nicht ganz geklärt.
Grüßle
PS. *Klugsch...modus off* 
Hallo,
Jack, hast du mich gerade vom Wühlen befreit?
Sonst hätte ich jetzt was von nicht linearem Verhalten gefaselt und gehofft, dass es richtig ist.
Gruß Lucccy
Jack hat recht, das warme Wasser gefriert zuerst nur unter bestimmten Bedingungen, aber dann eben doch.
Bisher konnte die Wissenschaft dieses Phänomen nicht erklären. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Mpemba-Effekt. Dieser geht auf einen Schullehrer aus Tansania zurück, der Eis schneller gefrieren konnte, wenn er die Masse zuvor erhitzte. Aber auch Größen wie Aristoteles, Francis Bacon und René Descartes hatten ähnliche Beobachtungen schon gemacht. Es gibt mehrere Erklärungsansätze, aber DIE definitive Erklärung steht noch aus.
Gruß
Jan 
So liebe Leute, damit es hier nicht langweilig wird, und natürlich auch, um die lieben Damen hier ein bißchen zu ärgern, die ja sooooo unendlich enttäuscht sind, wenn es nicht ein neues medizinisches Problem zu bekakeln gibt
, hier ein neues und wieder spannendes Rätsel
Der frustrierte Regenschirmverkäufer
"Wie geht das Geschäft?", fragte ich den Mann, der an der Ecke unserer Straße seit etwa sechs Wochen täglich, außer sonntags, Schirme verkauft.
Er ist gerade dabei, seinen Stand abzuräumen.
"Schlecht", antwortete er, "ich gebe es auf. An Regentagen habe ich durchschnittlich 20 Schirme pro Tag verkauft. Aber an trockenen Tagen wurde ich nur ein Fünftel der Anzahl los, die ich über die ganze Zeit im Durchschnitt pro Tag verkauft habe. Gottlob gibt es mehr Regentage als trockene Tage."
An wie vielen Tagen hat es geregnet?
Enjoy!!! 
Ist die Rätselgemeinde eingeschlafen?????? Oder traut sich keiner mehr hier zu schreiben?
Also ich versuch’s mal mit der Lösung
Wir haben zunächst 5 Unbekannte, die ich jetzt mal a, b, c, d, und e nenne, wobei
a = verkaufte Schirme an trockenen Tagen
b= Gesamtzahl der verkauften Schirme
c= Anzahl der Regentage
d= Anzahl der Trockentage
e= Gesamtzahl der Tage
ist.
Außerdem wissen wir, dass der Mann an Regentagen durchschnittlich 20 Schirme verkauft.
So, jetzt muss man erst einmal eine Gleichung für die durchschnittlich verkauften Schirme insgesamt finden, also b
B ist die Summe aus den durchschnittlich verkauften Schirmen an Trockentagen und den durchschnittlich an Regentagen verkauften Schirme. Daraus folgt
b = d*a + c * 20
Wenn an Trockentagen durchschnittlich nur 1/5 der Gesamtzahl der durchschnittlich verkauften Schirme verkauft wird, folgt daraus
a = (1/5 * b)/e
Wir wissen, dass er an Trockentagen weniger Schirme verkauft als an Regentagen, also muss die durchschnittliche Gesamtzahl der verkauften Schirme
b/d
Wenn jetzt an Trockentagen weniger Schirme verkauft werden, folgt daraus auch
a
So, jetzt muss ich “durchprobieren. Wenn a = 3 ist erhalte ich folgende Gleichung
3 = 1/5 b / e
3e= 1/5 b
15 e = b
Die Gesamtzahl der verkauften Schirme beträgt, wie schon gesagt
b = d*a + c * 20
Wenn ich jetzt für b 15 e und für a = 3 einsetze, erhalte ich
15e = 3d + 20c
Die Gesamtzahl der Tage ist die Summe aus Regen- und Trockentagen, also
e = c+d, es folgt daher aus der obigen Gleichung
15 (c+d)=3d + 20 c, also
15c + 15d = 3d+20c, also
12d-5c = 0
das bedeutet, wenn der Mann an den Trockentagen durchschnittlich 3 Schirme verkauft hätte, hätte es 12 Regentage und 5 Trockentage gegeben.
Das Ganze muss ich jetzt noch mit 2 Regenschirmen und 1 Regenschirm durchspielen (ich erspare mir mal, den Rechenweg aufzuschreiben)
Bei 2 Regenschirmen hätte es 24 Regentage und 10 Trockentage gegeben.
Bei 1 Regenschirm 36 Regentage und 15 Trockentage.
Bis dahin war’s ja noch einfach, aber dann bin ich fast verzweifelt, wie mir diese Alternativen zu einer eindeutigen Lösung verhelfen können. Ich bin mir da auch nicht ganz sicher, würde aber Folgendes sagen
In dem Rätsel steht, dass der Mann seinen Laden ca. 6 Wochen bei einer 6 Tagewoche betrieben hat. Das wären 36 Tage. Bei der Kombination 24 Regentage und 10 Trockentage kommt man sehr nah an diese 36 Tage heran, und da es ca. heißt, behaupte ich jetzt einfach mal, dass es 24 Regentage gab.
Puh, das Rätsel ist aber wirklich eine harte Nuss!
LG Gika)
Gika schrieb
behaupte ich jetzt einfach mal, dass es 24 Regentage gab.
Und damit bingo, Gika, gratuliere!! 
Der Urlaub scheint Deiner Gehirnzellen-Fähigkeit keinerlei Abbruch getan zu haben. Also nichts eingerostet oder so.
Das Rätsel war wirklich richtig schwierig, Lösung und auch Lösungsweg sind einwandfrei.
Und damit wir hier auch wieder ein bißchen in Schwung kommen, gleich noch eines, diesmal etwas einfacher, ein Rätsel für Nicht-Autofahrer, das natürlich auch von Autofahrern gelöst werden kann (gell, Jack
)
Baldur ist zwischen seinen zwei Freundinnen hin und her gerissen. Natürlich liebt er Bellinda, aber auch Innocentia hat es ihm angetan.
Beide Damen sind mit der U-Bahn leicht zu erreichen. Baldur verfällt nun auf die glänzende Idee, den Zufall entscheiden zu lassen, welche der beiden Holden jeweils zu besuchen sei. Wann immer er zur U-Bahn kommt, stellt er sich auf den Bahnsteig und wartet auf den nächstbesten Zug. Der eine bringt ihn zu Bellinda, die Gegenrichtung zu Innocentia.
Gerade weil Baldur nie zu einer festgelegten Uhrzeit, sondern immer dann, wenn er gerade Zeit und Lust hat, aufbricht, überrascht es ihn sehr, dass er nach 100 Besuchen feststellt, dass er 90mal bei Bellinda und nur 10mal bei Innocentia war. Er weiß nämlich, dass Tag und Nacht in jeder Richtung alle 10 Minuten ein Zug fährt.
Woher kommt der "Zufall"?
LG
Jan 
Jan22 schrieb
Woher kommt der "Zufall"?
Ich denke, das ist kein Zufall, sondern liegt einfach daran, daß der Bellinda-Zug immer kurz vor dem Innocentia-Zug abfährt.
Angenommen der B-Zug fährt 1 min vor dem I-Zug, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 19... 
LG Jack 
Jack schrieb
Jan22 schrieb
Woher kommt der "Zufall"?
Ich denke, das ist kein Zufall, sondern liegt einfach daran, daß der Bellinda-Zug immer kurz vor dem Innocentia-Zug abfährt.
Angenommen der B-Zug fährt 1 min vor dem I-Zug, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 19...LG Jack
Hallo Jack
Sehr gut, und genau richtig gelöst durch die Abfolge der Züge ist die Chance tatsächlich 19.
LG
Jan 
Dann auf ein neues
Herbert und Paul fahren zum Tauchen.
Sie rollen mit 100 km/h über die Landstraße.
"Wir haben doch Airbags, ob die im Falle eines Unfalls wohl halten würden?"
"Ja, schließlich sind sie laut Zulassung bis 160 km/h geprüft."
"Aber was wäre, wenn wir jetzt mit einem gleich schnellen und gleich schweren Auto frontal zusammenstießen?"
Wer weiß es? 
LG Jack 
Physik ist lange her, aber ich meine zu erinnern, dass die Annahme irrsinnig ist, dass die Autos dann mit 2 x 160 km/h zusammenstoßen würden. Wir haben damals sogar Versuche dazu gemacht. Die Formel oder genaue Begründung kann ich aber nicht mehr nennen. 
Viele Grüße
Kerstin
Ja, ich glaube Kerstin hat recht, obwohl Physik bei mir auch schon so lange her ist und ich keine genaue Begründung mehr weiß.
Die praktische Begründung, dass es so sein muss, ist dass, wenn sich die Geschwindigkeiten addieren würden, ein Airbag mit Sicherheitszuschlag auf 350 km/h bis 400 km/h ausgerichtet sein müsste.
Für dieses Theorie spricht auch, dass Crashtests gegen eine Wand gemacht werden und nicht gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug.
Ich meine mich zu erinnern, dass sich die (erhöhte) Kollisionsgeschwindigkeit aufhebt, weil eben beide Autos auch einen Teil des Aufpralls absorbieren.
Das kann aber auch nur stimmen, wenn die Autos gleich schwer sind. Bei unterschiedlichen Gewichten ist das leichte Auto im Nachteil.
@ Kerstin Habt Ihr in der Schule Crashtests durchgeführt???? 
Cool, sowas wurde uns nicht geboten
LG
Gika)
Gika schrieb
Ich meine mich zu erinnern, dass sich die (erhöhte) Kollisionsgeschwindigkeit aufhebt, weil eben beide Autos auch einen Teil des Aufpralls absorbieren.
Hallo Gika,
dem ist in Wirklichkeit so, natürlich vorausgesetzt, daß beide Autos die gleiche kinetische Energie (Geschwindigkeit + Masse) aufweisen..
Im übrigen ist es unter idealen Vorasussetzungen egal, ob ein einzelnes Fahrzeug mit 100 km/h auf eine Betonwand prallt, oder ob diese gleichen Autos frontal aufeinander knallen.
Die Autos beider Versuche zeigen danach ziemlich gleiche Beschädigungen und Verformungen auf.
Die zusätzliche Energie des zweiten Fahrzeuges wird durch das Verformen der Knautschzonen verbraucht.
Hallo Kerstin,
in so eine Schule wie Du wäre ich auch gerne gegangen.
Ich hab´ zwar mein Abi an einem Techn. Gymnasium gemacht, aber solche Versuche haben wir leider nicht gemacht....

Bleiben wir noch ein bißchen bei der Physik...
Nimm in der Schwerelosigkeit einen Tisch, stelle eine Waage drauf, und lege darauf die Erde. Wie viel zeigt die Waage an, wenn man annimmt, dass die Waage selbst masselos ist?
LG Jack 
Die Waage wird in der Schwerelosigkeit nichts anzeigen. Du kannst eh nichts aufeinanderstellen, es sei denn, Du bindest es fest. Und wiegen tut alles auch nichts.
Übrigens war ich auf einem mathematischen-naturwissenschaftlichen Gymnasium in Bayern - hat mir fast das Genick gebrochen, was die Mathe-Physik Bereiche betraf. Aber die Versuche waren immer hochinteressant!
LG
Kerstin