Weniger darf es schon werden ... will nicht in Richtung Aschenbecher-Gläser gehen ... ![]()
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Update:
Mit meinen neuen Gläsern dauert es noch ein wenig ... dürfte was schiefgelaufen sein.
Dafür gibt's was anderes ...
Bin wieder beim Augenarzt aufgeschlagen; übliche Sachen: Gesichtsfeld, Augendruck etc.
Bin dann zur Orthoptistin weitergereicht worden. Die hatte natürlich mit der Prismenbrille keine richtige Freude.
Muss halt dazu sagen, dass mein Vertrauen zu dem Arzt und seiner Orthoptistin ein "wenig eingetrübt" ist ... immerhin hat sie mir vor 6 Jahren erklärt, dass meine Heterophorie nix mit meinen Beschwerden zu tun hat ... Naja, mittlerweile steht zumindest eine Exophorie als Diagnose fest.
Also folgendes:
Optiker (MKH) sagt: 11 Prismen horizontal und 10 Prismen vertikal
Orthoptistin sagt: 8 Prismen horizontal und 1 Prisma vertikal
Gut, da gibt's offenbar Differenzen ... ![]()
Frage 1:
Was ich mir nicht erklären kann, es ist ja dasselbe Augenpaar ... Wie kann es sein, dass es in der Medizin 2 Messverfahren gibt, die so unterschiedliche Ergebnisse zu Tage bringen? Ich mein, ich hab "nur" Wirtschaft studiert und finde diese Disziplin schon so grauenhaft unpräzise (und in Wahrheit vom Ansatz her total falsch - die Mathematiker sollten das Feld verlassen, dann wär's realistischer
...), aber die Medizin steht dem nichts nach ...
Die leichte Kopfschiefhaltung nach rechts (ca. 10 Grad) ist ihr gleich aufgefallen.
Dann hat sie erwähnt, dass ich eine Exophorie und eine Fusionsschwäche habe. Am Befund wird die Fusionsbreite
mit -14^ (!!) bis + 8^ angegeben.
Frage 2:
Ist eine Exophorie immer/meist mit einer Fusionsschwäche verbunden oder hast das eine mit dem anderen nicht unbedingt was zu tun? Hab leider vergessen, sie zu fragen.
Sie meinte auch, für die Fusionsschwäche gibt's Übungen und nach 5 Einheiten sollte man durchaus schon eine Veränderung spüren können.
Dann: Wie beurteilt ihr die Fusionsbreite mit den o. a. Werten? Vor allem, warum hat sie die beiden (!!) gemacht? Wurde mir leider nicht erklärt und ich habe es erst zu Hause so auf dem Befund gelesen.
Wie immer, danke für die Antworten im Voraus! 
Moin,
es gibt unterschiedliche Messverfahren, die leider auch unterschiedliche Ergebnisse bringen. Ich würde Deinem Optiker zutrauen, die richtige Korrektion gefunden zu haben, er hat wahrscheinlich die MKH angewendet (Mess-ind Korrektionsmethode nach Haase). Die Kopfschiefhaltung zeigt ebenfalls eine recht starke Höhenabweichung. Die meisten Orthoptistinnen wenden Orth-Optische Methoden an, die weniger Höhenfehler messen lassen.
Die Fusionsbreite ist o.k., sie muss dann gemessen werden, wenn der Messende glaubt,dass die Phorie da Probleme macht.
Sorry, werde aus deiner Antwort nicht ganz schlau ![]()
1) Ja, Optiker hat MKH angewandt, de Orthoptistin eben nicht.
2) Was meinst du mit Fusionsbreite ist ok? Meine Werte sind "normal"? Die Orthoptistin hat gemeint, die sind nicht normal.
3) Aja, ist nun eine Exophorie immer mit einer Fusionsschwäche verbunden? Oder muss das nicht sein?
4) Noch eine Frage: Was hälst du von "Syntonics"? Klingt für mich ein wenig "esoterisch" ...
Zu 1) Deswegen verschiedene Ergebnisse
Zu 2und3) Für eine Exo sieht die Fusionsbreite normal aus. Nicht immer.
Zu 4) Von Syntonics halte ich nichts.
Update:
War heute wieder beim Augenarzt.
Jetzt wurde offenbar doch ein wenig genauer geschaut und ich möge bitte bei einem Neuropthalmologen vorstellig werden.
Auf der Überweisung/am Befund steht (Untersuchungen wurden OHNE Prismenbrille gemacht):
1) dekompensierte Exophorie
2) DB-Prüfung mit Rotglas: im gesamten Blickfeld gekreuzte DB und +VD: größter DB-Abstand beim Blick nach rechts oben --> V.a. skew deviation
3) Bag: N+F pos.
4) Motilität: Nystagmus bei Seitblick mit rotatorischer Komponente
Kannst mir das bitte übersetzen? ![]()
Die anderen Dinge am Befund verstehe ich (Kopfzwangshaltung etc.).
Die Orthoptistin meinte, aus Ihrer Sicht liegt eher ein neurologisches Problem zugrunde als ein muskuläres. Daher ab zum Neuroopthalmologen ... Termin habe ich in 2 Wochen.
Der Ärztemarathon geht weiter ... ![]()
Moin,
zu 1) Exophorie, die Di nicht mehr selber ausgleichen kannst ohne Prismen
zu2
Doppelbild -Prüfung (mit Rotglas) gekreuzte Doppelbilder und Höhenfehler, größter Doppelbildabstand bei Blick nach rechts oben
zu 3) Bagolini-Test Ferne und Nähe positiv (erkannt)
Zu 4) bei Seitblick ruckartige Blickbewegungen, zitternde Blickbewegungen= Nystagmus, mit Rotation der Augen.
Danke!
Zu 4) bei Seitblick ruckartige Blickbewegungen, zitternde Blickbewegungen= Nystagmus, mit Rotation der Augen.
Ist diese Rotation normal bzw. kommt oft vor?
Die Aussage "eher was Neurologisches" macht es spannend ... Dir noch was bekannt außer MS, Tumor, Läsion ?? Viel mehr findet man beim Googeln nicht ... ![]()
Ich fürchte mich nicht wirklich vor einer Diagnose ... wäre froh, endlich mal eine zu haben. Was immer da drinnen steht. Wahrscheinlich wird's was "idiopathisches ..." ... Klingt immer gut (für den Laien). ![]()
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Wobei ich noch weiß, bevor der ganze Mist begonnen hat, habe ich mir mal den Kopf angestoßen. Nicht wirklich fest, aber deutlich spürbar ...
Moin,
eine Verrollung der Augen kommt nicht oft vor, habe ich aber schon recht häufig sehen können. Meist ist dies eine Sache der schrägen Augenmuskeln, die entweder nicht richtig arbeiten oder falsche Nervenimpulse bekommen. Neuroophtalmologie ist hier gefragt. Mal sehen, ob ich dort etwas finde.
Neuroophtalmologie ist hier gefragt. Mal sehen, ob ich dort etwas finde.
Was gefunden? ![]()
noch nicht, bitte etwas Geduld.
Mittlerweile finde ich mich hier ganz gut wieder:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nervus_trochlearis
https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0034-...
Kopfhaltung ist bei mir gleich, meine Beschwerden haben anfangs meist beim Blick nach unten begonnen.
Vielleicht ist noch was dazugekommen; aber das der N. trochlearis bei mir mitspielt, das halte ich für wahrscheinlich.
Nächste Woche schlage ich eh beim Neuroopthalmologen auf; Es bleibt spannend. ![]()
Hallo rein-aut!
Bitte mach' mal ein Update!
Viele Grüße!
Hallo, sorry für's länger nicht melden.
Hier mal ein Update:
Neuroopthalmologe: LInks besteht eine Verrollung, die hat sich aber als grenzwertig bzw. nur leicht ausserhalb der Norm dargestellt.
Orthoptistin schlägt bei meiner Prismenbrille gleich die Hände zusammen. Testet vieles durch; findet wenig; Höhenprisma schließt sie sowieso komplett aus. Horizontales Prisma scheint da zu sein; Versuch mit alter Brille (ohne Prisma) und einer Prismenfolie mit 4 Prismen. Dazu Fusionsübungen in der Nähe und in der Ferne (Prismenleiste).
Termine gingen über ein paar Wochen so. Prismenfolien wurden sukzessive reduziert;
Bin aktuell mit 0 Prismen und einer ganz normalen Brille unterwegs.
Beschwerden haben sich aus meiner Sicht ein wenig reduziert; Kopfschmerzen hatte ich schon länger nicht mehr. Schwindel bei Blickbewegungen ist nach wie vor da, allerdings habe ich seit ca. 10 Tagen eine neue Brille mit stärkeren Werte. Nehme an, ein wenig "leide" ich noch an den stärkeren Gläsern und der damti verbundenen Umstellung.
Meine Doppelbilder nach Alkohol hatte ich ausschließlich mit den Prismenbrillen. Seitdem ich die Prismen drastisch reduziert habe, habe ich keine Doppelbilder mehr.
Meine Kopfschiefhaltung hat sich nach dem Absetzen der Prismen deutlich verbessert.
Meine Meinung zu den Prismen: Speziell die vertikalen sehe ich ziemlich kritisch... Jede noch so kleine Kopfschiefhaltung beinflusst diese offenbar enorm. Da mir die Prismenfolien jetzt auch nicht die totale Beschwerdefreiheit gebracht haben, glaube ich nun auch nicht wirklich mehr, dass ich diese auch brauche. Speziell die aufgetretenen Doppelbilder nach Alkohol waren mir wirklich unerklärlich und, zumindest für mich, ein Indiz, dass mit den Prismenbrillen etwas nicht stimmen kann.
Was mir wirklich gut getan hat, war das Training mit der Prismenleiste. Ich habe mir nun selber eine gekauft und versuche einfach 1 bis 2x die Woche ein wenig damit zu üben. Man merkt wirklich, wie angenehmer das Sehen dann nachher ist.
Mehr kann ich nicht dazu berichten ... Ich versuch halt mal, mich mit meinen Beschwerden anzufreunden. Vielleicht hilft das ja ...
Was die Verrollung des linken Auges angeht, bin ich schon noch ein wenig skeptisch; Als nächster Schritt wird noch in Richtung Borreliose abgeklärt; Aber ich denke, da wird auch nicht allzu viel rauskommen.
Wenn wer Ideen hat, dann bitte her damit 
Moin,
vergesse, was die Orthoptistin gesagt hat. Eine Verrollung der Augen hängt immer mit horizontalen und vertikalen Schielstellungen zusammen. Es besteht meist auch eine Gangunsicherheit. Also der Höhenfehler muss zwingend mit korrigiert werden.
Eine Verrollung der Augen hängt immer mit horizontalen und vertikalen Schielstellungen zusammen.
Was bedeutet das? Entweder weiß man in der Medizin, wie diese Dinge zu erklären sind oder nicht? Wobei es ja auch Normvarianten gibt (wie überall). Offenbar ist mein "Verrollungswinkel" gerade (wie vieles bei mir) grenzwertig.
Ehrlich, ich kenn mich nicht mehr aus. Irgendwie erzählt jeder was anderes ... Meine Erfahrung war nur, dass ich mit Prismen nach Alkohol immer Doppelbilder hatte. Ohne Prismen hatte und habe ich nie welche. Und jetzt bei den Weihnachtsfeiertagen ist genug Alkohol geflossen und ich hatte ausreichend Zeit zum Testen ... ![]()
Ich weiß ja, dass die Medizin ein sehr "interpretierfähiges" Feld darstellt, nur das Ganze ist auch nicht schlüssig. Die Meinungen liegen offenbar diametral auseinander ... kanns ja auch nicht sein, oder?
Einer sagt ja, einer sagt nein ... Operation gelungen, Patient tot ... ![]()
Gibt's dafür einen Beleg? Also für die Verrollung und deren Zusammenhänge.
Warum verrollt das Auge eigentlich?
Es bleibt schwierig ...
Moin,
1.
Alkohol verhindert eine exakte Augenmuskeleinstellung
2. Verrollungen entstehen nur bei Kombination von Höhen- und Seitenfehlern
Alkohol verhindert eine exakte Augenmuskeleinstellung
Das glaube ich schon, nur das erklärt nicht, warum ich OHNE Prismen KEINE Doppelbilder habe und MIT Prismen sehr wohl Doppelbilder.
2. Verrollungen entstehen nur bei Kombination von Höhen- und Seitenfehlern
Das erscheint mir schon logisch, nur muss/sollte es dafür ja eine Ursache geben. Welche wären das denn? Idiopathisch lasse ich nicht gelten.
Wenn bei Alkoholgenuss ohne Prismen keine Doppelbilder entstehen, wohl aber mit Prismenbrille, dann stimmt die Prismenbrille nicht oder nicht mehr. Das gilt dann auch für die Verrollung.
Wenn bei Alkoholgenuss ohne Prismen keine Doppelbilder entstehen, wohl aber mit Prismenbrille, dann stimmt die Prismenbrille nicht oder nicht mehr.
So sehe ich das auch ... Wie gesagt, ich weiß ja gar nicht, ob ich überhaupt eine komplette MKH-Diagnostik durchlaufen habe. Schwerpunkt war immer diese "Kreuz", das man solange korrigiert, bis es passt. Dann dazu noch ein wenig 3D-Sehen. Keine Ahnung, ob sonst auch noch was getestet werden müsste.
Das gilt dann auch für die Verrollung.
Verrollung habe ich auch OHNE Prismen. Die Frage ist halt jetzt, welche Ursache? Eine Idee?