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Stationen eines Winkelfehlsichtigen

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(@Optimist)
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[#3077]

Diskussion zum Beitrag Stationen eines Winkelfehlsichtigen

Hallo Monoxid,

habe mit Entsetzen Deinen Bericht gelesen.
Auch wenn Dein Wahrnehmungssystem schon ziemlich vermurkst wurde,
rate ich Dir einen guten Funktionaloptometristen aufzusuchen.
Adressen zB.unter www.wvao.org


 
Veröffentlicht : 14.11.2006 19:00
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(@Monoxid)
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Hallo entsetzter Optimist!

Funktionaloptometrie - auch wenn ich bislang kaum etwas darüber weiß - wäre für mich der (über-)nächste logische Schritt. (Naja, ob logisch oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt...)

So oder so stellt sich aber die Frage, weshalb diese Disziplin mehr bringen sollte, als gewöhnliche Medizin und/oder MKH - oder ist das Glaubenssache? Für mich in erster Linie wäre es interessant, in Erfahrung zu bringen, ob es vom funktionaloptometrischen Standpunkt plausibel ist, dass meine Probleme ausgerechnet morgens am stärksten ausgeprägt ist und im Laufe des Tages an Intensität verlieren.

Monoxid (halbwegs gelassener Pessimist)


 
Veröffentlicht : 14.11.2006 21:26
(@Optimist)
Beiträge: 3
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Themenersteller
 

Hallo Monoxid,

Funktionaloptometrie ist kein "esotherischer Hokuspokus" sondern eine in z.B. Amerika anerkannte Wissenschaft. Leider gibt es in Deutschland nur wenige Kollegen (Augenoptikermeister) die diese Ausbildung haben.

Prismen Auch ich korrigiere manchmal nach MKH, aber höchstens einen Fall von Hundert. Da liegt der grosse Unterschied - Funktionaloptometristen haben noch andere Messverfahren und Prüfmethoden als nur die MKH, wir sehen andere Zusammenhänge. Unsere Sichtweise ist ganzheitlich und unsere Arbeit interdisziplinär.

Zur Frage, warum Beschwerden vormittags stärker als nachmittags
Aus meiner Erfahrung heraus sollte in so einem Fall eine Abklärung durch Ostheopath(in) und vor allem auch durch einen Internisten (Schilddrüse, Leberwerte -> Paarorgan zum Auge ist die Leber...) vorangehen. Ein guter Ostheopath kann so etwas noch besser erklären.


 
Veröffentlicht : 16.11.2006 19:40
(@Monoxid)
Beiträge: 266
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Hallo Optimist!

Ich sehe diesen Komplex keineswegs als Hokuspokus an, bloß sind meine bisherigen, spärlichen Erfahrungen mit Visualtraining (welches doch in die Kategorie 'Funktionaloptometrie' fällt, oder?) eher negativ...

Optimist schrieb

Zur Frage, warum Beschwerden vormittags stärker als nachmittags
Aus meiner Erfahrung heraus sollte in so einem Fall eine Abklärung durch Ostheopath(in) und vor allem auch durch einen Internisten (Schilddrüse, Leberwerte -> Paarorgan zum Auge ist die Leber...) vorangehen. Ein guter Ostheopath kann so etwas noch besser erklären.

Klingt wie ein vernünftiger Ansatz, dem ich nachzuspüren gedenke. Dazu noch eine ganz blöde Frage Zufällig warte ich zur Zeit auf einen Termin bei einem Orthopäden. In wie weit überlappen sich die "Behandlungsgebiete" von Orthopädie und Osteopathie, oder besteht da keine nennenswerte Schnittmenge?

Monoxid


 
Veröffentlicht : 16.11.2006 20:48
(@Optimist)
Beiträge: 3
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Themenersteller
 

Also noch einmal...

Definitionen von Ostheopathie und Orthopädie bitte selbst nachlesen.
Wenn Dein Visualtrainer ein anerkannter Funktionaloptometrist ist, dann ist er in der Homepage des WVAO gelistet. Visualtraining bitte nur beim anerkannten Funktionaloptometristen!


 
Veröffentlicht : 17.11.2006 10:31
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo monoxid

Der Ostheopad und der Orthopäde stehen zueinander, wie der MKH-Anwender zum Facharzt der Augenheilkunde. Es gibt aber auch Spezies, die beides in einer Person vereinen.


 
Veröffentlicht : 17.11.2006 15:12
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo, monoxid

habe Deinen Bricht gerade erst gelesen. Ich gebe "Optimist" insofern Recht, hier ist immer noch einiges im Argen. Wie heißt es so schön, viele Köche verderben den Brei, zudem muss Dein Berater wirklich versiert sein. Mehr evtl. mehr PN oder per Tel . wenn Du willst.


 
Veröffentlicht : 17.11.2006 16:05
(@Monoxid)
Beiträge: 266
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Paul-Gerhard Mosch schrieb

Wie heißt es so schön, viele Köche verderben den Brei, zudem muss Dein Berater wirklich versiert sein.

Ja, genau. Und deswegen will ich noch eine Weile warten, bevor ich (wenn überhaupt) einen Funktionaloptometristen aufsuche. Zunächst einmal trage ich noch die Brille, die ich momentan besitze, für einige Wochen, um sie danach beim "Hersteller" nochmal überprüfen zu lassen.
Noch ein Wort in Bezug auf meinen Bericht und die vielen "Köche" Die meisten habe ich ohnehin nur ein einziges Mal aufgesucht, sozusagen als Gegenprobe dafür, ob die anderen auch sauber gearbeitet haben. Ich bin tatsächlich ungefähr ein Jahr lang beim selben Optiker und Augenarzt geblieben, erst in den letzten Monaten habe ich beide gewechselt, da ja die ganze Entwicklung stagniert ist.

Am kommenden Dienstag stelle ich mich aber erst einmal einem Internisten vor. Hab' ja nichts zu verlieren...

Monoxid


 
Veröffentlicht : 17.11.2006 18:33
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Das beruhigt mich aber wirklich! Kommt im Bericht selber weniger rüber. Danke für den Hinweis!


 
Veröffentlicht : 17.11.2006 21:23
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Übrigens, ist es in der Vergangenheit immer so gewesen, das Personen , die MKH mäßig eine Einleitungs-OP bekamen, für die Funktional-Optometrie weniger interessant waren. Ich habe jedenfalls bislang immer gehört, hier sollte die MKH besser fortgeführt werden. Insofern schlägt "Optimist" hier für mich ein neues Kapitel auf.

Dir Monoxoid will ich trotzdem sagen, dass ich Deinen Weg bislang jedenfalls ganz gut nachvollziehen kann und es bei Dir keinesfalls so vermurkst aussieht, wie oben angegeben. Es sind eher Hintergrundinfos´, die ich Dir weitergeben könnte. Diese wollte ich Dir aber wenn, nur persönlich und am Besten per Telefon (wegen evtl. Rückfragen) ausrichten. Wenn Du Dir Deines Weges sicher bist, muss das nicht sein.


 
Veröffentlicht : 17.11.2006 21:36
(@CaptainMu)
Beiträge: 226
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Hallo monoxid,

habe auch gerade deinen bericht gelesen... Meine lieblingsstelle ist die mit den ohrenschmerzen!!! Zwinkert

Ich wünsche dir, dass du bald die lösung auf deine augenprobleme findest... Lächelt

So, jetzt gehe ich meine neue brille abholen... Bei mir sieht es übrigens jetzt so aus, also ob sich meine ESO bei ca. 5 prismen stabilisiert und nun die höhe rauskommt... bin schon bei 4 prismen... scheint aber zu wirken!

Kopf hoch!

LG
chris


 
Veröffentlicht : 18.11.2006 08:47
(@CaptainMu)
Beiträge: 226
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Monoxid schrieb

Für einen gewöhnlichen Bürojob - und wo sonst landet ein Mathematiker nach seiner Ausbildung? - wäre ich hingegen vollkommen untauglich...

Mach es wie ich... werd lehrer! Zwinkert Da sitzt du nicht ständig am PC... und kannst dir den augenstress am nachmittag (ok, ich weiß, dass es bei dir vormittags am schlimmsten ist) etwas freier einteilen als in einem gewöhnlichen 8h-job... (soll nicht heißen, dass unbedingt weniger arbeiten musst... aber eben mit mehr freiräumen und flexibilität)

Ich habe bis jetzt drei brillengestelle und ne ganze menge alter gläser! Freut sich sehr Wenn ich die in geld zusammenrechne, bekomme ich einen genialen urlaub zusammen... aber wenn's hoffentlich am ende hilft... mal schauen Lächelt

Seitdem ich jetzt aber den optiker gewechselt habe und zu Eberhard nach velbert rausfahre, habe ich schon wieder ein wenig mehr vertrauen in die messungen... Meine ESO ist bei ca. 5 prismen weitgehend stabil zur ruhe gekommen (Nach zwischenzeitlich "angeblichen" 26 oder sogar 30). Jetzt geht es aktuell um die höhe, bei der ich jetzt bei 4 prismen angelangt bin.

Absolut fasziniert hat mich, dass es ja offenbar auch menschen gibt, die durch eine falsche oder fehlende prismenkorrektur keinerlei "beschwerden" haben, sondern "nur" an sehqualität einbüßen...

Ich glaube, dass wir beide - monoxid und ich - da eher am anderen ende anzusiedeln sind Bei uns macht sich sowas in erster linie durch ziehen, kopfschermzen etc. bemerkbar.

Bleibt zu hoffen, dass der optimale seheindruck am ende der MKH-korrektur auch mit dem optimalen wohlbefinden zusammenpassen wird! Zwinkert

Schau'n wa mal!

gruß
chris


 
Veröffentlicht : 23.11.2006 11:14
(@RayKane)
Beiträge: 5
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Hallo Monoxid,

bin zufällig auf Deinen Bericht und damit zum erstenmal auf das Thema Winkelfehlsichtigkeit gestoßen. Meine Beschwerden machten sich bei mir in ähnlicher WEise bemerkbar. Hab auch eine 8-Stunden-Tag am Computer (und bin auch stark Kurzsichtig) und vor ca. 1 Jahr fingen meine Augen langsam aber stetig an immer mehr weh zu tun. Allerdings hab ich vor allem beim Schauen auf den Bildschirm Probleme, da meine Augen auch sehr lichtempfindlich geworden sind. Das Licht tut in meinen Augen weh. Beim Lesen von Büchern habe ich keine Probleme (solange meine AUgen nicht schon überanstrngt sind). Ich wollte Dich nun fragen, ob bei Dir auch dieses Symptom des lichtempfindlichkeit aufgetreten ist.

Gruß
Ray


 
Veröffentlicht : 10.01.2007 09:35
(@Jan22)
Beiträge: 0
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Hallo,

ich weiß nun nicht, ob das vielleicht eine falsche Fährte ist, da ich zwar hochgradig kurzsichtig bin, aber keine Winkelfehlsichtigkeit habe. Ich bin über die Jahre sehr lichtempfindlich geworden und habe dies als Nebeneffekt der sehr hohen Kurzsichtigkeit verstanden. Meiner Beobachtung nach hat sich diese Lichtempfindlichkeit parallel zur Zunahme der Kurzsichtigkeit verstärkt.
Gruß
Jan


 
Veröffentlicht : 10.01.2007 20:48
(@RayKane)
Beiträge: 5
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Hallo Monoxid, hallo Jan22,

vielen Dank für Eure Antworten. Also lichtempfindlich war ich vorher auch insofern daß ich sehr schnell bunte Flecken sehe (vor allem bei starken Lichtunterschieden d.h. vor allem nachts bei Lampen, Scheinwerfern, usw.) Nur hat das Licht bisher nicht in meinen Augen weh getan, was es jetzt tut.

Inzwischen war ich jedoch auch bei einem Optometristen, der bei mir auch eine (leichte) Winkelfehlsichtigkeit festgestellt hat. Er meinte auch, daß die Lichtempfindlichkeit verschiedene Ursachen haben kann. Da eine krankhafte Ursache ausgeschlossen werden kann, bleiben nur noch optische Fehler übrig. Der Optometrist hat neben der Winkelfehlsichtigkeit noch festgestellt, daß meine Brille um 1 Dioptrie zu stark ist. Außerdem meinte er, daß die Gläser mit hohem Brechungsindex, die ich habe, eine Chromatischen Aberration (Farbunschärfe) hervorrufen können, die auch zu Blendungen im Auge und damit Lichtempfindlichkeit führen können.

Interessant fand ich seine Aussage, daß die Winkelfehlsichtigkeit wohl eine angeboren Sache ist. Da wundert mich, daß das noch kein Augenarzt bei mir rausgefunden hat (und ich gehe seit meinem 7. Lebensjahr regelmäßig dorthin, auch zu verschiedenen).

Diese Lichtempfindlichkeit ruft bei mir übrigens auch unspezifisches allgemeines Unwohlsein hervor. Beonders schlägt es mir auf den Magen (Appetitlosigkeit). Bei zu starken Beschwerden bekomme ich sogar ein leichtes Übelkeitsgefühl.

Durch Zufall habe ich vor ein paar Tagen meine alte (zu schwache Brille) aufgesetzt und ich habe das Gefühl, daß sowohl die Augen weniger angestrengt sind, als auch, daß die Lichtempfindlichkeit besser wird ! Nun hoffe ich, daß, wenn ich meine neuen Gläser bekomme (Nicht hochbrechend, mit Korrektur der Winkelfehlsichtigkeit und richtige Stärke), es damit noch besser wird.

Wie ist denn bei Dir der aktuelle Stand mit Deinen Augen, Monoxid ? Und kannst Du erklären, warum die Winkelfehlsichtigkeit bei Dir so stark geschwankt hat, sogar nach der OP ?

Gruß
Ray


 
Veröffentlicht : 12.01.2007 13:11
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Ray,

es ist kein Wunder, dass kein Augenarzt bisher die WF festgestellt hat. Die spezielle Messmethode hierfür (MKH) wurde von einem Optiker entwickelt und wird auch nur von einigen Optikern beherrscht und angewandt. Sie ist nämlich sehr aufwändig und zeitintensiv. Und man kann es einem Politikum zuschieben, dass diese Messmethode auch kaum von Ärzten angewandt bzw. anerkannt wird.....

Auch wenn Deine WF nicht sehr hoch sein sollte,so kann das Beschwerdebild dennoch enorm sein. Im Umkehrschluss gibt es Menschen mit hoher WF, die aber kaum Beschwerden haben. Die WF ist angeboren - sie ist ein Bildlagefehler. Unsere Gesichtshälften sind nunmal nicht spiegelbildlich gleich und nicht bei jedem arbeiten die Augenmuskeln parallel zueinander. Meist kann man die WF gut kompensieren (durch Muskelausgleich), allerdings nur bis zu einem gewissen Alter, und dann stören einem die Beschwerden doch empfindlich. Es gibt viele Symptome, Lichtempfindlichkeit ist nur eines davon. Andere haben Kopfschmerzen bis zu Migräne, sind schusselig, rennen oft gegen irendwelche Ecken und Kanten oder sind schlecht in sämtlichen Ballsportarten.

Insofern solltest Du Dir überlegen und entscheiden, ob Du nicht auch Deine geringe WF korrigieren lassen möchtest. Auf einen Versuch käme es an. Wenn Du die Prismengläser später doch wieder weglässt, passiert nichts, außer, dass Du Dein altes Sehen und damit auch Deine alten Probleme wieder hast.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 12.01.2007 14:48
(@RayKane)
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Hallo Kersin,

was meinst Du mit "die Meßmethode ist sehr aufwändig und zeitintensiv" ? Ich habe mir zwar die Beschreibung von MKH hier im Forum durchgelesen, kann mir aber immer noch nicht vorstellen, wie das in der Praxis vor sich geht. Bei mir hat der Optiker eine Brille mit einer Polarisationsfolie für jedes Auge aufgesetzt und mich ein Kreuz anschauen lassen, dessen Linien in der Mitte unterbrochen waren. Dann hat er solgange die Filter verändert, bis sich die Lücken im Kreuz überdeckt habe, ich also die Linien nicht mehr "verschoben" gesehen habe. Das wars im wesentlichen dann. So lange hat das nicht gedauert und kompliziert wirkte es auch nicht. War das diese Methode ?

In meiner Brille, die ich jetzt bekommen werde, soll meine Winkelfehlsichtigkeit dann korrigiert sein. Was meinst Du mit "Prismengläser weglassen" ? Muß man sich dann nicht ganz neue Gläser machen lassen, wenn es doch nicht funktioniert ?

Gruß
Ray


 
Veröffentlicht : 12.01.2007 17:07
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Ray,

das war kein MKH-Test! Mit dem Kreuztest fängt er zwar an, aber den Kreuz-Test gibt es auch ohne MKH. Den machen sogar Augenärzte....

Für alle, die es interessiert Unter www.ivbv.org finden sich die Richtlinien für die Messung nach MKH, und zwar unter Infos für Fachleute, dann Literatur für Fachleute und dann kann man im ersten Textabsatz auf "hier" klicken, um die PDF-Datei zu öffnen.

Auf 92 Seiten wird hier alles erklärt, angefangen, wie der Messraum beschaffen sein muss, welche Vorabfragen gestellt werden müssen und dann ist jeder, aber auch wirklich jeder Test in Reihenfolge erklärt! Da kann eine vollständige Messung leicht eine Stunde und mehr dauern. Bei der ersten Messung wird aber i.d.R. nicht alles gemessen. Außerdem wird eine vollständige WF meistens nur über einen längeren Zeirtraum, und dann nur schrittweise, aufgedeckt. Erst werden die motorischen Bestandteile korrigiert, und dann erst die sensorischen. Die Sensorik kann man oft erst nach mehreren Korrektionen in Angriff nehmen. Selbst bei mir klappte der Random - Dot Test nun erst nach 4 Jahren und mein Sehen war bereit, sich auf weiterführende Stereotests einzulassen und diese Werte konnten erstmals in die Brille "eingebaut" werden.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 12.01.2007 20:44
(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Hallo Kerstin,

das klappt auch hier!
Lupe Button drücken und "Richtlinien" eingeben. Dann kann man eine pdf-Datei der MKH - Richtlinien öffnen.


 
Veröffentlicht : 12.01.2007 21:45
(@Kerstin-Harms)
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Stimmt - danke Paul-Gerhard! Das hatte ich doch ganz vergessen...warum kompliziert, wenn es auch einfacher geht.


 
Veröffentlicht : 12.01.2007 22:08
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