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Suchergebnisse für: Vergrößernde Sehhilfen
Hallo
vergleiche ich Vergrößernde Systemen Galilei und Kepler, kommt mir zunächst in den Sinn, dass oberflächlich betrachtet ...
Galilei leicht, kurz, günstig in der Anschaffung, jedoch eine eingeschränkte Vergrößerung bietet
Kepler schwerer, da längere Bauweise, wegen Bildumkehrung auch teuerer in der anschaffung, jedoch sind höhere Vergrößerung mit diesem System möglich
Gibt es dem noch etwas zuzufügen?
Gruß Bea
Also ich würde aus meiner Erfahrung sagen, dass du im Ergebniss wahrscheinlich 28-30 Prismen in der Brille hast und den Rest dann per Folie bekommen wirst. Aussehen und Gewicht wird auch nicht dein Hauptproblem sein, denn du wirst merklich unschärfer (egal in welcher Entfernung) sehen und dich bei deinem Alter + Prismenanzahl doch auf einige Wochen Umstellung gefasst machen.
Es ist aber gut möglich, wenn richtig ausgemessen, dass deine Beschwerden dann besser werden. Dennoch 35 Prismen durch Sehhilfen sind nach meiner Erfahrung (38 Prismen vor meiner OP) nur eine Übergangslösung bis zu einer OP, da die Nebenwirkungen (Sehschärfe etc.) relativ groß sind.
Lieber Jogger,
eine Arbeitspaltzbrille ist nur für das Sehen am Arbeitsplatz gedacht. Nicht jeder Arbeitgeber muss das auch zahlen. Das regelt der Tarif- oder der Arbeitsvertrag,
Dabei handelt es sich um Gleitsichtbrillen oder prismatische Brillen für einen Arbeitsabstand für 1 Meter bis 30 cm.
Die Verordnung dieser Sehhilfen ist auch per Vertrag geregelt. Häufig bedarf es dazu eines Augenarztrezeptes.
Also mal bei der Gewerkschaft oder in die Tarifverträge für das öffentliche Amt oder in den Arbeitsvertrag sehen.
LG
A.M.
Hallo Kerstin,
ja, es dauert acht Jahre, bis man den großen Befähigungsnachweis, so heißt der Meistertitel in der Amtssprache, in Form des Meisterbriefes ausgehändigt bekommt. Doch der Reihe nach, zunächst die Definition, was ein Augenoptiker ist. Sie stammt von Prof. Hermann Pistor, Eutin, der sehr viele zum Augenoptiker ausgebildet hat
Der Augenoptiker ist ein auf wissenschaftlicher Grundlage ausgebildeter Handwerker, der sich mit der Anfertigung, Anpassung und Abgabe von Sehhilfen und Sehinstrumenten aller Art befaßt.
Wer als Hauptschüler das Augenoptikerhandwerk erlernen möchte, sollte einen sehr guten Abschluß haben. Besser Realschule oder Abitur. Die Ausbildung zum Augenoptiker beginnt mit der dreijährigen Lehre (früher 3 ½ Jahre), und endet mit der Gesellenprüfung. Hat man sie bestanden, ist man Augenoptiker. Bis an sein Lebensende. Es folgt die Gesellenzeit.
Innerhalb der Gesellenzeit kann man sich auf die Meisterprüfung vorbereiten. Das geschieht entweder in Abend- oder Wochenendkursen, oder man besucht eine von sieben höheren Fachschulen, die sechs Semester dauern. Nach dieser erfolgreichen Fortbildung an einer dieser Ausbildungsstätten legt man eine Prüfung ab und erhält nach deren Bestehen den Titel „staatl. gepr. Augenoptiker“ oder „staatl. anerk. Augenoptiker“, aber erst, wenn man fünf Gesellenjahre voll hat. Zusätzlich muß noch eine Prüfung vor der Handwerkskammer abgelegt werden. Hat man sie mit Erfolg abgelegt, ist man immer noch Augenoptiker, darf dann den Titel "Augenoptikermeister" führen.
Nur das Bestehen der Meisterprüfung hat Rechtsfolgen. Die wichtigste Man darf ausbilden und sich selbständig machen (der Dipl.-Ing. wird dem Meister rechtlich gleichgestellt). Der Meisterbrief wird nicht vor Vollendung des 24. Lebensjahres ausgehändigt. Der Gesetzgeber geht davon aus, daß erst ab diesem Lebensalter ein Mensch die Reife hat, andere auszubilden.
Inzwischen gibt es auch Studiengänge, die nach 12 Semestern mit dem Dipl.-Ing. Augenoptik abschließen. Eingangsvoraussetzung Gutes bis sehr gutes Abi und hohe Motivation.
Noch ein kleines Detail zum Lerninhalt aus der Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Augenoptiker-Handwerk vom 29. August 2005
(2) Dem Augenoptiker -Handwerk sind folgende Kenntnisse und Fertigkeiten zuzurechnen
Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie des Auges;
Kenntnisse über Sehfehler;
Kenntnisse über sehleistungsmindernde Erkrankungen des Auges und Schädigungen, die einen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit eintreten könnten;
§ 2 Meisterprüfungsberufsbild
6. Sehschärfe messen und bewerten,
7. Sehleistung messen und Methoden zum Erkennen von Sehleistungsminderungen anwenden, Ergebnisse darstellen und weiteres Vorgehen begründen; Auffälligkeiten des Auges erkennen,
8. Fehlsichtigkeit ermitteln und bewerten,
9. Refraktion der Augen mit objektiven Methoden messen,
10. Korrektionswerte mit subjektiven Messmethoden ermitteln und Korrektionsbedarf festlegen,
11. Sehhilfen zur Lösung von Sehproblemen in Abhängigkeit der Sehaufgabe bestimmen,
12. Fertigungsparameter für die Herstellung von Sehhilfen ermitteln, usw.
Die aufgezählten Lehrinhalte gibt es nur!!! für das Augenoptikerhandwerk. Das Anwenden dieser Kenntnis ist manchmal mühsam, aber bei Erfolg höchst befriedigend. Wer immer sonst glaubt, alles zu können und machen zu dürfen, es doch nicht gelernt hat, „pröbelt“ sich ein Ergebnis zurecht, wie Haase immer gesagt hat. Der Handel mit Brillen, also das Einsammeln von Rezepten ist das leichter verdiente Geld. Dafür gibt es von mir heftige Kollegenschelte.
Vielleicht ist es nun etwas besser verständlich, wenn ich für die vollständige Augenoptische Versorgung den Alleinstellungsanspruch für das Augenoptikerhandwerk erhebe. Weil es in meinem Beruf immer wieder zu Reibereien mit einem anderen Beruf kommt, paßt an dieser Stelle zum wiederholten Male meine Forderung, daß jemand nur das machen sollte, was er gelernt oder meinetwegen auch studiert hat. Kein Mensch läßt sich von einem Elektriker die Heizungsanlage oder den Dachstuhl bauen.
Gruß
Doccy
Hallo zusammen,
ich denke es ist an der Zeit mal nachzufragen, was hier in Zukunft auf dieser Website noch verbessert werden kann, bzw. welche Wünsche, Anregungen und Vorschläge ihr habt.
Geplant von meiner Seite aus sind folgende Dinge
- eine Art Adressendatenbank für Spezalisten der unterschiedlichsten Fachrichtungen der Optometrie (Winkelfehlsichtigkeit, Kinderoptometrie, Keratokonus, vergrössernde Sehhilfen), die ständig erweitert werden soll.
- einen neuen Chat mit wesentlich mehr Funktionen und spezielle Chatabende zu bestimmten Themen.
Was haltet ihr davon?Was wünscht ihr euch sonst noch?Lasst es mich wissen!
Euer Webmaster Andreas -)
Hallo,
kennt einer einen im Raum Hannover mit dem man sich nicht über obige "Techniken" streiten muss?
Habe jetzt einiges von den Herrschaften gelesen und würde das gern ausprobieren. Brauche also keine theoretischen Diskussion, ob das alles Quatsch ist, sondern Leute, die beim Anpassen temporärer Sehhilfen behilflich sind.
Persönliche Erfahrungsberichte interessieren natürlich auch.
LG
Hallo,
für Sport viel Geld ausgeben und nichts übrig haben für die Sehhilfen.
Die beste formstabile KL, die ich Dir nennen kann, ist die "natural Fit" von MPG&E.
Diese Linse fällt auch bei Sport nicht mehr aus dem Auge und ist bestverträglich. Natürlich kannst Du niemals formstabile KL mit weichen vergleichen, das hieße, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
BAP-Brille = BildschirmArbeitsPlatz-Brille
Gemäß den Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere der Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung, hat der Arbeitgeber zur Vermeidung bzw. Verringerung der Belastungen durch die Bildschirmarbeit neben anderen durchzuführenden Maßnahmen die Kosten der eventuell notwendigen Beschaffung einer speziellen Sehhilfe (BAP-Brille) dann zu übernehmen, wenn die normalen (eigenen) Sehhilfen (Universalbrillen) trotz optimaler, aktueller Anpassung an das Sehvermögen nicht geeignet sind für die Arbeit am PC des Arbeitsplatzes.
Die GKV zahlt nur bei Sehbeeinträchtigung nach WHO von mindestens Stufe 1 auf beiden Augen, d.h. Sehschäfe mit bestmöglichster Korrektur weniger als 0.3!!
Bei therapeutischen Sehhilfen versteht der Gesetzgeber, so steht es im Kommentar zum Gesetzestext, insbesondere Irislinsen bei Irisanomalien bzw. bei entstellenden Augen, Occlusionsschalen und Schielkapseln zum EInsatz bei Schielbehandlungen wegen Amblyopie sowie Uhrglasverbaände zum EInsatz bei unvollständigem Lidschluss z.B. in Folge einer Gesichtslähmung, um das Austrocknen der HH zu vermeiden.
... Aufsuchen eines Low-Vision-Spezialisten- Integrative Therapien für Motorik usw.
Halte ich für eine sehr gute Idee - zusätzlich könntest du mit deiner Tochter vor Schulbeginn (wie alt ist sie nochmal?) bei einer orthoptistin oder einem optiker einen Termin zur Anpassung von vergrößerenden Sehhilfen (wie Lupen, Fernrohre, ... )vereinbaren damit sie beste Voraussetzungen für die Schule hat.
ZitatIn welchem Alter operiert man normalerweise eine angeborene Linsentrübung ?
Was sind die Folgen, wenn die Operation erst im dritten Lebensjahr gemacht wird ?
Komm ...
Hallo Paul-Gerhard,
vielen Dank für die Infos, endlich mal ein klein wenig mehr Handfesteres.
ZitatOriginal erstellt von Paul-Gerhard Mosch"3. Nicht geändert wurde die Regelung, wonach prismatische Gläser bzw. Folien mit prismatischer Wirkung ab 3 Prismendioptrien automatisch unter den Begriff der therapeutischen Sehhilfen gefasst werden und damit regelmäßig einer augenärztlichen Verordnung bedürfen."
Dies bedeutet doch wohl, dass ein Augenoptiker, der höhere prismatische Werte misst und versorgt, jetzt "HEILKUNDE" ausübt?! Denn es gilt krankenkassenrechtlich ab Januar 04 als "Therapeutikum".
"Therapeutisch" bedeutet aber auch, dass Prismen eine therapierende Wirkung zugeschrieben wird und die Kasse weiterhin die Prismenzuschüsse zahlen würde, sofern eine Verordnung vorliegt? Das wäre ja zumindest für die PatientInnen ein Lichtblick.
Allerdings war in der Tagespresse (Frankfurter Rundschau) dazu zu lesen"In allen anderen Fällen zahlen die Krankenkassen nur noch bei therapeutischen Sehhilfen, die nicht allein der Korrektur der Sehschärfe dienen, sondern der Behandlung von Augenerkrankungen oder Augenverletzungen."
Demnach wäre "therapeutisch" nur "zur Heilung von Erkrankungen"? So dass die Kassen sich darauf berufen könnten, Wfs sei keine Krankheit? Bisher war in den Kassenrichtlinien jedenfalls nicht von Krankheit, sondern nur von "motorisch-sensorischen Störungen" als Grund für eine Verordnung die Rede.
Erstaunlicherweise heißt es in der FR zum Zahnersatz
"Beim Zahnersatz gelten auch im nächsten Jahr die bisherigen Befreiungs-Regeln. So sind etwa Singles, die 2004 weniger als voraussichtlich 966 Euro pro Monat zur Verfügung haben, grundsätzlich von Zuzahlungen für Standard-Zahnersatz befreit"
Wenn dies beim Zahnersatz gilt, warum dann nicht auch für Brillen?
Wer weiß mehr?
Grüße,Anna
Hallo Horst,
ich glaube, alle Zusatzversicherungen zahlen alle 2 Jahre einen bestimmten Betrag für Sehhilfen, egal ob Brille oder KL.
Früher, als es noch nicht so hoch sauerstoffdurchlässige KL gab, waren die harten KL so klein, daß sie sehr leicht rausvielen. Die heutigen KL werden deutlich größer angepasst (bei gesunden Augen), so dass das Rausfallen äußerst selten vorkommt.
Hallo Saskia!
Wenn du privat versichert bist, dann dürfte die Versicherung die gesamten Kosten übernehmen. Normalerweise beläuft sich der Zuschuss für Sehhilfen auf 400 - 500 Euro bei einer privaten Vollversicherung. Lass deine Eltern mal die Police checken, oder ruf bei der Versicherung an und klär das ab. Damit steht deinen Linsen also nichts mehr im Weg.)
Lieber Gruß.... Agnes
Wölkchen schrieb
Ich wüde in der Umfrage differenzieren zwischen Weich-, Hartlinsenträgern und Brillenträgern.
Dann gibt es noch ab-und-zu-Brillenträger und Lesebrillenträger sowie Leute, die abwechselnd alles ausprobieren (mal Linsen hart oder weich, mal Brille). Außerdem tragen manche Augenarztpatienten aus irgendwelchen Gründen keine Brille, sei es wegen LaserOP, Unverträglichkeit von Sehhilfen oder keine Lust aufzusetzen.
Hallo monoxid,
Du ärgerst mich durchaus nicht, eher bin ich enttäuschtdry
Da Du den Fernwert für die Nähe eher abschwächen musst (1-1.5 cm/m) ist die EXO-Richtung in der Nähe korrekt. Da die Not-Sehhilfen vermutlich über einen grösseren Glasmittenabstand verfügen, muss die EXO-Angabe zunehmen, da gibt es kein Wunder! Die Add kommt allerdings Deiner Bequemlichkeit im Akkomodieren entgegen, weshalb es angenehmer wird. Du kannst "fauler" hinschauen, was Dir entgegenkommt.P
@ christian_berlin
"aber ich halte es bei Kleinkindern für generell ratsam zum Augenarzt zu gehen."
wenn ein AO-meister oder dipl. Ing, der 6 semester mit dem bestimmen von Sehhilfen und 8-9 semester mit korrektionen, wirkung von linsen und physiologischen wirkweisen bis in die letzte nervbahn des sehzentrums usw. lernt, so ist dort jeder patient, der probleme mit seinem sehen hat, gut aufgehoben. wenn diese hochgeschulte fachkraft dann einen weiteren spezialisten zu rate ziehen will, zB einen augenarzt, wird sicher jeder meiner kollegen jederzeit an diesen verweisen.
mfg
Hallo, Eberhard
ich hoffe Du hast das Gutachten vorliegen, und wendest Dich, erstmal tel. an den Kollegen beim LIV! - Leider ist das kein Einzelfall. Der KK kann man da doch nichts verübeln! - Oder? Oft stecken liebe (?) Kollegen teilweise mit manchem berufspolitischen Pöstchen behaftet, dahinter. Wer angagiert arbeitet, hat dafür leider oft keine Zeit. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Bleib am Ball! Du bist eindeutig im Recht!
Nachtrag "Schweitzer" bestätigt mir auf Rückfrage, das diese vergr. Sehhilfen nicht! im Hilfsmittelverzeichnis geführt sind. Dies bringt die Probleme. Je nach KK und Sachgebietsleiter wird entschieden. Solltest Du die empfohlenen Preise von Schweitzer verwenden, Sie gibt es als ML-Bino "spezial" auch für torische Ausführungen (rückfragen), hast Du evtl. noch eine kleine Chance, diese genehmigt zu bekommen.
Wichtig bei vergr. Sehhilfen ist immer, diese nicht als "Brille" zu beschreiben. In der Begründung sollte eindeutig auf den Leseerfolg und den Faktor der Verbesserung (Erfolg der Maßnahme) in der Begründung eingegangen werden (ich füge jetzt grundsätzlich der ärztl. Begründung, eine eigene Erklärung hinzu. Leider bitter notwendig!). Vorteil der Binokularität herausstellen. Das kennst Du alles!
Hallo, Paul Gerhard
Danke für die ausführlichen Worte. Ich hätte keine Zeit, daß alles nachzuschauen. Aber mal nur ein aktuelles Beispiel der BEK Wuppertal.Ich habe einen Kostenanschlag für eine individuell gefertigte ML Bino gemacht. Die Krankenkasse will nur Brillengläser bezahlen laut Liste, also das Konvergenzprisma mit der entsprechenden Prismenpsition, und ansonsten nur die Beträge für normale Kunststoffgläser. Nach meinem Widerspruch gegen diese Behandlung bekam ich heute das gleiche zurück, unterstützt vom LiV Nordrhein, der zu dem gleichen Ergebnis kam, und sogar im Gutachten schrieb, daß es sich um eine Fertigbrille handeln würde. (Torische Fernwerte, Add. 6,0 mit Konv. -Unterstützung). Soviel zu unseren Verbänden. Gestern ist der gesamte vorstand der Fachgruppe vergr. Sehhilfen zurückgetreten. Der Grund ständiges Querschießen der ZVA-Oberen. Aber das wäre eigentlich ein Beitrag für das schwach besetzte Forum "Vergr. Sehhilfen"
GrußEberhard
Hallo Miteinander!Nachdem hier in dem Forum so ganz und gar nichts los ist, will ich doch mal unter den Kollegen eine kleine Diskussion entfachen Wer sich mit dem Thema beschäftigt hat ja wohl das Engagement des WVAO hinsichtlich einer besonderen Herausstellung von Fachleuten dieser Sparte mitbekommen. Jetzt soll es hier aber nicht darum gehen, daß sich der ZVA dadurch übergangen fühlt, oder sonstigen berufspolitischen Kram.Mich wurmt das Bewertungskriterium ein wenig Zur Veranschaulichung möchte ich hier mal 2 immaginäre KollegInnen erfindenNr.1, wir nennen Sepp, hat vor 2 Jahren die Meisterschule mit Erfolg verlassen und sein großzügiger Arbeitgeber hat ihn in der vergangenen Zeit einige Fortbildungen zum Thema spendiert, die ihm auf den stolzen Punktestand von über 20 Zählern bringt. Vor 6 Monaten wurde dazu die nötige Geräteausstattung angeschafft. Hochmotiviert kommt es zu ersten Versorgungen mit Lupen, Lupenbrillen usw.. Hier merkt Sepp, daß Theorie die eine Sache ist, daß diese aber auch mal relativ grau ausfallen kann. Bestimmte Probleme findet er nicht in seinen Seminarunterlagen, aber er lernt bei jeden seiner bisher 15 anspruchsvolleren Anpassungen dazu. Mit ein bißchen Papierkram und der Entrichtung einer Gebühr wird Sepp auch bald als "Fachberater für Sehbehinderte" gelistet.Nr. 2, sie heißt Karla, seit 15 Jahre Meisterin, ihr eigener Laden liegt in der Nähe eines Altenheims. Nicht nur durch den relativ hohen Anteil von potenziellen Sehhilfekunden, sondern auch wegen ihrer geduldigen und einfühlsamen Art entscheidet sie sich ab 1989 mehrer aufbauende Seminare über Sehhilfen zu besuchen, nimmt Kontakt mit Sehbehinderten-Gruppen auf, und hat seit 1992 eine sehr gut sortierte, sinnvolle Ausstattung zur Versorgung von Sehbehinderten. Seitdem hat sie über 500 Sehhilfen der anspruchsvollen Kategorie mit wachsenden Erfolg versorgt, ihre Kunden nehmen weite Anfahrtswege in Kauf, denn die gute Qualität der Versorgungen hat sich herumgesprochen. Seniorengruppen und Sehbehindertenverbände bitten Karla um Vorträge und Beratungsgespräche, die für beide Seiten fruchtbar ausfallen. Ihr letztes Wochendseminar hat Karla im Frühjahr 1998 besucht, somit weißt ihr Punktekonto den Stand 0 auf. Dumm gelaufen, denn Sepp ist mittlerweile anerkannter Fachberater, und Karla ist die gute Fee, aber ohne Aufkleber an der Ladentür.Gut, vielleicht etwas überzogen dargestellt, aber ich hoffe die Problematik ist erfaßt. Wie denkt den so der Rest der Optikerschaft darüber?
Bis bald!
Carsten
------------------Carsten Einsiedel...viel zum Sehen
Klasse!
Nur hilft mir das nicht wirklich weiter! -(
Bei DER mangelhaften Hilfestellung die ich bissher zu Sehhilfen bekam, ist es einfach nur normal, das ich lieber unabhängig bleibe!
(Mir kommt ja schon die Kotze hoch, wenn ich daran denke, das ich anfang Februar zum Augenarzt soll! -> Auch ein Alptraum!)
MfG Michael alias BigCoder