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Alternierendes Schielen OP möglich ?

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(@Celo1421)
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Themenersteller   [#7193]

Hallo ,

Ich bin neu hier und habe eine Frage .

Ich schielen seid meiner Kindheit bin nun 26

Es ist so das ich auf dem linken Auge dauerhaft schiele , aber minimal also sogut wie nicht sichtbar , allerdings weicht  das  Auge zusätzlich extrem ab , meist wenn ich etwas versuche zu fixieren , das wegrutschen passiert beim rechte Auge auch , nur ganz ganz selten und auch nicht so stark . Das Abweichen des rechten Auges beeinträchtigt mich sehr  im Alltag weil es einfach häufig vor kommend ich niemanden in die Augen schauen kann ohne das das passiert  . Mitlweiweile  bin ich auf dem rechten Auge kurzsichtig und auf dem linken weitsichtig und trage hierfür kontaktlinsen . Nun zu meiner Frage ich war schon mehrmals  in der Augenklinik in Tübingen , das leztes mal habe ich zwecks einer OP nach gefragt , mir wurde aber davon abgeraten , begründung , weil die Schielwinkeln zu unterschiedlich sind und es kaum Aussichten auf Erfolg geben würde . Ist da wirklich nichts zu machen ? Also muss ich mein Leben lang damit zurecht kommen ? Vielen lieben Dank schon mal 



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Niemand der dies bezüglich Erfahrung hat ? 



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Abweichen des linken Auges beeinträchtigt mich sehr  nicht des rechte sorry .



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Lieber Eberhard Lucas , da sie so lieb sind und sich bei mir melden wollten schreibe ich nun Noch einmal alles  auf .

Schielen Beginn  phasenweise abweichen des linken Auges vor dem 3. Lebensjahr , brille wurde mit 6 Jahren die erste verordnet.  okkulusionstherapie hatte ich als Kind auch . Meiner Mutter wurde damals als sie wegen einer OP nach fragte gesagt , die Gefahr besteht das das auge dann  nach innen schielen könnte und dies dann sogar dauerhaft .

Seid dem lief dann jahre nichts mehr hatte die Brille glaube ich bis zu meinem 12 Lebensjahr dann garnichts mehr . 

Da mich die Abweichungen zunehmend störten war ich 2019 in der Uniklinik Tübingen. 

Deren Befunde 

Diagnose : Linsen Horizontal Deviation , Anisometropie

Untersuchubgsbefund : Die Schielwinkel betrugen :  Ferne :S 0° ARF D10°+VD6° ,ALF C 2°

Nähe: SLF C 1° ARFC1° ALFC 4° unter +3 additionbetrug der Nahwinkel S 0° ARFD 2°ALFD1° . Mit den gestreckten Werten, entsprechend des Refraktometers , betrugen die Winkel : Ferne indem wie sc . Nähe : SRF0° ARFD 8°, S/Alf C 1°.

Wir konnten grobes räumliches sehen nachweisen und die Mobilität war unauffällig  . In den abweichohasen wurden keine Doppelbilder angegeben .

Nach Führungsbewegung , war auf den rechten Auge auch ein dezenter Strabismus Sursoadductorius sichtbar .

Visus / Refraktor

RA:1,0

LA :1,0p

Refraktometer : (Miosis)

RA : -50 sph  +0,25cyl  82°

LA:   +1,50sph +50 cyl 178°

Beurteilung : wir raten von einer Augenmuskel Operation ab , da die Schielwinkel zu unterschiedlich groß sind und somit keine gut postoperative Prognose gestellt werden kann .

Soweit der lezte schriftliche Befund 2019 . 2021 war ich dann bei meinem Augenarzt weil ich das gefühlt hatte immer schlechter zu sehen , er sagte ich soll zum Optiker und mir eine Brille oder  linsen anpassen lassen sollte , das habe ich dann auch gemacht . Erste die Optiker sagte mir dann das ich auf dem Linken Auge weitsichtig und auf dem rechte kurzsichtig sei .Ich ließ mir kontaktlinsen anpassen

Links : 1,50dpt

Rechts -1,50dpt

Da ich vorallem links häufig ein Fremdkörper Gefühl im Auge hatte und die linsen auch ziemlich groß waren also deutlich über die iris gehen werden mir diese nun etwas kleiner bestellt .

Mein Schielen tritt auf wenn es sehr hell ist draußen  ( dann muss ich immer das Auge zu kneifen ) beim lesen halte ich meinen kopf etwas nach rechts , was ich selber nicht bemerkt habe sondern darauf angesprochen wurde .

Es tritt auf wenn ich etwas fixieren möchte in der Nähe sowie in der Ferne ( meiner Meinung nach auch gleich stark davon habe ich auch Fotos wo das gut zu sehen ist ) ich kann niemanden länger anschauen weil das auge dann abdriveten egal ob nah oder Fern . Außerdem rutscht es auch weg wenn ich zb. Schnell zur anderen Seite gucke , also so als ob es nicht mit kommt . 

Es gibt Tage an denen ist es besser . Und Tage an denen ich mir am liebsten den ganzen Tag das linke Augen zu kneifen möchte weil es so anstrengend ist . 

Ich habe manchmal das Gefühl es wird immer anstrengender die Augen bei einander zu halten und  das keiner mir wirklich helfen kann .

Liebe Grüße und vielen lieben Dank für die Zeit die Sie sich nehmen .



   
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(@Eberhard-Luckas)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 8896
 

Moin Celo,

ich bin selber in Boppard gewesen bei Dr. Ziegler. Dort arbeitet eine Ines Jonischkies, die mich zusammen mit Dr.Papoulis in Koblenz operiert hat.

Wende Dich an Dr. Ziegler, falls der Weg dorthin nicht zu weit ist.



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Vielen Dank , ich komme aus dem Schwarzwald ist schon ein stück , wenn es aber einen Weg gäbe das ich endlich normal gucken kann nehme ich auch weitere Wege in Kauf .

Hattest du ( hoffe es ist oke wenn ich du sage ) den die gleiche schielform wie ich ? 

Liebe grüße



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Habe immer das Gefühl das es für mein schielen nichts gemacht werden kann , weil das damals schon gesagt wurde un mir 2019 auch eher abgeraten wurde . Ich bin der Meinung 

Das ich in jede Blickrichtung einen gewissen schielwinkel habe so wie ich es auf fotos sehen .

Mein Auge drivtet aber im nahen so wie im fernen teilweise richtig ab wenn ich was fixieren möchte das passiert nicht immer aber immer häufiger .

In die Ferne auch deutlich häufiger .

Ich werde mal ein Bild anhängen wie es in der Ferne ist dann eins in der Nähe wenn das Auge abdriftet und zu leztes noch eins wenn sie normal stehen .

Anhang

20220715_105932.jpg



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Auf diesem schaue ich auf mein Handy also im nahen 

Anhang

20220717_073319.jpg



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Und so sieht es aus wenn ich mich selber Fotografiere

Anhang

20220715_071915.jpg



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Auf anderen Bildern wiederum die ich von mir mache sieht man es doch auch ohne das es wegrutscht das sie nicht parallel stehen . 

Anhang

20220720_104419.jpg



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 2727
 

So, zunächst habe ich mal Deine alten Anfragen nach vorn katapultiert. (Einfach mal einen Text setzen)



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
Famed Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 2727
 

Hallo, 

Ich habe hier vor einem Jahr schon einmal rein geschrieben .

Kurz noch mal zu mir :

Ich schiele seid meinem 3. Lebensjahr mit dem linken Auge nach außen , dabei ist es so das ein konstanter  Winkel nah wie Fern von 2 Grad besteht , möchte ich etwas länger fixieren rutscht das Linke Auge nach außen ca 10 Grad. In der Ferne häufiger als in der Nähe. 

Als Kind hatte ich eine Brille . Dann 15 Jahre überhaupt nichts .

Nun habe ich mir vor ca 1,5 Jahren Kontaktlinsen anpassen lassen , welche ich aber nur sehr unregelmäßig getragen habe .

Links +1,5 dpt  und 1,25 hornhautverkrümmung visus laut optiker 80%

Rechts -1dpt visus 100%

Nun habe ich vor 3 Wochen angefangen sie regelmäßig zu tragen , dabei ist mir aufgefallen , das mein Auge in der Nähe überhaupt nicht mehr wegrutscht , in der Ferne weiterhin , ich merke dann wenn ich zb ein straßenschild lesen möchte , das es unscharf ist dann rutscht das auge weg und es wird schärfer . Dann habe ich mal probiert nur die linke Linse einzusetzen,  hier rutscht das Auge überhaupt nicht mehr weg , allerdings sehe ich unscharf und beide Augen spannen total und fühlen sich steif an wenn ich etwas fixieren möchte vorallem Schriften.  Ist das Problem das meine Augen nicht Fusionieren können ?

Ich würde mich sehr über Antworten freuen .

Dieser Text vom 29.08.2023 stammt vom neuen Beitrag unter "Augen versuchen zu Fusionieren ?"

Ergänzt um:

Noch dazu , teilweise spannen und versteifen sie dann so sehr , das das Rechte Auge leicht ( vielleicht 1-2 grad) nach oben schielt .

Celo

Ich denke, es macht Sinn, den kompletten Vorgang vor Augen zu haben. Evtl. kann man das neue Thema löschen.

Nun, was lässt sich hierzu sagen?

Mich würde interessieren, ob der Empfehlung von Eberhard Luckas von "Celo" Gehör geschenkt wurde? Momentan muss ich davon ausgehen, dass dies nicht der Fall war.

Fakt ist es, dass ein Strabismus, mittels einer Okklusionsbehandlung therapiert wurde, ohne den rechtsseitigen Astigmatismus und das Sehungleichgewicht (das wahrscheinlich schon immer bestand) zu beachten. Denn die Brillenkorrektion kam deutlich später erst im Schulalter zum Einsatz. All dies kann zu unterschiedlichen Ausprägungen in dem gestörten visuellen beidäugigen Sehen beigetragen haben. Je nach Anreiz, Fixation, sicher auch Lichtverhältnissen unterschiedliche Fixationsstadien. - Aber was und wie, soll und will man da operieren? Das ist ein Glücksspiel sondergleichen, mit der echten Gefahr aufkommender bleibender Doppelbilder. (Meine Meinung!)

Nun wurden mit 26 Jahren Kontaktlinsen angeschafft und sporadisch getragen. Wieder neue unsaubere optische Verhältnisse. Wurde der Astigmatissmus mit korrigiert, eine offene Frage von mir, Wenn nicht, ist dies wohl schon der Grund für die geringere visuelle Leistungsqualität des linken Auges.

Sorgen macht mir die Beschreibung von dem Sehen in der Ferne z.B. Straßenschilder, bahnt sich hier eine Doppelbildproblematik an?

Da das rechte Auge Führungsauge war und ist, sollte sowohl die Kopfneigung, wie auch das Fluchtschielen in der Höhe, übrigens ja auch mal auf den Bildern nach unten links ein Anzeichen für einen Bildlagefehler auch in der Höhe sein, was in solchen Fällen sehr häufig anzutreffen ist. Ich frage mich, warum sucht man immer sofort und unbedingt das "Skapell". Ich hätte unter den gegebenen Voraussetzungen davor eine Riesenangst, zumal zumindest eine Uni-Klinik dies klar ausgedrückt hat, das Ergebnis ist zu ungewiss !!

Man kann das Sehungleichgewicht bewusst nutzen, um den Sehstress zu verringern und das einäugige Sehen über das rechte Auge zu fokussieren und links keine Korrektion zu tragen. Evtl. ist das weniger anstrengend und belastend.

Will man beidäugiges Binokularsehen in verbesserer Funktion, braucht es Spezialisten, die dies lebenslang bestehende Dilemma, versuchen Schritt für Schritt aufzuarbeiten. Ich weiss nicht, ob sich ein Praktiker (Augenoptiker/Optometrist/Ophtalmologe) dazu in der Lage sieht und ob der/die Klient/in einen anfangs ganz sicher sehr aufwändigen Weg aus einem solchen Labyrint visueller Verarbeitungs-Unsauberkeiten wirklich gemeinsam angehen will, um der möglichen Gefahr permanenter Doppelbilder zu entgehen und die bestehenden Unstimmigkeiten mittels Korrektion anzugehen und evtl. auch notwendige schiel-chirurgische Eingriffe ausführen zu lassen. Rein kosmetische OPs scheiden hier aus meiner Sicht total aus. (Manchmal bringen diese uns in die durchaus unliebsame Situation, unser Wissen und Können in der Beseitigung von entstandenen Doppelbildern nach Schiel-OPs einzubringen. Da ist längst nicht alles zu beheben! (-ungleiche Bildgrössen - unterschiedliche Bildtiefen - kaum oder keine Verrastung der Bildobjekte, nur ein paar Beispiele, wenn das Zusammensehen beider Augen lebenslang gestört war/ist.)

Auf einem solchen Weg sollte man sich der aufgesuchten Ansprechpartner und Ihrer jeweiligen Kompetenz sehr bewusst sein/ machen, und sollte andererseits aber auch akzeptieren, wenn sie letztlich eine Versorgung diesbezüglich von sich aus ablehnen. Jeder Ansprechpartner hat hier teils unterschiedliche, aber durchaus gravierende Unwägbarkeiten, mit zu verantworten. Der Arzt muss die Qualität der Anfertigung der Sehhilfe(n) und den Umgang mit derselben beim Patienten als Schwachstelle schlucken. Der Augenoptiker/ Optometrist  muss neben dem zweiten Punkt auch für medizinische Belange auf die Cooperation mit einem versierten Facharzt bauen. Hier braucht es jedenfalls zwei in der Sache kompetente Partner, die sich nicht immer ergeben. Leider ..., ja, und eben auch der Klient/ Patient/ Kunde muss dies voll mittragen wollen, bei aller heutigen Meinungsvielfalt, was auch eine echte gelebte Herausforderung darstellt.



   
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(@Celo1421)
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Hallo, danke erst einmal für die Antwort .

Nochmal 

Linkes Auge laut Optiker 

+1,5 sowie 1,25 Hornhautverkrümmung

Dieses Auge schielt häufig nach außen und so wie sie auf den Bildern erkannt haben wohl auch nach unten 

Rechtes Auge -1 (bei der ersten Untersuchung zur Anpassung hieß es noch -1,5) Hornhautverkrümmung 0,25

Linse ist nur die kurzsichtigkeit korrigiert , da gesagt wurde 0,25 verkrümmung korrigiert man noch nicht .

Das Rechte Auge schielt in die Höhe aber deutlich seltener nur mit den linsen .

Nun schlagen sie vor ich sollte nur das Rechte Auge korrigieren , besteht dann nicht die Gefahr das das linke noch schwachsichtiger wird . ?



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Was ich auch komisch fand das bei der ersten Anpassung der linsen die achse bei 100 war beim zweiten mal bei 90 .

Problematisch ist es bei mir das sich mein Augenarzt leider nicht dafür interessiert er sagte nur damit muss ich Leben und ich soll mir beim Optiker etwas anpassen lassen . Und das habe ich dann getan .



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
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Schön, dass Du Dich wieder zurück gemeldet hast. Aus der letzten Antwort entnehme ich, dass der Optikerkollege links mit torischen Weichlinsen gearbeitet hat. So ist die optische Korrektion jedenfalls besser.

Bei Monatslinsen gibt es Abstufungen in jeweils 10 Grad, Da sich eine Linse am Auge dynamisch stabilisiert, was wieder von verschiedenen Faktoren abhängig ist, kann es sein, dass der Kollege beide Werte testet, um langfristig  die Linse mit dem stabilieren Sitz und dem besseren Visus (Sehschärfe) festzulegen. So kann es bei Nachversorgungen aufgrund von Zwischenkontrollen zu abweichenden Parametern kommen. Letztlich sollte der Kunde in eine Entscheidung mit einbezogen sein.

Dies wird in Deinem Fall für Dich jedoch schwieriger zu entscheiden sein, da Dein viselles Verarbeitungszentrum, den linken Seheindruck fast permanent, zumindest zentral, abschaltet, damit keine Doppelbilder entstehen, die sonst massiv stören würden.

Kannst Du das bestätigen?



   
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(@Celo1421)
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Ich habe eher den Eindruck das ich viel alternierend  sehe .

Liebe Grüße



   
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(@Celo1421)
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Wenn ich die Hand an meine Nase lege , also so das eine Trennung zwischen beiden augen entsteht,  dann sehe ich 

Das Bild des linken Auges komischerweise schärfer obwohl da der Visus schlechter ist , das linke sehe ich verblasst und schräg versetzt zum linken Bild . Das Bild des rechten Auges ist also weiter unten als das des linken . Also das Doppelbild ist versezt.



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Korrekt!

Beim Höherstand des rechten Auges ist das Bild nach unten versetzt!

Sollte das Bild des linken Auges schärfer sein, ist über die KL der Visus links besser oder Du hast nicht auf die Ferne fokusiert, 5 m und weiter, dann kann alles möglich sein, da Du alternierend schaust.

Sollte das Bild auf die Ferne links besser sein, ist das rechte Auge nicht vollkorrigiert für die Ferne.



   
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(@Celo1421)
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Dabei seit: vor 4 Jahren
Beiträge: 17
Themenersteller  

Wie meinen Sie beim höher stand ?

Also wenn ich das doppelbild so versetzt sehe schielen meine Augen gerade nicht ( nicht sichtbar )

Bedeutet das das ich auf der rechten Seite zusätzlich noch eine Winkelfehlsichtigkeit habe ? 

Oder ein latentes schielen ? 

Vielen Dank für Ihre Antworten .



   
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(@Paul-Gerhard-Mosch)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 2727
 

Schade, dass Du nicht auf meine Fragen reagierst. So kann ich Dir wohl nicht helfen.

Dennoch zu Deinen drei Fragen:

  • Wie meinen Sie beim höher Stand?

Auch wenn Du keine Schiel-Abweichung erkennst, gibt es für Dich kein fusioniertes Fixieren, sonst gäbe es in Deinem Fall kein Schielen. In Deinem Fall täuschst Du Dich über die Korrektheit Deiner Augenstellung selbst. Denn leider arbeiten Deine Augen eben nie zusammen und sehen nie ein gemeinsames Bild. Sonst könnten Sie die Augenstellung nicht andererseits so entgleisen lassen.

  • Bedeutet das, dass ich auf der rechten Seite zusätzlich noch eine Winkelfehlsichtigkeit habe? 

Das kann man so jedenfalls nicht feststellen. Übrigens, ist ein Schielfehler, aber auch eine Winkelfehlsichtigkeit (WF) NIE ursächlich eine Störung rechts oder links! Es ist immer eine Störung im Zusammenspiel der Beidäugigkeit! Je nach der Sehaufgabe wird das dazu schwächere oder benachteiligte Auge ausweichen. Diese Ausweichrichtung ist aber keinesfalls der Schielfehler, sondern nur ein Faktor um möglichst einfach zu beherrschende Verhältnisse in der Sehverarbeitung zu schaffen oder/und um Doppelbilder möglichst zu vermeiden. Beim Schieler ist dies, wie der Name aussagt, i.d.R. voll sichtbar. In der Störung als WF wird der angeborene Fehlwinkel dagegen vom Gehirn kompensiert, also weggerechnet und die Augen halten beide Bilder deckungsgleich (fixiert). Die Bilder können so gerade nicht getrennt im Raum wahrgenommen werden. Das geht nur unter (Teil-) Aufhebung der Fusion und dabei reicht i.d.R. nicht Deine Hand vor der Nase. Damit schaffst Du nur eine etwas ungeübte Sehsituation. Unter dieser zeigt sich evtl. aber durchaus eine Tendenz der Bildlagestörung. Und diese habe ich Dir beschrieben, nicht mehr.

  • Oder ein latentes Schielen? 

„Winkelfehlsichtigkeit = Begleitschielen = latentes Schielen = Heterophorie“ – Alle diese Begriffe sind in der Sache ähnlich. Werden allerdings unterschiedlich genutzt, weil ihre Herkunft unterschiedliche Dinge darlegt oder voraussetzt.

Als Beispiel sei hier aufgeführt:

Winkelfehlsichtigkeit ist strenggenommen, das Messergebnis der MKH-Messung, die eine Binokularprüfung unter Anwesenheit gezielter Fusionsreize (Messfeld abhängig) ermittelt. Prüfung unter tageslichtähnlichen Bedingungen und unter positiver Polarisation. (Bei evtl. möglichen Wahrnehmungsausfällen verbleibt zumindest ein helles Testfeld*).

Die Messung einer Heterophorie verzichtet bewusst auf die Darbietung von Fusionsreizen und kommt unter völlig anderen Messaufbauten auch oft zu abweichenden Ergebnissen. Deshalb ist bei einer Prüfung auf Heterophorie immer der Testaufbau mit zu benennen. Typisch sind Messungen im abgedunkelten Raum und häufig mit Farbtesten (z.B. Rot/Grün oder blau/rot).

Im natürlichen Sehen gibt es dagegen ständig Fusionsreize. Schon beim Messen der Sehschärfe eines Einzelauges wird ein Fusionsreiz in der Ferne angeboten und darauf wird die Brillenglaskorrektion (ohne Akkommodation) abgestimmt. Würde ein Fusionsreiz fehlen, orientiert sich das Auge in der Scharfstellung auf eine falsche räumliche Distanz. Diese ist aber weder berechenbar noch physiologisch sinnvoll und nutzbringend im beidäugigen Sehen. Hier gibt es bei Schielern, denen die beidäugige Sehverarbeitungskontrolle fehlt, manches Mal Überraschungen, wenn die Schärfeebenen nicht identisch für beide Augen sind.

Hier könnten auch Ursachen für die unterschiedliche Bildschärfe in Deiner Beobachtung liegen. Das fällt ja sonst nicht weiter auf.

Winkelfehlsichtigkeit arbeitet immer unter Fusion und verlangt bei der Messung einer „Schielstörung“ für die Zeit der Messung eine Aufhebung des Abschaltvorgangs des Seheindrucks beim Schielauge.

Wer sich als „Schieler (Klient)“ diesen Sehaufgaben stellt, merkt sehr schnell, was hier plötzlich abgehen kann, und das Schielen häufig erst mal gar nichts mit einem festen Schielwinkel zu tun hat. Teils ist die Bildverarbeitung sogar völlig wechselhaft und unbeständig. Je nach der Ausführung ist auch das Ergebnis instabil in Wert und Richtung.

Lähmungskomponenten werden sichtbar; Unterschiedliche Fixationswerte in der Fern- und Nahsicht stören eine wertmäßige Beurteilung und Korrektion; Verrollungen nach innen oder außen können das System an die Grenzen einer Korrektionslösung bringen. Und ungleiche Bildgrößen in der Sehverarbeitung setzen dem Ganzen manchmal die Krone auf. Ich sage es hier bewusst und eindringlich, Wer sich hier aufs Glatteis begibt, muss auch mit fatalen Folgen rechnen! Ein Problemkreis kann u.a. bleibende Doppelbilder heißen, denn man muss für die Zeit der Messung die lang eingefahrene Abschaltung des zweiten Seheindrucks erst einmal aufbrechen. Grundsätzlich ist nur ein Arzt durch sein Berufsrecht dabei geschützt. Des Weiteren ist Strabismus ein Krankheitsbegriff und somit der Heilfürsorge vorbehalten.

Als Augenoptiker opfert man sehr viel Zeit, lernt viele Sehverarbeitungsabläufe, angefangen von der Augenansteuerung durch die Innernation der Augenmuskel, und der komplexen Sehverarbeitung in den visuellen Verarbeitungszentren zu beobachten und zu verfolgen. Grundvoraussetzung ist unbedingt die rechte Kommunikation auf der Ebene des Klienten auf dem Prüfstuhl (Kind, Unfall, langjähriger Schieler). Dabei korrigiert man Abweichungen durch gezielten Prismen Aufbau in der Messbrille**. Bleibt das Gesamtergebnis im umsetzbaren Rahmen einer Korrektion gilt es jedenfalls zu prüfen, wie die Situation bei Kopf- und Blickbewegungen sich stabilisiert. Ich kann nur jedem AO raten, eine Versorgungs-möglichkeit immer nur in Absprache mit einem Facharzt der Augenheilkunde anzusprechen und unter einer ärztlichen Verordnung auszuführen. Dabei ist der Kreis der daran interessierten Fachärzte ausgesprochen gering. Aber ich hatte diesbezüglich immer meine Ansprechpartner.

* Alternativen sind Graustufen der geschwächten Seeverarbeitung unabhängig vom Visus und weitere visuelle Bildverarbeitungserscheinungen

**  Wichtig ist unbedingt zuvor den Visus beiderseits sehr professionell korrigiert zu haben, wohl ein ganz grundlegender Fehler in der Augenheilkunde, in der meist eine refraktive Korrektion einer binokularen Überprüfung nachgeschaltet wird. (Erst Sehschule, danach der Facharzt mit der Refraktion)



   
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