Hallo Gika,
stimmt die bisherige Ecke, in welcher wir raten (Tibet, Bhutan, Vietnam, Indien) überhaupt? Es sieht doch irgendwie nach goldfarbenen Pagoden aus?
Vielleicht Laos?
Oder ist es eine ganz andere Ecke? Vielleicht im Gebiet der ehemaligen UdSSR? Sind es vielleicht doch goldfarbene Kuppeln/Kirchturmzwiebeln?
donquichote
Hallo Don,
die Ecke ist schon richtig, Laos ist es aber nicht. Aber Ihr kommt näher
...
Es sind keine Kirchtumzwiebeln
LG Gika 
Hallo Gika,
sind wir denn in Thailand oder Myanmar?
LG 
Hallo Gika,
wie wäre es mit Kambodscha?
LG
Jan 
So, jetzt haben wir das Land gefunden! Das ganze befindet sich in Myanmar. Ich denke jetzt kann ich auch auflösen, denn viel mehr gibt es kaum zu raten: Es handelt sich um den Mount Popa, das ist ein erloschener Vulkan, der durch ein Erdbeben "nach oben katapultiert wurde" und wirklich so als einzige Erhebung in der Ebene rumsteht. Obendrauf befindet sich ein Kloster. Der Berg ist außerdem "Wohnstätte" der Nats, das sind die burmesischen Schutzgeister.
Ich habe darüber letztlich einen Reisebericht gelesen und fand das das Bild einfach originell.
LG Gika 
Wie Ihr sicherlich schon bemerkt habt....ich liebe Friedhöfe....wer liegt hier begraben?
LG 
PS. Ich gebe Euch eine kleine Hilfe: das Photo hat mein Copyright. 
Hallo Jack,
dann tippe ich mal ganz schwer, dass sich das Grab in Berlin befindet?
Liegt dort eine männliche Person? Schrifsteller, Künstler, Musiker, Gelehrter, Wissenschaftler, Unternehmer oder Politiker?
LG Gika
Hallo Gika,
ich frage mich gerade, wie Du ausgerechnet auf Berlin kommst....:D
Hehe, natürlich hast Du damit recht...auch mit dem Schriftsteller und Künstler.
LG 
Tja, das war so eine Eingebung
......
Liegt da vorne eigentlich ein Ei auf dem Grabstein?
Wenn Du sagst Schriftsteller und Künstler, meinst dann damit und bildender Künstler (denn Schrifsteller snd ja eigentlich ohne hin Künstler..). ISt der Typ schon lange tot oder erst kürzlich verstorben?
LG Gika 
Hi Gika,
hehe, man könnte wirklich meinen es läge ein Ei auf dem Grab...aber dies ist nur ein einfacher Kieselstein.
Der gesuchte Bursche war Schriftsteller und so nebenbei auch Maler.
Er ist schon einige Jahrzehnte tot.
LG 
Hallo Jack,
spontan fällt mir keiner ein, der Schriftsteller und Maler war.
Ist der Typ in Berlin geboren oder wenigstens dort aufgewachsen, so dass man ihn als typischen Berliner bezeichnen könnte? Vertsatb er in der 1. oder 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts?
LG Gika 
Hi Gika,
er ist nicht in Berlin geboren, lebte dort auch nur 4 Jahre bis zu seinem Tode.
Er starb in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
LG 
Hallo Jack,
dann dürfte der Typ im 19. Jh geboren sein? Oder ist er sehr jung gestorben, evtl. sogar im Krieg gefallen?
Hat er Prosa geschrieben? Oder eher Lyrik? Ist er sehr berühmt? Ist es jemand den man auch als "Schullektüre" liest?
LG Gika 
Hi Gika,
jepp, der Bursche ist Ende des 19. Jahrhunderts geboren...er starb noch vor dem Beginn des 2. Weltkrieges.
Er ist hauptsächlich wegen seiner Lyrik (Gedichte) bekannt...aber Prosa und Dramatik war ihm auch nicht fremd.
LG 
Jetzt hatte ich wegen Malerei eine Idee, aber daspasst dann auch nicht.. Ich hatte an Wilhelm Busch gedacht, wobei ich nicht weiß, ob er jemals bzw seine letzten Jahrte in Berlin verbracht hat.. Aber er ist jan nicht Ende des 19. Jh. geboren..
Wenn der Gesuchte Ende des 19. Jhs geboren ist und vor dem 2. Weltkrieg gestorben ist, dann ist er ja wohl nicht sehr alt geworden.. Sind seine Weke sehr melancholisch,vielleicht sogar deprimierend? Hat er sich vielleicht sogar umgebracht?
War der Typ Deutscher? Oder hatte er vielleicht eine ganz andere Nationalität und nur die letzten Jahre in Berlin verbracht?
LG Gika 
Hallo Gika,
nix Wilhelm Busch, wie Du ja schon selbst erkannt hast.
Seine Werke, er war übrigens Deutscher, waren alles andere als melancholisch oder deprimierend.
Alt wurde er in der Tat nicht, er starb mit 51 Jahren an Tuberkulose.
LG 
Hallo Jack,
also eher in die humoristische Richtung? Spontan würden mir da Christian Morgenstern und Hans Joachim Ringelnatz einfallen, die in diese Zeit passen dürften. Ob einer von ihnen allerdings in Berlin begraben ist, weiß ich auch nicht.
LG Gika 
Hallo Gika,
nun hast Du den Burschen......BINGO, es handelt sich um Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Gustav Bötticher).
Da er ein Fan der Seefahrt war und auch einige Jahre als Matrose anheuerte, hat er sich nach dem seemännischen Namen des glücksbringenden Seepferdchen umbenannt.
Er liegt nahe des Olympiastadions in Berlin beerdigt.
LG 
hehe, und ich habe mich gerade beim Durchlesen gefragt, wo ich den Hans her hatte... 
Aber im Ernst, das hab ich nicht gewusst, dass er sich umbenannte hat.. der Hans Joachim war ein "Automatismus", weil jemanden mit einem solchen Namen kenne...
Und mit Berlin hätte ich ihn eigentlich auch nicht in Verbindung gebracht und dass er malte wusste ich auch nicht... Man lernt hier doch immer dazu!
LG Gika 
Hallo Jack, Gika,
ich habe mich hier zurückgehalten, denn ich kenne das Grab und das "Ei" und auch die traurige Geschichte vom Tod von Ringelnatz. Das kann man sich oft nicht vorstellen, weil seine Gedichte so komisch sind. Hier eines, das auch zum Thema mit dem Grabstein passt:
Wer hat zum Steuerbogenformular
den Text erfunden?
Ob der in jenen Stunden,
da er dies Wunderwirr gebar,
wohl ganz --- oder total --- war?
Du liest den Text. Du sinnst. Du spinnst.
Du grinst - "Welch Rinds" - Und du beginnst
wieder und wieder. Eisigkalt
kommt die Vision dir "Heilanstalt".
Für ihn? Für dich? - Dein Witz erblaßt.
Der Mann, der jenen Text verfaßt,
was mag er dünkeln oder wähnen?
Ahnt er denn nichts von Zeitverlust und Tränen?
Wir kommen nicht auf seine Spur.
Und er muß wohl so sein und bleiben.
Auf seinen Grabstein sollte man nur
den Text vom Steuerbogen schreiben.
Hehe, das wäre dann ein noch merkwürdigerer Grabstein 
LG
Jan 