Vergleiche hinken immer! Oder werden so manipuliert und zurechtgerückt, dass sie stimmen...
Liebe Nicole sage mir doch einmal klar und deutlich was den der Sebastian trainieren soll?
Der kennt doch nicht einmal das Ziel für das er allenfalls trainieren soll. In welche Richtung solle es den gehen?
lg
Urs
Hallo Urs,
Klar hinken Vergleiche immer etwas, aber sie sollen ja auch nur etwas verdeutlichen.
Da ich keine Fachfrau bin, kann ich nicht sagen, WAS genau Sebastian trainieren sollte. Das kann nur der sagen, der sich mit Funktionaloptometrie auskennt und die Messergebnisse richtig deuten kann im Zusammenhang mit den Beschwerden.
Da er Schmerzen beim Sehen hat, neurologisch, usw. aber nichts zu finden ist, deutet es doch darauf hin, dass sein Sehen zu angestrengt ist. Und wenn er schreibt, sein Optiker sagte, er hätte Probleme mit der Akkomodation und der Konvergenz, so gibt es da auf jeden Fall Übungen, um das zu verbessern.
lg
Nicole
Nicole1 schrieb
Hallo Eberhard,
Und ich sehe es so, dass man ERST Visualtraining versuchen sollte, BEVOR man mit Prismen korrigiert, wenn das Training (aus welchen Gründen auch immer) keinen befriedigenden Erfolg bringt.
lg
Nicole
Hallo Nicole,
das ist Deine laienhafte Meinung, das sollte hier nochmal klargestellt werden.
Hallo Eberhard,
Das ist eine laienhafte Meinung aus Erfahrung - das kann so klargestellt werden.
Ich stand vor der Wahl, meiner Tochter eine Prismenbrille verordnen zu lassen ODER sie ein Visualtraining absolvieren zu lassen.
Da sie anssonsten nicht fehlsichtig ist (bei der letzten Messung kam +/- null = emmetrop raus), sah ich es nicht ein, dass sie nur wegen der WF von morgens bis abends eine Brille tragen soll, wenn es doch auch ohne geht.
Und das kann SO als Erfahrung stehenbleiben.
lg
Nicole
P.S. Und auch wenn sich die hiesigen Optiker, die MKH betreiben und verteidigen, sich so gegen NUR Visualtraining sträuben, werde ich (wie daja auch) immer wieder darauf hinweisen, dass auch einen anderen Weg ausser einer Prismanbrille gibt, den man zumindest ausprobieren kann
Hallo Nicole
Alles zu seiner Zeit. Der Sebastian ist doch so „am Anschlag“, dass er eine zusätzliche Belastung mit grösster Wahrschiendlichkeit nicht ertragen wird.
Aus deiner eigenen Erfahrung musst du doch wissen, dass VT recht anstrengend ist.
Wer bei Menschen mit Defiziten, Minderleistungen, Teilleistungsschwächen, Beschwerde-Symptomen oder Disharmonien eine Hilfe leisten will, muss in erster Linie darauf achten, dass die betroffenen Systeme entlastet und nicht belastet werden.
Betroffene, die nicht mehr genug Energie haben um Defizite zu kompensieren, brauchen als erstes eine Entlastung, damit sich der Energiehaushalt erholen kann.
Sind einmal genügend Energien aufgebaut, kann erst beurteilt werden, ob mit einer statischen Hilfe (zum Beispiel mit einer Prismenbrille) genügend Hilfe angeboten wurde oder ob mit einer zusätzlichen, funktionellen, dynamischen, möglichst ganzheitlichen Förderung der betroffenen Systeme noch effizienter und langfristiger geholfen werden kann.
Also in diesem Fall
Erst entlasten dann verbessern.
oder mit andern Worten
Erst vollständige MKH dann allenfalls noch VT.
Nur wer beide Sparten genau kennt und aktiv ausführt ist in der Lage solche Entscheidungen vorzuschlagen. Alles andere ist ein unqualifiziertes, meist einseitig beleuchtetes Manipulieren.
lg
Urs
Hallo Urs,
Am liebsten hätte ich meiner Tochter eine Prismenbrille verpassen lassen, als sie die massiven Beschwerden hatte, damit das endlich aufhört.
Das wäre der einfachste Weg gewesen, nachdem wir endlich wussten, woher ihre Beschwerden kommen.
Wenn man aber andere Wege (die alternativen Wege zur herkömmlichen Medizin und sonstigen Therapien) gehen will, ist das IMMER anstrengender und mit Mithilfe (Eigeninitiative) verbunden.
Das sind zwei verschiedene Wege, über die man sich streiten kann, was ich schon lange nicht mehr mache. Muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen möchte.
Meine Tochter hatte schnell eine Erleichterung ihrer Beschwerden erreicht. Und damit eine Entlastung.
Von mir aus kannst du das für unqualifiziert halten - ich halte es einfach nur für eine andere Denkweise über die Selbstregulierungsmöglichkeiten des Körpers.
lg
Nicole
Urs schrieb
Aus deiner eigenen Erfahrung musst du doch wissen, dass VT recht anstrengend ist.
Hallo Urs und Nicole,
bei mir war das umgekehrt Augentraining war nach Lust und Laune und Gewöhnung an eine Fernbrille mühsam und teilweise mit Kopfschmerzen. Deshalb verstehe ich nicht ganz, warum Nicole mit Urs einverstanden ist. Wahrscheinlich ist Training gegen WF schwieriger als gegen Kurzsichtigkeit.
Hallo I-user,
Ja, es gibt große Unterschiede zwischen Visualtraining wegen einer WF und dem Augentraining bei Fehlsichtigkeiten.
Kann man sich kaum vorstellen, WAS für Anstregungen ein VT teilweise ist, wenn man davon nicht betroffen ist.
lg
Nicole