Hallo zusammen,
ich hätte gerne mal eure Ideen zu folgenden Problemen in letzter Zeit.
Kurz die Vorgeschichte:
ich (35) habe im Mai meine erste Brille bekommen (ständige Kopfschmerzen, Verschwommensehen) mit R/L +1,75 und -0,25. Ein paar Wochen war alles in Ordnung, dann fingen die Probleme wieder an.
Eine erneute Messung (September) ergab R: +2,5, -0,25, 0° und L: 2,75, -0,25, 110°.
Der letzte Optiker war vom Visus 0,8 nicht sonderlich begeistert, auch weil ich oft keinen Unterschied feststellen konnte, wenn er 0,25 bis 0,5 Dipotrien mehr oder weniger vorgesetzt hatte. Er meinte, da müsse ein Unterschied sein, für mich war vor allem rechts aber nur die Wahl zwischen "unscharf" und "anders unscharf". Nicht aber unbedingt "besser" oder "schlechter" im Seheindruck. Links ist es bei der 0,8-Zeile deutlich schärfer gewesen.
Jetzt kommt hinzu, dass ich seit zwei, drei Wochen immer öfters in der Nähe Doppelbilder habe (wenn ich auf dem Handy surfe sehe ich oft das Display doppelt und es dauert etwas bis ich die Bilder wieder zusammenkriege oder wenn ich vor dem Spiegel stehe, sehe ich mich mit vier Augen). Vor allem das rechte Auge fühlt sich oft sehr angestrengt an, als hätte ich da einen dumpfen Druck auf dem Auge oder Muskelkater.
Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte, dass nun Doppelbilder auftreten?
Viele Grüße
schnee
hallo, die doppelbilder : meinst du damit von beiden augen oder nur wenn du ein auge zu hälst, das du dann sachen doppelt sehen kannst?
hm es kann sein das du erstmal mehr + brauchst, das sousagen dein augenmuskel nach und nach mehr + frei gibt und sich entspannt.
da du deine erste brille nun bekommen hast, gehe ich mal davon aus, das du vorher nie eine hattest?
so wars jedenfalls in etwa bei mir.
vg
Hallo schnee,
das hört sich nach einem deutlichen Schielproblem an. Gehe zu einem Augenarzt oder Optiker, der sich damit befasst.
Vielen Dank für eure Antworten!
@molle81:die Doppelbilder sind binokular.
@Eberhard: ich habe sowieso demnächst einen Termin beim Augenarzt, da werde ich das mal ansprechen. Kann es denn sein, dass sich ein Schielproblem erst jetzt (mit 35 Jahren) bemerkbar macht? Und könnte das das schlechter korrigierbare Sehen rechts erklären? Beim letzten Sehtest beim Optiker war beim binokularen Abgleich mit so Balken der obere Balken deutlich gegen den unteren Balken verschoben und vom Kontrast her viel, viel schwächer (als wäre er "ausgefadet") als der untere Balken.
Viele Grüße
schnee
Hallo schnee,
ich hatte Dir ja schonmal in Deinem ursprünglichen Thema zur Stärkenveränderung geschrieben, ich antworte wieder einfach mal aus meiner eigenen Erfahrung als interessiertem Laien:
Kann es denn sein, dass sich ein Schielproblem erst jetzt (mit 35 Jahren) bemerkbar macht?
Ich bin jetzt 42, da fing es bei mir an, ich bin aber auch nicht so stark weitsichtig. Mehrfach bin ich im Web über die Aussage gestolpert, daß eine lange unkorrigierte Weitsichtigkeit durchaus ein (latentes) Schielen fördern kann oder damit zusammenhängt, und irgendwann kann der Körper das latente möglicherweise einfach nicht mehr ausgleichen.
Beim letzten Sehtest beim Optiker.....
Ich weiß jetzt nicht genau, welcher Test das ist, vielleicht kann ein Optiker da was mit anfangen? Deine Beschreibung klingt aber für mich als interessiertem Laien sehr danach, zumindest mal genauer nach einem Binokularproblem zu suchen. Bei mir waren auch immer Dinge zwischen rechtem und linkem Auge verschoben.
Gruß, Hendrik
Ich war jetzt heute morgen beim Augenarzt. Der Visus mit meiner jetzigen Brille liegt binokular bei 0,8. Er hatte versucht 0,5 dpt mehr zu geben, da wurde es in der Ferne aber nicht wirklich besser damit und er meinte, das könne man erstmal so lassen.
Es wurde dann noch (mit meiner Brille) der Langtest gemacht bei dem ich nichts erkennen konnte außer einem Stern in der Mitte oben und der Titmus-Test, bei dem ich die ersten vier Ringe erkennen konnte. Mit Brille konnte er wohl einen kleinen Schielwinkel feststellen, der aber wohl nicht wirklich beachtenswert ist.
Getropft wurde dann auch noch und die Werte sphärisch lagen bei R: +3,75 und L: +4,0, also 1,25 dpt mehr als jetzt aktuell in der Brille ist.
Der AA meinte, so richtig gut sei das jetzt nicht, aber man könne jetzt auch nichts machen, außer es mal mit KL zu versuchen. Können da KL tasächlich besser sein und die Beschwerden wie Kopfschmerzen, Druckgefühl und Verschwommensehen besser werden?
@Hendrik: vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe in deinem Thread mal nachgelesen, die Beschwerden scheinen da ja ähnlich zu sein, wobei der AA bei mir heute ja nur einen minimalen Schielwinkel mit Brille festellen konnte - also bei mir vielleicht doch kein Bionkularproblem? Andererseits scheint das Stereosehen auch nicht wirklich in Ordnung. Hast du schon deine neue Brille und Erfahrungen damit gemacht?
Viele Grüße
schnee
Hallo Schnee,
gerade geringe Schielwinkel machen erfahrungsgemäß oft mehr Probleme als große.
Hallo Eberhard,
ich weiß jetzt nicht mehr den genauen Schielwinkel (an dem Zahlenkreuz befand sich das rote Licht links bei der zweiten Zahl auf dem Zahlenstrahl von der Mitte ausgehend), aber für den AA war das nicht weiter beachtenswert.
Was würdest du vorschlagen? Könnte es mit KL tatsächlich anders/besser sein?
Viele Grüße
schnee
Hallo Schnee,
mit KL wird es nicht besser aussehen. Du solltest Dich auf Winkelfehlsichtigkeit von einem guten Augenoptiker untersuchen lassen, wenn der Arzt Dir nicht helfen will.
Hallo Schnee,
wenn die räumlichen Sehteste schlecht ausfallen, liegt eine Schielproblematik vor. Wegen des "anders" unscharf sehen, sollte man einmal versuchen, den wahrscheinlich vorhandenen Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) gut auszukorrigieren.
Dann ist zu prüfen, ob ein Mikrostrabismus vorliegt, ggf. mit phorischer Komponente (also die WF) oder ob es eine rein phorische Komponente ist.
Gewöhne Dich erst mal an die jetzige Plusstärke in der Brille, ggf. kann später mehr Plus gegeben werden. Falls ein Innenschielen vorliegt, würde allein schon das Mehr an Plus diesem entgegenwirken. Nutzt aber halt nix, wenn man dann auf die Ferne unscharf sieht...
Suche Dir einen Augenoptikermeister, der die MKH-Messmethode beherrscht und anwendet.
Viel Erfolg!
Kerstin
Vielen Dank, Eberhard und Kerstin, für eure Antworten!
Kann jemand zufällig einen guten Optiker im Rhein-Main-Gebiet/Rheingau/Taunus empfehlen (ich fahre auch gerne ein Stück)?
@Kerstin: ich konnte bei dem Langtest schon erkennen, dass da irgendwas unten links in der Ecke war, allerdings keine Figur und bei dem Titmus-Test waren auch die ersten vier Ringe zu erkennen. dh. ein gewisses Stereosehen ist ja schon vorhanden. Der Astigmatismus ist eigentlich recht gering mit R: -0,25 und L: -0,25 bis -0,5. Allerdings war es beim letzten Mal wohl nicht einfach, die Achsen zu bestimmen, da ich locker 40° übersprungen hätte (?), was so nicht sein sollte (aber für mich keinen Unterschied gemacht hat). Ganz verstanden habe ich das nicht. Es wurden dann einfach die alten Achsen übernommen.
Danke für eure Hilfe!
Viele Grüße
schnee
Danke! Da sind ja ein paar hier im Raum.
Hat jemand persönlich mit einem schon gute Erfahrungen gemacht?
Viele Grüße
schnee
Hallo schnee,
sorry, ich bin Dir noch ein paar Antworten schuldig, ich war leider länger unterwegs.
>>> wobei der AA bei mir heute ja nur einen minimalen Schielwinkel mit Brille festellen konnte
Bei mir konnte oder wollte bisher kein Augenarzt irgendetwas finden. Im Nachhinein ist mir das aber auch relativ klar, warum.
Einmal mußte ich mit einem Dunkelrotglas vor dem einen Auge und nichts vor dem anderen auf ein großes Kreuz mit Zahlen und einer Lampe in der Mitte schauen, in dem Raum war es aber so hell, daß ich auch durch das Dunkelrotglas das Kreuz und die Lampe ausreichend scharf und vollständig sah, daß mein Gehirn und die Augenmuskeln die beiden Bilder wohl trotzdem wieder fusionieren konnten.
Sonst wurde nur mal kurz ein paar Mal hin und her gecovert, da merkte ich dann schon, daß die Lampe im Kreuz hin und her sprang, oder die Bilder etwas sprangen, es war aber wohl nicht genug, daß es einem Arzt bei Beobachtung meiner Augen aufgefallen wäre.
Es scheint bei mir auf jeden Fall so zu sein, daß ich generell unheimlich stark und anhaltend kompensieren konnte, und sich bei mir erst nach ausgiebigem und vollem Unterbrechen des Binokularsehens dann die Phorie allmählich zeigte. Denn bei der aktuellen MKH-Messung, der ich nun meine Prismen verdanke, wurden je Auge ca. 10 Minuten nur für die monokulare Schärfebestimmung verwendet, d.h. da war die Fusion dann schon 20 Minuten unterbrochen, bevor die MKH-Tests kamen.
Und soviel Zeit hat noch kein Augenarzt je mit mir verbracht.
>>> Hast du schon deine neue Brille und Erfahrungen damit gemacht?
Ja, siehe mein neues Thema, ich bin einfach nur hellauf begeistert!
Natürlich kann ich aber nur für mich persönlich sprechen. Medizinische Dinge können ja immer zig Ursachen haben! Eine Messung bei einem guten MKHler würde ich Dir aber auf jeden Fall mal empfehlen, zu verlieren hast Du dabei nichts, außer ggfls. ein paar Euros.
Gruß, Hendrik
Hallo Hendrik,
vielen Dank für deine Antwort und deine hilfreichen Schilderungen!
>ich bin einfach nur hellauf begeistert!
Das klingt ja wirklich phantastisch! Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Sehgefühl!
Ich war gestern dann tatsächlich bei einem Augenoptiker, der nach MKH misst. Dabei kam raus, dass ich links +0,5 mehr bräuchte, rechts +0,5 mehr und 3cm/m Basis außen und noch irgendwas in der Größenordnung in der Höhe.
Der Seheindruck mit der Probierbrille war richtig scharf und ungewohnt räumlich und ich kam damit auf einen Visus von knapp 1,2. Neulich noch beim Augenarzt (und den anderen Optikern) war 0,8 das Maximum und das auch sehr verwaschen. Vom Seheindruck war das gestern wirklich so gut wie noch nie. Und trotzdem traue ich mich komischerweise noch nicht so ganz, jetzt schon wieder neue Gläser zu bestellen (bislang hatte sich das ja fast alle 2 Monate geändert und mehr Plus war nötig). Aber dein neuer Bericht macht mir doch Mut und verstärkt in mir die Neugier, es doch einmal damit auszuprobieren, va auch nachdem du berichtet hast, dass deine Augen weniger angstrengt sind.
Andererseits hatte ich gestern nach der Messung den Eindruck, dass mein Sehen danach etwas durcheinander war und ich größere Schwierigkeiten hatte als sonst, die auseinanderdriftenden Bilder zusammen zu bekommen.
Viele Grüße und dir weiterhin alles Gute!
schnee
Hallo schnee,
nun ja, die Profis werden Dir hoffentlich auch noch was schreiben. Aus meiner Laien-Sicht aber:
Das nochmal mehr an Plus war wohl nach dem Ergebnis vom Augenarzt mit Tropfen auch beim Optiker zu erwarten. Andererseits ist natürlich die Frage, ob nicht in einigen Wochen/Monaten dann noch etwas mehr Plus ginge. Da reagiert ja jeder anders, ich habe immer noch das Gefühl, mit ca. 0,5-0,75 unter den getropften Werten nun auskorrigiert zu sein, bzw. ich will mir meinen Visus einfach auch nicht auf 1,0 runterdampfen lassen. Aber man darf auch nicht vergessen, daß jede 0,25 mehr Plus den Bedarf an Prismen Basis außen dämpfen.
Generell braucht Dich das Visus-Ergebnis erstmal noch nicht zu erstaunen, ich hatte bei beiden MKH-Messungen auch schon ohne Prismen immer deutlich besseren Visus als sonst bei Optikern und Augenärzten, was aber m.E. teilweise auch daran liegen kann, daß bei den MKHlern - wo ich bisher war - die Meßräume heller erleuchtet waren, damit ist m.E. die Pupille enger und man sieht schärfer, ein bißchen wie beim Augen kneifen. Welches nun der echte Visus ist, keine Ahnung.
Du schreibst "noch irgendwas in der Größenordnung in der Höhe", meinst Du in der Größenordnung von 3 cm/m oder was? Das wäre eine recht deutliche Höhenabweichung, die vermutlich deutlich mehr Probleme macht, als eine gleich große in der Horizontalen. Denn Höhenunterschiede in den Augenmuskeln können wohl deutlich schlechter bzw. nur mit deutlich größerer Anstrengung kompensiert werden.
Die wichtigste Frage bleibt aber, ob bei Dir Mikrostrabismus ausgeschlossen ist. Hat der Augenarzt das geprüft und ausgeschlossen? Hat der MKH-Optiker dazu etwas gesagt? Ich weiß leider auch nicht wie man das zuverlässig prüfen kann, glaube aber meinem Optiker, daß er es bei mir ausschließen kann.
Nach den Messungen habe ich auch jedes Mal erstmal deutlich schlechter gesehen, und ich meine auch, das hier im Forum schon einige Male gelesen zu haben, das ist wohl normal.
Bevor Du nun egal welche neuen Gläser bestellst, geh ruhig nochmal zu dem Optiker hin, und probier mit der Meßbrille im Laden/auf der Straße/beim Lesen mal verschiedene Varianten durch und entscheide Dich für die, die Dir am angenehmsten vorkommt und achte nochmal drauf, wie sich Deine Sehschärfe verändert/verbessert. Anfangen würde ich nur mit dem mehr Plus, dann evtl. erstmal nur die Höhenprismen dazu, und zu guter letzt die vollen Prismen.
Ich liebe meine Prismen jetzt schon und möchte sie jetzt schon nicht mehr hergeben, aber ich merke auch im Gegenzug, daß ich doch recht abhängig davon werde. Sogesehen solltest Du Dir das auf jeden Fall gut überlegen.
Gruß, Hendrik
zum Mikrostrabismus kann ich leider gar nichts sagen. Ich war Dienstag auch noch mal beim Augenarzt, weil er ja meinte, dass es mit KL besser sein könnte, weil die Abbildungsqualität wohl besser zu sein scheint. Allerdings ging mit KL (die er mit +2,5 bestellt hatte) der Visus nochmal runter auf 0,6. Auf die Doppelbilder und auch auf die Strahlenkränze in der Dunkelheit hatte er keine Antwort (brechende Medien sind völlig in Ordnung) und meinte, dass ein Winkel von 3° eigentlich keine Probleme machen dürfte. Er war etwas ratlos und meinte, ich solle im Januar nochmal kommen.
Wie wäre denn das Vorgehen, sollte es sich um einen Mikrostrabismus handeln? Der MKH-Optiker hat diesbezüglich auch nichts erwähnt.
Zur Höhe: ich weiss die Höhe leider nicht genau (bevor ich hier irgendwelche falschen Werte angebe), aber der Optiker meinte auch, dass die Höhenverschiebung wohl viel schneller die Probleme macht, als jetzt die gemessenen 3cm/m in der Horizontalen.
Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt - nachdem ich aber nach kürzester Zeit Probleme beim Lesen habe, wäre es vielleicht gar nicht so verkehrt, doch über neue Gläser nachzudenken. Mal schauen, so langsam wünsche ich mir doch sehr, dass wieder etwas mehr Ruhe und Entspannung ins Sehen rein kommt...
Viele Grüße
schnee
Hallo schnee,
bei Mikrostrabismus können Prismen gefährlich sein und den Schielwinkel immer mehr vergrößern. Deshalb sollte er vorher entweder ausgeschlossen werden, oder er sollte zumindest bei der Prismenanpassung so berücksichtigt werden, daß nur der Winkelfehlsichtigkeits-Anteil / der phorische/motorische Anteil korrigiert wird.
Wie genau, erklärt hoffentlich noch einer der Profis hier...
Gruß, Hendrik
Update:
ich hatte hin und her überlegt und mir dann nach dem Posting von Hendrik69 (Danke! Dein Bericht kam zur richtigen Zeit) überlegt, dass ich einen Versuch wagen würde.
Seit Montag habe ich nun neue Gläser mit folgenden Werten in der Brille:
R: +3,0; Zyl -0,25, Ach: 8°; Pris 2,0 Basis 170° (vorher: +2,5; -0,25, 0°)
L: +3,25;Zyl -025,Ach 95°, Pris 1,76 Basis 0° (vorher: +,2,75; -0,25, 120°)
Vorläufiges Fazit nach drei Tagen: es fühlt sich total leicht an und es ist viel entspannter - keine Kopfschmerzen und kein Druck über den Augen mehr; lediglich ganz vereinzelt ein leichtes Ziehen in den Augen. Die Sicht ist richtig scharf. Beim Lesen verschwimmen die Zeilen nicht mehr ineinander und ich kann mehr als zwei Seiten am Stück lesen. Die räumliche Wahrnehmung ist komplett anders und ich staune, wieviel mehr an Struktur und „Dimensionalität“ erkennbar ist. Allerdings fühlt es sich noch etwas ungewohnt an. Als ich das Fenster geöffnet habe und in den Garten geschaut habe, kam es mir richtig tief vor; bei einem Spaziergang durch die Stadt, hatte ich ständig das Gefühl, gleich über das Kopfsteinpflaster zu stolpern, weil die einzelnen Steine sich so abhoben und bei der beleuchteten Armatur im Auto musste ich erstmal meinen Mann fragen, ob gewisse Anzeigen schon immer "hinter" der Anzeigenadel angebracht waren. Die blaue Beleuchtung scheint auch mehr im Raum zu schweben. Beim Autofahren im Dunkeln werde ich nicht mehr so stark geblendet und die Strahlenkränze um die Lichter sind reduziert, wenn auch nicht komplett verschwunden. Doppelbilder habe ich mit der Brille keine, allerdings fallen diese ohne Brille hartnäckiger auf als zuvor, dh ich brauche länger, um die Bilder zusammen zu bekommen.
Insgesamt bin ich beeindruckt, wieviel so eine kleine Änderung in den Werten bewirken kann und ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Vielen herzlichen Dank für eure Hilfe!
Viele Grüße
schnee
Hallo schnee,
danke für Deinen Bericht. Die jetzt spürbaren visuellen "Auswüchse" sind ganz normal. Denke einfach, dass jeder ohne Schielstellung, also mit intaktem bibokularen Sehen ohne Prismen, immer solch ein Sehen hat. Nur merken sie das nicht mehr, weil es Normalität ist.