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Eingewöhnungsprobleme im normalen Rahmen?

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(@Berlinerin)
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[#1000]

Hallo, ich werde wohl bald zur Fangemeinde gehören, denn ich trage seit 5 Tagen meine erste Brille mit Prismen und bin ziemlich unglücklich über die Umstellungsprobleme. Ich habe mich schon etwas ins Forum eingelesen und konnte bis jetzt nichts finden, dass zu meinen Beschwerden passt. Vielleicht ist ja auch etwas falsch gelaufen bei der Messung oder Herstellung der Brille? Ich musste sie schon zwei mal zurückgeben, weil so starke Reflexionen in den Gläsern waren, das es unzumutbar war, sie zu tragen. Die Entspiegelung ist jetzt in Ordnung, aber ich komme trotzdem nicht klar. Ich hatte vorher eine normale randlose Brille, wobei ich immer sehr große Gläser mit starker Tönung hatte. Damit war mein Gesichtsfeld möglichst weit abgedeckt, auch weil ich sehr lichtempfindlich war/bin. Ich habe seit ca. 20 Jahren starke, häufige Migräne und Spannungskopfschmerzen ohne nachweisbare Ursache. Deshalb hatte ich u.a. nochmals die Augen prüfen lassen und man sah die Notwendigkeit für Prismengläser, weil beide Augen wegrollen. Der Optiker hatte mir dann dringend empfohlen (fast genötigt), eine sehr kleine Brille zu nehmen, wegen der Dicke des Glases und des Gewichts. Ich habe erstmals auf eine Tönung der Gläser verzichtet, weil ich das Gefühl hatte, ich sei weniger empfindlich. Außerdem sollte die Lichtempfindlichkeit mit der Korrektur nachlassen.
Man hat mir schon eine Umstellungszeit von mehreren Wochen prophezeit, aber wenn ich nicht gerade krank geschrieben wäre, müsste ich es wohl wegen der Brille machen lassen. Der Kopfschmerz in den ersten zwei Tagen und die Reaktion hinter meinen Schläfen habe ich ganz gut weggesteckt. Aber seit drei Tagen bin ich wie hypersensibilisiert auf Licht und Kontraste. Meine Augen tränen, die Augenlider sind geschwollen, ich muss ständig die Augen zukneifen und reiben, es geht wie ein Schauer durch meinen Kopf und die Ohren (das Trommelfell?) (auch abends im Dunkeln vor dem Schlafen). Ich muss auch ständig niesen, wie wenn man in die Sonne sieht. Ich halte nur Dämmerungslicht gut aus und nicht zu helles Innenraumlicht. Draußen hilft auch der Sonnenbrillenaufsatz nicht, der zur Brille gehört. Da die Brille so klein ist, dringt das Licht von allen äußeren Seiten an das Auge und blendet mich. Das ging beim Autofahren los, so dass ich dachte, ich schaffe es nicht mehr ohne Unfall nach Hause. Farben und Schriften und Computerbilder sind so stark kontrastriert, dass ein 3 D-Effekt entsteht (wie in so einem 3D-Buch, wo man schielen muss, um das Motiv zu erkennen). Rote Farbe und Schrift auf Weiss oder Schwarz ist fast unerträglich und verstärkt das Augentränen. Weil die Brille nur einen kleinen Teil meines Sehbereiches abdeckt, empfinde ich den übrigen Bereich als sehr störend, da unkorrigiert, z. B. wenn ich nach unten sehe ohne den Kopf mitzunehmen.
Wenn ich nicht genau durch die Mitte der Brille sehe, habe ich besonders beim Blick nach links das Gefühl, unscharf zu sehen. Wenn ich die Brille abnehme, z.B. zum Schlafen, Schminken, Haarewaschen, sehe ich alles doppelt und verschwommen, mir ist schwindlig und ich fange automatisch an, ein Auge zuzukeifen. So liebe Leute, jetzt habe ich mein Herz ausgeschüttet. Was ist denn normal, was gibt sich oder woraufhin sollte ich meinen Optiker ansprechen? Der ist übrigens sehr bemüht, die Untersuchung hat jeweils über eine Stunde gedauert und die zweite Entspiegelung der Brille musste ich auch nicht bezahlen.
Müssen alle "Prismenträger" wirklich so kleine Brillengestelle nehmen oder sollte ich wieder zu einem größeren Rahmen zurückkehren, auch wenn das Gewicht größer ist? Gehen randlose Brillen gar nicht ab einer bestimmten Stärke der Prismengläser? So wurde mir vom Optiker gesagt.
Ich hoffe auf ausführliche Antworten. Vielen Dank schon mal!


 
Veröffentlicht : 20.05.2003 11:28
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(@Eberhard-Luckas)
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Hallo, Berlinerin,

es fehlt nur noch die ganze Stärke, damit wir herausfinden können, was überhaupt möglich sein kann.

Gruß
Eberhard Luckas


 
Veröffentlicht : 20.05.2003 12:10
(@Berlinerin)
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Themenersteller
 

Also, ich habe noch keine Ahnung von den ganzen Begriffen, hatte aber den Optiker um einen Brillenpass gebeten. Den gebe ich jetzt wieder
F R -2 cyl. +0,75 A 110´ Pr. 5,0 B 182´
L -1,5 cyl. +0,25 A 60´ Pr. 5,0 B 2´

Hoffe, Du kannst damit etwas anfangen? (Darf ich Du sagen? Wie ist das hier im Forum?)Irgendwas von 10 cm Abweichung auf einen Meter für die erste Messung wurde mir noch gesagt.
Gruss Berlinerin!


 
Veröffentlicht : 20.05.2003 12:18
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, Berlinerin

Das Du ist hier eigentlich obligatorisch.
Die kleine Brille ist bei diesen Werten sicher schöner, weil dünner, aber, wie ich Deinem Schreiben entnehmen kann, warst Du immer sehr lichtempfindlich und eine große Brille gewöhnt. Dabei ist es ratsam, die Fassung nicht zu klein zu wählen. Man muß ein gutes Mittelmaß finden.
Die Lichtempfindlichkeit geht nicht in den ersten 5 Tagen sofort zurück. Dein kompletter Sehapparat muß sich erst auf die neuen, in der Regel besseren, Sehgewohnheiten einstellen. Erst, wenn das abgeschlossen ist(1-3 Monate)verschwindet eine durch Winkelfehlsichtigkeit hervorgerufene Lichtempfindlichkeit. Die langjährige Gewöhnung an dunkle Gläser wirkt sicher noch lange nach. Mein Rat ist, eine 2. größere Brille mit getönten Gläsern für den Tag und die andere für die Nacht.

Der starke 3D-Effekt ist normal. Du hast jetzt ein deutlich besseres Stereosehen. Der Effekt läßt aber mit Gewöhnung nach. Die Kopfschmerzen in den ersten Tagen können ein Entspannungsschmerz sein, der nach kurzer Zeit nachläßt.
Die Unschärfe im Rand der Gläser liegt an der starken prismatischen Wirkung, auch gewöhnungsfähig... schlimm, an alles musst Du Dich gewöhnen!
Später kannst Du sicher auch randlose Brillen tragen, man sieht dann allerdings deutlich den dickeren Außenrand, aber mit den heute lieferbaren dünneren Gläsern kannst Du es sicher versuchen.
Ich glaube nicht, daß ich alle Fragen beantwortet habe, aber ich denke, es ist fürs erste schon viel.

Viele Grüße
Eberhard Luckas


 
Veröffentlicht : 20.05.2003 16:30
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Berlinerin,

ich kann Eberhard eigentlich nur zustimmen. Er ist der Fachmann, ich bin selbst Betroffene. Ich habe 7 Prismen, pro Auge 3,5 - ich brauchte 2 Wochen, bis ich mich an die Brille gewöhnt habe. Das plastische Sehen hat mich schier erschlagen. Ich rate Dir auch unbedingt zu größeren Gläsern! Kunststoffgläser sind leichter, aber eventuell dicker als Glasgläser. Ich kam sogar 1 Jahr lang mit nicht entspiegelten Gläsern gut klar, aber ich denke auch, Dein Problem liegt im jahrelangen Tragen von getönten Gläsern - deine Augen sind extrem lichtempfindlich geworden!!

Besonders stolperte ich über Deine Aussage, dass Du beim Blick nach links unscharf siehst. Ich habe, wie Du, das gleich Problem gehabt - auch ich habe vom einen zum anderen Auge einen Unterschied in der Dioptrienzahl von 0,5, wenn vollkorrigiert wird. Habe auf dem linken Glas 0,25 rausnehmen lassen und sehe nun alles bestens. Manche vertragen es halt nicht, andere kommen mit einem Unterschied von 3 Dpt. und mehr gut klar. Frage hier nochmal bei Deinem Optiker nach - oder hat Eberhard hier einen Tipp? Allerdings bin ich weitsichtig - dennoch, in der Messbrille war die Vollkorrektur ok, in der echten Brille auf der Nase nachher nicht mehr. War mir ganz schön peinlich, wurde aber anstandslos korrigiert.

Und wenn alles immer noch zu heftig ist für Dich Frage nach, ob Du in Sachen Prísmen schon vollkorrigiert bist. 10 Prismen ist nicht wenig, vielleicht solltest Du mit weniger starten, um Dich daran zu gewöhnen -ist natürlich auch eine Frage der Kosten, denn, die Werte würden langsam aufgebaut werden und das heißt jedesmal neue Gläser..

Viel Erfolg wünsch Dir
Kerstin

P.S. ..und wenn Du wirklich auch aus Berlin kommst, dann hast Du da vorort 2 Fachmänner, die Augenärzte sind!


 
Veröffentlicht : 20.05.2003 20:22
(@martina-S-2)
Beiträge: 6
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Ich denke, Deine Brille kann nicht stimmen.
Hast Du vielleicht extra dünne Gläser genommen (höhere Brechzahl); die sind bei vielen Menschen nicht veträglich. Sprich nochmals mit dem Optiker, der die Messung durchegführt hatte


 
Veröffentlicht : 21.05.2003 08:24
(@Berlinerin)
Beiträge: 14
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Themenersteller
 

Danke an alle für die schnellen Antworten! Es macht mir gleich Mut, durchzuhalten, bis Besserung in Sicht ist. Heute war die Lichtempfindlichkeit schon niedriger. Nur mein linkes Auge spielt irgendwie nicht mit. Ich verspüre einen leichten Druck und habe das Gefühl, dass es sich immer "nachstellt". Ist ja der Effekt, der genau mit den Prismen vermieden werden sollte, oder?
Ich habe mir auch schon überlegt, die nächsten Gläser wieder größer arbeiten zu lassen, auch gegen die Meinung meines Optikers. Wer sind denn die beiden Berliner Ärzte, die mir da empfohlen werden? Bzw., bin auch für Optikerempfehlungen in Berlin (Südost)dankbar, man weiss ja nie...Vielleicht könnt Ihr mir doch noch die Frage beantworten, ob es jetzt immer so sein wird, dass ich doppelt u. verschwommen sehe und Gleichgewichtsprobleme bekomme, wenn ich die Brille nicht trage? Ich meine nicht die Sehschwäche, die ich ja schon ewig habe. Es gibt ja so einige Situationen, wo man die Brille doch abnehmen muss. Es ist vermutlich nicht so, dass mein Augenmuskel sich so regeneriert, dass irgendwann eine normale Brille in Frage kommt? Sind Kontaktlinsen eine Alternative zu den starken Brillengläsern?
Ich habe hier im Forum ja schon einiges bis hin zu Augenmuskeloperationen gelesen, dass mir Angst und Bange wurde. Ich wünschte, die Augenärztin oder zumindest der Optiker hätten mir genauer erklärt, was auf mich zukommt bzw. was hinter der ganzen Problematik steckt. Es wurde noch nicht mal der Begriff Winkelfehlsichtigkeit verwendet!
Google sei dank, habe ich nun dieses Forum gefunden.
Ganz gespannt und in Erwartung Eurer Informationen verbleibt Eure Berlinerin


 
Veröffentlicht : 21.05.2003 15:49
(@Mutti)
Beiträge: 0
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Versuche erst einmal 14 Tage durchzuhalten, vorausgesetzt, die Beschwerden sind nicht zu stark und Du gefährdest keinen...

Ansonsten ideale Adresse für Südost-Prismen-Augenoptiker OPTIKER KRAUSS GMBH, Bölschestraße 43 12587 Berlin-Friedrichshagen.

------------------
Beste Grüße von Mutti


 
Veröffentlicht : 22.05.2003 18:30
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Berlinerin,

die Ärzte sind Dr. Wulff und Dr. Wieditz - sie sind, glaube ich, auch im Südosten von Berlin. Du Glückliche! Ich habe im Juli einen Termin bei Dr. Wulff mit meinem Sohn.Morgens 500km hin und danach wieder zurück - mir graut es vor der Reise....

Hast Du schon mal wegen der unterschiedlichen Dioptrienzahl vom re. u. li. Auge nachgefragt? Den Druck auf dem Auge hatte ich nämlich auch, ehe 0,25 aus dem linken Glas rausgenommen wurden.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 22.05.2003 21:30
 Ralf
(@Ralf)
Beiträge: 0
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ZitatOriginal erstellt von Kerstin
Morgens 500km hin und danach wieder zurück - mir graut es vor der Reise....

Hi Kerstin,

der erste Satz ist jetzt nicht ernst gemeint??? Dass es dir davor "graut", ist nicht verwunderlich...eher stark untertrieben.

Hab´ dir doch mal nen Tipp für ne Unterkunft für 22 € pro Nacht für 2 Personen gegeben. Werbung will ich jetzt keine machen.

Persönlich hab ich im November 2 Nächte dort gebucht, also ein Anreisetag, vormittags bei Wulff, danach Berlin Mitte, ein Rückreisetag. Das, was ich bei dem AA/AO draufgelegt hab, hab ich beim Hotel wieder reingeholt und somit auch keine Probleme aus finanzieller Sicht mit der ganzen Sache. Würde es uneingeschränkt immer wieder tun bei gleichem Wissensstand um meine WF.

------------------
Grüße

Ralf


 
Veröffentlicht : 23.05.2003 16:40
(@Franziska-Kubsch)
Beiträge: 172
Estimable Member
 

Hallo Ralf,

könntest du mir bitte die Unterkunft in Berlin mitteilen ?
Kubschefkj@t-online.de
Danke !

Franziska Kubsch
Selbsthilfegruppe Winkelfehlsichtigkeit


 
Veröffentlicht : 23.05.2003 18:30
 Anna
(@Anna)
Beiträge: 0
New Member
 

ZitatOriginal erstellt von KubschFranziska
Hallo Ralf,könntest du mir bitte die Unterkunft in Berlin mitteilen ?

Billige private Unterkuenfte in Berlin gibt es auch unter http://www.frauenbu.de/
Wie der Name schon sagt, allerdings nur für weibliche Reisende (gegen kleine Maennerwerden sie sicher nichts einzuwenden haben,also auch was fuer Kerstin und ihren Sohn).

Je nach Termin koennte ich auch etwas fuer 10¤/Nacht vermitteln, Naeheres bei Interesse per e-mail.

Gruss,
Anna


 
Veröffentlicht : 28.05.2003 20:22
 Anna
(@Anna)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Mitlesende,

ZitatOriginal erstellt von Berlinerin
Es ist vermutlich nicht so, dass mein Augenmuskel sich so regeneriert, dass irgendwann eine normale Brille in Frage kommt?

Das würde mich auch brennend interessieren.
Vor einigen Tagen erst erzählte mir ein Optiker, dass die Werte durchaus wiedersinken könnten, wenn die Muskeln sich erst einmal richtig entspannt hätten.
Er selbst habe nach einer Vollkorrektion mit 10 Prismen auf 2 reduzieren können.
Eine andere Optikerin berichtete, dass ihr Höhenprisma nach einigen Jahren überflüssig geworden sei.
Sind das weit verbreitete Erfahrungen?
Falls dem so sein sollte, würde mich das noch am ehesten zu einer Vollkorrektion ermutigen.

ZitatSind Kontaktlinsen eine Alternative zu den starken Brillengläsern?

Nach meinen bisherigen Erkundigungen dazusind Kontaktlinsen mit Prismen nur bis ca.
4 Prismen möglich. In diesem Fall wären es weiche, die auf der Vorderseite eine Kante aufweisen, so dass sie über den Lidschlag stabilisiert werden können.

Falls eine starke Hornhautverkrümmung vorliegt, kann man die Kontaktlinse anscheinend über eine spezielle Rückseitenanpassung stabilisieren, das dann angeblich bis zu 7 Prismen.

In beiden Fällen gibt es jedoch nur wenige Hersteller in Deutschland und einen in der
Schweiz, die solche Linsen anbieten.

Auch zu diesem Thema würde ich nur zu gernemehr erfahren!

viele Grüße,
Anna


 
Veröffentlicht : 28.05.2003 20:33
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo, Anna

mit KL kann man nur Höhenprismen korrigieren. 7 cm/m halte ich für sehr gewagt, lasse mich aber eines Besseren Belehren.
Ansonsten gibt es Versuche, mit Unifokalen weichen KL (die haben viele Brennpunkte) die Winkelfehlsichtigkeit positiv zu beeinflussen. Das ist allerdings nicht gleichzusetzen mit prismatischer Vollkorrektur.

Das Prismenwerte sich wieder vermindern können, kommt vor, aber zumindest nach meiner Erfahrung relativ selten.
Menschen verändern sich nunmal im Leben.

Viele Grüße
Eberhard


 
Veröffentlicht : 28.05.2003 20:46
(@Berlinerin)
Beiträge: 14
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Themenersteller
 

Vielen Dank nochmal an alle fleißigen Schreiber. Ich muss doch nun auch die positiven Dinge berichten Nach den Turbulenzen der ersten Tage geht es mir jetzt recht gut mit der Brille. Die Lichtempfindlichkeit ist sogar soweit zurückgegangen, dass ich häufig ohne den Sonnenbrillenvorsatz bei strahlender Sonne unterwegs sein kann. Das konnte ich ja schon viele Jahre nicht mehr.
Mein linkes Auge hat sich auch etwas beruhigt. Die ersten zwei Tage am Computer liefen auch glimpflicher ab, als ich dachte. Mir ist nur noch ab und zu etwas schwindlig, wenn ich lange in den Bildschirm gesehen habe und dann durch den Raum gehe. Aber damit kann ich leben.
Mein Optiker ist übrigens aus der o.g. Optiker Krauss-Filiale in Berlin-Friedrichshagen und ich habe dort auch gleich dieses Forum empfohlen. Dort arbeitet man übrigens nach der hier mehrfach im Forum erwähnten Untersuchungsmethode (MHK?), weil der Entwickler der Methode persönlich und erfolgreich den Inhaber des Geschäftes betreut hat.
Alles Gute!
Berlinerin


 
Veröffentlicht : 28.05.2003 21:08
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, Berlinerin

schön, daß sich bewahrheitet, was man in vielen anderen Beispielen ähnlich erlebt hat.
Weite viel Erfolg.

Viele Grüße
Eberhard


 
Veröffentlicht : 28.05.2003 21:27
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Anna, hallo Eberhard,

auf die Frage, ob sich Prismenwerte auch wieder verringern können

Meine Tochter ist wohl so ein Glücksfall. Meckerte nach 4 Wochen über die neuen Gläser (fand sie anfangs toll) - dann ließ ich nachmessen Kein Höhenprisma mehr und auch 2 Prismen weniger horizontal. Kann sich ja vielleicht wieder steigern, das Kind wächst ja ständig.....(nur mein Geldbeutel wächst nicht mehr )

Übrigens zahlt die TK hier im Norden nun prinzipiell nichts mehr bei Prismengläsern, es sein denn, vom AA verordnet. Die beiden Gläser für Eileen kosteten mich mal eben knapp über 50 Euro, wenn das im 3 Wochen-Rhythmus so weitergeht, na dann Gute Nacht.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 30.05.2003 20:34
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo, zusammen

nicht zu früh nachkorrigieren, das bringt die Augen durcheinander und belastet den Geldbeutel. Die Augen brauchen Zeit, sich auf die neuen Verhältnisse einzustellen.

Gruß
Eberhard Luckas


 
Veröffentlicht : 30.05.2003 20:44
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Hallo Eberhard,

das weiß ich ja - mit dem nicht zu früh nachkorrigieren.

Wir haben uns auch erst gesträubt. Aber dann hatte meine Tochter in 1 Woche 3 schlimme Stürze, die eindeutig mit dem Nicht-Einschätzen-Können der Höhe zu tun hatten. Und sie meckerte massiv über die Brille, die sie bis dato gerne trug. Also ging ich zum Nachmessen. Auch in den Plus-Werten braucht sie auf einmal weniger. Sie ist in 1 Monat über 2 cm gewaschen - ich denke schon, dass sich da auch was im Bereich der Augen getan hat. Zum Glück wachsen Kinder nicht ewig.....

Liebe Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 01.06.2003 19:15
 Anna
(@Anna)
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Hallo Eingewöhnte,

nach knapp zweiwöchiger Prismen-Tragezeit (5 Prismen) möchte ich mich doch mal der Titelfrage anschließen

Gibt es Durchschnittswerte, wie lange die Eingewöhnungszeit "normalerweise" dauert oderist auch das wie auch sonst bei der wfs wieder mal so individuell, dass man nichts
Genaues nicht weiß?

Nach dem ersten Tag, an dem ich beim Lesen noch Übelkeit/Schwindel bekam, ging es die erste Woche mit Prismenbrille eigentlich prima. Ich habe schon gespürt, dass es keine Vollkorrektion ist (gemessen wurden urspr. 8cm/m), aber die Beschwerden (Schwindel, Übelkeit, Krampfgefühl an den Augen, verzögertes Scharfstellen bei Blickwechseln, Lichtempfindlichkeit) waren bis auf ein leichtes Anstrengungsgefühl beim Lesen so weit verschwunden, dass ich schon dachte, damit gut leben zu können.

Dann habe ich noch einmal einen Tag meine alte Brille getragen, da die Prismenbrillebeim Brillenbastler war. Auch diese Umstellung lief recht gut, das Sehen war auch ohne Prismen viel entspannter als früher.

Mit Prismenbrille dauerte es dann wieder einen Tag, bis ich lesen konnte.
Allerdings habe ich seitdem nicht das Gefühl, dass ich mich weiter an die Brille gewöhnen würde. Die ursprünglichen Beschwerden (s.o.)sind zwar weg, aber dennoch ist das Sehen nach wie vor zu anstrengend, und das nicht nur beim Lesen oder am Bildschirm.
Das frühere Druckgefühl an den Augen (vorwiegend an der Innenseite) ist zwar weg, dafür spüre ich immer noch ein leichtes Ziehen an den äußeren Augenmuskeln ("Entspannungsschmerz"?)

Jetzt frage ich mich, ob ich einfach mehr Geduld haben muss, oder ob die Wirkung der Prismen so schnell schon wieder nachlässt?

Immerhin ergab eine Messung nach der ersten Tragewoche (die mir nebenbei angeboten wurde, da ich meine Brille bei einem versierten MKH-Anwender umarbeiten ließ) schon einen Anstieg auf 11,5 cm/m (von zuvor 8cm/m).
Ist dieses Tempo "normal" oder deutet es darauf hin, dass ich mich noch auf einiges gefasst machen muss?

Eine andere Erklärung wäre evt., dass das neue Gestell, in das ich die Gläser nach derersten Woche umsetzen ließ, sehr klein ist und das Blickfeld daher recht begrenzt.
Ob das die Augenmuskeln zusätzlich verkrampfen kann?

Was mich immer noch wundertwieso scheint es trotz der langjährigen Erfahrung mit Prismenbrillen keine statistischen Auswertungen darüber zu geben, bei wieviel Prozent man im Durchschnitt welchen Anstieg auf welche Maximalwerte erwarten kann und in welcher Häufigkeit die Werte sinken können?
Da es anscheinend nur bei einem geringen Anteil zum "Prismenfressen" kommt, würden solche Statistiken doch eine gute Argumentationshilfe gegenüber den AA abgeben, die immer davor warnen, dass eine Prismenbrille zwangsläufig zur OP führe.

Ich möchte nun nicht zur Hypochondrine werden, allerdings doch so langsam mal ungefähr abschätzen können, was mich in punkto Gläserwechsel noch erwartet.
Es ist schließlich bei einem geringen Einkommen auch eine finanzielle Frage, wieviele Cents man rechtzeitig für den Optiker zurücklegen sollte.

Schon wieder ein Haufen Fragen von der ungeduldigen
Anna


 
Veröffentlicht : 15.06.2003 20:00
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