Nicole1 schrieb
Warum nimmt man dann Tropfen, die brennen und deren Wirkung länger anhält, wenn es auch andere gibt?
Ist das eine Sache der Preisfrage?lg
Nicole
Es ist keine Preisfrage.
Mydrum reicht für eine einfache Mydriasis (Pupillenerweiterung) aus. Das muss man in der Regel auch nur einmal tropfen Um jedoch das Akkommodationssystem außer Kraft zu setzen muss eben etwas anderes benutzen werden das stärker wirkt. Und die Applikationshäufigkeit erhöht sich auch auf 3 bis 4 mal in 10- bis 15 Minuten-Abständen.
Nicole1 schrieb
Hallo Agnes Maria
Eine Mydriasis ist keine Zykloplegie
Was ist denn dann mit Mydriasis im Zusammenhang mit einer objektiven Refraktion gemeint?
Im Gegensatz zu den anderen ojektiven Refraltionen bei der dieser Augenärztin OHNE Mydriasis?
lg
Nicole
Objektive Refraktometrie kann an einem Refraktometer, ohne Zutun des Patienten, ausgemessen werden. Auch ohne Zykloplegie, aber eben unter Beibehaltung der Akkommodation. In Mydriasis bedeutet nur das die Pupille weit getropft war. Mydrum hat bei einmaliger Applikation keine großen Auswirkungen auf das Akkommodationssystem.
Ohne Mydriasis wäre dann bei normaler Pupille.
In Mydriasis bedeutet nur das die Pupille weit getropft war. Mydrum hat bei einmaliger Applikation keine großen Auswirkungen auf das Akkommodationssystem.
Aha. Danke.
Dann macht man das nur im Zusammenhang mit einer Augenhintergrunduntersuchung so?
AgnesMaria, danke für die Antworten, ich habe sie erst jetzt bemerkt.
AgnesMaria schrieb
Erst einmal wegen der weiten Pupille und dann weil unser Sehsystem subjektiv anders reagiert als objektiv gemessen. Eine so verordnete Brille wird unverträglich sein.
Bis November 2005 konnte ich überhaupt keine Fernbrille vertragen. Habe das mühsam erlernt, indem ich mir eine eindeutig zu schwache anschuff und sie beim Fahren im Bus aufsetzte.
Überkorrektur bei allen Messungen vorher ist echt ausgeschlossen, weil ich mit der ersten Brille gerade mal Führerscheinsehtest bestehen konnte und mit der Brille meiner Schwester (stärkere Minuswerte) konnte ich damals richtig gut sehen (120%). Natürlich nur halbe Minute wegen allgemeiner Brillenunverträglichkeit.
Bis heute reagiere ich auf Überkorrektur nicht wie normale junge Leute, sondern es wird sofort unangenehm.
Nicole1 schrieb
Aha. Danke.
Dann macht man das nur im Zusammenhang mit einer Augenhintergrunduntersuchung so?
Ja. So ist es.
I-user schrieb
Bis November 2005 konnte ich überhaupt keine Fernbrille vertragen. Habe das mühsam erlernt, indem ich mir eine eindeutig zu schwache anschuff und sie beim Fahren im Bus aufsetzte.
Überkorrektur bei allen Messungen vorher ist echt ausgeschlossen, weil ich mit der ersten Brille gerade mal Führerscheinsehtest bestehen konnte und mit der Brille meiner Schwester (stärkere Minuswerte) konnte ich damals richtig gut sehen (120%). Natürlich nur halbe Minute wegen allgemeiner Brillenunverträglichkeit.
Bis heute reagiere ich auf Überkorrektur nicht wie normale junge Leute, sondern es wird sofort unangenehm.
Jetzt mit mir nicht schimpfen weil ich zu faul bin danach zu suchen ob Sie Ihre Refraktionswerte in diesem Forum erwähnt haben und ob die Bestimmung unter objektiver Zykloplegie zusätzlich erfogte?
Wenn man monokular 0,7 erreichte, dann wird man mit ungefähr - 0,50 dpt mehr auf 1,2 kommen. Pi mal Daumen.Die mitschreibenden Augenoptiker hier können das sicher ganz exakt berechnen. Ist ein Brille unverträglich stimmt was nicht.
Wenn ich mir das oben geschrieben so durch den Kopf gehen lasse dann würde ich rein aus dem Bauch meinen das hier ein Binokularproblem vorliegt.
Hallo Agnes-Maria,
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Binokular-Sehen ist nicht o.k.. Mehr sage ich erst, wenn I-User es mir erlaubt.
Hallo. Das mit dem Nagelkopf ist richtig;) .
@AgnesMaria Die von der Augenärztin 2004 gemessenen Werte waren R -0,75 und L -1,0 sph. Aufgrund des Sehtestes und paar Vergleiche mit anderen Leuten bzw. Brillen schätze ich, dass es eine Unterkorrektur von links 0,5 und rechts 0,25 Dpt. war.
Ein seltsamer Augenarzt meinte im Oktober 2005 (bevor ich die Fernbrillenveträglichkeit erlernt habe), dass ich psychische Probleme hatte. Kann sein.
Aber da ich jetzt meine richtige Fernbrille (-0,25 und -0,75) vertrage, ist dieses Problem weg) .
@Eberhard Luckas Du kannst doch ohne meine Erlaubnis schreiben, was Du möchtest, solange Du nicht gegen Gesetze verstößt, oder?
Eberhard Luckas schrieb
Hallo Agnes-Maria,
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Binokular-Sehen ist nicht o.k.. Mehr sage ich erst, wenn I-User es mir erlaubt.
Sie haben das gewusst und uns im Dunkeln zappeln lassen? Tse, tse...
Hallo Agnes Maria,
Ich bin doch keine Plaudertasche
, Daten gebe ich nur mit Erlaubnis des Probanden raus.
Mit Erlaubnis von i-user
2,5 Eso und 0,5 Hypo links. Diese recht geringen Werte erklären vielleicht die doch relativ große Problematik. Wie es doch so oft ist, daß die kleinen Werte oft mehr Probleme bringen als die ganz großen.
Hallo Eberhard Luckas,
danke für die Werte, obwohl ich mit diesen Zahlen nicht viel anfangen kann/ möchte. Ich dachte, Du hättest bei mir viel Esophorie gefunden. Schön zu wissen, dass die Werte klein sind. Aber wie ich in Velbert bereits gesagt habe, ist die Verträglichkeit für diese Prismenbrille nicht besser als früher für die Fernbrille. Und ich wiederhole, dass ich mittlerweile die Fernbrille mit aktuellen Werten vertrage. Rumlaufen oder radfahren ist natürlich schlecht, aber ich konnte damit problemlos halbe Fahrstunde autofahren) .
Aber was mich interessiert Hatte ich auch ohne Prismen eine vernünftige Räumlichkeit?
I-user schrieb
Hallo. Das mit dem Nagelkopf ist richtig;) .
@AgnesMaria Die von der Augenärztin 2004 gemessenen Werte waren R -0,75 und L -1,0 sph. Aufgrund des Sehtestes und paar Vergleiche mit anderen Leuten bzw. Brillen schätze ich, dass es eine Unterkorrektur von links 0,5 und rechts 0,25 Dpt. war.
Ein seltsamer Augenarzt meinte im Oktober 2005 (bevor ich die Fernbrillenveträglichkeit erlernt habe), dass ich psychische Probleme hatte. Kann sein.
Aber da ich jetzt meine richtige Fernbrille (-0,25 und -0,75) vertrage, ist dieses Problem weg) .@Eberhard Luckas Du kannst doch ohne meine Erlaubnis schreiben, was Du möchtest, solange Du nicht gegen Gesetze verstößt, oder?
Wenn mit dieser Brille (-0,25 dpt und -0,75 dpt) der Fernvisus bei 1,0 und höher liegt, dann war die erste Brille mit - 0,75 dpt und - 1,0 dpt auch bei einem Visus von 0,7 zu stark. Das spricht hier nicht nur für ein Binokularproblem sondern eben auch für eine stark akkommodative Komponente.
Bitte beantworten Sie mir noch diese Frage Ist eine objektive Refraktometrie in Zykloplegie erfolgt? Wenn ja, wie hoch waren da die Korrektionswerte?
Bei mir wurden noch keine Augentropfen verwendet. Dass die akkommodative Komponente der Kurzsichtigkeit größer war/ ist als die normale, denke ich seit dem 21.6.06;) Nur damals könnte ich mit meiner jetzigen Brille keinen Führerscheinsehtest bestehen. Mit getropften Augen rumzulaufen, damit die Kurzsichtigkeit geringer ist, wäre ja auch keine Lösung.
Hallo I-User!
Die Trofen werden ja nur unmittelbar vor der Untersuchung vom Arzt gegeben, ca eine Stunde vorher in bestimmten Abständen. Danach wird nicht mehr getropft, du mußt also nicht dauerhaft mit getropften Augen herumlaufen, damit deine Kurzsichtigkeit weniger wird.;)
Lieber Gruß...Agnes
Hallo Wölkchen!
Ok, aber wenn ich mich entschließe, meine Augen betropfen zu lassen und die Wirkung der Tropfen lässt nach gewisser Zeit nach, kommt auch die Kurzsichtigkeit zurück, die ich vor dem Tropfen habe, oder?
Hallo I-User!
Bei getropften Augen kannst du nichts scharf sehen und bist unheimlich blendempfindlich. Das ist nicht der Unterschied mehr - weniger Kurzsichtigkeit, sonder Kurzsichtigkeit und nicht mehr Scharfstellen können. Nichteinmal in der Nähe, ich konnte zwei Tage nichts mehr lesen.(
Daher nimm eine Sonnenbrille mit, und nimm dir an dem Tag und vielleicht dem nächsten (kommt drauf an, was und wieviel getropft wird) nichts vor.
LG....Agnes
Hi Wölkchen!
Am 21. Juni habe ich sogar zwei Sonnenbrillen mitgenommen, aber der Arzt hat die Netzhaut u.a. ohne Tropfen untersucht. Und ich bin erst danach die Idee bekommen, dass die Tropfen meine Kurzsichtigkeit abschaffen könnten.
Hä? Verstehe ich nicht. Die Tropfen schaffen doch keine Kurzsichtigkeit ab, wie kommst du darauf?
LG..
Nochmal zum Verständnis
Eine Kurzsichtigkeit wird durch Weittropfen nicht geringer.
Wenn aber jemand lange Zeit zu hohe Korrektionen getragen hat, aus welchen Gründen auch immer, wird durch Weittropfen die wirkliche Kurzsichtigkeit messbar.
Nichts anderes wird damit erreicht, auf keinen Fall dauerhafte Verringerung der Myopie.(Kurzsichtigkeit)
Morgen. Ich glaube, wir haben schon alles besprochen. Wenn ich etwas neues habe, werde ich berichten. In solchen Fällen wie bei mir und vielleicht Nicole1 kann man nicht ohne Weiteres normale Regeln anwenden.
LG I-user