Zum Inhalt springen
Einloggen
Erfahrungen mit Seh...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Erfahrungen mit Sehtraining

63 Beiträge
10 Benutzer
0 Reactions
5 Ansichten
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Hallo!

@Eberhard Auch AUGENOPTIKERMEISTER brauchen manchmal (in meinem Fall meistens) eine Zykloplegie zur Refraktionsbestimmung; jedenfalls dann, wenn sie ein Akkomodationswunder vor sich haben und es nicht merken. Zumindest als Ausgangs-, Kontroll- oder Richtwert. Das Thema hatten wir schon.;) Hätte bei mir die Zykloplegie nicht aufgedeckt, dass ich um fast 2 Dioptrien überkorrigiert bin, wäre ich wahrscheinlich immer noch bei den Werten.

Ich kann Agnes-Maria aus eigener Erfahrung nur voll zustimmen. Nach der jahrelangen Überkorrektur entspannt mein Auge sukzessiv, ich nehme immer geringere Werte an. Immer noch. Und das ohne Training und trotz viel Naharbeit, die eigentlich eher belastend für das Auge ist und eine Erhöhung der Werte provozieren müßte. Daraus könnte man folgern die Myopie entwickelt sich zurück, was falsch ist da es sich um eine fehlinterpretierte persönliche Erfahrung (I-User) handelt . Das bislang auf hohe Dauerakkomodation eingestellte Auge entspannt. Die Grenze ist und bleibt der objektiv gemessene Wert.
Die einzige tatsächlich organisch stattfindende Verbesserung der Sehkraft kann ich mir als Laie nur aufgrund von zeitlich begrenzten hormonellen Änderungen und hierdurch bedingten Wachstumsschüben erklären. Mit Training kann man sich sicher falsche Sehgewohnheiten abgewöhnen, jedoch nie die Naturgesetze überlisten. Das grenzt für mich schon an Übersinnliches.

Lieber Gruß von Agnes, bei der die Myopie stetig abnimmt Zwinkert


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 09:31
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Agnes

Ich freue mich, dass bei dir die Myopie, aus welchen Gründen auch immer, abnimmt. Lächelt

Wölkchen schrieb

Das bislang auf hohe Dauerakkomodation eingestellte Auge entspannt. Die Grenze ist und bleibt der objektiv gemessene Wert.

Bei mir wurde noch nie in Zykloplegie gemessen. Kann ich ja für nächstes Frühjahr mal ins Auge fassen.
Falls du das (mit Zykloplegie) als objektiv meinst.

Da ich früher länger ohne Brille rumgelaufen bin, als ich in der Schule schon schlecht lesen konnte und auch dann später die Brille nur aufgesetzt habe, um an der Tafel oder auf dem Overheadprojektor etwas lesen zu können, kann ich mir nicht vorstellen, dass bei mir durch zu hohe Werte eine Dauerakkomodation entstanden ist.

Und ich habe jetzt niedrigere Werte, als in der allerersten Brille, die ich bekam.
Und wenn ich das mal rückblickend vergleiche, kommt das sehr gut hin, mit der ersten Brillenbestimmumg. Die war sicher nicht zu hoch.

Dank zweier Schwangerschaften nahm dann die Kurzsichtigkweit auf einem Auge ganz von alleine um eine Dioptrie ab - auf dem anderen Auge nicht, da bleib es gleich.

Ich denke, es gibt Gründe, die wir noch gar nicht kennen.
Genauso gibt es "Übersinnliches", deren Dimensionen wir nicht erkennen und auch gar nicht erfassen könnten.

lieben Gruß
Nicole

Nachtrag
Das klingt eigentlich sehr interessant, mit einer Messung in Zykloplegie, obwohl das bei Myopie ja eher seltener gemacht wird.


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 10:33
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Habe gerade eine Kopie von der Augenärztin bekommen, bei der ich 1999 war.
Werte obj. Refra Mydriasis
R-2,50 cyl. -1,25 177°
L-2,75 cyl. -2,25 7°

und
R-2,25 cyl.-1,75 175°
L-2,75 cyl.-1,50 12°
--------------------------------------------------------------
4 Tage später wieder obj. Refra (ohne Mydriasis)
R-2,50 cyl.-1,25 176°
L-2,50 cyl.-2,00 11°

subj. Refra
R-2,50 -0,50 0°
L-2,75 -1,00 10°

Verordnung Fernbrille
R-2,50 cyl.-0,50 0° Visus 1,0
L-2,75 cyl.-1,00 14° Visus 1,0
------------------------------------------------------------
4 Monate später noch mal eine objektive Refra (ohne Mydriasis)
R-2,50 -1,50 166°
L-2,25 -2,00 6°

Also kann ich wohl ausschliessen, dass bei mir eine Dauerakkomodation aufgrund falsch zu hoher Werte vorlag.

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 12:46
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Hallo Nicole!

Nicole1 schrieb

Falls du das (mit Zykloplegie) als objektiv meinst.

Genau das meine ich.

Genauso gibt es "Übersinnliches", deren Dimensionen wir nicht erkennen und auch gar nicht erfassen könnten.

Das lehne ich aus Überzeugung ab Gelangweilt

Das klingt eigentlich sehr interessant, mit einer Messung in Zykloplegie, obwohl das bei Myopie ja eher seltener gemacht wird.

Die Zykloplegie wurde eigentlich gemacht, um die Netzhaut eingehend zu kontrollieren. Bei dieser Gelegenheit wurde dann auch die Messung gemacht.

Lieber Gruß, Agnes

PS. Die Gründe dafür, dass meine Myopie (vermeintlich!) abnimmt, kenne ich ja)


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 12:53
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Agnes

Wölkchen schrieb

Hallo Nicole!

Nicole1 schrieb

Falls du das (mit Zykloplegie) als objektiv meinst.

Genau das meine ich.

Müsste bei mir dann ja das sein, was mit Mydriasis bezeichnet ist.
War auch im Rahmen einer Augenhintergrunduntersuchung.

Bei dem anderen Augenarzt steige ich nicht ganz durch, welche Werte da was sein sollen, der hat nur Kürzel verwendet. S

Rp steht wohl für das Brillenrezept.
Dann hat er noch
.R und l
.Br und Bl
Pr und Pl
Sieht aus wie sphärisch und cylindrisch von den ganzen Werten her
Tr und Tl
B Mydr regelrecht

Ich weiß echt nicht, was Pr und Pl und .R und l heissen soll...........sind irgendwelche Werte davon in Mydriasis gemessen?

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 13:15
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Wölkchen schrieb

Falls du das (mit Zykloplegie) als objektiv meinst.

Genau das meine ich.

Guten Tag zusammen. Ich habe mal gelesen, dass eine Messung nur dann objektiv ist, wenn sie nichts mit der Wahrnehmung des Patienten zu tun hat. Also Autorefraktometer, Skiaskopie oder so. Wenn der Patient irgendwas vorliest und sagen soll, wann die Zeichen besser, schlechter, kleiner u.s.w. erscheinen, dann ist die Messung subjektiv.
Kann man die akkommodationslähmenden Tropfen geben und dann subjektiv die Fehlsichtigkeit bestimmen? Oder geht das nicht, weil dann die Sehschärfe zu schlecht ist?

Und eine zusätzliche Frage Akkommodieren beide Augen bei nicht alterssichtigen Leuten ohne Tropfen zum selben Zeitpunkt immer gleich?

Danke für die Antworten


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 13:19
(@W-lkchen)
Beiträge: 187
Estimable Member
 

I-user schriebIch habe mal gelesen, dass eine Messung nur dann objektiv ist, wenn sie nichts mit der Wahrnehmung des Patienten zu tun hat.

Hallo Igor!

Bei mir wurde die Messung unter Cycloplegie an einem Autorefraktometer vorgenommen. Subjektiv hab ich zwei Tage nichts mehr klar sehen können, da hätte eine andere Meßmethode -sofern überhaupt möglich- nichts gebracht. War eine schöne Ausrede für's Faulenzen.Albern

Gruss...Agnes


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 13:24
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Kann man die akkommodationslähmenden Tropfen geben und dann subjektiv die Fehlsichtigkeit bestimmen?

Ich kann dann subjektiv noch nicht mal meine Füße gerade oder scharf sehen. Zwinkert
Weder mit noch ohne Brille.

Geht also dann nur objektiv.

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 13:32
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Nicole1 schrieb

Kann man die akkommodationslähmenden Tropfen geben und dann subjektiv die Fehlsichtigkeit bestimmen?

Ich kann dann subjektiv noch nicht mal meine Füße gerade oder scharf sehen. Zwinkert
Weder mit noch ohne Brille.

Dann ist mir echt eine Menge Erfahrung entgangen. Werde wahrscheinlich nachholen. Nur jemand hat geschrieben, dass die Tropfen weh tun wie Seifenwasserohmy Unsicher
Außerdem Paul-Gerhard Mosch hat geschrieben, dass jeder Autorefraktometer anders justiert/ geeicht/ eingestellt ist. Wie soll man sich dann auf die Werte verlassen?

P.S. Die letzten Beiträge in diesem Thread haben nicht direkt etwas mit dem ursprünglichen Thema zu tun, aber sind so-o interessant!


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 18:07
(@granosana)
Beiträge: 131
Estimable Member
 

Hallo an alle Fans der Objektivität,

da ich gestern objektive Refraktionen über mich ergehen lassen musste mein Erfahrungsbericht dazu
Die Tropfen brennen sehr unangenehm. Seife ist kein schlechter Vergleich. Es folgten Refraktometer, Skiaskopie und ein Sehtest. (In der Ferne konnte ich trotz Tropfen problemlos scharf sehen.) Die 3 Ergebnisse waren ähnlich, aber nicht identisch! Auch "objektiv" hat seinen Interpretationsspielraum...

Schönen Abend
G.


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 21:35
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Die Tropfen brennen sehr unangenehm. Seife ist kein schlechter Vergleich.

Also die Male, wo bei mir getropft wurde, brannte es bei mir nicht und ich konnte am nächsten Tag wieder problemlos sehen. Meistens abends schon wieder.

Umso erstaunter war ich, als beim hiesigen AA den Leuten die Tränen liefen und auch meine Tochter sagte, die Tropfen würden sehr stark brennen.

Gibt es da verschiedene Tropfen, die mehr oder weniger brennen?
Oder hat sich seit 2003 (da war es das letzte Mal mit Tropfen) ewtas geändert, dass andere Tropfen auf dem Markt sind und es "die Alten", die bei mir nicht brannten, nicht mehr gibt?

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 22:18
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo, miteinander,

natürlich kann man auch subjektiv nach dem Tropfen prüfen! Dass manche gut andere schlechter sehen, hat nur etwas mit der Grösse des Gesamtfehlers zu tun, der durch das Tropfen nicht mehr im Selbstausgleich ausgleichbar ist. Aber durch Brillengläser schon. Nur müsste man für jede Entfernung (Füsse) eine eigene Messwertkorrektion herstellen.

Warum dies in aller Regel nicht gemacht wird, hat sehr einfache und nachvollziehbare Gründe, die Differenz der Messwerte ist hier in aller Regel eher klein, da am quasi leblosen Objekt gemessen wird. Keinesfalls sollte ein solcher Wert einfach in die Brille übernommen werden. Er ist allermeist unverträglich! Es geht eben nichts über die sensible Bewertung des in voller Aktivität arbeitenden Augenpaares. Die Ausschaltung der Akkomodation sollte man dabei dem Fachmann überlassen, er weiß ganz sicher damit umzugehen.

Wenn es Probleme mit einer Brille gibt, hat dies mit Sicherheit nicht den hier hochgespielten Faktor der Akkomodation als Haupthintergrund. Sondern es kann im Wechsel mit KL (vorallem bei Weichlinsen), mit Winkelfehlsichtigkeit (bei 80% feststellbar) oder mit Irregularitäten der Hornhaut oder der lichtbrechenden Medien, Medikamenten, Drogen etc. zusammenhängen.

Zuförderst wäre zu prüfen, ob ein Mess-, Bestell- oder Verarbeitungsfehler vorliegt. Messwerte zu sammeln zumal objektive(!), das ist genauso, wie auf die Waage steigen, hier erfasst man Schwankungsbreiten, die i.a.R. beim subjektiven Betrachten (zum Glück) untergehen. Erst längerfristig können daraus Tendenzen werden. Beeinflussungen zu weniger Fehlsichtigkeit sind aber im Gegensatz zu weniger Gewicht nicht vom Willen her steuerbar.

Es gibt durchaus sehr verschiedene Tropfen Nicole, die eingesetzt werden, auch von der Wirksamkeit her. Aber sehr häufig sind es auch leicht allergische Reaktionen, immerhin sind es Giftstoffe angereichert mit Konservierungsstoffen.


 
Veröffentlicht : 08.09.2006 22:23
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Danke Paul-Gehard

Paul-Gerhard Mosch schrieb

Es gibt durchaus sehr verschiedene Tropfen Nicole, die eingesetzt werden, auch von der Wirksamkeit her. Aber sehr häufig sind es auch leicht allergische Reaktionen, immerhin sind es Giftstoffe angereichert mit Konservierungsstoffen.

Trotz diverser Allergien habe ich früher auf die Tropfen nicht reagiert, nur auf die Wirkung. Es fühlte sich eben "merkwürdig" in den Augen an und der Bilck war dann auch sehr verschwommen. Wie unter Drogen oder betrunken.
Aber nur für diesen einen Tag.

Und beim hiesiegen AA dauert es es oft Tage, bis die Wirkung wieder weg ist, habe ich nun schon von mehreren Leuten gehört.

Auch wird beim hiesiegen AA zweimal im Abstand von 10 Miunten getropft, was ich von meinen bisherigen AA nicht kenne - da reichte immer ein Mal.

Warum nimmt man dann Tropfen, die brennen und deren Wirkung länger anhält, wenn es auch andere gibt?
Ist das eine Sache der Preisfrage?

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 09.09.2006 07:42
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Guten Morgen!

Bei mir brannten die Tropfen wie Hölle, mir war schlecht und schwindelig, ich war danach leichenblass und müde. Und es dauerte gut drei Tage, bis ich wieder normal sehen konnte und nicht mehr blendempfindlich war.

LG...


 
Veröffentlicht : 09.09.2006 10:06
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
Themenersteller
 

Wölkchen schrieb

Nicole1 schrieb

Genauso gibt es "Übersinnliches", deren Dimensionen wir nicht erkennen und auch gar nicht erfassen könnten.

Das lehne ich aus Überzeugung ab Gelangweilt

Guten Morgen zusammen. Wer an "Übersinnliches" oder "Unmögliches" nicht glaubt, möge die Seiten 24 und 26 im letzten TV-14 vom 16. bis zum 29.09.2006 durchlesen. Ich habe sie nicht geschrieben und Nicole wahrscheinlich auch nicht;)


 
Veröffentlicht : 09.09.2006 11:19
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

I-user schrieb

Ich lief ja zuerst jahrelang ohne Brille herum und hatte ca. 50% Sehschärfe. Also an einer falsch angepassten Brille kann das nicht liegen. Und eine wirklich bessere Sehschärfe mit einer Brille kann man leicht von einer subjektiv empfundenen Kontrasterhöhung unterscheiden, weil man einfach Sachen sieht, die ohne bzw. mit einer schwächeren Brille eindeutig zu verschwommen sind.
Ich weiß nicht, wie oft so etwas vorkommt, aber sogar gute Fachleute halten oft eine Messung mit Tropfen für nicht nötig(

Doch, auch wenn man jahrelang keine Brille getragen hat, kann bei einer subjektiven Refraktion schnell eine Überkorrektion ,durch Akkommodation bedingt bei Myopen, vorkommen. Das gibt es sogar häufiger. Solange durch die Überkorrektion keine Probleme vorhanden sind bemerkt man das nicht einmal.

Eine Kontraststeigerung wird häufig als Verbesserung bemerkt. Nicht jeder achtet wirklich auf den kleinen Unterschied oder kann diesen wahrnehmen.

Augenoptiker dürfen keine Zykloplegie anwenden und auch nicht jeder Augenarzt hält das für notwendig. Denn nach dem Tropfen kann eine subjektiv erhobene Brillenbestimmung am selben Tag nicht mehr erbracht werden. Die objektive Zykloplegie dient mir als Anhalt für eine subjektive Refraktion. Sozusagen das doppelte Netz und der doppelte Boden für mich das ich nicht zu hoch auskorrigiere bei Myopien und nicht zu niedrig bei Hyperopien.

Das bedeutet aber auch das der Patient noch einmal zu einer subjektiven Brillenglasbestimmung wiederkommen muss und nicht jeder möchte das.


 
Veröffentlicht : 10.09.2006 18:35
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Nicole1 schrieb

Habe gerade eine Kopie von der Augenärztin bekommen, bei der ich 1999 war.
Werte obj. Refra Mydriasis
R-2,50 cyl. -1,25 177°
L-2,75 cyl. -2,25 7°

Also kann ich wohl ausschliessen, dass bei mir eine Dauerakkomodation aufgrund falsch zu hoher Werte vorlag.

lg
Nicole

Nein, das kann man leider bei Ihnen nicht, liebe Nicole.

Eine Mydriasis ist keine Zykloplegie und auch bei der objektiven Refraktometrie am Refraktometer kann man akkommodieren und es kommen daher höhere Myopiewerte heraus.


 
Veröffentlicht : 10.09.2006 18:39
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

I-user schrieb

[Kann man die akkommodationslähmenden Tropfen geben und dann subjektiv die Fehlsichtigkeit bestimmen? Oder geht das nicht, weil dann die Sehschärfe zu schlecht ist?

Und eine zusätzliche Frage Akkommodieren beide Augen bei nicht alterssichtigen Leuten ohne Tropfen zum selben Zeitpunkt immer gleich?

Danke für die Antworten

Mann kann nach erfolgter Zykloplegie eine subjektive Refraktion sofort anschließen, aber die Werte werden von den sonstigen subjektiv erhobenen Werten in Miosis (also ohne irgenwelche Tropfen) abweichen.

Erst einmal wegen der weiten Pupille und dann weil unser Sehsystem subjektiv anders reagiert als objektiv gemessen. Eine so verordnete Brille wird unverträglich sein.

Die Akkommodation beider Augen zueinander kann tatsächlich unterschiedlich sein.


 
Veröffentlicht : 10.09.2006 18:44
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Agnes Maria

Eine Mydriasis ist keine Zykloplegie

Was ist denn dann mit Mydriasis im Zusammenhang mit einer objektiven Refraktion gemeint?

Im Gegensatz zu den anderen ojektiven Refraltionen bei der dieser Augenärztin OHNE Mydriasis?

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 10.09.2006 18:48
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Nicole1 schrieb

Die Tropfen brennen sehr unangenehm. Seife ist kein schlechter Vergleich.

Also die Male, wo bei mir getropft wurde, brannte es bei mir nicht und ich konnte am nächsten Tag wieder problemlos sehen. Meistens abends schon wieder.

Nicole

Sie haben ein anderes Medikament bekommen. Ich vermute mal Mydrum. Die anderen dagegen haben Cyclopentolat oder Zyklolat erhalten.

Cyclopentolat enthält Benzalkoniumchlorid als Konservierungsstoff. Das verursacht das unangenehme Brennen als Nebenwirkung.


 
Veröffentlicht : 10.09.2006 18:50
Seite 2 / 4
Teilen: