Annemarie schrieb
Aber der sagt, das Gemüse kommt aus Kalifornien, dem Land mit der vielen Sonne. Mein Mann meinte nur, da brennts doch derzeit ganz heftig! Stimmt, hat er ja Recht! also meine Tomaten im Garten haben ja auch viel Sonne. so ganz versteh ich ja auch net, warum das gemüse und Obst aus den USA mehr Vitamine haben soll.
Annemarie
Hallo Annemarie,
Deine Tomaten im Garten haben ganz sicher genau so viel gesunde Stoffe wie die aus Kalifornien, wenn sie sofort nach absoluter reifung verarbeitet werden.
Leider ist die Situation hier in Deutschland nicht so, daß jeder sein eigenens Gemüse anbaut. Die Tomaten z.B. aus Holland will ich gar nicht beschreiben.......
Vieles reift erst auf dem Transportweg oder in den mit Stickstoff begasten Lagerhallen.
Das hört sich alles sehr positiv für JuicePlus an, wie ich schon sagte, halte ich das Produkt für sehr gut, nur der Vertriebsweg ist mir suspekt.
Mal was rechtliches dazu
Wird ein aus Mineralien und/oder Vitaminen zusammengesetztes Produkt als
Lebensmittel verkauft, kann es innerhalb der Europäischen Union nur dann als
Lebensmittel legal in den Verkehr gebracht werden, wenn es z.B. in Deutschland
den Regularien des Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-Gesetzes (LMBG) entspricht. Dieses Gesetz verfügt über einen Anhang, in dem eindeutig die Ober-
grenzen von Mineralien-/Vitamin-Beimischungen aufgelistet sind. Diese
Obergrenzen variieren leicht von EU-Mitgliedsstaat zu EU-Mitgliedsstaat und
zwar dann, wenn es sich um Produkte handelt, die schon länger im Verkehr
sind und "Altbestandsschutz" besitzen. Bei Produkten, die nach 2005
in den Handel gelangt sind, greift dieser Vorteil nicht mehr.
Entweder handelt es sich dann eindeutig um Lebensmittel (vom Apfel bis
zum Pilz, von der Wurst bis zur Milch, usw.) oder es handelt sich um
ein diätetisches Lebensmittel (ggf. eines zu medizinischen Zwecken),
ein klar zu definierendes Nahrungsergänzungsmittel gemäß der Anlageliste
des LMBG, um ein Novel-Food oder - und hängt dann bereits von einer
etwaigen medizinisch anmutenden Anpreisung des Produktes ab - um
ein Präsentationsarzneimittel oder ein Funktionsarzneimittel.
Beispiel Propagiert ein Anbieter ein Lebensmittel, dass z.B. in der Schweiz
legal als Nahrungsergänzungsmittel und/oder Lebensmittel im Handel wäre,
in Deutschland als Lebensmittel und verbindet er dies mit einer medizinischen
Indikation (z.B. Wirkung auf ein Augenleiden), dann wird dieses Mittel üblicher-
weise als Präsentationsarzneimittel eingestuft. Ein Präsentationsarzneimittel
ist ein Produkt, welches (auch wenn es nur ein Lebensmittel zu sein scheint)
von sich behauptet, eine medizinische Wirkung zu haben. Diese Behauptung
ist dann rechtlich bewiesen, wenn es z.B. Studien gibt, die eine solche Wirkung
belegen oder wenn Werbematerial eine solche Wirkung behauptet (selbst wenn
diese nicht belegt wurde).
Generell gilt, dass selbst ein Lebensmittel, das keine solche Wirkung hat, dieses
aber für sich behauptet, gegen das Lebensmittelwerberecht verstößt und erfolg-
reich abgemahnt (ggf. auch als Präsentationsarzneimittel eingestuft und damit
aus dem Verkehr gezogen) werden kann, in der BRD nicht legal im Handel sein
kann. Das schließt natürlich nicht aus, dass man illegalerweise einen solchen
Import in die EU aus der Schweiz durchführt, in dem man beispielsweise ein
dt. Vertriebsnetz aufbaut, welches Bestellungen zentral sammelt und ins EU-
Ausland transferiert, um von dort aus die Einfuhr im Rahmen z.B. einer Privat-
Postsendung zu ermöglichen.
Was sich aber deutsche Distribuenten, die meist über die rechtlichen Gefahren
solcher Konstruktionen entweder nicht informiert sind oder sich (aus welchen
Gründen auch immer) über diese Probleme hinwegsetzen, sich selbst klar
machen sollten, ist, dass bei Aufdeckung solcher Systeme zuallererst der
deutsche Verkäufer in Haftung genommen wird. Auch jener, der nur als
"Besteller" agiert. Das ggf. illegal im Handel befindliche und zulassungs-
pflichte Präsentationsarzneimittel dürfte in der BRD nicht vertrieben, beworben
und nicht bestellt werden. Wird dies ermöglicht, verstößt der Distribuent im
Netzwerk eindeutig gegen LMBG als auch Arzneimittelgesetz (AMG).
Das bedeutet im Einzelfall maximal bis zu einem Jahr Gefängnis oder
50.000 Euro Geldstrafe.
Und Unkenntnis schützt hier nicht vor Strafe, zumal Arzneimittelbehörden durchaus im Verdachtsfalle (also bei Verdacht auf Vertrieb eines Präsentationsarzneimittels ohne dessen vorherige arzneimittelrechtliche Zulassung) bis zur Hausdurchsuchung
und Außerverkehrnahme/Beschlagnahme gehen können.
Charakteristika für fragwürdige Distributionssysteme sind für den Laien schwer
vermittelbar, für den Insider aber häufig und leicht erkennbar. In der Regel gibt es
für das avisierte Produkt auf dessen Verpackung entweder keinerlei Kontakt-
adressen (obwohl dies nach LMBG verpflichtend anzugeben ist) oder nur unzu-
reichende Kontaktadressen (z.B. 0180-Nummern, allg. Servicenummern usw.).
Häufig fehlen jegliche herstellerbezogene Angaben z.B. Angaben zur Lager-
Adresse oder eine Zentraladresse für Geschäftsführung/Verkauf/Marketing. Es
fehlen Chargenbezeichnungen oder Zulassungsnummern auf den Verpackungen.
Eine klare Inhaltsangabe ist nicht vorhanden oder die Auszeichnung ist lückenhaft.
Trifft eines oder mehrere dieser Kriterien zu und ist man zusätzlich beispielweise
nicht in der Lage, Gewerberegisterauskünfte des Anbieters in Deutschland zu
eruieren (weil man wegen mangelnder Angaben auf dem Produkt-Döschen kein
Angriffspunkt für eine Recherche findet), dann ist rechtlich der entsprechende
Anbieter dieser Produkte (also der "Distribuent" bzw. das Mitglied in einem
Firmennetzwerk) direkt verantwortlich und voll haftbar. Da er das Produkt verkauft oder den Verkauf vermöglichst, haftet er in jeder Beziehung für Inhalt, Werbung usw. als Verantwortlicher. Ihn trifft die direkte Haftung und er kann von Glück reden, wenn im Haftungsfall für ihn eine Durchgriffsmöglichkeit auf den eigentlichen Lieferanten möglich ist. Häufig funktioniert das nicht, weil die eigentlichen Hersteller sich hier aus dem EU-Ausland heraus der Haftung entziehen.
Man sollte sich als Selbständiger (z.B. Optiker mit eigenem Geschäft) sehr genau
überlegen, ob man beispielsweise ein Produkt, dass in der Schweiz vielleicht wirklich legal im Handel sein kann (hier ist das Lebensmittelrecht z.T. kantonal sehr verschieden auslegbar und damit für Ausländer kaum durchblickbar), aber in der BRD bzw. der EU eindeutig verkehrswidrig als Lebensmittel und nicht als zulassungspflichtiges Präsentationsarzneimittel (und damit illegal) im Handel ist, wirklich im eigenen Geschäft anbietet.
Wer sich in dieser Sache nicht sicher ist, sollte (und das ist wirklich dringend
angeraten) mit entsprechendem "Informationsmaterial" zum zuständigen Gewerbeausichtsamt, dem Bundesinstitut für Risikobewertung oder sogar direkt zum www.bfarm.de in Bonn in Kontakt zu treten, um sich vor der Inverkehrbringung eindeutig rechtlich abzusichern. Schließlich kann
man im Einzelfall sowohl lebensmittelrechtlich als auch arzneimittelrechtlich
belangt werden. Das kann problemlos zur Aberkennung der Berufserlaubnis führen. Eine schriftliche und rechtsverbindliche Auskunft durch das Amt wäre also hinlänglich angeraten.
Abzuraten ist ebenso, sich nicht auf die üblichen Verkaufsäußerungen von bereits tätigen Distribuenten zu verlassen, da jene rechtlich bedeutungslos sind und zudem interessengeleitet sein können.
Herzlichen Dank für die erschöpfenden und formaljuristischen Informationen zu einem Thema, bei dem der gesunde Menschenverstand eigentlich laut "Vorsicht" rufen sollte.
Es ist ja eine "Informationsveranstaltung" dazu am 23.8. in Limburg angesetzt.
Vielleicht sollte man den Staatsanwalt darauf aufmerksam machen...!
stop - der Termin in Limburg ist ein Seminar über Ernährung! Ob dort Nahrungsergänzungsmittel verkauft/angpriesen (mit Gewinnabsicht) werden etc. weiss ich nicht!? Oder hast Du da mehr Informationen?!
viele Grüße
Georg
<a href=" http://optometrieonline.de/index.php?option=com_eventcal&task=event&eventid=77&Itemid=189 "> http://optometrieonline.de/index.php?option=com_eventcal&task=event&even...
Man achte auf die "Kontaktpersonen"!
Hallo zusammen,
nach gezwungener Internetabstinenz (Leitung tot) möchte ich doch noch meinen Senf dazugeben.
Ich hab mir die Seiten von Juice Plus jetzt mal genauer angeschaut. Das ist schon alles sehr, sehr fragwürdig.
Allein der Preis sollte schon sämtliche „Alarmglocken klingeln lassen“.
Auch die Art und Weise des Vertriebs, die Kerstin ja schon beschrieben hat, ist sehr grenzwertig. Gerade dieses Bonussystem, wenn man neue Verkäufer wirbt, ist alles andere als seriös.
Aber selbst wenn ich diese – aus meiner Sicht unseriösen und nur auf Eigengewinn abgezielten – Verkaufsmethoden (die Grund genug sein sollten von einem Produkt die Finger zu lassen!!!) außer Betracht lasse, muss ich feststellen, dass es jedenfalls bei „juice plus“ nur darauf ankommt, den Kunden mit – gelinde gesagt – zweifelhaften Mitteln zu ködern!
Da werden „Studien“ präsentiert, die die positive Wirksamkeit des Produktes belegen sollen.
Die sogenannten „Studien“ sind bei näherer Betrachtung ein Witz! Ich hab mir jetzt zwar nicht alle sogenannten Studien angeschaut, aber einen Großteil. Sollte ich wider Erwarten die ein oder zwei seriösen zufällig ignoriert haben, kann man diese ja als „Gegenbeweis“ hier einstellen.
.
Die willkürlich ausgewählten „Studien“ verdienen jedenfalls nicht den Namen!!
Ich will jetzt gar nicht nachforschen, welche Qualifikation die Erheber dieser Studie hatten (Titel kann ich mir auch geben!!).
Denn schon das, was ich nachprüfen kann, ist ein Witz! Die Teilnehmerzahl schwankt zwischen 16 und 60!!!! Man braucht glaub ich wenig Kenntnisse und Phantasie, um festzustellen, dass die Frage, wie ein bestimmtes Produkt auf den menschlichen Organismus einwirkt, mehr als (höchstens!!) 60 Probanden erfordert!
Und auch das „Ergebnis“ dieser Studien ist „umwerfend“. Da wird nämlich genaugenommen nur festgestellt, dass nach der Einnahme von Vitaminen der Vitaminpegel im Blut steigt!
Ganz ehrlich, so wirklich verwundert mich das jetzt nicht!
Es werden Vitamine eingenommen und die kann man dann auch im Blut nachweisen!
Die positive (oder negative!!!) Wirkung wird jedoch nicht ansatzweise „erforscht“ (wie auch bei einer so geringen Anzahl von Probanden??). Da heißt es dann nur lapidar, bei diesem oder jenen Vitamin geht man von einer positiven Wirkung im Bezug auf bestimmte Dinge aus. Man unterstellt also die angeblich positive Wirkung einfach, ohne zu sagen, dass oder gar „erforscht“ zu haben, dass diese besteht.
Im Klartext Festgestellt wurde bei einer lächerlich niedrigen Zahl von Probanden, dass sich die Zufuhr von Vitaminen im Körper nachweisbar ist, und dass man diesen Vitaminen eine positive Wirkung nachsagt.
Es bedarf wohl nicht vieler Worte, was von solchen „Studien“ zu halten ist!
Mit diesem Argument könnte ich auch „Gikas Lufttüten“ ganz „seriös und wissenschaftlich erforscht“ verkaufen! Ich fülle einfach ein paar Ballons mit Sauerstoff. Dann erhebe ich eine Studie mit 20 Leuten. Diese müssen eine zeitlang die Luft anhalten und dann aus „Gikas Lufttüten“ inhalieren. Es wird sich dann nachweisen lassen, dass nach der Inhalation der Sauerstoffgehalt im Organismus der Probanden steigt. Und damit ist eine positive Wirkung von „Gikas Lufttüten“ erwiesen! Denn – und das kann ja nun niemand bestreiten! – es ist wissenschaftlich erwiesen, dass dauerhafter Sauerstoffmangel zu bleibenden Gehirnschäden führt und bei entsprechend langem Entzug sogar zum Tod!
Ich empfehle daher 3 x täglich die Inhalation einer Tüte, die ich für 2,00 EUR verkaufe. Diejenigen, die diese Tüten verkaufen und weitere Verkäufer werben, bekommen die Tüten übrigens für 1,80 EUR
..
Hehe, eigentlich frage ich mich gerade, warum ich nicht wirklich auf diese sehr fragwürdige Weise mein Geld verdiene. Aber ich bin halt nicht dreist und skrupellos genug...
Aber Scherz beiseite. Das sind im Prinzip die Methoden, die Juice Plus anwendet!
LG Gika 
Abgesehen von der rechtlichen Situation, zu der ich auch noch was schreiben wollte, die AM aber im Ergebnis zutreffend wiedergegeben hat, muss ich – erst recht, nachdem ich mir die Seiten von Juice plus angeschaut habe, nochmals feststellen, dass ich es für äußerst fragwürdig, wenn ein Optiker Nahrungsergänzungsmittel verkauft und insoweit eine gewisse „Fachkompetenz“ jedenfalls in Bezug auf Augengesundheit vorgaukelt!
Denn das geschieht ja letztlich. Es wird in Verbindung mit Augenproblemen dieses Produkt angeboten, welches dann außerdem „rein zufällig“ natürlich auch noch 1000 andere gute Eigenschaft hat.
Das ist ebenso befremdlich, wie es befremdlich wäre, wenn ein Apotheker sich eine Messbrille besorgen würde, und nunmehr meint, seinen Kunden „kompetent“ die richtige Stärke für ihre Fertiglesebrille bestimmen zu können, die er natürlich für überteuertes Geld im Angebot hat und an den Mann bringen will.
Und - mit Verlaub – die Fachkompetenz im Bezug auf die Notwendigkeit, den Nutzen und die tatsächliche (nicht die behauptete!) Wirkung eines Nahrungsergänzungsmittels hat der Optiker in der Regel nicht! Insbesondere hat der Optiker nicht die Kompetenz, wirklich einzuschätzen und zu beurteilen, ob und in welcher Dosierung bestimmte Präparate überhaupt vonnöten sind!
Er bezieht seine „kompetenten“ Behauptungen nur von der Firma, in deren Namen er das Mittelchen verkauft! Und die wird weder in Broschüren, noch in Seminaren das Produkt objektiv erklären, sondern anpreisen. Nur diese Werbung kann der „Nichtfachmann“ doch dann übernehmen. Mit Kompetenz hat das nichts zu tun!
Und genau dieser Umstand wird bei einem rational denkenden Menschen eher Misstrauen schaffen. Denn es stellt sich zwangsläufig die Frage, warum ein solches „Fremdprodukt“ mit vorgegaukelter Kompetenz angeboten wird. Und da drängt sich – gerade bei einem überteuerten Produkt – halt der Verdacht auf, dass hier insbesondere der „schnöde Mammon“ ohne Rücksicht auf Verluste eine Rolle spielt und nicht die Beratung und Gesundheit des Kunden!
Und das schürt dann Misstrauen, dass er sich auch in seinem Fachbereich ähnlich verhalten könnte.
Natürlich kann es vielleicht andere Gründe geben, weshalb der Optiker dieses Mittelchen verkauft und natürlich mag er in seinem Fachbereich hervorragend und neutral beraten. All das ist nicht ausgeschlossen.
Aber bei mir persönlich würde diese Tatsache doch so großes Misstrauen erzeugen, dass ich sehr, sehr vorsichtig wäre und diesem Optiker eher nicht Vertrauen würde.
Also ich glaube nicht, dass sich die Optiker einen Gefallen damit tun, wenn sie solche Mittelchen verkaufen.
LG Gika 
Liebe Annemarie
Ich habe auch lange überlegt ob Vitaminpillen für meine Kinder sinnvoll sind oder nicht. Natürlich kann dadurch kein frisches Obst und Gemüse ersetzen werden. Nur ist mein Problem, daß ich immer zwischen Schule, Haushalt und Arbeit versuche meine beiden 10 und 12 jährigen Kinder jeden Tag ausgewogen zu ernähren. Das klappt leider nicht immer, deshalb weiß ich den Wert von natürlichen Vitaminpillen wirklich zu schätzen. Ich habe mich damals nach langer Recherche für Juice Plus entschieden, weil die im Gegensatz zu herkömmlichen Vitaminpräparaten aus echtem Obst und Gemüse hergestellt werden und nicht aus Chemie. Natürliche Vitamine werden auch vom Körper besser aufgenommen und verarbeitet. Ich habe diese Entscheidung nie bereut. Auch habe ich das Gefühl, dass meine Kinder in den letzten Jahren nur sehr selten krank waren und auch kaum Infektionskrankheiten aus der Schule mitgebracht haben.
Gruß,
Angelika
Wenn Sie die Entscheidung nie bereut haben, dann ist es ja gut. Das kommt vielleicht noch!
Es steht mir nicht zu, darüber zu befinden, wie die Leute ihre Kinder erziehen. Aber wir wollen doch mal festhalten, dass es vielleicht eine Überlegung wert wäre, statt 200 Euro für dubiose Vitaminkapseln zu verplempern, die Kinder anständig zu betreuen. Ich persönlich kann nicht im Mindesten nachvollziehen, dass man sich Kinder anschafft, die man nicht im nötigen Maße betreuen kann und sie ersatzweise lieber mit Pillen vollstopft.
Aber wie gesagt, das ist, unabhängig von der Fragwürdigkeit des Produktes, meine persönliche Meinung zur Kinderbetreuung.
Jetzt kam mir doch Sklavulus zuvor...dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Aber vielleicht war das ja auch keine treusorgende Mutter sondern ein getarnter Primary Eye-Care Provider der noch ein bischen Werbung machen wollte...
Stefan
Hi Stefan,
kommt mir auch fast so vor....denn egal wie wenig Zeit ich fürs Kochen habe, es ist reine Erziehungssache, was die Kinder essen. Bei mir steht immer eine Obstschale rum und die beiden greifen da rein, wann immer sie möchten. Das ist überhaupt kein Mehraufwand - in die Schule gehen Karotten, Obst und Co. mit. Das kann man morgens nett zurechtschnippeln für die Kids!
Außerdem Ist es nicht schlimm, wenn man seinem Kind die olfaktorischen Reize nimmt? Ich meine, schon beim Schälen von einer Orange läuft einem das Wasser im Mund zusammen, ganz abgesehen von den Geschmackserlebnissen süß und sauer! Und Kauen nicht vergessen - das ist für die Kieferentwicklung wichtig. Das alles sind wichige Reize, die unsere Kinder brauchen. In unserer Wohlstandsgesellschaft können von den Vorschulkindern kaum noch welche sauber zwichen süß, sauer, bitter, salzig und scharf unterscheiden. Warum wohl?!?! Weil sie Fast-Food und Pillen schlucken. Die kleinen Türkenkinder, die können es noch, weil zuhause noch gekocht und Rohkost gegessen wird!
Daran sollte man auch mal denken, wenn man immer schreit, dass unsere Kinder Wahrnehmungsstörungen haben und sie dann zu teuren Therapien schickt.
Und, liebe Angy Ich habe kein Mitleid mit Dir, weil ich in derselben Situation stecke. Aber ich nehme mir die Zeit für mindestens 2 gemeinsame Mahlzeiten am Tag mit meinen Kindern. Es gibt auch schnelle Gerichte, die alles an Nährstoffen enthalten, was man für eine ausgewogene Ernährung braucht! Obendrein sind die Familienmahlzeiten oberwichtig für eine gesunde soziale Entwicklung!!!!!! Wenn man alles im Leben haben will, sollte man wirklich überlegen, ob man auch Zeit und Liebe für Kinder hat. Und wenn es mit der Karriere so gut läuft, dann kann man sich auch eine Haushälterin und Tagesmutter leisten, die dann frisch kochen könnte/sollte. Also, diese Entschuldigung mit der "Zeit" lasse ich wirklich nicht gelten.
Wo hast Du denn übrigens recherchiert hinsichtlich JP? Es gibt keine öffentlichen Publikationen dazu! Die Infos werden nur über Veranstaltungen und persönliche Beratung weitergegeben. Und wer da berät, möchte auch das Produkt verkaufen! Ist bei Amway ja das Gleiche.....oder kennst du eine neutrale Studie, wo verschiedene Präparate untersucht wurden (Stifung Warentest z. B.)? Das würde mich brennend interessieren, denn ich habe solche Studien gefunden, aber JP war nicht dabei....
Und es gibt noch andere natürliche Vitaminpräparate, nicht nur das eine! Man frage seinen Arzt oder Apotheker, falls man in der Rekonvaleszens nach schwerer Krankheit ist und für einen beschränkten Zeitraum mal einen Anschub an Vitaminen oder Mineralien braucht.
Viele Grüße
Kerstin
Hallöle,
also ich bin ja platt, dass hier so viele schreiben und lesen. Also, krank ist mein Junge selten. Bei uns gibt's halt auch jeden Tag warme und gute Mahlzeit. Ich hab ja die Zeit und bin zuhause.
Aber das was die Angy schreibt, des hat mir mein Optiker auch so erzählt. die heutige Zeit, der Stress..hab mich scho a bisserl gewundert, weil, dem hab ich ja gsagt, dass ich immer daheim bin und net arbeit. Aber der hat einfach weiter erzählt und geschwärmt.
Ich denk wirklich, ich bleib bei meiner Küche und der Junge kriegt keine extra Pillen. Das was da alles vom Gesetz dahintersteckt, das ist mir eh zu hoch. Aber ist schon interessant. Wenn dem ehrlich so ist, müsste das ja alles net so ganz erlaubt sein, oder? Weil, der verkauft es ja richtig in seinem Laden?! Aber soll mir wurscht sein, soll jeder machen wie er mag, fürs Gesetz sind andere zuständig.
Grüßle und noch mal Danke an Euch alle!
Annemarie
Hallo Angy,
sag mal, wo hast Du denn die Pillen gekauft? Giebt es die noch woanders so zu kaufen? Und was hast Du bezahlt? Würd mich interessieren.
Grüßle
Annemarie
Es ist eine komische Sache mit den Kindern und der Ernährung.
Ich denke, daß zum einen ein Riesengedöns um nichts gemacht wird, denn die Mehrzahl der Kinder ernährt sich definitiv nicht gesund und sie überleben trotzdem, oft auch sehr gut. Ich bin der Meinung, daß bei einigermaßen gesunden Kindern der Körper sich ganz genau das nimmt, was er braucht. Das merkt man doch, wenn ein Kind krank war, dann hat es oft danach Lust auf fettige und kräftige Sachen wie Fleisch. Oder Lust auf Saft, wenn Obst angebracht ist.
Das andere ist dann diese Sache, die Kerstin anspricht und die enorm wichtig ist Das Essen als soziale Begegnung, und da sieht es ja in vielen Familien ganz mau aus. In GB bin ich oft morgens Kids begegnet, die in der einen Hand die Chipstüte hatten und in der anderen die Cola, und das war dann ihr Frühstück auf dem Schulweg. Oder das Essen wird gemeinsam eingenommen, aber gemeinsam vor dem Fernseher. Keine Kommunikation mehr in der Familie.
Aber egal nun, was für eine Einstellung man konkret zum Essen haben mag, Pillen haben in den Mägen der Kinder nichts verloren, es sei denn, sie sind definitiv krank und der Arzt verschreibt es. Man kann keine Zuwendung durch Vitaminpillen ersetzen. Und auch kein frisches Obst und Gemüse durch irgendwelche obskuren Säfte. Das ist doch wirklich krank.
Jan, der allmählich auch leicht genervt ist vom Durchdrehen der Biokarotten durch den Fleischwolf, aber was macht man nicht alles für die lieben Kleinen, damit sie eine gesunde Hautfarbe haben 
Ich kann mich Sklavalus, Stefan, Kerstin und Jan nur anschließen!
Dass Angie 03 aus welchen Gründen auch immer (wobei mir da schnell welche einfallen
) den Absatz von Juice plus fördern will, ist offensichtlich!
Das ist aber auch ein Zufall! Da wird in einem Forum, in dem es um optische Probleme geht, zufällig über Juice Plus – zum Teil auch kritisch - diskutiert. Und just in dem Moment meldet sich jemand neu an, um genau einen Beitrag zu verfassen, in einem für ein Optikerforum nicht auf der Hand liegenden Thread, in welchem sich einige kritisch zu einem fachfremden Produkt äußern! Und natürlich werden in diesem einen Post nur die positiven (außeroptischen!!!) Erfahrungen des Produkts mitgeteilt!
Mit Verlaub, das riecht nach der gleichen Verdummungsmethode, mit welcher auf den Seiten von Juice plus eine „wissenschaftlich erwiesene“ positive Wirkung vorgegaukelt werden soll!
Jedenfalls sind die Argumente, die Angie03 für die Entscheidung, ihren Kindern juice plus zu geben, anführt, fadenscheinig und – sollten sie wider Erwarten tatsächlich zutreffen –
einfach nur traurig!
Im Grunde haben Sklavalus, Stefan, Kerstin und Jan schon alles gesagt, da könnte ich nur wiederholen.
Insbesondere Kerstin kann ich da nur zustimmen, dass das angebliche Zeitproblem sicher kein Argument für Vitaminpillen sein kann.
Was mich allerdings auch noch nachdenklich stimmt. Angie hat offensichtlich 100,00 EUR im Monat für diese Pillen übrig (wenn sie und gegebenenfalls ihr Mann die auch schlucken sogar 200 EUR/Monat!) und ist nicht in der Lage, einigermaßen gesunde und ausgewogene Kost zu besorgen???? Denn einkaufen muss sie ja auch so, nur von den Pillen werden die Kinder wohl kaum satt!!!!
Und mir kann keiner erzählen, dass es auch bei extremer Belastung unmöglich ist, ausgewogene Kost zu besorgen, insbesondere wenn man so wie Angie03 offensichtlich soviel Geld über hat und nicht allzu sehr auf den Preis achten muss! Obst und Gemüse vom Bauern (Wochenmärkte gibt es in fast jeder Stadt), vom kleinen Obst- und Gemüsehändler, der mir sagen kann, wo seine Ware herkommt (gibt auch in fast jeder Stadt), das ist vielleicht etwas teurer (wenn auch sicher nicht 50 EUR pro Person und Monat!), aber auch heute noch qualitativ gut. Und wenn ich dann noch beachte, dass ich vielleicht eher Obst und Gemüse der Saison kaufe und nicht welches, welches schon Tausende km hinter sich hat, dann kann ich schon so meinen Vitaminhaushalt gut bestücken.
Ich arbeite oft 80 Stunden pro Woche, manchmal sogar mehr, aber ich schaffe es trotzdem meistens entsprechend einzukaufen und entsprechende Mahlzeiten zuzubereiten.
Und zur Not, wenn es schnell gehen muss, tut es auch mal Tiefkühlgemüse. Da hab ich immer einen Vorrat da. So schlecht ist das gar nicht, im Gegenteil! Da sind immer noch ein Grossteil der Vitamine erhalten.
Also ich bleibe dabei, weder Zeitmangel noch Geld sind ein Argument für juice plus. Wer
Geld für juice plus übrig hat, der hat auch Geld für eine ausgewogene gesunde Ernährung übrig.
Und im übrigen. Vitamine sind ja nicht alles! Der Körper braucht ja auch weitere Nährstoffe, Mineralien, Eiweis, Ballaststoffe, Fette etc. Die muss ich doch, wenn ich auf eine gesunde Ernährung achten will auch zuführen und besorgen! Sich nur isoliert einen Teil zu in Pillenform zuzuführen bringt doch gar nichts und ist sicher nicht gesund!
Natürlich kann es im Einzelfall auch einmal sinnvoll sein, noch zusätzlich Vitamine zuzuführen (zB nach Krankheit o.ä.). Aber an erster Stelle sollte doch immer die gesunde Ernährung stehen!
LG Gika 
Nun wird es zwar etwas offtopic, aber es regt mich einfach zu sehr auf Selbst wenn man (frau) unvorhergesehenermaßen Alleinerziehende(r) sein sollte und arbeiten gehen muss, bleiben Möglichkeiten, Kinder anständig zu ernähren.
Statt dessen stelle ich mehr und mehr fest, dass man Kinder vor den Fernseher setzt, möglichst mit einem Sack Süßigkeiten, damit sie einem nicht stören, wenn man den eigenen Interessen nachgeht.
Manche Leute scheinen der Meinung zu sein, Kinder hat man heutzutage einfach zu haben, ob man will oder nicht.
Aber wehe, sie schränken einem die Freizeit ein....!
Früher war es bei Reisen nach China Usus, einen dortigen "Kindergarden" zu besuchen. Wohl wissend, dass das Vorzeigekindergärten sind, hat mich völlig fasziniert, was Kinder zu leisten imstande sind, wenn man sie schult, betreut, Eignungen und Neigungen fördert und auch einen gewissen Druck ausübt ohne zu drillen. Zu der Zeit hatten wir selbst noch keine Kinder und wir waren völlig von den Socken, wie die Kinder dort mit Musikinstrumenten und Computern umgehen.
Wie ich in den Schulklassen - gerade auch bei G8ern - vielfach feststelle, scheitern etliche Kinder nicht an geistiger Überforderung, sondern an zuwenig Motivation, Fleiß und häuslicher Zuwendung.
Diese Kinder verlieren u. U. unwiederbringlich Chancen für ihr Leben.
Hallo Sklavulus,
wohlwissend, daß wir uns nun vollends in den off-topic-Bereich begeben, finde ich Deine Bemerkung schon auch wieder bedenklich bzw. sie streift doch einen Bereich, wo es bedenklich werden kann.
Ich wäre auf jeden Fall vorsichtig damit, den asiatischen Drill so hoch zu loben, denn dort werden Kinder doch vielseitig auf eine Art gedrillt, die nicht gut ist. Klar ist es gut, die Neigungen der Kleinen früh zu erkennen und zu fördern, Anregungen zu geben usw. Aber sobald Druck damit verbunden ist, kann es schnell gefährlich werden. Klar leisten kleine Kinder Unglaubliches, wenn man sie dazu anleitet. Jüdische Kinder, wenn sie traditionell aufwachsen, lernen sehr früh bereits eine Reihe von Sprachen, darunter oft auch uralte Sprachen, die keiner mehr spricht. Oder sie lernen unendlich viel auswendig. Klar sind diese Kinder dann später oft gebildet und werden Intellektuelle. Aber sind sie dadurch notwendigerweise glücklicher?
Ich möchte nicht, daß meine Kinder kleine Einsteins werden. Ich möchte sie natürlich fördern, aber in erster LInie möchte ich glückliche Kinder, die ihre Kindheit auch genießen sollen, und dazu gehört, daß ich allen Druck von ihnen fern halte. Wirkliches Talent setzt sich meistens durch, da braucht man keine tausendfachen Anregungen und schon gar keinen Drill. Sowas rächt sich meistens. Eine verlorene Kindheit kann einem keiner wiederbringen.
LG
Jan 
Hallo Jan, dieses Post habe ich erwartet, denn das Argument kommt jedesmal, wenn ich von diesen Erfahrungen berichte. Und sicher stimmt es auch, dass es diesen Drill gibt. Trotzdem kann ich nur entgegnen, dass wir fröhliche, offene und freundliche (und übrigens sehr höfliche!!) Kinder angetroffen haben.
Keinesfalls musste man den Eindruck gewinnen, die Kinder würden geschunden.
Meine eigene Tochter (knapp 16 Jahre alt) ist zweitbeste ihrer Klasse hier am humanistischen Gymnasium mit einem Notenschnitt von 1,7. Sie spricht besser Lateinisch als Englisch.
Natürlich muss sie immer wieder mal an ihre Pflichten erinnert werden, dennoch besucht sie - entgegen der Ratschläge von uns Eltern!! - noch neben der Schule einen Kunstkurs, tanzt Ballett, lernt Griechisch, engagiert sich in der Kirche (dort allerdings nicht ganz uneigennützig), lernt Klavier und bis zuletzt auch E-Gitarre.
Dafür hat sie neuerdings einen festen Freund. S
Sie wird allerdings eben auch intensiv betreut. Ich selbst bin als Sohn von Gastleuten aufgewachsen, soll heißen, meine alten Herrschaften hatten wegen ihrer Kneipe keine Zeit für uns (3) Kinder. Aber obwohl meine beide Schwestern nicht dumm sind, haben sie keine vernünftige Schulausbildung erlangt, dafür hatte die eine mit 17 und ohne Beruf ein Kind an der Backe.
Ich sage ja nicht, wir sollten unsere Kids wie die Chinesen erziehen, ich wollte nur anhand des Beispiels zeigen, dass man vernachlässigte Kinder evtl. um ihr Leben betrügt. Natürlich kann man es mit der Förderung auch übertreiben und man betrügt sie um ihre Kindheit.
Allein diese Abwägung und Einschätzungl erfordert Aufmerksamkeit für das eigene Kind. Das Kind kann nichts dafür, dass es auf der Welt ist, und ich habe als Vater (oder Mutter) die verdammte Pflicht, es in ein anständiges Leben zu begleiten.
Hallo Jan und Sklavulus,
im Grunde seid Ihr ja doch in Euren Meinungen nicht ganz voneinander entfernt. Euch (und auch mir) ist bewusst, dass Kinder Liebe, Zeit und Zuwendung brauchen und ihren Neigungen und Eignungen nach gefördert werden sollten. Ein wenig Disziplin und Drill gehört gerade in der Pubertät auch dazu. Und Liebe geht auch durch den Magen die gemeinsamen Mahlzeiten sind das Non-Plus-Ultra, wenn man sonst schon wenig Zeit hat. Das einzurichten müsste gehen, vor allem, wenn man behauptet, einen vollen Terminkalender zu haben. Wer Terminkalender planen und vollpacken kann, der sollte auch die gemeinsamen Zeiten mit der Familie berücksichtigen können. Ansonsten empfehle ich einen Kurs zum Thema Zeitmanagement....
Man, ich hab ja auch immer ein schlechtes Gewissen den Kids gegenüber, weil ich sie alleine erziehen muss, einem Beruf nachgehen "muss" und auch noch für sie da sein möchte. Das Geld reicht eh hinten und vorne nicht. Es kommt nicht auf Geld und die Quantität der Zeit an, habe ich gemerkt, sondern auf die Qualität der Zeit, die man ihnen widmet. Und jetzt, in der Pubertät ist es noch viel wichtiger, die berühmten Zeitfenster zu erwischen, wo das Kind irgendwie um einen rumdruckst, weil es vielleicht was loswerden will....meine Tochter ist z. B. seit 2 Wochen heftigst verliebt - das erste Mal! Und ich laufe in Gedanken fast Amok! Jetzt ist der Bengel seit 4 Tagen jeden Tag bei uns (habe ich doch geschickt eingefädelt, oder? P ) und ich habe das Gefühl, die beiden fühlen sich wohl. Und kochen tue ich für den Bengel auch noch gerne mit! Dranbleiben an den Kids, das ist die Devise. Sie sollen sich wohl fühlen zuhause. Und wie könnte es mir meine Tochter schöner zeigen, als wenn sie den ersten Freund gleich mitbringt. Dem schmecken auch meine ungesunden Gebrutstagskuchen und es ist schön, einen neuen Menschen mit am Tisch zu haben. Oder soll ich den beiden JP Pillen auf den Teller packen und für meine Tochter noch die gewisse andere Pille dazu (so weit ist es zum Glück noch nicht, glaub ich...)?!?!? Nach dem Motto Nicht reden, nur schlucken....
Ha, und jetzt sind wir total off topic, aber was solls wooho
LG
Kerstin