Hallo Eberhard,
danke für deine Antwort. 
Dann bin ich ja beruhigt und werde mich wohl weiterhin von dem zweiten Optiker/Optometrist beraten lassen. Dieser stellte mir auch in Aussicht weiterhin erstmal mit Folien auszugleichen, weil es einfach kostengünstiger ist. Alle 3 Monate 400 Euro und mehr für Gläser auszugeben finde ich etwas zu viel des Guten, vor allem als Student.
Ich bin gespannt wohin die Reise führt und hoffe, dass es nicht noch deutlich mehr wird. Und vor allem hoffe ich, dass dieses blöde Muskelziehen im Auge irgendwann aufhört. Habe das Gefühlt ich bekäme Muskelkater im Auge. 
Gruß,
Sven
Hallo Sven
Mein Optiker hat sich bei mir auch 4 Monate mit Folien an die richtigen Werte herangetastet, bei der Computerbrille waren es sogar 6 Monate. Die Folien haben riesige Vorteile: 1) die Kosten, 2) der Optiker kann sie "instant" aus der Schublade ziehen und auf's Brillenglas montieren. Bei Gläsern hätte ich jedesmal nach ein paar Tagen noch ein zweites Mal eine halbe Stunde mit dem Zug hinfahren müssen, um die neuen Gläser zu holen (und dann wieder zurück...; Wege von und zu den Bahnhöfen nicht einkalkuliert).
Die Folien haben aber auch Nachteile; durch die Rillen kommt es zu Blendeffekten. Man muss sich etwas einrichten; z.B. habe ich im Büro beim Arbeiten am Computer halt die Jalousien runtergelassen und arbeitete im Dunkeln. Aber die finanzielle Differenz ist im Endefffekt so knapp 2'000 Franken (ich rechne grob 500 Franken für 2 Gläser), und da nimmt man die leichten Nachteile gerne in Kauf....
Ich wünsche Dir alles Gute!
Elisa
Hallo Elisa,
genau so möchte ich es auch machen lassen. 
Wenn nachher eine Endstärke gefunde ist, kann ich mir immer noch gute Gläser machen lassen. Und meine jetztigen Gläser sind ja gut.
Mein Augenziehen ist übrigens seit gestern komplett weg und auch noch nicht wieder da.
Wobei ich mir allerdings gerade nicht ganz sicher bin ist: Mein Augenarzt verordnete mir die Gläser und sagte, dass ich in einem Jahr zur Kontrolle kommen soll. Eigentlich müsste ich in der Zeit schon mehrmals die Gläser anpassen lassen. Soll ich jetzt erst ein Jahr warten und es dann medizinisch abklären lassen oder Gläser fleißig anpassen lassen? 
Viele Grüße,
Sven
Hallo Sven
Bei mir erfolgten die Anpassungen alle paar Wochen. Aber Deine Problematik ist vieleicht anders gelagert als meine, da wissen die Spezialisten im Forum besser Bescheid!
Elisa
Nun in jedem Fall erst mal ein guter Start, die ersten Eingewöhnungsprobleme sollten zu verschmerzen sein.
Wie Eberhard geschrieben hat erst einmal 2-3 Monate abwarten und dann(!) eine Neuvermessung planen.
Prismenfolien sind ein grundsätzlich heikles Thema, ich setze Sie nur in wenigen und aber klar abgegrenzten Fällen ein. Oftmals greift der Aspekt der Kosten viel zu kurzsichtig die Problematik auf und in einigen Fällen sind Prismenfolien sogar kontra indiziert.
Prismenfolie hat i.d.R. nichts zu suchen auf dem Visus schwächeren Auge und die binokulare Sicht kann aufgrund der Gefahr von Bildungen zusätzlicher Pseudozentralen sich sogar noch problemorientierter gestalten. Nur wenn dies sicher ausgeschlossen werden kann, aber dann ist auch kein permanenter Brillenwechsel erforderlich, können Prismenfolien zusätzlich alternativ kostenreduzierend eingesetzt werden. Gerade aber in der Findungsphase ist die klarere visussteigernde Sicht auch für die Nutzung der bizentralen Foveola (Stelle des schärfsten Sehens, entspricht Visus 2,0 bis 2,5 nur über Linsenoptik auffindbar und stabilisierbar. Folienoptik bietet dagegen durch eigene Visusreduktion zur Nutzung immer nur einen Bereich für die Stelle schärfsten Sehens an. Der Lerneffekt ist geringer oder es tritt evtl. sogar eine erneute Verschlechterung durch Umpolungsprozesse ein. Dem wird bislang kaum Beachtung geschenkt und so verschleppt man manchen möglichen Erfolg erst einmal.
Hallo zusammen,
ich wollte nach längerer Zeit mal berichten.
Ich habe meine Brille nun seit rund 5 Monaten und bin inzwischen sehr zufrieden und möchte sie auch nicht mehr missen. Mein Optiker hat vor kurzem eine Kontrollmessung gemacht und ist wieder zum Ergebnis gekommen, dass 6 cm/m der nächste Schritt wäre. Er sagte aber, dass so lange meine Beschwerden nicht wieder deutlich schlechter werden, er keine neue Brille machen lassen würde.
Obwohl meine jetzige Brille nur 2 cm/m hat, gibt es erschreckende Unterschiede zwischen "Brille auf" und "Brille ab". Sobald ich die Brille absetze gehen die Bilder deutlich auseinander. Vor kurzem war ich im Freizeitpark und habe sicherheitshalber meine Brille zu Hause gelassen. Schlechte Idee... Die Bilder wollten den ganzen Tag nicht ganz zusammen bleiben und die Perspektive war wieder gewöhnungsbedürftig. Doppelter "Spaßfaktor". 
Da ich inzwischen merke, dass ich auch mit Brille die Bilder bei völliger Augenentspannung auseinanderziehen kann, was ich vor 1 Monat nicht konnte, wird wohl Anfang nächsten Jahres die nächste Brille fällig. Meine Kopfschmerzen sind aber immernoch deutlich besser. Stirnkopfschmerzen habe ich kaum noch.
Ich habe es auf jeden Fall, trotz Eingewöhnungsschwierigkeiten und Zweifeln, ob das alles so richtig war, im Nachhinein nicht bereut. Man kann etwas anschauen und fixieren, Luxus. 
Vielen Dank für eure Ratschläge und Grüße,
Sven