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Fehlsichtigkeiten bei Tieren

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(@W-lkchen)
Beiträge: 187
Estimable Member
 

donquichote schrieb

Hallo Wölkchen,

Eine "Messung" im menschlichen Sinne ist mir nicht bekannt - vielleicht hab ich's aber nur bislang nicht gelesen.

Ich muss gerade lachen, denn ich stelle mir einen Kater beim Sehtest vor Auf dem Stuhl sitzend, in einigen Meter Abstand vor ihm eine Tafel mit Mäusen in verschiedenen Grössen ... Verdutzt

donquichote

Ich bin mir sicher, dass mein verfressener Kater Anton da sehr wohl kooperieren würde.Pfeift unschuldig Der Refraktometer ist auch spannend, vielleicht könnten wir Eberhard überreden, den Test durchzuführen, meine Katzen sind da bestechlich.

Liebe Grüße, Agnes


 
Veröffentlicht : 13.03.2007 13:24
(@donquichote)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Wölkchen,

da müsste Eberhard aber fressbare Sehzeichen bereit halten.
Bestechlichkeit kenne ich von meinem vierbeinigen Sportsfreund zwar nicht, aber das mit der Verfressenheit kommt mir irgendwie bekannt vor.

donquichote


 
Veröffentlicht : 13.03.2007 13:42
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Agnes,

Wölkchen schrieb

Jedenfalls sind Sehprobleme bei Katzen wohl nur insofern objektiv diagnostizierbar, als der Tierarzt pathologische Änderungen an Sehnerv, Netzhaut oder Hornhaut feststellen kann. Eine "Messung" im menschlichen Sinne ist mir nicht bekannt - vielleicht hab ich's aber nur bislang nicht gelesen.

Doch, das geht. Nennt sich Skiaskopie.
Der Frank Schaeffel macht das ja mit Affen und Hühnern.

Und es gibt auch eine Untersuchung im Netz über Fehlsichtigkeiten bei Hunden und Katzen. Ich weiß aber nicht mehr von wem......müsste ich suchen.

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 13.03.2007 15:06
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
 

Mach mal (suchen), das interessiert mich. Hab mal in einem Katzenforum rumgeschaut, aber da gehen die nicht so in die Tiefe. Offenbar sollen Katzen alles in Graustufen sehen (doch nicht grün) und wahrscheinlich auch die Farbe Rot erkennen.


 
Veröffentlicht : 13.03.2007 15:11
(@Dianah)
Beiträge: 82
Estimable Member
 

Es gibt sogar Tierfachärzte für Augenheilkunde, auf diesen Websites findet sich ein Überblick über Methoden der Diagnostik

<a href=" http://www.tsh.de/Ophthalmologie/uebersicht.htm "> http://www.tsh.de/Ophthalmologie/uebersicht.htm
<a href=" http://www.tier-augenheilkunde.de/ueber/leist.htm "> http://www.tier-augenheilkunde.de/ueber/leist.htm

Fehlsichtigkeit wird bei Haus oder Zuchttieren wohl eher nicht behandelt, Hunde, Katzen etc. können das über andere Sinne besser ausgleichen als der Mensch.

Wegen bestimmter Züchtungsmerkmale (Hunde & Katzenrassen mit stark hervortretenden Augen etc.) ist zudem die Tieraugenheilkunde genetisch bedingter Erkrankungen besonders entwickelt.

LG
Diana


 
Veröffentlicht : 15.03.2007 11:01
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
 

Ich habe noch Nachschub zu Katzen, ich habe mich nochmal in einem Katzenforum schlau gemacht

"Katzen sind weitsichtig. Nahe Objekte erscheinen ihnen verschwommen, weiter entfernte Objekte scharf. Das ist sinnvoll, weil sich Beutetiere meist nicht direkt vor der Nase von Hund und Katze herumtreiben, sondern gebührenden Abstand wahren. Wer sie fangen will, muss in die Ferne scharf sehen. Doch auch mit grellem Tageslicht kommt die Katze gut zurecht. Ihre Pupillen verengen sich dann zu schmalen, senkrechten Schlitzen, die nur noch geringe Mengen Licht passieren lassen. Senkt die Katze ihre Lider, wird der Schlitz nur noch zur punktförmigen Öffnung und der Lichteinfall optimal reduziert. Eine Fähigkeit, die für die Katze als Wüstenbewohnerin notwendig ist. Denn zu viel Licht könnte die empfindlichen Sehzellen auf der Netzhaut zerstören.

Dafür ist die Welt der Katze nicht ganz so bunt wie die unsere. Rot ist für Katzen auch tagsüber grau. Das liegt daran, dass ihnen eine bestimmte Sorte Sehzellen fehlt. Bei Sehzellen unterscheidet man Stäbchen und Zapfen. Die Stäbchen sind für das Helligkeitssehen zuständig, die Zapfen für die Farben. Menschen verfügen über drei Sorten von Zapfen. Eine Sorte ist für blaues Licht empfindlich, eine für grünes und die dritte für rotes Licht. Diese drei Sorten von Zapfen reichen aus, um die Welt sozusagen in Technicolor zu sehen. Denn aus rotem, blauem und grünem Licht lassen sich alle anderen Farben mischen. Allerdings anders, als wir es vom Malkasten kennen. So ergibt beispielsweise grün und rot gelb.

Während beim Menschen vier Stäbchen auf einen Zapfen kommen, sind es bei der Katze 25 Stäbchen auf einen Zapfen. Sie verfügt über insgesamt weniger farbempfindliche Sehzellen und Zapfen. Die für rotes Licht empfindlich sind, fehlen ihr völlig. Die Welt dürfte ihr also etwas blasser erscheinen als uns."

@Dianah Die Seiten werde ich mir gleich mal durchlesen, danke!)


 
Veröffentlicht : 15.03.2007 11:07
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Die Refraktionsmessungen augengesunder Hunde verschiedener Rassen ergaben einen annähernd emmetropen mittleren Refraktionszustand des Hundeauges. Dabei bestanden jedoch deutliche Rasse- und Altersunterschiede. Die Körpergröße übte ebenfalls einen Einfuß auf die Gesamtbrechkraft aus, wobei die Augen großwüchsiger Rassen eher hyperop und die Augen kleinwüchsiger Rassen eher myop waren.
*Quelle*

2.2 Refraktionsmessung
Da beim Hund durch die fehlende Mithilfe keine subjektive Ermittlung der Gesamtbrechkraft möglich ist, müssen objektive Meßverfahren angewandt werden (DAVIDSON, 1997). Die Ermittlung der Gesamtrefraktion erfolgt heute beim Hund im allgemeinen mit Hilfe der Strichskiaskopie (POLLET, 1982; NEUMANN, 1988; MURPHY et al., 1992 b; DAVIDSON et al., 1993; GAIDDON et al., 1996).

*Quelle*


 
Veröffentlicht : 15.03.2007 11:20
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

zu Katzen

Die untersuchten normophaken Katzen sind ebenso wie die normophaken Hunde durchschnittlich hyperop. Auch bei ihnen tritt in höherem Alter vermehrt Kurzsichtigkeit auf, die auf sklerotische Linsenkernveränderungen zurückzuführen ist.
*Quelle*

Das war der Text, den ich eigentlich meinte......habe ihn wiedergefunden. Lächelt


 
Veröffentlicht : 15.03.2007 11:24
Seite 2 / 2
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