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Fragen zur Revisions-Operation

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(@Mirii)
Beiträge: 99
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Themenersteller
 
[#4958]

Liebes Forum,

ich dachte, ich mache mal einen neuen Thread zu diesem Thema auf...

Meine Augen-OP (37 Pdpt Esophorie) ist mittlerweile 4 Monate her und leider habe ich immer noch eine eingeschränkte Augenbeweglichkeit des rechten operierten Auges. Da ich am Mittwoch (23.2.11) den nächsten Kontrolltermin beim Augenarzt habe, suche ich erneut euren Rat. Die Frage ist, ob ich - wie vom Doc angeboten - eine Revisions-Operation anstreben sollte, um die Zugkraft des Innenmuskels wieder zu erhöhen. Der Innenmuskel soll wieder etwas versetzt werden.

Einerseits empfinde ich den jetzigen Zustand als sehr belastend, auf der anderen Seite habe ich Sorge, dass eine weitere OP womöglich zu einer "Verschlimmbesserung" führen könnte. Wie kann ich herausfinden, was zu tun ist, wenn der Doc mir selbst die Entscheidung überlässt? Gibt es eine Möglichkeit, objektiv  zu messen, ob eine Revisions-OP sinnvoll ist oder nicht?

Ich habe aufgrund des "Übereffekts" nach der OP fast andauernd Augen- und Kopfschmerzen. Dazu kommt oft ein Schwindel und so ein Nacken- und Ohrenknacken. Beim  leichten Blick nach links habe ich Doppelbilder aufgrund der eingeschräkten Beweglichkeit des rechten Auges. Z.B. sehe ich doppelt, wenn ich in den linken Außenspiegel meines Autos blicke, selbst wenn ich den Kopf etwas mitdrehe. Vom Schulterblick nach links ganz zu schweigen, das geht nur mit einem zugekniffenen Auge. Direkt nach dem Aufwachen und bei Müdigkeit habe ich  sogar im Geradeausblick leichte Doppelbilder. Besonders auffallend ist, dass mich das Lesen sehr anstrengt, da ich das Gefühl habe, andauernd gegen die Doppelbilder ankämpfen zu müssen. Die Schrift wackelt regelrecht, deutliche Erleichterung habe ich, wenn ich ein Auge zumache beim Lesen.

Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich tun soll und was ich den Doc am Mittwoch fragen muss?

LG

Miri


 
Veröffentlicht : 21.02.2011 11:47
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(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

mhm, irgendwie will das wohl keiner lesen...

ich schreibe mal trotzdem, was der Augendoc heute gesagt hat:
Eine Erklärung für meine Beschwerden kann er nicht direkt abgeben. Das Außenschielen (Überfeffekt der OP) beträgt nur 1,5 pdpt, jedoch könnte die eingeschränkte Augenbeweglichkeit des operierten Auges mir Probleme machen - auch wenn die meisten Patienten damit wohl besser umgehen könnten. Jedenfalls hat er festgestellt, dass das Auge sehr schlagartig verfrüht zum Stillstand kommt beim Blick nach innen. So wäre es erklärbar, dass mir besonders das Sehen in der Nähe schwer fällt, weil man dabei ja die Innenmuskeln stark beansprucht.

Am 7.4.11 gibt es nun eine Revisions-OP. Wahrscheinlich wird der versetzte Innenmuskel des operierten Auges wieder etwas hervorgeholt (ca. um 2 - 3 mm versetzt), so dass er wieder mehr Zugkraft hat. Zur Sicherheit wird auch geprüft, ob ein mechanisches Problem am Augenmuskel vorliegt, wodurch die Zugkraft nach innen beeinträchtigt sein könnte.

Es besteht aber die Möglichkeit, dass ich hinterher wieder in der Ferne Doppelbilder aufgrund eines wiederhergestellten kleinen innenschielens haben werde. Ein kompletter Ausgleich scheint wohl nicht möglich zu sein (???). Einen wiederhergestellten kleinen Restwinkel sollte ich aber ausgleichen können, sagte der Arzt. Das hoffe ich natürlich sehr, denn ich will nicht wieder mit Prismengläsern anfangen müssen...

Ich hoffe, diese Revisions-OP ist dir richtige Entscheidung

Bis dann,
Miri


 
Veröffentlicht : 23.02.2011 13:17
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Liebe Mirii,

in diesem Fall würde ich auch zu einer Revisions-OP raten. Der Übereffekt muss aber größer  sein als 1,50 cm/m, da bei Geradeausblick Doppelbilder wahrgenommen werden.

Ich drücke die Daumen und hoffe es wird alles gut gehen.

LG

A.M.


 
Veröffentlicht : 25.02.2011 12:10
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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ich habe mitgelesen und wünsche viel Erfolg!


 
Veröffentlicht : 25.02.2011 22:44
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Hallo nochmal,

gestern war nun die Revisions-OP. Es wurde der Innenmuskel um 3 mm versetzt, damit er wieder mehr Zugkraft bekommt. Das erste Ergebnis heute nach dem Verbandabnehmen war erschreckend: Es wurden wieder 10 Pdpt Innenschielen gemessen! Dieser Winkel wird kleiner beim Blick nach links (wo das Auge jetzt ja wieder gut hindrehen kann) und größer beim Blick nach rechts (wo das Auge momentan offenbar nicht so gut hindrehen kann).

 Diese Übereffekt erscheint mir sehr hoch, aber ich muss abwarten, was sich da in nächster Zeit noch einrenkt, denn das Auge ist ja noch geschwollen. Im Moment trage ich leider wieder eine 10er Prismenfolie auf der Brille, um die Doppelbilderauszugleichen, und ich hoffe sooo, dass ich darauf bald verzichten kann. Ich werde berichten...

Miri


 
Veröffentlicht : 08.04.2011 17:54
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Berichte bitte weiter, wie es Dir ergeht! - Wir bleiben am Ball.

Z.Zt. ist sicher noch nichts zu sagen, was Dir nützt. Aber wir wünschen Dir erstmal ene jetzt bessere Fusion und Beweglichkeit mit beiden Augen. Kannst Du aus dem OP-Bericht entnehmen, was und wie bislang voregegangen wurde?


 
Veröffentlicht : 10.04.2011 18:49
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Ich habe keinen OP-Bericht gesehen. Ich weiß nur, dass in der ersten OP am 21.10.10 ein Eingriff an beiden äußeren Augenmuskeln vorgenommen wurde, um 37 pdpt Basis außen zu beseitigen. Im Ergebnis hatte ich einen Übereffekt von 7 pdpt Basis innen, der sich im Laufe einiger Wochen auf 1,5 pdpt  reduzierte. Ich hatte allerdings keine Probleme, auch den anfänglichen höheren Wert zu kompensieren. Störend war jedoch die besagte eingeschränkte Augenbeweglichkeit des operierten Auges.

Dies verursachte mir Beschwerden, so dass in einer Revisions-OP am 7.4.11 der innere Augenmuskel wieder um 3 mm versetzt wurde, um seine Zugkraft zu stärken. Der Doc prophezeite, dass wieder ein kleines EInwärtschielen eintreten könnte, das ich aber sicherlich ausgleichen könnte. Während der OP wurde auch ein Traktionstest durchgeführt, um mechanische Ursachen auszuschließen.

Heute - 4 Tage nach der OP - wurden "nur" noch 6 pdpt  Basis außen gemessen (statt anfangs 10), jedoch gelingt mit die Kompensation nicht. Selbst mit einer 5er-Folie habe ich zeitweilig starke Doppelbilder. Vor allem beim Blick nach rechts sind die Doppelbilder enorm. Da das Auge noch sehr angeschwollen ist, kann man noch nicht sagen, wie das Endergebnis aussehen wird. Heute sagte der Doc, dass er glaubt, dass ich den Ausgleich schaffen kann...


 
Veröffentlicht : 11.04.2011 17:40
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Liebe Mirri,

das hört sich trotz der Doppelbilder als Folge der OP, die sicher sich wieder geben werden, doch gut an. Hauptsache die Augenbewglichkeit ist wieder da.


 
Veröffentlicht : 13.04.2011 19:55
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Ja. die Augenbeweglichkeit ist wieder prima! Als hätte man einen Knoten aufgelöst Lächelt

Heute - 8 Tage nach der Revisions-OP - wurden immer noch 6 pdpt Basis außen gemessen, genau wie vor 4 Tagen. Ich hatte natürlich gehofft, dass der Wert abgenommen hat. Allerdings kann ich jetzt diese Abweichung - wenn auch nicht ohne Anstrengung - ausgleichen. Ich kann also schon versuchen, auf die Prismenfolie zu verzichten und soll sie nur wieder tragen, wenn ich Mühe habe, die Doppelbilder auszugleichen.  Da werde ich mich jezt erst mal durchbeißen. Da die Schwellung immer noch sehr heftig ist und das Hämatom in den Muskel blutet (oder so ähnlich), wird sich ja vielleicht noch eine Besserung der Augenmuskelelastizität einstellen. Die Frage ist, ob die Esophorie von 6 pdpt sich dadurch auch verringern wird...
Nächste Kontrolle ist am Donnerstag.


 
Veröffentlicht : 15.04.2011 10:20
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Mirii,

das hört sich doch schon sehr gut an.


 
Veröffentlicht : 15.04.2011 12:43
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Mit Sicherheit wird sich da noch was ändern, Alles Gute!


 
Veröffentlicht : 19.04.2011 21:20
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Danke!


 
Veröffentlicht : 19.04.2011 21:21
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Kuckuck, da bin ich wieder.

Vorgestern hatte ich eine kontrolluntersuchung - ca. 5 Wochen nach der Revisions-OP.

Das Ergebnis:

  1. trotz Revision immer noch eine leichte eingeschränkte Augenbeweglichkeit des operierten Auges nach innen, aber im Vergleich zu vorher völlig akzeptabel
  2. gemessene 6 pdpt Basis außen als Folge der Rückversetzung des Innenmuskels

Die wieder "zurück ergatterte" Esophorie finde ich total ätzend. Da ich seit rund 2 Wochen wieder täglich am PC sitze, habe ich zwischendurch immer wieder - vor allem am Abend - mit Doppelbildern und beträchtlichen Augenschmerzen zu kämpfen. Ich spüre förmlich, wie die Augen in eine Schielposition gehen möchten und kann das manchmal trotz Anstrengung nicht mehr verhindern

Der Doc bestätigte mir meine Befürchtung, dass ich entweder mit dieser Kompromisslösung leben müsse oder - da ich aufgrund meiner hochgradigen Kurzsichtigkeit nicht auf die Vorteile von Kontaktlnsen verzichten möchte - theoretisch das andere Auge operiert werden könne. Dies aber natürlch "nicht ohne Not".

Meine Fragen an das Forum:

  1. Bei ausgeruhten Augen habe ich viel weniger Probleme mit der Esophorie als bei Müdigkeit oder nach PC-Arbeit.  Zwei Wochen nach der Revision (morgens mit sehr ausgeruhten Augen und 2 Wochen PC-Pause) wurden nur 2 pdpt gemssen, jetzt waren es wieder 6 pdpt! Welcher Wert ist denn nun der "echte" Wert?
  2. Kann der hohe Wert eventuell nur eine vorübergehende Nachwirkung der Revisions-OP sein?
  3. Oder kann es sein, dass nach einem erneuten Prismenaufbau ein noch höherer Wert als 6 pdpt erreicht wird?

Diese Fragen kann man wahrscheinlich nur sehr einschränkend beantworten...
Ich werde jetzt auf keinen Fall etwas überstürzen, sondern werde einige Monate abwarten, ob sich die Augenschmerzen geben und sich die sporadischen Doppelbilder bessern.

Ansonsten bin ich auch nicht abgeneigt, noch eine dritte OP zu wagen, sofern dies erforderlich werden sollte. Denn dies ist aus meiner Sicht die logische Konsequenz der beiden ersten OP's. Ach hätte man nur von Anfang an die Dosis auf beide Augen aufgeteilt, dann wäre alles bestimmt viel besser geworden...

Freu mich immer riesig über eure Ratschläge und sonstigen Beiträge Lächelt

Miri


 
Veröffentlicht : 12.05.2011 17:55
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Mein Rat: entweder eine Brille mit 6 Prismendioptrien tragen und dann weitersehen.

Sie haben doch noch das andere Auge das noch nicht operiert wurde?

Falls die Esophorie noch höher als diese 6 cm/m ist würde ich das zweite Auge für eine dauerhafte Korrektur der Esophorie nutzen. Und das sie höher liegt sieht am an den bestehenden Doppelbildern. Erst gut 3 Monate nach der OP kann man das exakt messen.     


 
Veröffentlicht : 12.05.2011 19:31
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo Miri,

ich würde Dir die Beschwerden zuerst einmal mit einer Prismenbrille beseitigen wollen, die Du über Deine CL trägst. Du brauchst sie wahrscheinlich nur zeitweilig als Entlastung zu tragen.

Nach 3-5 Monaten würde ich eine weitere Messung tätigen wollen mit der man dann Tendenzen oder noch besser, stabile Werte ausmachen kann. Sollte die Brille Dir deine DB nehmen können, wäre dies doch wunderbar. 


 
Veröffentlicht : 16.05.2011 17:40
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Ich fürchte aber, dass das Tragen einer Prismenbrille dazu führen wird, dass ich gar nicht mehr ohne sie auskommen werde. Die Erfahrung der Abhängigkeit von einer Prismenbrille habe ich ja bereits gemacht. Als ich die Prismenbrille, die ich vor der 1. OP trug, abnahm, war die langjährige Kompensationsfähigkeit völlig zunichte und ich hatte extreme Doppelbilder. (OK - da waren rund 25 pdpt drin, aber die Aussage, dass man sich an die Entlastung schnell gewöhnt, würde ich auf jeden Fall unterschreiben).

Dagegen erhoffe ich mir von dem Verzicht auf Prismen eher eine Art Trainingseffekt bzw. eine Stabilisierung der Kompensation. Ich möchte auf gar keinen Fall vom Tragen einer Prismenbrille abhängig sein - nicht zusätzlich zu Kontaktlinsen und schon gar nicht nach den zwei erfolgten Augenmuskel-OP's! Allenfalls wäre eine Prismenbrille eine vorübergehende Lösung für mich zur Vorbereitung einer dritten OP auf dem anderen Auge - wenn man denn im Vorfeld wüsste, ob dies sinnvoll bzw. machbar ist. Das würde ich ggf. im August mit dem Doc besprechen wollen.

Ich war gerade 4 Tage Campen in freier Natur. Während dieser Zeit hatte ich überhaupt keine Seh-Probleme - im Gegenteil, die Sicht war sehr scharf und die Bilder waren nicht das geringste bisschen versetzt, wenn ich sie mit dem linken und rechten Auge abwechseln fixierte. Aber jetzt, nach nur 1/2 Stunde am PC habe ich schon wieder stechende Augenschmerzen und kämpfe gegen das "nach innen Rutschen" der Augen an. Anschließend werden meine Augen wahrscheinlich rund 3 Stunden brauchen, um sich wieder von dieser Anstrengung zu erholen.

Eine laienhafte Frage: Kann es vielleicht sein, dass der durch die Revision gestärkte innere Augenmuskel noch nicht elastisch genug ist, um nach einer Nah-Arbeit die Augen wieder schnell genug in den Parallelstand zu lassen?
Gibt es eine Augenmuskel-Übung, um dies zu verbessern?

Ich will definitiv keine Brille haben. Dann hätte ich mir die OP's doch schenken können... Oder?


 
Veröffentlicht : 17.05.2011 14:07
 GB
(@GB)
Beiträge: 0
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Hallo Mirii

ich sehe vier Möglichkeiten:

1. Prismenbrille: Passiv, aber nützt wahrscheinlich sofort.

2. Nah-Arbeits-Brille (Plusgläser) zur Entlastung bei Nahtätigkeit (Lesen, PC, etc.): Passiv, aber nützt wahrscheinlich sofort.

3. Visualtraining: aktiv, braucht aber ein bisschen Zeit zum Wirken und fast keiner in diesem Forum wird Dich auf diesem Weg unterstützen. Ganz zu schweigen vom Kollegen W in B.

4. Noch eine Operation... Passiv, und wir hoffen mal das beste....

Nur kurz zu den Augenübugen: da gibt es sehr viel was man machen kann. Allerdings ist es schwer aus der Ferne zu beschreiben was sinnvoll wäre. Augenbeweglichkeit, Vergenz und Akkommodation lassen sich jedenfalls problemlos trainieren. Das betrifft sowohl Stärke, Präzision, Zusammenspiel und auch Flexibilität im Zusammenspiel.


 
Veröffentlicht : 17.05.2011 21:23
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Nur kurz zu den Augenübugen: da gibt es sehr viel was man machen kann. Allerdings ist es schwer aus der Ferne zu beschreiben was sinnvoll wäre. Augenbeweglichkeit, Vergenz und Akkommodation lassen sich jedenfalls problemlos trainieren. Das betrifft sowohl Stärke, Präzision, Zusammenspiel und auch Flexibilität im Zusammenspiel.

Weder Übungen zur Akkommodation, der Vegenzen und der Motilität werden etwas an dem Befund ändern.


 
Veröffentlicht : 19.05.2011 21:21
 GB
(@GB)
Beiträge: 0
New Member
 

Weder Übungen zur Akkommodation, der Vegenzen und der Motilität werden etwas an dem Befund ändern.

Der Befund [Esophorie] ändert sich möglicherweise nicht.

Was sich aber auf jeden Fall durch Übungen (wie auch immer) massiv verbessert, ist die Kompensationsfähigkeit. Und um das ginge es ja wohl, wenn man keine Brille tragen oder OP machen möchte.


 
Veröffentlicht : 19.05.2011 22:41
(@Mirii)
Beiträge: 99
Estimable Member
Themenersteller
 

Ich hatte insbesondere darauf angespielt, ob es Übungen gibt, die während der Regenerationszeit des operierten Innenmuskels (kann ja erfahrungsgemäß 1/2 Jahr dauern) dazu dienen, seine Elastizität wiederherzustellen. Quasi eine Art "Augen-Reha". Vielleicht hat mein Befund ja was mit einer vorübergehenden eingeschränkten Augenbeweglichkeit nach außen zu tun. Dann könnte sich möglicher Weise der Befund wirklich noch mal ändern. Das wäre ja traumhaft.

Ich hatte vor meiner ersten OP Fusionsübungen u.ä. gemacht, aber das war damals alles für die Katz bei immerhin 37 pdpt... Bei momentan "nur" noch 6 dpt bin ich nicht ganz schlüssig; Augenmuskeltraining und Prismenaufbau sind ja bekanntlich kontraproduktiv. Daher werde ich est mal bis August warten, ob sich die Symptome - wie auch immer - von alleine bessern. Wenn nicht, dann neige ich ehrlich gesagt zum Prismenaufbau mit anschließender OP. Wird reine Routine werden... Zwinkert Jedenfalls blos keine Prismenbrille auf Lebenszeit.


 
Veröffentlicht : 20.05.2011 10:11
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