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Glaswahl - Individuelle Brillengläser

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 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 
[#5432]

Hallo!

Meine Fernstärken sind derzeit

Rechts -8,50    -1,00    111 Grad  

Links     -8,25    -0,50    138 Grad

Visus ist gut relativ zu den Glasstärken, d.h. Visus links = 1,25 und rechts = 1,0.

Alter: 50 Jahre, Augenhintergrund und Sehnerv ziemlich gut in Ordnung gemessen an der Kurzsichtigkeit..

Aufgrund der insbesondere bei Dunkelheit deutlich spürbaren Visusdifferenz möchte ich bald einen Messversuch machen mit "individualisierten" Brillengläsern ("Wellenfronttechnologie") für die Fernbrille. Falls der Messversuch positiv ausgeht, d.h. insbesondere rechts ein besserer Seheindruck, möchte ich wissen, ob man besser Rodenstock Impression Mono oder Zeiss iscription kauft.

Nimmt man besser n=1,5 oder 1,6 Gläser? Bei der bisherigen Fernbrille habe ich absichtlich 1,5 und nicht 1,6 drin, der Seheindruck ist sehr gut (Pentax-Gläser), dafür nehme ich die hohe Randdicke gerne in Kauf. Gibt es bei der Wellenfronttechnologie auch das Problem der "Randunschärfe", wenn man z.B. n=1,6 statt n=1,5 nimmt?

Ausserdem: Bringt diese Technik etwas auch für Sonnenbrillen, etwa im Vergeleich zu einer Sonnenbrille mit polarisierenden Gläser?

Michael


 
Veröffentlicht : 11.03.2012 20:59
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(@Aom59)
Beiträge: 23
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Hallo,

einen echte Altenative: Essilor F360-Stylis(1,67) oder Ormix(1,6) mit Eyecode. Eyecode kurzgefasst: Berechnung der Glasstärke in allen Blickrichtungen und nicht nur geradeaus.

Diese Technik ist unabhängig von der Färbung der Gläser. Geht zur Zeit aber nicht mit Pol-Gläsern.

Schönen Gruß

Aom59


 
Veröffentlicht : 12.03.2012 11:58
(@Marion13)
Beiträge: 0
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Ich habe bei ähnlichen Werten seit gut 3 Wochen Essilor Physio F360°, allerdings in der Gleitsicht-Variante und mit Index 1.74 (Lineis), mit Eyecode. Mir fällt vor allem das wunderbar entspannte Sehen auf, das weite Gesichtsfeld und das völlige Ausbleiben der bei diesem Index befürchteten "Nebenwirkungen" (starke Farbsäume, gebogene Linien beim Blick durch den Randbereich...)


 
Veröffentlicht : 12.03.2012 17:25
(@Aom59)
Beiträge: 23
Eminent Member
 

Ich habe bei ähnlichen Werten seit gut 3 Wochen Essilor Physio F360°, allerdings in der Gleitsicht-Variante und mit Index 1.74 (Lineis), mit Eyecode. Mir fällt vor allem das wunderbar entspannte Sehen auf, das weite Gesichtsfeld und das völlige Ausbleiben der bei diesem Index befürchteten "Nebenwirkungen" (starke Farbsäume, gebogene Linien beim Blick durch den Randbereich...)

So isses, eine gute Wahl!!  :rose

Viel Freude noch mit Ihrer neuen Brille.

Aom59


 
Veröffentlicht : 13.03.2012 10:19
(@Marion13)
Beiträge: 0
New Member
 

Danke, werde ich haben bzw. habe ich schon! (War übrigens auch bei einem "Essilor-Innovationspartner").

Viele Grüße nach NRW!


 
Veröffentlicht : 13.03.2012 10:48
 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Danke für die Antworten.

An Essilor habe ich zunächst nicht, ich habe mich aber heute schon mal nach Essilor f-360° mit eyecode  erkundigt in einem Fachgeschäft.

Vielleicht kann noch jemand erklären, was die technischen Unterschiede zwischen

(1) Essilor f-360° mit eyecode ,

(2) Zeiss iscription und

(3) Rodenstock Impression Mono

genau sind. Das Eyecode soll ja zusätzlich zu (2) oder (3) noch die Pupillenöffnung berücksichtigen. Heisst, das, dass Variante vorzuziehen ist?

Vom Preis wäre Rodenstock Impression Mono am billigsten (377 Euro für zwei Gläser bei F), Essilor f-360° mit eyecode kostet knapp 600 Euro für zwei Gläser beim "Einzeloptiker", Zeiss iscription und kostet knapp 410 Euro für zwei Gläser beim "Einzeloptiker". 

Gruß,

Michael


 
Veröffentlicht : 13.03.2012 22:47
(@L-wenzahn)
Beiträge: 157
Estimable Member
 

Die Preise kann man so nicht vergleichen, zumal keine Angaben über Brechungsindex und Beschichtung dabei sind.

Das Zeiss iscription und das Essilor f-360° (besonders mit eyecode) lassen sich nicht mit dem Rodenstock vergleichen. Bei den Gläsern von Zeiss und Essilor werden noch weitere Parameter zur Herstellung hinzugenommen.


 
Veröffentlicht : 14.03.2012 11:08
 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
Active Member
Themenersteller
 

Hallo!

Ja stimmt, die Preise lassen sich ohne Zusatzangaben nicht genau vergleichen.

Der Hinweis zu den Rodenstock-Gläsern ist hilfreich, damit bin ich schon etwas weiter.

Gibt es noch Gesichtspunkte, die bei der Auswahl zwischen Zeiss und Essilor helfen? Die meisten Optikergeschäfte haben sich ja schon allein wegen der teuren Ausstattung (Messgeräte) bei den individuellen Gläsern auf eine Marke spezialisiert.

Oder hilft es nur, die Augen messen zu lassen und danach zu entscheiden? Die Messung alleine kostet halt schon aus verständlichen Gründen (u.a. Zeitaufwand) 20-30 Euro.

Michael


 
Veröffentlicht : 14.03.2012 22:54
(@L-wenzahn)
Beiträge: 157
Estimable Member
 

Zeiss und Essilor verwenden unterschiedliche Messsysteme. Die Messung kann nur immer für dasjenige Glas gemacht werden. Ein Austausch der Daten ist nicht möglich. Aaaaaaber! Beide Gläser und deren Sehkomfort sind sehr gut. Egal wie du dich entscheidest, du triffst eine gute Wahl.


 
Veröffentlicht : 15.03.2012 10:04
 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Hallo!

Ich habe noch eine weitere Frage zum Thema Glaswahl:

Könnte sich der Visus bei mir rechts eventuell auch dadurch verbessern, dass die Bildververkleinerung durch das Minusglas auf der Netzhaut rechts ausgeglichen wird?

D.h. lässt sich eventuell auch Abhilfe schaffen durch sogenannte “iseikonische Brillengläser“ (anstatt mit Individuelle Brillengläsern von Zeiss oder Essilor), die eine entsprechende Eigenvergrößerung besitzen.  Dafür gibt es ja z.B. den Glashersteller Solira [ http://www.solira.de .

Gruß,

Michael


 
Veröffentlicht : 18.03.2012 17:44
(@Marion13)
Beiträge: 0
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Verstehe ich das richtig - dieser geringe Stärkenunterschied zwischen rechts und links ruft bereits einen spürbaren Unterschied der Abbildungsgröße hervor?


 
Veröffentlicht : 18.03.2012 19:39
 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Ob der geringe Stärkenunterschied zwischen rechts und links einen spürbaren Unterschied der Abbildungsgröße hervorruft, kann ich nicht sagen. Zumindestens habe ich halt diesen recht deutlichen Unterschied im Visus.


 
Veröffentlicht : 20.03.2012 22:26
(@L-wenzahn)
Beiträge: 157
Estimable Member
 

Der Visusunterschied hat nichts mit der Bildgröße zu tun. Viele Menschen erreichen rechts und links einen unterschiedlichen Visus. Das kann ganz normal sein, zumal dein Visus im grünen Bereich liegt.


 
Veröffentlicht : 21.03.2012 12:33
 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Ja, der Visus liegt im grünen Bereich. Ich hoffe aber dennoch, dass es sich rechts noch verbessern lässt, das würde mich freuen.

Tagsüber ist der Unterschied halt schon deutlich zwischen links und rechts, wenn ich ein Auge abdecke. Vielleicht wird auch nachts die Sicht noch etwas besser, hier ist der Unterschied zwischen links und rechts noch deutlicher.

Inzwischen habe ich mich für einen Test mit i.scription entschieden am 30.03.2012.

Wenn das nichts bringen sollte, probiere ich später noch die "Essilorvariante".


 
Veröffentlicht : 27.03.2012 22:11
(@sharpanator)
Beiträge: 11
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was mir aufgefallen ist bei den Videos die man bei Youtube sehen kann über die ganzen Schritte zur Bedienung des Visioffice Gerätes ist die relative ungenaue Bestimmung wo die Gläser enden und die eigentliche Fassung beginnt, da werden so grüne Linien verschoben. In wie weit wirkt sich das aus wenn da ungenau gearbeitet wird? 

Hab ich es richtig verstanden dass dieses Videomeßsystem am Ende die 5 Punkte heraus rechnet durch die man schaut wenn  man durch die Mitte, nach rechts, links usw.. schaut? Was ich mich dabei frage, woher weiss der Optiker dann beim einschleifen in welcher Höhe er das genau zu machen hat, die Position links oder rechts in der Fassung leuchtet mir ein, das geht durch den Pupillenabstand aber die Position hoch oder runter verstehe ich nicht, jeder schaut ja anders durch die Fassung, bei manchen sitzt sie etwas höher oder tiefer, so dass sich dann diese 5 "Sehpunkte" ja nach oben oder unten verschieben würden.

Am Ende wird es wohl alles auf den Optiker ankommen, wenn da nicht genau eingearbeitet wird, bringt unter Umständen das individuelle Glas nicht mehr viel.

Ich interessiere mich nämlich auch für die Essilorgläser, wenn ich es richtig gelesen habe berücksichtigt das Zeiss System aber nicht die gewählte Fassung mit, also man hat bei der Messung keine Fassung auf?

Welches Einstärkenglas in 1.60 wäre günstiger, das Zeiss oder die Essilor Variante? Oben stand was von Zeiss wäre günstiger.


 
Veröffentlicht : 30.03.2012 06:05
(@L-wenzahn)
Beiträge: 157
Estimable Member
 

Mach dir da keine Sorgen, die Linien lassen sich sehr genau auf den Fassungsrand legen. Auch bei der Höhenzentriereung gibt es keine Probleme. Die Daten werden von Visioffice erfasst und ausgegeben, diesye Daten übernimmt der Optiker dann für das Einarbeiten der Gläser.

Sicherlich schaut jeder anders durch die Brille, deshalb wird doch diese Messung gemacht. Und bei jedem Menschen sitzt die Brille anders, genau deshalb wird die Brille auch vorher angepasst.

Vertrau da deinem Optiker, der weiß was er tut...........meistens wenigstens Lächelt


 
Veröffentlicht : 30.03.2012 11:55
(@sharpanator)
Beiträge: 11
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Kann man sagen welches Einstärkenglas günstiger wäre bei 1.6 Gläsern und leichter Hornhautverkrümmung, das F360 mit Eyecode oder die Zeiss Variante mit dem IProfiler?

Ich habe jetzt gesehen, dass Zeiss ja auch so ein Gerät hat mit Kamera mit dem die Fassung auf dem Gesicht vermessen wird.

allerdings machen mich bei den zeiss Gläsern wieder die Antworten stutzig, der Optiker solle die Messung im abgedunkelten Raum machen, ob das mein Optiker macht?


 
Veröffentlicht : 30.03.2012 14:24
(@L-wenzahn)
Beiträge: 157
Estimable Member
 

Kann man sagen welches Einstärkenglas günstiger wäre bei 1.6 Gläsern und leichter Hornhautverkrümmung, das F360 mit Eyecode oder die Zeiss Variante mit dem IProfiler?

Welches Glas günstiger ist kann dir keiner sagen, jeder Optiker kalkuliert selbst, bei dem einen kann das eine günstiger sein, bei dem anderen das andere Glas. Da musst du schon selbst vergleichen.

allerdings machen mich bei den zeiss Gläsern wieder die Antworten stutzig, der Optiker solle die Messung im abgedunkelten Raum machen, ob das mein Optiker macht?

Leider ist meine Glaskugel kaputt, das kann ich dir auch nicht sagen. Ich vermute aber mal, dass der "Zeiss"-Optiker weiß wie er mit dem Gerät umgeht und was für die Zeiss Produkte notwendig ist.

Mach dir doch keine Kopp um ungelegte Eier....


 
Veröffentlicht : 31.03.2012 11:59
 mmi
(@mmi)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

....Tagsüber ist der Unterschied halt schon deutlich zwischen links und rechts, wenn ich ein Auge abdecke. Vielleicht wird auch nachts die Sicht noch etwas besser, hier ist der Unterschied zwischen links und rechts noch deutlicher.

Inzwischen habe ich mich für einen Test mit i.scription entschieden am 30.03.2012. ....

Ich habe gestern den Test mit i.scription gemacht. Der Test bestätigt die Symptome (Visusunterschied, Unterschiede im Dunklen) . Es zeigte sich insbesondere am rechten Auge eine "Hornhautkrümmung", die sich laut Aussage des Optikers mit individuellen Gläsern besser ausgleichen lässt als mit der aktuellen Brille. In drei Wochen wird allerdings erstmal noch eine Kontrollmessung gemacht. Das gestrige Ergebnis stimmt mich aber vorsichtig optimistisch. Ausserdem zeigte sich, dass die Glasstärken der aktuellen Brille nahe am Optimum für "nicht-individuelle" Gläser sind, was ich wegen den guten Visuswerten auch so erwartet hatte.

Ich bin trotz meinem i.scription-Versuch immer noch daran interessiert zu erfahren, worin prinzipielle Unterschiede und/oder Gemeinsamkeiten zu/mit der Essilor-Technik bestehen. Vielleicht könnte jemand dazu was sagen.


 
Veröffentlicht : 31.03.2012 23:09
(@sharpanator)
Beiträge: 11
Active Member
 

Ich stehe ja vor der gleichen Frage wie du, soweit ich das verstanden habe wird beim Essilor Gerät deine Fassung auf deinem Gesicht vermessen und man erhält unter anderem den Augendrehpunkt und andere Meßwerte. Das Glas wird dann nach diesen Werten für dich hergestellt. Dadurch sollen angeblich keine oder wenige Randverzerrungen auftreten, wird dann wohl am Ende so sein wie bei einem Doppel Asphärischen Glas aber genau weiss ich es nicht.

I.Scription von Zeiss ist jedoch etwas ganz anderes, da wird mit dem Iprofiler mit Wellenfronttechnik die Pupille "gescannt" um die Fehler höherer Ordnung zu erkennen, die Fehler niedriger Ordnung wären dann die Werte die man bisher korrigiert hat mit Brillengläsern, also Diotprin usw.. Die Fehler der höheren Ordnung sollen sich aber besonders dann bemerkbar machen wenn die Pupille groß ist, also in der Nacht. Diese Fehler kann man angeblich nicht korrigieren, aber das Gerät von Zeiss findet durch die gewonnenen Werte quasi den besten Kompromiss für dein Auge und somit dein Glas. Wenn man der Werbung glauben kann, sieht man eben dadurch besonders Nachts kontrastreicher, z.B sollen Autoscheinwerfer einen geringeren Lichtkegel aufweisen, das kann man ja auf der Zeiss Seite gut sehen. Jedoch hilft iscription mal mehr und mal weniger, das sieht dann der Optiker beim test mit dem Iprofiler.

Was ich dir aber noch sagen wollte ist, dass man das Iscription mit allen Gläsern kombinieren kann, kostet glaub ich 50 Euro pro Glas? Das heisst, es ist möglich, das Zeiss Clarlet individual Glas zu nehmen und Iscription dazu, bei dem Individualglas von Zeiss wird nämlich auch deine Fassung an dir vermessen, wie beim Essilor F360 Glas. Diese Werte fliesen dann in die Glasproduktion mit ein. Wenn ich richtig verstanden habe hast du dann von beiden Welten etwas, also genau zentriert, ähnlich dem Essilor F360,  zusätzlich aber noch i.scription. Ich denke, dass ich es deswegen mal mit Clarlet individual + Iscription probieren möchte. 

Ich sehe übrigens mit dem linken Auge auch viel schlechter, jeder Optiker bis jetzt meinte aber es sei normal. Aus dem linken Auge ist auch mit Brille weniger rauszuholen Traurig


 
Veröffentlicht : 01.04.2012 06:39
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