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Ist Winkelfehlsichtigkeit korrigierbar, so dass ich Auto fah

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(@bibri)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Eigentlich beides. Mit einer guten Korrektur erreiche ich links ca. 70 %, außerdem ist die Beweglichkeit links nicht so toll. Ich kann zwar einem Finger folgen, aber es ermüdet relativ schnell.

Gruß, Bibri


 
Veröffentlicht : 06.12.2006 21:32
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo bibri,

hast Du denn auf dem Auge ein normales Pupillenspiel, grösser, kleiner je nach Helligkeit oder war dies Auge im Sehen immer schlechter, gegenüber dem anderen Auge?


 
Veröffentlicht : 07.12.2006 14:00
(@bibri)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Das Pupillenspiel ist wohl normal. Allerdings hatte ich mal eine Netzhautablösung (vor ca 18 Jahren), die erfolgreich operiert wurde. Danach hat das Sehen auf dem LA nicht mehr 100 % erreicht.

Bibri


 
Veröffentlicht : 07.12.2006 14:07
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Ok, auch dass wäre eine Erklärungsmöglichkeit!

Danke!


 
Veröffentlicht : 07.12.2006 14:19
(@bibri)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Heute hatte ich einen Termin bei einer sehr kompetenten Augenoptikerin. Die Augenglasbestimmung ist sehr aufwendig. Soviel Zeit hat sich noch kein Augenarzt bei mir genommen. Es war ein erfreulicher Termin und vielleicht klappt es ja doch noch mit meinem Gutachten für den Führerschein.

Ich freue mich, hier im Forum so viele Anregungen bekommen zu haben.

Viele Grüße, Bibri


 
Veröffentlicht : 16.12.2006 21:16
(@bibri)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Um einige Kosten für die teuren Gläser von der KK erstattet zu bekommen, habe ich meinen AA um ein Rezept gebeten. Unglaublich, aber wahr Er hat mir problemlos ein Rezept gegeben, so als ob er sowieso keine andere Möglichkeit vorgeschlagen hätte. :Fühlt sich schlecht: Naja, nun habe ich das Rezept und dieser AA wird mich nie wieder sehen.

Habt ihr Erfahrungen, in welcher Höhe Krankenkassen die Kosten für Prismengläser übernehmen?

Viele Grüße, Bibri


 
Veröffentlicht : 21.12.2006 14:38
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Ich glaube, bei Erwachsenen gar nichts mehr, bei Kindern sind es so um die 20 Euro... Traurig

Aber Kopiere dir das Rezept vor dem Einlösen. Du kannst fortan Ausgaben für Brillen bei der Steuer geltend machen. Es genügt, wenn einmal eine Verordnung vorgelegen hat...

LG
Kerstin


 
Veröffentlicht : 21.12.2006 17:41
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Wenn ein Rezept für Prismengläser vorliegt, zahlt die Kasse auch bei Erwachsenen ab mindestens 3 cm/m lateral und 1,0 cm/m Höhe.
Geschrieben steht das in der Heil-undHilfsmittelrichtlinie des Bundesverbands der BKK`s, und zwar unter Punkt 60.4
Wieviel ist abhängig von Grundstärke und Prismenwirkung.

Das Problem liegt nur in der Philosophie sobald ein Arzt Prismen aufschreibt, ist es eigentlich eine Krankheit, nämlich Pathophorie (neuere Wortschöpfung der Mediziner) und nicht mehr Winkelfehlsichtigkeit. Traurig


 
Veröffentlicht : 21.12.2006 22:14
(@bibri)
Beiträge: 15
Active Member
Themenersteller
 

Wo liegt das Problem? Wenn ich meine Doppelbilder mit Prismengläser korrigiere, ist es doch egal, wie ich es nenne, ob WF oder Pathophorie.

Vielleicht kannst du erklären, was du meinst?

Gruß, Bibri


 
Veröffentlicht : 21.12.2006 22:57
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Bibri,

für Dich gibt es dabei kein Problem, für uns Optiker schon eher.

Winkelfehlsichtigkeit ist keine Krankheit, also ist auch keine Therapie möglich, die sie beseitigt (außer OP). Sobald die WF zur Krankheit, nämlich Pathophorie gekürt wird, könnten die Ärzte sich die Messung der WF zu eigen machen und wir Optiker stünden außen vor.

Da es aber schon richterlich abgesegnet ist, daß WF ein Messgröße ist und keine Krankheit, ist es immer eine Gratwanderung, wenn es um Verordnungen geht.


 
Veröffentlicht : 22.12.2006 14:01
(@bibri)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Hallo Eberhard,

Ich habe beruflich nichts mit der Zunft der AO zu tun und muss aber für eure Zunft ein Lob aussprechen.

Ich bin seit meinem sechsten Lebensjahr in der Hand von verschiedenen AA, aber gute Brillen habe ich bisher nur von AO bekommen. Oft messen die AA schlampg. Wenn ich mit einem Rezept zum AO gehe, und genau die Brillengläser bestelle, die mir verschrieben wurden, dann geht das meistens in die Hose. Gut ist auf jeden Fall, die Werte zu kontrollieren und nachzumessen. Und da sind gute und erfahrene AO einfach besser.

Gruß, Bibri


 
Veröffentlicht : 22.12.2006 14:23
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Nur zur Kenntnisnahme

Ein mir gut bekannter Augenoptiker hat gegen einen Facharzt der Augenheilkunde eine Klage durchgezogen, die den Arzt auf Unterlassung verklagte.

Hintergrund
Ständige Attacken des Arztes gegen prismatische Versorgungen bei Kunden des Kollegen. Klagebegründung Dieser Arzt ist nicht legitimiert augenoptische Werte zu bewerten, da er das Handwerk AUGENOPTIK nicht erlernt hat. Der Klage wurde stattgegeben, der Facharzt ist verurteilt worden, ein Einspruch nicht erfolgt, das Urteil rechtskräftig. Ein zweites seit über drei Jahren andauerndes Verfahren gegen denselben Kollegen wurde zwischenzeitlich zurück gezogen, da der Facharzt hier gutachterlich Stellung bezogen hatte, was ihm nun rechtskräftig gegen 300 000 Euro Strafandrohung verwehrt wurde.

Was lehrt uns diese Geschichte? Schuster bleib bei deinen Leisten, Facharzt bei deinen Diagnosen, Augenoptiker bei der von Dir gelernten Augenglasbestimmung. Und zwar im vollem Umfang!

Sollte das Gebaren von Augenoptikern und Kunden, Gefälligkeitsverordnungen getätigt zu bekommen, allerdings zunehmend praktiziert weren, bleibt dies evtl. ein Pyros-Sieg, da man um schnöden Mammons Willen, die Tätigkeitsbereiche verwischt und Ärzte zu Verordnern korrekt durchgeführter Augenoptik setzt. Der Umweg über die Medizinisierung mittels Krankenkassenrecht von augenoptisch hoheitlichem Tätigkeitgebiet wird von mir dabei mit großer Sorge beobachtet. - Hier sehe ich nur die Möglichkeit den "Urheber" der Verordnung durch einen eigenständigen Bericht an der Facharzt auch der Krankenkasse als Anlage mittels Kopie des Berichtes mit aufzudecken und keinesfalls den Facharzt betreffs einer Verordnung in irgendeiner Art und Weise seiner Entscheidungsfindung beeinflussen zu wollen.


 
Veröffentlicht : 27.12.2006 12:51
(@bibri)
Beiträge: 15
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Themenersteller
 

Ich berichte nun mal von meinen neuesten Entwicklungen

Ich habe zwei Brillen (für Nah und Fern) von einer versierten AO erhalten. Die richtige Augenglasbestimmung war sehr zeitaufwändig und sehr gut (nach MKH). Nach einer Kontrolle der Glasqualität durch die AO wurden die Gläser in ihre Rahmen gebracht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit (1 Tag) mochte ich meine Brillen. Das Sehen ist sehr angenehm. Zwar sind die Gläser durch die vielen Prismen (8 in jedem Glas) ziemlich dick, aber Freunde haben mir bestätigt, dass die Gläser gut eingearbeitet sind und es gut aussehen würde (bin ja gar nicht eitel Zwinkert ).

Gestern hatte ich den Termin für mein Sehtestgutachten bei einer mir noch unbekannten Augenärztin. Sie hat alle notwendigen Test mit großer Sorgfalt durchgeführt und kam zu dem Ergebnis Sie hätte keine Bedenken, dass ich weiter Autofahren könnte. Zwinkert

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Dank euren Hinweisen und Tipps bin ich auf die Idee gekommen, dass Prismen mir helfen könnten. Ich habe eine AO gesucht, die eine fachgerechte Augenglasbestimmung nach MKH durchgeführt hat, ich habe meinem alten, ignoranten AA den Rücken gekehrt und habe eine neue, sehr kompetente AA gefunden. Und ich habe das Gutachten geschafft.

Wenn ich bedenke, wie aussichtslos die Situation zum Ende des letzten Jahres aussah, kann ich heute nur sagen Wenn das Jahr 2007 so gut weiter geht, wie es angefangen hat, dann soll es kommen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank.

Gruß, Bibri


 
Veröffentlicht : 10.01.2007 15:47
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Bibri,

danke für deinen positiven Bericht. Ich freue mich, daß wir alle Dir helfen konnten und Du jetzt in guten Händen bist.


 
Veröffentlicht : 10.01.2007 18:56
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo, Birgit

auch von mir herzlichen Glückwunsch und alles Gute für Dich!


 
Veröffentlicht : 11.01.2007 13:09
(@ohne-konto)
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hi

die erstkorrektur ,natürlich in vorbereitung auf eine prisembrille wird mit einer prismenfolei gemacht


 
Veröffentlicht : 24.01.2007 10:23
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo Luna,

nur im seltensten Ausnahmefall, da mit Pr.-Folie zu viele Mängel akzeptiert werden müssen! Im Normalfall sind Prismenfolien nur kurze Zeit vor einer OP zur letzten Abklärung in seltenen Fällen sinnvoll. Auch bei Schielern können sie bei ersten Korrektionsversuchen mal angebracht erscheinen. Ansonsten sollte eher auf diese Korrektionsart verzichtet werden. Wurde ein klares und eindeutiges Ergebnis erzielt, könnte eine Folienkorrektion das Ergebnis sogar im Trageversuch negativ beeinflussen. (Der Visusverlust schafft eine unsaubere Fixierung des folienversorgten Auges, diesem Faktor wird leider immer noch häufig zu wenig Bedeutung beigemessen.)


 
Veröffentlicht : 24.01.2007 15:03
Seite 2 / 2
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