wenn jemand eine myopie hat, so benötigt er keine lesebrille, bzw. benötigt er keine addition - es sei denn seine akkommodation funktioniert alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr.
alles andere sind optisch unkorrekte korrektionen.
mit dem satz "Niemand ist gezwungen, mir zu glauben. "
ist natürlich keine richtige gesprächsgrundlage gegeben.
das ist hier ein sachliches forum, in dem viele fachleute sind, in dem nach neuestem kenntnisstand diskutiert wird, und fragen von aussenstehenden beantwortet werden. das funktioniert aber nur, wenn man sachlich und wissenschaftlich bleibt. glaubensfragen gehören hier nicht rein.
zu dem thema wer keine nahakkommodation benötigt, und dennoch eine verwendet, tut seinen augen nichts gutes.
ein gesundes junges auge ohne alterserscheinungen benötigt einen nahzusatz in der brille genau so wenig, wie ein gesunder mensch eine krücke benötigt - und kann im extremfall eine schwächung der akkommodationsmuskulatur bewirken.
Ich benutze auch für mich persönlich angefertigte Brillen. Sie sind nicht so billig wie die meisten Fertigbrillen, aber günstig. Was ist daran unglaubwürdig, dass eine kurzsichtige Person Lesebrille braucht? Buch weiter weg und am Computer näher dran heißt etwa 60 cm. Und das mit dem Alter ist auch leicht zu erklären Normale Leute benutzen Lesebrillen, wenn sie nicht genug akkommodieren können. Ich kann zwar genug akkommodieren, aber werde dabei/ dadurch schnell müde.
Hallo l-user,
ich erinnere mich dunkel daran, dass Andreas dir bereits im Chat erläutert hat, dass bei dir vermutlich nicht eine Presbyopie, sondern eine Exophorie vorliegt. Warum lässt du dir nicht eine entsprechende Brille vom kundigen Fachmann anfertigen? Das wäre für dich sicherlich hilfreicher, als andere Ratsuchende mit profundem Halbwissen zu verunsichern. Oder hast du selber ernsthafte Fragen? Dann mach ein neues Thread auf und erläutere vollständig deine Lage. Damit können dann alle im Forum mehr anfangen, als mit vielen Einzelbemerkungen, die kein stimmiges Bild mehr ergeben.
Grüße G.
I-user schrieb
. Was ist daran unglaubwürdig, dass eine kurzsichtige Person Lesebrille braucht?
Wer z. B. -1,5 dpt kurzsichtig ist, hat seinen Fernpunkt bei 66.666666 cm.
Das bedeutet, daß genau in diesem Abstand die optimale Abbildung ohne Akkomodation entsteht. Theoretisch wäre dann für den Bildschirm keine Brille erforderlich.
Bei -2,0 ist der beste Bereich bei 50cm, bei -3,0 bei 33,33 cm.
Bei -1,0 ist dieser Bereich bei 1m. Auch eine Akkomodationsschwäche läßt wenigsten 1dpt zu, so daß dann bei 50cm wieder eine hoche Sehschärfe vorliegt. Bei höherer Kurzsichtigkeit verringert sich der Nahpunkt natürlich entsprechend.
Deswegen ist Deine Schiderung unglaubwürdig.
granosana schrieb
Hallo l-user,
ich erinnere mich dunkel daran, dass Andreas dir bereits im Chat erläutert hat, dass bei dir vermutlich nicht eine Presbyopie, sondern eine Exophorie vorliegt. Warum lässt du dir nicht eine entsprechende Brille vom kundigen Fachmann anfertigen?
Hallo granosana! Andreas Polzer ist gut)! Ein Augenarzt hat bei mir auch Exophorie festgestellt, meinte aber, sie sei gering und unwichtig. Warum ich eine entsprechende Brille nicht anfertigen lasse? Weil ich gegen dauerhaftes Brillentragen bin. Werde aber die Exophorie bei Paul-Gerhard Mosch, falls er einverstanden ist, messen lassen und ggf. durch eine Probierprismenbrille schauen.
Ansonsten entschuldige ich mich für die von mir verursachte Verwirrung. Werde mich mehr zurückhalten.