Diskussion zum Beitrag LASIK - Laser in Situ Keratomileusis
Ich habe eben gerade diesen Artikel zur Lasik gelesen.
Für mich kommt dieses Verfahren nicht in Frage, da meine Werte höher liegen.
Ich muß nach der Lektüre dieses Artikels aber doch tatsächlich fragen, warum es überhaupt noch Leute gibt, die sich mit Brille rumplagen. Wo doch offensichtlich heute die geringe bis mittlere Fehlsichtigkeit ganz einfach mit einer kleinen Operation, die anscheinend ja völlig ungefährlich ist und die doch eine sofortige Erfolgsquote von überraschenden 95% verspricht, beseitigt werden kann.
Sind wohl alle zu feige, oder was?
Oder gibt es doch gute und noch bessere Gründe, die Finger von einer solchen Operation zu lassen, die der Artikel, aus welchem Grund auch immer, verschweigt?
Gruß
Jan
Hallo,
möchtest Du ein paar doofe Antworten?
Weiss man schon, wie eine LASIK nach 60 Jahren aussieht? So lange möchte ich mindestens mit meinen Augen noch sehen können.
Warum tragen Frauen Ohrringe, Ketten, Armbänder? Weil's hübsch aussieht. Wozu trägt Frau abwechseln Brille und Kontaktlinsen? Richtg, weil's gut aussieht. 
Und ich muss zugeben, ich habe trotz cyl 1,0 keinen hohen Leidensdruck mit meiner Brille. Ich kann sie als Spaziergänger bei Regen, zum Kochen und Essen, sprich bei störenden Gelegenheiten abnehmen, ohne mich gleich ganz blind zu fühlen. Warum sollte ich da auch nur ein minimales Riskio eingehen? Und es gibt immer ein Risiko wie z.B. eine Unverträglichkeit gegen das Betäubungsmittel, ...
Gruß Lucccy
Wer weiß, ob es nicht doch mehr als 5% sind, die nachgelasert werden müssen? Vielleicht wollen die anderen 95% einfach nicht noch einmal das ganze Spektakel?!
Das wäre meinem Artikel eigentlich noch hinzuzufügen.
Lg,
Merlin
Hallo Merlin,
bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, ich möchte Dir bestimmt nicht in irgendeiner Form zu nahe treten!
Hast Du den Artikel selbst verfasst oder nur gefunden und eingestellt? Wenn ersteres der Fall sein sollte, welche Qualifikation hat Du?
Hast Du Dir die Informationen "zusammengesucht" oder beruhen Sie (auch) auf Deinen Erfahrungen?
Das soll jetzt bestimmt keine böse Kritik sein! Ich finde es toll, wenn sich jemand diese Mühe macht!
Allerdings halte ich es gerade bei einem Thema, wo es auch um die Entscheidung geht, ob eine (vielleicht auch "harmlose) Operation durchgeführt werden soll oder nicht, für wichtig, zu wissen, wie "fundiert" die Quelle ist.
Aus dem anderen Thread in diesem Unterforum schließe ich, dass Du (noch) keine optische und medizinische Ausbildung hast.
Ich hoffe, Du nimmst mir diese Nachfrage nicht übel, denn so oder so ist es natürlich interessant auch über ein solches Thema zu berichten und ggf auch einfach mal eine eigene Recherche zusammenzufassen. Und das kann für Betroffene durchaus eine Entscheidungshilfe sein.
Allerdings wäre es dann vielleicht sinnvoll, in dem Artikel zu kennzeichnen, dass man selbst kein Fachmann ist, sich aber mit dem Thema beschäftigt hat und recherchiert hat.
LG Gika 
Hallo Zusammen,
-> ein Nachteil ist das nach einer LASIK falls später Nötig (z.B. nach Katarakt OP) es schwieriger ist die IOL("künstliche Augenlinse") zu berechnen.
Ausser man hat wohl die ursprüngliche Topographie der HH
liebe Grüße
Georg
Nein, ich nehme dir deinen Beitrag nicht übel.
Ja, den Artikel habe ich selber verfasst und NEIN, er ist NICHT abgeschrieben. Warum ich soviel darüber weis? Das Auge, Jörg Trotter, Auge - Brille - Refraktion, Lachenmayr. Und ich war bei einer Lasik-OP dabei und hatte die Möglichkeit, die Ärzte dort auszufragen. (Bis sie ein Loch im Bauch hatten;)
Außerdem gibt es ja noch Wikipedia und zuverlässige Seiten im Internet. (Auch wenn ich jetzt warscheinlich auf Unverständnis stoße...) Daher habe ich die Infos, aber geschrieben und verstanden habe ich es selber. Ohne mich jetzt selbst loben zu wollen, finde ich, dafür dass ich noch kein Augen-Arzt bin, ist das schon ne ganze Menge.
Merlin
DerLinsenMeister schrieb
Ohne mich jetzt selbst loben zu wollen, finde ich, dafür dass ich noch kein Augen-Arzt bin, ist das schon ne ganze Menge.
Ach, deshalb dieser postive Grundtenor für die Lasik.
Wenn ich mal bedenke, dass ein Ergebnis +/- 1 Dioptrie Rest noch als Erfolg gilt, und langwierige Halos, Haze und weiteres NICHT als Komplikationen gelten, dann stimmt es, dass 95% der OPs als "erfolgreich" angesehen werden können......
ICH würde und werde mich trotzdem nicht unter einen Laser legen. Das Risiko ist mir zu hoch, dass irgendwas schiefgeht und ich später schlechter sehen würde, als es jetzt mit einer guten Korrektur möglich ist.
Ich halte es da wie Lucccy.
lg
Nicole
Hallo Merlin,
vielen Dank für Deine Rückmeldung.
Ja, das ist eine Menge und scheinst sehr gut recherchiert zu haben! Dafür ein dickes Lob!
Das Hauptproblem, was ich halt habe - und das betrifft halt auch die Frage, welche Artikel und in welcher Form man Artikel einstellt - ist halt, dass es hier ein Fachforum ist und man davon ausgeht, dass eingestellte Artikel dann auch von Fachleuten, die ja auch unterschiedliche Sichtweisen haben können, verfasst wurden.
Meine Bitte an die Moderatoren wäre, dass in einer kurzen Einleitung oder aber durch ein "Vorstellung" der Person des Verfassers, gekennzeichnet wird, von wem der Artikel stammt und welche Qualifikation der Verfasser hat.
Ich finde es toll wenn sich ein "Laie" (und das ist überhaupt nicht abfällig gemeint!!!) in ein Thema so reinhängt und dann sich die Mühe macht, einen entsprechenden Artikel zu verfassen. Und dies sollte hier auch durchaus seinen Platz haben!
Es wäre halt nur schön, wenn man dies wüsste!
Daher meine Nachfrage, bevor wir uns zu weit von eigentlichen Thema entfernen!
Wie gesagt Merlin, an Dir oder der Qualität Deines Artikels sollte dies wirklich keine Kritik sein!
LG Gika 
Hallo Gika,
dass der Artikel von Merlin selbst geschrieben ist, geht eigentlich klar hervor geschrieben von.....Artikel darf hier jeder verfassen. Ich denke nicht, dass wir Moderatoren die Aufgabe haben, die Artikel auf fachliche Richtigkeit abzuklopfen - wir können das auch gar nicht, schon gar nicht, wenn die Artikel über das Augenoptische hinausgehen. Die inhaltliche Prüfung unsererseits bezieht sich auf andere Dinge, auf die ein Forumsbetreiber zu achten hat (s. Nutzungsbedingungen). Es geht hier rein um Informationsfluss und Austausch. Daher kann auch anschließend jeder Artikel diskutiert werden. Ob ein Autor sich in gänzlicher Fülle vorstellen möchte, liegt eigentlich an ihm. Der Wunsch nach Anonymität ist ggf. zu respektieren...Wir haben hier im Forum auch einen eifrigen Mitschreiber, der mit jedem Post meint, die Fachlichkeit für sich gepachtet zu haben, aber wenn man ihn fragt, wer oder was er ist, schreibt er Das geht uns alle gar nichts an....
Danke Merlin, dass Du uns hast wissen lassen, in welche berufliche Richtung es Dich treibt. Dein Artikel scheint mir auch sehr gründlich und gut recherchiert, aber auch in meinen Augen deutlich Pro-Lasik eingestellt. Eine Meinung muss sich dann jeder selbst bilden. Dafür gibt es ja das www, gelle? Und was Wikipedia anbelangt, so ist das für mich die letzte Quelle, die ich befragen würde, wenn ich hieb und stichfeste Informationen brauche, denn da kann jeder reinschreiben, und wenn ich da so manche Einträge sehe, erscheinen die mir sehr stark subjektiv angefärbt. Richtig neutrale Quellen zu finden, ist nicht immer leicht.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo Merlin,
Du darfst mich gerne berichtigen, aber die Dicke der Hornhaut muß mindesten
500 µm betragen, um eine sicher OP durchzuführen. Bei dünneren Hornhäuten besteht die Gefahr eines Keratokonus nach der OP.
Eberhard Luckas schrieb
Hallo Merlin,
Du darfst mich gerne berichtigen, aber die Dicke der Hornhaut muß mindesten
500 µm betragen, um eine sicher OP durchzuführen. Bei dünneren Hornhäuten besteht die Gefahr eines Keratokonus nach der OP.
Berichtigt mich, wenn ich mich irre
Nach der OP sollten noch mindestens 275 µm Restdicke (ohne den Flap) übrigbleiben. Manche Kliniken gehen auch von nur 250 µm Restdicke aus.
Vielleicht meinte Merlin das so?
Bei den Messwerten VOR der Lasik fehlt mir noch die mesopische Pupillenweite.
Noch ein Grund, weshalb ich keine Lasik machen lassen würde mit meinen Riesenpupillen.
lg
Nicole
Hallo,
da das Thema in diesem Thread zu wichtig ist, habe ich bezüglich meines "Anliegens" einen neune Thread eröffnet
http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=70&fu...
LG Gika 
Hallo Nicole,
ich denke, daß Merlin das vielleicht noch berichtigt. Stehenlassen können wir das nicht. Deine Angeben sind korrekt
Merlins Antwort steht nun leider im verschobenen Thread....
LG
Kerstin
Und weil das alles verschoben wurde, kopier ich das noch hier her
DerLinsenMeister schrieb
Hallo ihr Lieben!
Zu Eberhard
Die Hornhautdicke sollte wenigstens, d.h. die Grenze (!) 250 Mikrometern betragen. Ich persönlich habe an der dünnsten Stelle der Hornhaut eine Dicke von 522 Mikrometern. Natürlich geben die Augenärzte immer etwas weniger an, als eigentlich empfehlenswert ist, so können sie einen größeren Kundenkreis abdecken, nämlich diejenigen, mit einer dünnernen Hornhaut.
Danach kam dann
DerLinsenMeister schrieb
Ich korrgiere mich 250 Mikrometer ohne den Flap, bei starken werten, wo bist zu 10 Dioptrin korrigiert werden, muss die hornhaut ohne flap mindestens 520 Mikrometer dick sein.
Alles alles nun okay.
lg
Nicole
Danke fürs Kopieren, Nicole. Mein Browser gibt das nicht so ordentlich her, deshalb habe ich die Finger davon gelassen.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo Kerstin,
so ist es jetzt ja wieder in Ordnung. 
Ich hatte auch (wie Eberhard) HIER auf eine Antwort von Merlin gewartet.
lg
Nicole
Ich würde gern nochmal auf das eigentliche Thema zurückkommen und denke, daß dies hier nun der richtige Ort ist.
Deswegen kopiere ich eine Passage von Merlins Antwort aus dem anderen thread hier ein
Die Hornhautdicke sollte wenigstens, d.h. die Grenze (!) 250 Mikrometern betragen. Ich persönlich habe an der dünnsten Stelle der Hornhaut eine Dicke von 522 Mikrometern. Natürlich geben die Augenärzte immer etwas weniger an, als eigentlich empfehlenswert ist, so können sie einen größeren Kundenkreis abdecken, nämlich diejenigen, mit einer dünnernen Hornhaut.
An anderer Stelle korrigierst Du, daß man also mindestens 520 Mikrometer haben muß, um operiert werden zu können.
Bedenklich finde ich den zweiten Teil Deines Zitats. Das heißt doch im Klartext, daß einige Ärzte und Lasik-Kliniken eine andere Zahl ansetzen, um einen größeren Kundenkreis bedienen zu können. Warum ist das natürlich? Das heißt doch, denke ich das konsequent weiter, daß diese Ärzte, um mehr Kunden zu erreichen, das Risiko für den Patienten erhöhen. Denn Eberhard hat ja an anderer Stelle die Gefahr des Keratokonus erwähnt, der ja im Extremfall zur Zerstörung der Hornhaut und zur Erblindung führen kann. Stark verkürzt ausgedrückt Diese Ärzte und Kliniken riskieren bewußt, um mehr Geld zu verdienen, die Sehkraft ihrer Patienten.
Oder sehe ich da was falsch?
Und warum findest Du das natürlich? Ich finde das skandalös!
Gruß
Jan
Hallo Jan,
Du hast vollkommen recht, wenn Du Dich über Ärzte und Kliniken aufregst, die auch bei 500 oder weniger Mikrimeter noch lasern. Da trennt sich eben die Spreu vom Weizen.
Und leider fallen dann Leute rein, die sich vorher nicht ausführlich informiert haben und sich auf Aussagen der Laser-Ärzte verlassen. 