Zum Inhalt springen
Einloggen
neue Schwierigkeite...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

neue Schwierigkeiten mit starken Prismengläsern

34 Beiträge
9 Benutzer
0 Reactions
3 Ansichten
(@Matthias)
Beiträge: 89
Trusted Member
 

Hi Gernot, bei deinem Beitrag zucke ich etwas und würde gerne mit einem ja du hast recht antworten,aber Meßbrillen haben bi-Gläser,klein und oft noch entspiegelt.Abbildungsfehlern treten so nicht so stark auf wie bei gefertigten Brillen.Eigenvergrößerung der Bi-Gläser(Meßgläser) ist auch minimal usw...der direkte Vergleich mit der Meßbrille ist daher in diesem Fall nur sehr bedingt möglich,oder was denkt du?

------------------
Gruß aus Mannheim

Matthias


 
Veröffentlicht : 20.10.2003 17:24
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo,

wenn Messgläser noch Bi-Linsen haben, ist der Betrieb jedenfalls keine Empfehlung für prismatische Versorgungen. Oh je!

Was Gernot schreibt ist in Ordnung. Auch Eberhard Luckas gibt gute Ratschläge zum weiteren Vorgehen. Das Einschicken ist möglich, aber bringt nur weiter, wenn die Fehlerquelle beim Hersteller liegt und diesem auch bekannt wäre?!

Ich tippe auf eine unkontrollierte Gesamtwirkung des Prismas in der Brille, Abweichend vom Messergebnis im Prüfraum (aus welchen Gründen auch immer). Um dies zu erhärten, muss die Brille unter ein Messgerät, welches noch Einzel- und Gesamtwirkungen sauber darstellen kann (s.o.), alternative kann die Trägerin selber im Prüfraum als Messgerät funktionieren und am Polatestgerät angeben, was Sie, wie sieht!
Dies kann evtl. über die Brille optimiert werden und man hat die resultierenden Falschwerte ermittelt. Dies kann dann dem Hersteller u.U. mit der Brille zugeleitet werden. Dann macht ein Einschicken auch Sinn. Der parallele Vergleich mit der gleichartig aufgebauten Messbrille und dem Seherfolg hierbei gibt dem Augenoptiker zusätzliche Sicherheit über den Hintergrund des Fehlers selbst. Dabei muss er natürlich auch selbstkritisch gegenüber seiner ersten Messung vorgehen. Zur Not kann dies auch jeder versierte MKH-Kollege in Berlin durchführen oder man wendet sich an die dortige Fachhochschule Fachbereich Augenoptik. Dort wird bestimmt die Ursache des Problem präsentiert werden können.

Hallo, Eberhard lass die "Korrektur" den Ärzten, wir veranlassen doch nur eine "Korrektion" des Lichtweges mittels (Brillen-)Linsen! Hinter den Gläsern bleibt letztlich alles beim Alten, deswegen eben auch die Reversibilität. - Nichts für ungut, aber ich dachte der Hinweis ist auch für andere gut und wichtig! Wenn die "Korrektion" am Lichtweg und damit in der Bildqualität nichts verbessert, ist sie demnach "unnütz" oder "schlicht und einfach augenoptisch falsch". Die Ursache dessen zu ergründen, ist uns(er) Beruf!


 
Veröffentlicht : 20.10.2003 20:38
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Antwort an Mathias

hallo, wo hast Du einen Meßbrillenkasten mit Bi-Gläsern gesehen?
Ich bin 36 Jahre im Beruf, aber alle Meßgläser waren schon durchgebogen.

Gruß
Eberhard Luckas


 
Veröffentlicht : 20.10.2003 21:01
(@Matthias)
Beiträge: 89
Trusted Member
 

Hallo Leute,Ihr habt recht,gestehe eine Lücke i´n meinem Wissen,,,bin sofort an meinen Meßkasten und habe festgestellt,daß der auch "durchgebogene" Meßgläser hat,das Forum hat sich heute gelohn,gehe geknickt und grübelnd über den Sinn der Optik in mei´ne Stammkneipe und setze mich auf irgendeinen Optischen Strahlengang....werde das nächste mal meinen Lehrling fragen

------------------
Gruß aus Mannheim

Matthias


 
Veröffentlicht : 20.10.2003 21:23
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

hallo, Mathiasbesauf Dich nicht, Deine Kunden brauchen Dich morgen.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 20.10.2003 21:46
(@Mutti)
Beiträge: 0
New Member
 

Ich, ich, ich !!!
...habe schon mal einen solchen Prüfkasten gesehen, der Bigläser hat. Der steht bei mir im Keller und ist vom Vor-, Vor-, Vor-, Vor-, Vorgänger meines Ladens. Die Glaseinfassungen sind aus Messing und die Zahlen sind eingestanzt. Er ist noch von vor dem Krieg... äh ... vor welchem weiß ich jetzt nicht. Man kommt ja in letzter Zeit etwas durch einander...
Es ist aber möglich, daß er sogar von vor dem 1.Weltkrieg stammt, denn alte Eisenbrillen mit Leinenbändern, die prima unter die Gasmaske paßten, habe ich auch dabei gefunden...

Ansonsten Diese Diskussion, die war ja wieder toll! Liest sich wie ein Krimi! Danke!

------------------
Beste Grüße von Mutti


 
Veröffentlicht : 21.10.2003 22:57
(@Berlinerin)
Beiträge: 14
Active Member
Themenersteller
 

Liebe Leute,habe Euren Rat beherzigt, auszugsweise die Fachkommentare zum (aufgeschlossenen) Optiker mitgenommen und zwei aufregende Stunden mit der erneuten Messung verbracht. Denn erst mal wurde ich schon ungläubig angesehen, wie ich da in der Tür stand... Also, die Gläser waren, wie vermutet, nicht o.k. Ich habe auch auf einer genauen Zentrierungsmessung (?) und neuen Gläsern von Zeiss bestanden. Da ja schon einmal falsche Gläser mit Begründung (nehme ich an) bei Essilor eingeschickt wurden und die neuen Gläser wieder nicht stimmten, hatte ich das Vertrauen in diesen Hersteller verloren. Und Ihr habt alle so von Zeiss geschwärmt... Bei der Lieferzeit habe ich doch geschluckt. 2-3 Wochen muss ich jetzt also meine schwächeren Prismengläser tragen.
Meine letzten Messwerte wurden übrigens bestätigt, lediglich bei der Prismenstärke sind wir von 24 doch auf 22 runtergegangen. War bei der letzten Messung wohl doch etwas gepuscht in Anbetracht einer möglichst schnellen OP.
Mir wurde vom Optiker gesagt, ab dem nächsten Jahr würden die Kassen solche Brillengläser nicht mehr zahlen. Könnt Ihr diese Info bestätigen?
Ach, eine Frage habe ich noch Ich hatte in den letzten Wochen das Problem (besonders mit den starken Prismengläsern), dass mein linkes Auge ständig nach innen wegrollte. Als wenn es in Parkposition gehen will. Dabei habe ich dann ein echtes Schielgefühl. Das Auge hat sich zwar sofort wieder ausgerichtet, aber ich empfand das als anstrengend. Einer der Augenmuskeln soll dafür verantwortlich sein und das wäre durch die Brille nicht korrigierbar, wurde mir gesagt. Bei den Messungen am Montag trat dann das erste Mal beim Kreuztest eine deutliche Schieflage des senkrechten Striches auf. Das war vorher nicht der Fall.
Besteht da ein Zusammenhang? Hat der Muskel sich vielleicht durch das wochenlange Tragen der falschen Gläser verändert?
Viele Grüße
Berlinerin


 
Veröffentlicht : 22.10.2003 14:27
(@Augend-bler)
Beiträge: 6
Active Member
 

Hallo Berlinerin,für mich hört sich das mit dem Kreuztest nach FD(Fixationsdisperation)an ob das der Fall ist weiß ich nicht(müsste ich mir auch erst anschauen(messen)).Pass auf ihr in Berlin habt doch eine Fachhochschule für Augenoptik!Da war mein Vater und auch schon mein Großvater.Geh dorthin die suchen eigentlich immer Opfer zum messen und du bist eigentlich die richtige Person dafür-)Dort sind meistens zumindest genug Leute die sich mit Refraktionieren auskennen und auch dem Rest der Brille betreffend.


 
Veröffentlicht : 22.10.2003 21:26
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo,Berlinerin
DAs Wegknicken Deines Auges kann ein Ausschaltphänomen sein, bedingt duch die falsche Fertigung der Gläser.
Warte die neuen Gläser ab.

Gruß
Eberhard Luckas


 
Veröffentlicht : 22.10.2003 21:43
(@Berlinerin)
Beiträge: 14
Active Member
Themenersteller
 

Hallo,trage jetzt den dritten Tag die Zeiss-Gläser und bin zufrieden. Ein himmelweiter Unterschied zu den reklamierten Gläsern...
Und ich bin dankbar über Eure hilfreichen Tipps. Ohne dieses Forum und seine kompetenten Moderatoren und Teilnehmer würde ich mich vermutlich immer noch herumquälen.
Gibt es denn eigentlich nur online-Kontakte oder finden/fanden auch in der Realität Treffen der Forumsteilnehmer statt?
Viele Grüsse
Berlinerin


 
Veröffentlicht : 06.11.2003 10:55
 Ralf
(@Ralf)
Beiträge: 0
New Member
 

ZitatOriginal erstellt von Berlinerin

Gibt es denn eigentlich nur online-Kontakte oder finden/fanden auch in der Realität Treffen der Forumsteilnehmer statt?

Hallo Berlinerin,

freut mich sehr, dass bei dir die Zeiss-Gläser so gut funktionieren. Bei mir verhält es sich etwas anders, ich bin mit besagter französischer Marke auch am Tage 4 recht zufrieden, zufriedener als im Vegleich zu deutschen Markengläsern. Ist wohl nicht verallgemeinerbar, was dir passiert ist!

Würde mich sehr freuen, wenn du dich bei Anna* auf die Mailingliste setzen lässt, Betr. Forumstreffen. Und wenn du etwas suchst, wirst du finden. Es gab vor nicht allzu langer Zeit Treffen in Solingen und Mainz!!!

Aber jetzt, wo du den Durchblick hast, klappt das Suchen ja wieder

meint Ralf, in seiner gewohnt :wink:elwürdigen Art


 
Veröffentlicht : 06.11.2003 11:06
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo, Ralf

sei vorsichtig mit Deinen Aussagen! Sicher hast Du nicht zwei mal gleiche Brillenwerte, einmal von "x" und einmal von "y". Nur dann wäre Dein Beitrag so korrekt.

Den wesentlichsten Part macht immer der Glaswert selber aus! Und in Deinem Fall weißt Du selber, das z.Zt. bei Dir noch keine langzeitstabile Lösung eingetreten ist. Ihr arbeitet daran, prima!

Im übrigen, freue ich mich mit Euch gemeinsam über den jetzt gefundenen Status quo!


 
Veröffentlicht : 06.11.2003 13:59
 Ralf
(@Ralf)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Paul-Gerhard,

Danke für die Relativierung meiner Aussage.

Ich versuche, es mal anders zu formulieren

bei der Marke "E." fällt mir auf, dass sie die Superentspiegelung so machen, dass kaum Reflexe durch seitliche Lichtquellen entstehen. Das kann ich daher sagen, da ich zwischen November ´02 und Januar ´03 Brillengläser dieser Marke mit insgesamt (ausgemessenen) 14 Pdpt. trug (gegegeben werden sollten nebenbei offiziell nur 12) und ich damals im Vergleich zu den vorher getragenen Prismen von "Z." mit insgesamt korrigierten 13 cm/m kaum noch Probleme mit Spiegelungen auf den Gläsern hatte. Nun ist es genauso. Ich habe zwar ein noch "schummriges" Sehen, aber insgesamt ist das Sehgefühl besser als mit den letzten Gläsern in der gleichen Fassung von "R.". Aber bevor wir hier einen Vergleichstest (wäre das nicht mal ein konstruktiver Vorschlag? ) starten, höre ich auf.

Nicht damit sagen wollend im obigen Beitrag, dass ich meine 16 Pr. B. i. mit meinen anderen oder den von Berlinerin vergleichen wollte.

Grüße

Ralf

Editiert


 
Veröffentlicht : 06.11.2003 14:23
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Ralf,

die Restreflexe eines Glases liegen bei der Super-ET immer unter einem Prozent. Kosmetisch kann die Restreflexfarbe durchaus unterschiedlich empfunden werden, da sie je nach Hersteller und Glastpy variiert. In der Praxis stören wird Sie nur dann, wenn die Glaskrümmung gerade sehr ungünstig zu der vorhandenen seitlichen Lichtquelle verläuft (Reflexions:wink:el). Dies dürfte allerdings auch nicht Hersteller bezogen, sondern Glastyp und Glasstärken bezogen ausfallen.

Auch die Durchmuschelung der Brillenfassung und die Randgestaltung von Fassung bzw. Glas spielt hier herein. Eine Vorherberechnung ist uns leider hierbei nicht möglich.

Änderungen können durchgeführt werden durch einen Materialwechsel in der Glasart, oder durch andere Fertigungsprioritäten (mit geänderten Krümmungen) eines anderen Herstellers, und durch eine geänderte Grundkurve des Brillenglases beim gleichen Hersteller.


 
Veröffentlicht : 06.11.2003 22:10
Seite 2 / 2
Teilen: