Hallo Jan,
den Kreis kleinster Verwirrung kann ich dir nicht erklären.
Man macht es jedoch öfters so, z.B. bei Kontaktlinsen, die es nicht als torische Variante gibt, dass man die Hälfte des Zylinderwertes zur Sphäre dazurechnet.
Beispiel Jemand hat -1,5 dpt in die Ferne und einen Zylinder von -1,0 dpt.
Nun will dieser jemand ab und zu zum Sport Kontaktlinsen tragen und nicht immer die teureren torischen Linsen nehmen.
Man rechnet dann also die halbe Zylinderdioptrie auf die Ferne drauf und käme auf Linsen mit -2,0 dpt.
lg
Nicole
So ist es richtig.
Danke, Nicole, für die Erklärung.
Von den Kontaktlinsen her kannte ich das Verfahren auch. In meinen aktuellen Linsen ist der Astigmatismus auch nicht voll auskorrigiert, da eine Spezialanfertigung zeitlich für mich nicht drin war. Ich wäre dann schon wieder weg gewesen.
Welchen Sinn dieses Verfahren jedoch bei einer Brille haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ein auskorrigierter Astigmatismus ist doch in jedem Fall einem bloß stärkeren Minusglas vorzuziehen, trotz Schwankungen in Tagesform etc. Was soll der Sinn des ganzen sein, außer daß man ein bißchen mehr Stärke in seine Brille packen kann, wenn man das so will?
Trotz Deiner Erklärung bleibt der humoristische Gehalt von lusers post dennoch bestehen, was natürlich auch an seinem Schreibstil liegt. Ich kann mich aber auch weiterhin nicht des Eindrucks erwehren, daß einfach nichts ist, wo nichts ist, auch wenn man bemüht ist, das Nichts noch ein bißchen rumzuschieben. 
Wir brauchen das aber nicht weiter zu vertiefen.
Wenn mir aber jetzt noch jemand den Kreis kleinster Verwirrung erklären kann, dann habe ich noch mehr dazugelernt.
Gruß
Jan
Hallo Jan
folgendes Zitat (aus http://www.phtla-hall.tsn.at/0405/projekte/impulse.pdf ) sollte helfen
"Beim Astigmatismus (Brennpunktslosigkeit) besteht eine Krümmungs-Anomalie der brechenden Medien, so dass parallel einfallende Lichtstrahlen nicht zu einem Punkt vereinigt, sondern zu einer Linie auseinander gezogen werden. Die brechenden Medien des astigmatischen Auges sind nicht sphärisch, sondern brechen in einem Meridian (Hauptschnitt) anders als in dem dazu senkrechten Meridian. Es existieren deshalb 2 „Brennpunkte". So wird z. B. ein punktförmiges Objekt im Brennpunkt des ersten Meridians als scharfer Stab abgebildet, erfährt jedoch auch im Brennpunkt das anderen Meridians eine um 90 Grad verdrehte scharfe stabförmige Abbildung. In der Mitte zwischen diesen beiden Brennlinien befindet sich der „Kreis kleinster Verwirrung". Dies bezeichnet den Ort mit der geringsten Unschärfe der Abbildung. Korrigiert wird mit Zylindergläsern die nur in der Ebene die senkrecht zur Zylinderachse steht eine brechende Wirkung haben."
Viele Grüße, Helmut