Und welche Empfehlungen haben Sie bzgl.des weiteren Vorgehens?
Viele Grüße,
Tina
Moin Tina,
da Du schon 1 Monat auf die Folie warten musstest, ist der Kollege wohl nicht interessiert, Dich optimal zu versorgen. Suche Dir jemanden, der mit der Thematik besser bewandert ist.
Guten Morgen zusammen,
es gibt nun eine neue Entwicklung: ich war gestern noch mal bei einem anderen Arzt, er meint die Sache sei ganz klar: Schielop und das so schnell wie möglich. Er hat wieder einen Wert von 22 gemessen, scheint also doch stabil zu sein. Brille müsste ich im Vorfeld nicht tragen. Aber im Forum ist ja die Meinung weit verbreitet, dass die Brille Voraussetzung für eine gelungene OP sei? Bzw die Wahrscheinlichkeit höher wäre dass die OP einen erfolgreichen Effekt mit sich bringt? Weißt jemand warum das so sein sollte? Der Arzt ist der Meinung, dass man eh nicht viel mehr Prisma operieren sollte, höchstens 30 und diesen Wert sollte man nach Möglichkeit nicht vollkommen ausschöpfen. Dh mit 22 sei ich schon gut bedient. In dem Fall dass mein Wert doch ein wenig höher sein sollte (wovon er nicht ausgeht), kann man nach der OP prismatisch korrigieren. Was haltet ihr davon? Der OP Termin wäre schon Anfang Mai..
Die Botoxsache habe ich übrigens abgesagt!
Viele liebe Grüße,
Tina
Hallo Tina
Scheint das gleiche Vorgehen zu sein wie bei mir; auch bei mir ist Anfang Mai der OP geplant, Schielwinkel 25 Prismen stabil (nach Okklusion), Wert wird beim OP abgerundet und Rest allenfalls mit Prismen weiter korrigiert (im dümmsten Fall mit einer 2. OP).
Auch mir wurden momentan keine weiteren Prismen verordnet. Der Schielwinkel sei zu gross für eine prismatische Korrektur, weil diese zu grösseren Verzerrungen führten. Da kann im Voraus auch nicht völlig simuliert werden, wie es dann nach der OP sein wird. Allerdings habe ich nur selten kurze Doppelbilder, die mich auch nicht weiter stören.
OK, ja das wurde mir auch so gesagt. Im Vorfeld gibt es eben nur die Korrektur mit der Prismenfolie, die allerdings keine klare Sicht ermöglicht. Daher nach der OP gegebenenfalls die prismatische Korrektur oder im schlimmsten Fall eine 2. OP, davon gehen wir aber erst mal nicht aus
Also erhöht eine Prismenfolienbrille den Erfolg der OP nicht? Sie ist nur dafür da, den korrekten Schielwinkel zu ermitteln? Ist das richtig?
Gruß, Tina
Hallo Tina
Vorweg: Ich bin Laie, selbst betroffen, also was ich hier schreibe ist subjektiv aus meinem eigenen Erleben und entspricht dem, was ich dabei gelernt habe.
Stell Dir vor, dass sich die Augenmuskeln durch jahrelanges Schauen in falschen Winkeln verkrampft haben. So, wie wenn Du auf einem Pferd sitzt und über Jahre an den Zügeln ziehen musst wie irre, so dass deine Armmuskeln völlig verkrampft sind. Was passiert nun wohl, wenn an diesen verkrampften Muskeln herumgeschnitten wird?
Nun klebe man eine Prismenfolie auf ein Brillenglas entsprechend den Werten, die man bei den verkrampften Muskeln gemessen hat. Die Muskeln beginnen sich zu entspannen. Nach Tagen oder Wochen haben die Muskeln die Stellung erreicht, die die Folie vorgibt. Sie sind immer noch verrkrampft, aber nicht mehr so stark. Eine neue Messung ergibt nun höhere Werte. Eine neue Prismenfolie mit höheren Werten wird aufgeklebt. Drei, vier oder fünf Mal macht man dieses Prozedere mit, bis die Augenmuskeln völlig entspannt sind. Nun ist der richtige Winkel erreicht. Man wartet man noch ein Weilchen, um sicher zu sein, dass wirklich alles stabil ist und sich der Winkel nicht mehr bewegt.
Das ist der Moment, wo dann auch unsere Spezialisten im Forum einverstanden sind mit einer Operation! Das ist, was mit der Vorbereitung durch Prismen gemeint ist.
Bei mir wurde mit Prismenfolien vorbereitet um dann auf die Prismenbrille zu wechseln. Erst als mit der Prismenfolie alles stabil war (wie oben beschrieben), bekam ich die Brille. Folien behindern zwar die Sicht und sind keine Dauerlösung. Aber sie kosten einen Bruchteil der Prismenbrillen. Und wenn Hilary Clinton (vorübergehend) mit Prismenfolien leben kann, so können wir das wohl auch! http://www.optometrieonline.de/node/6122
Alles Gute!
Elisa
Hallo zusammen,
jetzt habe ich mich schon länger nicht mehr gemeldet
Es geht ziemlich schnell voran, morgen werde ich operiert.
In der Augenklinik, welche mir zur Botoxinjektion geraten hat, bin ich nicht mehr gewesen. Aber bei dem Arzt der mir die Prismafolie verordnet hat & dem Operateur (da der Augenarzt nicht operiert). Nun trage ich auch die Folienprismabrille, mit der ich weiterhin doppelt sehe und alles ungewohnt anstrengend ist. Die Bilder sind nicht mehr so weit auseinander, aber trotzdem doppelt, da mein Wert innerhalb von 2 Tagen um 8 angestiegen ist. Am Montag werden direkt 30 Prismen operiert. Meine Frage ob der Wert durch die Entlastung weiter steigen kann/ wird, hat der Arzt beneint. Kann aber doch, oder?? Eine Garantie gibt es natürlich nicht! Aber der Arzt meinte es sei unwahrscheinlich & die 30 sollten stabil sein..
Mit dem Gedanken, dass an der OP kein Weg vorbei führt, habe ich mich mittlerweile angefreundet
Meine Frage ist jetzt einfach: Kann der Schielwinkel wirklich nicht weiter ansteigen? Ist damit das Maximum erreicht? Vor der OP wird nicht mehr gemessen.
Es ist auch relativ egal, da ich mit den 30 den Maximalwert ausgeschöpft habe. Mehr soll man so weit ich weiß nicht auf einmal operieren. Richtig? D.h. falls der Schielwinkel nach der OP weiter steigt, wird bei einem kleinen Wert prismatisch korrigiert & bei einem großen muss eine 2. OP folgen..?
Viele Grüße,
Tina
Nun solltest Du die OP überstanden haben. Erst einmal alles erdenklich Gute!
Bei dem geschilderten Verlauf kann der Gesamtfehler noch deutlich höher liegen, was aber jetzt erstmal egal ist.
Bitte schilder uns Deine Erfahrungen der nächsten Tage / Wochen weiter.
Wir sind gerne bereit Dir bei Bedarf hilfen zu geben.