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Sehschärfe bei Nacht

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(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
Estimable Member
 

Bevor wir hier den Stab über die bisherigen Brillenverordner brechen
Ganz offensichtlich hat Packesel (besonders rechts) im Laufe der Zeit eine MYopisierung durchlaufen. D.h. Die Werte haben sich Richtung Kurzsichtig entwickelt. Das geht ja bisweilen für den Betroffenen fast unbemerkt ab, nur die neue Brille ist dann auf einmal doch viel besser.
Vermutlich ist die Sehleistung auch einfach "anlagebedingt" erwas reduziert, sowie auf dem "abweichenden" Auge evtl durch exzentrale Fixation (zusätzlicher Mikrostrabismus oder ARK??) weiter reduziert. Das ist halt so. Klr,d ass dann bei optimaler Korrektur das bessere Auge zum Führungsauge wird.
Durch Augentraining/Visualtraining die Sehschärfe verbessern zu wollen ist aussichtslos. Und da Du vermutlich ein "echter" Schieler bist (Zusammenarbeit der Augen wurde nie erlernt) ist am beidäugigen Sehen wahrscheinlich auch nichts zu machen. Wenn der Optikermeister damals seriös eine MKH gemacht hat, bevor er sagte, dass mit Prismen nichts geht, dann ist Dein Status ausgereizt.
Ich denke, dann hilft nur zu akzeptieren was ist.

LG
Ernst


 
Veröffentlicht : 02.04.2008 10:48
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

Ritter Rost schrieb

Durch Augentraining/Visualtraining die Sehschärfe verbessern zu wollen ist aussichtslos. Und da Du vermutlich ein "echter" Schieler bist (Zusammenarbeit der Augen wurde nie erlernt) ist am beidäugigen Sehen wahrscheinlich auch nichts zu machen. Wenn der Optikermeister damals seriös eine MKH gemacht hat, bevor er sagte, dass mit Prismen nichts geht, dann ist Dein Status ausgereizt.
Ich denke, dann hilft nur zu akzeptieren was ist.

LG
Ernst

Genau so sehe ich das auch. Die Okklusionstherapie war wohl nicht richtig gelaufen (auch da wird viel falsch gemacht....), aber darüber zu diskutieren, hilft jetzt auch nicht mehr. Der Status quo ist das Entscheidende und dafür die richtige Brillenkorrektion zu finden. Und die scheint Packesel endlich zu haben.

viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 02.04.2008 19:02
(@packesel)
Beiträge: 95
Estimable Member
Themenersteller
 

Okay, akzeptieren ist wohl der einzige Weg Zwinkert. Verständlich ist mein Frust sicher schon, wenn ich bedenke, wie viel früher ich bereits hätte besser sehen können. Aber gut, das bringt jetzt auch nicjths mehr. Bin sehr froh, dass jetzt endlich jemand meine AUgen richtig ausgemessen hat. Bin immer noch geschockt, was ich plötzlich alles so sehen kann -).

Nur eins möchte ich noch sagen Ich wünsche niemandem, dass er ähnliche Erfahrungen machen muss. Nachempfinden, inwieweit eine falsche Brille einen einschränkt im Alltag und immer wieder zu hören "deine/ ihre Sehleistung ist einfach nicht besser, da kann man nichts machen" und dann nach Jahren zu bemerken, dass es doch wohl sehr viel besser geht - das kann man nur nachempfinden, wenn man es selbst erlebt hat...
Wenn ich die Augenprüfung beim Augenarzt und beim Optiker vergleiche, dann treffen da zwei fremde Welten aufeinander. Allein die Größe der Sehtafeln ist ein meilenweiter Unterschied. Leider kannte ich bis dato die Messung nur so, wie sie der Augenarzt gemacht hat. An eine Myopisierung im Laufe der Zeit glaube ich nicht. Aus dem folgenden einfachen Grund Ich habe mit keiner meiner alten Brillen so viel gesehen, wie jetzt. Es gab mit allen Brillen immer Probleme, z.B. das, was an in der Schule an der Tafel stand, zu lesen. Keine neue Brille war im Laufe der Jahre wirklich besser - eben nur jetzt die mit -1,00 dpt...


 
Veröffentlicht : 02.04.2008 23:08
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Ritter Rost,

Durch Augentraining/Visualtraining die Sehschärfe verbessern zu wollen ist aussichtslos. Und da Du vermutlich ein "echter" Schieler bist (Zusammenarbeit der Augen wurde nie erlernt) ist am beidäugigen Sehen wahrscheinlich auch nichts zu machen.

Warum den aussichtslos?

packesel könnte sich durchaus mal an einen Funktionaloptometristen wenden.

Gruß Optimistin


 
Veröffentlicht : 02.04.2008 23:21
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Ich möchte hier nochmal etwas zu FO vermelden

Ich halte Funktionaloptometrie für sinnvoll, wenn vorher mit Prismen korrigiert wurde und
1) keine Verbesserung eintrat mit den Prismen
2) die Prismen obwohl richtig, unverträglich sind
3) die Prismen so stark würden, daß eine OP nötig wird, die aber niemals gewünscht wird.

Ich schicke gerne jeden zu einem Kollegen, der FO macht, wenn es erforderlich ist.
Bisher hatte ich das aber noch nicht nötig!
Soviel dazu.


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 11:11
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Eberhard Luckas schrieb

Ich schicke gerne jeden zu einem Kollegen, der FO macht, wenn es erforderlich ist.
Bisher hatte ich das aber noch nicht nötig!

Meine Meinung dazu
Es ließe sich mit FO vielleicht doch noch mehr rausholen. Aber dazu müsste man es probieren.

Zwinkert

Nicole


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 14:07
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Wer soll das bezahlen????

Es ist doch so, daß man erst mit dem geringsten finanziellen Aufwand das Möglichste zu erreichen versucht. Wer Geld aus dem Fenster werfen will, darf es aber gerne machen. Lächelt


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 16:23
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Sehe ich anders. Zwinkert

Gerade bei einem Bekannten erlebt, der unerklärliche Beschwerden hatte. Seine Schwiegertochter (eine Schulkameradin von mir) ist Allgemeinärztin. Er wurde auf alles durchgecheckt, was die Schulmedizin zu bieten hat - es wurde nichts gefunden.
Dann ging er zu einem Heilpraktiker (über Mundpropaganda erfahren) und es geht ihm deutlich besser, was auch seine Schwiegertochter (die Ärztin) bestätigt.
Einen Heilpraktiker muss man allerdings auch selbst bezahlen.

Das ist leider unser "System". Traurig

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 16:28
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Heilpraktik ist etwas total anderes als FO.
Das kann man nicht vergleichen.


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 17:38
(@Nicole1)
Beiträge: 474
Honorable Member
 

Hallo Eberhard,

mir geht es doch nicht um Heilpraktiker. S

Eberhard Luckas schrieb

Wer soll das bezahlen????

Es ist doch so, daß man erst mit dem geringsten finanziellen Aufwand das Möglichste zu erreichen versucht.

Und wenn das Möglichste unbefriedigend ist?
Dann muss man andere Wege suchen, die man leider selbst bezahlen muss.....

lg
Nicole


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 19:41
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Sicher, aber nach meiner eigenen Erfahrungen inder Optimetrie hatte ich es noch nie nötig, FO anzuwenden bzw. einen Kunden zu einem Kollegen zu schicken, der FO macht.
Das ist für mich der Beweis, daß es auch ohne FO geht, aber niemals ohne Prismenkorrektur.


 
Veröffentlicht : 04.04.2008 12:57
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

FO bei Schielern ist genauso heikel wie Prismen bei Schielern. Man braucht einen Anwender, der in der Thematik "Schielen" äußerst versiert ist!

Den Weg muss der Kunde wählen, das Ziel ist das Gleiche. Die Herausforderung besteht darin, den richtigen Anwender zu finden. Und als Laie weiß man das oft erst hinterher Traurig

Ob man mit FO noch mehr herausholen kann, das kann nur einer sagen, der beides beherrscht MKH und FO. Und es gibt MKH-Anwender, die können ihren EXO-Kunden durchaus auch Tipps geben, wie sie Konvergenzübungen machen können, ohne dass die dafür extra zahlen müssen...aber die Diskussion hatten wir ja schon....

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 04.04.2008 17:12
Seite 2 / 2
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