So, ich hab da jetzt angerufen....kurz vor'm explodieren bin ich. Die machen einen Aufstand, weil ich die Befunde haben möchte!
Immerhin habe ich rausgefunden, dass die ersten getropften Werte für das Auge BEIDSEITIG bei +3,5 lagen.
Die Frau Dr. Proff. will mich zurückrufen....die Sprechstundenhilfe war mit meinen Fragen total überfordert.
Hallo Liamis,
die ersten getropften Werte für das Auge BEIDSEITIG bei +3,5
von wann getropft?
Ende September 2011, 2 Monate nach dem Sturz!
Fassen wir mal zusammen:
Das Kind ist im Juli 2011 gestürzt,
hatte Doppelbilder, ein Auge zugekniffen und dann nach dem Tropfen im Sept. 2011 ist das Schielen hinzugekommen?
Getropfte Werte waren +3,5 beiderseits, das Kind hatte eine Brille mit Werten +3 getragen, ohne Korrektur des Astigmatismus.
Sorry, für mich sieht das nach Spätschielen und Strabismus Acutus aus, welcher sofort mit vollständiger Brillenkorrektion und Prismenaugleich behandelt werden muss.
Leider wissen wir nichts über die damalige Sehschärfe, denn das würde das Bild vervollständigen..
LG
Helene
Den Weg habe ich Dir schon per PN aufgezeigt, was Du jetzt machen musst
Fassen wir mal zusammen:
Das Kind ist im Juli 2011 gestürzt,
hatte Doppelbilder, ein Auge zugekniffen und dann nach dem Tropfen im Sept. 2011 ist das Schielen hinzugekommen?
Getropfte Werte waren +3,5 beiderseits, das Kind hatte eine Brille mit Werten +3 getragen, ohne Korrektur des Astigmatismus.
Sorry, für mich sieht das nach Spätschielen und Strabismus Acutus aus, welcher sofort mit vollständiger Brillenkorrektion und Prismenaugleich behandelt werden muss.
Leider wissen wir nichts über die damalige Sehschärfe, denn das würde das Bild vervollständigen..
LG
Helene
Den Weg habe ich Dir schon per PN aufgezeigt, was Du jetzt machen musst
ganz genau so, richtig zusammengefasst.
Liebe Liamis,
ich brauche hier gar nicht so viel schreiben, die Spezialisten (Kugelblitz/Schuele) haben alles Wesentliche schon geschrieben (Ich bin total überflüssig geworden, stelle ich gerade fest.).
Beim Sturz auf den Kopf mit anschließendem Schielen, (das Blinzeln deutet auf damalige Doppelbilder hin) muss immer eine neurologische Abklärung erfolgen. Das nur eine Orthoptistin sich das Kind ansieht ohne sofortige augenärztliche Vorstellung ist sträflich und gehört verboten. Dazu noch eine Sprechstundenhilfe dafür abstellen, ich kann es gar nicht fassen. Die Korrektion der Brille ist auch falsch. Das linke Brillenglas gehört höher auskorrigiert und der gemessene Astigmatismus muss bei Strabismus immer mitverordnet werden. Ohne Fixationsprüfung eine Occlusionstherapie ansetzen...wo gibt es denn sowas? In der Nähe ist der Schielwinkel größer als in der Ferne. Wenn das so stimmt mit den Werten sollte auf jeden Fall eine Bifokalbrille verordnet werden. Besteht denn unter Winkelausgleich ein Binokularsehen? Warum wurde der Schielwinkel damals nicht sofort mit Prismenfolie ausgeglichen? Ich kenne den damaligen Befund nicht.
Ich will ja niemanden schlecht machen, aber die Frankfurter wissen wohl nicht was sie (an)tun. Soviel vermurkst in meinen Augen.
Suchen sie sich schnell, im Interesse ihres Kindes, einen kompetenteren Therapeuten. Sprechstundenhilfen die Arbeit von Ärzten machen lassen, ich glaube es ja kaum!
LG
A.M.
Liebe A.M.,
das Ganze hat mich so an die Situation meiner Tochter erinnert (1 zu 1 die Vorangehensweise der Ärzte ), dass ich mich nicht halten konnte hier ausführlich zu antworten. Das tut einem so weh, das alles nochmal mitzuerleben.... aber was sag ich denn, Sie erleben es jeden Tag...
Viele liebe Grüsse
Helene
Liebe Helene,
leider erlebe ich so etwas häufiger. Warum man die Behandlung kleiner Patienten so lasch nimmt? Ich verstehe es selber nicht. Da bekommt man eine Menge Wut in den Bauch. Die Eltern wissen häufig nichts über Sehprobleme bei Kindern. Woher auch? Sie vertrauen den Therapeuten. Sind diese gut und geschult, klappt es mit der Behandlung. Wenn aber nicht? Und die Kleinen können gar nicht sagen was ihnen fehlt. Gutes medizinisches Personal ist Gold wert.
Ich finde es toll, wie Sie sich hier engagieren.
LG
A.M.
Danke liebe A.M., vielen Dank auch an Kugelblitz und viele Grüße!!
Hallo Liamis,
zurück zu den Befunden: bis Du da weitergekommen? Ich setze bei Euch auch die erforderliche Hartnäckigkeit voraus. Sonst kriegt man nix. Im Gegenteil, man wird oft in die Position der Rechtfertigung gedrängt, was man mit den Befunden wohl wolle...ABER, Du hast ein Recht drauf.
Es kann auch sein, dass man Dir Kopierkosten in Rechnung stellt. Das ist wohl auch legitim. Also, am Ball bleiben und nicht ärgern, nur wundern.
LG und viel Erfolg Kugelblitz
Liebe Agnes Maria, liebe Helene, liebe Kugelblitz,
ich danke Euch allen für Eure Ansichten und Klarstellung der ganzen Sache. In mir wird's immer stiller 
@AgnesMaria: Tja, die Frankfuter wissen wohl wirklich nicht, was sie tun
Dabei dachten wir, wir sind an eine wirklich renomierte Augenarztpraxis gelangt, schließlich ist die leitende Frau Proff. Dr.....laut eigenen Angaben sehr engagiert, was die Sehkrafterhaltung bei Kindern angeht. Vielen Dank auch zu Ihnen, für Ihre Einschätzung. Und richtig, uns als besorgten Eltern obliegt das Vetrauen in die jeweils beahndelnden Personen. Dies haben wir nun definitiv verloren, schlussendlich aber schon bei der letzten Untersuchung.
@Kugelblitz: Richtig, man muss sich rechtfertigen. Das Beste heute war "wenn sie doch einen Termin in der Uniklinik haben kann der beandelnde Arzt hier doch anrufen und das alles mit der Frau Dr. besprechen, da brauchen Sie doch die Befunde nicht"
Sei's drum.
Wir haben nun per Fax einen weiteren "Kurzbericht" erhalten mit folgendem Inhalt:
Kurzbericht 30.08.2011 (da hatten wir den Termin in der Sehschule)
Diagnose: Strabismus convergens LA, Amblyopie LA, Hyperopie
VISUS: noch nicht möglich
Stereopsis: Lang, keine Angaben
Cover: kurz Paralellstand, dann Esotropie LA 15°
Motilität: Ab und Adduktion frei
20.09.2011 Skiaskopie RA 3,5 sph LA 3,5 sph
Fundus: RA o.B., LA o.B.
Das war's. Mehr Inhalt gibt es nicht.
*
Klar wird nun, dass noch nicht ein einziges Mal der Visus meiner Tochter bestimmt wurde. Beim Sehschulentermin im Januar hat sich die Orthoptistin ebenfalls keine Zeit genommen, sie war alleine in der Praxis und war ständig am hin- und herrennen, weil auch andere Patienten kamen.
AgnesMaria:
Ob mit Prismen ein binokulares Sehen existiert, wissen wir nicht. Es wurde nicht getestet.
Wie wird denn so eine Fixationsprüfung gemacht?
Wir sind schon auf der Suche nach einer passenden Augenarztpraxis für uns. Leider gestaltet sich das ungemein schwer.
Liebe Liamis,
lass bitte den Kopf nicht hängen. Positiv ist auch, DASS Deine Tochter erst 2,5 Jahre alt ist. Es ist noch vieles möglich bei optimaler Therapie.
Einen Sehtest zur Visuskontrolle kannst Du auch bei einem Optiker durchführen lassen. Wie sieht das der Optiker, der Eure Brille anfertigt? Es gibt allerdings nicht allzu viele, die sich an kleine Kinder heranwagen bzw. die entsprechenden kindgerechten Sehtafeln besitzen. Da muss man wohl wieder zum Telefonbuch greifen...
LG Kugelblitz
Liebe Kugelblitz,
terminlich nun bestens abgedeckt, sind wir nun recht zuversichtlich. Nur die neurologische Untersuchung macht uns noch Bauchschmerzen....aber gut.
Nächste Woche wissen wir mehr!!!! Die Maus hat einen Ärztemarathon vor sich...
Danke jedenfalls für Deine lieben Worte!
Hallo Liamis,
ich wünsche Euch jedenfalls alles Gute und viel Erfolg.
LG Kugelblitz
Hallo,
ich wollte mal kurz berichten 
Unsere Tochter trägt nun das neue Brillenglas, mit mehr oder weniger "Erfolg".
Die ersten beiden Tage hat sie extreeeeem "mehr" geschielt, Auge zugekniffen und es war ein hin- und herrollen der Augen zu beobachten. Sie war weinerlich, schnell müde und hat sich ständig das Auge gerieben. Zudem hatten wir auch das Gefühl, sie kann sich nicht entscheiden, mit welchem Auge sie nun schauen soll.
Nach diesen 2 Tagen geht es stetig besser. Sie schaut (gefühlt) zeitweise mit 2 fixierenden Augen geradeaus. Sie schielt jedoch auch vermehrt mit ihrem rechten Auge, gerade im Nahbereich. Das linke (sonst schielende Auge) schaut sich einen Gegenstand genau an, da fällt das rechte Auge weg - das linke noch immer geradeaus.
Diese Woche finden weitere Untersuchungen statt, auf deren Ergebnis wir sehr gespannt sind.
Wir üben fleissig LEA und unsere Tochter macht richtig toll mit. Sie sieht es als Spass & Spiel. Wir hoffen, das klappt in der Sehschule dann genauso gut 
Viele Grüße
Liamis
Hallo Liamis,
für mich hört es sich an, als hätte sie am ersten Tag Doppelbilder gehabt. Und nicht richtig gewusst, was sie damit anfangen soll.
Das kann sehr anstrengend sein, wir hatten auch Phasen, wo meine Kleine Doppelbilder hatte.
Aus Deiner Beschreibung hört es sich so an, als könnte sie jetzt in Ferne es gut kompensieren, aber in der Nähe ist noch ein größeres Schielen da. Das deckt sich mit den unterschiedlichen Schielwinkel in Ferne und Nähe aus dem "Befund".
Dass sie vermehrt mit dem stärkeren Auge schielt, ist insofern gut, dass das neue stärkere Brillenglas ihr linkes Auge mehr unterstützt und es ein Schritt in die richtige Richtung war mit dem stärkeren Brillenglas.
Und ich bin auch wahnsinnig gespannt auf die Untersuchungen.
Liebe Grüße
Helene
So, Anfang letzter Woche hatten wir einen kleinen Ärztemarathon mit unserer Tochter.
Aufatmen: Neurologisch ist alles in bester Ordnung, es gibt keine Auffälligkeiten.
In einer neuen Sehschule wurde eine Fixationsprüfung durchgeführt, die beidseits foveale Fixation zeigt. Binokularsehen und Stereosehen vorhanden!!!!!
Die Okklussionstherapie wurde umgehend gestoppt. Von 2 Stunden Abklebezeit auf NULL!
Unsere Tochter benötigt eine neue Brille mit Korrektion des auf jeden Fall vorhandenen (!) Astigmatismus und der Hyperopie. Dies wird das Schielen soweit kompensieren können, dass wohl nichts Weiteres notwendig sein wird. Es besteht beidseits eine altersgerechte Sehschärfe und schwachsichtig ist auch keines der Augen.
Seit dem Stoppen der Abklebezeit verändert sich unser Kind von Tag zu Tag. Das Schielen ist für uns Eltern überhaupt nicht mehr sichtbar, ausser unsere Tochter trägt ihre Brille für einen Moment nicht.
In ihr ist die Lebenslust zurückgekehrt...das ist unglaublich. Sie wirkt nicht mehr übermäßíg übermüdet, lacht & singt fast den ganzen Tag und strahlt die pure Lebensfreude aus. Auch heute, nach dem Kindergarten, ist sie nicht total k.o. und hat mich nicht schon extrem schielend begrüßt...
Ich frage mich ernsthaft, wie sehr wir unser Kind in den letzten Monaten mit der Okklussion gequält haben müssen. Sie muss furchtbar verwirrt gewesen sein, da sie ja sehr wohl in der Lage ist beidäugig zu schauen, dies wohl auch ständig wollte, es jedoch durch das Abkleben massivst zu Störungen kam.
Wir fassen es gar nicht und können kaum begreifen, wieviel besser es ihr zu gehen scheint und sind zutiefst dankbar und sehr gespannt, auf die kommenden Wochen! Dass ein "solch kleiner Schritt", wie das Stoppen der Okklussion solche Auswirkungen hat, hätten wir nicht für möglich gehalten. In den letzten Monaten haben wir ja konsequent das tägliche Abkleben durchgeführt, zuletzt wurde auch schon die Zeit erhöht!
es gibt in Berlin einen Optiker Peschlow,der viele Erfahrungen hat mit Kindern und man kann sich auf seiner Seite belesen..richtig sehen.de..
Hallo Dörte,
danke für den Link, allerdings verstehe ich den Hinweis in Bezug auf unser Kind nicht?!
LG, Liamis