Kann mir das einer von Euch genauer erläutern. Ich war heute wieder beim Optiker. Meine Prismenwert ist von 4 auf 8 hochgegangen. Mit diesem Aufdecktest kam er allerdings auf 12, nur akzeptieren meine Augen diesen Wert in der Brille wohl (noch) nicht. Am Rande habe ich dann erfahren, dass ich nicht winkelfehlsichtig bin sondern mein Problem vom Schielen käme. Wo ist da jetzt genau der Unterschied?
LG und Danke
Marion
Hallo Marion,
Wf und Schielen sind zwei Paar Schuhe, auch wenn es hier immer wieder Stimmen gibt, die das negieren... Du hast wahrscheinlich einen Mikrostrabismus (so wie ich auch....).
viel zu dem Thema wurde hier geschrieben (sehr kontrovers diskutiert, aber mit vielen guten Aussagen zum Schielen und zur Vorgehensweise der Korrektion) http://optometrieonline.de/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=66&fu...
Bei einem Schielen gepaart mit Wf darf NIEMALS sensorische Vollkorrektion gegeben werden. Damit rutscht Du unweigerlich in die OP. Hier muss festgestellt werden, was Dein Anomalie:wink:el ist (also das Schielen) und welches der Winkel der obendrauf gepackten Wf ist. Der Stereovalenztest bringt hier gar nichts, denn du wirst immer eine Prävalenz haben. Diff. Stereotest ist in Ordnung. Korrigiert werden sollte immer nur bis zum Anomalie:wink:el, es sollten nur die subjektiv verträglichen Prismen gegeben werden, also der geringstmögliche Wert.
Dies hier nur kurz erklärt, um nicht auszuschweifen. Wir hatten das Thema hier schon öfters.
Ich hoffe, Du hast einen Optiker, der erfahren ist, und Schielen von Wf trennen kann und bei der Korrektion vorsichtig vorgeht. Bei mir wurde es leider "versaubeutelt".....aber jetzt bin ich schlauer und lasse mir auch kein X mehr für ein U vormachen.
Viele Grüße
Kerstin
Danke, Kerstin, ich muss mir das erst einmal alles durchlesen.
Ich denke schon, dass der Optiker das unterscheiden kann, denn er sagte mir, dass ich eher nicht :wink:elfehlsichtig sondern ein Schieler sei. Allerdings sagte er mir auf den Kopf zu, dass es bei mir mit ziemlicher Sicherheit in einer OP enden würde. Muss es? Ach Mensch, jetzt bin ich völlig verunsichert grad.
LG und Danke
Marion
Inzwischen habe ich mich mit dem Thread befasst und komme nicht wirklich weiter. Ich bin leider zu doof um mich in all den Fachbegriffen zurechtfinden zu können.
An anderer Stelle habe ich Euch bereits erzählt, dass ich meine Lehrer schon immer verdoppeln konnte und dass ich ein Iriskolobom habe. Dies führt wohl dazu, dass ich mit einem Auge sowas wie einen Tunnelblick habe. Ich kann das jetzt nicht so recht beschreiben. Wenn ich das gute Auge zuhalte und durch das Kolobom-Auge blicke,dann erscheint mir alles weiter weg und so ein bißchen wie durch einen Nebel. Jedenfalls deutlich unschärfer. Mit Brille erreiche ich allerdings auf dem guten Auge 120 und auf dem schlechten 100 Prozent. Das sollte ja ganz ordentlich sein. Trotzdem klappte das beidäugige Sehe nicht. Merkte ich erstmalig beim Führerscheinsehtest, wo ich mir die mittlere Reihe nur durch unendeliche Konzentration heranholen konnte. Mir wurde gesagt, dass mein rechtes Auge wohl nicht mehr mitsehen würde. Als Kind war ich jahrelang abgeklebt und habe lange bifokale Gläser gehabt, bis zur Pubertät, als ich mich dann durchsetzte und einfach gar keine Brille mehr getragen habe für ungefähr ein Jahr. Danach waren meine Werte (Weitsichtigkeit) deutlich besser. Richtig gut wurde es nie. Mit Anfang 30 setzte dann laut AA die Altersweitsichtigkeit ein, da ihc in der Nähe nichts mehr lesen konnte. Erst seit 8 Wochen ist dies wieder möglich, durch meine erste Prismenbrille. Eigentlich bin ich mit ihr zufrieden. Ich glaub ich könnte damit leben. Kopfschmerzen habe ich seither nur noch ein oder zweimal gehabt und ich kann ednlich die Ettiketten auf den Lebensmittelpackungen lesen ,wo die Inhaltsstoffe draufstehen (und damit endlich glutamathaltige Lebensmittel erkennen).
Tja, jetzt Nachkontrolle die Prismen stiegen von 4 auf 8. Dieser Abdecktest brachte allerdings 12 (letztes mal
als Wert. Mein Optiker deutete schon vorsichtig an, dass dies nun immer weiter steigen würde und letztlich wohl in einer OP enden täte.
Außerdem erklärte er mir, dass ich nicht :wink:elfehlsichtig sei sondern Schieler. Und ich habe jetzt Eueren Thread durchgelesen und nur Bahnhof verstanden. Ist es jetzt falsch Prismengläser zu tragen, obwohl ich nach 10 Jahren plötzlich nicht mehr altersweitsichtig bin??? Außerdem ist mein räumliches Sehen um vieles besser geworden. Aber ich merke trotzdem, dass ich am PC mich jetzt wieder ein wenig anstrengen muss um klar zu sehen. Liniengetreu ist zwar kein Problem, aber es wird gerne unscharf. Ich muss dann ziemlich fokusieren.
Und erstmalig als Problem seit der Prismenbrille aufgetreten ich muss Scouting machen auf Excellisten. Also jeweils das Strichlein auf der ausgedruckten Liste (Querformat, vorne der Name, dann 25 Spalten) an der richtigen Stelle machen. Und genau das gelingt mir überhaupt nicht mehr. Ich lande ständig in falschen Zeilen, was mir vorher nicht so gegangen ist.
LG
Marion
Hallo Marion,
ein Augenarzt, der Dir mit Anfang 30 beginnende Alterssichtigkeit bescheinigte...ts,ts,ts. So einen hatte ich auch mal. Da kannste getrost wegbleiben. Deine Probleme rührten schon damals vom gestörten beidäugigen Sehen her. So wie es bei mir auch war.
Meine Frage an Dich Ist es mit Prismen denn besser geworden? Was sagt das Stereosehen unter Prismengabe? Tut sich da was?
Wenn Du diese Fragen mit "ja" beantworten kannst, mach weiter mit der PB. Dein Optiker hat Schielen erkannt, das ist gut. Durch das jahrelange Abkleben hat man bei Dir (wie bei meiner Tochter) lediglich erreicht, dass die Augen in Geradeausstellung gehen, eventuell auch den Erhalt der Sehstärke. Das ist ja auch schon mal nicht schlecht. Aber im Erwachsenenalter scheinen die so als Kinder behandelten Schieler wieder mit dem Sehen zu entgleisen. Ich habe das nun schon so oft zu hören bekommen.....
Es wird bei Dir vielleicht auf eine OP hinauslaufen. Wichtig ist, dass Dein Optiker richtig vorgeht bei der Prismengabe. Es ist wichtig, dass er die Größe des reinen Schiel:wink:els (Anomalie:wink:el) erkennen kann und nur die subjektiv verträglichen Werte gibt, also keine sensorische Vollkorrektion anhand des Stereovalenztestes macht. Wenn er sein Metier beherrscht, und davon gehe ich jetzt aus, kannst Du im voll vertrauen.
LG
Kerstin
Hallo Marion,
durch das Iris-Kolobom ist das betroffene Auge meist sehr lichtempfindlich und die Kontrastsehschärfe nimmt ab. Eine ständige Tönung der Brillengläser ist daher zu empfehlen.
Zum "Schielen"
Wenn Du die Bilder beider Augen zu einem Bild vereinigen kannst, ist es zumindest kein normales manifestes Schielen. Es kann ein sog. Mikrostrabismus sein, der oft mit einer WF verwechselt wird. Aber auch der Mikrostrabismus ist mit Prismen zu korrigieren, nur, wie Kerstin schon schrieb, muß man umsichtiger daran gehen.
Deine Schwierigkeiten mit der Excel-Liste sieht aus wie ein nicht optimal auskorrigiertes Höhenschielen. Das sollte Dein Optiker nochmal prüfen, unbedingt aber in Ferne und Nähe!
@Kerstin einen Stereosehtest habe ich bisher noch nicht gemacht. Das ist doch sowas wie beim Kinderarzt, oder? Wo man irgendwelche Tiere oder Sterne oder so sehen kann wenn man mit beiden Augen sieht.
Besser geworden also besser ist, dass ich mit der Brille eigentlich keine Doppelbilder fabrizieren kann. Ich kann nichts duplizieren und ich kann endlich wieder entspannter am PC lesen und ich kann auch in einem Abstand lesen, der es erlaubt die Inhaltsangaben von irgendwelchen Lebensmitteln zu entziffern (was mir ja 10 Jahre lang nicht möglich war).
@Eberhard der Optiker hat sich das mit der Excelliste notiert. Allerdings ist das Kreuz bei mir nach Korrektion nicht mehr nach oben oder unten abgewichen.
Was heißt vorsichtig korrigieren? Dass ich nur das in die Gläser bekomme, was mein Kopf irgendwie akzeptiert? Ich bekommen 8 Prismen in die neue Gläser, der Abdecktest hat aber eigentlich 12 Prismen ergeben. Aber machen das die Optiker nicht sowieso, dass sie da vorsichtig korrigieren? Bei meinem Sohn ist es auch so, dass er mit dem Abdecktest mehr Prismen gehabt hätte als er jetzt in die Gläser bekommen hat. Aber zu letzterem muß ich jetzt mein Leid klagen die Prismengläser sind echt erfolgreich bei ihm, keine Frage. ABER auch bei ihm wird es wohl in einer OP enden. ABER er hatte als 6jähriger einen Unfall und wurde 3 Stunden an seinen Fingern operiert und später dann noch eine Polypen OP. Und jetzt ist er völlig traumatisiert was Operationen angeht. Er dreht schon völlig durch, wenn ich das nur vorsichtig erwähne -( Und nun? Alles rückgängig machen?
LG
Marion
Hallo Marion,
die Stereoteste die ich meinte, sprich Stereovalenztest und diff. Stereotest sind Teile der MKH-Messung, also müssten sie mit Dir gemacht worden sein! Ganz zuletzt kann man noch am Random Dot prüfen, das ist so eine Art Suchbild mit lauter Grisselpunkten - das ist wohl, was Du meinst, oder?. Was man da erkennen kann / soll, schreibe ich hier lieber nicht, sollst es ja nicht vorher wissen. Den Random-Dot "konnte" ich erst nach Jahren der Prismenkorrektion! Jetzt nach der OP kann ich ihn auch, also hat die OP super geklappt.....
Was Eberhard und ich mit vorsichtig bei Vorliegen von Mikrostrabismus meinen, ist genau das, was ich in meinem vorherigen Beitrag im letzten Absatz beschrieben habe Bei Mikrostrabismen ist der Stereovalenztest NICHT zur Korrektion heranzuziehen, lediglich der diff. Stereotest. Bei reiner Wf ist der Stereovalenztest zur Korrektion heranzuziehen - dies mal grob umschrieben.
Ich bin nun z. B. operiert, habe aber immer noch meinen Mikrostrabismus - also bringt der Stereovalenztest nichts - da habe ich immer noch Versatz nach rechts, und das wird auch so bleiben, egal, wieviel Prismen man da reinschiebt. Das ist halt mein kleiner Anomalie:wink:el von ca. 3 Grad. Dafür habe ich an den anderen Testen Nullstellung, bzw, ein wenig Höhe, aber die gehe ich auch nicht an, denn ich habe derzeit keine Probleme damit. Mit meiner Fernbrille komme ich wunderbar klar, ohne habe ich die klassischen asthenopischen Beschwerden. Irgendwann brauche ich wohl auch die Höhe, aber damit warte ich.
Höhe kann man übrigens auch wunderbar am Hakentest erkennen. Ich habe am Kreuztest nichts, am Hakentest steht im ersten Moment links um etliches höher und kommt dann langsam runter - also kann ich es wohl ausgleichen.
LG
Kerstin
Hallo Kerstin,
wenn du mit Hakentest die zwei eckigen Klammern meinst nein, die waren bei mir einwandfrei auf der selben Höhe, wenn sie denn mal beide gleichzeitig erschienen sind.
Ein paar Dinge hat der Optiker ganz weggelassen (das mit dem Punkt z.B.) die er bei den Kindern gemacht hat.
Dann war da noch dieses rot/grün. Das fand ich auch völlig schwierig. Entweder waren oben die Kreis oder unten. Dann aber leicht versetzt. Selten mal alles gleichzeitig vorhanden, aber durchaus auch schon mal.
Heißt das jetzt es ist gut, dass er diese Dinge weggelassen hat?
Dann jedenfalls hat der Optiker das sehr schnell erkannt, nämlich bereits beim ersten Mal. Da hat er das auch schon weggelassen.
LG
Marion
Und was sagt der diff. Stereotest? In der Mitte ein Kreis, drüber und drunter jeweile ein Dreieck mit der Spitze zum Kreis. Die Dreiecke kann man auch nach vorne kommen lassen oder sie gehen nach hinten weg.
Beim Stereovalenztest zeigen die Dreiecksspitzen auf eine Art Skala.
Und dass Du so "schön" alternierst, d.h. mal siehst du das rechte mal das linke oder mal oben mal unten ist ein prima Indiz für einen Mikrostrabismus. Infolge dessen alternierst Du. Willkommen im Club!
LG
Kerstin
marie schrieb
Dann war da noch dieses rot/grün. Das fand ich auch völlig schwierig. Entweder waren oben die Kreis oder unten. Dann aber leicht versetzt. Selten mal alles gleichzeitig vorhanden, aber durchaus auch schon mal.
H
LG
Marion
Hallo Marion,
wenn Du viele Teile der Testreihe nicht mit beiden Augen gleichzeitig gesehen hast, ist überhaupt keine vernünftige Messung nach MKH möglich. Da sind mal wieder die bei vielen MKH-lern ungeliebten dissoziierten Teste , Schober und Co. gefragt.
(Ist es nicht doch ein Strabismus?)
Gleichzeitig ist das gefundenen Prisma auf sofortige Verträglichkkeit zu prüfen, also ab mit der Messbrille auf der Nase nach draußen oder zumindest ans Fenster., zwischendurch Lesen, wieder weitsehen, lesen......mindestens 30 min.
Kerstin Harms schrieb
Und was sagt der diff. Stereotest? In der Mitte ein Kreis, drüber und drunter jeweile ein Dreieck mit der Spitze zum Kreis. Die Dreiecke kann man auch nach vorne kommen lassen oder sie gehen nach hinten weg.
Beim Stereovalenztest zeigen die Dreiecksspitzen auf eine Art Skala.
Das hat er beides ganz weggelassen, weil er meinte, dass ginge bei mir ohnehin nicht.
Tja, und Eberhard nein, ich habe keine sofortige Verträglichkeitsprüfung gemacht. Ich hatte die Brille mit den endgültigen Werten keine halbe Stunde auf. Bestimmt nichtmal 10 Minuten. Ich bin ja echt gespannt drauf.
Jedenfalls behagt es mir überhaupt nicht an eine OP denken zu müssen.
Och, der diff. Stereotest ging bei mir immer ganz gut. Bei mir ging nix am Kreuz, ebenso wenig am Hakentest und Zeigertest.Stererovalenz ging zwar, aber hatte immer Prävalenzen. Also wurde der dann irgendwann weggelassen, als ich endlich mal beim richtigen gelandet war.
Eine OP muss bei Dir nicht sein! Es muss halt richtig vorgegangen werden (Eberhard erwähnte ja schon Schober und Co als Teste.). Die Größe des Anomalie:wink:els muss gefunden werden, und dann muss immer vorsichtig "subjektiv" auf Beschwerdefreiheit korrigiert werden, also so um den Anomalie:wink:els herum, einmal grob gesagt. Da braucht es viel Erfahrung und Wissen. Manche haben es.
Liebe Grüße
Kerstin
Der Optiker war der Meinung es würde auf eine OP hinauslaufen...
Tja und ich merke, dass ich jetzt nach 8 Wochen schon nicht mehr automatisch klar sehe mit den Prismengläsern (nur Stärke 4) sondern dass ich wieder vermehrt scharfstellen muss. Bin auf die neuen Gläser gespannt. Aber wenn es dann immer so weitergeht... *schluck*
marie schrieb
Der Optiker war der Meinung es würde auf eine OP hinauslaufen...
Tja und ich merke, dass ich jetzt nach 8 Wochen schon nicht mehr automatisch klar sehe mit den Prismengläsern (nur Stärke 4) sondern dass ich wieder vermehrt scharfstellen muss. Bin auf die neuen Gläser gespannt. Aber wenn es dann immer so weitergeht... *schluck*
Dann nur auf subjektive Verträglichkeit korrigieren. Da steckt ein Strabismus dahinter, den man hübsch mit Prismengläsern dekompensieren kann und dann landet so was garantiert in einer OP.
Dekompensierte Mikrotropien...wie ich das liebe....
A.M.
Dekompensierte Mikrotropien...wie ich das liebe....
A.M.
Und was heißt das AgnesMaria?
marie schrieb
Dekompensierte Mikrotropien...wie ich das liebe....
A.M.
Und was heißt das AgnesMaria?
Kleine Schiel:wink:el die mit Prismengläser in große Schiel:wink:el "umgewandelt" werden, weil sie durch die Gabe dieser Gläser dekompensieren. Ich "korrigiere" so was fast wöchentlich dann im OP.
Da wird mittels MKH irgendwas gemessen, gegeben, in 4 - wöchigen Abständen "nachjustiert" und dann hat man den Salat.
Bei solchen kleinen Schiel:wink:eln nur das wirklich subjektiv verträglichste Glas geben, welches die Beschwerden gerade so minimiert. Nie den vollen gemessenen Wert. Der Anomalieschiel:wink:el ist sensorisch im Gehirn verankert und wird ständig wieder eingestellt. Das endet dann zwangsläufig in einer Operation. Und eine OP ist eine OP ist eine OP....zuviel....
Okay, und was kann ich jetzt dagegen tun?
marie schrieb
Okay, und was kann ich jetzt dagegen tun?
Erst einmal immer binokular sehen was da für Gläser angenommen werden.Welche Beschwerden außer dem Scharfstellen der Bilder gibt es denn noch?
Dann nicht gleich von 4 Prismen auf 8 Klettern und dann auf 12.
Sondern nach dem binokularen Abgleich mit + 0,25 sph oder 0,50 sph subjektiv die Prismen vorhalten und mit dem Glas, mit dem entspannt gesehen wird, dieses geben.
Bei Mikroschielern muss man anders rangehen.
LG
A.M.
Liebe AgneMaria,
dann bestätigen Sie also, was ich vorher auch schon vermutet und wovor ich gewarnt habe nämlich Vollkorrektion zu geben, obwohl Mikrostrabismus zugrunde liegt. Tja, als gebranntes Kind scheine ich solche "Fallgestaltungen" mittlerweile auch schon vom Lesen her zu erkennen....
LG
Kerstin