Nicole1 schrieb
Hallo Jan,
Jan22 schrieb
Daß über Sehtraining jedoch der verlängerte Augapfel sich wieder in eine vernünftige Form zurückentwickelt, hat wohl doch noch keiner bewiesen.
Dazu müsste man Leute finden, bei denen man vorher die Länge des Augapfels misst und dann noch mal nach längerer Zeit, wenn sich die Sehleistung deutlich verbessert hat.
Pro 1mm längerer Augapfel ist man 3 Dioptrien kurzsichtig. Ich weiß auch nicht, wie genau in dem Bereich der geringen Myopie die Messergebnisse wären.
Und mein Augenarzt hat z.B. kein Ultraschall. Ich habe also nicht irgendwas messen lassen, bevor ich mit dem Augentraining anfing.Ob es da Untersuchungen bei anderen Leuten gibt, weiß ich nicht.
lg
Nicole
Hallo Nicole,
solche Längenmessungen hat es schon gegeben und man hat noch nie eine Verkürzung messen können.
Hallo Granosana,
Florian meint die wachstumsbedingte Myopie und die Brechkraftmyopie.
Die Wachstumsmyopie endet mit dem nicht mehr Weiterwachsen des Körpers, also etwa 18-20 Jahren.
Die Brechkraftmyopie endet.................. nie!
Diese ist nämlich abhängig von der Struktur der brechenden Medien, die da sind Hornhaut-System, Augenlinse, Glaskörper. Alle diese Medien sind Änderungen unterworfen, wobei die vordere Hornhautfläche die stabilste ist.
Die Augenlinse ist die wandelbarste. Sie änderst sich in der Form und in der Lage.
Alle Änderungen können in Richtung Myopie gehen, aber auch anders herum. Deswegen gibt es bei vielen Menschen die häufigen Stärkenänderungen.
Jan22 schrieb
Florian Metzel schrieb
aber es funktioniert, dagegen kann keiner was einwenden! oder?
Ich denke, der Beweis, daß es wirklich funktioniert, steht aus.
Wenn jemand über Nacht entscheidet, daß er fortan nur noch in konturenlosem Nebel leben will und auf jeglichen Sehkomfort verzichtet, so ist das seine Sache. Antrainieren kann man alles und viel. Meine Eltern haben in ihrem Bekanntenkreis einen Blinden, der in seiner näheren Umgebung dermaßen gut zurechtkommt, daß Außenstehende nicht bemerken, daß er nichts sieht.
Daß über Sehtraining jedoch der verlängerte Augapfel sich wieder in eine vernünftige Form zurückentwickelt, hat wohl doch noch keiner bewiesen.
Nur so viel dazu von meiner Seite.
Gruß
Jan
STOPP
Ich habe nie etwas gemeint damit das eine längenmyopie wegtrainiert werden könnte!
Ich stelle mir ausschließlich eine Brechwertmyopie vor!
Grüße
granosana schrieb
Florian Metzel schrieb
Wenn das Auge ausgewachsen ist, kann es folglich eigentlich keine Längenänderung des Auges mehr geben. Ich nehme jetzt mal an das Frauen so ca. mit 17 ausgewachsen sind und Männer mit so ca. 19.
Wenn sich jetzt die Brillenglasstärke nach diesem alter noch erheblich Verschlechtert finde ich muss mann erst einmal die Ursache dieser Veränderung in Erfahrung bringen befor mann weitere Schlüsse ziehen kann.Hallo Florian,
kannst du das mal genaure erklären? Bei mir ist das nämlich so und ich wüßte gerne, ob man was dagegen machen kann.
Viele Grüße
G.
Hallo G.,
also um das genauer erklären zu können glaube ich reicht mir nicht der gesammte Platz des Forums
nein Schmarrn bei seite, es ist einfacher wenn du eine konkrete Frage hast und diese stellst, sonst kann ich hier stundenlang schreiben.
Nicht das ich das nicht tun würde!
Was mann dagegen tun kann ist leider keine bewiesene Sache. Und manchmal zweifel ich sogar selber an meiner eigenen Theorie.
Es gibt Bücher in denen Menschen beschreiben wie sie ihre Myopie = Kurzsichtigkeit wegtrainiert oder auf ein niedrigeres Level gebracht haben. Zum Beispiel ein Titel Ohne Brille bis ins hohe alter
Falls du viel mehr wissen möchtest, denke ich, kannst du auch Kontakt mit Nicole! aufnehmen, sie macht so weit ich es weiß zz nämliche Sehtraining.
Liebe Grüße
Hallo Florian,
Bates & Co behaupten immer wieder das Gleiche. Meinst Du das etwa auch?
Nicht alles was in diesen Foren geschrieben wird macht wirklich Sinn! Ebenso wenig wie die laienhaften Augenübungsbücher.
Viele dieser Augentrainingsbücher enthalten oftmals nur Einzelfalldarstellungen von denen kein Rückschluss auf andere Menschen gezogen werden kann oder darf.
Nirgends ist darin der Allgemeinzustand beschrieben.
Nirgends sind darin konkrete, anerkannte Messdaten aufgeführt.
Nirgends ist darin ein klares Konzept erkennbar oder nachvollziehbar.
Das Meiste ist wilde Spekulation.
Ihr könnte es mir glauben, ich habe alle diese Bücher im Regal und auch gelesen.
Der Misserfolg des Sehtrainings ist meist eng gekoppelt mit der ungenügenden oder fehlenden Strategie. Die mussten auch die Augenärzte im letzten Jahrhundert mehrere Male erfahren. Immer wieder wurde versucht die Augen zu trainieren. Daher auch der gut eingeführte Begriff „Sehschule“.
Leider jedes Mal, jeweils nach einigen Jahren, mit der Erkenntnis, „es hilft nicht“ „es funktioniert nicht“.
Wie will jetzt ein Laie die richtige Strategie finden oder anwenden?
Dies kann nur schief gehen.
Dazu braucht es entsprechendes Fachwissen, Erfahrung und sehr gute Beobachtungsgabe.
Bei sich selber sieht man vieles nicht oder nicht richtig. Um wirklich helfen zu können braucht es neutrale, geschulte Aussenstehende.
Mein Vorschlag Verunsichert die vielen Leser nicht weiter mit euren laienhaften Vermutungen. Dieses Thema ist viel zu sensibel als das mit Halbwissen oder unfachmännischen Schlussfolgerungen jemandem geholfen werden kann.
lg
Urs
Amen, Bruder Urs
Urs schrieb
Nirgends sind darin konkrete, anerkannte Messdaten aufgeführt.
DAS stört mich auch an den diversen Büchern dazu, die ich bisher gelesen habe.
Eine Autorin beschreibt ihrem Weg von -6 Dioptrien zu "praktisch Normalsicht", wobei sie zum Autofahren und bei schlechterem Licht aber immer noch eine Brille trägt.
Auf Nachfrage von mir kam leider auch nichts konkretes......
Immer wieder erlebe ich, daß Kurzsichtige eine deutlich zu hohe Korrektion tragen.
Irgendwann hat man die Werte gemessen und kommt nicht davon runter.
Wenn dann durch Weglassen der Korrektur nach einigen Wochen eine Verminderung der Stärke auftritt, ist das nur normal, aber kein Sehtraining.
Es ist kaum möglich im Nachhinein eine Aussage darüber zu machen, was vorlag Zu hohe Ursprungskorrektion oder wirklich Sehtraining.
Hallo alle!
In der letzten Aussage kann ich Eberhard nur bestätigen. Meine KL sind schon wieder schwächer geworden, und auch die neue Brille empfinde ich als zu stark, ebenso meinte mein Optiker, dass sie zu stark wäre. Da ich ausschließlich und unter enormen Streß in den letzten Monaten Naharbeit hatte, kann man auch kaum von einem Training sprechen.;) Meine Augen entwöhnen sich peu à peu von der Überkorrektur. Man stelle sich vor die letzten Weichlinsen hatten einen Wert von -7.5, die Hartlinsen nun -5.25, wenn ich das richtig gesehen habe.
Ich bin gespannt wie sich die Geschichte verhält, wenn ich nicht jeden Tag 10 Stunden am Schreibtisch sitze, dann dürfte es ja noch besser werden.
LG...
Hallo Eberhard,
Immer wieder erlebe ich, daß Kurzsichtige eine deutlich zu hohe Korrektion tragen.
Was nennst du "deutlich zu hoch" im konkreten Fall von ursprünglich knapp -3 Dioptrien?
Nachtrag
Als ich mich zu meiner ersten Brille durchrang (durchringen musste), sah ich in der Schule aus der ersten Reihe die Handschrift an der Tafel nicht mehr.
lg
Nicole
Eberhard Luckas schrieb
Hallo Granosana,
Florian meint die wachstumsbedingte Myopie und die Brechkraftmyopie.
Die Wachstumsmyopie endet mit dem nicht mehr Weiterwachsen des Körpers, also etwa 18-20 Jahren.
Die Brechkraftmyopie endet.................. nie!Diese ist nämlich abhängig von der Struktur der brechenden Medien, die da sind Hornhaut-System, Augenlinse, Glaskörper. Alle diese Medien sind Änderungen unterworfen, wobei die vordere Hornhautfläche die stabilste ist.
Die Augenlinse ist die wandelbarste. Sie änderst sich in der Form und in der Lage.
Alle Änderungen können in Richtung Myopie gehen, aber auch anders herum. Deswegen gibt es bei vielen Menschen die häufigen Stärkenänderungen.
Hallo Eberhard
Danke für die Erklärung. Heißt das denn dann konkret, daß in dem Fall, daß die Myopie auch in späteren Jahren noch ansteigt, es sich nicht um eine Verlängerung des Augapfels handelt? Und was ist in den Fällen, wo eine progressive Myopie vorliegt?
Gruß
Jan
Florian Metzel schrieb
STOPP
Ich habe nie etwas gemeint damit das eine längenmyopie wegtrainiert werden könnte!
Ich stelle mir ausschließlich eine Brechwertmyopie vor!Grüße
Moment, wir sollten hier schon logisch und genau bleiben.
Wenn Du sagst, daß es möglich wäre, eine Myopie von -20 zu beheben bzw. ganz wesentlich zu verbessern, dann muß auch die Form des Augapfels verbessert werden, denn ohne dies wäre eine wesentliche Verbesserung der Myopie schlechthin nicht möglich.
Gruß
Jan
Morgen zusammen,
meine "Theorie" ist, dass sich die Augenlinse mancher Menschen nur durch Training auf Dauer langsam (aber zwischendurch sprunghaft!) vom Akkommodationszustand lösen kann. Ich beabsichtige, im Januar zum Augenarzt zu kommen, um diese "Theorie" zu beweisen oder zu widerlegen. Wie man mehrere Dioptrien wegtrainieren soll, ist mir schleierhaft. Also bin ich mit Paul-Garhard Mosch einverstanden, dass die Grenze irgendwo bei 1,5 Dioptrien liegt. Aber die eine Dioptrie lässt sich in manchen Fällen wirklich wegtrainieren, weil Überkorrektur nach den Umständen ausgeschlossen ist.
Es kann ja sein, dass man als Kind übersichtig war und dauerhaft nicht ausschaltbar akkommodiert. Dann wird man durch Wachstum normalsichtiger, aber die Akkommodation bleibt und man braucht Minusbrille, ohne "richtige" Kurzsichtigkeit zu haben.
Jan22 schrieb
Eberhard Luckas schrieb
Hallo Granosana,
Florian meint die wachstumsbedingte Myopie und die Brechkraftmyopie.
Die Wachstumsmyopie endet mit dem nicht mehr Weiterwachsen des Körpers, also etwa 18-20 Jahren.
Die Brechkraftmyopie endet.................. nie!Diese ist nämlich abhängig von der Struktur der brechenden Medien, die da sind Hornhaut-System, Augenlinse, Glaskörper. Alle diese Medien sind Änderungen unterworfen, wobei die vordere Hornhautfläche die stabilste ist.
Die Augenlinse ist die wandelbarste. Sie änderst sich in der Form und in der Lage.
Alle Änderungen können in Richtung Myopie gehen, aber auch anders herum. Deswegen gibt es bei vielen Menschen die häufigen Stärkenänderungen.Hallo Eberhard
Danke für die Erklärung. Heißt das denn dann konkret, daß in dem Fall, daß die Myopie auch in späteren Jahren noch ansteigt, es sich nicht um eine Verlängerung des Augapfels handelt? Und was ist in den Fällen, wo eine progressive Myopie vorliegt?
Gruß
Jan
Später auftretende normale Kurzsichtigkeit ist nie auf Längenwachstum zurückzuführen.
Bei progressiver(bösartiger) Myopie dehnt sich der Augapfel auch noch in höherem Alter, zum Unterschied zur "gutartigen"progressiven Myopie, die mit etwa 30 Lebensjahren endet.
Es gibt auch Fälle, dass sich eine nicht progressive Kurzsichtigkeit erst ab oder nach dem 20. Lebensjahr zu entwickeln beginnt. Erreicht in einigen Jahren bis zu einigen Dioptrien und bleibt.
Das thema läuft ja zusehens aus dem ruder
Iuser schrieb
Es gibt auch Fälle, dass sich eine nicht progressive Kurzsichtigkeit erst ab oder nach dem 20. Lebensjahr zu entwickeln beginnt. Erreicht in einigen Jahren bis zu einigen Dioptrien und bleibt.
Hallo Igor,
das ist dann eine Brechkraft-Myopie und kein Längenwachstum mehr.
Tue mir einen Gefallen und glaube das auch mal, Florian hat schon geschrieben, daß das Thema aus dem Ruder läuft (und besser geschlossen werden sollte)
Hallo Eberhard,
Magst du mir noch die Frage beantworten, bevor das hier eventuell geschlossen wird?
Immer wieder erlebe ich, daß Kurzsichtige eine deutlich zu hohe Korrektion tragen
Was nennst du "deutlich zu hoch" im konkreten Fall von ursprünglich knapp -3 Dioptrien?
lg
Nicole
Hallo Nicole,
Überkorrektionen von bis zu -1 dpt gibt es häufiger bei jungen Menschen (höchstens bis 30 Jahren). Das meinte ich damit.