Zum Inhalt springen
Einloggen
Wer erklärt mir fol...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wer erklärt mir folgende Werte meiner KL?

34 Beiträge
6 Benutzer
0 Reactions
9 Ansichten
(@Matthi)
Beiträge: 17
Eminent Member
Themenersteller
 
[#1872]

Ich gebe zu, es ist nur reine Neugierde, aber es würde mich freuen, wenn mir jemand die Bedeutungen, Auswirkungen und Wichtigkeit folgender Werte erklären könnte. Der Bericht der keratographischen Messung meiner Augen weist folgende Werte aus
Rh 7,45
Rv 7,35
RM 7,40
Astigm. -0,60dpt (meine Linsen kerregieren aber gar keinen Astigmatismus! Wenn da keiner wäre müsste der wert doch 0 sein...oder?)
Achse 167,2°
Durchm. HH 11,3
Exz. 0,51

...und auf dem anderen Auge so ähnlich!

Würde mich freuen, wenn sich jemand die Zeit nimmt und mir das mal auseinanderklamösert!

Danke schon mal!

Matthias


 
Veröffentlicht : 14.09.2004 01:47
Schlagwörter
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Matthi,
Flacher Radius 7,45 Steiler Radius 7,35 Mittelwert der Radien 7,4. Das ergibt einen Hornhautastigmatismus von 0,6, der eine Minuscylindserachse hat von 167,2. Die Hornhaut flacht nach aussen mit einer Exzentrizität von 0,51 ab.
Die Werte sind Deine Hornhautradien.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 14.09.2004 11:55
(@Leander)
Beiträge: 44
Eminent Member
 

Hallo Matthias,

da ich davon ausgehe, dass du nicht "vom Fach" bist, hier eine nicht ganz so technisch knappe Erklärung

Jedes Auge ist ja gewölbt.
Harte Kontaktlinsen gleichen sich der Wölbung des Auges nicht an - sie behalten starr ihre Form. Daher wird deren Krümmung auf die Wölbung des Auges abgestimmt.

Man kann die Wölbung (=> den Krümmungsradius in Millimetern) des Auges (genauer der Hornhaut) in der Horizontalen (=> Rh) und der Vertikalen (=> Rv) ermitteln.
Das mathematische Mittel aus "Rh" und "Rv" ergibt den (für die Linsenanpassung eigentlich völlig unwichtigen) Radienmittelwert "RM".

Ein Astigmatismus resultiert aus in verschiedenen Meridianen unterschiedlichen Krümmungsradien einer lichtbrechenden Fläche.
Die Wölbung/Krümmung der Hornhaut deines Auges weist solche unterschiedlichen Radien auf, somit hast du einen sogenannten "Hornhaut-Astigmatismus"
Ein solcher kann durch das Tragen einer einfachen harten Kontaktlinsen kompensiert werden (das ist ein "etwas" komplexer Zusammenhang - Hauptsache, es funktioniert Zwinkert
"Durchm." steht für den Durchmesser deiner Hornhaut (gemessen in Millimetern)

Die Wölbung/Krümmung der Hornhaut eines nahezu jeden Menschen verläuft von der Mitte zum Rand betrachtet nicht gleichmäßig - zum Rand hin nimmt sie meist leicht ab (sie wird "flacher")
Auch das kann man messen und in Form eines berechneten Ergebnisses (=> "Exz." = Exzentrizität) ausdrücken.

Hoffe, das hilft dir weiter.

------------------
Gruß
Leander


 
Veröffentlicht : 15.09.2004 11:16
(@Matthi)
Beiträge: 17
Eminent Member
Themenersteller
 

Hallo Eberhard, hallo Leander,

erst mal recht schönen Dank für die Ausführungen. Ich bin Naturwissenschaftler (Biologiestudent) und will von daher schon immer alles nachvollziehbar ergründen...so wird man halt auf der Uni „erzogen“..*g*.

------------------------------

Nun noch eine Frage an Leander

Du schreibst
„Das mathematische Mittel aus "Rh" und "Rv" ergibt den (für die Linsenanpassung eigentlich völlig unwichtigen) Radienmittelwert "RM".

Warum ist der Radienmittelwert unwichtig für die Anpassung? Ich dachte das dieser Wert mit der „Basiskurve“ (BC) identisch ist und somit wichtig für die Auswahl der Linse???

Die Spezifizierung der Linsen besteht doch meist nur aus 3 Werten (bei mir zu mindest)

Dioptrie (das ist die Stärke der Kurz- oder Weitsichtigkeit)
Durchmesser (das ist wohl der Durchmesser der Linse)
und
Krümmung bzw. BC (und das ist doch wohl der Wölbungsradius der Hornhaut...also der „Rm“ - oder???

Und wenn ich schon dabei bin Dich zu nerven

Wie wirkt sich der Durchmesser der Hornhaut auf die Wahl des Durchmessers meiner Linsen aus? Meine Linsen haben einen Durchmesser um die 9,xy (bin gerade an der Uni und kann nicht nachschauen), aber ich weis, dass es auch größere Linsen mit 10,xy als Durchmesser gibt. Da mich die Lichtreflexe der Ränder meiner Linsen bei Nacht noch immer stören, würde ich gerne wissen, ob ich auch größere Linsen tragen könnte oder ob mein Optiker mit dem geringeren Durchmesser die richtige Wahl getroffen hat?

Dank Dir und allen anderen, die mir hierauf antworten schon mal recht herzlich!

Ciao

Matthias


 
Veröffentlicht : 16.09.2004 18:09
(@Lucccy)
Beiträge: 0
New Member
 

Ausnahmsweise poste ich mal paarweise

Hallo,

als quasi Laie melde mich da mal zu Wort.

Matthi, wenn Du Schuhe kaufst, Größe 39 ist definitiv zu klein, Größe 40 drückt am linken Fuß und passt rechts und Größe 41 passt links und ist rechts etwas locker, welche Schuhe nimmst Du? Vermutlich Größe 41? Es ist doch nur wichtig, dass Größe 40 rechts passt und Größe 41 links. Da kann man jetzt einen Mittelwert bilden (40,5), aber welche Information gewinnt man daraus? Keine, weil man so keine Schuhe kaufen kann. Eher kann man (wenn s möglich wäre) einen rechten 40er und einen linken 41er kaufen.
Ok, das Beispiel war schlecht... aber ich hoffe, es hat das Problem erklärt.

Linsen haben je nach Typ auch mehr Werte. Aber das Thema würde glaube ich hier den Rahmen sprengen.

Beim Durchmesser der Linsen kommt es auch auf den Typ an. Formstabile (aka harte) Linsen sind AFAIK etwas kleiner als die Hornhaut, damit sie beweglich genug sind, sonst ist die Unterspülung mit Tränenflüssigkeit und damit die Sauerstoffversorgung nicht gewährleistet. Bei weichen Linsen gibt es meist größere Durchmesser, da hier die Sauerstoffversorgung auch durch das Kontaktlinsenmaterial möglich ist.

Die Kontaktlinsenanpasser mögen mich korrigieren, wenn ich Schwachsinn geschrieben habe.
Gruß Lucccy


 
Veröffentlicht : 16.09.2004 20:51
(@Leander)
Beiträge: 44
Eminent Member
 

Hallo, ihr beiden,

als man mir vor vielen Jahren die Grundzüge der KL-Anpassung beibrachte, meinte man, für die Hartlinsenanpassung am besten den Hornhautradien-Mittelwert zugrunde zu legen...

Diese Auffassung hat sich mittlerweile komplett gewandelt, heute stimmt man die Basiskurve (=Krümmung der Rückfläche) einer harten Linse auf dem flacheren Hornhautmeridian ab (in deinem Beispiel "Rh 7,45" mm). Auf diese Weise lässt sich die Beweglichkeit und der Sitz einer KL am besten beeinflussen/vorhersehen.
Als weitere Messgröße zur Anpassung wird der Krümmungsverlauf dieses flacheren Meridians einbezogen (die Exzentrizität - in deinem Beispiel ist scheinbar nur die, wiederum unwichtige, mathematische Gesamtexzentrizität der Hornhaut angegeben)

Der Radienmittelwert ist daher in der Bedeutungslosigkeit versunken Zwinkert

Aus oben genannten Gründen weisen die meisten (nicht alle!!) modernen harten Linsen neben den von dir genannten dreien auch noch einen vierten technischen Wert auf - die Exzentrizität. Diese wird von vielen Anpassern neben dem Krümmungsradius ebenfalls auf die individuelle Hornhautform abgestimmt.

Und da ich schon mal dabei bin "nervige" Fragen zu beantworten Zwinkert
In Sachen Wahl des Linsen-Durchmessers gibt es unterschiedliche Standpunkte/Philosophien Die einen bevorzugen einen möglichst kleinen Durchmesser um so wenig wie nötig Honrnhautfläche zu bedecken, eine größtmögliche Linsenbeweglichkeit zu ermöglichen und geringe Linsendicken zu erzielen, andere passen lieber große Linsendurchmesser an um eine stabilere Sehleistung und einen verträglicheren Sitz der Linse anzustreben. Beide Standpunkte sind nachvollziehbar, keiner hat sich bislang klar durchgesetzt...
Der Durchmesser der Hornhaut ist eigentlich eine weitere eher unwichtige Messgröße, da auf den idealen Durchmesser einer harten Linse eine ganze Reihe von individiuell verschiedenen Faktoren einen Einfluss ausüben...

Lichtreflexe bei Nacht müssen ihre Ursache nicht zwangsläufig in einem zu kleinen Linsendurchmesser haben. Es könnte auch sein, dass die optische Zone der Linse nicht groß genug ist und/oder die Linse einfach nicht gut genug - vielleicht sogar zu stark dezentriert - sitzt. Das kann natürlich nur beurteilen, wer dich vor sich sitzen hat...

------------------
Gruß
Leander


 
Veröffentlicht : 16.09.2004 22:26
(@Matthi)
Beiträge: 17
Eminent Member
Themenersteller
 

Hallo,

danke erst mal an alle, für eure Antworten!

Hallo Leander,

Deine Erklärungen sind so ausführlich, dass Du mich immer neugieriger machst „alles“ wissen zu wollen und hoffe somit weiterhin auf Deine Bereitschaft Dein Wissen zu meinen Fragen in die tasten zu hacken!!! Zwinkert

Zu Deiner Ausführung über „Rh“ Wenn ich das also richtig verstanden habe, ist meine KL somit flacher als die Krümmung meiner Hornhaut. Damit müsste sie am Rand ein ganz wenig von der Hornhaut abstehen, was natürlich mit Tränenflüssigkeit gefüllt ist. Habe da schon mal so etwas darüber gelesen. Wurde als „Skispitzeneffekt“ bezeichnet und wenn er nicht zu groß ist, dass die Lidränder daran hängen bleiben, so findet ein besserer Tränenflüssigkeitsaustausch zur besseren Sauerstoffversorgung statt...Richtig?

Nun zur „Exzentrizität“ Du schreibst „in deinem (also meinem) Beispiel ist scheinbar nur die, wiederum unwichtige, mathematische Gesamtexzentrizität der Hornhaut angegeben“.

Nun, ich kann Dir aber eine ganze Liste an Exzentrizitäten liefen....wenn Du mir dann auch erklärst, was daraus abzuleiten ist (lieben Dank schon mal für Deine Antwort -) Lächelt
Also, wie mache ich eine Tabelle zur Zeile für dieses Textfeld?!
Nach folgenden Abkürzungen stehen jeweils 5 Werte, jeweils einer unter einer Gradangabe, die von 10° im 5er Schritt bis 30° geht, danach noch ein Radius
10° / 15° / 20° / 25° / 30° / Radius
Exz. Nas. 0,25 / 0,27 / 0,38 / 0,46 / 0,52 / 7,40
Exz. Temp. -0,10 / 0,27 / 0,33 / 0,40 / 0,44 / 7,49
Exz, Inf. 0,39 / 0,27 / 0,44 / 0,55 / 0,58 / 7,32
Exz. Sub. -0,47 / 0,26 / 0,41 / 0,48 / 0,51 /7,38

Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir dazu die Konsequenzen, die Du daraus ziehen würdest, schildern könntest. Vor allem, ob es vielleicht das nächste Mal doch besser wäre, wenn ich meinen Optiker nach einer Linse frage bei der die Exzentrizität individuell wählbar ist?
Wie ist das eigentlich bei den anderen? Gibt es da eine Standard-Exzentrizität, die bei – sagen wir mal – 90% aller Kontaktlinsenträger passt?

Wie gesagt, meine Linsen weisen nur 3 Werte auf, die mit „BC“, „DIA“ und „SPH“ abgekürzt sind, wobei letzteres wie „Sphäre“ klingt, aber die Stärke meiner Kurzsichtigkeit wiedergibt.

Dann noch wegen der Lichtreflexe Also aus reiner Selbstbeobachtung vorm Spiegel, finde ich nicht, dass meine Linse dezentriert sitzt. Natürlich sitzt sie nicht in der Mitte, wie meine weichen „Wegwerflinsen“, sie wird halt vom Lidschlag nach oben gezogen und rutscht dann wieder gerade herunter, aber das sieht für mich ganz normal aus.

Den Effekt der Lichtreflexe empfinde ich vor allem meist nur beim Autofahren bei Nacht störend, denn da kann so manche Lichtquelle ein von ganz am Rand des Gesichtsfeldes herannahendes Auto vortäuschen und das ist natürlich ungünstig. Sonst bemerke ich das eigentlich kaum.

Na dann, Dir schon mal vielen Dank und ne gute Woche

Matthias


 
Veröffentlicht : 19.09.2004 23:47
(@Jaqueline1)
Beiträge: 52
Trusted Member
 

Hallo zusammen!

Mit welcher Formel berechnet man denn die erste Probelinse? In den Katalogen der Hersteller stehen immer nur Formeln ohne Berücksichtigung der Exentrizität!

Gruß


 
Veröffentlicht : 20.09.2004 09:07
(@Leander)
Beiträge: 44
Eminent Member
 

Hallo, ihr beiden,

bitte habt Nachsicht, dass ich an dieser Stelle "aussteige".
Ich finde euer Interesse an den Zusammenhängen wirklich (!) klasse, doch sprengt der Verlauf dieser Diskussion klar a) meine zeitlichen Möglichkeiten und b) die Intention dieses Mediums.

Eure weiteren Fragen zu beantworten beudeutet jetzt wirklich gaaanz tief einzusteigen - selbst eine "mündliche" Erklärung könnte sich ein Weilchen hinziehen und bedürfte eurerseits schon einer ganzen Reihe spezifischer Vorkenntnisse (jenseits eines Bio-Studiums und/oder einer Augenoptikerlehre), um sie zu verstehen.

Sorry!

------------------
Gruß
Leander


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 01:52
(@Jaqueline1)
Beiträge: 52
Trusted Member
 

Naja! Die Formel hätte mich schon mal interessiert. Und ich denke schon daß ich die auch verstehen würde.

Vielleicht hat ja noch jemand Anderes lust mir zu antworten?!

Gruß


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 08:10
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Jaqueline,

es gibt von Wilms eine Formel nach dem sog. Topt-Test-Verfahren. Ich habe sie nicht parat, muß sie auch erst heraussuchen, aber dann weiß ich auch noch nicht, wie ich sie hier in das Forum bringe (Gleichung mit Wurzeln). Sehe doch einfach mal ins Internet, da findest Du bestimmt etwas darüber. Notfalls frage bei Rodenstock nach, ob sie noch alte Berechnungsbögen haben.
Im Zeitalter der Keratometer kaum noch nötig.

Ansonsten schließe ich mich Leander an. Die Fragen gehen zu tief in die Materie.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 10:47
(@Jaqueline1)
Beiträge: 52
Trusted Member
 

@Eberhard!

Erstmal danke!

Meinst du jetzt die Formel(n) zur Berechnung des Epsilons? Die hab ich! (Aus nem Artikel aus dem Netz.) Ich meine jetzt mal angenommen ich habe folgende Werte den flachen HH-Radius, den steilen HH-Radius, und das gesamt Epsilon, meinetwegen auch noch das Epsilon für den flachen Meridian. Wie komme ich dann auf die Rückflächengeometrie für die erste Probelinse? Also Radieus/en und Epsilon. Wie gesagt in den Katalogen der Hersteller habe ich nur Formeln ohne Berücksichtigung des Epsilons gefunden.

Schreib die Formel doch einfach hintereinander weg. Und wenn ne Wurzel drin ist, sag wo. Ich find mich dann schon rein! -)

Gruß


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 12:32
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Jaqueline,

Warum willst Du das so kompliziert haben?

Jeder Hersteller hat doch andere Vorgaben für die Berechnung der ersten Probelinse.
Von Procornea gibt es ein schönes Programm namens ORB, erhältlich bei MPG&E. Das Tool ist auch für fast alle Hersteller zu gebrauchen.

Und letztendlich kommte eine gehörige Portion Erfahrung hinzu. Wenn Du mal wie ich 26 Jahre KL angepaßt hast, brauchst Du keine Tabellen mehr und die Linsenrezepte der Hersteller sind dann auch nur noch Makulatur.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 13:19
(@Jaqueline1)
Beiträge: 52
Trusted Member
 

Eigentlich will ich´s ja nicht kompliziert haben! -) Ich dachte halt daß es da bestimmte Regeln gibt mit denen man eine geeignete Probelinse auswählt. Und das man dann in die Kataloge, oder halt in den Anpassatz, schaut wo man eine evtl. passende Linse findet. Und nicht daß man sich erst ne Linse raus sucht und dann den Hersteller fragt wie man sie anpassen soll. Ich werd mich mal nach dem Programm erkundigen!

Also gibt es eigentlich keine allgemein gültigen Formeln oder Regeln? Sondern Jeder hat seine eigene Phylosophie?

Gruß


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 14:01
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Jaqueline,

ja, so ist das. Der eine passt gerne steiler an, der andere gerne flacher. Dann kommen die Asphären hinzu. Bis zu 0,4 Exc. nehme ich etwa 0,05 bis 0,1 steiler als flacher Meridian. ab 0,5 Exc. 0,1-0,15 steiler. All das widerum je nach Torizität. Schön, daß es Hilfsprogramme gibt.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 21.09.2004 15:29
(@Jaqueline1)
Beiträge: 52
Trusted Member
 

Also tendierst du eher zu einer steilen Anpassung.

Vielleicht haben die anderen Anpasser hier ja auch lust mal Ihr "Rezept" zu verraten? Denn es währe doch sicher mal interessant das zu vergleichen.

Das Programm von MPG+E werd ich mir jetzt mal zuschicken lassen!

Gruß


 
Veröffentlicht : 22.09.2004 10:35
(@Matthi)
Beiträge: 17
Eminent Member
Themenersteller
 

Hallo Leander,

kann Dich verstehen! Du brauchst ja auch noch ne Menge Zeit um die anderen Fragen auch zu beantworten!

ABER, noch eine Bitte Könntest Du ein Lehrbuch oder Literatur dazu empfehlen, die ich mir besorgen könnte?! Hab'ne riesen Bibliothek mit Top-Fernleihsystem zur Verfügung um mir das Wissen selbst anzueignen. Find's einfach interessant!

Das wäre super-toll von Dir!

Recht schönen Dank schon mal!

Gruß

Matthias


 
Veröffentlicht : 22.09.2004 11:06
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

@Jaqueline,

ich passe nur tendenziell bei asphärische KL scheinbar steiler an. Du darfst nicht vergessen, daß die KL ja abflachen zum Rand. Bei sphärischen KL passe ich eher flach an.

Gruß
Eberhard


 
Veröffentlicht : 22.09.2004 12:10
(@Jaqueline1)
Beiträge: 52
Trusted Member
 

Hm?! Das klingt logisch. Wenn ich z.B. ein Hornhaut-Epsilon von 0,51 habe und darauf eine Linse mit Epsilon 0,6 setze muß der mittlere Radius steiler werden um einen Gleichlauf zu erzielen. Nimmst du das mittlere Epsilon oder das für den flachen Meridian? Denn Laender meinte ja, wenn ich das richtig verstanden habe, daß man das für den flachen nehmen sollte.

Gruß


 
Veröffentlicht : 22.09.2004 14:01
(@Leander)
Beiträge: 44
Eminent Member
 

Hallo Matthias,

ein spezielles Buch habe ich in diesem Zusammenhang nicht im Regal stehen und kann dir daher leider auch keine explizite Empfehlung geben.
Vielleicht hat jemand anderes in diesem Forum einen diesbezüglichen Tipp !??!

Ansonsten könntest du dich vielleicht suchend an den einen oder anderen Hersteller harter KL und/oder optischer Messgeräte wenden.
Zum Beispiel
www.hecht-contactlinsen.de
www.mueller-welt.de
www.jenalens.de
www.oculus.de
www.mpge.de

Die Firma Hecht wäre meine erste Anlaufstelle, da deren heutiger Geschäftsführer bei der Entwicklung asphärischer KL-Flächen Pionierarbeit geleistet hat.

Viel Erfolg

------------------
Gruß
Leander


 
Veröffentlicht : 22.09.2004 14:19
Seite 1 / 2
Teilen: