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Wie oft MKH?

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(@Pfeiffchen)
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Dabei seit: vor 19 Jahren
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Themenersteller   [#3708]

Guten Abend allerseits,
ich lese schon eine Weile als Gast mit und hätte heute gern auch mal eine Frage beantwortet. Ich war letzte Woche bei einem AO der nach MKH mißt, weil mein Optiker meinte, meine Problem könnten nur noch an einer Winkelfehlsichtigkeit liegen und er hätte damit noch nicht die Erfahrung. Dieser war aber nur bereit mir zu sagen, dass so etwas vorliegt, d.h. er zeigte mir den ersten Test, das Kreuz und es war leicht verschoben. Die komplette Messung und Mitgabe der Werte lehnte er ab, weil ich die Brille gerne bei meinem Optiker angefertigt haben wollte (ich wohne von seinem Geschäft immerhin 1,5 Std reine Autofahrzeit entfernt). Danach suchte ich mir einen Optiker, der so eine Messung durchführte und auch bereit war mir die Werte ohne Garantie mitzugeben. Neben den schon bekannten Fern-und Nahwerten kamen 4 Prismen ( je 2 pro Glas), ich glaube Basis oben (das aufgemalte Dreieck hatte die Spitze nach oben, 180° und 0°)heraus. Der Kreuztest zeigte für mich einen größeren "Ausschlag" als beim ersten Optiker. Mit den Werten zu meinem Optiker. Er probiert mit mir auch nochmal am Kreuz und für mich lagen die Kreuzbestandteile zu Beginn der Messung völlig auseinander. Sein Ergebnis wäre dabei 9 Prismendioptrien Basis außen. Nun meine Frage da das ganze sich innerhalb von 3 Tagen abspielte, kann es sein, das sich die Winkelfehlsichtigkeit so schnell vergrößert, obwohl ich noch garkeine Prismen trage? Meine Brillenwerte sind R+5,50 cyl-0,75 A165° L+5,75cyl-0,75 A5° Add.1,50. Ich bin 41 Jahre und komme mit der Gleitsichtbrille in der Nähe nur bedingt zurecht, manchmal besser, manchmal schlechter bis garnicht, vor allem bei sehr kleiner Schrift, habe oft das Gefühl in der Nähe zu schielen vor Anstrengung, sehe dann wahrscheinlich nur mit einem Auge(dem rechten) und links schaltet ab. Mein Optiker hat schon mehrfach überprüft Werte, Zentrierung, Gläser eingeschickt.
Ich würde mich über einen fachkundigen Rat sehr freuen.
MfG Eli



   
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(@Doccy)
Estimable Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 161
 

Hallo Pfeiffchen,

mit 41 schon eine Gleitstärkebrille? Das erscheint mir noch etwas zu früh (ist aber nicht ausgeschlossen).

Also MKH-Messungen sollten einen Abstand von ca. einer Woche haben. Jede Messung wirkt auch wie ein Training. Und zwar in dem Moment, in dem die Selbstkorrektion wieder einsetzt, also mit dem Abnehmen der Meßbrille.

Zu einer Messung nach MKH gehören mindestens vier Teste. Du redest nur von dem Kreuztest. Nur ihn anzuwenden, ist keine MKH. Das Ergebnis ist ganz bestimmt unvollständig.

Warum wurde Dir denn die MKH angeboten? Hast Du asthenopische Beschwerden, z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Lichtempfindlichkeit, Nacken-, Rückenprobleme usw.?

Eine Unzufriedenheit oder unverträglichkeit von Gleitstärkebrillen kann durchaus an einer unkorrigierten Wf liegen. Und eine unkorrigierte Wf muß nich immer asthenopische Beschwerden verursachen.

Mir als Augenoptiker sagen die dioptrischen Werte nur etwas über die Art und die Größe von Bildlagefehlern (im Volksmund Fehlsichtigkeitsarten). Nicht aber, wie gut die Sehleistung (der Visus) des Betroffenen ist. Das aber ist entscheidend. Beispiel einer meiner Klienten hat einen Visus von 1,8. Aber nur dann, wenn er mit -18,0 dpt korrigiert ist. Ist doch super, oder?

Frage bitte nicht nach den dioptrischen Werten, sondern nach denem Visus mit Vollkorrektion. Der, und nur der ist wichtig. Die dioptrischen Werte geben nur auskunft darüber, ob die Brillenlinsen dick oder dünn sind.

Wenn der Augenoptiker die Messung für Dich kostenlos gemacht hat, gehört das Meßergebnis ihm. Hast Du ihn für diese Dienstleistung bezahlt, müßtest Du das Meßergebnis eigentlich bekommen. Das sollte man jedoch vor der Messung klären. Ob Du Anspruch auf die Herausgabe hast, weil Du ihn bezahlt hast, ist noch rechtsunklar. Es ist so ähnlich wie bei einer ärztlichen Leistung Du hast Anspruch auf Behandlung, aber nicht auf erfolgreiche Behandlung. Vergleich hinkt etwas, wie jeder Vergleich, macht aber hoffentlich die Rechtsproblematik etwas deutlich.

Ergo Suche Dir einen Augenoptiker, der mit der MKH umgehen kann. Beide von Dir aufgesuchten scheinen, nicht mit der MKH umgehen zu können.

Viel Erfolg!
Doccy



   
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(@Kerstin-Harms)
Famed Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 3461
 

Hallo Eli,

wenn Dein Stammoptiker schon sagt, er beherrsche die MKH nicht zu hundertprozent, und er dich lieber zu einem Erfahrenen schickt - so ehrt ihn das und ich denke auch, die 9 Prismen Basis außen (das waren doch die von ihm gemessenen Werte, oder) müssen nicht unbedingt stimmen.

Ich halte sogar Messungen im wöchentlichen Abstand als für zu kurz! Damit bringst Du Dein Sehsystem durcheinander!

Und natürlich ergibt sich häufig ein Unterschied, ob die Messung morgens (ausgeruht) oder nach Feierabend durchgeführt wird. Ein Winkelfehlsichtiger hat ja Kompensationsfähigkeiten - oftmals bis weit ins Erwachsenenalter hinein ohne Beschwerden. Und wenn diese dich verlassen, dann kommen die Beschwerden. Meist steigen sie ja auch im Laufe des Tages.

Was mich auch ein wenig wundert ist, dass Du bereits eine Nahadd. von 1,5 hast....vielleicht könnte die wegbleiben mit der richtigen Prismenbrille? Hier sind aber die Fachleute gefragt.

Und übrigens so wie ich als Patient ein Recht auf Einblick in meine Krankenakte habe und so wie ich als Optikerkunde in der Regel einen Brillenpass mit meinen Werten erhalte, so finde ich, stehen Dir auch die Messergebnisse zu (und wenn Du sie aufschreibst), vor allem, wenn Du für die Leistung bezahlt hast. Allerdings kostet eine MKH-Messung sehr viel Zeit (manchmal über eine Stunde) - ich kann dann den Optiker schon verstehen, dass er auch gerne die Brille bei sich gefertigt haben möchte (darüber verdient er ja dann sein Geld, vor allem, wenn er für die MKH keine horrende Summe berechnet). Vielmehr sollte Dein bisheriger Optiker Verständnis für Dich haben er kann die MKH nicht vollständig, er empfiehlt dich an einen Kollegen, dann sollte er auch Verständnis dafür haben, wenn Du die Brille dort erwirbst.

Viele Grüße
Kerstin



   
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(@Pfeiffchen)
Trusted Member
Dabei seit: vor 19 Jahren
Beiträge: 70
Themenersteller  

Hallo, Doccy,
erstmal Danke für deine Antwort. Ja ich bin schon immer sehr lichtempfindlich. Fahre im Dunkeln nur äußerst ungern Auto, da ich zum einen allgemein unsicher bin und vieles erst sehr spät sehe oder lesen kann zum anderen mich entgegenkommende Autos enorm blenden, so dass ich Mühe habe, überhaupt die Straße zu sehen. Kann im Dunkeln schlecht Entfernungen schätzen, weiß selten, wie weit andere Autos noch weg sind, fahre also ohne Überholmanöver. Desweiteren sehe ich oft bei tiefstehender Sonne besonders im Herbst/Winter/Frühjahr die Straße und Autos nicht mehr, geht dann nur mit Sonnenbrille. Nackenverspannungen und Blockierungen habe ich auch reichlich, das kann aber auch andere Ursachen haben . Mein Visus beträgt monokular R/L 0,8 binokular ebenfalls 0,8 , wobei ich glaube beim MKH-messenden Optiker (der 2. in meiner Aufzählung) habe ich nach der Vollkorrektion mit beiden Augen gemeinsam noch eine Zeile mehr gelesen, d.h. dann Visus 1,0?? Dieser Optiker führte eine komplette MKH-Messung mit vielen/allen ? Testen durch, die ich auch bezahlte. Hingegen der erste Optiker testete nur am Kreuz, ob überhaupt etwas in der Richtung vorliegt und weigerte sich auch bei angebotener Bezahlung diese Messung ohne anschließende Brillenanfertigung durchzuführen. Da mein Optiker die mitgebrachten Werte nicht blind übernehmen wollte, schaute er auch nochmal am Kreuz und ein/zwei anderen Testen. daher habe ich nur den Vergleich meiner Wahrnehmungen am Kreuz. Und das ist es, was mich stutzig macht beim ersten Optiker war der horizontale Balken leicht nach unten verschoben und der senkrechte Balken leicht nach rechts. Aus bereits genannten Gründen weiß ich keine Korrekturansätze von ihm. Beim 2., komplett MKH-messenden Optiker stand der senkrechte Balken sehr deutlich rechts und am Anfang ganz leicht unter der Öffnung. Seine Vollkorrektur waren 4 Prismendioptrien, Basis 180° und 0°. Bei meinem Optiker lagen die Balken schon fast ohne Bezug, sie berührten sich nicht mehr. Nach Vollkorrektion hatte er 9 Prismendioptrien. Das heißt Esophorie, und zwar wahrscheinlich in kommenden operationswürdigen Ausmaßen??? Ist das richtig? Ich muß einfach so genau fragen. Als mir das am Samstag bei meiner Internet-Recherche bewußt wurde, war ich erstmal ziemlich geschockt.
Ich hoffe, meinen Schriebs diesmal bis ins Forum zu bekommen. Habe in Word geschrieben, da mein Computer beim online-Schreiben schon mehrfach abgestürzt ist. Der hat scheints auch Probleme. Bitte deshalb nicht wundern, wenn bei mir mal kurz „Funkstille“ ist. Warte trotzdem gespannt auf Antworten.

Liebe Grüße
Eli



   
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(@Doccy)
Estimable Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 161
 

Hallo Eli,

kein Problem, wenn Du Dir eine Pause gönnst, egal, aus welchem Grund.

Alle Deine Befindlichkeiten deuten auf eine unkorrigierte Wf hin. 9 cm/m sind noch lange nicht operationswürdig. Nach Deiner Beschreibung jedoch auch noch nicht die Vollkorrektion.

Wenn Du das Kreuz mit prismatischer Wirkung noch etwas verschoben gesehen hast (wobei die Auswanderungsrichtung zunächt gleichgültig ist), dann ist nur ein Teil korrigiert worden. Standen denn die andern Teste in 0-Stellung? Wie war das Stereo-Sehen? Wenn alle anderen Teste in 0-Stellung waren, und zum Schluß das Kreuz darbeboten wird, dann kann es durchaus sein, das hier eine scheinbare Überkorrektion angezeigt wird. Die darf nicht wegkorrigiert werden, sie verschwindet von alleine.

Also Wenn beim Beginn der Senkrechte zuweit rechts stand, dann könnte er am Ende der Messung ein wenig zu weit links stehen. Diese Erscheinung beim Waagerechten (vorher zu hoch, nachher zu tief oder umgekehrt) dürfte nicht auftreten.

Was mich irritiert Wenn der Senkrechte immer noch zu weit rechts steht, warum hat dann der Messende nicht versucht, die prismatische Wirkung so zu verändern, daß die 0-Stellung erreicht wird? Ist häufig schwierig zu erkennen, weil Unruhe im Bild ist.

Daß der Visus nach Vollkorrektion binokular besser ist, als ohne Vollkorrektion, liegt daran, daß die Bildlage in beiden Augen zeitgleich ortsichtig ist. Das ist bei unkorrigierter Wf nicht der Fall. Es wird dann die Bildlage mit einer quasi "falschen" Netzhautstelle ans Gehirn "gesendet". Und diese Netzhautstelle ist nicht so leistungsfähig. Vergleichbar mit Filmen zum fotographieren, die eine hohe oder niedrigere Auflösung haben. Oder ein noch besseres Beispiel Vergrößere mal ein Digitalphoto.

Und bitte noch eine sprachliche Kleinigkeit Wir unterscheiden zwischen Korrektion und Korrektur in folgendem Sinne Eine Korrektion gleicht aus, eine Korrektur verändert.;)

Hoffentlich habe ich mich verständlich genug gemacht. Wenn nicht einfach nachfragen!

LG
Doccy



   
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(@Kerstin-Harms)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 3461
 

Hallo Eli,

neun Prismen sind noch lange kein operationswürdiger Wert, da kann ich Dich beruhigen. Spannend ist nun erst einmal die Frage, welche MKH-Messung bei Dir stimmt, was Du in die Brille bekommst, und ob es verträglich ist. Das heißt, Dein Sehen müsste wesentlich angenehmer werden und die Beschwerdebilder sich lindern bzw. verschwinden. Und das weißt Du alles erst, wenn Du so eine Prismenbrille erst einmal auf der Nase hast. Was dann an Werten noch nachkommt und ob etwas nachkommt, das ist alles Spekulation. Es verhält sich bei jedem anders und ist manchmal auch abhängig von der Fähigkeit des Messenden.

LG
Kerstin



   
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(@Pfeiffchen)
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Dabei seit: vor 19 Jahren
Beiträge: 70
Themenersteller  

Hallo, Kerstin, hallo, doccy,
erstmal Danke für eure Antworten und ein wenig "Beruhigung" . Nachdem unser Computer eine Runderneuerung hard-und softwaretechnisch erhalten hat kann ich mich auch wieder melden.
@doccy
Nach der prismatischen Korrektion war das Kreuz für mich bei jedem Optiker mittig (du sagst 0-Stellung, glaube ich), nur die ermittelte Korrektionshöhe war deutlich unterschiedlich (vom 1.-2.-3.mal deutlich höher) und die für mich sichtbare Ausgangsstellung am Kreuz war auch jedesmal mit größeren Abweichungen, so dass sich für mich die Frage ergab, ob die schnell steigenden Werte mit den schnell aufeinanderfolgenden Messungen zu tun haben könnten, was ihr ja indirekt bestätigt habt (durch Empfehlung höherer Zeitabstände). Uff, langer Satz, ich hoffe trotzdem verständlich.
@ Kerstin
Welche Messung stimmt, interessiert mich auch sehr. Wir sind nun so verblieben, daß ich abwarte und dann noch eine Messung erfolgt. Mal sehen, was die bringt.

Noch eine Frage, ich habe hier irgendwo gelesen, dass Prisma links oben das gleiche ist wie rechts unten? Habe ich das richtig verstanden? D.h. das im linken Glas die Basis, also die dickere Glasseite oben ist und bei Verteilung auf beide Seiten dann im rechten Glas die Basis unten, d.h. die dickere Glasseite unten ist? Würde das für Basis außen, angenommen meine zuletzt gemessenen 9pdp verteilt auf beide Seiten, auch bedeuten rechts 4,5pdp Basis außen (also dickere Glasseite außen) und links 4,5 pdp Basis innen (also dickere Glasseite innen)? Mich interessiert nämlich gerade, wie die Brille dann wohl aussieht.
Bitte lachen und berichtigen, wenn ich Schwachsinn geschrieben habe. Aber ihr könnt alle so toll erklären, da werde ich es auch noch kapieren (hab ja erst angefangen...)

Vorerst liebe Grüße
Eli



   
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(@Kerstin-Harms)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 3461
 

Hallo Elli,

nein, hier wird nicht gelacht. Deine Frage hat schon Berechtigung

Das mit der Höhe stimmt.

Aber

Wenn Du zum Innenschielen (eso-Stellung) neigst, ist die Basis auf beiden Gläsern außen (ist ja auch entgegengesetzt), und wenn Du zum Außenschielen neigst (exo-Stellung), dann ist die Basis innen.

Viele Grüße
Kerstin



   
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(@Pfeiffchen)
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Danke für die superschnelle Antwort, Kerstin!

Nun kommt gleich noch eine Frage Wie sieht eine MKH-Messung in der Nähe aus? Der Optiker hat bei mir vor 2 Wochen denke ich nur in der Ferne gemessen. In der Nähe hat er mir nur eine Tafel mit Zeiger nach oben und unten gezeigt und gefragt, wie weit sie in welche Richtung zeigen. Sie wichen beide (oberer und unterer) von der Mitte nach links ab. Wie weit, konnte ich ihm nicht sagen, wiel ich keine Stricheinteilung erkennen konnte. Ist das schon eine MKH-Messung für die Nähe?
In der Ferne hat er mir so ein Bild auch gezeigt, da stand der untere Zeiger rechts von der Mitte (oberen weiß ich nicht mehr genau). Was hat es zu bedeuten, dass es in der Ferne entgegengesetzt aussah?

Grüße
Eli



   
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(@Eberhard-Luckas)
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Beiträge: 8896
 

Hallo Eli,

der Nahtest beginnt mit dem Kreuz, wie in der Ferne. Sollte das Kreuz in Nullstellung stehen, ist man fertig. Wenn nicht, muüssen alle Teste auch in der Nähe geprüft werden und anschließend auch die Ferne nocheinmal.

Es ist nicht zu sagen, ob die Zeigerstellung eine Bedeutung hatte in Deinem Fall, da hier keiner weiß, wie in der Ferne die Analysatoren standen, das sind die Filter vor den Gläsern.



   
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(@Pfeiffchen)
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Hallo und danke, Eberhard,
der Optiker hatte zwischendurch nichts verändert (oben an der Meßbrille).Er meinte nur es könnte sein, dass es bei mir in der Nähe "andersherum" ist und ich habe in dem Augenblick nicht nachgefragt, was er meint.

Er hat bei mir auch versucht, mit Auf-und Zudecken der einzelnen Augen noch irgendetwas festzustellen, das aber auch nicht kommentiert. Ich nehme an es waren die Auf- und Zudeckteste, von denen ich hier schon mal irgendwo gelesen habe. Wo ist der Unterschied zwischen Auf- und Zudecktest (für mich als Laien eigentlich das gleiche, nur anders gesagt)? Was testet man damit, was bekommt man damit heraus? Worin besteht der Unterschied, wenn man den Test mit bzw. ohne Brille macht? Welches Ergebnis ist aussagekräftiger/entscheidend?

Danke schon mal im Voraus für eure Erklärungen !
LG
Eli



   
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(@Doccy)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 161
 

Hallo Eli,

der Zudecktest, in der Medizin auch Abdecktest genannt (unter "Abdecken" verstehe ich etwas ganz anderes!), ist ein reiner "Hinweistest". Und wer möchte, daß ein jeder weiß, daß er auch "ausländisch" sprechen kann, spricht auch gern vom Cover- oder Uncovertest.

Wird beim Zu- oder Aufdecken eines Auges eine Einstellbewegung des einen oder anderen Auges beobachtet, ist das ein Hinweis, daß, um die Sprache der Medizin zu gebrauchen, noch eine Heterophorie vorliegt, es muß weiter korrigiert werden.

Vile Grüße
Doccy



   
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(@Kerstin-Harms)
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Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 3461
 

Hallo Eli,

ich muss Doccys Erklärungen richtigstellen und vor allem vervollständigen, denn er erwähnt nur Wf..... Den Cover-Uncover-Test beherrscht nicht jeder (muss ja auch nicht, aber es ist der wichtigste Test, um Schielen von Wf abzugrenzen). Hier noch einmal, was schon mal an anderer Stelle im Forum so erklärt wurde

Wenn ich das rechte Auge abdecke und das linke bewegt sich, handelt es sich eindeutig um einen Strabismus.
Wenn ich das rechte Auge abdecke und genau dieses rechte Auge bewegt sich unter der Abdeckung in Richtung Ruhestellung, ist es Heterophorie. Das Gleiche gilt natürlich für das linke Auge.

Und hier die Erklärung der beiden Testverfahren

Covertest alternierender Abdecktest (das ist kein Uncovertest), es werden Einstellbewegungen von innen, außen, oben oder unten bei manifesten Strabismus gesehen, bei Phorien (Wf) sind es Fusionsbewegungen.

Cover- Un- Cover Ein Auge wird abgedeckt, dann freigelassen, gesehen ob Einstellbewegungen da sind und woher; dann anderes Auge abgedeckt, freigelassen und ebenfalls beobachtet. Der letztgenannte Test ist zur Differenzierung Strabismus oder Heterophorie.

Viele Grüße
Kerstin



   
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(@AgnesMaria)
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Dabei seit: vor 20 Jahren
Beiträge: 1471
 

Kerstin Harms schrieb

Und hier die Erklärung der beiden Testverfahren

Viele Grüße
Kerstin

Liebe Eli,

was Kerstin schrieb ist fast richtig, was Doccy schrieb leider nicht. Aber das macht nichts. Er kennt ja sowieso nur WF. Strabismus gibt es ja nicht für ihn. Warum der sich zum Cover-Test überhaupt äußert ist mir schleierhaft. Der weiß ja nicht mal, wie es richtig funktioniert. Natürlich können hier auch quantitative Aussagen erhoben werden. Es ist ein dissoziierender Test.

Cover-Test wechselseitiges Abdecken eines Auge und Beobachtung woher hier Einstellbewegungen der Augen kommen von innen, außen, oben, unten. Beim manifesten Strabismus sind es Einstellbewegungen, bei einer Phorie Fusionsbewegungen.
Cover- Un- Cover-Test einseitiges Abdecken eines Auges (erst rechts, dann links, oder umgekehrt) und Beobachtung, ob Fixation besteht oder aufgenommen und gehalten wird,
Es gibt noch simultane Teste.

Das nur grob.

LG

A.M.



   
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(@Pfeiffchen)
Trusted Member
Dabei seit: vor 19 Jahren
Beiträge: 70
Themenersteller  

Liebe Forumteilnehmer,

nach über einem Monat nun von mir eine Rückmeldung, da sich ein paar merkwürdige Dinge ergeben haben.
Ich war zu einer erneuten Messung. Der Optiker hat sich sehr viel Zeit genommen. Nach über 1 Stunde meinte er, dass er so einen Fall noch nie hatte. In der Ferne hätte ich deutlich Eso und Höhe (horizontaler Balken 1-2 Balkenbreiten unter der mittigen Öffnung des vertikalen Balkens) und in der Nähe deutlich Exo mit Höhe aber horizontaler Balken im obersten Drittel des oberen Teiles des vertikalen Balkens. Und nun? Gibt es so etwas/ Woher kommt sowas? Kennt jemand ähnliches? Was würdet ihr machen/raten? Er sagte mir, das ginge nicht in eine Gleitsichtbrille zu bauen (ist mir vom technischen her verständlich, oben kann kein anderes Prisma wirken als unten). Wenn man nicht schaffen würde Ferne und Nähe irgendwie anzugleichen oder herausbekommt, was tatsächlich läuft, blieben als Möglichkeit nur 2 Brillen übrig. Als Laie würde ich fragen, ob dann überhaupt Prismen sinnvoll sind, weil keine Prismen dann vielleicht annähernd die Mitte wären. Was aber durch mein Nicht-zurande-kommen mit der ersten Gleitsichtbrille auch nicht die Lösung zu sein scheint.

Als Nachtrag /Berichtigung zu meinen vorigen Postings muß ich noch schreiben, dass meine Visusangaben wohl nicht stimmten. Ich bin von den Angaben der Augenärztin im Juli diesen Jahres ausgegangen. Der Optiker jetzt sagte nun, ich hätte nur noch einen Visus von 0,5/0,6 monokular und binokular, mein Optiker hier meinte beim Test würde ich immer bei ca 0,7 liegen. Wie dem auch sei, die Ärztin scheint ihn etwas zu hoch angegeben zu haben.

Mit der Bitte um ausführliche Antworten, da ich im Moment nicht so recht weiter weiß
liebe Grüße
Eli

PS Als Brillenwerte hat der Optiker jetzt auch leicht etwas anderes heraus, ich weiß die Werte aber noch nicht endgültig. Annähernd R+6,0 Cyl.-0,75 A 180°, L +6,5 Cyl. -1,5 A 180° , wobei ich wohl relativ ungenaue Angaben mache, mich selten eindeutig entscheiden kann, alles x-mal von verschiedenen Seiten getestet werden muß, um zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen. Dass die Achsen so gleich sind, wundert ihn sehr, aber im Moment konnte er nichts anderes finden.



   
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(@Kerstin-Harms)
Famed Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 3461
 

Hallo Eli,

was Du beschreibst, hat meines Erachtens nicht mehr viel mit einer reinen Wf zu tun. Im harmlosesten Fall steckt echtes Schielen dahinter. Du brauchst einen Facharzt, der sich mit Schielen und Paresen wirklich gut auskennt, eventuell auch einen Neuroophtalmologen. Eine Gleitschichtbrille schon mit 41 Jahren finde ich auch reichlich früh...

LG
Kerstin



   
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(@Doccy)
Estimable Member
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Hallo Eli;

In der Ferne hätte ich deutlich Eso und Höhe (horizontaler Balken 1-2 Balkenbreiten unter der mittigen Öffnung des vertikalen Balkens) und in der Nähe deutlich Exo mit Höhe aber horizontaler Balken im obersten Drittel des oberen Teiles des vertikalen Balkens.

So etwas gibt es. Das hat zunächst nichts mit "Schielen" zu tun. Ob sich die Überkorrektionsanzeige für die Nähe ändert, ist auch durch Änderung der Entfernung des Nahpolatestgerätes zu prüfen. Wenn sie sich ändert, würde ich den Korrektionswert für die Ferne nehmen. Ändert sie sich nicht, greift Eberhard´s Ansage (Korr.-Wert f.d. Nähe ändern, in der Ferne erneut prüfen).

Lesebrillen (Gleitstärke) mit Anfang 40 sind heute zwar selten, geben jedoch keinen Anlaß zur Besorgnis. Wenn beim Lesen die Arme "zu kurz" werden, dann hat es Dich halt früh erwischt. Bist Du auch bei einem Arzt für Augenheilkunde? Er wird doch wohl eine Parese diagnostizieren können.

Was mich ein wenig stört

...wobei ich wohl relativ ungenaue Angaben mache, mich selten eindeutig entscheiden kann, alles x-mal von verschiedenen Seiten getestet werden muß, um zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen.

Eine Stunde oder gar mehr deutet auf eine Fragetechnik des Augenoptikers hin, die noch ausbaufähig ist. In Ausnahmefällen - und wirklich nur in denen - "quäle" ich meine Klienten nie länger als etwa eine dreiviertel Stunde (+/-). Dieser Messung folgt ganz sicher eine zweite, die das erste Ergebnis bestätigt oder verwirft. Liegen beide Messungen nahe zusammen, nehme ich das zweite. Liegen sie deutlich auseinander, folgt eine dritte. Mit einem Zeitabstand von mindestens einer Woche. Vielleicht ist bei Dir die Messung eines zweiten Augenoptikers angebracht? (will mit der Frage keine Zwietracht säen!)

Würde das für Basis außen, angenommen meine zuletzt gemessenen 9pdp verteilt auf beide Seiten, auch bedeuten rechts 4,5pdp Basis außen (also dickere Glasseite außen) und links 4,5 pdp Basis innen (also dickere Glasseite innen)?

Die Basis horizontaler prismatischer Wirkungen sind für beide Augen entweder immer außen (Eso) oder innen (Exo). Vertikale immer entgegengesetzt. Symmetrische Aufteilung ist anzustreben, jedoch nicht immer sinnvoll.

Viele Grüße
Doccy



   
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(@Pfeiffchen)
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Hallo und danke für die schnellen Reaktionen,
habe dazu aber noch ein paar Nachfragen/Ergänzungen.

@ doccy, was meinst du mit Überkorrektionsanzeige? Dass die Ferne zu heftig ausgeglichen wurde und dadurch die Nähe jetzt entgegengesetzt reagiert? Dazu weiß ich, dass der Optiker es zum Schluß auch nochmal wissen wollte und mir für das Kreuz in der Nähe die Fernprismen entfernt hat. Was aber das gleiche Ergebnis zur Folge hatte Deutlich Exo und Höhe entgegengesetzt der Ferne (und höherer Wert als in der Ferne).

Was meinst du mit "Eberhards Ansage"? Die kenne ich noch nicht.

Der Optiker hat das Nahtestgerät durch seine Assistentin auch in verschiedenen Höhen und Entfernungen gehalten. Je weiter ich den Blick nach unten senke und je näher ich dran bin, um so weiter rutscht der horizontale Balken nach oben und der vertikale nach links. Beim Nahtestgerät in Höhe der Ferne (blöd beschrieben, aber ich weiß es nicht besser) war der horizontale Balken am wenigsten über der Mitte des vertikalen Balkens ( nur 1-2 Balkenbreiten) und der vertikale am wenigsten nach links verschoben (auch nur ein bis zwei Balkenbreiten).

Nochmal zur Lesebrille
Meine Arme sind nicht zu kurz, ich kann die Schrift in größerer Entfernung meist auch nicht lesen. Manches geht kurzfristig, wird aber schnell unscharf und schwimmt mir weg. Die ersten Probleme hatte ich schon vor 6/7 Jahren mit unseren Abrechnungslisten. Halbzeilig geschrieben und dann buchstaben- und zahlengetreu etliche hundert Zeilen vergleichen, da war spätestens nach einer Seite Schluß und nichts ging mehr. Ich denke, ich habe eine recht gute Augenärztin, die sich auch aufs refraktionieren versteht und auch die Zeit dafür nimmt. Sie hat dann an der Ferne "herumgebastelt", so dass ich wieder überall einigermaßen klar kam. Bis ca. vor einem Jahr. Dann kamen die Probleme massiv, vor allem auch im Job.
Letztes Jahr im September/Oktober hatte ich eine kräftige Nebenhöhlenentzündung mit Blockierungen in der Brustwirbelsäule gepaart. Wurde mit Verdacht auf Hirnhautentzündung ins Krankenhaus gebracht, was sich zum Glück dann auflöste in o.g. Diagnosen. Wobei die Blockierungen dermaßen waren, dass ich nicht mal mehr atmen konnte und fast wieder ins Krankenhaus gekommen wäre mit Verdacht auf Herzinfarkt. Ist dann von einem (auch kinesiologisch arbeitenden) Schulmediziner behandelt worden und ich habe mich gut erholt. Könnten meine Leseprobleme auch damit zusammenhängen, ca. 1/4 Jahr später ging es richtig los?
Im Februar wollte ich mir dann einen Termin beim Augenarzt holen, wurde bei Brillenproblemen aber an den Optiker verwiesen, und zur nächsten augenärztlichen Terminvergabe auf den Mai (!) vertröstet. Mein Optiker hat durchgetestet und gesagt, das ist ihm zu heiß mit meinem Visus und den Nahangaben, ich solle erst zum Arzt gehen alles organische ausschließen lassen. Der nächstmögliche Arzttermin war dann Mitte Juli. Gleitsichtbrille verordnet, zum Optiker, nachgemessen, angefertigt. Weiteres siehe erstes Posting.

Und nochmal zu meinen "ungenauen Angaben"
Das ist fast ein "Markenzeichen" von mir. Selbst die Ärztin braucht 1/2 Stunde um bei mir eine Brillenbestimmung durchzuführen, die dann aber auch bis jetzt immer gestimmt hat, laut Nachmessung des Optikers. Außer -mit der Gleitsichtbrille kam ich nicht klar. Bei meinem Optiker läuft unter 1/2 -3/4 Stunde auch nichts und der Optiker in Berlin kommt unter 1 Stunde auch nicht zurande.
Es war bei ihm auch schon die zweite Messung, weil er bei der ersten Messung meinte, er wird nicht fertig mit mir und es mache nur Sinn ein anderes mal neu anzufangen.

So, tschuldigung, war wohl ein bischen sehr ausführlich,
vielen Dank fürs trotzdem Lesen
viele Grüße
Eli



   
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(@Eberhard-Luckas)
Illustrious Member
Dabei seit: vor 24 Jahren
Beiträge: 8896
 

Hallo Eli,

Horst meint folgendes

Wenn in der Nähe ein anders Ergebnis vorliegt, ist es oft sinnvoll, diese Korrektion einzusetzen und anschließend in der Ferne wieder zu prüfen. Es kann passieren, daß man 2-4 mal ändern muß.

Aber etwas ganz anderes ist noch möglich

Wenn die Messbrille nicht ganz optimal in der Höhe eingestellt ist, kann es immer wieder passieren, daß bei Blicksenken für die Nähe ein Fehler dazukommt, der nur durch die Stärke des Brillenglases und durch die Höhenzentrierung entsteht. Bei ungleich starken Werten R/L ist ein Geradeausblick bei der Nahprüfung anzustreben, sonst gibt es immer Differenzen.

Ab un zu gibt es folgende Situation

Ich messe für die Ferne ESO und sehe am Kreuz Nähe eine Exo -Auswanderung. Mit EXO-Prismen geht die Auswanderung nicht weg, wohl aber mit zusätzlichen ESO-Prismen.

Du siehst, es gibt sehr viele Möglichkeiten, um herauszufinden, was wirklich los ist. Und dabei ist massig Erfahrung notwendig.



   
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(@Monoxid)
Reputable Member
Dabei seit: vor 22 Jahren
Beiträge: 266
 

Pfeiffchen schrieb

Ich war zu einer erneuten Messung. Der Optiker hat sich sehr viel Zeit genommen. Nach über 1 Stunde meinte er, dass er so einen Fall noch nie hatte. In der Ferne hätte ich deutlich Eso und Höhe (horizontaler Balken 1-2 Balkenbreiten unter der mittigen Öffnung des vertikalen Balkens) und in der Nähe deutlich Exo mit Höhe aber horizontaler Balken im obersten Drittel des oberen Teiles des vertikalen Balkens. Und nun? Gibt es so etwas/ Woher kommt sowas? Kennt jemand ähnliches? Was würdet ihr machen/raten?

Hallo Pfeiffchen,

ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber wenn mir ein Optiker sagen würde, er hätte so etwas noch nie gehabt, würde ich das dahingehend interpretieren, dass er überfordert ist und mir einen kompetenteren suchen, bevor er anfängt herumzubasteln.

Etwas ähnliches ist mir tatsächlich passiert, da ich anfänglich auch Fern-Eso und Nah-Exo (aber ohne Höhe) hatte. Mein damaliger Optiker nahm sich auch viel Zeit und teilte mir mit, er hätte sich auch mit Kollegen beratschlagt, aber so etwas kenne niemand...

Gruß,
Monoxid

P.S. Der Typ war übrigens eine Pfeife! Teuflisch



   
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