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Winkelfehlsichtigkeit

24 Beiträge
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(@Conny-Kathinka)
Beiträge: 12
Active Member
 

Hallo!

Jetzt möchte ich mich doch auch mal ganz kurz hier einmischen ein ungestörtes Sehen wirkt sich ganz erheblich auf das allgemeine Em- und Befinden aus. Als Beispiel (insofern passt mein Beitrag auch zu dem eigentlichen Thema) sei meine Tochter Kathinka genannt, die durch die MKH in vielerlei Hinsicht aufblühte und ihr Leben/ihr Umfeld mit allen (!) Sinnen viel intensiver wahrnehmen konnte. Was für mich, selbst als Laie, nur logisch ist man stelle sich den menschlichen Körper als Wunderwerk zig-tausenfacher Mechanismen vor. Wenn dann eines (egal welches) der wichtigsten Zahnräder irgendwie total unrund läuft, zieht das natürlich Kreise und wirkt sich auf viele andere Bereiche aus. Das ist jetzt zwar keine offizielle wissenschaftliche Erhebung, aber "live" erlebt und für Betroffene und Zweifler vielleicht aussagekräftiger als eine trockene Statistik. Wen's interessiert, der möge nachlesen unter "Schielen" (von Conny).

Viele Grüße,
Conny


 
Veröffentlicht : 24.11.2004 13:26
(@Linus)
Beiträge: 108
Estimable Member
 

Hallo alle miteinander,

klar, ich erlebe das bei meinen Patienten auch immer wieder, daß sie sich besser fühlen und mehr leisten können, wenn z.B. ihre Weitsichtigkeit und/oder ihr Schielen korrigiert ist, und das ist ein schöner Erfolg.
Daß durch objektive Besserung des Sehproblems auch subjektiv eine Besserung des Wohlbefindens eintritt, sei unbestritten.

Aber, generell eine Bessserung aller Sinneswahrnehmungen zu propagieren, das ginge mir zu weit, weil ich hier die Grenzen meines Berufes erkenne.
Schließlich bin ich kein Neurologe oder Neuropsychologe, HNO-Arzt, Hautarzt ...
Außerdem kenne ich auch Patienten, die ihre Brille (Astigmatismen, Prismen) nicht vertragen und teilweise sehr gelitten haben.

Apopos Wissenschaftliche Untersuchungen haben nicht nur in der Medizin wertvolle Dienste erwiesen und neue Wege aufgezeigt.
Gruß
L.


 
Veröffentlicht : 27.11.2004 21:31
(@Katrin)
Beiträge: 49
Trusted Member
 

Beobachtet man nicht gerade, daß bei Ausfall eies Sinnes die anderen sehr viel empfindlicher regieren?? Bei Blinden z.B. Gehör und Tastsinn??

DAS widerspräche je der These.

Katrin


 
Veröffentlicht : 29.11.2004 09:11
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Linus,

Dir ist ganz sicher beizupflichten! Die übrigen Spezialisten sind allemal notwendig und wichtig. Hier geht es uns vielmehr um Verbesserungen, die durch nervliche Überlastung bei der Sehverarbeitung auch andere Sinnesbereiche tangieren können. Das dies garnicht so abwegig ist bezeugt Kathinka, bzw. ihre Mutter. Es gibt auch nur Verbesserungen, wenn keine (!) organischen Beeinträchtigungen bestanden. D.h. es hat eigentlich nur geklemmt und die Brille lenkt den Lichtweg an die richtigen Stellen.

Hallo Katrin,

das andere Sinne einen fehlenden Sinn ersetzen, stimmt. In der Praxis zeigt sich dies auch bei Blindheit.

Wenn aber das Sehen nur gestört ist, wird dessen Funktion nur ganz selten und nur unter hoher Eigenleistung von anderen Sinnen übernommen. Als Beispiel mag hier der Tastsinn beim stark Sehbehinderten herhalten. Braille-Schrift lernen Personen mit einem Sehrest nur sehr mühsam bis garnicht, da Sie immer noch die Augen benutzen können, statt sich ganz auf die Finger verlassen zu müssen.


 
Veröffentlicht : 29.11.2004 14:56
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