Hallo Richard,
wie lautet denn die aktuelle Diagnose?
Viele Grüße
Kerstin
Ich hol das hier nochmal hoch:
nach den kontroversen diskussionen hier im Forum habe ich meinen augenarzt in berlin nochmal auf die Untersuchung hinsichtlich Mikrostrabismus gebeten...das wurde eindeutig ausgeschlossen.
Ich hatte über ca 1 Jahr jetzt die 22 Prismen in der Brille drin und im Dezember letzten Jahres wurde nun zum 2.Mal operiert.
Die Op wurde bei dem bekannten Experten durchgeführt und lief komplikationslos.
Die Abweichung die mit dem Kreuz gemessen wurde, war auch vor der OP eher wieder größer (>37), aber es wurde halt in die OP reingepackt was sinnvoll möglich ist.
(Die MKH Tests sind eben laienhaft ausgedrückt immer gleich bei mir...Stereoseh Tests problemlos, nah fern auch keine unterschiede, ich sehe auch immer das tolle kreuz gleichzeitig, nur der senkrechte balken bleibt halt aussermittig immer rechts seit 7 Jahren egal wieviel Prismen aufgelegt werden)
Der Verlauf der OP lief perfekt und aktuell ist es wie folgt:
- die ursprünglichen Beschwerdebilder (anstrengungskopfweh) sind erstmal besser - weg
- neu hinzugekommen ist eben, dass man das Sehen neu lernen muss, ich denke auch daß das Ziel noch nicht erreicht ist, versuche jedoch mit der aktuellen Brille (0 Prismen) erstmal klarzukommen
- modellflug, autofahren, pc ist problemlos möglich, je mehr die augen beschäftigt sind umso besser..ich habe das Gefühl, je mehr anstrengung die augen haben, desto geschmeidiger arbeitet das System, gefühlsmäßig würde ich sagen, ich würde die augen gerne trainieren (???)
Ich bin mal gespannt wie es weitergeht...
Fazit:
- nach 7 Jahren, unzähligen Prismenbrillen, Rechnungen über 1000de von euros, 2OP´s in bester Betreuung sind mittlerweile ca. 50 Prismenwerte korrigiert
Ich wünsche weiterhin allen Betroffenen viel Erfolg.
danke für Dein Feedback
weiterhin gutes Sehen wünsch ich 
ca 1984
stationärer Aufenthalt in Augenklinik Tübingen, da ein Auge ab und zu nach aussen weglief ...so hat man es damals bezeichnet....nach 2 Wochen, vielen Klebepflastern und aufgeklebten Linsen, hat man sich damals entschlossen nichts zu machen. Die Ärzte sagten was von fifty fifty chance bei einer op....
Genauer kann ich es nicht schildern, es ist schon lage her, daher die Infos nur noch rudimentär vorhanden. Es war defintiv kein sichtbares Schielen.
War damals schon die verkehrte Diagnose und die haben m.M. nach sich einfach nicht getraut, was zu machen. Wenn man nichts hierbei macht kann die nicht gemachte OP auch nicht daneben gehen. Denn intermittierende Divergenzler sind manchmal wirklich einen harte Nuss.
2001
Man hat sich dann entschlossen nicht die volle Abweichung operativ zu korrigieren, sondern nur ca knapp 20 Prismen.
War auch, in meinen Augen, die falsche Entscheidung. Entweder macht man es ganz und richtig oder man macht es nicht. Dieses herumgewuselt bringt auf Dauer nichts. Denn was passierte dann 2007? War vorauszuahnen.
2007
also wieder zum Optiker....bei der ersten Messung ging es nach 20 minuten gleich richtung 15 Prismen,Frage 1
Der entspannte Zustand meiner Augen liegt wohl innen ...wie passt das mit dem Wegdriften von einem Auge nach aussen zusammen ? Eigentlich müssten die Augen doch die entspanntere Lage einnehmen? Sind das vielleicht überlagerte Fehler ?
Nein. Liegt aussen. Ist nichts ueberlagert.
Frage 2
Gibt es hier Erfahrungswerte und vielleicht einen Denkanstoß, in welche Richtung das jetzt weiterlaufen könnte...? ... Bin momentan etwas unsicher, ob der Weg der nächsten Monate (Jahre) zum Erfolg führt, auch bin ich mir unsicher, ob die Winkelabweichung jemals vollkorrigiert werden kann ?
Koente schon. Aber dann sollte man es mal richtig angehen und nicht immer halbe Sachen machen.
LG
A.M.