Hallo Tom
Bei mir ist das Datum des 31. Juli, als ich zum ersten Mal räumlich sah, fest verankert als ein zusätzlich zu feiernder "Geburtstag". Einerseits Alltag - andererseits wie eine "späte Geburt"; das Erwachen eines zusätzlichen Sinnes, eine neue Lebensqualität, etwas völlig Überwältigendes, das aber in den Alltag integriert wurde. 
Elisa
Hallo Marco
Du meinst wohl den Post von "Humungus".
Ich schreibe hier als betroffene Laie: Grundsätzlich hat er recht, wenn er feststellt, dass sich das, was andere sehen, nicht wirklich prüfen lässt. Und es stimmt auch, dass der erste Eindruck bei Erlangen des 3D-Sehens überwältigend war und heute für mich schon wieder Alltag ist. Ich hatte schon Momente, wo ich mich fragte, ob jetzt wirklich etwas anders ist als vorher? Für solche Fälle habe ich Nadel und Faden und fädle den Faden ein. Das klappte früher nie, bzw. nur mit Hilfswerkzeug und Ach und Krach nach längerem Pröbeln.
Ich weiss heute intellektuell, d.h. ich erinnere mich, dass ich früher Landschaftsformationen nicht sah und dass z.B. die vordere Fläche eines Baumes oder ein Waldrand für mich eine feste Wand war. Die ersten Monate nach Erlangen des 3D-Sehens war ich sensorisch und emotional völlig durchgeschüttelt (alles in diesem Thread nachzulesen...
. Jetzt ist die 3D-Sicht normal geworden und ich nehme sie daher auch nicht mehr so intensiv wahr. Aber immer noch kommt mir ab und zu der Gedanke, wenn ich mit dem Auto durch die Landschaft fahre: Wie schön diese dreidimensionale Welt doch ist. Und wie schade, dass die wenigsten dies auch wirklich sehen...
Elisa
Hallo Gika
Deine Frage mit der Tiefensicht ist berechtigt! Ich habe natürlich früher auch Dinge in 200 im Abstand gesehen, auch wenn davor Bäume standen; dann, wenn ich bewusst hingesehen habe. Heute aber sehe ich diese Dinge einfach so im Vorgeigehen. Ich sah ja früher auch in den Wald hinein, wenn ich in den Wald sehen wollte. Heute fahre ich mit dem Auto durch einen Wald und habe so nebenbei einen Blick in den Wald hinein. Das war früher nicht so. Früher war der Waldrand eine Wand, nur wenn ich bewusst hinschaute, sah ich in den Wald hinein.
Was die veränderte Ausstrahlung angeht, so kann das natürlich auch von der nun korrigierten Winkelfehlsichtigkeit her stammen. Früher war ja so quasi jeder Blick irgendwohin mit einer Anstrengung verbunden. Möglicherweise hat das also nur zum Teil mit der 3d-Sicht und dem gefühlten Abstand zu tun sondern auch damit, dass ich viel weniger angestrengt in die Landschaft blicke. Da bei mir beides zusammenhängt (3d-Sicht dank Korrektur der Winkelfehlsichtigkeit), kann ich kaum auseinanderhalten, welche Symptome woher stammten.
Es ist wohl tatsächlich so, dass alleine nur schon die Behandlung der Winkelfehlsichtigkeit (ohne Erlangung der 3d-Sicht) eine gewaltige Erleichterung gewesen wäre. Bei den Berichten, über die Korektur von Winkelfehlsichtigkeit ist immer von einer sehr raschen Beruhigung der Situation zu lesen. Die Schüler sind sofort besser in der Schule, lesen plötzlich gut usw.
Es gab ja Zeiten früher, da fand ich das Arbeiten am Comupter anstrengend und manchmal nicht. Dito beim Lesen. Ich vermute nun, wenn ich es anstrengend fand, wollten sich beide Augen an der Arbeit beteiligen - wenn es mir leicht fiel, hatte ich im Hirn ein Auge ausgeschaltet.
Mit meinem Optiker habe ich auch besprochen, dass der Mensch ja ungezählte Kompensationsmöglichkeiten hat, und mir ist auch schon aufgefallen, dass ich einige Fähigkeiten entwickelt habe, die meine Sichtprobleme zum Teil kompensierten. Und ich bin überzeugt, dass auch Du, Gika, Fähigkeiten hast, die Deine fehlende 3d-Sicht kompensieren. Was aber nicht kompensiert werden kann sind die Beschwerden wegen der Winkelfehlsichtikgeit.
Ich hoffe, das war nun so einigermassen verständlich....
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Elisa
Hallo Gika
Danke für Dein Posting!
In dem Thread beschreibe ich meine Erlebnisse und wie sich meine Wahrnehmung und mein Leben geändert hat. Es ist keine wissenschaftliche Abhandlung und ich beanspruche weder Objektivität, noch dass jeder das genau gleich erleben müsste.
Leider hat die Forschung bei diesen Fragen ja absolut nichts zu bieten. Die Versuche, Antworten von Neurologen an Universitätspitälern zu erhalten, die in der Seh-Forschung tätig sind, ergaben leider Null Antworten ("noch nie von so einem Fall gehört"). Und so starten wir hier bei Null, also rein beschreibend, deskriptiv. Die ersten die ein "neues Phänomen" beschrieben, lagen in ihren Vermutungen meistens irgendwo daneben, in einigen Punkten zeigte sich dann aber auch, dass sie Recht hatten. Mittlerweile wissen wir aus diesem Thread, dass es doch da und dort Leute gibt, die das Stereosehen wieder erlangen. Wenn jemand völlig andere Erlebnisse über das neue 3d-Sehen beschreibt als ich, dann finde ich das super, einfach aufnehmen, sehen, wie hat er das erlebt. Auch Deine Hinweise, wie Du es erlebst ist wichtig, und ich überlege noch einmal scharf, wie war das vorher, ist das wirklich so, kann das nicht auch andere Gründe haben usw. Bis die Forschung sich diesem Thema annimmt, ist unsereins wohl nicht mehr auf dieser Erde.
Spannend finde ich, was Green Mamba geschrieben hat, bei dem sich ja eingies mit meinem Erleben deckt. Es kann ja auch sein, dass Stereoblindheit, die durch Winkelfehlsichtigkeit zu Stande kommt, eine andere Wahrnehmung ergibt als Steroblindheit aus anderen Gründen. Ich habe z.B. beim Badmintgon-Spiel nie irgenwelche Flugbahnen berechnet. Ich war bei dem Spiel aber auch nie sonderlich erfolgreich.
Gespannt bin ich darauf, was Green Mamba berichtet, wenn die Brille da ist. Lass von Dir hören!
Elisa
Hei Elisa
Dieses Datum muss ich mir merken, damit ich Dir dann zum Geburtstag gratulieren kann 
Ich weiss heute intellektuell, d.h. ich erinnere mich, dass ich früher Landschaftsformationen nicht sah und dass z.B. die vordere Fläche eines Baumes oder ein Waldrand für mich eine feste Wand war. Die ersten Monate nach Erlangen des 3D-Sehens war ich sensorisch und emotional völlig durchgeschüttelt (alles in diesem Thread nachzulesen...
. Jetzt ist die 3D-Sicht normal geworden und ich nehme sie daher auch nicht mehr so intensiv wahr. Aber immer noch kommt mir ab und zu der Gedanke, wenn ich mit dem Auto durch die Landschaft fahre: Wie schön diese dreidimensionale Welt doch ist. Und wie schade, dass die wenigsten dies auch wirklich sehen...
Elisa
Hi!
Danke schon mal für deinen Comment und exakt den Post von Humungus habe ich gemeint.
Zu den Landschaftsformationen:
Gem. Strabologen und Orthoptisten ist es aber afaik nicht so, dass 3D-Sehen eher nur im Nahbereich wirklich "spürbar" ist (da man hier dann die Tiefen erkennen kann) und für den Fernbereich eher irrelevant ist?
Allgemein machen solche Erfolgsmeldungen vilen Non-3D-Sehern Mut und schnürren Hoffnungen.
Das Problem ist, dass dies mittlerweile ich viele Marketingabteilungen zb. im Augentrainingbereich realisiert haben - und dort, wo man mit den Hoffnungen von Menschen "spielen" kann, lässt sich viel Geld machen.
Folge ist, dass es hier wohl auch viele unseriöse Therapieangebote gibt.
Versteh mich bitte nicht falsch: Ich glaube, dass es diese reellen Erfolge gibt - ganz klar.
Doch leider gibt es auf Erfolgsfälle auch unzählige Misserfolgsfälle, bei denen dann die Situation (nach Augentraining) schlechter ist als zuvor (Horrorvisions, störende penetrante Doppelbilder) - es ist für mich als Patient einfasch schwierig bis ehrlich gesagt unmäglich zu erkennen, ob
a.) bei mir persönlichjemals eine reelle Chance auf 3D-Sehen besteht
b.) Sogar, falls a.) zuteffen sollte, ist es unmöglich für mich als Laie zu wissen, welche Therapien und Therapeuten seriös sind und richtig Ahnung haben.
Das alles macht es rel. schwierig, leider:(
Nachtrag:
Ich lese gerade ihre Ausgangssituation:
Bei solcher Ausgangssituation kann ich mir schon eher Erfolge vorstellen, da wohl keine Schwachsichtigkeit bestand, sondern "nur" eine Winkelfehlsichtigkeit - ich vermute, dass dein Gehirn irgendwann mal als Kind durchaus 3D Sehen konnte und daher hier schon mal eine Anlage gegeben gewesen ist - Anlagen kann man durchaus reaktivieren.
Die Situation von Tom Hartig erscheint interessant:
Wenn ich das richtig gelsen habem dann besteht/bestand wohl eine Amblyopie (einseitig)?
Ist bekannt wie gravierend die Schwachsichtigkeit ist/gewesen ist?
Außerdem handelte es isch wohl um ein manifestes Schielen, oder?
Gruß,
Marco25
Hallo Marco25
Ja, ich hatte und habe ein Amblyopie auf dem linken Auge. Im Alter von 7 Jahren war ich auf diesem Auge schon fast blind (Visus unter 0.1). Konnte dann durch krasse Methoden (Blenden, wochenlanges Abdecken des guten Auges sowie Atropin-Tropfen) erheblich verbessert werden. Aber die (alternierende) Suppression war damals - und bis vor kurzem - der Normalzustand. Mit Visus rechts zwischen 130 bis 160 % hatte das linke Auge keine Chance.
Gut hatte das Universitätsspital meine Unterlagen auch noch nach Jahrzehnten auffinden können!
Heute sehe ich links je nachdem fast 80 % bei gewissen Augentests (mit Korrektur), aber nur, wenn die Zahlen weit genug auseinander liegen; beim Test mit den Ringleins, die dicht aneinander gereiht sind, ist der Visus nur gerade etwa bei 40 - 50 %. Lesen kann ich mit dem schwachen Auge nur sehr schlecht - v. a. unbekannte Wörter erkenne ich sehr schlecht, bzw. müsste ein Vergrösserungsglas nehmen.
Trotzdem funktioniert das 3D-Sehen bei mir jetzt (ich muss ja nicht in 3D lesen können). Für viele Objekte reicht ja auch eine schlechtere Sicht aus. So fusioniert das Gehirn die Infos der beiden Augen trotzdem zu einem Gesamtbild mit räumlichen Sehen zusammen.
Aber ich glaube ohne die wiederholte Stimulation durch die extremen 3D-Effekte aus dem Kino hätte mein Gehirn wohl kaum auf diesen Modus umgeschaltet. Das ist wohl die günstige Behandlungsmethode, aber sicherlich nicht ganz ungefährlich.
Das Schielen muss dann noch operativ korrigiert werden, weil die Prismenbrille (2 x 8 ) nicht wirklich angenehm zum Tragen ist. Aber ich will auch nichts überstürzen.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass meine Daten sicherlich ungewöhnlich sind.
LG Tom
Diesen Effekt nennt man Crowling, in der Musik ist es das Ineinanderlaufen der Töne, es fehlt die Trennschärfe. Das kann geübt werden. Ähnlich verhält es sich im Sehen, auch hier wird sich durch sauberes Fixieren mit der Zeit weiter was tun.
Hallo Marco25
Ja, ich hatte und habe ein Amblyopie auf dem linken Auge. Im Alter von 7 Jahren war ich auf diesem Auge schon fast blind (Visus unter 0.1). Konnte dann durch krasse Methoden (Blenden, wochenlanges Abdecken des guten Auges sowie Atropin-Tropfen) erheblich verbessert werden. Aber die (alternierende) Suppression war damals - und bis vor kurzem - der Normalzustand. Mit Visus rechts zwischen 130 bis 160 % hatte das linke Auge keine Chance.
Gut hatte das Universitätsspital meine Unterlagen auch noch nach Jahrzehnten auffinden können!
Heute sehe ich links je nachdem fast 80 % bei gewissen Augentests (mit Korrektur), aber nur, wenn die Zahlen weit genug auseinander liegen; beim Test mit den Ringleins, die dicht aneinander gereiht sind, ist der Visus nur gerade etwa bei 40 - 50 %. Lesen kann ich mit dem schwachen Auge nur sehr schlecht - v. a. unbekannte Wörter erkenne ich sehr schlecht, bzw. müsste ein Vergrösserungsglas nehmen.
Trotzdem funktioniert das 3D-Sehen bei mir jetzt (ich muss ja nicht in 3D lesen können). Für viele Objekte reicht ja auch eine schlechtere Sicht aus. So fusioniert das Gehirn die Infos der beiden Augen trotzdem zu einem Gesamtbild mit räumlichen Sehen zusammen.
Aber ich glaube ohne die wiederholte Stimulation durch die extremen 3D-Effekte aus dem Kino hätte mein Gehirn wohl kaum auf diesen Modus umgeschaltet. Das ist wohl die günstige Behandlungsmethode, aber sicherlich nicht ganz ungefährlich.
Das Schielen muss dann noch operativ korrigiert werden, weil die Prismenbrille (2 x 8 ) nicht wirklich angenehm zum Tragen ist. Aber ich will auch nichts überstürzen.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass meine Daten sicherlich ungewöhnlich sind.
LG Tom
Alles klar, merci fürs Antworten.
Verstehe ich es richtig, dass Sie schon immer alternieren geschielt haben?
Dachte, dass dies kaum möglich ist oder vorkommt, bei Leuten, die eine Ambylopie haben - da hier dann zumeist das schwachsichtige Auge vom Gehirn einfach "weggedrückt wird" und das bessere Auge den dauerhaften "Vorzug" erhält.
Haben Sie sich bereits mit diesen neuen Entwicklungen bei einer Augenheilkunde-Klinik mit dem Fachbereich Strabologie vorgestellt?
Es wäre interessant zu erfahren, was die dortigen Ärzte dort zu diesen großen Entwicklungen sagen und was sie Ihnen geraten haben...
Gruß,
Marco25
Diesen Effekt nennt man Crowling, in der Musik ist es das Ineinanderlaufen der Töne, es fehlt die Trennschärfe. Das kann geübt werden. Ähnlich verhält es sich im Sehen, auch hier wird sich durch sauberes Fixieren mit der Zeit weiter was tun.
Guten Tag Herr Mosch
Herzlichen Dank für den Hinweis.
Sie meinen, da liesse sich was machen und dass es mit demFixieren im Zusammenhang steht? Wären Lesenübungen, bei dem das gute Auge verdeckt wird, demzufolge ratsam?
Viele Grüsse
Tom
Alles klar, merci fürs Antworten.
Verstehe ich es richtig, dass Sie schon immer alternieren geschielt haben?
Dachte, dass dies kaum möglich ist oder vorkommt, bei Leuten, die eine Ambylopie haben - da hier dann zumeist das schwachsichtige Auge vom Gehirn einfach "weggedrückt wird" und das bessere Auge den dauerhaften "Vorzug" erhält.
Haben Sie sich bereits mit diesen neuen Entwicklungen bei einer Augenheilkunde-Klinik mit dem Fachbereich Strabologie vorgestellt?
Es wäre interessant zu erfahren, was die dortigen Ärzte dort zu diesen großen Entwicklungen sagen und was sie Ihnen geraten haben...
Gruß,
Marco25
Hallo Marco25
Also, ich glaube nicht, dass ich alternierend geschielt habe. Habe bis vor kurzem nur mit rechts geschaut, bzw. mit links nur die Sachen auf der ganz linken Seite, wo das rechte Auge wegen der Nase nichts mehr sehen konnte. So was nennt sich glaub ich anomale Korrespondenz.
Bei Fahrrad- oder Autofahren hatte ich dann auf der linken Seite ein schlechtes, aber immerhin funktionierendes Frühwarnsystem (linkes Auge sieht was --> Kopf drehen, damit das rechte Auge die Sache genauer betrachten kann).
Vor 2 Jahren hatte ich dann festgestellt, dass ich auch mit dem linken Auge sehen kann, ohne das rechte schliessen zu müssen. Da war aber dann ein Schielen mit dem rechten Auge, so dass das Gehirn wohl unter diesen Umständen bereit war, die Signale vom linken Augen weiter zu verarbeiten.
Ich war bereits beim Augenarzt und in der Augenklinik. Den Augenarzt werde ich wechseln, weil dieser mich ein weiteres Mal nicht recht untersucht hatte und sich auch wenig für den Fall interessierte.
In den vergangenen Monaten war ich sehr froh für diese Forum. Da gab es doch einige Leute, dir wertvolle Tipps oder auch einfach motivierende Aussagen machten. Danke also nochmals!
Ende Februar habe ich noch weitere Untersuchungen wegen des Schielens. Dann werde ich hoffentlich mehr wissen und hier berichten können.
Viele Grüsse
Tom
Hallo Tom,
Sie meinen, da liesse sich was machen und dass es mit demFixieren im Zusammenhang steht? Wären Lesenübungen, bei dem das gute Auge verdeckt wird, demzufolge ratsam?
Nein, alle monokularen Wege führen da kaum weiter! Denn dies sind monokular auftretende Störungen , aufgrund binokular bedingter komplexer Störmechanismen oder Verspannungen, sagen wir Kurzschlüsse in der Bildverarbeitung.
Binokulares Fixieren und Schauen über beide Augen mit möglichst optimaler Korrektion ist da der beste Weg. Kommt Zeit kommt Besserung! Denn je mehr man versucht, bewust dagegen zu arbeiten, desto nerviger wird es stören.
Guten Tag Herr Mosch
Vielen Dank für Ihre hilfreichen Erläuterungen. Ist gut zu wissen, dass man sich nicht zu verkrampfen soll und dass auch die Sache nicht erzwungen werden kann.
Werde also keine monokularen Übungen mehr machen, sondern hin und wieder mal überprüfen, ob sich an der Sicht etwas verbessert hat.
Danke und viele Grüsse
Tom Hertig
interessante Erfahrung.
Also wenn ich mir einen 3D-Film anschaue, wird mir innerhalb kürzester Zeit speiübel. Und zwar für den Rest des Tages und am nächsten Tag auch noch ein bißchen.
Hallo Monili
Bist Du Stereoblind? Dass Dir übel wird finde ich auch interessant - nachdem ich neu in Stereo sah nach ca. 57 Jahren in 2D, wurde mir immer wenn ich konkave Flächen anschaute, also nach innen gebogene, ganz komisch; so eine Mischung zwischen schummrig und schwindlig. Ich war immer der Überzeugung, wenn ich länger hinschaue, wird mir sicher schlecht. Das habe ich aber bewusst nie getan. Ich habe immer schnell an ein anderes Ort geschaut.
Ich habe den Verdacht, mit diesen "Höhlen" war mein Hirn überfordert und musste erst die nötige Infrastruktur schaffen, um sie zu verarbeiten. Vielleicht geht es bei Dir in eine ähnliche Richtung. Dann wäre es evtl. ein Versuch wert, sich 3D in kleinen Dosen auszusetzen oder ein Visualtraining zu machen. Von letzterem verstehe ich aber gar nichts und einen 3d-Film habe ich bisher auch noch nicht angeschaut. Wird für mich aber bald einmal Zeit, das Experiment zu starten.
Elisa