Hallo Jack,
dienen die Dinger dem militärischen Schutz? Schienbeinschoner für Kämpfer oder so? Oder als Schilde?
LG
Jan 
Hallo Sabi, hallo Jan,
Zahlungsmittel, Schuldmünzen, Abzahlungsmittel: nö, aber mit Geld haben sie mehr oder weniger direkt zu tun.
Die Dinger sind demnach also keine echten Münzen, haben aber deren Größe.
Damit wurde nichts beschwert, gewogen oder ausgeglichen.
Medizin, Militär, Schienbeinschoner, Schilde...Schutz im allgemeinen: nö
LG 
Hallo Jack,
sind das Gedenkmünzen?
Sieht man Vorder- und Rückseite einer Münze oder sind das 2 verschiedene?
Ist es wichtig, ais welcher Epoche und aus welchem Land sie stammen?
Sind sie aus Gold?
Ist das am Rand ein Lorbeerkranz?
LG Kugelblitz
Hallo Jack,
sind die Teile alt (was ist alt?) oder auf alt getrimmt?
Ist es vielleicht eine Auszeichnung? Ein Orden? Russisch?
donquichote
Hallo Jack,
auf dem linken Teil ist etwas Rundes zu sehen, was so aussieht, als hätte man es erst später hinzugefügt (geprägt). Von Bedeutung?
donquichote
Hallo Jack,
konnte jeder Bürger diese Münzen besitzen?
Waren sie so etwas wie eine Eintrittskarte für besondere Stätten, Thermalbäder, Theater... ?
Oder waren das die ersten russischen Spieljetons in einem "Kasino"( in der Hoffnung dass es kyrillische Schrift ist auf den Münzen) ?
Hallöle,
die Dinger sind streng genommen keine Münzen...nennen wir sie Marken.
Also sind das keine Gedenkmünzen, kein Orden, keine Eintrittsmarke und auch keine Auszeichnung.
Man sieht die Vorder- und auch die Rückseite.
Epoche und Land sind in dem Fall wichtig....Rußland stimmt schon mal.
Gold? Das glaube ich eher nicht.
Das was auf den Marken abgebildet ist, ob nun Lorbeerkranz oder dergleichen, das führt Euch nicht auf die richtige Spur, das ist belanglos....auch ob da im nachhinein was eingeprägt wurde, das ich auch eher nicht glaube.
Nicht jeder Bürger Rußlands konnte so eine Marke erwerben.
LG 
Hallo Jack,
die Marken haben mehr oder weniger direkt mit Geld zu tun, sind aber keine Zahlungsmittel - ist das richtig?
Dienten sie vielleicht als eine Art "Ausweis", mit dem man bestimmte Privilegien in Anspruch nehmen konnte? Waren Sie im 19 Jh. im Einsatz? Oder früher? Oder später? Im zaristischen Russland?
Du schreibst, diese Marken hätte nicht jeder gehabt? Nur Leute eines bestimmten Standes oder Berufstandes? Adelige?
LG Gika 
die Marken haben mehr oder weniger direkt mit Geld zu tun, sind aber keine Zahlungsmittel - ist das richtig
Ja, dem ist so.
Als Art "Ausweis" kann man die Marken bezeichnen, auch wenn die Bezeichnung nicht ganz richtig ist und Euch vielleicht auf die falsche Fährte führt.
Das mit den Privilegien ist schwer zu beantworten...ich sage mal jein. Nicht jeder konnte sich solche Marken leisten, daher hatte sie nicht jeder im Besitz, also vollkommen unabhängig von Beruf, Ansehen und Adelszugehörigkeit.
Sie waren vor dem 19. Jahrhundert im Einsatz...also im zaristischen Rußland.
LG 
Hallo Jack,
man musste die Marken also kaufen?
Berechtigten sie den Besitzer zu bestimmten Handlungen, durften die Besitzer also etwas tun, was man ohne doe Marke nicht durfte?
Waren die Marken legal? Oder waren sie vielleicht so eine Art Nachweis für die Leistung eines "Bestechungsgeldes". Konnte man mit dem Marken also einer Bestrafung entgehen, weil die "Polizei" dann ein Auge zudrückte?
Benutzte man die Marken zur Zeit Iwan des Schrecklichen?
LG Gika 
Hallo Gika,
als Kauf würde ich den Vorgang nicht bezeichnen wollen, aber man mußte Kohle auf den Tisch legen, um eine Marke zu bekommen.
Der Besitz berechtigte den Inhaber zu etwas...er durfte etwas tun, was markenlose Menschen nicht tun durften bzw. dann eine Strafe aufgebrummt bekamen.
Jepp, die Marken waren legal, aber auch oft der Stein des Anstoßes unter dem Volk.
Mit Bestechung und mit Auge zudrücken hatte das ganze nichts zu tun.
Mit diesen Marken und der Bezahlung dafür hatte man sozusagen einen "Freibrief" für was ganz bestimmtes. Der Besitz wurde auch auf öffentlichen Straßen kontrolliert.
Zu Zeiten von Iwan dem Schrecklichen gab es die Dinger noch nicht.
LG 
Hallo Jack,
handelt es sich vielleicht um die ersten Hundemarken? Wurde in der Zeit die Hundesteuer einegführt und als Nachweis der Zahlung gab es dann die Hundemarken, ohne die an Hund nicht (mehr) gehalten werden durfte?
Sind wir in der zeit Peter des Großen?
LG Gika 
Hallo Jack,
ich lebe also im zaristischen Russland, erstehe so eine Marke und habe somit einen Freibrief für ???
Für etwas, was ich in meine eigenen vier Wänden oder mit meinen vier Wänden mache, oder eher eine Tätigkeit, die ich im Freien oder in der Öffentlichkeit, vor den Augen aller, ausübe?
Konnte man mit diesen Münzen etwas Materialistisches erstehen oder eher so eine Art von Dienstleistung, Ausübung eines Bedürniss, oder Hobby?
Waren diese Marken nur eimal gültig und dann mussten sie wieder abgegeben werden?
Waren sie länger als einen Tag gültig, ich meine: konnte ich sie nur ein einziges Mal einsetzen?
Durften auch Frauen diese Münzen erstehen oder besitzen und hatten auch somit diesen Freibrief?
Hallo Ihr Zwei,
hehe, gar nicht so einfach Eure Fragen richtig zu beantworten, ohne zuviel zu verraten.
Aber nun haben wir wenigstens mal die richtige Richtung eingeschlagen.
Zum einen dreht es sich um eine besondere Art von Steuer und zum anderen hat Peter der Große diese Steuer eingeführt. Es handelt sich aber nicht um die Hundesteuer.
Es ist keine Tätigkeit, keine Dienstleistung, kein Hobby, auch nichts Materielles, nennen wir es einen Zustand, der sowohl Zuhause, als auch in der Öffentlichkeit besteht.
Die Marken behielten nach Bezahlung der Steuer ihre Gültigkeit. Man mußte sie ständig bei sich tragen, denn bei einer Kontrolle mußte man sie vorweisen können.
Für Frauen galt diese Steuer aus einem ganz besonderen Grund nicht.
LG 
Hallo Jack,
hat es was mit Bärten zu tun? Peter der Grosse fand diese ja nicht mehr zeitgemäss und liess sie abschneiden?
LG Kugelblitz
Hallo Jack,
Bartsteuer ist mir ein Begriff. Haben die Münzen damit zu tun?
LG
Jan 
Hallo Ihr Zwei,
und wieder haben wir den Fall, daß sich zwei Personen ein BINGO teilen dürfen....Kugelblitzchen hat die Flanke in den Strafraum gezirkelt und Jan hat den Ball per Fallrückzieher verwandelt.
Die Bartsteuer wurde im Jahr 1698 eingeführt. Bartträger entrichteten eine Zahlung für das Behalten ihres Gesichtsschmuckes. Ab 1705 erhielten sie im Gegenzug dafür ein rundes Kupferstück, welches bestätigte, dass die Steuer bezahlt war. Diese Quittungsmedaillen werden Bartzeichen, Bart(steuer)marken oder Bartkopeke genannt. Das geprägte Kupferstück musste der Bartträger stets mit sich führen, wollte er nicht riskieren, bei Kontrolle auf offener Straße sofort eine zwangsweise Rasur zu erleben. (Quelle: Tante Wiki)
LG 
Hallo Ihr lieben,
dann habe ich nochmal ein Rätsel. Wer ist das bzw wofür wurde er bekannt (den Namen muss man nicht unbedingt kennen).
LG Gika 
Hey 
Da ich früher mal Klavier gespielt habe, kommt mir das Bild bekannt vor. Das müsste Henry Steinway sein 
Grüße
Hallo Roswitha,
erst einmal herzlich willkommen!
Du bringst mich ganz schön in Verlegenheit. Denn das Bild, was ich rausgesucht habe, soll nicht Henry Steinway sein. Ich habe jetzt aber sicherheitshalber gegooglet und siehe da, dasselbe Bild (nur nicht so grün) erscheint auf der Steinway seite als Portrait von Henry Steinway.
Komischerweise findet man auf derselben und auch auf anderen Seiten ganz ander Portraits von Henry Steinwaxy, die nicht einmal Ähnlichkeit mit diesem Typen hier haben...
Ich bin mir jetzt natürlich nicht sicher, ob der Typ hier der ist, für den ich ihn halte. Wie sollen wir weitermachen? Wollt Ihr einfach weiterraten, auch auf die Gefahr hin, dass das Portrait das falsche ist, oder soll ich auflösen?
Ich hänge mal ein Bild an, wie Steinway auf vielen anderen Seiten dargestellt wird...
LG von einer ratlosen Gika 