Hallo Makko,
Es wirt mich freuen wenn du ein paar (deine Meinung nach) relevante Sachen vom Buch später brigen willst.
LG
Steen Aalberg
Hey Steen,
ja ich werde, wenn ich das Buch weitgehend durchgelesen habe und den Sachverhalt gut verstanden habe mich hier noch dazu äußern. 
Lg.. Marco
hallo in die Runde,
auch ich habe fasziniert StereoSue's Buch gelesen.
Anschließend habe ich ihr einige Fragen gestellt, die sie auch freundlichst beantwortet hat.
Mein Anliegen nun:
Sie beschreibt, dass sie zu Beginn ihrer Entwicklung zum volltauglichen Stereosehen einen hohen Wert an vertikalen Prismen bekam, ich glaube 25, dann nach einigen Jahren waren das nur noch 5.
Ich hatte das Buch so verstanden, und bekam das auch von ihr bestätigt, dass sie von horizontalen Prismen abrät, die horizontale Stellung der Augen solle durch Training normalisiert werden.
Nun strebe ich das Gleiche an, habe aber noch niemanden zum Kooperieren gefunden.
Ein Optiker, der mich nach MKH ausmaß, verschrieb horizontale Prismen und schien über meine Nachfragen weniger erfreut. Mir schien ein wenig, ich hätte ihm auf die Füsse getreten.
Wo also in Deutschland ließen sich Sue Barry's Anregungen umsetzen? Hat schon jemand Erfahrung damit?
Serena, schreibt in Ihrem Beitrag >Prismenbrille sinnvoll?< von teils heftigen Doppelbildern nach eig. Übungen.
Ich halte es für wichtig, an dieser Stelle darauf hin zu weisen, dass Selbstversuche in diesem Bereich sehr leicht völlig negativ ausgehen können, zumal der Laie i.a.R. weder über phychologische, medizinische, noch über augenoptische Kenntnisse im Verarbeitungsprozess des Sehens verfügt.
Zumindest sollte er sich einem erfahrenen Anwender in der Funktional-Optometrie anvertrauen, hier dürfte mittlerweile auch der Inhalt des Buches bekannt sein.
Unter der MKH wird eine andere Vorgehensweise gelehrt und angewandt. Diese ist im englisch sprachigen Raum kaum verbreitet. Hier wird sich jeder Betroffene über seinen Weg, betreff Sehen zu entscheiden haben. Allerdings bildet die Grundlage der MKH nicht ein durch Schielen gestörtes Binokularverhalten, sondern Sehstörungen trotz ausgebildeter Binokularität. Nun macht das Buch eindeutig klar, dass Prägungsmuster nicht zeitlebens gleich gestrickt bleiben müssen, auch diesen Ansatz verfolgt eine im Bereich Schielen modifizierte Anwendung von MKH in erster Linie über kundige Ophtalmologen. Auch hier ist immer durch Prägungsvariationen die Möglichkeit von Doppelbildern gegeben. deshalb wohl dem, der hier einen fachkundigen Berater und Begleiter hat und auf Ihn in dieser Situation zurück greifen kann!
Ende Juni wird das Buch in deutscher Sprache, von de Wissenschaftlichen Vereinigung für Augenoptik und Optmetrie WVAO herausgegeben, erscheinen: www.wvao-shop.de
Das erfreut mich, jeztz werden auch für Laien essentielle informationen über Schielen zugänglich gemacht. Ich hoffe das auch die Ärzte sich diese Buch beschaffen - Und lesen!
Das Buch ist sehr empfehlenswert, und es ist auch leztes Jahr in Dänisch überseztz worden. Für Schieler oder dessen Angehörte eben ein MUSS damit man sich ein besseres Bild über eigene Situation machen kann.
Wer ein bisschen Englisch versteht findet Susan Barry auch auf Youtube.
Alls wenn es nicht genug "dieser Literatur" nicht schon überall gibt.. ,-)
Alls wenn es nicht genug "dieser Literatur" nicht schon überall gibt.. ,-)
Was genau möchten Sie eigentlich sagen?
Ein Vorschlag:
Wie wär's, wenn Sie in groben Zügen erklären würden, was Ihnen an den niedergeschriebenen Erfahrungen von Frau Barry nicht gefällt?
GB
Vielleicht das durch Visualtraining simsalabim ein Stereosehen entsteht? Wenn das nicht angelegt war und früher bestand kommt durch ein wenig Augengymnastik auch nichts.
Anatomie und Physiologie bekannt? Eher mal nicht bei Ihnen.
Bei ihnen ist ja irgendwie Glauben alles und Wissen nichts.
Leider bin ich z.Zt. unterwegs und nicht daheim. Aber ich kann Ihnen Stellen im Buch von Barry ohne Probleme widerlegen. Nur bei den vielen Dingen die blanker Unsinn ist, artet das in Arbeit aus. Warum können Sie das nicht? Scheuklappenphänomen? Unwissen? Gläubigkeit? Verblendet? Ein Meister Pfriem?
http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Pfriem
@AM
Ihre wissen über Visualtraining scheint ihre Sätze nach ganz ganz überflächlich zu sein.
Jeztz wo Sie das Buch gelesen hat, erwarte ich von Ihnen einige Beispiele von den Unsinn Sie behaupten Proffessor in Neurobiologie Susan Barry über ihre eigene Erlebnisse geschrieben hat.
https://www.mtholyoke.edu/acad/facultyprofiles/susan_barry 
Steen
"Vielleicht das durch Visualtraining simsalabim ein Stereosehen entsteht? Wenn das nicht angelegt war und früher bestand kommt durch ein wenig Augengymnastik auch nichts."
Das steht da gar nicht drin. Sondern eher dass bei "accomodative Esotropia" in Deutschland Strabismus Alternans Stereosehen prinzipiell angelegt ist. Das bestätigt auch Kaufmann, der in seinem Buch angibt, das Patienten aus eigenem Krankengut subnormales Binokularsehen erreichen. Ich verstehe die Streitereien von beiden Seiten nicht. S.Barry ist ja auch nicht durch Visualtraining komplett geheilt worden, sondern auch ein paar Mal operiert worden. Ob Sie das, was sie erreicht hat nur mit VT hinbekommen hätte, bleibt fraglich. Wahrscheinlich ist Op plus Prismen plus VT der beste Weg.
LG Schack
@ AgnesMaria
Vielleicht das durch Visualtraining simsalabim ein Stereosehen entsteht? Wenn das nicht angelegt war und früher bestand kommt durch ein wenig Augengymnastik auch nichts.
Was Sie so betont herablassend als „Simsalabim“ und „ein wenig Augengymnastik“ bezeichnen, ist in solchen Fällen intensive Arbeit an sich selbst über mehrere Monate hinweg.
Übrigens: Mit Visualtraining trainiert man nicht die Augen, sondern die Verarbeitung und die Steuerung im Gehirn. Und das ist aus meiner Sicht der Hauptgrund, warum überhaupt eine Verbesserung erzielbar ist.
Anatomie und Physiologie bekannt? Eher mal nicht bei Ihnen.
Bei ihnen ist ja irgendwie Glauben alles und Wissen nichts.
Das ist wiedereinmal eine typische „AgnesMaria“ Aussagenansammlung. Aber was genau wollen Sie damit bezwecken? Das war übrigens eine rhetorische Frage. Mir wär nämlich viel lieber, Sie würden sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Warum können Sie das nicht? Scheuklappenphänomen? Unwissen? Gläubigkeit? Verblendet? Ein Meister Pfriem?
Ich habe in diesem Buch bislang nichts gefunden was mir sauer aufstösst. Im Gegenteil: ich empfinde das Buch als im höchsten Masse inspirierend.
Ach, und bei Ihrer kleinen Auswahl habe ich leider nichts passendes gefunden.
Aber ich kann Ihnen Stellen im Buch von Barry ohne Probleme widerlegen.
Sehr schön!
Nur bei den vielen Dingen die blanker Unsinn ist, artet das in Arbeit aus.
Es will ja niemand, dass Sie sich überarbeiten. Wie wär's dann, wenn Sie Ihre drei „Lieblingsstellen“ ein wenig ausführlicher beschreiben würden?
GB
Das Buch ist einfach Pflichtlektüre!
Mir ist es eigentlich egal, ob Susan Barry in allen Punkten Recht hat. Aber an den zentralen Aussagen habe ich keinen Zweifel. Und es geht in die richtige Richtung.
Hätte doch mein Augenarzt dieses Buch mal gelesen! Dann hätte ich vermutlich schon früher 3D sehen können. Jetzt habe ich durch Zufall das 3D-Sehen mit 46 Jahren geschenkt bekommen.
Weshalb in aller Welt sind die viele Augenärzte so stur? Weshalb arbeiten Ophtalmologen nicht einfach mit Neurologen zusammen??
Hmmm,... ich versuche schon seit einiger Zeit an dieses Buch (Deutsch) zu kommen. Von Südtirol aus scheint das aber nicht so einfach zu sein... 
Hab's problemlos über www.wvao-shop.de bestellen könnnen, gegen Vorauszahlung. War innerhalb von 3 Tagen dan. Wenn die Lieferung in die Schweiz möglich war (bekanntlich nicht EU-Staat), sollte es in Europa fast überall gehen.
Danke Tom,
da hab ich's schon probiert. Italien ist da aber nicht angegeben bei der Länderauswahl.
Ich hoffe es ist ok, den Thread nochmals hoch zu holen.
Rein hypothetisch mal angenomen, dass Susan barry recht hätte und das Gehirn bzgl. biokularem Sehen doch lebenslänglich anpassungsfähig wäre, und somit binokulares Sehen auch im Erwachsenemalter ggf. erreicht werden könnte,
dann ist ihr Buch aber trotzdem für Leute mit eienr Amblyopie uniteressant - sehe ich das so richtig?
Denn sie selber hatte ja nie eine Amblyopie (Visus 1,0 auf beiden Augen), sondern manifestes alternierendes Schielen.
Ich habe das Buch nicht gelesen und frage mich,
ob sie darin auch auf manifeste Schiel-situationen inklusie einer einseitigen Amblopie eingeht?
Gruß,
Marco
Hallo Marco,
Du schreibst:
"dann ist ihr Buch aber trotzdem für Leute mit eienr Amblyopie uniteressant - sehe ich das so richtig?"
Manchmal kann aber auch noch im Erwachsenenalter Ambliophie verbessert werden. Und dann kann versucht werden, beidäugiges Sehen, Tiefenwahrnehmung,... zu erreichen.
LG
Hallo Marco,
Du schreibst:
"dann ist ihr Buch aber trotzdem für Leute mit eienr Amblyopie uniteressant - sehe ich das so richtig?"
Manchmal kann aber auch noch im Erwachsenenalter Ambliophie verbessert werden. Und dann kann versucht werden, beidäugiges Sehen, Tiefenwahrnehmung,... zu erreichen.
LG
Ja das stimmt.
Leider geschieht hier nicht immer eine Verbesserung (das sieht man zb. gut an Leuten, die ihr "gutes" Auge aufgrund zb. einem Unfall verlieren - bei den einen kommt es dann zu einer Verbesserung ihres amblyopem Auges und bei den Anderen leider nicht).
Eine Frage hätte ich dazu noch:
Kann man theoretisch mit einer Ambyopie überhaupt fusionieren, also 3D-Sehen haben (wenn zb. das amblyope Auge noch eine Sehleistung zw. 70% und 80% bei Vollkorrektur einer Weitsichtigkeit hat), oder müssen die Augen wirklich 100% gleich gut sehen können?
Eine Frage hätte ich dazu noch:
Kann man theoretisch mit einer Ambyopie überhaupt fusionieren, also 3D-Sehen haben (wenn zb. das amblyope Auge noch eine Sehleistung zw. 70% und 80% bei Vollkorrektur einer Weitsichtigkeit hat), oder müssen die Augen wirklich 100% gleich gut sehen können?
Also bei mir geht das jedenfalls jetzt sehr gut, obwohl ich die Sehleistungen zwischen rechts (160
und links (50 - 80
doch erheblich sind.
Natürlich gibt es da auch Grenzen, wo es zu grosse Unterschiede gibt. Aber so viel ich weiss, braucht es nicht 2 x 100 % (sonst würden ja sehr viel mehr Leute keine Fusion hinkriegen).
Fusion ist zwar eine notwendige Voraussetzung für 3D, aber noch nicht hinreichend. D. h., jemand kann die 2 Bilder von rechts und links zusammenfügen, was eine qualitative Steigerung (stärkeres Farbempfinden / mehr simulatane Wahrnehmung von Objekten) bewirkt, ohne dass das Ganze schon in 3D ablaufen muss. Bei den Normalsichtigen läuft das ganze Binokularsehen ohne Probleme ab, so dass diese zwischen Simultansehen, Fusion und 3D gar nicht gross unterscheiden können.
Ich würde Dir das Buch von Barry sehr empfehlen; es ist nicht nur eine spannende Story, sondern sie erklärt auch viele Hintergrundwissen plus empirische Studien, die in Europa noch eher unbekannt sind.
LG