Jack schrieb
So, ich habe mich bei einem Kumpel ein bißchen schlau gemacht in Sachen "be beat" bzw. "be beaten".
Er meinte, beide Formen seien korrektes Englisch, ersteres sei umgangsprachlich wie es jeder Brite sagen würde, letzteres sei mehr die vornehme Form, wenn jemand auf dicke Queens-English-Hose machen möchte.Jan und Gika, teilt ihr diese Ansicht mit Marco?
So, da muß ich nun doch gewaltigst widersprechen!
8 Jahre UK, und mir treibt es beim Hören dieser grammatikalischen Ungeheuerlichkeit immer noch die Nackenhaare in die Höhe, also diese Form kann definitiv nicht im britischen Umgangston gebräuchlich sein. Ich kann mich nicht erinnern, dies jemals gehört zu haben. Mein bilingualer Bruder schließt sich mir hier an.
Ich denke, daß die Macher bzw. Werbefritzen von Johnny Walker hier ganz einfach auf einen grammatikalischen Fehler setzen, um Aufmerksamkeit zu erregen, quasi als die besondere Note des Spots beaten kann ja schließlich jeder sagen lol Diese Masche ist nicht so neu, wie wir spätestens seit Verona wissen, gelle lol
Ich muß hier wohl nicht noch eigens betonen, daß in der englischen Grammatik, die mir vorliegt, beat nicht als mögliche Umgangsvariante des Partizip Perfekts aufgeführt wird. Also grammatikalisch falsch ist es allemal.
Vielleicht haben die Amis das in ihren diversen Regiolekten etabliert, davor ist man ja nie sicher. Aber britisch umgangssprachlich ist es mit Sicherheit nicht.
Darauf brauch ich jetzt echt gleich einen Drink... lol
LG
Jan 
Also ich hätte Jan uneingeschränkt recht gegeben! Bei mir sträuben sich da auch die Nackenhaare..
Ich kann nicht für GB sprechen, aber ich war insgesamt über 2 Jahre in Canada, und da ist mir "beat" als Partizip Perfekt auch nie untergekommen.
Aber ich habe eben mal im "Langenscheid" (Aufl. 1983) nachgeschaut und da stehen für das Partizip Perfekt von to beat "beaten, beat"
Das verblüfft mich wirklich auch, leider steht da auch nicht, ob es evtl. Umgangssprache, Dialekt ist oder gar eine andere Bedeutung hat.
Aber Veronas Satz, soll ja auch schon in den "Duden" eingegangen sein, so dass vielleicht die Werbewirkung dieses Spruchs auch hier zu entsprechenden Veränderungen führte..
Also auf den Schock, brauch ich auch eine Drink
Prost Jan
LG Gika 
Gika schrieb
Aber ich habe eben mal im "Langenscheid" (Aufl. 1983) nachgeschaut und da stehen für das Partizip Perfekt von to beat "beaten, beat"
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Nun, es gibt für alles eine Erklärung. Ich vermute jetzt mal, der damalige Langenscheidt-Redakteur war ein arger Johnny-Walker-Liebhaber und mußte seiner Lieblingsmarke auf diese Weise ein Denkmal setzen lol Ich nehme mal ferner an, er ist inzwischen längst entlassen lol
In meinem Pons, neuste Auflage, findet sich dergleichen glücklicherweise nicht.
Na denn prost, Gika, stoßen wir an auf die Resistenz der englischen Grammatik gegenüber dem Whisky und seinen Unsitten lol 
LG
Jan 
Also, ich habe jetzt nochmal die amerik. Frau meines Kumpels gefragt.
Sie meinte, dies ist im amerikanischen Sprachgebrauch akzeptiert, zumindest im umgangssprachlichen täglichen Dialog!
Und Alexander Walker war ja auch kein Engländer, sondern ein Schotte...und die Schotten machen ja eh mit Absicht alles anders als die Engländer.
Aber ist ja auch egal, Hauptsache den Schotten schmeckt ihr Scotch, trotz des grammatikalisch nicht ganz korrekten Walker-Spruches.
LG 
Nicht daß unser Hans-Rosenthal-Gedächnis-Faden in der Tiefe von off optic verschwindet.....)
Was ist das?
LG
Hallo Jack,
ist das Dingens aus Metall?
LG Stefan 
Hallo Jack,
das Teil sieht ja interessant aus, auch wenn ich nicht viel damit anfangen kann D
Ist es eine Kastanie?
LG Gika 
Hallo Jack,
auch ich würde auf Metall tippen.
Das Ding hat ein Loch, ein Rohr oder Ähnliches?
Vielleicht ein Bleistiftspitzer?
donquichote
Hehe, Gika, wo erkennst Du denn hier eine Kastanie? 
Nö, damit hat es überhaupt nichts zu tun.
Don & Stefan,
Metall ist schon mal richtig, wobei das ganze Dalli-Klick nicht nur aus Metall besteht...ich schätze so um die 50% Volumenanteil und ca. 80% Massenanteil.
Es ist kein Rohr...Bleistiftspitzer ist gar nicht schlecht- zumindest vom Aussehen her- auch wenn es damit überhaupt nichts zu tun hat.
LG 
Hallo Jack,
ist es ein alltäglicher Gegenstand? Hat das fast jeder irgendwo in Gebrauch oder herumliegen? Ist es ein kleiner Gegenstand?
donquichote
Hallo Don,
ein alltäglicher Gegenstand ist es nur für bestimmte Berufsgruppen, aber nicht für einen Otto-Normal-Verbraucher.
Ich habe so was Zuhause und Du bestimmt in Deiner Gruschdl-Schublade. 
Ja, das ganze Ding ist nur ca.1-2cm groß....je nachdem wie man es braucht.
LG 
Hallo Jack,
hehe, ich dachte das braune sei eine Kugel...
Handelt es sich im weitesten Sinne um ein Werkzeug?
LG Gika 
Hallo Jack,
besteht der Rest des Dingens aus Glas?
LG Stefan 
Hallo Gika & Stefan,
als ein Werkzeug würde ich es nicht bezeichnen.
Nö, der Rest besteht nicht aus Glas. Stefan, schau´ Dir nochmal das Verhältnis zwischen Masse und Volumen an...Glas ist ja nicht gerade ein leichter Stoff.
LG 
Hallo Jack,
ist der andere Werkstoff ein Kunststoff?
donquichote
Hallo Jack,
befestigt man mit dem Teil irgendetwas?
LG Stefan 
So, jetzt haben wir auch den anderen Stoff, Kunststoff stimmt nämlich.
Nö, mit dem Teil wird nichts befestigt.
LG 
Hallo Jack,
wenn es kein Werkzeug ist, ist es dann ein Verbrauchsgegenstand? Etwas, das abgenutzt wird, oder etwas, was in grosser Zahl hergestellt und eingebaut wird?
donquichote
Hallo Don,
nö, verbrauchen oder abnutzen tut sich da nüscht, es läßt sich immer wieder weiterverwenden, auch nach Jahren....anstatt Verbrauchsgegenstand bleiben wir lieber bei Gebrauchsgegenstand, nur eben für die wenigsten alltäglich.
Sicherlich wird es in großen Stückzahlen hergestellt, aber ein klassisches Massenprodukt ist es nach meiner Meinung nicht.
In Massen wird es eigentlich auch nicht mehr benutzt, es wurde von einer anderen Entwicklung weitgehend abgelöst; diese neue Entwicklung ist von der Handhabung einfach und schneller, jedoch nur einmal...ein typisches Einwegteil eben.
Aber laßt Euch nicht verwirren....dies ist nur als Hilfe gemeint.
LG 
Hallo Jack,
wenn es vom Aussehen her einem Bleistiftspitzer nahe kommt, steckt man dann in das Loch etwas rein, um das zu bearbeiten?
Oder wird das Teil auf etwas aufgesteckt, vielleicht um es zu öffnen?
LG Gika 