Hallo Glaser0815,
danke für den Link, werde ihn alsbald möglich mal ansehen (geht mit dem Rechner hier gerade nicht).
donquichote
Hallo KerstinEP,
"vermutet schlechte Erfahrungen als Kind!?!?"
- Eher weniger. Aber ich bin zu dem "harten" Typ geworden, Kleinigkeiten werden untern Teppich gekehrt, und jetzt gebe ich einer Kleinigkeit von Sehfehler nach. Aber spätestens beim nächsten "Tauglichkeitstest" wird es ohnehin Probleme geben, so ungeschoren wie bisher, werde ich nicht mehr durchkommen.
- Als fleissiger Sportler kenne ich die verschiedenesten Reaktionen der Umwelt, wenn man mit einem Hilfsmittel wie Bandage oder Krücken auftaucht ... und manche der Reaktionen fürchte ich. Naja, es gibt Schlimmeres, ich weiss ...
"In diesem Jahr siehst Du klarer"
- Könnte ich mir fast zum guten Vorsatz machen, nicht nur im rein optischen Sinn gesehen ...
donquichote
Hallo,
ich weiß, dass dieses Thema schon seit einer ganzen Weile nicht mehr diskutiert wird, aber ich möchte trotzdem nochmal daran anknüpfen.
Ich mache dieses Jahr mein Abitur und im Zuge der neuen Verordnungen müssen wir Abiturienten eine zusätzliche Prüfung ablegen - die 5. Prüfungskomponente. Mein Prüfungsfach ist Physik und mein Thema beschäftigt sich mit dem Refraktometer der Augenärzte und dessen Genauigkeit.
Ich sammle momentan Information bezüglich dieses Themas und gerade für den Aufbau des Refraktometers, der ja für die Fehlerbetrachtung unumgänglich ist, finde ich einfach viel zu wenig 
Den Link, der hier früher von Glaser0815 gepostet wurde, habe ich mir angesehen ([ http://www.optometrie.ch/shfa/Zemp/KundZ.pdf ), aber das reicht mir noch nicht.
Kann mir jemand helfen?
Danke schonmal im Voraus...
Hallo Sanni,
dann versuch doch bei den Firmen, die diese Geräte herstellen oder vertreiben mehr Informationen herauszulocken.
Hier eine kleine Liste
bon Optic 0451-809000
Oculus 06071-3050
Topcon 0201-8619200
Carl Zeiss (Humphreys) 07361-591284
Meist sind diese Firmen recht kooperativ.
Danke, daran hatte ich noch überhaupt nicht gedacht..
Hallo Sanni,
ein weiterer Hinweis wenn Du die Prinzipien von Autorefraktometern wissen willst, so empfehle ich Dir die von uns hochachtungsvoll genannte "Bibel der Augenoptiker", nämlich das Buch "die Refraktionsbestimmung" von Heinz Diepes. Dieses Buch gibt es mittlerweile in einer überarbeiteten Fassung und beschreibt die neusten Geräte mit Skizzen und genauen Details zur Funktionsweise der Geräte. Dieses Buch ist recht teuer, als Idee frag doch einfach mal bei den verschiedensten Augenoptikern in Deiner Nähe, ob jemand dieses Buch besitzt und ob er Dir das Buch leihen kann oder Du aus diesem Buch vor ort Informationen rausschreiben kannst.
Achte auf die 3. ! Auflage, auf den Seiten 178 bis 207 werden die neuesten unterschiedlichen Verfahren und Kriterien erläutert.
Ich denke mit Schrecken an diesen Stoff zurück. Das war der trockenste und langweiligste Stoff meiner ganzen 2 1/2 Jahre Studium. Und am Ende gibt es nur eine Erkenntniss Die Dinger taugen nix
.
ansonsten, schreib mir ne PN, dann kann ich Dir mal genaueres zu den Geräten schreiben.
Gruß,
Roman
Jogger schrieb
Und am Ende gibt es nur eine Erkenntniss Die Dinger taugen nix
.
Sehr gut, das les ich gern. Ich hasse diese Dinger. Sie wurden nur zum Nachteil der Patienten und Kunden geschaffen, denn letztendlich ermöglichen sie es dem Arzt oder Optiker, sich um eine ordentliche und korrekte Refraktion zu drücken.
Und ich war in den letzten Jahren oft genug bei Vertretern der Zunft, die das Ergebnis der Maschine als richtungsweisend betrachteten, um nicht zu sagen, der Maschine mehr vertrauten als ihrer eigenen Fähigkeit.
Gruß
Jan
Hallo,
das entspricht genau meinen schlechten Erfahrungen mit solchen Geräten.
Ich mache bei Unkenntnis der Vorkorrektion auf jeden Fall eine Skiaskopie. Das liefert mir bessere Ergebnisse als der Autorefraktometer.
Daß es immer noch Kollegen und Augenärzte gibt, die sich 100% auf die Geräte verlassen, ist verrückt. Sie sollten es doch besser wissen, daß ohne subjektive Prüfung keine vernünftige Korrektion gefunden wird.
Hallo,
aber wenn ein Optiker, vor allem bei einem neuen Kunden, einen Autorefraktometer verwendet, nur um mal ganz grob zu sehen, in welche Richtung die Sache geht, hinterher aber eine Refra von Hand macht, dann ist das doch ok, oder?
donquichote
Hallo,
@donquichote Ich habe nichts dagegen, wenn Optiker so machen. Aber sie müssen dabei allgemeine Grundsätze der Brillenglasbestimmung beachten. Also z.B. wenn das Gerät einen Minuswert zeigt, muss das erste Glas schwächer sein. Na ja, bei Wölkchen vielleicht nicht;) .
Für mich persönlich sind die Autorefraktometer in zwei Fällen gut
1) ich weiß, dass ein bestimmtes Gerät bei mir genau richtig misst;
2) zu Vergleichszwecken, also 2 Messungen mit einem Gerät zu unterschiedlichen Zeiten bzw. bei unterschiedlichen Umständen.
Ist Skiaskopie auch auf 1/4 Dpt. genau?
donquichote schrieb
Hallo,
aber wenn ein Optiker, vor allem bei einem neuen Kunden, einen Autorefraktometer verwendet, nur um mal ganz grob zu sehen, in welche Richtung die Sache geht, hinterher aber eine Refra von Hand macht, dann ist das doch ok, oder?
donquichote
Klar, wenn man vernünftig mit einer Sache umgeht, dann hat ja jedes Gerät irgendwo Sinn.
Auf der anderen Seite verführt die Existenz eines solchen Geräts einfach zum Mißbrauch, und im Endeffekt ist das Gerät ja überflüßig Hat der Patient oder Kunde schon eine Brille, dann kann man sich über diese doch ein Bild machen und wenn nicht, dann ist die Fehlsichtigkeit in der Regel auch nicht sehr hoch und ist in der Regel auch so herauszubekommen bzw. muß ja eh fein abgestimmt werden.
Also, wozu soll dieses Gerät nun dienen?
Gruß
Jan
Und sind die Autorefs bei einem Kind noch ungenauer durch die Flexi-Linse? Oder ist es da sogar eher ein guter Hinweisgeber, weil die Akkomodation unberücksichtigt bleibt? Er kennt das Ding Akkomodation?
Das würde mich wirklich interssieren.
Ich frage nicht ohne Hintergrund. Bei den U´s wird ja der Visus immer nur mehr als dürftig kontrolliert und auch erst bei der U9 und der Einschulung wird einzeln getestet. Da taucht dann manch eine Amblyopie auf, die die es zu diesem Zeitpunkt oft zu spät ist. Wäre da nicht manchmal sogar sicherer, die Klein(st)-Kinder zum Zwecke der U´s vor den Autoref zu setzen?
Hallo Kerstin,
bei kleinen Kindern ist der Autorefraktometer deutlich schlechter zu gebrauchen als bei Erwachsenen. Es wird sehr viel mehr in Richtung Minus gemessen als wirklich vorhanden ist, Kinder akkomodieren zu stark und zu schnell.
Ohne Tropfen ist Nahskiaskopie (nach Mahindra) die beste Methode meiner Meinung nach.
Zu den U´s
Leider steht in den Nachweisheftchen nichts von augenärztlicher Untersuchung in den ersten Lebenstagen, bzw. Lebenswochen und einer 2. spätestens mit dem 1. Lebensjahr. Nur aus diesem Grunde gibt es immer noch Kinder mit Amblyopien, weil sie oft frühestens vor der Einschulung auffallen oder sogar erst später.
Hallo,
Also, wozu soll dieses Gerät nun dienen?
Naja, für mich war es damals sicher nicht das schlechteste, der Autorefraktometer, ich hätte mich ganz bestimmt nicht gleich zu einer längeren Messung von Hand überreden lassen ... das machten hier einige Leute aus dem Forum, nachdem ich ein Zettelchen von einem solchen Automaten in der Hand hielt ...
donquichote