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Doppelbilder und (k)ein Ende?

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(@Daniel-Briem)
Beiträge: 118
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Hallo Eberhard,

so sehe ich das auch. Demnach scheidet Covern / Uncovern eben auch als verlässliches Mittel aus um einen Microstrabismus bzw. eine FD eindeutig zu diagnostizieren. Letzendlich stellen wir eine Diagnose anhand von Indizien auf, nicht oder selten anhand von Nachweisen. Insofern kann ich die rigorose Haltung mancher MKHler erst recht nicht verstehen.

Trotzdem müßte bei einer FDII prinzipiell eine Einstellbewegung nachweisbar sein. Sonst wäre es per Definition keine FDII mehr. Deshalb frage ich noch mal Ist es richtig, das in mehreren Versuchen mit spezieller Kameratechnik diese Einstellbewegungen NICHT gefunden worden? Ich meine das in Berlin Diplomarbeiten zu dieser Thematik gelaufen sind.

Daniel Briem


 
Veröffentlicht : 18.04.2008 16:11
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
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Hallo Daniel,

zur Kameratechnik kann ich Dir leider nichts sagen.


 
Veröffentlicht : 18.04.2008 16:54
(@Ernst-H.-Rupp)
Beiträge: 132
Estimable Member
 

@ Agnes Maria

Puh, da hat ja wenigstens mein Schreibstiel nochmal was rausgerissen, wenn auch sonst nichts übrig bleibt Zwinkert .
Aber im Ernst Ich bezweifle natürlich nicht die Wirksamkeit der Abklebetherapie, aber eine Grundlage in Form eines wissenschftlichen Beweises anhand einer Studie habe ich bisjher nicht gefunden, dafür aber die Aussage, dass es diesen Beweis nicht gibt - ausser der Tatsache, dass tausende von Kindern durch die Abklebetherapie zu einer besseren Sehleistung gebracht wurden.
Und das gilt doch auch für die MKH, dass wir in tausenden von Fällen eine Verbesserung erreichen, obwohl der wissenschaftliche Beweis fehlt.
Beim Abkleben sind unterschiedliche Ansätze vorhanden, wann, wie lange ... und "der, dessen Name nicht genannt werden darf" aus Berlin sagt sogar, dass seiner Ansicht nach 2/3 der Abklebetherapien überflüssig sind.
Somit ist für mich der Unterschied zur Grundlage der MKH durch Haase eigentlich eher gering. Haben SIe andere Studien?

Sie schreiben, dass Sie diagnostisch im Vorteil sind. Das stimmt!!!!! Und ich halte Sie dazu noch für persönlich besonders begabt im diagnostischen Bereich, wenn ich Ihre Ferndiagnosen so lese. (Neid Weiß nicht ).
Aber haben Sie ein diagnostisches Verfahren, mit dem sich ein Mikrostrabismus eindeutig von einer FDII unterscheiden lässt? (Ich meine ohne das Fingerspitzengefühl und vor durchführung einer MKH)
Das wäre spannend.
Ich kenne auch eben nur dieses neue "Verfahren" von Horst Geldmacher, welches sich erst bewähren muss und mir spontan auch als unsicher erscheint.

@ Daniel
Ich meine, dass ich auch schon so was gelesen habe, dass sich die Einstellbewegung einfach nicht finden lässt, in verschiedenen Aufbauten mit unterschiedlichen Kamerasystemen. Kann es sein aus Graz (Össterreich?)

Ernst


 
Veröffentlicht : 19.04.2008 12:37
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Zusammen,

bei einer FD2 sieht man keine Einstellbewegung. Dies bemerkten Autoren (z.B. Dr.Forst,Haase -> Sonderveröffentlichung der WVAO 1973) von Anfang an immer wieder (Vermutung damals zu langsam)
Die Diskussion über EB's brachte wohl wieder Kommerell ins Rollen mit seiner Freiburger Studie über FD2 (mit Search Coil). Diese Sutdie und die anderen angesporchenen zeigten wohl eher kein EB's die über den natürlichen Nystagmus hinüber rausgeht (verschiedene Interpretationen sind möglich)

Neuere arbeiten von Volkhard Schroth und Dr.Jaschinski beschäftigten sich mit der "Zuverlässigkeit" des Valenztestes (Verändern Prismen die Prävalenz oder so ähnlich)- denn dieser war und ist die Grundlage zur Bestimmung der "FD2 alt (ab 3.Unterart) nach Haase". Die Ergebnisse kennt man ja hoffe ich!
Diesen Anstaz finde ich sehr gut.
Ich möchte jeden MKH-Anwender ermutigen mindestens am Valenztest wirklich mit einem "Placeboprisma" und Hilfsmittel zum Zeigen zu arbeiten.

Wenn ich eine EB beim einseitigen Abdecktest sehe, ist es ein Strabismus - wobei in der Physiologie sollte man niemals nie sagen. Grenzfälle und Sonderfälle sind möglich.
Wenn ich aber keine Sehe - muss das noch nicht heissen das es kein Strabismus ist (Exzentrische Fixation und/oder extrem kleiner ARK WInkel etc.)

viele Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 19.04.2008 15:23
(@AgnesMaria)
Beiträge: 1471
Noble Member
 

Ritter Rost schrieb

@ Agnes Maria

Puh, da hat ja wenigstens mein Schreibstiel nochmal was rausgerissen, wenn auch sonst nichts übrig bleibt Zwinkert .

Es bleibt doch viel übrig. Zwinkert

Aber im Ernst Ich bezweifle natürlich nicht die Wirksamkeit der Abklebetherapie, aber eine Grundlage in Form eines wissenschftlichen Beweises anhand einer Studie habe ich bisjher nicht gefunden, dafür aber die Aussage, dass es diesen Beweis nicht gibt - ausser der Tatsache, dass tausende von Kindern durch die Abklebetherapie zu einer besseren Sehleistung gebracht wurden.

Dann schlagen Sie mal bei Pubmed nach. Da bekommen Sie 516 Arbeiten gelistet http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez
amblyopia and occlusion eingeben.

Dazu noch die vielen, vielen Bücher über Strabismus und Amblyopiebehandlung. Das ist schon wissenschaftlich aufgearbeitet und ausgewertet. Eben keine Theorie sondern therapeutischer Stantart.

Haben SIe andere Studien?

Siehe oben.

Sie schreiben, dass Sie diagnostisch im Vorteil sind. Das stimmt!!!!! Und ich halte Sie dazu noch für persönlich besonders begabt im diagnostischen Bereich, wenn ich Ihre Ferndiagnosen so lese. (Neid Weiß nicht ).

Ich stelle doch keine Ferndiagnosen! Zwinkert Niemals, nie....Immer meine pesönliche Meinung zum Sachverhalt, mehr nicht. Und das ist hier, in diesem Forum, doch so einfach.

Aber haben Sie ein diagnostisches Verfahren, mit dem sich ein Mikrostrabismus eindeutig von einer FDII unterscheiden lässt? (Ich meine ohne das Fingerspitzengefühl und vor durchführung einer MKH)
Das wäre spannend.

Eins? Nein. Aus Anamnese und Befunderhebung erst erstellt sich die Diagnose. Und es sind gut um die 30 Untersuchungen bei Strabismus oder Heterophorie die ich auf einmal brauche um zu entscheiden, was es ist.


 
Veröffentlicht : 21.04.2008 16:52
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