Hallo!
Es wird immer rätselhafter. Eine Statuskontrolle ergab nämlich Folgendes In der Ferne wurde der jetzige Prismenwert in Höhe von 13 Prismen BA im Wesentlichen bestätigt. Würde man mit dem Nahtest vollkorrigieren, müsste diese Wirkung um ein bis zwei Prismen abgeschwächt werden.
So weit, so gut. Anschließend kam eine kurzer Überprüfung der Ausweichung des Nahkreuztests mit meiner Prismenkorrektion (um Paul-Gerhard zu ärgern P, verwende ich jetzt wieder diesen Begriff, wenn ich von meiner "normalen Brille" spreche), so wie mit den "Kombinationslösungen", bei der ich wahlweise die +1- oder die +1,5-Brille zusätzlich aufgesetzt habe. Ergebnis Exophorie-Anzeige in allen drei Fällen, jedoch am stärksten (!), wenn ich zusätzlich die +1,5er trug - obwohl ich mit dieser Kombination am entspanntesten arbeiten kann...
Wunder über Wunder!
Gruß,
Monoxid
Hallo monoxid,
Du ärgerst mich durchaus nicht, eher bin ich enttäuschtdry
Da Du den Fernwert für die Nähe eher abschwächen musst (1-1.5 cm/m) ist die EXO-Richtung in der Nähe korrekt. Da die Not-Sehhilfen vermutlich über einen grösseren Glasmittenabstand verfügen, muss die EXO-Angabe zunehmen, da gibt es kein Wunder! Die Add kommt allerdings Deiner Bequemlichkeit im Akkomodieren entgegen, weshalb es angenehmer wird. Du kannst "fauler" hinschauen, was Dir entgegenkommt.P
Hallo Paul-Gerhard!
Also 'normal' ist meine Brille definitiv nicht, da die Prismen sich in der unförmigen Glasgestalt durchaus bemerkbar machen. Als weniger gestelzt klingende Alternativen kann ich natürlich auch noch verwenden Prismen-, Winkel- oder Keilbrille. Weitere Vorschläge?
Worauf sind meine Probleme denn nun zurückzuführen? Akkomodation oder Konvergenz (Exophorie)? Anders gefragt Könnte ich eine vergleichbare Wirkung erzielen, wenn ich anstelle der Lesebrille für die Nähe etwa mithilfe eines Aufsatzes die Prismenstärke variiere?
Gruß,
Monoxid
Hallo, monoxid
Frage 1 zu 2 lässt sich aus der Ferne nicht beantworten. Tendenziell liegst Du aber mit der Aussage von 2 richtiger, da das Sehen auf die Weite schlechter wird.
Um Frage 3 beantworten zu können, fehlen uns die Glasmittenabstände aller Notseh- (Lese-)brillen und der Abstand beider Augen ohne bzw. alternativ über die "normale" Brille ermittelt.
Hmm... da muss ich leider passen, werde aber meinen Optiker beim nächsten Besuch mal darauf ansprechen.
Vielleicht sollte ich mir so ein Set mit Gläsern aller sphärischen und prismatischen Stärken zulegen und selbst eifrig experimentieren...
Gruß,
Monoxid
Hallo Monoxid,
ich werde einen Gedanken nicht los, auch wenn ich den vor langer Zeit schon mal Dir gegenüber geäußert habe
Du experentierst zu viel herum, lässt zu früh Änderungen machen und lässt dadurch Deinem visuellen System keine Chance, sich auf etwas einzustellen.
Sei bitte nicht böse wegen dieser persönlichen Meinung. Ich stelle sie einfach mal auch für alle anderen hier zur Diskussion.
Hallo Eberhard!
Ich beteilige mich an diesem Forum doch nur aus dem einen Grunde, ein möglichst breites Spektrum von Meinungen einzuholen, da ich in der Vergangenheit so viel Unsinniges habe hören müssen. Natürlich bin ich dann an abweichenden Meinungen interessiert, also bin ich dir ganz bestimmt nicht böse deswegen (außerdem setze ich zuweilen ja auch unbequeme Kommentare ins Netz, nicht?).
Du hast mich damit auf jeden Fall nochmal zum Nachdenken gebracht; zwar teile ich immer noch nicht deine Meinung, glaube aber, dadurch eine etwas distanziertere Einstellung zu Prismenfolien gewonnen zu haben (auch was wert, gell? P ). Zur Begründung (das wird jetzt etwas umfangreich)
1.) Nach Beginn der Prismentherapie sind meine Werte rasch auf etwa 25pdpt geschnellt. Für einige Wochen trug ich die 7er Brille - erfolglos -, dann etwa 6 Wochen lang zusätzlich Folien steigender Stärke - ebenfalls wirkungslos. Dann erst bekam ich meine erste Keilbrille mit besagten 25pdpt. Diese zeigte aber erst nach 1,5 bis 2 Monaten Tragezeit (geringfügige) Wirkung; währenddessen ergaben Kontrollmessungen im Großen und Ganzen stabil bleibende Werte.
Erst einen Monat vor der OP waren weitere Steigungen zu verzeichnen, denen mit Folien begegnet wurde. Dadurch verschlechterte sich die Situation zwar nicht, aber ich nahm in der Nähe zunehmend kurzzeitig Doppelbilder wahr.
Erstes Fazit Es hat sich als richtig erwiesen, die Prismen zu verstärken, wenn die Messungen dies rechtfertigten. Allerdings blieben Folien anscheinend bezüglich einer Beschwerdeminderung wirkungslos.
2.) Während der ersten 6 Wochen nach der OP trug ich zunächst eine normale Brille (d.h. ohne Prismen
). In dieser Zeit verschlechterte sich mein Zustand wieder, was vermutlich zwei Gründe hat Einmal wurde meine Erwartungshaltung enttäuscht, ich hatte ja - wider besseres Wissen - darauf gehofft, dass "alles gut" werden würde, und zum anderen wurden nach diesen 6 Wochen auch gleich wieder 9pdpt gemessen. Daraufhin trug ich wieder die 7er vom letzten Jahr, die 3 Wochen später durch eine 5er Folie aufgepeppt wurde. Nach einer kurzen Eingewöhungszeit verbesserte sich mit diesen 12 Prismen mein Zustand wiederum geringfügig, und ich konnte erfolgreich eine erste Prüfung absolvieren.
Zweites Fazit Wiederum hat es sich positiv ausgewirkt, die Prismen zu verstärken, selbst mit Folie, letzteres aber nur kurzfristig, denn...
3.) Dann ging es rapide bergab, obwohl die Messungen stabile Werte ergaben! Dies geschah etwa Ende April, zu diesem Zeitpunkt trug ich bereits 6 Wochen lang die 5er Folie, erst Mitte Mai wurde das Ganze durch eine Brille ersetzt. Von da an dauerte es einen knappen Monat, bis sich - zusammen mit der Lesebrille, die ich auch momentan trage - eine deutliche Entspannung abzeichnete, die bis in die Gegenwart reicht. Augenblicklich geht es mir also recht gut!
Drittes Fazit Diese letzte, massive Verschlechterung führe ich - im Nachhinein - am ehesten auf die zu lange Tragezeit der Folie zurück (die Werte waren und sind ja stabil!), sowie auf psychische Einflüsse.
Lange Rede, kurzer Sinn Verstärkungen in kurzen Intervallen scheinen relativ schnell auf (längerfristig) stabile Werte geführt zu haben, was dann auch eine gewisse Entspannung mit sich gebracht hat. Insofern erscheint dies nicht verkehrt zu sein, selbst kurzfristiger Einsatz von Folien lässt sich vertreten. Jedoch wurde (auch aufgrund von Lieferengpässen bei den Gläsern) aus dem 'kurzfristig' ein wochenlanges Folientragen, mit den oben beschriebenen negativen oder zumindest nicht-positiven Folgen.
Nun gut, wo bleiben die Auswirkungen meiner "Experimente"? Ich sehe keine, allerdings muss dies unter dem Vorbehalt gesagt werden, dass bei mir Änderungen der Prismenstärkungen (oder sonstige Spielereien) höchstens nach einer gewissen Tragezeit Wirkungen zeigen, was es schwierig macht, eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehungen herauszuschälen. Und außerdem ist das letzte Wort ja noch nicht gesprochen So ist mir der fulminante Effekt der Lesebrille immer noch nicht wirklich klar.
So viel von meiner Seite; Sorry für den langen Text, ich wollte mich doch kürzer fassen...
Viele Grüße,
Monoxid
Guten Abend!
Ich komme gerade von einer erneuten Messung, diesmal bei einem zweiten Optiker gemessen, um auch diesbezüglich potentielle Fehlerquellen zu eliminieren. Die 13 Prismen in der Ferne wurden voll und ganz bestätigt, ebenso die korrigierte Kurzsichtigkeit. In puncto Akkommodation steht alles zum Besten, so dass sich die Lesebrille nicht messtechnisch rechtfertigen lässt.
Auf meinen Wunsch hin wurde eine zusätzliche Messung speziell für die Nähe durchgeführt. Resultat Die Brille müsste um drei Prismen abgeschwächt werden, um die Nahteste in Nullstellung zu bringen; jedoch wurden mir gegenüber Bedenken geäußert, ob dies die Lösung meiner Probleme wäre.
Nun, die Frage möchte ich hier mal zur Diskussion stellen Angeblich gleichen sich die Nahwerte nach einiger Zeit den Fernwerten an, so dass eine separate Korrektion überflüssig ist. Anscheinend bin ich da eine Ausnahme. Wann macht es Sinn, eine Nahprismenkorrektion anfertigen zu lassen, bzw. wie stehen die Erfolgsaussichten dafür?
Viele Grüße,
Monoxid
Monoxid schrieb
Resultat Die Brille müsste um drei Prismen abgeschwächt werden, um die Nahteste in Nullstellung zu bringen
Das ist meiner Meinung nach equivalent, dass Minusbrillen für Kurzsichtige für die Nähe abgeschwächt werden müssen oder nicht. Wenn die Brille (gleich ob Prismenbrille in Deinem Fall oder Minusbrille) nur für die Ferne gemacht wird, muss man die Augen für die Nähe so anstrengen, als wäre man normalsichtig und hätte keine Brille.
Hallo monoxid,
soweit ich verstehe, hast Du auf beiden Seiten der Brille eine Folie, um die 13.0 Prismenwirkung zu erzeugen. Ehe ich eine Nahbrille mit abgeschwächten Prismen, und evtl. abgeschwächter Glasstärke (Kurzsichtigkeit) fertigen würde, wäre in meinen augen die Fertigung der Fernbrille vorrangig wichtig. Schon durch die bessere Optik, (mein Rat Zeiss-Markengläser mit SET) sollte es in der Nähe deutliche Verbesserungen gegenüber dem Istzustand geben.
Leider kann man über das Internet nicht selber messen. Im Übrigen blasen Eberhard und ich, Dir gegenüber immer wieder in das gleiche Horn. Glaube uns, aus gutem Grund! Wenn Du mein Kunde wärest, würde ich bei der Brillenfassung darauf achten, evtl. die Möglichkeit eines Sonnenclips und vorallem eines Nahclips als Option für die Nähe offen zu halten. Hier könnte am PC statt der "Notsehhilfen" vor Augen, ein richtig zentriert gearbeiteter Nahclip sehr hilfreich wirken.
Hallo Monoxid,
um auf Eberhards Frage zurückzukommen aus eigener Erfahrung würde ich dir raten, mal hier einen Gang runter zu schalten. Es soll dein Schaden nicht sein. Denke einfach daran, dass nach einem Jahr nun die Neulinge dran sind, die Fragen haben - berechtigterweise.
Und bedenke sowohl ein Jahr Korrektion als auch Post-OP sind bei WF gar nichts.
Wenn du so weiter machst, wirst du bis an dein Lebensende mit deinen Augenmuskeln Karussel fahrenwhistle .
Hallo Ralf!
Ralf schrieb
aus eigener Erfahrung würde ich dir raten, mal hier einen Gang runter zu schalten. [...] Denke einfach daran, dass nach einem Jahr nun die Neulinge dran sind, die Fragen haben - berechtigterweise.
Weshalb?
Es ist sicher richtig, nicht in wilden Aktionismus zu verfallen, wozu ich eine gewisse Neigung besitze. Falsch wäre indes auch, die Hände in den Schoß zu legen, angesichts noch offener Fragen, die gegebenfalls den Schlüssel zu meinen Problemen darstellen könnten.
Mir ist bewusst, in dieser Hinsicht (nicht nur in diesem Forum) ein wenig - nun ja - bohrend zu sein, da ich keineswegs vorhabe, mich mit halbgaren Antworten zufrieden zu geben und mich somit faktisch zu fügen. Dies habe ich 2001 getan, als die ach so smarten Ärzte mir versicherten, es gäbe nichts zu therapieren und ich solle mal einen Gang runterschalten. 
Und wen das nervt, kann diesen Faden ja getrost ignorieren.
Davon abgesehen glaube ich, dass dieses Forum groß genug für alle ist, die aus ernsten Motiven ernste Fragen stellen.
Nichts für ungut.
Monoxid
Hallo Paul-Gerhard!
Paul-Gerhard Mosch schrieb
soweit ich verstehe, hast Du auf beiden Seiten der Brille eine Folie, um die 13.0 Prismenwirkung zu erzeugen. Ehe ich eine Nahbrille mit abgeschwächten Prismen, und evtl. abgeschwächter Glasstärke (Kurzsichtigkeit) fertigen würde, wäre in meinen augen die Fertigung der Fernbrille vorrangig wichtig.
Ich trage schon seit sechs Wochen eine Prismenbrille mit aktuellen und offenbar exzellent ausgemessenen Werten (und ohne Folien!). In diesem Punkt bin ich inzwischen also einen Schritt weiter, wobei mir klar ist, dass in dieser Zeit noch nicht die Adaptionsphase abgeschlossen sein kann.
Die Sache mit einem etwaigen Nahclip ist damit leider wohl auch vom Tisch, da nach Aussage eines Optikers dafür eine kostspielige Sonderanfertigung nötig wäre.
Wie würdest du die Möglichkeit beurteilen, versuchsweise (und ausschließlich für Naharbeiten) meine alte 7-Prismen-Brille zu reaktivieren, und diese mit einer 3er Folie aufzuwerten?
Viele Grüße,
Monoxid
Zusatz Die Botschaft, die ihr alle so eindringlich formuliert, ist übrigens angekommen.
Und sofern sich nicht akute Verschlechterungen, gepaart mit signifikaten Messwertsteigerungen, ergeben, werde ich in unmittelbarer Zukunft auch sicherlich keine Änderungen an meiner (Fern-)Brille vornehmen lassen.
hi monoxid,
eine kurze zwischenfrage
hast du zwar vllt schon irgendwo geschrieben, aber was genau SIND denn eigentlich noch mal deine beschwerden???
verspannungen? kopfschmerzen? doppelbilder? ermüden? ziehen in den augen?
noch eine frage
du hast ja nun auch schon so einiges an stärken und so ausprobiert. je nachdem, welche beschwerden du hast, kannst du bei der jeweiligen korrektur spontan "fühlen", ob es damit besser oder schlechter wird?
ich spreche dies deshalb an, weil ich die meiste zeit meiner eigenen WF-historie spontan gefühlt habe, wenn ein wert eine über- oder eine unterkorrektur war.
falls dies bei dir auch so ist... und deine 13 prismen in der nähe 3 prismen zuviel wären (wie von dir geschildert)... und du kurzfristig eine brille mit 7 prismen ausprobieren kannst (hast du ja auch geschrieben)... dann sollten sich die 7 prismen gegenüber der 13 prismen von der tendenz her ja anders (entgegengesetzt) anfühlen, oder?! 
bei mir zieht es zb bei einer überkorrektur zb deutlich INNEN an den augen, während eine unterkorrektur deutlisch AUSSEN zieht. dieser eindruck ist übrigens am deutlichsten innerhalb der ersten stunden nach einem korrekturwechsel zu bestimmen. danach arbeitet mein sehsystem schon daran, die problem auch durch verspannungen etc. zu kompensieren.
ok, ok, ich kann mir vorstellen, wie sich bei den meisten experten hier gerade die haare zu berge stellen!
mir persönlich hat dieses subjektive gefühl aber eigentlich gute dienste erwiesen. und ich finde, dass monoxid in seiner situation alles in erwägung ziehen sollte.:blush:
LG
chris
CaptainMu schrieb
hast du zwar vllt schon irgendwo geschrieben, aber was genau SIND denn eigentlich noch mal deine beschwerden???
Na, und ob ich das schon getan habe... Egal, da, nochmal
Mein Hauptproblem besteht darin, dass PC-Arbeit und Lesen schnell anstrengend wird (im Sinne eines Ziehens in der Augengegend), und zwar morgens am stärksten, abends am schwächsten - also genau verkehrt herum.
Bei Müdigkeit gesellen sich im Nahsehen sporadisch kurzfristig Doppelbilder, als ob ich spontan durch ein in der Nähe fixierte Objekt "hindurchsehen" würde. Ebenfalls anstrengend wird es zuweilen (nicht jedoch abends), wenn ich längere Zeit (etwa in Seminaren) in der Ferne bestimmte Objekte (die Tafel zum Beispiel) fixiere/anstarre, oder in Situationen, in denen häufige Blickwechsel erforderlich sind (Fahrradfahren; durch die Gänge eines Supermarktes schlendern o.ä.). Das Leseproblem überwiegt jedoch klar!
CaptainMu schrieb
je nachdem, welche beschwerden du hast, kannst du bei der jeweiligen korrektur spontan "fühlen", ob es damit besser oder schlechter wird?
Nö. Die große Ausnahme bildet freilich die - von Paul-Gerhard so titulierte - Notsehhilfe
. 100%ig zuverlässig ist jedoch selbst die nicht, wäre wohl auch zu viel verlangt.
CaptainMu schrieb
bei mir zieht es zb bei einer überkorrektur zb deutlich INNEN an den augen, während eine unterkorrektur deutlisch AUSSEN zieht.
Ich lokalisiere das oben beschriebene Ziehen stets 'innen', also nasal. Das ist immer so gewesen.
Gruß,
Monoxid
also rein von deinem körpergefühl (ziehen INNEN) spricht dies ja eindeutig für eine fehlende EXO-korrektur bzw. eine bestehende ESO-überkorrektur!!!
bliebe natürlich ggfs noch zwischen nähe und ferne zu unterscheiden. Hattest du bei lang anhaltenden sehanstrengungen in der ferne (auto fahren zb) auch die selben körperempfindungen (ziehen INNEN)?
wobei, wenn ich dich recht verstehe (und ich habe auch deine alten beiträge gelesen), hattest du früher enorme unterschiede zwischen nah und fern... während es aktuell "nur noch" 3 prismen sind. richtig?
mir ist klar, dass auf derartige indizien hin keine zuverlässigen diagnosen gegeben werden können. aber gott gab uns körperempfindungen und schmerzen, damit wir diese auch nutzen.
übrigens stehe ich dem denkansatz, man müsse eine korrektur erst mal einen monat oder länger tragen, bevor die beschwerden gelindert werden, ziemlich kritisch gegenüber. ich denke nach wie vor, dass die richtige korrektur sich im wesentlichen spontan als erleichterung bei den bisherigen symptomen erweisen sollte.
also ich will dich ja nicht zusätzlich verunsichern, aber meiner meinung nach läuft in deinem fall irgend etwas grundlegend falsch!!! zuviele widersprüchliche ergebnisse und seltsame ungeklärte effekte.
beispiele
1. die 7 prismen und 26 prismen in kürzeste zeit zu anfang deiner beiträge
2. deine beschwerden sind, dass es INNEN zieht, du wirst aber auf ESO korrigiert
3. die riesen diskrepanz am anfang zwischen nah und fern, die jetzt viel kleiner ist... aber offenbar OHNE, dass es dir dabei besser geht.
4. der seltsame effekt mit der linderung der symptome bei änderung der sphäre
eine konkrete sache fällt mir da ein, die du machen könntest wenn du deine beschwerden als "innen" lokalisieren kannst... zieh mal ne weile die 7 prismen auf... wenn die zu wenig sind (10 ESO in der nähe vorausgesetzt), dann dürfte es ja nicht mehr "innen" ziehen. auch wenn das evtl. schwer zu unterscheiden ist... die symptome sollten auf jeden fall etwas anders gelagert sein...
gruß
chris
Hallo CaptainMu!
Ich glaube kaum, dass unsere Fälle viele Gemeinsamkeiten aufweisen, insofern wäre es wohl ein Trugschluss, deine Erfahrungen mit meinen abgleichen zu wollen. Ich teile deine Ansichten also nicht. Aber der Reihe nach.
Ein erster, zaghafter Test zeigt, dass sich Naharbeiten tatsächlich mit der 7er Brille angenehmer durchführen lassen. Die Zeit wird zeigen, wie gut es damit geht.
Nichtsdestotrotz meldet sich auch so nach einiger Arbeitszeit (in leichter Form) die Asthenopie, und zwar, wie gewohnt, mit einem Ziehen nach innen (!). Vielleicht interessiert dich in diesem Zusammenhang, dass dieses Beschwerdebild in qualitativer Hinsicht schon so bestand, lange bevor ich auch nur eine einzige Prismendioptrie auf der Nase hatte.
Der Punkt ist, dass Nahexophorien wohl anders 'funktionieren' als Fernphorien. Und damit komme ich zu den von dir aufgezählten Widersprüchen. Die anfängliche Steigerung war einfach Pech, das kommt schon mal vor. Die Diskrepanz von Nah und Fern ist ein häufiges Phänomen; nach der der MKH zugrundeliegenden Theorie ist eine Nahexophorie üblicherweise eine Folge unkorrigierter Fern-Heterophorien, zumeist Esophorien. Ergo ist der Rückgang der Unterschiede im Laufe der Korrektionsphase dazu konform; zu meinem Bedauern läuft dies jedoch nicht so schnell, wie gehofft, auch ist fraglich, ob und wenn, wann, eine vollständige Angleichung beider Werte erreicht werden wird.
Zu untersuchen bleibt der Effekt, den die Lesebrille bewirkt hat Dazu kann ich nichts Fundiertes sagen, zweifelsohne hat sie jedoch in letzter Hinsicht doch auch die bei mir nicht mühelos arbeitende Konvergenz unterstützt.
Gruß,
Monoxid
na, dann sind doch im wesentichen keine fragen mehr offen... ist doch super! 
Naja... 