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(@Steen-Aalberg)
Beiträge: 136
Estimable Member
 

Hallo Eberhard,
Danke, bei unsere Ärzte ist nähmlich manchmal was innerhalb die erste 6 Monate erworben ist, als angeboren gesehen. Deshalb kann auch Entwichlungsstörungen (meiner Auffassung nach falsh -) Lächelt als angeborene Krankheit diagnostiziert werden
Gruss
Steen


 
Veröffentlicht : 13.02.2007 18:12
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Das ist doch ein Widerspruch per se!!!!!! Das Wort Entwicklungsstörung beinhaltet das Wort "entwickeln" - was angeboren ist, ist nicht entwickelt ....... Oh je

Angeboren mögen aber andere Defizite sein, die nachher zu einer Entwicklungsstörung führen, wie z. B. schlechtes Hören, Sehen, Gendefekte usw..... die sind angeboren, und führen nachher zu Entwicklungsstörungen - gutes Beispiel wäre das Down-Syndrom (Trisomie 21). Oder verstehe ich hier etwas falsch??

Optimal korrigierte Augen und einwandfreies beidäugiges Sehen führen m. E. unter Umständen jedenfalls zu einer Vermeidung von Entwicklungsstörungen. Die Wf selbst dagegen ist angeboren, weil sie ein Muskelungleichgewicht ist (wir sind nunmal nicht symmetrisch gebaut, auch unsere Beine sind seltenst gleich lang).

So weit mein Verständnis - man möge mich korrigieren.

Liebe Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 13.02.2007 18:45
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
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Wann beginnt den die Entwicklung?

Meines Erachtens beginnt die Entwicklung mit der Zeugung. Von da an entwickeln sich alle Organe, Gewebe und Funktionen. Einige sind bei der Geburt schon recht ausgereift, andere können erst ab der Geburt geübt und richtig weiterentwickelt werden.
Also müsste man korrekterweise von vorgeburtlicher und nachgeburtlicher Entwicklung sprechen. Oder eben von prenataler und postnataler Entwicklungsstörung.
Auch hier wäre es, wie an so vielen andern Orten, sinnvoll sich möglichst genau auszudrücken.

Dies würde dazu führen, viele Definitionen genauer zu überdenken. Zum Beispiel „angeboren“.
Angeboren ist meines Erachtens nur sinnvoll angewendet, wenn es sich um „angeborene Defizite“ handelt, die durch gezielte Förderung nicht behoben werden können. Beispiel fehlende Finger, Deformationen usw.. Alle andern Aspekte (vor allem Funktionen), die eine Entwicklung vor, während oder nach der Geburt beinhalten sollte der Begriff „angeboren“ nicht verwendet werden. Dies sind dynamische Entwicklungen die immer wieder mal voraus oder hintennach sein können. Also ist der Zeitpunkt der Geburt ein eher willkürlich angesetzter Moment.
Es ist meines Erachtens daher auch falsch, bei solchen Entwicklungsstörungen darauf zu achten, wie es im Moment der Geburt darum besteht. Vielfach können sich ständig weiter entwickelnde Funktionen zum Zeitpunkt der Geburt oder im ersten Lebensjahr nur schwerlich und ungenau objektiv geprüft werden. Die Festlegung einer Norm zur Hilfe ist daher oftmals sehr willkürlich. Dies betrifft vor allem die höheren Funktionen, die auf verschiedenen anderen Funktionen aufbauen.

Dazu gäbe es noch viel zu sagen. Was meint ihr dazu?

Liebe Grüsse
Urs


 
Veröffentlicht : 18.02.2007 12:21
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
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Hallo. Der Beitrag von Urs hat mir ziemlich gefallen Man muss streitige Begriffe definieren, bevor man sie in einer Diskussion verwendet. Mit der diesbezüglichen Erklärung von Urs bin ich allerdings nicht voll einverstanden. Entwicklung beginnt in der Tat mit der Zeugung, aber der Zeitpunkt der Geburt ist m.E. kein willkürlich angesetzter Moment, denn nach der Geburt kann das Erbgut nicht mehr verändert werden. Es gibt also nur "äußere Einflüsse". Hoffentlich liege ich damit richtig (von DNK-schädigenden Strahlen mal abgesehen). Wenn jemand so geboren wurde, dass bestimmte Entwicklungen oder Entwicklungsdefizite unabhängig von äußeren Einflüssen später kommen müssen, dann sind die Voraussetzungen zu diesen Eigenschaften angeboren. Sind die angeborenen Voraussetzungen nicht ausreichend, dann besteht zwar die Möglichkeit, dass bestimmte Entwicklungen oder Defizite auftreten, aber sie sind dann auch von den äußeren Faktoren abhängig.

P.S. So eine Diskussion gehört eigentlich zum Forum über Genetik;)


 
Veröffentlicht : 18.02.2007 13:23
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo Urs,

schön wieder von Dir zu hören!
Jetzt bin ich froh, Dir nicht vorgegriffen zu haben. Ich hatte schon mal was formuliert, aber es ging vor der Abspeicherung verloren. Jedoch ist Dein Ansatz hier umfassender. Mir ging es gedanklich mehr um den Hinweis, dass vorgeburtliche Entwicklung zu krass getrennt wird von der Nachgeburtlichen, da leider für viele ein Mensch nicht mit der Zeugung, sondern erst später, ja in krasser Form erst mit der Geburt und hier teils erst ohne eine Missbildung zum Menschen anerkannt wird.

Entwicklung beginnt mit der Zeugung, Menschsein auch. Die Geburt bleibt wohl der gravierenste Einschnitt neben dem Sterben, aber Entwicklung setzt sich nach der Geburt nur unter geänderten Vorzeichen fort und baut natürlich auf der angelegten Basis auf.


 
Veröffentlicht : 18.02.2007 20:38
(@rsgza)
Beiträge: 80
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Iuser schrieb

... denn nach der Geburt kann das Erbgut nicht mehr verändert werden ...

Hier erlaube ich mir, etwas präziser zu werden. Das Erbgut, die Chromosomen eines Menschen, ist/sind mit der Zeugung bereits grundsätzlich unveränderlich festgelegt.
Allerdings können während des gesamten Lebens durch schädigende Einflüsse (Strahlung, Chemikalien, Störung bei der Zellteilung u.a.) Gendefekte erzeugt werden, die je nach Zeitpunkt mehr oder weniger gravierend sind. Besonders problematisch sind sie während der Embryonalentwicklung in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft.

Helmut


 
Veröffentlicht : 18.02.2007 21:37
(@Steen-Aalberg)
Beiträge: 136
Estimable Member
 

Hallo Urs,

Danke für deinen Beitrag, es gefällt mir sehr gut. Ich habe ja auch geschrieben (oder mindestens gemeint) dass die Definition an sich auch eine Ursache für Fehlerhafte Schätzungen sein kann.
Entwicklung von dem Nervensystem ist ja auch schon in die Gebärmutter von äußere Bedingungen wie Ernährungswahl die Mutter, ihre Bewegung und externe Laute abhängig. Störungen mit Ursache in diesen Bereichen die als angeborene Mangeln klassifiziert werden, werden vielleicht dadurch nur mit kompensatorische Maßnahmen behandelt obwohl auch andere Möglichkeiten vorliegen.

Gruß
Steen


 
Veröffentlicht : 19.02.2007 14:33
(@Steen-Aalberg)
Beiträge: 136
Estimable Member
 

Die Wf selbst dagegen ist angeboren, weil sie ein Muskelungleichgewicht ist

Liebe Kerstin

Das kann ich dich leider nicht ohne weiter abkaufen. Das Nervensystem hat auch als Aufgabe solche Asymmetrien problemlos auszugleichen. Die Augenmuskeln haben dazu das größte neurologische Versorgung und Präzision im Körper.
Wenn aber die Möglichkeiten für Selbstregelung schlecht sind, oder das Selbstregelung durch unerwünschte Unternehmungen übermäßig belastet werden, oder die Asymmetrien zu groß sind, dann gibt’s selbstverständlich eine Reihe von visuellen Problemen zu beachten.

Liebe Gruße
Steen


 
Veröffentlicht : 19.02.2007 15:05
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
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Hallo Steen,

hier setzt Du klar Unterschiede im Ansatz zur MKH.

MKH sieht sich durchaus auch bei kleinen Störungen verantwortlich, i.a.R. wenn diese mit typischen Beschwerden bzw. Befindlichkeitsstörungen einhergehen. Manchmal zeigt es sich aber, wie bei einem Eisberg, dass ein erheblicher Faktor der Störung vorher nicht entdeckt werden konnte, weil er vom System, Du hast es eigentlich beschrieben gut kompensiert wurde. Denoch gab es Auswirkungen. Packe ich dieselben mittels "Übungen" oder mittels "Brille" an, ich gehe davon aus, dass auch die Brille (richtig angemessen) alte falsche Verhaltensmuster aufpröselt und optimiert, bzw. idealisiert. Gehe ich den Weg der Hilfe ohne prismatischen Ausgleich oder bleibe ich bei Teilkorrektionen, mache ich mir kein Bild über das Gesamtdefizit. Logischer Weise ordnet man solche Störungen dann anderen "Entwicklungsfaktoren" unter.

MKH richtet sich an ein selbstregulierndes binokulares Gesamtsystem SEHEN unter der Vorgabe, dass der Gesamtfehlwert auch Grössenordnungen einnehmen kann, die erst über einen oder gar mehrere Eingriffe vollumfänglich abgedeckt werden können. Ein versierter MKH-ler sollte immer für diese Variable offen sein können und dies seinem Klientel in solchen Fällen darstellen. I.a.R. bekommt man schon bei der ersten Messung ein Gespür für solche Verläufe, auch wenn das Ergebnis noch niedrige Werte suggeriert. Bei echten niedrigen Werten ergibt sich allermeist ein anderer Messdurchlauf an den MKH-Sehtesten.

Hier stehe ich dafür, dass "ein" Anbieter vom Kopf her, für "einen" Weg frei sein muss. Sonst verliert er sich in der Frage, was war zuerst da, Henne oder EI. Oder , augenoptisch näher, breitet sich Licht geradlinig oder in wellenförmig aus. Im zweiten Fall stimmt Beides, obwohl wir es als Menschen kaum koordiniert bekommen.


 
Veröffentlicht : 26.02.2007 15:18
(@ohne-konto)
Beiträge: 0
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Paul-Gerhard Mosch schrieb

... Oder , augenoptisch näher, breitet sich Licht geradlinig oder in wellenförmig aus. Im zweiten Fall stimmt Beides, obwohl wir es als Menschen kaum koordiniert bekommen.

Hallo Paul-Gerhard,
doch, wir bekommen es gut hin) . Ist ja schließlich normal vorstellbar und verständlich, dass sich Wellen geradeaus ausbreiten, wenn sie nicht gebrochen oder reflektiert werden. Noch besser geradeaus in alle Richtungen, also kreisförmig. Was wir Menschen kaum koordiniert bekommen, ist, dass das Licht gleichzeitig aus Teilchen und aus Wellen besteht;)


 
Veröffentlicht : 26.02.2007 17:04
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Steen,

meine Aussage und Dein Beitrag sind doch kein Widerspruch. Es ist ja gerade das Erstaunlich an der Wf, dass wohl über 80 % aller Menschen diese haben (es ist nunmal kein Körper symmetrisch gebaut), aber nich alle haben damit Probleme. Bei denjenigen, wo der Körper und das Nervensystem die Assymmetrien ausgleichen kann, ist ja auch alles in Ordnung. Bei mir war ja auch lange alles in Ordnung, bis mein System Stück für Stück mehr entgleiste. Vielleicht spielt das Alter ja auch eine Rolle.... Unsicher

Ich persönlich möchte aber meine Ressourcen frei haben, wo es nur geht, und mit Prismenbrille sind fast alle meiner sonstigen Beschwerden weg. Das ist schon Lebensqualität - ewiger Kopfschmerz kann mürbe machen, ewige Nackenprobleme führen zu Bandscheibenproblemen. Andere Menschen können vielleicht alles kompensieren, aber wer es nicht kann, dem kann vielleicht geholfen werden, indem man ihm zu ungestörtem Binokularsehen verhilft.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 26.02.2007 19:06
(@Paul-Gerhard-Mosch)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo I-user,

gebe Dir gerne mal Recht, wo Du Recht hast.


 
Veröffentlicht : 26.02.2007 19:44
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