Olaf1977 schrieb
Und nu stelle ich mich mal als Beispiel für eine gelungene Strabismus OP zur Verfügung. Ausgangspunkt war ein Auswärtsschielen auf dem linken Auge.
Grüße
Unter gut verstehe ich was anderes. Aber ich bin eben pingelig was OP-Resultate angehen. So was würde aus "meinem OP" nicht rausspazieren.
Olaf1977 schrieb
. Naja aber mal ehrlich... in diesen Zeiten kann man doch froh sein wenn man normaler Kassenpatient ist, das einem solch eine OP überhaupt bezahlt worden ist
Wieso? Schiel-OP's sind prinzipiell Kassenleistung! Schielen gilt nach wie vor als Krankheit.
Eine OP wegen einer Heterophorie nicht...erst, wenn sie entgleist ist, zu DB führt oder auf andere Weise ein schwerwiegendes Beschwerdebild verursacht, das in die Kategorie KRANKHEIT passt.
Natürlich kann man auch wegen einer Schiel-OP zu einem privat abrechnenden Arzt gehen.
LG
Kerstin
Kerstin Harms schrieb
Wieso? Schiel-OP's sind prinzipiell Kassenleistung! Schielen gilt nach wie vor als Krankheit.
Kerstin
Liebe Kerstin,
ich muss Ihnen leider etwas widersprechen Schiel-OP's bei Kindern aus kosmetischen Erwägungen sind eine Kassenleistung, bei Erwachsenen ist das eben keine Indikation, Ausnahme, die psychische Beeinträchtigung wegen dem kosmetisch entstellenden Schielen ist groß. Bei Heterophorien korrigiert man diese ja bei bestehenden Asthenopien. Wenn keine vorhanden sind, wird auch nicht korrigiert. Da steht und fällt die OP-Indikation ja damit. Doppelbilder, ob bei manifesten oder latenten Strabismus, sind immer Indikation für Korrektion oder Korrektur.
Ob nun Kassenpatient oder Privatpatient, ein gute OP-Ergebnis ist nicht von der Kassenzugehörigkeit abhängig sondern vom korrekten Winkelaufbau bis zur richtigen Indikation und dem Wissen und Können des Operateurs. Wie oft schmeisse ich die OP-Indikation am Tisch wieder um. Ich weiß um den Patienten, kenne den Verlauf und habe so was im Kopf, was ich am besten machen könnte und trotzdem bin ich häufig überrascht über die anatomische Vielfältigkeit beim Patientengut. Wenn man sich da nicht exakt auskennt, kann das schiefgehen. Und ein bißchen Gespür für die Situation gehört natürlich auch noch dazu. Will ich überhaupt nicht leugnen. 
Ein gutes OP-Ergebnis sieht jedenfalls für mich anders aus als ein bißchen Winkelverkleinerung für die Nähe und weiterhin postoperative Divergenzstellung in der Ferne. Da muss man eben beide geraden an dem betreffenden Auge operieren mit einem Verhältnis von 12 oder 13. Damit bekommt man die unterschiedlichen Winkelwerte von Nähe und Ferne fast problemlos in den Griff.
O.k das entzieht sich meinem Wissen, da ich ja kein Augenarzt bin;) Ich glaube um da einen direkten Vergleich zu ziehen fachlich und medizinisch gesehen, können das nur die Ärzte untereinander. Aber wie von Agnes Maria schon gesagt als Fachmann, ist die Anatomie bei jedem Menschen verschieden, und es gehört schon ein gewisses Können und Erfahrung dazu. Naja als Patient hat man da ja auch keine grossen Vergleichsmöglichkeiten. Ich komme da nur auf den Vergleich vom Anfang dieses Threads zurück mit den beiden Zahnärzten die Weissheitszähne extrahiert haben. Bei dem ersten war nach der OP alles dick und blau und beim zweiten Mal beim anderen Zahnarzt absolut beschwerdefrei.
Und Ferndiagnosen über das Internet sind meistens unsachlich, da dies meist eine oberflächliche Sicht auf die Dinge zeigt.
Naja wenn Ihr euer Auto in die Werkstatt bringt und es reparieren lässt, verlasst Ihr euch auf die Werkstatt das dann alles heile ist. Ausser ein anderer KFZ-Mechaniker guckt sich das Auto an und sagt" Da haben die aber gepfuscht"
Man kann es als Laie halt nicht beurteilen.
Olaf1977 schrieb
Und Ferndiagnosen über das Internet sind meistens unsachlich, da dies meist eine oberflächliche Sicht auf die Dinge zeigt.
Man kann es als Laie halt nicht beurteilen.
Erstens stelle ich keine Ferndiagnosen und zweitens bin ich nicht unsachlich., drittens niemals oberflächlich.
Ich halte Ihrer laienhaften Sicht der Dinge diese mir unterstellten Behauptungen zugute und erwarte trotzdem umgehend eine Richtigstellung Ihrerseits.
