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Hätte gern einen Rat....

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(@peter82)
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Ich habe lange über eure Bedenken nachgedacht, gestern hatte ich mich sogar entschlossen zu warten. Aber nach dem heutigen Horrortag ist mir eine zu geringe Wirkung nach der OP weit angenehmer als so ein Horror Leben. Prismenbrille 6 Monate tragen?? Würde nicht mal gehen durch meinen Beruf.

Geschweige denn woher das Geld kommen soll für die vielen Brillen. Kann man die OP nicht so anlegen das sie mir jetzt mal ein normales Leben ermöglicht, und die Präzision bei einer 2 gemacht wird?


 
Veröffentlicht : 22.07.2007 21:36
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Peter,

ich denke, wenn Du Dich jetzt auf die gemessenen 8 Grad operieren lässt, ohne dass das System zur Ruhe gekommen ist und ohne, dass der endgültige Wert mittels Prismen gefunden und als Korrektion getragen wurde, wirst Du nach der OP schnell wieder mit den gleichen Problemen von vorne anfangen.

Und vergiss nicht Eine Auge kannst du nicht beliebig oft operieren lassen!

Außerdem Wer spricht bei 8 Grad Schiel:wink:el von einer Einleitungs-OP?!?!?!?! Das dürften so um die 16 Prismen sein - ich trage derzeit locker meine 18 in der Brille. Könnte auch 21 vertragen - die wurden nämlich jetzt gemessen. Meine Tochter hat 30 Prismen (geht auch noch in Brille, ist aber saudick) - und bei der kleinen Maus, da sprechen wir jetzt von einer Einleitungs-OP, weil mehr einfach nicht mehr verträglich in Gläser zu packen ist.

Ich schreibe es ein letztes Mal Egal, was der Beruf von Dir abverlangt, es ist Dein Leben, und du hast nur dieses eine. Ungeduld zahlt sich seltenst aus - genauso wie bei zu schnellen Autofahrern ein Moment der Unachtsamkeit das Leben verändern oder beendigen kann......

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 23.07.2007 21:24
(@peter82)
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Natürlich weiss ich das du Recht hast. Ich bekomme diese Woche sowohl Brille als auch Linsen (unter 2 Diopt, Wahnsinn) Mit diesen sollte ich laut KH 3 Grad weniger Winkel haben. 3 Grad weniger würden gewaltig weniger DB bedeuten. Wenn das tatsächlich eintrifft, werde ich die OP sofort absagen.
Falls nicht muss etwas getan werden, bitte versteht mich nicht falsch. Das danach nicht immer wieder operiert werden kann ist mir klar, jedoch bleibt immer noch das andere Auge.

Wer weiss, vielleicht geht alles wieder zurück zu meinen Anfangswerten...
Ich denke verschieben werde ich sie auf jeden Fall, zumindestens um ein oder 2 Monate.


 
Veröffentlicht : 23.07.2007 21:46
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Peter,

verschieben ist erst einmal das erste Mittel der Wahl. Du brauchst Stabilität in den Werten, sonst wirst Du bald nach der OP wieder todunglücklich sein, und mit jeder OP wird es schwieriger. Warte erst mal die Brille ab und trage sie eine ganze Weile. Zu oft messen bekommt dem Sehsystem auch nicht.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 26.07.2007 20:35
(@peter82)
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So, ich hoffe nun hat das alles ein Ende gefunden. Ich wurde gestern operiert.
Der Wert war 3 Monate hindurch fast konstant, auch die Pseudo Kurzsichtigkeit (neue Brille) hat dann nichts geändert.
Wert vor der OP 11 Grad Ferne, 4,5 Grad Nähe.
Wert nach der OP 4,5 Grad Ferne, Nähe weiss ich leider nicht, subjektiv glaube ich aber 0, da die 4 Lichtbahnen genau durch den Stift gingen.

In der Praxis habe ich keine Doppelbilder mehr, kann sie allerdings noch immer "provozieren". Laut Ärzten werden die 4,5 nach der Heilung des Auges ungefähr auf 3 runtergehen.

Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden, allerdings beklemmt es mich das noch immer "etwas" da ist. Die Ärzte wollen dieses "Etwas" aber, da sie meinen je älter ich werde desto mehr werde ich in Richtung Aussenschielen gehen.

Die provozierten Doppelbilder könnten auch daher kommen das ich die letzten Monate ständig darauf geachtet habe.

Wunderschön, ich habe gerade bemerkt das ich den Verdutztenden Cursor am Monitor nicht mehr doppelt sehe!!!!!!! Kann gar net sagen wie sehr mich das glücklich macht.

Ich hoffe jetzt das die Werte mein Leben lang konstant bleiben, und keine Verschlechterung mehr eintritt.


 
Veröffentlicht : 08.08.2007 17:55
(@peter82)
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Achja, laut Arzt haben sie eine 90 Prozentige Erfolgsquote bei den OPs, sprich das die Leute ein Leben lang keine Probleme mehr haben.

Ich schreibe mal den Arztbrief ab

Diagnose dekomp. Esophorie, Pseudomyopie

Entlassungsdiagnose Esophorie

Operation AN od M rect med Rlg 2,5mm M rect lat Faltg. 3mm

Verlauf komplikationslos

Visus Ferne c.cbds 1,2 (Z) Binokularsehen F Bag pos bis Diplopie, NBag. pos
Augestellung F 5,5 Konv, N 4,5 Konv Motilität dezente Abduktionseinschränkung o.d., Konvergenz mühsam, aber pos.


 
Veröffentlicht : 08.08.2007 18:04
(@AgnesMaria)
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Esophorie und Pseudomyopie (Brechungsmyopie durch Akkommodation) passen so nicht zusammen. Ist denn die bestehende Hyperopie voll korrigiert worden?

Faltung des rechten Externus. Brrr. Da schüttle ich mich ja. Da wollte jemand sehr, sehr vorsichtig sein und war übervorsichtig. Zwinkert Das passiert, wenn man nicht genau weiß, was man tun soll.

Ich hoffe doch das soll 5,5 cm/m heißen und nicht Grad. Das wäre ja fatal. Ich nehme mal, zur Ehrenrettung, cm/m an, heißt Prismendioptrien. Bei gutem Binokularsehen mit gutem Fusionsvermögen kann man das wirklich kompensieren. Wenn dann Doppelbildfreiheit besteht, dann ist das Ziel wenigstens funktionell erreicht, wenn auch nicht optimal. Aber man muss sich nun damit zufrieden geben. Meine innere Einstellung sträubt sich zwar etwas, aber ok. Die ist ja nicht der Maßstab der Dinge.


 
Veröffentlicht : 08.08.2007 21:07
(@peter82)
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Denkst du das zuwenig gemacht wurde? Und wird noch etwas verschwinden nach der Heilung?


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 10:01
(@peter82)
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AgnesMaria schrieb

Esophorie und Pseudomyopie (Brechungsmyopie durch Akkommodation) passen so nicht zusammen. Ist denn die bestehende Hyperopie voll korrigiert worden?

Faltung des rechten Externus. Brrr. Da schüttle ich mich ja. Da wollte jemand sehr, sehr vorsichtig sein und war übervorsichtig. Zwinkert Das passiert, wenn man nicht genau weiß, was man tun soll.

Ich hoffe doch das soll 5,5 cm/m heißen und nicht Grad. Das wäre ja fatal. Ich nehme mal, zur Ehrenrettung, cm/m an, heißt Prismendioptrien. Bei gutem Binokularsehen mit gutem Fusionsvermögen kann man das wirklich kompensieren. Wenn dann Doppelbildfreiheit besteht, dann ist das Ziel wenigstens funktionell erreicht, wenn auch nicht optimal. Aber man muss sich nun damit zufrieden geben. Meine innere Einstellung sträubt sich zwar etwas, aber ok. Die ist ja nicht der Maßstab der Dinge.

Es sind Grad, was ist das fatale daran?


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 10:26
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo Peter,

das fatale daran ist, daß noch ein sehr hoher Fehler übrig ist. Ca. 10 cm/m!


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 12:03
(@peter82)
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Können sie der Aussage des Arztes zustimmen, das noch etwas verschwinden wird nach der Heilung?


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 14:31
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo Peter,

sobald die OP-Wunden verheilt sind, sollte eine neue Messung gemacht werden. Jegliche Prognose, daß nach der Heilung weniger Schiel:wink:el messbar sein soll, halte ich für fraglich. Dann müsste jede postoperative Nullstellung nach Abschluß der Wundheilung wieder in Fehlstellung sein. Zwinkert


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 17:21
(@peter82)
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Hmmm, sehr interessant, dann wurde definitiv zu wenig gemacht. Andererseits bin ich so total zufrieden, auch wenn ich noch so manche Sache doppelt sehe, was sich aber auf wirkliche Kleinigkeiten beschränkt.

Ich fühle auch das beide Augen aktiv dabei sind, es macht wieder einen guten Seheindruck. Auch die 3d Fähigkeit fühle ich besser.

Sollte der Zustand so bleiben und nicht schlechter werden, bin ich zufrieden.
Auch wenn mehr dringewesen wäre.


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 18:28
(@peter82)
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Ok, ich ging grade durch die Stadt. Und ich konnte nicht aufhören zu gehen. Mir wären fast die Tränen gekommen. Ohne Witz. Es is alles so 3 Dimensional. Ich kann mich definitiv nicht errinnern, jemals so gut gesehen zu haben. Als könnte man die Dinge "greifen". Das ich höchst selten, meist selbst provoziert, noch eine Ampel doppelt sehe, ja damit kann ich nun gern leben. Aber ein Letztes bedrückt mich noch

Halten so OPs dauerhaft an? Ich weiss es sind Bewegungen möglich. Aber wie stark? Kann es jemals wieder so schlimm werden?

Ich weiss darauf gibt es keine definitive Antwort. Ich bitte sie lediglich mir aus ihrer Alltagspraxis eine vielleicht sogar statistisch erfasste Meinung zu geben.


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 19:56
(@AgnesMaria)
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peter82 schrieb

Denkst du das zuwenig gemacht wurde? Und wird noch etwas verschwinden nach der Heilung?

Ich denke ja. Aber es kann noch weniger nach dem Heilungsprozess werden. Postoperativ sollten die Ergebnisse bei 1 bis 2 cm/m liegen und nicht bei 4.5 Grad oder 5.5 Grad. Das ist meiner Meinung nach etwas heftig. Wenn man schon operiert, dann doch möglichst so genau wie es geht.

Aber warten wir die nächsten 6-8 Wochen ab.


 
Veröffentlicht : 09.08.2007 23:28
(@peter82)
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Kurzer Zwischenbericht

Heilung sehr gut verlaufen, noch keine Messung, erst in einem Monat.
Doppelbilder hi und da vorhanden, jedoch meistens provoziert, bzw wenn ich nicht dran denke auch nicht wahrnehmbar. 3D Sehen subjektiv sehr gut.
Wert definitiv stabil, bzw leicht fallend (zum Glück) Allerdings kann ich das nur subjektiv sagen.

Ich kann wieder autofahren, habe wieder Lebensmut. Merkt man daran das ich momentan Kraftfahrer bin und frisch verliebt bin Freut sich sehr

Auch wenn den Experten hier der Schauer anzumerken ist, ja es war zu früh, ja es wurde zu wenig gemacht. Aber der Effekt ist einfach traumhaft. Wozu sollte ich mich noch Monate lang quälen, wenn ich so zufrieden bin?

Eine weitere OP werde ich nicht ins Auge fassen. Nur falls es sehr viel schlechter werden sollte.

Ich grüsse euch alle und wünsche denen die den Weg noch vor sich haben alles Gute! Gebt niemals auf, ich hätte auch nicht geglaubt das alles ein Gutes Ende nimmt!

Eins noch für die die meinen Weg nicht verfolgt haben, bei mir wurde ausdrücklich keine MKH Anwendung benutzt, auch wurden keine tausenden Euro für Brillen ausgegeben. Trotzdem habe ich wieder eine gute Lebensqualität! (Soll die MKH Methode nicht schlechtmachen, nur zeigen das auch Sehschulen helfen können!)


 
Veröffentlicht : 03.09.2007 21:28
(@Eberhard-Luckas)
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Hallo Peter,

ich freue mich für Dich, daß es so gut geht und wünsche Dir keine weiteren Prismensteigerungen.


 
Veröffentlicht : 04.09.2007 09:08
(@peter82)
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Hallo an Alle!

Ich habe zwar mitgelesen, jedoch nicht mehr geschrieben. Lag wohl daran das es mir gutging. Jedoch gibts wieder einiges zu beklagen.

Vorweg Ihr hattet Recht. Ich denke das ist besonders für die "Neuen" wichtig.
Die Probleme sind wieder da.
In den ersten 3 Monaten waren es 4,5 Grad. Danach extrem unausgeschlafen 6,5.
Danach ausgeschlafen (!) 8,5. Das ist der jetzige Stand.

Für mich sind folgende Dinge von Bedeutung

Vor der Op konnte ich durch entspannen der Augen die Doppelbilder mehr als doppelt so weit "rausdehen". Das ist jetzt nicht mehr möglich. SIe bleiben fast wo sie sind. Daher vermute ich das ein grosser Teil des Fehlers wegoperiert ist.

Weiters ist es nachwie vor besser, an manchen Tagen sogar relativ "angenehm". Wenn ich es nicht will sehe ich auch fast nichts doppelt.

Der Arzt meint meine Augen stellen sich auf den selben Fehler wieder ein. Er meint auch das meine wenigeren Beschwerden darauf zurückzuführen sind das ich nicht mehr soviel kompensieren muss, auch wenn die Grad fast gleich sind.

Der Arzt beziehungsweise das Krankenhaus sind in Österreich als Referenz bekannt. Eine von mir eingeholte 2 Meinung eines bekannten Privatarzt meinte der Weg stimmt und ich soll mich an das Krankenhaus halten, da sie die besten in Österreich sind.

Soviel zu meiner Geschichte bis jetzt, der Arzt will nicht mehr operieren, er will nun eine langfristige Prismenaufbau Geschichte mittels Brillen und eventuellem Abdecken eines Auges für ein paar Tage durchführen. Dazu muss gesagt werden das er gegen die OP war, sie jedoch aufgrund meiner psychischen Probleme durchgeführt wurde. (Was auch ein Erfolg war!)

Soviel zu meiner Geschichte, die vielleicht lehrreich für andere ist.
Jedoch möchte ich auch wieder etwas fragen Freut sich sehr

1. Auf dem rechten Auge habe ich ein leicht verkipptes Bild. Laut Krankenhaus besteht weder ein schräges noch ein Höhenschielen. Nur das seitliche. Weiters sind die Doppelbilder leicht nach oben versetzt, jedoch manchmal wieder nach unten (selten), weiters kann ich durch Augenbewegungen varrieren, ich kann die Doppelbilder seitlich oben oder seitlich unten sehen. Bewusstes Alternieren kann ich (leider) auch. Hat da vielleicht jemand eine Idee?

2.Mein linkes Auge ist das Führungsauge. Schliesse ich das rechte Auge, fehlt mir natürlich das rechte Bild. Aber es ändert sich kaum. Schliesse ich das linke Auge, sehe ich richtig wie das Objekt von links unten ausgehend richtigung fixierpunkt des rechten auges wandert, fusioniert, und ich mit einem Ruck Grossteils wieder mit dem linken Auge sehe.

Praxisbeispiel Ich starre auf ein Auto das vor mir fährt. Schliesse ich das linke Auge sehe ich das Auge leicht nach rechts verkippt (siehe Punkt 1.) Öffne ich es langsam, sehe ich das Auto doppelt links unten, es wandert schnell und sprunghaft zum verkippten Auto in der Mitte, fusioniert, und ist nicht mehr verkippt.
Meine Frage dazu Biegt sich das rechte Auge mit der Fusion richtig hin oder nehme ich nur mehr das Bild vom linken Auge mit Beteilung vom rechten Auge war. (Binekulares Sehen ist bei mir positiv, 3D Test teilweise)

Langer Text, vielleicht fällt euch was dazu ein. Diesmal werde ich auch auf euch hören Freut sich sehr


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 19:15
(@peter82)
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An Kerstin

Ich habe gelesen bei dir war es nach der OP ähnlich, ich finde aber keinen Beitrag dazu. Was war los?


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 19:16
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Peter,

zunächst Ich freue mich sehr, dass Du Dich hier wieder meldest zu Deinem weiteren Verlauf! Das ist mutig von Dir, und keine Angst keiner hier wird rufen " Ha, habe ich es doch gleich gesagt, es war zu wenig..." - das hilft Dir nicht. Du hast damals in Deiner Verzweiflung den schnellen Weg gewählt, das war richtig, denn die Psyche leidet immer sehr mit.

Es ist schade, dass doch wieder mehr aus dem Schielen geworden ist, und es tut mir leid für Dich.

Zu mir ich habe in verschiedenen Thread viel von mir geschrieben - aber das finde ich selbst nicht mehr....

Also, für Dich ich bin ein Mikroschieler mit Esophorie. Obendrein Rotationsnystagmus und linkes Auge steht höher als rechts (Mikroschieler in der Höhe). Durch vollsensorischen Prismenaufbau dekompensiert....die OP "entfernte" die aufgebauten Prismen, der Mikroschieler ist geblieben. OP war eine Punktlandung, es wurde alles wegoperiert - bis auf den Mikroschieler und die leichte Höhe. Und nochmal Ein Mikroschieler ist inoperabel, weil anomale Netzhautkorrespondenz da ist. Die kann man nicht wegzaubern.

Mein Stereosehen war nach der OP für knapp 3 Monate recht gut, das Sehen entspannt, dann ging das Stereosehen binnen 3 Tagen weg und das entspannte Sehen verabschiedete sich innert der folgenden 2 Monate. Heute sehe ich mit normaler Plusbrille samt Zylinder und Achse besser räumlich als ohne Brille und auch etwas entspannter, aber ich weiß, dass ich wieder eine eine Phorie "aufbaue", denn es zieht schon wieder ordentlich in der Stirnmitte, vor allem ohne Brille....... Was ich damit nun mache, weiß ich noch nicht, denn ich brauche kompetente Anwender, die sich mit Mikroschielern auskennen - und die wohnen nicht um die Ecke. Ich versuche, so lange es geht, ohne Prismen auszukommen. Und wenn, dann nur motorisch ermittelte Prismen, auf subjektive Verträglichkeit runterkorrigiert....und ich denke, das gleiche könnte für Dich gelten. Dein Arzt hat damals nicht umsonst nur auf Dein Drängen hin operiert, weil er erkannte, dass Du Mikrostrabismus mit phorischer Komponente hast

Bei Dir ist es ja wesentlich tragischer - schon nach der OP blieben 5 Grad übrig und nun bist Du wieder bei 8 Grad. Du hast also zu Deinem Mikrostrabismus wieder ordentlich phorische Komponente - hätte man das damals alles operiert, wäre es besser gewesen.. Was hat der Arzt Dir denn nun als Diagnose mitgegeben? Manifestes Schielen, intermittierendes Schielen oder doch Mikrostrabismus plus Heterophorie? Und obendrein scheinst Du noch ein Problem der schrägen Augenmuskeln zu haben - die zu operieren, das trauen sich ganz wenige.

Kann auch sein, dass bei der ersten OP der Muskel versehentlich leicht versetzt wieder angenäht wurde und das schräge Schielen dadurch erst jetzt zustande kam (oder durch Vernarbungen). Du hattest es ja vorher anscheinend nicht, oder? Bei meiner Tochter hat man den Muskel absichtlich leicht versetzt, WEIL sie VOR der OP ein Verrollungsschielen hatte. Somit musste man nicht an die schrägen Augenmuskeln und hat das Verrollungsschielen dadurch in den Griff bekommen.

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 03.04.2008 20:16
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