an alle die sich eine prismenbrille machen lassen wollen VORSICHT, BRAUCHEN SIE WIRKLICH EINE ODER HAT IHNEN DAS IHR OPTIKER NUR EINGEREDET??? Mir wurde viel versprochen obwohl ich keine probleme hatte, über risiken wurde ich nicht aufgeklärt bei mir kam es zum "Prismenfressen" es wurden immer mehr und mehr BIS ICH NICHT MEHR OHNE BRILLE SEHEN KONNTE!!!!(nur noch doppelbilder die ich vor der P.Brille nie hatte) der optiker LOG als er sagt nach dem abnehmen der brille ist alles wieder beim alten und die prismenbrille würde keine veränderungen vornehmen SEITDEM BEFINDE ICH MICH SCHON ÜBER EIN JAHR IN ÄRZTLICHER BEHANDLUNG, seit einem halben in der behandlung bei der UNIKLINIK DRESDEN ich qäule mich nun mit immer stärker werdenden prismenfolien herum, ein ende ist noch nicht in sicht, im märz folgt die erste SCIEL OPERATION, die folien die bei hohen werten verwendet werden senken die sehleistung BETRÄCHTLICH, man sieht alles nur noch verschwommen, ich hab früher 100% mit brille gesehen, jetzt hab ich probleme ein buch zu lesen ICH SCHIELE SEHR STARK, was nicht gerade gut aussieht (im moment liege ich bei 30 Prismen) UND ALLES DAS WEIL EIN OPTIKER AN MIR VERDIENEN WOLLTE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich hatte keinerlei probleme, VORHER!
Hallo, Torsten
prima, das Du Dich hier meldest! Wärest Du bereit, Deinen Fall zusammen mit uns zu besprechen?
Was konnte Dir denn (so viel) versprochen werden, wenn bei Dir keine! Probleme vorlagen? Das verstehe ich nicht.
Andererseits hast Du völlig recht, das in Deiner Beratung wohl eindeutig Fehler gemacht wurden.
Die Begründung der jetzt bestehenden Probleme stimmt jedenfalls nicht, das ergibt keinen Sinn, da Du nicht schlecht durch die Brillen gesehen hast, sondern "nur ohne" dieselben!
Wie stark war denn die letzte Brille vom Optiker, gegenüber den jetzigen 30 Prismen über die Folie? Übrigens, wurde ich selbst mit über 30 Prismen operiert, als Optiker(!), ohne früher geschielt zu haben.
ich hol mal etwas weiter ausmein vater hatte ein jahr vor mir eine prismenbrille von diesem optiker bekommen und (leider dann später zu meinem unglück) sie hat ihm geholfen, warum genau aber war nicht festzustellen weil mein vater früher beim augenarzt immer die zahlen auswendig gelernt hat und somit nie ordentlich behandelt wurde.
später trat dann der optiker auch an mich heran ob ich nicht auch mal den test machen wolle. bei dem gespräch suchte er dann nach dingen die er mir versprechen konnte die sich bessern würden. er versprach mir bessere konzentration in der schule (probleme hatte ich keine, aber wer sagt schon nein wenn jemand einem erzählt mann würde jede arbeit ruhig und mit links schreiben(volle konzentration)), er führte meine schlechte handschrift und nicht gerade guten noten in deutsch auf wfs zurück, und schlußendlich kamen noch meine recht seltenen aber hin und wieder auftretenden trockenen augen hinzu.(wobei ich sagen muß das ich ziemlich oft und lange am pc, nach der schule, sitze)schlußendlich noch ein besseres dreidimensionales sehen und bessere bildschärfe
alles nicht gerade überrangende gründe aber risiken waren mir ja keine bekannt weil es bei meinem vater bei ca 10 prismen insgesamt blieb. mit der geschichte das die brille nur beim tragen wirkt und nach dem absetzen, nach einer kurzen umgewöhnungzeit, wieder alles beim alten ist hatte er mich dann, das es mehr werden könnte hat er glaube auch erwähnt, aber nur am rande. das man, wenn das passiert, nicht mehr umdrehen kann und es dann ohne brille nicht mehr geht, hat er nicht gesagt.
fazit, warum sollte ich es nicht versuchen, wielleicht bringt es was und wenn nicht, auch egal ich verändere ja nichts an den augen, es kann ja nichts passieren.(denkste)
(in einenem 2ten post geht es gleich weiter)
erst waren es insgesamt 4 prismen (ziemlich wenig, deshalb hatte ich wahrscheinlich keine probleme)
später stellte er dann 10 prismen fest (wie bei meinem vater, der aber wegen seinen gleitsichtgläsern eh ziemlich große gläser hatte)
ich fragte ihn noch um wieviel dicker die brille werden würde (er schlug mir zusätzlich vor sie aus kunststoff zu machen damit sie leichter sind)
da log er mich wieder an "so 2-3mm" im endeffekt waren es dann ca 5 mm mehr.
ich viel aus allen wolken als ich die brille mit den neuen gläsern abholte. ich war immer sehr dünne gläser gewöhnt weil ich nur eine leichte korrektur habe (1,25 und 0,75 dioptrien)
nun gab er mir eine brille mit panzerglas fast 0,8 cm dick (an den seiten)
ich war geschockt aber er sagte nur "da müssen sie jetzt durch, schönheit ist jetzt erstmal nicht so wichtig" (erklären sie das einem jugendlichem der sich mal vorstellt eine freundin zu haben)(ich war übrigens ohne meinen eltern die brille abholen gegangen)
nach etwa 5 monaten indem ich die brille immer mehr und mehr hasste wartet ich auf die neue untersuchung um dann, falls es wieder mehr wird, zu sagen "ok jetzt reicht es ich möchte wieder eine normale brille" es wurde wieder mehr (ca 16, er bot mir dann so eine art sehtraining an, vom preis dafür sag ich lieber nichts....).
er fand die idee nicht gut aber ich bestand darauf. und was jetzt kam war logisch Doppelt sehen. ich mußte mich, vor allem auf distanz, seehr stark anstrengen ein bild zu sehen, auch nach einem monat eingewöhnungzeit war es immernoch sehr schlecht.
ich ging dann zu meinem augenarzt der erstmal noch ein halbes jahr an mir rumdoktorte (mit eine lese brille z.B.)
bis ich dann klipp und klar gesagt hab das ich zu einem spezialisten überwiesen werden möchte (weil nichts half)
seitdem bin ich an der uniklinik dresden in der schielabteilung und hab jetzt regelmäßig erst wieder 10 dann 20 und jetzt 30 prismen als folie bekommen, ich persönlich spüre aber as es noch 35 bis 40 werden dürften, der nächste termin ist ende februar, an diesem soll auch schon über eine op geredet werden weil ab 30 es etwas schwierig mit den folien wird (geringe abstufung, schlechte bildqualität, die 20ger gingen noch8jede seite 10) die 30 die ich jetzt hab sind aber um einiges schlechter (jede seite 15) weil ich jetzt durch das starke schielen schräg auf die prismen dreiecke gucke, und nichtmehr gerade drauf)
leider ist wie gesagt noch nicht ende der fahnenstange und ich darf mich auf meine erst op "freuen" mit allen risiken
das was mich bei der sache fertig macht ist das ich einfach nicht gewarnt wurde und die ganze sache vermeidbar gewesen wäre (ich hab übrigens vergessen zu sagen das mir keine verbesserungen durch die prismen aufgefallen sind (denen vom optiker, ich hatte sogar einen eher flacheren seheindruck als vorher)außer das ich dank den prismen die ich jetzt von der uniklinik bekomen habe erstmal wieder ein bild sehen kann ,ohne große anstrengung)
mfg Torsten D.
Hallo, Torsten
habe ich das richtig verstanden, der Optiker hat Dir 10.0 Prisma gefertigt (mehr nicht) und die Uni.Klinik mittlerweile 30?!
ZitatOriginal erstellt von Paul-Gerhard Mosch
Hallo, Torstenprima, das Du Dich hier meldest! Wärest Du bereit, Deinen Fall zusammen mit uns zu besprechen?
// mach ich gerne
Die Begründung der jetzt bestehenden Probleme stimmt jedenfalls nicht, das ergibt keinen Sinn, da Du nicht schlecht durch die Brillen gesehen hast, sondern "nur ohne" dieselben!
// das problem das durch die prisembrille erst entstand ist, ist das doppeltsehen.
die anderen dinge sind die probleme die mit der (eigentlich überflüssigen) behandlung einhergehenWie stark war denn die letzte Brille vom Optiker, gegenüber den jetzigen 30 Prismen über die Folie? Übrigens, wurde ich selbst mit über 30 Prismen operiert, als Optiker
// die letzte brille vom optiker waren 10 prismen (die haben mir aber nicht geholfen, in keiner weise, die brille war nur lästig und deshalb wollte ich sie loswerden, leider kamen dann die probleme mit dem doppeltsehen -(
wie war ihre operation(wenn ich fragen darf)? Vollnarkose? gab es komplikationen?
es würde mich sehr interessieren(!), ohne früher geschielt zu haben.
der optiker war mit seinen 10 prismen noch nicht fertig
es wären bei ihm auch mehr geworden aber zu dem zeitpunkt hab ich halt stop gesagt und wollte ohne prismen klarkommen
, wie früher, aber das funktionierte leider nicht
die uniklinik hat jetzt schrittweise mit 10 angefangen und in nachuntersuchungen dann immer weiter gemessen und neue folien aufgeschrieben bis ich jetzt im moment bei 30 bin
Torsten
ich wollte Dich nicht verletzen, ich finde es toll, das Du reagiert hast!
Aber, wenn der Optiker nach drei! Korrektionen erst bei 10,0 Prismen gelandet ist, und Du über 30 brauchst, ist da schon etwas schief gelaufen!
Wo hat der Kollege Anschauungsstücke, wegen mir alte Gläser o.ä. gehabt. Per EDV läßt sich jede Stärke simulieren!
Die andere Seite ist aber, das wohl der Optiker es war, der Dein ich stelle fest "labiles", aber noch funktionierendes Binokularsehen erstmalig testete, und ich kann Dir nur wünschen, dass Deine Uniklinik eine qualitativ sehr gute Schiel-Op ausführt, es ist auf Dein Leben gesehen, mit Sicherheit ein Vorteil!
Mehr darüber kannst Du hier im Forum lesen. Und es gibt sicher noch andere Teilnehmer, die sich melden. Ich danke Dir erst einmal!
Nachsatz Habe Deine Zwischen-Infos im Zitat übersehen und das Zitat falsch interpretiert.
OP in Vollnakose von Dr. Wulff / Berlin, damals ambulant ausgeführt (1994) Vielleicht später noch mehr. Erstmal gute Nacht!
ZitatOriginal erstellt von Paul-Gerhard Mosch
Torsten
Aber, wenn der Optiker nach drei! Korrektionen erst bei 10,0 Prismen gelandet ist, und Du über 30 brauchst, ist da schon etwas schief gelaufen!// er war nach 2 bei 10 und nach 3 bei grob geschätzt 16-20(er hat es nicht richtig gemacht weil er nicht genug prismen da hatte) wenn mann betrachtet das ich mit ca 10 prismen messbar bei der klinik war und bei der nächsten messung ca 20 rauskamen ist das schon übertragbar
Wo hat der Kollege Anschauungsstücke, wegen mir alte Gläser o.ä. gehabt. Per EDV läßt sich jede Stärke simulieren!
// anschaungsstücke hatte er KEINE sonst hätte ich sofort nein gesagt wenn ich gewußt hätte was das bedeutet.Die andere Seite ist aber, das wohl der Optiker es war, der Dein ich stelle fest "labiles", aber noch funktionierendes Binokularsehen erstmalig testete, und ich kann Dir nur wünschen, dass Deine Uniklinik eine qualitativ sehr gute Schiel-Op ausführt, es ist auf Dein Leben gesehen, mit Sicherheit ein Vorteil!
// irgendwie bekomme ich jetzt angst, aber echt ziemliche angst. Können sie mir ein paar gute ärzte im raum dresden und größere umgebung empfehlen? (alles privatärzte? oder giebt es auch kassenärzte die gut sind?)noch was zu dem optiker, er hat ein einzelnes kleines zimmer das man aber vom verkaufsraum aus sehen kann (glastür)indem er die messungen (MKH) durchführt. was mich beunruhigt ist das er fast permanent mit jemanden dort sitzt und anscheinend jedem der dort eine brille kauft versucht zu einem test zu bewegen. die ärztin in der uniklinik hat mir erzählt das sie schon viele patienten haben die "von ihm" kommen weil er sie in die sache reingeritten hat, die nun operiert werden müssen (er arbeitet NICHT mit der uniklinik zusammen, sein verhalten wird dort ziemlich verabscheut)
jetzt kommts, er sichert sich mit einem augenarzt (den ich NIE gesehen habe) ab der für ihn eine unterschrift unter das rezept macht damit er von der krankenkasse noch etwas geld für die prismen bekommt.(das hab ich auch von den leuten aus der uni erfahren, deshalb kann man ihn wegen seiner falschinformation auch schlecht verklagen)
Torsten,
glaub bitte nicht alles, was Dir erzählt wurde. Leider wird auch sehr viel Falsches in Umlauf gebracht!
Unter "Schiel-Operation" wurden am 15.Oktober 2002 in diesem Forum Antworten gegeben, die auch für Dich interessant wären. Darüber hinaus sind manche ähnlichen Probleme schon besprochen worden.
Übrigens, könnte Deine Brille mit den 10.0 Prismen und einer(!) zwanziger Folie Dir den Gegenwert von 30.0 Prismen und besserer Optik bieten! Ich selbst habe eine Prismenbrille mit knapp 30 Prismen Bifokal getragen (keine Folie) mit bester Sehschärfe! OK, 17 mm dick!
Hallo Torsten,
danke für deinen Interssanten Beitrag!
Da ich selbst Augenoptiker bin und auch Winkelfehlsichtgkeit nach MKH feststelle ist es auch wichtig von negativen Erfahrungen zu hören.
Wobei es anhand von Beschreibungen im Forum leider nicht möglich sein wird die Ursache für diesen Verlauf zu finden(evtl. doch kontraktile Tonuslösung??).
Wenn aber irgendein Fachmann was vermutet wäre es nett wenn du uns dies im Forum mitteilst.
Wurde eigentlich vor der WF Korrektion eine Untersuchung beim Augenarzt durchgeführt und wenn ja was diese ergeben hat?
Was sagt dein Augenoptiker eigentlich dazu?
MfG
Georg Scheuerer
Lieber Torsten,tuef aus dem österreichischem Lande darf ich mich einmischen. Besser solltest (ich habe mal zwei Jahre in der Nähe von Dresden gearbeitet und kenne die Qualifikation der Klinik Dresden in Sachen Optik und Binokularsehen) zu einem wirklichen Spezialisten gehen. Hier läuft irgend etwas völlig daneben. Und Du hast es gar nicht weit (Berlin). Warte bis dahin mit der OP und hole Dir eine zweite Meinung.
Hallo, Torsten
Ich fasse unseren gestrigen Austausch mal aus meiner Sicht zusammen.
Dein erster Optiker hat wesentliche Fehler, in der Beratung(!), gemacht.
1) Vor der Prismenkorrektion sollte der Rahmen, der möglichen Folgen abgesteckt sein.
2) Dir ist die kosmetische Wirkung nicht richtig bewusst gemacht worden.
Dazu kommt ein praktischer Fehler im Ablauf. Der damals durchaus mögliche(!), Rückbau der Korrektion hätte richtig geplant, einschließlich der aufzuwendenden Kosten, präzise in der Vorgehensweise durchgesprochen werden sollen. Wer hier die Entgleisung zu Doppelbildeindrücken zu verantworten hat, ist für mich nicht nachvollziehbar. Allerdings ist der Weg über „Lesebrille“ in jedem Fall kontraproduktiv gewesen.
Kein Fehler des Optikers war der Ihm bis jetzt zur Last gelegte prismatische Ausgleich Deiner Augen an sich! Wird er inzwischen durch das Handeln der Uni-Klinik völlig bestätigt, und wertmäßig weit höher dosiert. Dies birgt auch die logische Konsequenz, dass mit den schwächeren Werten des Optikers noch keine Verbesserung verbunden sein konnte.
Leider war auch mein Handeln nicht immer frei von oben genannten Fehlern. Ich hoffe sie inzwischen kaum noch zu begehen. Letztlich muss der mögliche Träger von prismatischen Korrektionen, die Konsequenz des ersten Schrittes unbedingt mittragen wollen.
Anzeichen für einen hohen prismatischen Gesamtausgleich, der bei konsequenter Vorgehensweise gutes Sehen sichert(!) sind in Deinem Fall, der mit 10 Prismen schon durchaus höhere Korrektionswert Deines Vaters. Seine Gläser waren übrigens Anschauungsobjekte für mögliche Folgen bei Dir. Gerade demgegenüber nur(!) geringe Beschwerden im Sehen lassen mich heute hellhörig werden. Interessanterweise machen große Fehlwerte der WF oft vordergründig geringere Schwierigkeiten, gegenüber den kleinen Werten. Dies führt mich dazu, gerade in solchen Fällen mit Akribie bei der Erstmessung auszuloten, ob der zu findende Korrektionswert nicht doch schon höher ermittelt werden kann. So kann eine Prognose über den weiteren Verlauf richtiger gestellt, und eine vom Kunden gewünschte Entscheidung gegen die Korrektion problemlos respektiert werden.
Hallo Torsten,
auch ich kenne manche Patienten, denen es ähnlich ging wie Dir. Manchmal schafften wir es nach langwierigem Prismenabbau, daß die Patienten ohne Prismenbrillen keine Beschwerden hatten. Manchmal mußten wir aber auch operieren. Fairerweise muß man sagen, daß die OPtiker oft nichts von der Winkelzunahme bemerken, da die Patienten das Vertrauen verloren haben und sich bei einem Augenarzt vorstellen.
Vielleicht hattest Du wirklich ein labiles beidäuiges Sehen mit einer Schieltendenz. Vielleicht hättest Du wirklich im Laufe des Lebens auch ohne die Prismenbrille irgendwann operiert werden müssen, wer weiß das schon. Allerdings hätte eine OP in dem Fall wahrscheinlich erst später oder gar nicht sein müssen, wenn Du die Prismenbrille nicht bekommen hättest. Wahrscheinlich ist das Schielen durch die Prismenbrille nach und nach vollständig dekompensiert. Das würde erklären, warum Du jetzt so starke Prismen brauchst. Ich finde, man sollte erst Prismen geben oder operieren, wenn der Patient nachweisbar Beschwerden hat, die durch ein latentes Schielen verursacht werden. auch von Augenkliniken und Praxen werden Prismen verordnet. So weit ich das kenne, aber erst nach mindestens einer Stunde Tragezeit der Prismen. Danach können viele Patienten angeben, ob die Prismen das beidäugige Sehen wirklich verbessern oder nicht.
Ich persönlich denke, daß du an der Uni Dresden in guten Händen bist. Negativ über eine Universitätsklinik zu schreiben, wie Erich es tut, finde ich respektlos.
Und wenn schon von unredlichen Methoden die Rede ist Mir ist es schon passiert, daß auf ein Rezept, das wir verordnet haben, vom OPtiker Prismenwerte eingetragen wurden. D.h. das Rezept wurde vom OPtiker ohne unseres Wissens geändert. Ich unterstelle hier niemandem, daß diese Methode jeder OPtiker, der Prismenbrillen anpaßt, anwendet. Aber unangenehm überrascht war ich schon. Der Patient, dem wir das Rezept ausgestellt hatten, hette keine pathologische Heterophorie.
ZitatOriginal erstellt von Gigl
Hallo Torsten,(evtl. doch kontraktile Tonuslösung??).
// was ist das???
Wurde eigentlich vor der WF Korrektion eine Untersuchung beim Augenarzt durchgeführt und wenn ja was diese ergeben hat?
// der augenarzt hatte keine ahnung davon (man beachte die verordnung einer LESEBRILLE bei meiner problematik, auf mein drängen wurde ich dann zur schiel abteilung der uniklinik überwiesen)
, richtige messungen wurden nur in der uni klinik gemachtWas sagt dein Augenoptiker eigentlich dazu?
// nicht viel, seitdem ich die prismenbrille entnervt (mit einverständnis meines augenarztes) abgesetzt(neue gläser ohne prismen) habe und die doppelbilder hatte war ich nicht in der stimmung noch mit ihm zu reden, er fand das absetzen der prismen natürlich nicht ok.
ZitatOriginal erstellt von Erich
Lieber Torsten,tuef aus dem österreichischem Lande darf ich mich einmischen. Besser solltest (ich habe mal zwei Jahre in der Nähe von Dresden gearbeitet und kenne die Qualifikation der Klinik Dresden in Sachen Optik und Binokularsehen) zu einem wirklichen Spezialisten gehen. Hier läuft irgend etwas völlig daneben. Und Du hast es gar nicht weit (Berlin). Warte bis dahin mit der OP und hole Dir eine zweite Meinung.
so jetzt hätte ich gerne noch ein paar mehr informationen, ich kann schlecht meinen eltern sagen das ich zu einem privatarzt will der natürlich auch einiges kostet nur weil einer im forum gesagt hat das die uniklinik schlecht sei
was mich aber selbst beunruhigt ist die testmethode der wfs bei der uniklinik (es wird nur eine durchgeführt)
es wird mit festen glasprismen in verschieden stärken gearbeitet die vor die brille gehalten bzw vorne drangeklebt werden, die eigentlich untersuchung besteht aus einer kleinen taschenlampe die in ca 4-5 m entfernung in augenhöhe bzw. in ca 20 cm entfernung gehalten wird und mir so eine brille mit grauen gläsern aufgesetzt wird (über die eigene drüber) nun soll ich gucken ob der lichtpunkt zusammenbleibt oder auseinanderwandert
(bzw ob sich die spektrallinien die sich vom lichtpunkt aus bilden im lichtpunkt, unten drunter oder oben drüber treffen)
das unterscheidet sich nun deutlich von der aufwendigen mkh die der optiker bei mir gemacht hat
wie teuer ist eigentlich der privatarzt dr. wulf von dem hier alle sprechen, irgendwie weis ich nicht mehr wem ich glauben soll und bin total verunsichert
ZitatOriginal erstellt von Paul-Gerhard Mosch
Hallo, TorstenIch fasse unseren gestrigen Austausch mal aus meiner Sicht zusammen.
Dein erster Optiker hat wesentliche Fehler, in der Beratung(!), gemacht.
1) Vor der Prismenkorrektion sollte der Rahmen, der möglichen Folgen abgesteckt sein.
2) Dir ist die kosmetische Wirkung nicht richtig bewusst gemacht worden.// dem kann ich voll und ganz zustimmen, das ist auch der grund warum ich kein vertrauen mehr zu dem optiker habe
Dazu kommt ein praktischer Fehler im Ablauf. Der damals durchaus mögliche(!), Rückbau der Korrektion hätte richtig geplant, einschließlich der aufzuwendenden Kosten, präzise in der Vorgehensweise durchgesprochen werden sollen. Wer hier die Entgleisung zu Doppelbildeindrücken zu verantworten hat, ist für mich nicht nachvollziehbar. Allerdings ist der Weg über „Lesebrille“ in jedem Fall kontraproduktiv gewesen.
//das doppelbildsehen über den zeitraum eines halben jahres hat meine (haus)augenärztin zu verantworten
Kein Fehler des Optikers war der Ihm bis jetzt zur Last gelegte prismatische Ausgleich Deiner Augen an sich! Wird er inzwischen durch das Handeln der Uni-Klinik völlig bestätigt, und wertmäßig weit höher dosiert. Dies birgt auch die logische Konsequenz, dass mit den schwächeren Werten des Optikers noch keine Verbesserung verbunden sein konnte.
// das sehe ich auch so, obwohl die höheren werte zumindest bei dem dreidimensionalitätstest immer noch nichts gebracht haben (grün rot brille insgesamt 12 flächen auf denen ein kreis mit einem spalt (links oben rechts oder unten) zu sehen ist, bis auf die letzten 2 kann ich bei allen kreisen den spalt erkennen, dies war ohne prismen sowie mit 30 prismen der fall, d.h. bis jetzt hat die aktion zumindest meinem räumlichen sehen, egal wie stark die prismen sind, nicht geholfen.
die sehschärfe kann ich wegen der beinträchtigung durch die folien nicht bewerten, genauso wie kopfschmerzen und trockene augen.//etwas HAT sich jedoch gebessert, in der phase mit dem doppelbild sehen ohne prismen (die zeit in der mich die haus-augenärztin "behandelt" hat)
kam es bei längerer computerbenutzung an den darauffolgenden tagen zu starken stechenden Schmerzen im augenbereich, vor allem beim rechten auge rechst oben.(ich schätze es waren augenmuskelschmerzen).//DAS wurde definitiv besser sobald ich die 10 prismen wieder bekommen habe (von der uniklinik) und bis jetzt habe ich diese schmerzen nicht wieder bekommen obwohl ich sogar eine LAN-PARTY (als geburtstagsfeier) die fast 30 stunden dauerte, durchgeführt habe, was eine ziemliche belastung für die augen bedeutet haben dürfte.
//(bei einer Lan party werden von meist jugendlichen computerspielern die mitgebrachten computer über ein netzwerk direkt vernetzt was mehrere vorteile beim spielen hat und außerdem gegenüber dem anonymen internet eine soziale komponennte hinzufügt, man feiert eben und spielt nebenbei)
//ich habe nur noch hin und wieder ein leichtes "müde augen" gefühl am abend was aber normal seien dürfte (könnte auch von den folien kommen)
Leider war auch mein Handeln nicht immer frei von oben genannten Fehlern. Ich hoffe sie inzwischen kaum noch zu begehen. Letztlich muss der mögliche Träger von prismatischen Korrektionen, die Konsequenz des ersten Schrittes unbedingt mittragen wollen.
//diese konsequenzen kannt ich leider nicht und bin deshalb sehr wütend auf meinen optiker
Anzeichen für einen hohen prismatischen Gesamtausgleich, der bei konsequenter Vorgehensweise gutes Sehen sichert(!) sind in Deinem Fall, der mit 10 Prismen schon durchaus höhere Korrektionswert Deines Vaters.
Seine Gläser waren übrigens Anschauungsobjekte für mögliche Folgen bei Dir.
// ich hab mir da keine gedanken gemacht weil er erstens einen viel höhere standard seh korrektur hat und dazu noch die gleitsichgläser hat (wenn mann bei ihm schräg auf das glas schaut sieht man auch nur sehr schwach die characterisctische dreiecksform) bei meinen gläser waren die innenseiten ca 2mm dich und die außenseiten ca 8 mm
Gerade demgegenüber nur(!) geringe Beschwerden im Sehen lassen mich heute hellhörig werden.
// ich hatte keine beschwerden außer den ganz normalen die auch durch eine längere computernutzung am tag entstehen können und zudem auch nur sehr selten auftraten.(trockene augen, kopfschmerzen )
// Er (der optiker) hat den hauptgrund für die brille an meinen deutsch noten festgemacht weil er der meinung ist das z.b. auch legasthenie durch eine prismenbrille korrigierbar ist (wobei ich hier nochmal deutlich sagen möchte das ich sehr weit von legasthenie entfernt bin, nur weil ich immer 6en in diktaten bekommen habe und meine handschrift nicht gut aussieht habe ich doch noch keine lese rechtschreibeschwäche)
ICH HABE FRÜHER SOGAR IMMER SEHR VIEL GELESEN!
Interessanterweise machen große Fehlwerte der WF oft vordergründig geringere Schwierigkeiten, gegenüber den kleinen Werten. Dies führt mich dazu, gerade in solchen Fällen mit Akribie bei der Erstmessung auszuloten, ob der zu findende Korrektionswert nicht doch schon höher ermittelt werden kann. So kann eine Prognose über den weiteren Verlauf richtiger gestellt, und eine vom Kunden gewünschte Entscheidung gegen die Korrektion problemlos respektiert werden.
// die hohen werte hat der optiker übrigens sehr überrascht (angeblich) aufgenommen und mir erklärt das sie SEHR selten seien (und sich somit aus der schuld genommen mir davon nichts erzählt zu haben)
noch eine frage an die insider
wie kann ich prüfen ob meine uniklinik gut ist bzw. sie mit einem guten arzt vergleichen???
Lieber Torsten,
ich habe heute wenig Zeit, aber soviel kurz.
Wir vermögen keinesfalls die Qualität einer Person und erst recht die Qualität einer Uni-Klinik zu beurteilen, wollen es auch nicht!
Insider der MKH werden aber sehr wohl bewerten, und dies haben wir in diesem Forum an unterschiedlicher Stelle getan, wie konsequent und schlüssig die Tätigkeit "Anderer" den Kriterien der MKH (einer seit Jahren festgelegten Mess- und Prüfmethodik) gerecht wird. An dieser Stelle besteht leider häufig immer noch eine solche Diskrepanz, das sogar Du als Laie verunsichert wurdest. (so interpretiere ich Deine obigen Ausführungen). Man spricht in der Medizin vom Pola"test" und weiß kaum etwas vom Umfang des gesamten Messverfahrens und des zugehörigen Zeitaufwandes.