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Ist eine Veränderung der Augenstellung durch Prismen möglich

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(@Kerstin-Harms)
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Hallo Doccy,

seit wann dauert die Ausbildung zum Augenoptiker 8 Jahre? Das wusste ich nicht. Oder meinst Du die Zeit bis man Meister ist inklusive? Dann ist man aber kein Augenoptiker mehr, sondern Augenoptikermeister.

Gruß
Kerstin


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 14:28
(@Kerstin-Harms)
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Hallo Sonnenblume,

schreibe uns doch mal, was die Klinik noch so alles befundet hat. Es wundert mich, dass die Heterophorie schon bei 2 Prismen als dekompensiert angegeben wird. Ich denke, da steckt mehr dahinter.

Mit einer guten Prismenkorrektion wird man Dir helfen können, die wird auch beim echten Schielen angewandt. Das Dumme ist nur, ein echtes Schielen gilt als Krankheit, eine Wf ist eine Fehlsichtigkeit. Schielen gehört hier in Deutschland in die Hand der Ärzte, Augenoptikermeister korrigieren eine Fehlsichtigkeit. Wobei ich hierzu sagen muss, es gibt sehr versierte Optikermeister, die auch Menschen mit Schielen aufgrund neuroophtalmoligischer Ursachen oder sonstigen Krankheitsbildern besser helfen können, als mancher Augenarzt. Ganz wichtig ist hier die Zusammenarbeit zwischen den Behandlern zum Wohle des Patienten. Für uns Betroffene ist dieses Berufspolitikum harter Tobak, denn wir rennen von Hinz nach Kunz. Es ist wichtig, einen Guten zu finden, egal ob Arzt (es gibt so manche, die supergut Augen messen können und dazu noch die medizinische Diagnostik beherrschen) oder Optikermeister (hier gibt es wahnsinnig Gute, die sich immer weiterbilden, aber auch solche, die ein echtes Schielen oder gar Mikrostrabismus negieren oder nicht erkennen, ebenso wie die Motilitätsstörungen).

Viele Grüße
Kerstin


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 14:37
(@Doccy)
Beiträge: 161
Estimable Member
 

Hallo Kerstin,

ja, es dauert acht Jahre, bis man den großen Befähigungsnachweis, so heißt der Meistertitel in der Amtssprache, in Form des Meisterbriefes ausgehändigt bekommt. Doch der Reihe nach, zunächst die Definition, was ein Augenoptiker ist. Sie stammt von Prof. Hermann Pistor, Eutin, der sehr viele zum Augenoptiker ausgebildet hat

Der Augenoptiker ist ein auf wissenschaftlicher Grundlage ausgebildeter Handwerker, der sich mit der Anfertigung, Anpassung und Abgabe von Sehhilfen und Sehinstrumenten aller Art befaßt.

Wer als Hauptschüler das Augenoptikerhandwerk erlernen möchte, sollte einen sehr guten Abschluß haben. Besser Realschule oder Abitur. Die Ausbildung zum Augenoptiker beginnt mit der dreijährigen Lehre (früher 3 ½ Jahre), und endet mit der Gesellenprüfung. Hat man sie bestanden, ist man Augenoptiker. Bis an sein Lebensende. Es folgt die Gesellenzeit.

Innerhalb der Gesellenzeit kann man sich auf die Meisterprüfung vorbereiten. Das geschieht entweder in Abend- oder Wochenendkursen, oder man besucht eine von sieben höheren Fachschulen, die sechs Semester dauern. Nach dieser erfolgreichen Fortbildung an einer dieser Ausbildungsstätten legt man eine Prüfung ab und erhält nach deren Bestehen den Titel „staatl. gepr. Augenoptiker“ oder „staatl. anerk. Augenoptiker“, aber erst, wenn man fünf Gesellenjahre voll hat. Zusätzlich muß noch eine Prüfung vor der Handwerkskammer abgelegt werden. Hat man sie mit Erfolg abgelegt, ist man immer noch Augenoptiker, darf dann den Titel "Augenoptikermeister" führen.

Nur das Bestehen der Meisterprüfung hat Rechtsfolgen. Die wichtigste Man darf ausbilden und sich selbständig machen (der Dipl.-Ing. wird dem Meister rechtlich gleichgestellt). Der Meisterbrief wird nicht vor Vollendung des 24. Lebensjahres ausgehändigt. Der Gesetzgeber geht davon aus, daß erst ab diesem Lebensalter ein Mensch die Reife hat, andere auszubilden.

Inzwischen gibt es auch Studiengänge, die nach 12 Semestern mit dem Dipl.-Ing. Augenoptik abschließen. Eingangsvoraussetzung Gutes bis sehr gutes Abi und hohe Motivation.

Noch ein kleines Detail zum Lerninhalt aus der Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Augenoptiker-Handwerk vom 29. August 2005

(2) Dem Augenoptiker -Handwerk sind folgende Kenntnisse und Fertigkeiten zuzurechnen

Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie des Auges;
Kenntnisse über Sehfehler;
Kenntnisse über sehleistungsmindernde Erkrankungen des Auges und Schädigungen, die einen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit eintreten könnten;
§ 2 Meisterprüfungsberufsbild
6. Sehschärfe messen und bewerten,
7. Sehleistung messen und Methoden zum Erkennen von Sehleistungsminderungen anwenden, Ergebnisse darstellen und weiteres Vorgehen begründen; Auffälligkeiten des Auges erkennen,
8. Fehlsichtigkeit ermitteln und bewerten,
9. Refraktion der Augen mit objektiven Methoden messen,
10. Korrektionswerte mit subjektiven Messmethoden ermitteln und Korrektionsbedarf festlegen,
11. Sehhilfen zur Lösung von Sehproblemen in Abhängigkeit der Sehaufgabe bestimmen,
12. Fertigungsparameter für die Herstellung von Sehhilfen ermitteln, usw.

Die aufgezählten Lehrinhalte gibt es nur!!! für das Augenoptikerhandwerk. Das Anwenden dieser Kenntnis ist manchmal mühsam, aber bei Erfolg höchst befriedigend. Wer immer sonst glaubt, alles zu können und machen zu dürfen, es doch nicht gelernt hat, „pröbelt“ sich ein Ergebnis zurecht, wie Haase immer gesagt hat. Der Handel mit Brillen, also das Einsammeln von Rezepten ist das leichter verdiente Geld. Dafür gibt es von mir heftige Kollegenschelte.

Vielleicht ist es nun etwas besser verständlich, wenn ich für die vollständige Augenoptische Versorgung den Alleinstellungsanspruch für das Augenoptikerhandwerk erhebe. Weil es in meinem Beruf immer wieder zu Reibereien mit einem anderen Beruf kommt, paßt an dieser Stelle zum wiederholten Male meine Forderung, daß jemand nur das machen sollte, was er gelernt oder meinetwegen auch studiert hat. Kein Mensch läßt sich von einem Elektriker die Heizungsanlage oder den Dachstuhl bauen.

Gruß
Doccy


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 17:40
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Doccy,

lange Rede, kurzer Sinn Die Ausbildung zum Augenoptiker dauert demnach 3 Jahre. Du hast aber vorher geschrieben, die Ausbildung zum Augenopitker dauere 8 Jahre - da hast Du aber weder vom Meister noch vom Dipl.Studiengang gesprochen. Man sollte sich immer klar ausdrücken, hier im Forum sind Laien.

Nun zu den Inhalten Sie umfassen ganz klar die Augenrefraktion!

Dies ist ein Forum für Optometrie, klar. Aber Keiner von uns "Helfenden" kann hier anhand des Geschriebenen der Ratsuchenden per se erkennen, ob es sich um eine reine Augenfehlstellung handelt, oder ob nicht doch ein pathologischer Befund Ursache der Sehprobleme sein können. Ich maße mir jedenfalls nicht an, eine Ferndiagnose zu stellen.

Insofern fände ich es verantwortungslos und einseitig, den Hilfesuchenden ausschließlich zur MKH und nichts weiterem zu raten. Damit hätte ich das Gefühl, ich könnte mich strafbar machen, auch wenn ich kein Arzt bin, sondern lediglich Mutter. Anders verhält es sich vielleicht bei den Optikern hier im Forum, zu denen auch Du gehörst.

Das Forum hier begreift sich sehr wohl als interdisziplinär, also fachübergreifend, aber wenn wir vernünftig agieren, sollten wir den Betroffenen im Zweifelsfall auch immer zur ärztlichen Abklärung raten. Das schreibst Du zwar auch hin und wieder, aber im Gegenzug vertrittst Du sehr vehement Dein Credo Es gibt nichts als die MKH, die reine MKH und nur die MKH und alles andere können die Ratsuchenden getrost vergessen. So etwas dürfen wir hier nicht vertreten, denke ich, denn wenn wir Rat geben, tragen wir eine gewisse Verantwortung. Wir könnten es höchstens so formulieren Versuche es mal mit Methode xyz oder gehe mal zu einem Fachmann auf dem Gebiet xyz.

Gruß
Kerstin


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 18:09
(@prisma11)
Beiträge: 35
Eminent Member
 

Hallo SonnenblumeB)

mich gibt es auch noch und dann noch hier im Forum... Wir "kennen" uns ja bereits.
Durch Dich bin ich überhaupt erst hierhier gekommen.

Lass Dich wegen Deiner Augenprobleme nicht unterkriegen. Denke nicht zuviel darüber nach. Vor 3 Jahren war ich auch so. Meine DB wurden innerhalb 2 Jahren (auch ohne Prismenbrille) schlimmer. Vor ca. 1 Jahr bin ich auf Prismenbrillen umgestiegen und das Leben wurde damit leichter. Beobachte Dich nicht laufend, ob Du schielst. Ich genieße meine Zeit, wo ich "nur" DB habe. Denn ich weiß, es könnte jederzeit schlimmeres kommen.
Hm, die PC-Belastung kenne ich. Auch ich sitze täglich mind. 8 - 9 Stunden im Büro am PC. Ich denke auch, dass das nicht gut ist. Aber ich habe gelernt mit meinen Augenproblemen zu leben. Denn, das ich jemals wieder normal sehen kann, daran glaube ich nicht mehr.
Also, Kopf hoch und sag das bloß nicht den Ärzten, dass das Dich so belastet. Sie schreiben gleich in den Bericht, dass Du ein Psycho bist und Du bist unten durch. Ich verstehe Deine Angst, die Dauerbelastung dieser Probleme. Aber ein gesunder Arzt kann und will sich hier nicht reinversetzen. Also sagen die Ärzte Das ist nicht normal, das gibt es nicht. Würden sie nur 1 Woche mal diese Probleme haben, würden sie anders denken. Leider kann man die Rollen nicht tauschen.Verärgert

Schau mich an, DB sind für die Ärzte normal - Prismenbrillen lehnen die AÄ ab. Wie man allerdings im Alltag zurechtkommen soll interessiert keinen.

Es kommen sicher wieder Tage, wo Du wieder besser drauf bist. So ging es mir jedenfalls vor 3 Jahren. Hoch und Tief haben sich abgewechselt.

Also, lass Dich nicht unterkriegen und halte durch, lenke Dich ab, denke nicht dauernd dran. Grüble nicht, was die Zukunft bringen kann - wir wissen es nicht und können es nicht beeinflussen.

Liebe Grüße - Sabine


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 19:14
(@Doccy)
Beiträge: 161
Estimable Member
 

Hallo Kerstin,

Nachsatz Erst nach Erlangen der Meisterwürde darf ich eigenverantwortlich die vollständige Augenoptische Versorgung vornehmen, deren Kern es ist, alle Arten von Fehlsichtigkeiten zu messen und zu korrigieren. Und das ist frühestens nach acht Jahren möglich. Als Geselle bin ich in der Werkstatt und im Verkauf tätig, nicht jedoch im Augenprüfraum. Diese Tätigkeit bleibt dem Meister vorbehalten.

Und was Deine übrigen Einwände betrifft Ich reklamiere das Erkennen und Messen jeder Art von Fehlsichtigkeit ausschließlich für das Augenoptikerhandwerk.

Wer zu uns Augenoptiker problembeladen kommt, hat regelmäßig eine Diagnostik- und Therapie-Odyssee hinter sich. Wir sind (leider) immer erst die Letzten, die angesprochen werden. Dabei ist das, was wir machen, garantiert ohne Nebenwirkung!

Alle Therapieversuche kosten Zeit, verzögern aber u.U. die Hilfe, die sofort nebenwirkungsfrei erfolgen kann. Bestes Besipiel Deine eigene Vita. Du beklagst es selbst, daß Du lange gebraucht hast, fachgerechte Hilfe zu erhalten. Nichts spricht dagegen, vor, parallel oder nach erfolgreicher Augenoptischer Versorgung Krankheiten auszuschließen. Es ist nicht Aufgabe eines Augenoptikers, warnend den Finger zu heben und zu fragen, Hat der Dr. dies und das schon untersucht? Das ist anmaßend.

Habe ich die Information, daß mein Klient (nicht Kunde!) in ärztlicher Behandlung ist oder war, und er über eine Krankheit nicht berichten kann, dann ist doch für den Augenoptiker der Weg frei.

Das konsequente Einhalten eigener Kompetenz ist für Betroffene immer die ideale Hilfe. Wenn ein Beruf nicht weiterkommt, dann hat er diesen Klienten weiterzugeben.

Wenn in diesem Forum Betroffene (!) Hinweise geben, dies oder das noch untersuchen zu lassen, weil sie aus eigener Erfahrung so weiter gekommen sind, ist das völlig in Ordnung.

Wenn jedoch Fachleute Rat"schläge" geben, die nicht ihrem Fachgebiet zuzuordnen sind, dann tue ich alles, um deren Unglaubwürdigkeit zu beweisen. Solche "Ratschläge" sind sicher in wohlgemeinter Absicht gemacht, in der Hoffnung, daß sie (zufällig) helfen. Sie spiegeln sie den Betroffenen eine Kompetenz vor, die es nicht gibt. Und das ist unehrlich. Eine Eigenschaft, die ich "um´s Verr..." nicht leiden kann.

Mein Handeln ist sehr klar strukturiert und differenziert. Möglicherweise kann ich das nicht immer so klar ´rüberbringen, was mir manche Kritik einbringt, mit der ich gut leben kann, wenn ich sie nach deren Prüfung als nicht berechtigt empfinde. Insbesondere dann, wenn ich meine Haltung, wie hier geschehen, erklärend erläutern kann. Habe ich mich nun verständlich gemacht, oder sind noch Fragen offen?

Gruß
Horst


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 19:28
(@Kerstin-Harms)
Beiträge: 0
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Doccy schrieb

Hallo Kerstin,

Nachsatz Erst nach Erlangen der Meisterwürde darf ich eigenverantwortlich die vollständige Augenoptische Versorgung vornehmen, deren Kern es ist, alle Arten von Fehlsichtigkeiten zu messen und zu korrigieren. Und das ist frühestens nach acht Jahren möglich. Als Geselle bin ich in der Werkstatt und im Verkauf tätig, nicht jedoch im Augenprüfraum. Diese Tätigkeit bleibt dem Meister vorbehalten.

Dann hättest Du das gleich so schreiben müssen, und nicht erst nach ellenlangen Erklärungen, die Sonnenblumes Thread verwässern.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Sonnenblume entschuldigen.

Und was meine eigene "Vita", wie Du es nennst, anbelangt, so hat davon keiner eine Ahnung, außer mir selbst. Und wenn darüber geschrieben wird, dann bitte nur auf meine Initiative und mein Bitten hin. Übrigens die lezte augenoptische Versorgung war nicht das Optimum, im Gegenteil. Ich habe aber nun die zusätzliche Fachärztliche Konsultation gehabt, und die hat Neues und teilweise ganz anderes ans Licht gebracht...dazu kann dann irgendwann einmal in meinem eigenen Erfahrungsbericht gelesen werden.

Jedenfalls wer Schielen mit aufgepfropfter Wf hat (ich habe sogar noch viel mehr als das), und wir können hier alle nicht sagen, was Sonnenblume nun wirklich hat, ob nur Wf, oder auch Strabismus, in welcher Form auch immer, der gehört in seeeeehr kompetente Hände und eine refraktorische Ferndiagnose hier übers Netz kann keiner von uns stellen. Wir können ihr nur empfehlen und Rat geben, und das versuche ich - letztendlich auch aus meiner eigenen leidvollen Geschichte heraus, ebenso wie der meiner Tochter und meines Sohnes. Aber von mir soll hier bitte nicht weiter geschrieben werden!

Sonnenblume, ich drücke Dir alle Daumen, dass alles gut wird!

Gruß
Kerstin


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 20:36
(@Georg-Scheuerer)
Beiträge: 0
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Liebe Forumsgemeinde,

ich gebe Kerstin 100% mit allem Recht!!

An Doccy Ihren berufpolitischen Krieg empfinde ich hier im Forum als deplaziert und für unseren Berufsstand schädlich. Ausserdem sind Ihre Beiträge auch noch falsch. Sie haben beschrieben wie man vielleicht vor 20 Jahren staatl.gepr. Augenoptiker und AO-Meister geworden ist (dass weiß ich nicht) - aber nicht wie man es heute wird.
5 Gesellenjahre -> das gibts ja schon lange nicht mehr um nur ein Bsp. zu nennen Zwinkert

Grüße
Georg


 
Veröffentlicht : 30.07.2007 21:57
(@sonnenblume1237)
Beiträge: 60
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Themenersteller
 

Hallo alle,

toll Georg ,ich finde das gut, wenn du ein Machtwort sprichst!

Ich habe meine Befunde und zwar dekompensierende Hyperphorie, geringe Esophorie bds. Hyperopie..

Kann damit nicht viel anfangen, aber ihr bestimmt, oder?

LG


 
Veröffentlicht : 31.07.2007 06:56
(@CaptainMu)
Beiträge: 226
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Hallo sonnenblume;

esophorie ist eine art der :wink:elfehlsichtigkeit. Je nachdem, in welche richtung die WF gelagert ist, gibt es jeweils spezielle bezeichnungen. Bei der esophorie wird dein wohlbefinden und deine sehleistung dadurch erhöht, dass du prismengläser in die brille bekommst, die außen etwas dicker sind als innen. Deine augen können sich dadurch etwas weiter nach innen stellen. Deine beschwerden müssten vorher gewesen sein, dass es bei dir außen an den augen gezogen hat, falls du das so detailliert fühlen konntest.

Hyperopie ist weitsichtigkeit. Eine ganz normale fehlsichtigkeit wie z.b. kurzsichtigkeit.

Wenn ich dich richtig in deinem vorletzten post verstanden habe, fühlst du dich mit den bisherigen gläsern ja schon wohler als vorher ganz ohne. Das ist doch ein gutes zeichen - du bist also auf dem richtigen weg! Falls du immer noch restbeschwerden hast, nachdem du deine bisherige korrektion eine weile getragen hast, oder die beschwerden nach einer weile wieder etwas stärker werden, spricht dies einfach nur dafür, dass sich deine augenmuskulatur etwas entspannt hat und nun noch ein wenig mehr prismen haben möchte, weil deine lebensqualität damit NOCH besser wird. Zwinkert

Falls du eine brille gegen WF verordnet bekommst, die sich auch nach mehr als einer woche immer noch nicht "richtig" anfühlt, dann wurden dir w-scheinlich nicht die optimalen werte verschrieben. Das kommt hin und wieder schon mal vor. Besteht dein WF-fachmann darauf, dass diese werte aber richtig sind, würde ich persönlich zur kontrolle bei einem anderen spezialisten messen lassen. Misst der das selbe, und du hast deine beschwerden immer noch, dann erst würde ich persönlich nach anderen ursachen suchen.

Was dein "zeitweiliges schielen" vor dem spiegel abends angeht, hört sich dies für mich nicht so an, als solltest du dir da große gedanken drüber machen. Vielleicht handelt es sich wirklich einfach nur um eine "optische täuschung". Zwinkert

Was deine prismen in der brille angeht Wie bereits geschrieben wurde, sind 4 prismen (die du glaube ich bisher hast) wirklich von der augenstellung her von außen praktisch nicht zu sehen. Übrigens wären die im spiegel dann auch nicht als "schielen" zu sehen, sondern eher so, als ob deine augen ein wenig näher beieinander stehen als vorher. Mit 20 prismen (esophorie) habe ich z.b. ein wenig wie george bush ausgesehen. lol

Also alles halb so wild, denk ich mal!

LG
chris


 
Veröffentlicht : 31.07.2007 08:10
(@sonnenblume1237)
Beiträge: 60
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Themenersteller
 

Hallo CaptainMu,

danke für die ausführliche Antwort..vielleicht hast Du Recht..

Trotzdem bin ich im Moment verunsichert und weiss definitiv nicht, ob ich mich nochmal vom Optiker messen lassen sollte, denn eigentlich gehts mir ganz gut..Zumindest würde ich es im Moment so empfinden..

Weiss jemand, ob es einen Optiker gibt, der sich im Raum (37 PLZ) Göttingen befindet? Ist es denn im Moment notwendig, mich nochmal untersuchen zu lassen..? Ich bin der Meinung, das ich in der Klinik mit einem MKH Test untersucht wurden bin..ist das möglich..wie läuft die Untersuchung ab (Kreutest)?

Danke an Euch!


 
Veröffentlicht : 31.07.2007 08:26
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Hallo Sonnenblume

hier im Forum gibt es Adressen, dann schau auch unter
www.selbsthilfegruppe-:wink:elfehlsichtigkeit.de


 
Veröffentlicht : 31.07.2007 09:22
(@Eberhard-Luckas)
Beiträge: 0
New Member
 

Nochmal an Doccy

Heute ist es möglich, in 5 Jahren stattlich geprüfter Augenopitker und Augenoptikermeister zu sein! Die Gesellenzeit zwischen Gesellenprüfung und Meisterprüfung ist hinfällig. Das Einzige, was noch übrig ist, ist die Erlaubnis zur Ausbildung, wenn ich mich nicht irre, ab 25 Jahre.


 
Veröffentlicht : 31.07.2007 13:47
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