Also den Versuch Lehrer für das Thema zu begeistern hatte ich schon. Mit sehr mäßigem Erfolg . Weigstens wurden die Grundforaussetzungen dafür geschaffen das ein Kind beide Augen benutzen kann. (Änderung der Sitzordnung). Aber wissen will das lieber keiner . Allerdings würde mich noch interessieren wie du zu dem Begriff "Visuelle Wahrnehmungsstörung" stehst.Hat auch das etwas mit WS zu tun? Oder ist das etwas komplett anderes?
Hallo Daja,entschuldige, wenn ich wieder ein Fachwort eingefügt habe. Ich habe allerdings nicht gedacht, daß es zu Missverständnissen führen kann.
Visuelle Wahrnehmungsstörungen haben mit WF zu tun.
Ein Beispiel
Kinder, die nicht in der Lage sind, schnell vom Heft zur Tafel umzuschalten, prägen sich häufig falsche Wortbilder ein, weil sie nicht an die richtige Stelle im Heft oder an der Tafel schauen. Aber Lese mal den Artikel, dann wirst Du vieles verstehen, was ich meine.
Gruß
Eberhard
Warum so gereizt? Wahrnehmungsstörung ist doch auch wieder so eine " Grenzdiagnose". Warum wird es in der Medizin nicht verwendet? Kein Arzt wird diesen Begriff als Diagnose stellen. Das tun dann wieder Ergotherapeuten. Was aber mit den Kindern die nicht typisch "ergotherapierbar" sind? Und was verschlingt das alles an Geldern. Die bauen um das "kaputte" System Auge herum. Das hilft wieder keinem. Bezeichnend für diese endlos Geschichte ist wohl der Satz" 90% der Kinder mit Teilleistungsschwächen (LRS...) leiden an Wahrnehmungsstörungen, und die sind während der gesammten Schulzeit auf diese Therapieform angewiesen!" Nur mal als Anhaltspunkt Eine solche Stunde kostete vor 4 Jahren 75 DM. Schule dauert zehn Jahre und wenn das nicht reicht hilft noch ein bisschen Psychotherapie. Abgesehen von dem Zeitaufwand den diese Kinder betreiben müssen ( von dem du dir entschuldige, keine Vorstellung machen kannst) , dann rede ich von gestohlener Kindheit, damit sich viele an unseren medizinischen Fachidioten eine goldene Nase verdienen. Mir fällt das leider sehr schwer, mein Kind ist einmalig und tausend andere auch.Wenn es bei all dem Aufwand den WIR ohne Fachkentnisse betreiben, weil die Kinder das wichtigste für uns sind und helfen wollen ,dann kommst du der den Begriff WAHRNEHMUNGSSTÖRUNG nicht einmal erwähnt hast un reitest darauf herum. Toll! Wenn das was du machst allerdings so blendend funktioniert, warum zahlt dann die Krankenkass in den meisten Fällen nicht. Wenn es dir nicht zu viel Mühe macht wäre eine Antwort nett. Sauer werden kann ich mittlerweile auch , blöde Sprüche hatte ich den letzten Jahren schon zu of.
Hallo,
auch wenn ich nicht den ganzen Thread aufmerksam gelesen habe, habe ich eine Frage an Dich, daja stellst du diese kritischen Fragen auch den Ärzten und Therapeuten denen Du begegnest? Liest Du Dir die Quellen durch, die Dir hier genannt werden?
Und nicht zuletzt würdest Du so, wie Du hier Deine Antworten schreibt, auch einem Menschen antworten? - Ich lese hier oft Entschuldigungen von den anderen (z.B. Eberhard) und Du schreibt von blöden Sprüchen...
Sorry, aber das musste ich mal loswerden.
Meine E-Mail-Adresse findest du auch im Profil, wir wollen den Thread ja nicht zu sehr abschweifen lassen.
Lucccy
Hallo Daja,
was ist los? Ich bin doch gar nicht gereizt. Auch meine Antworten entbehren einen solchen Zustand.
Es ist genau das, was Paul-Gerhard Mosch und ich immer wieder sagen Bei Teilleistungsstörungen in der Schule sollten vor allen anderen Therapieversuchen die Augen und die Ohren geprüft werden. Das liegt auch in den Händen der Eltern. Ich verstehe selbst nicht, warum die Schulpschylologen diesen Weg nicht gehen (wollen). Zum Glück sind einige Ergotherapeuten heute auf dem Wissensstand, daß sie zusätzlich zur Therapie eine Augenuntersuchung verlangen und auch an Augenoptiker wegen MKH verweisen.
Gruß
Eberhard
Ich möchte nicht vom Thema abweichen ,aber das Thema ist wohl sehr umfangreich. Also erstens einmal habe ich sehr wohl eure als auch andere Quellen bemüht. Leider klaffen ziemlich große Lücken in der Beurteilung der von Euch angewandten Methode.Da gibt es wohl sehr verschiedene Ansichten. Das ist zumeinen,dass es diese Methode schon seit 40 Jahren gibt, und sie auch bekannt ist, bei Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen. Zum Verglei Die Anerkennung von Akkupunktur und deren Finanzierung durch die Krankenkassen hat gerade einmal 10 Jahre gedauert. AÄ verweisen darauf( im übrigen auch andere Optiker) das diese Messmethode nur subjektive Ergebnisse bringt und stark vom "Zustand" der Testpeson abhängt. Ergebnisse mit zeitlichem Abstand könnten zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen.Um auf den Punkt meiner ersten Anfrage in diesem Forum zurückzukommen, es gibt da wohl AÄ die behaupten,dass durch tragen einer Prismenbrille bei WF oft eine Schielop notwendig würde. (Vielleicht doch nicht nur Lichtbrechung). Einer der Gründe warum die KK die Kosten nicht übernimmt.Im Übrigen lehnen AÄ Prisemenbrillen wohl nicht in allen Fällen ab, sie untersuchen wohl nur einschließlich MKH noch mit anderen Methoden. Ein großes Problem habe ich auch noch mit der von euch angeführten Seite ivbv. Durch das Tragen eurer Brillen wird man wie durch Zauberhand ein besserer Schüler? Also spätestens hier hätten Euch seit Jahren Eltern Lehrer und Kinder die Füsse geküsst.Solche pauschalen Aussagen. Das sind doch Hoffnungen die Ihr gar nicht erfüllen könnt. Mein Sohn hat genau diesen Test gemacht. Und wieder etwas das nicht stimmt . Er hätte auch mit einer Prismenbrille keine RÄumliche Wahrnehmung bekommen. Bei Euch hört sich das aber an als wäre die PB die Lösung für jeden.
Ein so komplexer Vorgang wie das Sehen hat Einfluß auf so viele andere Bereiche ,da erscheint mir eine Wunderheilung und große Versprechungen ein bisschen sehr übertrieben. Und das mit Kindern die ohnehin schon genug Probleme haben. Womit wir beim nächsten Thema wären . Ärzte und Therapeutn habe ich so viele aufgesucht und meinem Sohn Kindheit in großen Stücken geklaut. Vielleicht ein Grund nicht an Wunderheilung zu glauben.
Und ja ich habe aus lauter Verzweiflung (6Jahre Ergotherapie ,Psychatrie, Ärzte AÄGesundheitsamt und noch einiges mehr) irgendwann so mit diesen Leuten gesprochen. Wut kann man nicht immer im Zaum halten wenn so gar nichts hilft.
Hallo daja!
Manchmal stolpert man über Aussagen, bei denen man den Drang verspürt, sie zu kommentieren. So wie jetzt, okay?
ZitatOriginal erstellt von daja
Ein großes Problem habe ich auch noch mit der von euch angeführten Seite ivbv. Durch das Tragen eurer Brillen wird man wie durch Zauberhand ein besserer Schüler? Also spätestens hier hätten Euch seit Jahren Eltern Lehrer und Kinder die Füsse geküsst.Solche pauschalen Aussagen.
Pardon, wo genau finden sich solche Aussagen? Ich bemühe mal einfach dieses Faltblatt "Informationen für Eltern", das es auf der von dir erwähnten IVBV-Seite zum Download gibt
http://www.ivbv.org/PDF-Dateien/Internes/Faltblatt%20(Kinder).pdf
. Da impliziert schon der Titel, dass Prismenbrillen bei :wink:elfehlsichtigen Kindern mit typischen Beschwerden helfen können, also keineswegs bei bloßen schlechten schulischen Leistungen von Nutzen seien. Diese Beschwerden werden benannt, worauf sich die Bemerkung anschließt, dass diese eben durch die WF ausgelöst oder verstärkt worden sein können (man achte auf das 'können'). Ferner steht im Abschnitt "Was nicht erwartet werden kann" "Erwarten Sie Erfolg nicht in Tagen oder Wochen, sondern in Monaten oder vielleicht sogar erst in Jahren."
Wo bleibt da die Zauberhand?
Monoxid
Und manchmal muß man vielleicht lernen, egal ob als Mutter, als Betroffene, als Ärztin, Therapeutin, Optiker oder sonst was, dass eben nicht gegen alles ein Kraut gewachsen ist und wir eben nicht alles heilen, lindern oder therapieren können.
Manchmal tut man einfach besser daran zu akzeptieren wie es ist. Oft lösen sich Probleme dann von alleine.
Und manchmal ist gar nicht das "auffällige" Kind das Problem - sondern wir sind es...
Da helfen weder Ritalin, Sehschulen, oder Prismenbrillen...
Da steht auch geschrieben( Vielleicht auch andere Seite zum Thema) "Oft verschwinden die Beschwerden und Probleme innerhalb kurzer Zeit". Genau das halte ich für gefährlich.Und glaubt mir ich könnte mir auch eine schönere Beschäftigung für meinen Sohn vorstellen und weil ich heute sehr gut mit dem leben kann, was ihm kein Ergoherapeut(Während der gesammten Schulzeit, wenns nach dem Psychiater gegangen wäre)je beigebracht hat, lassen wir das auch heute. Aber sagt Ihr solche Sätze vor während oder nach euren Messungen , das man manches eben hinnehmen muß?!
Hallo daja,
Du kannst mir glauben oder Du lässt es sein, aber ich verspreche nicht das Blaue vom Himmel, wenn ich Kindern Prismenbrillen verordne, pardon, ich bin ja kein Arzt, und darf nicht verordnen, ich mache sie (die Brille) einfach. Die Eltern werden genauestens informiert und wenn sich dann, wie bei 80% der Fälle, Verbesserungen einstellen, freue ich mich darüber genau so wie die Eltern und die Kinder. Ich behaupte aber niemals, daß es so sein muß. Und seltsam, es hat noch kein Mensch,dem ich die IVBV-Infos gegeben habe, den Anspruch auf vollkommene "Heilung" vorgetragen. Wieso auch, die Texte sind nicht so zu verstehen, ausser man will sie missverstehen.
Es tut mir sehr leid, daß Deinem Kind noch nicht geholfen wurde, aber manchmal steht man da und weiß nicht weiter.
Gruß
Eberhard
Ich glaube, das Problem ist auch ein gesellschaftliches. Ich meine das nicht nur für dajas Kind, ich erlebe das auch tagtäglich.
Ich bin sicher, bei einem anderen Kinderarzt hätte ich längst ein Rezept für Logo und Ergo in der Tasche. Wenn es nach dem Kindergarten ginge, wäre mein Sohn vermutlich in psychiatrischen Klauen (er näßt ein) und man hat mir ausserdem zwei mal eine Hormontherapie angeboten (gottlob widerwillig, vermutlich müssen sie das).
Manchmal macht mich das sauer.
Alles was nicht 100%ig in die Norm paßt wird sofort pathologisiert und vertherapiert. Ergo ist der Renner im Moment. Augenärzte kleben lieber Jahre lang ab und machen Sehschule mit mehr oder weniger lohnendem Erfolg. Die einfachen Sachen werden ignoriert.
Zappelkinder sind als hyperaktiv abgestemelt und kriegen ebenfalls Psychopharmaka und/oder jede Menge Homöopathischer (!) Globuli eingetrichtert.
Eine ganze Generation von Kindern wird pathologisiert!
Nur wenige überlegen offenbar, ob unnormal nicht normal sein kann...
Mein Kind z.B. ist ein Trennungskind. Wäre es nicht unnormal, wenn es überhaupt nicht darauf reagieren würde? Ich jedenfalls werde ihm Zeit lassen, seine innere Wunden zu heilen und nicht mit Hormonen und Psychiatern seine Kindheit zusätzlich gefährden. Das heißt nicht, dass wir nichts tun.
Ist es in einer Zeit von Computer, Internet, Englisch-im-Kindergarten-lernen, einem Wochenplan voller Ergotherapie, Logopädie, Hochbegabtenförderung, musikalischer Früherziehung, Judo und Ballett logisch, wenn ein mit gerade 5 Jahren eingeschultes Kind zappelig wird? Ist nicht auch ADS ein Stück "normal"?
Ein Kind, was nicht mit 2 Jahren ganze Sätze spricht, kriegt Logopädie. Die Lernstandserhebungen der Grundschulen dienen nun dazu, Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen zu einem Deutschkurz zu "verpflichten"...
Warum lassen so viele Mütter sich den Instinkt aus den Händen nehmen?
Sorry, ich bin etwas abgedriftet. Aber das beschäftigt mich grade...
Lieber Eberhard,meinem Sohn wurde geholfen, allerdings von der Seite von der ich keine Hilfe erwartet hatte dem Optiker. Zu den durchaus kritischen Anmerkungen , warum zum Beispiel das Tragen einer Prismenbrille zu einer Schielop führt schreibst du nicht? Wieseo? Auch nicht wrum man nicht jede Form von WF damit "behandeln" kann. Und bei vielen der von dir nur angefetigten Brillen bleibt es für den Träger auf lange Sicht bei den Werten. Ich habe schon den Eindruck gerade wenn ich andere Beiträge im Forum lese, dass das ein größeres Problim ist.
Und liebe Kerstin , du sprichst mir aus der Seele. Manches ist ganz normal . Das mit dem Instnkt trifft den Nagel auf den Kopf. Dafür habe ich leider viel zu lange gebraucht. Und sollte man bei alldem was in diesem Land mit unseren Kindern veranstaltet wird glückliche Kinder haben und zu ihnen stehen , dann hat man gewonnen. Es gibt Lösungen für viele Probleme, und da ist die Frage wie weit bin ich bereit zu gehen. Jedenfalls nicht über die Grenzen meines Kindes, weder von Lehrern noch von Therapeuten.
Hallo,
hier ist ja inzwischen einiges geschrieben worden.
Leider bin ich z.Zt. nur selten hier, da mich andere Arbeiten in Beschlag nehmen.
Einige Punkte kurz zusammengefasst.
Seit knapp 10 Jahren gehört die MKH zum allgemeinen Lehrstoff in allen deutschsprachigen augenoptischen Ausbildungsstätten zum Augenoptikermeister. Daneben werden natürlich auch die anderen Prüfverfahren gelehrt. Vorher galt diese Methodik in der Augenoptik als ungeliebtes eigenes Kind, auch weil es immer für Konflikte mit der Medizin gut war.
Insofern hat es sich in der Augenoptik als Standardverfahren inzwischen durchgesetzt.
Ich bin immer noch nicht im Bild, ob es sich bei Ihrem Kind um Schielen oder WF handelt!
Wenn sichtbares Schielen, oder wechselseitig verarbeitete Seheindrücke (also nicht zeitgleich, wir sagen "alternierend"), dann ist das Verfahren der MKH nicht anwendbar und also auch kein Lösungsansatz.
Ist MKH anwendbar, wird ein erfahrener Anwender durch Korrektionen den "Input" der Sehinformationen verbessern und stabilisieren. Dies dürfte dem "Output" auf verschiedenen Bereichen zugute kommen. Das es in ca. 20% keine Verbesserungen gibt, und teilweise auch nicht alle Bereiche logischer weise nur wegen visueller Defizite gestört sind, ist allen bekannt.
Kann es sein, dass Sie sich gegen ein Messverfahren wehren, welches Sie in der Praxis überhaupt noch nicht kennen?
Wäre ich in Ihrer Nähe, ich würde Ihnen gerne verbindlich aber kostenlos eine Messung anbieten, über deren Erfolg oder Misserfolg wir hinterher ganz anders, aber mit ermittelten Messwerten als Fakten, würden sprechen könnten. Nur im Fall einer Versorgung würde der Aufwand berechnet. Damit konnte ich schon oft wirklich helfen. Evtl. gibt es für Sie in Ihrem Bereich eine adäquate Alternative. (Vielleicht mit Verweis auf diese Seite)
Hallo, daja
Deinen letzten Beitrag habe ich gerade erst gelesen.
Wenn Euch von Optiker Seite aus geholfen wurde, zeigt Dir dass doch eindeutig, dass visuelle Verarbeitungsdefizite bestanden.
Wenn diese statt mittels Korrektion durch Traninig behoben wurden, hast Du nur einen anderen therapeutischen Ansatz verfolgt. Dies ist legitim!
Bei "MKH" wird ganz einfach ausgedrückt, auch der nicht durch bewustes Training schon kompensierte Störfaktor wieder offengelegt. Ist der Gesamtwert (ca. 7% aller Fälle) in operabler Grössenordnung wird ein Eingriff empfohlen. Oft kann auch schon ein Teilwert gewisse Erleichterung bringen. (Ein Training bewirkt letztlich gleiches).
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung bevorzuge ich die jeweilige Vollkorrektion, da ich persönlich bei mir, im Bereich meiner Familie und bei meinen Kunden hier immer wieder die positivsten Erfahrungen gemacht habe.
Keinesfalls gibt es eine WF die nicht korrigiert werden darf! Das wäre ein Widerspruch in sich selbst.
Ich finde das ok, dass daja kritisch nachfragt.
Es ist irgendwie schon was dran, dass jeder nur seine Methode für die einzig wahre hält, wozu ich allerdings sagen muß, dass ich die AOs um einiges kooperativer finde, als die AAs.
Aber ich würde auch kein Visualtrainig oder Optometrie-Training oder wie auch immer das heißt verteufeln. Ich glaube, das hat genau so eine Berechtigung wie auch der Glaube an Placebos, Geistheilung, Chakrenheilung, Hypnose, Gott, Arzt oder sonst was.
Ich sage immer Erlaubt ist, was hilft.
Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass Visualtraining gar nicht primär mit den Augen zu tun hat, sondern mit Entspannung. Mit "Zur-Ruhe-kommen", Konzentration-lernen etc...das ist doch - gerade für ADS-Kinder - ein SUPEREFFEKT. Ich frage mich schon lange, warum "Zappelkinder" auch noch Ergo machen müssen. Noch mehr Action, anstatt es mal mit Ruhe und Entspannung zu versuchen...
Womit wir wieder beim Instinkt sind. Ich glaube, Selbstheilungskräfte oder auch herausfinden, was "gut für´s Kind" ist, kann der Mensch nur lernen wenn er lernt, die eigenen Instinkte wieder zu fühlen und dann selbstbewußt in den Kampf zieht 
Nur dann wird man sich auch einem arroganten Arzt widersetzen können und einem Kind eine Prismenbrille guten Gewissens "zumuten" können.
Was ich jetzt immer weniger verstehe und worauf ich auch bisher keine Antwort erhalten habe ist IN 7% DER FÄLLE WIRD WAS OPERIERT ? IST DAS EINE SCHIELOP? UND WIE KANN ICH DAMIT ETWAS ÄNDERN DAS GANZ ANDERS HEIßT?Dieses Training liebe Kerstin ist vin einem Optiker durchgeführt worden und war harte Arbeit .Dabei geht es nicht um Entspannung.Es heißt Verhaltensoptometrie. Wenn du dir die Mühe machst dir die Seite der WVAO dazu anzuschauen, dann stellst du schnell fest warum manche Kinder scheinbar zu blöd zum Lesen sind. Das sind aber nur ruhende Bilder (Buchsstaben). Stelle man sich jetzt nur vor ein solcher Seheindruck "betrifft" ein Kind das viel fern sieht..schnelle Bildfolgen. Was dann? ADS? Kam mir mal in den Sinn. Alternierendes Schauen bedarf wenn ich euch richtig verstehe nicht wirklich einer Behandlung? Das ist auch das bevorzugte Ziel der AA. Wenn ich das aber nicht steuern kann weil ich es nie anders gelernt habe, spielen meine Augen mir, wann immer sie Lust haben ,zwei Bilder in den Kopf . Vielleicht auch schon dann wenn ich es noch gar nicht erklären kann. Und wenn ich etwas nie anders erlebt habe halte ich es für normal. Genau aus dieser Situation heraus , in der uns ein AA ein AO und eine Orthoptistin erklärten, dass es keine Möglichkeit mehr gibt eine räumliche Wahrnehmung zu erlernen haben wir das Training aufgenommen. Leider war mein Sohn zu diesem Zeitpunkt schon operiert. Das wiederrum hatte dazu geführt das ein Auge sich nicht mehr bewegte. Ein Auge ,starr auf einen Punkt gerichtet, das andere bewegt sich,und beide gucken wann sie wollen? Jetzt sieht er mit beiden Augen gleichzeitig, und dieses Training wird ganz gewiss nicht dazu führen das die WF meines Sohnes in einen operablen Bereich kommt. Sollte das allerdings passieren dann würden wir mit Hilfe genauster Übungen unter ständiger Kontrolle auch das wieder ,wie schon einmal in den Griff kriegen.Im Übrigen weiß auch ich das man damit gewiss nicht alles heilen kann und auch nicht sofort eine Besserung eintritt, leider sehen gerade wieder Lehrer das ganz anders. Wenn ich allerdings erst mit zehn Jahren meine Welt WAHRNEHME weiß sogar jede Erzieherin im Kindergarten, dass soviele Entwicklungsschritte am "richtigen" Sehen hängen, und man doch wirklich um solche nachzuholen sehr viel Zeit braucht.
ZitatOriginal erstellt von daja
Was ich jetzt immer weniger verstehe und worauf ich auch bisher keine Antwort erhalten habe ist IN 7% DER FÄLLE WIRD WAS OPERIERT ? IST DAS EINE SCHIELOP? UND WIE KANN ICH DAMIT ETWAS ÄNDERN DAS GANZ ANDERS HEIßT?
Schiel-OP ist die saloppe Bezeichnung. Sowohl beim Schielen als auch bei der Winkelfehlsichtigkeit geht es im Grunde um einen Augenmuskel-Eingriff, so wird es auch von den Augenärzten genannt. Aber wie man's nennt, ist doch eigentlich egal. (Aber hör' bitte auf, Schielen und WF in einen Topf zu werfen - damit beleidigst du mich! Ich gehöre nämlich zu den 7%.)
ZitatOriginal erstellt von daja
Alternierendes Schauen bedarf wenn ich euch richtig verstehe nicht wirklich einer Behandlung? Das ist auch das bevorzugte Ziel der AA. Wenn ich das aber nicht steuern kann weil ich es nie anders gelernt habe, spielen meine Augen mir, wann immer sie Lust haben ,zwei Bilder in den Kopf . Vielleicht auch schon dann wenn ich es noch gar nicht erklären kann. Und wenn ich etwas nie anders erlebt habe halte ich es für normal. Genau aus dieser Situation heraus , in der uns ein AA ein AO und eine Orthoptistin erklärten, dass es keine Möglichkeit mehr gibt eine räumliche Wahrnehmung zu erlernen haben wir das Training aufgenommen. Leider war mein Sohn zu diesem Zeitpunkt schon operiert. Das wiederrum hatte dazu geführt das ein Auge sich nicht mehr bewegte. Ein Auge ,starr auf einen Punkt gerichtet, das andere bewegt sich,und beide gucken wann sie wollen? Jetzt sieht er mit beiden Augen gleichzeitig, und dieses Training wird ganz gewiss nicht dazu führen das die WF meines Sohnes in einen operablen Bereich kommt. Sollte das allerdings passieren dann würden wir mit Hilfe genauster Übungen unter ständiger Kontrolle auch das wieder ,wie schon einmal in den Griff kriegen.
Puh, darf ich versuchen, das einmal auseinander zu friemeln?
Du warst mit deinem Sohn aufgrund gewisser Sehprobleme (Alternierendes Schielen?) beim Augenarzt, der ihn operiert hat. Die OP ist irgendwie schiefgegangen und er konnte ein Auge nicht mehr bewegen und hatte alles andere als ein räumliches Wahrnehmungsvermögen. Schließlich landete er bei einem Verhaltensoptometristen, der das Ganze wieder mit Übungen zurechtgebogen hat.
Sorry, ich glaube, ich hab's noch nicht richtig verstanden.
- Monoxid
Also Monoxid ,jetzt beleidigst du mich. Es nichts irgendwie zurechtgebogen worden.Die OP ist damals laut allen Nachsorge -und Einschulungsuntersuchungen prima gelaufen. Das Kind hatte eben trotzdem Probleme Lesen und Schreiben zu lernen.Und das trotz enorm hoher Intelligenz. Wenn du jetzt aber zu den 7% gehörst, die eine Schiel-oder WF Op in Betracht ziehen, finde ich es ja toll, das du mich zitierst,aber interessiert dich dann nicht auch der Unterschied. Bei uns wurde das rechte Auge zu "Untätigkeit" verurteult,da half dann auch der Besuch der Sehschule nicht wirklich. Und nocheinmal, ich rede nicht über alternierendes Schielen. Was soll das sein? Ein Schieler ,oder wenn du möchteset ein Winkelfehlsichtiger, neigt durch Ausgleichsmechanismen dazu ein Bild ,sprich ein Auge auszublenden.Die Gefahr besteht darin auf einem Auge nichts mehr zu sehen. Der AA aber will für beide Augen die selbe Stärke erreichen,mit abkleben. Wenn jetzt zwei gleichstarke Partner darum streiten wessen "Bild" sich durchsetzt,führt das wohl zwangsläufig zu einem gewissen Chaos im Kopf.So und wenn du es jetzt verstanden hast, wäre es doch toll wen du mir erklären würdest wieso WF und Schielen Krankheiten sind die die Augenmuskeln betreffen aber nicht das selbe sind.
hallo daja,du könntest einfach mal querlesen unter WF&kinderopto. -->"Unterschiede" (by optik84)
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einen schönen tag noch !
augenblicker
@daja noch etwas ich finde nicht, dass monoxid dich beleidigt hat, dann schon eher den verhaltensoptometristen.
was ich wirklich nicht verstehe, ist folgendes
Wie kann eine OP als gelungen bezeichnet werden, wenn ein auge anschliessend nicht mehr (bzw nicht einwandfrei) bewegt werden kann?
kann mir das mal einer erklären ?
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einen schönen tag noch !
augenblicker